Das ist jetzt dumm, für das Lann Hornscheidt, das doch weder das eine noch das andere sein will, sondern ein X, ein Lanx oder ein Profx oder ein Fraux oder ein Manx…
Wikipedia Arbeitsliste – Personendatenwartung
Was also tun?
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten:
Kategoriensystem erweitern oder
Kategoriensystem wegwerfen.
Prinzipiell, so schlägt einer derjenigen vor, die sich in der Diskussion um das Geschlecht von Lann Hornscheidt auf Wikipedia engagieren, und was gibt es schon wichtigeres als über das Geschlecht von Lann Hornscheidt zu diskutieren, sei es möglich, Lann Hornscheidt als intersexuell zu kategorisieren.
Intersexuell liegt, wie der Begriff schon sagt, in der Mitte zwischen männlich und weiblich, vielleicht auch nicht, vielleicht auch näher bei männlich oder bei weiblich. Wer weiß. Wo auf auf der Geschlechtsstrecke das Intersexuelle zu verorten ist, ist auch wurscht, denn wichtig ist nur: Die Verortung macht nur mit Bezug auf die Referenzgrößen männlich und weiblich Sinn. Der Dichotomie des Geschlechts, ihr ist nicht zu entkommen, nicht durch die Bezeichnung „intersexuell“.
Was also tun?
Gehen wir von Lann Hornscheidts Wunsch, als X angesprochen zu werden, aus, denn Hornscheidt will weder männlich noch weiblich sein, und des Menschen Wille ist ja bekanntlich sein Himmelreich, und zwar in- und außerhalb der Irrenanstalt.
Warum nicht neben männlich und weiblich sächlich als Kategorie einführen? Schließlich ist sächlich das dritte grammatische Geschlecht der deutschen Sprache, und wer weder männlich noch weiblich sein will, der ist dann eben sächlich: Das Lann Hornscheidt. Die Versachlichung von Lann Hornscheidt hat Vorteile, kann das Lann auf diese Weise doch der Vermaterialisierung als Geschlechtsträger entgehen.
Diskussion über das Geschlecht von Lann auf Wikipedia
Eine etwas radikalere Lösung greift auf die Einsicht zurück, die Jean Paul Satre hatte, als er von l’Etre et le Néant geschrieben hat, dem Sein und dem Nichts. Wer nicht geschlechtlich sein will, der wäre entsprechend nichts, was auch dem Lannschen Wunsch entgegenkommt, doch mit „X“ bezeichnet zu werden. X ist in der Mathematik zwar ein Platzhalter für ein Etwas, aber – eingedenkt der Tatsache, dass Genderisten nach wie vor mit Mathematik ein Problem haben – schlagen wir dennoch vor, das X für Nichts zu setzen und Lann Hornscheidt in die eigens geschaffene Kategorie der Nichtse einzuordnen.
Ob die entsprechenden Vorschläge bei Wikipedia aufgegriffen werden, wir werden es sehen.
Man kann natürlich auch die Fixierung auf Geschlechtsteile vollständig aufgeben und die Einordnung von Personen als Mann oder Frau komplett streichen, zumal sich die Frage stellt, wofür die entsprechende Einordnung überhaupt relevant sein soll.
Aber, wir leben in seltsamen Zeiten, und eine Grundaussage des Genderismus lautet ja, dass das Geschlecht essentiell für alles ist, selbst das Denken wird vom Geschlecht beeinflusst, so behaupten einige schwärmerische Genderisten. Entsprechend wird man sich besonders in Deutschland und ganz besonders bei Wikipedia schwer damit tun, die entsprechende Kategorie einfach zu streichen.
Denn: Wo kämen wir hin, wenn Geschlecht nicht mehr erfasst würde, wenn man Artikel über Albert Einstein ohne den erhellenden Hinweis, die erhellende Kategorisierung lesen könnte, dass Einstein männlich war? Oder Jane Austen weiblich? Oder Lann Hornscheidt nichts (davon)?
