Flüchtlinge in Frauenhäuser! Frauenhäuser einer sinnvollen Nutzung zuführen!

Kein Tag vergeht, an dem in Deutschlands medialem Sommerloch nicht aus einer Kommune berichtet wird, der die Flüchlinge bis zum Hals stehen. Kein Tag, an dem sich die ARD nicht bemüht, Aufklärung darüber zu betreiben, was denn der Unterschied zwischen den unzähligen Statuszuweisungen an Menschen, die nach Deutschland kommen, ist, worin sich Flüchtlinge von Asylbewerbern von Migranten unterscheiden. Seltsamerweise schaffen es die zuständigen Redakteure dabei vollkommen die Profiteure dieser verschiedenen Statusbezeichnungen mit ihren zugehörigen Formen der Aufenthaltsgenehmigung, -bewilligung, Duldung zu benennen:

Jene Juristen, die vom juristischen Chaos, das seit Jahrzehnten Verwaltungsgerichte lähmt und auf Kosten der Steuerzahler aufrechterhalten wird, leben. Jene Asyl-Industrie, deren Hauptzweck darin besteht, Asylbewerberheime mit Gewinn zu betreiben und die geringen Mittel, die von Kommunen an Asylbewerber verteilt werden, weil diesen die Aufnahme einer Arbeit und damit einer unabhängigen Existenz verboten ist, wieder einsammeln und in die eigene Tasche wirtschaften.

Schon vor rund zwei Jahrzehnten hat sich Amtsrichter Peter Selber in Chemnitz über die Höhe des Gehalts gewundert, das sich zwei Geschäftsführer, die mit ihrem Unternehmen zwei Asylbewerberheime betrieben haben, genehmigt haben. Es waren schlappe je 18.000 DM im Monat. Sofern man in Verwunderung nicht abstumpft und der nämliche Richter noch oder wieder Straftrichter ist, er wird sich heute noch mehr wundern.

Aber lassen wir diese selbstgemachten Probleme deutscher Zuwanderungspolitik, an denen sich ganze Berufsgruppe eine goldene Nase verdienen, heute unbeachtet und wenden wir uns dem dringenden Problem zu, für die Kriegs-Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, eine Unterkunft zu besorgen.

ScienceFiles_BreakfastclubIm heutigen ScienceFiles-Breakfast-Club, hat sich Dr. habil. Heike Diefenbach einmal mehr mit einer genialen Idee hervorgetan.

Wir haben vor einiger Zeit von einem Gutachten berichtet, das im Auftrag des Ministeriums für FSFJ erstellt wurde und in dem sich Cornelia Helfferich und Barbara Kavemann vom Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Evangelischen Hochschule in Freiburg alle Mühe geben, einerseits die Notwendigkeit staatlicher und kommunaler Finanzierung von Frauenhäusern zu begründen, andererseits die Tatsache, dass Frauenhäuser über das Jahr betrachtet weitgehend leerstehen, zu verschleiern.

Es ist uns damals dennoch gelungen, eine Auslastungsquote für Frauenhäuser zu berechnen, aus der hervorgeht, dass die meisten Frauenhäuser den größten Teil des Jahres weitgehend leerstehen. Die Auslastungsquote auf das Jahr berechnet, reicht von 18% in sächsischen Frauenhäusern bis 92% in Berliner Frauenhäusern. Die Auslastungsquote ist eine Obergrenze, d.h. die Auslastung wurde von uns um jeweils bis zu 50% überschätzt. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich Helfferich und Kavemann wirklich alle Mühe geben, die tatsächliche Auslastung nicht nachvollziehbar zu machen (z.B. durch die Verwendung von Kategorien wie “bis zu 50%”).

Dessen ungeachtet kann man feststellen, dass die meisten Frauenhäuser in den Kommunen die meiste Zeit des Jahres leerstehen. Es ist also eine Infrastruktur vorhanden, in die problemlos Füchtlinge einquartiert werden könnten, was bei den entsprechenden Kommunen sogar zu einer Kostensenkung führen würde:

Erstens finanzieren sie die Frauenhäuser egal, ob diese leerstehen oder nicht.

Zweitens finanzieren sie die Unterbringung von Flüchtlingen.

