Marx aktualisieren: Klassenkampft 2015f

Seit einiger Zeit schon denken wir darüber nach, Karl Marx und seine Theorie des Klassenkampfes zu aktualisieren – schon weil diejenigen, die sich derzeit in den Fußstapfen des Trierers wähnen, der falschen Fährte folgen.

Denn: Der Klassenkampf hat sich entwickelt, findet nicht mehr zwischen Arbeitern und Kapitalisten bzw. Produktivkräften und Inhabern der Produktionsmittel statt. Der Klassenkampf hat eine Tertiarisierung erfahren.

Karl MarxDoch zurück zu den Anfängen im Urkommunismus, in dem, so haben sich Friedrich Engels und Karl Marx erinnert, die Gleichheit der Menschen gegeben war. Warum? Nun, weil kein Mehrwert erwirtschaftet wurde, und wenn kein Mehrwert erwirtschaftet wird, wenn man nur von der Hand in den Mund lebt, so die beiden Paläo-Klassentheoretiker, dann gibt es keine Macht- und keine Herrschaftsstrukturen. Wenn jeder von der Hand in den Mund lebt, dann gibt es nichts, was man sich aneignen kann. Ganz so romantisch, wie der Urkommunismus zuweilen dargestellt wird, scheint die Gestalt, die er in den Gehirnen von Marx und Engels angenommen hat, nicht gewesen zu sein.

Mit dem Mehrwert kommt die Herrschaft und die Macht: Überschussproduktion, so haben Marx und Engels theoretisiert, führe zur Herausbildung von zwei Klassen: eine, die den Überschuss produziert, die Produktivkräfte, und eine, die sich den Überschuss aneignet. Besser, man gehört zur zweiten Gruppe.

Und so hat sich der historische Materialismus, den Marx und Engel hier erdacht haben, über die Jahrhunderte entwickelt, vom Antagonismus zwischen Sklaven und Sklavenhaltern, über den zwischen Feudalherren und Bauern bis zu den Bonzen und den Arbeitern. Und von letzterer Idee sind die Linken noch heute beseelt – ganz so, als habe Karl Marx nicht im 19. Jahrhundert gelebt, ganz so, als beschreibe sein Historischer Materialismus kein Entwicklungsgesetz, ganz so, als sei die Zeit stehen geblieben und mit ihr das Denken der Linken.

Mit anderen Worten: Die Linken hinken der Entwicklung hoffnungslos hinterher. Sie sind veraltet und bedürfen einer dringenden Modernisierung.

Das Entwicklungsgesetz des Historischen Materialismus besagt, dass Produktivkräfte der Motor der Entwicklung sind, dass Umwälzung nur dann stattfindet, wenn die Entfaltung der Produktivkräfte durch die Inhaber der Produktionsmittel behindert wird. Aus diesem Spannungsverhältnis, so hat Karl Marx erwartet, ergebe sich das Ende für den bürgerlichen Kapitalismus und nach einer Phase, in der das Proletariat per Diktatur regiere, gehe die Menschheit ein, in den Garten Eden des Kommunismus, kehre zurück in den Zustand der Gleichheit, der den Urkommunismus ausgezeichnet hat, als man keinen Mehrwert produziert und von der Hand in den Mund gelebt hat.

Nun warten die Linken seit rund 150 Jahren, und was ist passiert?

Nichts!

Und warum? Weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.

Marx hat sich geirrt und Engels sowieso.

Nicht die Diktatur des Proletariats ersetzt den Antagonismus von Arbeitern und Kapital, sondern der Antagonismus der Mehrwertschaffenden und der Mehrwertverbrauchenden.

Insofern kehren wir auch nicht zurück in den Urkommunismus, sondern in eine neue Variante antiker Gesellschaft, in der es eine Klasse von Menschen gibt, die den Mehrwert erwirtschaften, und eine Klasse von Menschen, die den von anderen geschaffenen Mehrwert verbraucht.

Mehrwertschaffende Menschen sind nach wie vor Arbeiter, aber auch Selbständige und Unternehmer. Sie erwirtschaften Lohn, Einkommen und Umsatz durch die Herstellung von Produktivgütern.

