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Vergendereit noch Mal: Universität Graz im Sumpf politischer Korrektheit versunken

Ein ScienceFiles-Leser hat uns einen Aushang der Technischen Universität Graz zur Verfügung gestellt, mit dem wir unsere Leser in einen fröhlichen Feierabend entlassen wollen.

Der Aushang wurde rund 50 ausgesuchten Personen an deutschen und österreichischen Universitäten mit der Bitte übermittelt, ihn doch und ausschließlich an geeignete Bewerberinnen weiterzugeben oder wie es im Anschreiben heißt:

„Da die Technische Universität Graz eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen Personal anstrebt, werden Sie höflich um Weitergabe an geeignete Bewerberinnen ersucht.“

Die politische Korrektheit, die die Stellenausschreibung durchzieht, sie fehlt im Anschreiben. Wenn sich Genderisten unter ihresgleichen wähnen, dann fällt die Maske der Vielfalt, dann weicht sie dem, worum es eigentlich geht, die Diskriminierung von Männern.

Gibt es eigentlich jemanden, außer Genderisten, der das nicht unmoralisch, widerlich und abstoßend findet?

Bewegen sich Genderisten in der Öffentlichkeit, dann sind sie so politisch korrekt, dass sie vor lauter politischer Korrektheit gar nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist, und so kommt es, dass sie nicht mehr wissen, wen sie wann wie nicht und wen wann und wo doch und dennoch nicht, oder so, diskriminieren wollen und dürfen oder nicht, vielleicht auch doch? Sie verfangen sich im Netz ihrer politischen Korrektheit und offenbaren dabei, worum es eigentlich geht: Die Diskriminierung von Männern.

Im Original:

„Die Technische Universität Graz bemüht sich aktiv um Vielfalt und Chancengleichheit. Insbesondere darf die Entscheidung bei Personalauswahlverfahren nicht zum Nachteil der Bewerberinnen und Bewerber auf Kriterien wie z.B. Lebensalter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Orientierung oder besondere Bedürfnisse aufgrund einer Behinderung gestützt werden.

Die Technische Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils, insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen Personal an und lädt deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bis zur Erreichung eines ausgewogenen Zahlenverhältnisses werden bei gleicher Qualifikation Frauen vorrangig aufgenommen.

Allgemeine Voraussetzungen:
Die Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift in dem für die jeweilige Verwendung erforderlichen Ausmaß.

Reisekosten, die im Zusammenhang mit dem Auswahlverfahren entstehen, werden von der TU Graz nicht ersetzt.“

Oh, diese Grazer Universitäts-Korrekten, die vor lauter Nicht-Diskriminierungsbemühung diskriminieren, was das Zeug hält:

Ach ja, bei all der politischen Korrektheit wäre es fast verloren gegangen: Gesucht wird ein Doktorand „zur Verstärkung des Teams ‚Embedded Automotive Systems‘.

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