Erfolgt die Unterbringung von Flüchtlingen nicht in den vorhandenen leeren Räumlichkeiten der Frauenhäuser, dann bezahlen Kommunen also doppelt, einmal für die Unterbringung der Flüchtlinge, einmal für die leerstehenden Frauenhäuser.

Entsprechend kann durch die Unterbringung von Flüchtlingen in Frauenhäusern Geld gespart werden, was den klammen Kommunen doch eigentlich eine willkommene Botschaft sein müsste.

Für den Hinweis auf diese Einsparungen, dürfen sich die entsprechenden Kommunen gerne bei Dr. habil. Heike Diefenbach bedanken.

Nachfrage nach Frauenhäusern

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30 Responses to Flüchtlinge in Frauenhäuser! Frauenhäuser einer sinnvollen Nutzung zuführen!

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Flüchtlinge in Frauenhäuser! Frauenhäuser einer sinnvollen Nutzung zuführen!

  2. Striesen says:

    Zuerst:Geniale Idee.

    Dann kam mir sofort der Einwand, dass die Umwidmung der vorhandenen Kapazitäten nicht annähernd einen spürbaren Effekt erzielen könnte. Um Ihnen das begründet sagen zu können, habe ich mir die Zahlen angeschaut.

    Wie war ich doch bisher naiv!

    Ich hatte mir bisher nicht ansatzweise den Umfang der vorgehaltenen Frauenhauskapazitäten vorgestellt.

    Jetzt: Geniale Idee und Danke fürs Augenöffnen.

    btw, die Umsetzung könnte sowohl für das Stammpersonal als auch für die Laufkundschaft einen heilsamen Lerneffekt herbeiführen.

  3. Eso-Mystiker says:

    Es muss eine konservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert werden. Es sollte eine Koalition aus CDU, AfD und ÖDP geben.
    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung des freien bzw. unfreien Willens seinen freien Willen verliert. Es ist gut, dass es einen technischen Fortschritt gibt (z. B. Computer). Aber die Technologie darf nur dann weiterentwickelt werden, wenn dadurch die Gefahren nicht größer werden als sie schon sind. Es ist z. B. unter den gegebenen Umständen falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien (z. B. 0,3-Liter-Einsitzer-Autos, Linsermethode gegen Krampfadern) zu fördern. Die Verkehrsprobleme werden wesentlich reduziert, wenn fast jeder Mensch mit einem Motorrad o. ä. fährt, anstatt mit einem (Fünfsitzer-)Auto. Man sollte in eine klimatisch günstige Region (z. B. Süd-Spanien) auswandern. Man braucht dort nicht in einem teuren Haus zu wohnen, sondern kann in einem Gartenhäuschen leben. Man kann sich teilweise von Wildfrüchten ernähren. Es ist gut, an etwas Göttliches zu glauben. Aber die Welt wurde nicht “erschaffen”, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann mit Mystik und Geistheilung beschäftigen. Z. B. mit Nahtoderfahrungen (Selbstmord ist abzulehnen). Und mit Traumdeutung (gemäß C. G. Jung) sowie Ereignisdeutung. Bestimmte esoterische Verfahren (z. B. Hypnose) sind gefährlich.

  4. Aimee says:

    Schöne Idee! Als Direktorin eignete sich Anja Reschke, dort könnte sie ihren
    klassischen Idealismus unter Beweis stellen und jeden Abend die Zimmer der
    Asylanten beleuchten. Den kleinen Buben eine gute Nacht Geschichte erzählen,
    nach sehen ob diese auch artig sind. Zähne nicht vergessen, die müssen
    geputzt sein…

    Hier zwei Links zum Thema “Flüchtlingsindustrie”. “Die Geschäfte der Caritas”:

    http://www.genius.co.at/index.php?id=693

    Teil 2

    http://www.genius.co.at/index.php?id=706

  5. herr schmeißhirnvomhimmel says:

    Theoretisch eine gute Idee. Funktioniert nur praktisch nicht. Läuft nämlich am Ende darauf hinaus das keine Frauenhäuser mehr gebraucht werden. Denn welche Frau, die Schutz vor Prügel oder Vergewaltigung sucht, rettet sich in ein Flüchtlingsheim? So doof ist keine Frau. Im Tierrecht würde man von nicht artgerechter Haltung oder Tierquälerei sprechen. Mein erster Gedanke beim Lesen dieses Artikels war: So ein Unsinn kann eigentlich nur aus Berlin oder Brüssel stammen. Denn der 1. April ist heute nicht. Haben die eure Seite gehackt?