Mehrwertverbrauchende Menschen sind all diejenigen, die vom Lohn, Einkommen oder Umsatz der mehrwerterschaffenden Menschen leben ohne selbst (nennenswert) zur Schaffung von Mehrwert beizutragen.

Darunter:

  • Professional spongerDie Gruppe der Politiker, die sich dafür bezahlen lässt, dass sie den Mehrwertschaffenden vorgaukelt, in deren Interesse zu handeln.
  • Die Gruppe der Funktionäre, die nicht nur den von anderen geschaffenen Mehrwert verbrauchen, sondern dafür sorgen, dass der Anteil des Mehrwerts, der den Mehrwertschaffenden zukommt, kontrolliert wird. Sie tun dies z.B. dadurch, dass sie kollektive Lohnverhandlungen führen und individuelle Mehrwertschaffende daran hindern, einen ihren Fähigkeiten angemessenen Preis für ihre Arbeitskraft zu erhalten. Sie tun dies dadurch, dass sie die über kollektive Lohnverhandlungen die Anzahl der Mehrwertschaffenden, die in Arbeitslosigkeit geparkt werden, künstlich hochhalten, um auf diese Weise ein Druckmittel gegenüber den Mehrwertschaffenden in Arbeit zu gewinnen.
  • Die Gruppe der Aktivisten, die von anderen geschaffenen Mehrwert dafür verbrauchen, dass sie gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielen, dass sie Arbeiter gegen Unternehmer aufhetzen, Männer gegen Frauen, Alte gegen Jungen, Kranke gegen Gesunde, Dicke gegen Dünne, der Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.
  • Die Gruppe der Lebens-Berater, die von anderen geschaffenen Mehrwert dadurch verbrauchen, dass sie Entscheidungen für Dritte treffen, diese Dritten entmündigen, z.B. indem Sie deren Zugang zu Drogen begrenzen, den Preis von Konsumgütern mit Steuern erhöhen, weil sie der Ansicht sind, die entsprechenden Konsumgüter seien für andere schädlich usw.
  • Die Gruppe der schlichten Nutznießer, die einfach nur durch andere geschaffenen Mehrwert verbrauchen. Sie entspricht der von Marx als Lumpenproletariat bezeichneten Gruppe findet sich heute aber vornehmlich unter den Transferexistenzen der Mittelschicht.

All die Genannten leben von dem, was die Mehrwertschaffenden erwirtschaften. All die Genannten versuchen auf die eine oder andere Weise, durch Gesetze, durch Tarifvereinbarungen, durch Vorschriften zum richtigen Leben, durch Transferverpflichtungen für die Mehrwertschaffenden, Letztere zu kontrollieren, wobei die Kontrolle dazu dient, die Mehrwertschaffenden auch weiterhin ausnutzen zu können.

Dabei spielt, wie immer im Marxismus, das Bewusstsein eine entscheidende Rolle. Marxismus gehört in das Lager des Hegelschen Materialismus und entsprechend wird dem Sein eine bewustseinschaffende Funktion zugewiesen.

Nun ist im modernen Marxismus nicht das Bewusstsein der Produktivkräfte, nicht das Bewusstsein der Mehrwertschaffenden fehlerhaft, sondern das Bewusstsein der Mehrwertverbrauchenden. Ihre materielle Existenz vermittelt ihnen das Bewusstsein, dass man auch ohne einen Mehrwert zu schaffen, ohne produktiv zu sein, ein sorgenfreies und üppiges Leben führen kann. Da sie im Gegensatz zu den malochenden Mehrwertschaffenden, nicht malochen müssen, hat sich bei Ihnen ein Bewusstsein von Überlegenheit eingestellt, d.h. die Ansicht, sie seien den Mehrwertschaffenen überlegen, könnten für diese Entscheiden, z.B. darüber, wie viel ihres Lohns, Einkommens oder Umsatzes sie an die Mehrwertverbraucher abzugeben haben.