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Vielleicht sollte man solchen Frauen einfach keine Bühne geben und folglich gar nicht erst listen, sehr geehrte Wikipedia, da könnte man sich Zeit und Nerven für weit WIchtigeres aufheben … 🙂
Mit dieser Person haben irgendwie alle so ihre Probleme. Es hilft in dieser Sachen ja nicht einmal etwas, diese Person zu fragen, da sie die Antwort vermutlich selbst nicht kennt, oder diese nach Stimmungslage variiert. Die Idee der Versächlichung ist gar nicht verkehrt. Ihr haltet es ja schon eine Weile so. Ich für meinen Teil bleibe dabei, diese Person als Frau zu kennzeichnen, weil ich nicht gewillt bin die Marotten dieser Geisteskranken überzubewerten und auch noch zu unterstützen. Diese Frau braucht Hilfe von einem Facharzt, soviel ist klar. Nur erkennen muss SIE das SELBST.
Ich glaube dieser Kult um Hornscheid hat andere Ursachen: Die Gesellschaft hat ein Problem mit ihrer eigenen Reproduktion, weil Männer (und Frauen) es als unkalkulierbares finanzielles, emotionales und soziales Risiko empfinden, Kinder zu bekommen. Deshalb werden so „Ersatzidentitäten“ wie adoptierende Schwule, LGTBSY-Sexuelle und eben Hornscheids als „Alternativen“ medial inszeniert.
Dass Transsexuelle und Typen wie Hornscheid (die vermutlich an einer chromosonalen oder Hormonstörung leidet) es schwer haben will ich nicht bestreiten, sie tut mir dafür Leid und ich möchte nicht mit ihre tauschen. Dass man ihr nach einem (nicht lachen – das ist kein Loriot-Lebenslauf sondern echt) Studium skandinavischer Philologie und Gender-sonstwas´ einen Lehrstuhl anbietet und Remmidemmi anstellen lässt löst allerdings ihr (wohl unlösbares) Identitätsproblem nicht, noch löst es die sexuellen Konflikte moderner Gesellschaften zwischen Autonomie und Reproduktion.
Quizfrage an alle..
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wäre sie dann die Chonchita Wurst der Humbug Uni ?
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nice 🙂
well done
und sachlich/inhaltlich recht.
Vielleicht sollte man solchen Frauen einfach keine Bühne geben und folglich gar nicht erst listen, sehr geehrte Wikipedia, da könnte man sich Zeit und Nerven für weit WIchtigeres aufheben … 🙂
Mit dieser Person haben irgendwie alle so ihre Probleme. Es hilft in dieser Sachen ja nicht einmal etwas, diese Person zu fragen, da sie die Antwort vermutlich selbst nicht kennt, oder diese nach Stimmungslage variiert. Die Idee der Versächlichung ist gar nicht verkehrt. Ihr haltet es ja schon eine Weile so. Ich für meinen Teil bleibe dabei, diese Person als Frau zu kennzeichnen, weil ich nicht gewillt bin die Marotten dieser Geisteskranken überzubewerten und auch noch zu unterstützen. Diese Frau braucht Hilfe von einem Facharzt, soviel ist klar. Nur erkennen muss SIE das SELBST.
Ich glaube dieser Kult um Hornscheid hat andere Ursachen: Die Gesellschaft hat ein Problem mit ihrer eigenen Reproduktion, weil Männer (und Frauen) es als unkalkulierbares finanzielles, emotionales und soziales Risiko empfinden, Kinder zu bekommen. Deshalb werden so „Ersatzidentitäten“ wie adoptierende Schwule, LGTBSY-Sexuelle und eben Hornscheids als „Alternativen“ medial inszeniert.
Dass Transsexuelle und Typen wie Hornscheid (die vermutlich an einer chromosonalen oder Hormonstörung leidet) es schwer haben will ich nicht bestreiten, sie tut mir dafür Leid und ich möchte nicht mit ihre tauschen. Dass man ihr nach einem (nicht lachen – das ist kein Loriot-Lebenslauf sondern echt) Studium skandinavischer Philologie und Gender-sonstwas´ einen Lehrstuhl anbietet und Remmidemmi anstellen lässt löst allerdings ihr (wohl unlösbares) Identitätsproblem nicht, noch löst es die sexuellen Konflikte moderner Gesellschaften zwischen Autonomie und Reproduktion.
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Würde man Lanx eine Langhaarperücke aufsetzen und einen Bart ankleben,
wäre sie dann die Chonchita Wurst der Humbug Uni ?
Fragen über Fragen..
Facebook macht es doch auch, oder? 60 Geschlechter. Ich bin da nicht registriert, verlasse mich auf diverse Pressemeldungen.
Nur noch eine Frage der Zeit, bis die eh femi- und genderistisch unterwanderte Wikipedia nachzieht.