    • Wie schön Sie die Prämisse gefressen haben, dass es unbedingt ein Frauenhaus braucht, um die vielen geprügelten Frauen aufzunehmen … Nur seltsam, dass diese Frauenhäuser weitgehend leer stehen – wie Sie wüssten, wenn Sie den Text gelesen hätten.

    • Kaffee Kalle says:

      Mal davon abgesehen, dass ich mit der Idee von Frauenhäusern nichts anfangen kann (man stelle sich vor, wie absurd es wäre, wenn das Opfer eines schwarzhaarigen Gewalttäters im Krankenhaus darauf bestehen würde von einem blonden Arzt versorgt zu werden, weil es Angst vor schwarzhaarigen Menschen hat) gibt es auch weibliche Flüchtlinge (Ba-Wü z.B. hat ein Sonderkontingent von 1000 Plätzen für Frauen und Kinder geschaffen, was meiner Einschätzung nach zutiefst diskriminierend ist) und in gewisserweise haben die Flüchtlinge und die Frauen in Frauenhäuser beide Fluchterfahrung.

    • Herr Esregnethirn says:

      Für Menschen, die tatsächlich ausschließliche Opfer häuslicher Gewalt sind, ist angeraten Konzepte für Gewaltschutzeinrichtungen auszuarbeiten, die beiden biologischen Geschlechtern den Zugang ermöglichen. Insoweit würden keine Frauenhäuser mehr gebraucht. Bei einem Anteil von Frauen mit Migrationshintergrund (oder wie sagt man in diesem Jahr, politisch korrekt?) von >50% durchaus auch eine Möglichkeit sich als Dolmetscherinnen anzubieten und ein paar Euro hinzuzuverdienen, wenn dort Asylsuchende untergebracht würden. Mütter, die sich in Trennungssituationen eine bessere Ausgangssituation in der Frage des Verbleibs der Kinder erhoffen, müssten dann allerdings wirklich neue Wege gehen. Ist es dann das, wogegen Sie sich so vehement wehren?

    • qed says:

      Wußten Sie schon, daß über viele Jahrhunderttausende die Menschheit ohne Frauenhäuser ausgekommen ist, so wie heute auch noch 95% aller Staaten?

  6. Rüdiger says:

    Das Problem der Auslastung scheint der Betreuungsindustrie bekannt.
    Um es zu lösen wird es wohl noch einiges eigens qualifiziertes Personal brauchen.
    http://linkswende.org/hatice-das-muslimische-frauenhaus/

  7. Klaupetter says:

    Superidee! Nicht nur der Gedanke ist befruchtend. Damit lösen wir zugleich das Bevölkerungsproblem: Erst der Ruf nach Zivilisation sich sehnenden Indern und jetzt nach exilerprobten Kindern.

  8. rote_pille says:

    Eine gute Idee, aber leider nur im Rahmen des herrschenden sozialistischen Systems. Ich lehne das System aber ab und bin zu keinerlei Zugeständnissen bereit, deshalb: Frauenhäuser dichtmachen und die Innvazion der Wirtschdafrtsfliechtlinnge (absichtliche Rechtschreibfehler zur Umgehung der Wortfilterzensur, die kritische Kommentare zu diesem Thema löscht, sind eingebaut!) beenden!

  9. Kristina says:

    Ich wohne neben einem Frauenhaus. Es ist unglaublich was man sieht:
    angeblich traumatisierte, geschlagene und vergewaltigte Migrantinnen und Asylbewerberinnen mit 1-4 Kindern, super fröhlich, Stöckelschuhe oder voll verschleiert, neuestes Handy, Treffen mit Männern an der Straßenecke …. Einheimische Frauen werden wegen Platzmangel abgewiesen …..

    • qed says:

      Nein, Kristina, sie werden nicht abgewiesen, sondern mit Pendelbussen in die zahlreichen unterbelegten Schuppen verlegt, weil schließlich auch da der lila Brei an Soziopolitowörkerinnen, den die sog. ‘Universitäten’ auskotzen, versorgt und in Lohn und Brot gehalten werden muß. Und es ist auch unter den Deutschsprachigen das Phänomen zu beobachten, daß sie recht schnell unter Hinterlassung ihrer Brut abends zum Beschälen zu ihren Peinigern ausrücken. Da ist es natürlich ungünstig, wenn man 100 km aus Nitschewo anreisen muß für den gewohnten Stich und lamentiert lieber über die Überbelegung. Staatin, tu endlich was.