Dabei merken die Mehrwertverbraucher nicht, dass sie am eigenen Ast sägen, da Ressourcen endlich sind, d.h. man die Mehrwertschaffenden nicht endlos belasten kann. Anders formuliert: Der Weg zurück in die Sklavengesellschaft der Antike ist nur bedingt möglich.

Folglich ist es im aktuellen Klassenkampf, die Aufgabe der Mehrwertschaffenden, den Mehrwertverbrauchenden das richtige Bewusstsein zu verschaffen, z.B. durch Formen des passiven Widerstands, Formen der Abgabe- bzw. Steuerverweigerung oder Formen der Verweigerung von Unterhalt und Transferzahlungen.

Im Gegensatz zu früheren Klassenkämpfen haben die Mehrwertschaffenden alle Trümpfe auf ihrer Seite, denn: Sie verfügen über Produktivkräfte und Produktionsmittel, die Mehrwertverbrauchenden verfügen bestenfalls über gesellschaftliche Positionen, die vielleicht auch mit Macht einhergehen, aber letztlich austrocknen bzw. absterben, wenn Mehrwertschaffende sie nicht mehr finanzieren.

©ScienceFiles, 2015

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15 Responses to Marx aktualisieren: Klassenkampft 2015f

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  2. Dietmar says:

    Hi, hi, vollkommen richtig analysiert und der Realität entsprechend….bloß: wie schafft man es, dies den “Mehrwertschaffenden” verständlich zu machen und sie für die damit verbundene “Macht” zu sensibilisieren?????? Noch ist die Zeit nicht reif 🙁

    • Roland says:

      Indem man DIE PARTEI wählen geht, die als Projekt eines Satiremagazins zumindest indirekt sowas wie einen Mehrwert produziert, anstatt diese Nimmersatten Schlundmäuler die man normalerweise Parteien nennt.

  3. Meier, Hans (Kempten says:

    Ich war Marxist, aber wo er recht hat, hat er recht – und wo nicht, dort nicht. Deshalb:

    “Nicht die Diktatur des Proletariats ersetzt den Antagonismus von Arbeitern und Kapital, sondern der Antagonismus der Mehrwertschaffenden und der Mehrwertverbrauchenden.”

    NEEEE. Nicht Marxens Analyse war falsch, nur seine Prognose.

    Der Antagonismus von Arbeitern und Kapital ist exakt der Antagonismus der Mehrwertschaffenden und der Mehrwertverbrauchenden. NIX HAT SICH GEÄNDERT. Kapital ist nur eine Form der Kumulation von anderen erarbeiteten Mehrwerts – wenn nicht Zugriffsmöglichkeiten auf von anderen erarbeiteten Mehrwert selbst gleich als Kapital definiert werden (es gibt ja Ansätze, die Sozial-, Versicherungs- etc. Ansprüche als “Kapital” zu betrachten).

    Im übrigen wird es nie eine Diktatur des Proletariats geben können, die kommunistischen Idealen entspricht, da die Diktatur Positionen zur Verfügung stellt, die Zugriffsmöglichkeiten auf von anderen erarbeiteten Mehrwert schafft. Der real existierend gewesene Sozialismus hat das nachhaltig bewiesen.

    • meier, hans (kempten) says:

      Sorry, in meinem ersten Satz fehlt das kleine Wörtchen “nie”: Ich war NIE Marxist.

      Aber wenn derart das Schreiben über uns entscheidet – man weiß ja nie, was man alles ist, ohne es zu wissen oder gar sein zu wollen…

    • hope says:

      Der real existierende Sozialismus war ein real existierender Nationalsozialismus.

      Der Gerechtigkeit halber sollte angefügt werden, daß dem Mauerfall langjährige konspirative Verhandlungen und geheimdienstlich gesteuerte Aktionen vorausgingen. Kohl tat nur überrascht, wie Bush am Tag 9/11. Daß die DDR mit ihren mageren Ressourcen zu haushalten wußte und auf Langelebigkeit setzte: Glühbirnen mußten mindestens 50.000 Stunden halten und Kühlschränke 25 Jahre.

      Meines Erachtens ist die Parole “Wir sind das Volk” in einer PR-Agentur ausgeheckt worden und die Demos waren gelenkt.

      Die DDR ist politisch gestürzt worden. Was heute gerne umgemüntzt wird in einen Bankrott. Die Auslandsschulden konnte sie bis zum letzten tag bedienen und das war ein wirklich lächerliche Summe.

      Franz-Josef Strauß wußte von den Verhandlungen Ost-West und sah das Kommende. Er wollte den Mauerfall aufhalten und machte einen Milliarden-Kredit locker.

      Zum Artikel: Würde das Sein das Bewußtsein erschaffen, wären wir in der Steinzeit hängen geblieben.

    • tuka says:

      Kapital nach Marx = Investitiertes Geld. Mit Kapital sind also z.B. Maschinen und Gebäude gemeint.

      Spannend ist, was mit dem investierten Geld passiert. Die Antwort ist ziemlich trivial. Was für Unternehmer A eine Investition ist, ist für Unternehmer B (etwa der Baufirma oder dem Maschinenbauer) Aufträge. Investitionen sind damit nichts anderes als Löhne eines anderen Unternehmens. Selbst Rohstoffe sind letztlich nur Löhne für ein anderes Unternehmen.

      Spannend ist auch, woher der Mehrwert eigentlich kommt und wodurch Unternehmer Geld verdienen. Die Antwort ist auch ziemlich trivial. Für Marktforschung und Bedürfnisbefriedigung. Die Angestellten des anderen Unternehmens (oder auch die eigenen) bekommen Lohn und können sich was kaufen. Die Aufgabe eines Unternehmers besteht nun darin, möglichst genau zu erkennen was die Leute kaufen wollen und dann genau dieses Produkt auch herzustellen. Macht der Unternehmer seinen Job richtig, dann verdient er viel Geld. Macht er es nicht richtig, verliert er sein Geld.

      Der konstruierte Gegensatz Arbeiter Kapitalist existiert übrigens nicht. Denn der Unternehmer investiert freiwillig. Und auch Arbeiter können freiwillig investieren. Und das passiert auch in großem Stil. Zu den größten Kapitalgebern in Deutschland gehören (tata) Lebensversicherungen und Riestersparer. Der einzige Unterschied zwischen Unternehmer und Arbeiter ist daher, dass der Unternehmer bewusst in eine konkrete Idee investiert, während der Arbeiter einfach nur “in die Wirtschaft” investiert und sich oft nicht mal bewusst ist, dass er damit Kapitalist geworden ist.

      Dann zur Begrifflichkeit: Guckt man sich Wirtschaftskreisläufe wie hier (1) an, scheint es einen Gegensatz zwischen Unternehmen, Staat und Haushalten zu geben. Das ist aber nur zum Verständnis für Einsteiger so gezeichnet und beschrieben. Tatsächlich handelt es sich um logische Funktionen “Leistungsanbieter”, “Leistungsverbraucher” und “Rechtssicherheit=Staat”. Bis auf wenige Ausnahmen, führt jeder Mensch jede logische Funktion gleichzeitig aus. Ein Arbeitnehmer bietet Arbeitzeit, Wissen und Erfahrung (=Humankapital) und verbraucht erstellte Produkte. Genau wie ein Unternehmen. Es werden Produkte verbraucht (Roh- und Hilfsstoffe etwa), mit Arbeitszeit, Wissen und Erfahrung veredelt und das Ergebnis verkauft. Genau wie der Staat. Er nimmt über den Weg von Steuerzahlungen Arbeitszeit, Wissen und Erfahrungen und liefert hoffentlich das wichtigste Produkt, welches ein Staat liefern sollte: Rechtssicherheit(2).

      Daher: Marx liegt in seiner Analyse falsch und folglich in seiner Prognose. Was Marx übrigens nicht vorhergesehen hat, ist das es eine Gesellschaft geben könnte, in der Menschen mehrheitlich nur noch verbrauchen und keine Leistungen mehr anbieten. Und nein, H4ler, Verwaltungsbeamte, Gewerkschafter, Abmahnanwälte und Gender-Studies erbringen keine volkswirtschaftliche Leistung mehr, sie sind nur noch Parasiten.