  10. Miss Propaganda says:

    Die Angaben, wonach die Frauenhäuser nur teilweise ausgelastet sind bzw. deren Auslastungsquote gar unter 50 % liegen dürfte, sind meines Erachtens nicht wahr bzw. der aktuellen politischen Großwetterlage geschuldet, indem sie absichtlich nach unten gerechnet wird.
    Aus beruflicher Erfahrung weiss ich, dass meine Mandantinnen, die einen Platz in einem Frauenhaus suchen, weil sie vor der häuslichen Gewalt fliehen wollen, teilweise sehr lange warten müssen, bis sie einen Platz in einem Frauenhaus bekommen. So muss man teilweise mehrere Einrichtungen bundesweit telefonisch erreichen, in der Hoffnung, dass dort ein Platz frei wird und man dorthin ausweichen darf. Wenn die Frauen mit kleinen Kindern fliehen wollen, ist das noch komplizierter, weil die Einrichtungen oft nicht auf Anhieb über geeignete Plätze verfügen.
    Die Frauen, die bereits dorthin geflohen sind, bleiben teilweise monatelang in der Einrichtung, weil sie aufgrund der derzeitigen Wohnungsmarktlage kaum schnell eine neue Wohnung finden können. Diese Frauen blockieren damit notgedrungen die Plätze für die neuen Fälle der häuslichen Gewalt. So ist es nicht einfach, einen Platz in einer Einrichtung zu ergattern. Insbesondere in den Ballungsräumen sind die Einrichtungen wohl fast immer zu 100% belegt.
    Er scheint, als ob die Politik jetzt die Frauenhäuser für die Flüchtlinge entdeckt hat, weil dort nunmal Wohnraum vorhanden sind. Die Not der einheimischen Opfer der häuslichen Gewalt scheint hier als weniger vordringlich anzusehen sein, die Frauen dürfen also nach die gegen sie gerichtete Gewalt hinnehmen. Hauptsache, die jungen, wohlernährten Männer, die ihre Heimat verlassen haben, haben eine Bleibe.
    Unsere zivilisatorischen Standards werden zugunsten der armen Flüchtlinge abgebaut, die Not und die Misstände der einheimischen Bevölkerung dürfen auch an dieser Stelle zugunsten der Neuankömmlinge ausgeblendet werden.
    Ich frage mich nur, wo bleibt der klärende Aufschrei der Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser, die am besten die teilweise dramatischen Zustände der Bewohnerinnen kennen, warum sprechen sie nicht offe, dass die Frauen weiterhin Hilfe brauchen? Ist ihnen etwa die neue junge und quetschfidele Klientel lieber????

    • nils says:

      So lange es dieses Angebot nur für Frauen gibt ist es Diskriminierung, also Abschaffen oder für wichtigere Dinge (Flüchtlingsheime die man eh bezahlen muss) verwenden!

    • Im Grunde ist es zweitrangig, für welche Klientel, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Sozialleistungen erschleicht, diese Plätze gestellt werden.

      Ich kenne die Zahlen nicht genau, aber der Anteil von wirklich Bedürftigen dürfte in beiden Fällen sehr ähnlich sein und diese könnte man sicher gemeinsam in Frauenhäusern einquartieren.

  11. qed says:

    Nun, werte Miss Propaganda, Nomen est Omen. Zu einer gelungenen Trennung gehört obligatorisch die Flucht ins Frauenhaus mit den Kindchen- der Rest mit Aufenthaltsbestimmungsrecht und Maximalunterhalt regelt sich wie von selbst durch die kostenlose Anwältin der Einrichtung.
    Und wenn man mal wieder aus der Wohnung geschmissen wird wegen nicht bezahlter Miete und so, wer regelt das? Das Frauenhaus. Incl. kostenloser Kinderbetreuung und Fütterung. Funktioniert auch, wenn der Gerichtsvollzieher aus anderen Gründen lästig ist. Man muß nur behaupten, der Typ zuhause hat Aua macht. Das reicht vollkommen. Vielleicht erklären Sie uns auch das Phänomen, warum unter ‘befreundeten’ Frauenhäusern die Klientel gerne nach dem Prinzip des Verschiebebahnhofs häufig auf Reisen ist. Und das Phänomen der Überbelegung in den Großstädten erschließt sich rasch durch das dort mutipel ansässige Unterschichtenklientel. Und ist Ihnen schon aufgefallen, daß besonders die Gebenedeiten unserer Kulturbereicherer ca. 80% der Klientel ausmachen? Und wieso gibt es über diese- nennen wir es mal “Einrichtungen”- keine umfassenden soziologischen Untersuchungen? Wie erklären Sie sich den horrenden Unterschied zwischen behaupteter Überbelegung wie im Dreckloch Berlin und der sehr mageren Belegung z.B. in Sachsen? Sind die männlichen Sachsen friedfertiger oder gar Pudel? So wie Chemnitz in der Vergewaltigerstatistik die Arschkarte hat, weil in Köln 20 mal mehr Anzeigen auflaufen?
    Fragen über Fragen, Frollein.
    Vielleicht kommen Sie mal statt mit der Tränendrüse mit harten Zahlen rüber. Es hat nämlich einen Grund, warum selbst knallrote Kommunen beim Geld verbrennen mit sog. “Frauenhäusern” immer knauseriger werden…

  12. JeanP says:

    Sollte es gelingen, hier und dort dies “Flüchtlinge in die Frauenhäuser” durchzusetzen, wäre die örtliche Frauenhausclique am Ball, zu fordern – und durchzusetzen:

    nur weibliche Flüchtlinge in die Frauenhäuser.

    Inspiriert von
    http://nicht-feminist.de/2015/07/sexistischer-staatsfeminismus-wien-nimmt-alle-unbegleiteten-maedchen-aus-traiskirchen-auf/

  13. Fiete says:

    Ich stelle mal die These in den Raum: Der Artikel greift ( verständlicherweise ) etwas zu kurz.
    Sicherlich beziehen sich Klein&Diefenbach hier auf die ihnen vorliegenden schriftlichen Daten, v.dh. sind die logischen Schlüsse, einschließlich der Idee Frauenhäuser zu Flüchtlingsheimen umzugestalten, nachvollziehbar.
    Nur, es fehlen ein paar Aspekte in der Überlegung, die allerdings in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind, über die es vermutlich auch kaum belastbare Daten gibt.
    Die Idee ist nämlich gar nicht neu.
    Nur ist auch den Frauenhausbetreibern und -förderern selbstverständlich völlig klar, daß ihre Männerhassbruchbuden ( und das sind Frauenhäuser nunmal i.d.R. ) durch eine “Umbelegung” schnell außer Kontrolle der sie jetzt betreibenden und fördernden Interessengruppen geraten würden.
    So dumm sind die Geschlechterkrieger denn doch nicht!
    Mir wurde von ehemaligen Insassinnen und Menschen, die für Frauenhäuser gearbeitet haben berichtet, daß tatsächlich das überwiegende Leerstehen vieler Frauenhäuser durch Einquartierung von Migrantinnen und deren Kindern “aufgefangen” würde.
    Das deckt sich ( wenn man die unterschiedlichen Belegungszahlen, je nach Bevölkerungsdichte, mal vorläufig außer acht lässt ) mit den Beobachtungen von Kristina:
    “Kristina sagt:
    August 9, 2015 um 6:57 vormittags

    Ich wohne neben einem Frauenhaus. Es ist unglaublich was man sieht:
    angeblich traumatisierte, geschlagene und vergewaltigte Migrantinnen und Asylbewerberinnen mit 1-4 Kindern, super fröhlich, Stöckelschuhe oder voll verschleiert, neuestes Handy, Treffen mit Männern an der Straßenecke …. Einheimische Frauen werden wegen Platzmangel abgewiesen …..”

    Dadurch ergibt sich logischerweise ein doppelter Vorteil: nämlich daß erstens Fördermittel gerechtfertigt werden und zwar zweitens aus den richtigen Töpfen, denn da man nur Frauen und Kinder unterbringt, lässt sich der Schein der armen verprügelten Mütter und ihres ( ebenfalls verhauenen ) Anhangs leicht aufrechterhalten.
    Diese Zahlen fließen also seit etwa irgendwann anfang des Jahrtausends, oder so, in die Statistiken der Frauenhäuser locker mit ein.