      (1) http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/vwl/wirtschaftskreislauf.php
      (2) Adam Smith hat Rechtssicherheit weiter aufgedröselt und zum Beispiel Schutz gegen äußere Feinde (Armee), innere Feinde (Monopole) aufgemacht. Aber in jedem Fall geht es darum, dass die Bürger eines Landes morgen noch das gleiche Rechtskonzept haben.

  4. Günter Buchholz says:

    Ich möchte hier lediglich hinweisen auf:
    Hans-Jürgen Krysmanski, „0,1 % – Das Imperium der Milliardäre“; erschienen bei Westend, Oktober 2012, 240 Seiten, 19.99 Euro
    Buchrezension:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=14741
    und
    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/krysmanski/
    http://www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/hirten-woelfe

  5. Michel Houellebecq says:

    Ach Marx: Der hat doch eh’ bei Thomas Morus’ Utopia abgekupfert..!

  6. Nur ein Kommentator. says:

    Interessant mit dem Mehrwert. Laut Michael Freund hat z.B. Georg Sorel die Mehrwerttheorie von Marx als ‘großartiges scholastisches Gebäude* bezeichnet, die er trotzdem für falsch hielt, weil sie Sozialromantik enthielt: Der böse Kapitalist raubt dem Arbeiter den Mehrwert.

  7. rote_pille says:

    dann trocknet sie endlich aus!

  8. BluesMagic says:

    Ich war als junger Mann auch einmal Mitglied dieser Sekte. Dann bin ich einmal zu Hause über den Teppich gestolpert und auf den Kopf gefallen. Das war der beste Moment in meinem Leben und nun bin ich vollständig geheilt.

    Die drei Bände Kapital benutze ich jetzt zu meiner vollsten Zufriedenheit als Buchstützen. Weitere Anfragen von Gästen beantworte ich regelmäßig mit “vollständiger Gedächtnislücke”, wofür sie nach Schilderung des “historischen” Unfalls vollstes Verständnis zeigen.

    Ich überlege, ob ich diese per Zufall entdeckte Methode der Heilung patentieren lassen sollte.

    Da die meisten Mitläufer von damals nicht von der Politik lassen konnten, haben sie sich meist erfolgreich bei den Linken oder Grünen eingenistet und versorgen das verwirrte Volk von dort aus mit ebenso leeren wie soziologisch, dialektisch, …, azikraldemosotisch oder sonstwie ziemlich genderischem Unsinn. Das schönste ist, sie werden dafür noch bezahlt und wenn man ihnen lang genug die Mikrophone vor den Mund hält, bekommen sie dafür sogar noch eine staatliche Rente.

    Wenn ich es aus heutiger Perspektive betrachte, habe ich folgendes gelernt: Ich hätte den tieferen Sinn in der gleichen rechten Armhaltung von Nietsche, Hegel und Marx, sowie (bloß nicht vergessen, da als Antithese ungemein wichtig) Richter lieber frühzeitig erkennen sollen, dann wäre mir das Mißgeschick wohl nicht passiert. Bei einigen ließ sich dieser rechte Arm dann einfach nicht mehr bändigen und er wollte zuerst aus dem Revers heraus, um dann stürmisch die Lüfte zu erobern. Mr. Strangelove hatte später leider auch diesen Effekt und das sollte uns noch heute betrüben.

  9. KUNO says:

    Der gute Marx hatte einen Denkfehler: Bei ihm entnimmt der Feudale (Baron, Graf, Ritter) das Startkapital aus seiner Truhe und beginnt sofort mit der Ausbeutung.
    In Wahrheit war und ist es anders. Nachdem es Banken gab, verschuldete sich der angehende Kapitalist und hatte Mühe die Zinsen aus dieser Verschuldung zu bezahlen.
    Genauso ist es bis heute. Man lese nur entsprechende Statistiken!
    Die Masse der Unternehmen ist verschuldet- und zwar weltweit.

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