    Übrigens liegt Herrschmeißhirnvomhimmel auch nicht ganz richtig:
    “herr schmeißhirnvomhimmel sagt:
    August 8, 2015 um 3:38 nachmittags

    Theoretisch eine gute Idee. Funktioniert nur praktisch nicht. Läuft nämlich am Ende darauf hinaus das keine Frauenhäuser mehr gebraucht werden. Denn welche Frau, die Schutz vor Prügel oder Vergewaltigung sucht, rettet sich in ein Flüchtlingsheim? So doof ist keine Frau.”

    Bei gemischtgeschlechtlichen Flüchtlingsheimen mag das ja durchaus ein möglicher Aspekt sein, bei den tatsächlich existierenden, nebenbei i.d.R. übelst verkommenen, Frauenhauskaschemmen funktioniert das aber nicht. Das liegt nicht zuletzt daran, daß ein großer Teil der dort unterkommenden Frauen per se nur proforma dort ist. W.h.: sie sind eben gerade nicht vor Prügel o. Vergewaltigung geflüchtet, sondern betrachten ihren angebl. Aufenthalt dort als “Beweismittelerschaffung” zur Entsorgung des Ex-Partners und Vater ihrer Kinder. Denn als solches “Beweismittel” wird der Aufenthalt von Jugendämtern, Gerichten, sonstigen Institutionen gewichtet und entsprechend auch dazu geraten ( oder ganz direkt angestiftet ). Sie müssen also ein paar Tage zumindest so tun als ob.

    Im übrigen gibt es noch einen recht seltsamen Effekt in den Frauenhausstatistiken, den ich am Rande auch erwähnen möchte:
    Es können leicht mal z.B. aus einer ihr Kind mißbrauchenden Frau acht Gewaltopfer werden!
    Und das kommt durchaus auch vor, denn die Mitarbeiter.I.nnen handhaben ihre Arbeit gern mal “etwas schlampig”. Pflege und Reinigung der Bruchbude wird ja eh meist von den Insassinen geleistet, es wird also mal von dieser, mal von jener MA vorbeigeschaut, eben grob über den Schreibtisch im Büro geblickt und das war es dann.
    Kommt also eine Dame, die ihr Kind mit(ver)geschleppt dort an, ist es mit das wichtige erstmal den Statistikzettel aus der Schublade zu kramen und “das Interview” zu führen:
    “Angst vor Gewalt durch den Ex-Partner? Klar nä?” Haken setzen.
    “Kind auch? Auch klar.” Haken setzen
    Die ausgrenzungswillige Mutter wird dem nicht widersprechen.
    Nächster Tag, andere MA:
    Erstmal schauen, ob “neue” da sind, dann in’s Büro Statistikzettel aktualisieren.
    Also die zum ersten mal gesehene ( “kenne ich nicht” ) gleich mal interviewen:
    “Gewalt durch den Ex-Partner? Klar” Haken… u.s.w.
    Macht schon mal vier “Gewaltopfer”.
    Nun erfährt man, daß Jugendamt X u. Richter Y zuständig werden. Geht gar nicht, voll die Maskufreunde. Was tun? Ganz einfach, die Frau wird an das nächstbefreundete Frauenhaus in einem anderen Gerichtsbezirk weitergereicht, wo das gleich Spielchen von vorn abläuft. Macht ACHT “Gewaltopfer”!
    Völlig unabhängig davon, ob die Dame nach wenigen Tagen schon beim “Next” pennt ( kann ja trotzdem ein paar Monate lang offiziell dort gemeldet sein ) und möglw. selbst gewalttätig ist, das Kind von ihr aktiv mißbraucht oder gar mißhandelt wird ( dafür hat man bei der armen “traumatisierten” Mutter ja Verständnis ), oder eben nicht.

    Kurz: Die Idee mit den Flüchtlingsheimen ist eigentlich nicht schlecht, das Zahlenmaterial der FH allerdings erbärmlich geschönt.

  14. Tom Todd says:

    Hallo
    Danke für den interessanten Beitrag.
    Könnten wir die Datenbasis bekommen per Email?
    Beste Grüße

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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