“Wie ein wütendes Kleinkind”: Öffentlich-rechtlicher Journalismus auf dem absoluten Tiefpunkt

Wie ein wütendes Kleinkind“, so ist ein Beitrag bei der ARD überschrieben.

Die Entprofessionalisierung schreitet unaufhaltsam fort, und deshalb darf sich neuerdings eine Sabrina Fritz aus dem “Hörfunkstudio Washington” öffentlich-rechtlich austoben, und zwar über Donald Trump, einen der Kandidaten, die um das Recht streiten, als nächster Präsidentschaftskandidat der Republikaner anzutreten.

Fritz KleinkindDas war unsere Wertung, und diese Wertung würde als solche einen Beeinflussungsversuch darstelle, würde sie nicht von einer Begründung gefolgt.

Unsere Begründung benutzt eine sehr sinnvolle Methode zur Analyse von Dokumenten, die Glaser und Strauss in den 1960er Jahre erarbeitet haben. Wir kombinieren diese Methode, die sich Grounded Theory nennt, mit einigen Instrumenten der logischen Analyse und nutzen beides, um den ersten Teil des Textes von Sabrina Fritz Satz für Satz zu analysieren, und zwar entlang des logischen Gehalts und der Zielsetzung.

Text von Fritz Logischer Gehalt Zielsetzung
Wie ein wütendes Kleinkind unbegründete Bewertung Abwertung und Verächtlichmachung, Trump lächerlich machen
Der Verlierer dieses Abends ist Donald Trump. unbelegte Behauptung; persönliche Einschätzung Einordnung von Trump als Verlierer.
Er hatte bereits vorgewarnt, er sei nicht gut in Debatten, und er hatte damit recht. unbelegte Behauptung; seriöser Journalismus zitiert derartige Behauptungen; persönliche Bewertung Trump lächerlich machen;
Schon bei seinem ersten Fernsehauftritt als Politiker stand er ohne Kleider da. unbelegte Behauptung, persönliche Bewertung Verächtlichmachung, Trump lächerlich machen; Trump in Anspielung an des Kaisers Neue Kleider als naiven Idioten hinstellen.
Der Mann konnte keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn eine Vision für die Zukunft der Vereinigten Staaten entwickeln. unbelegte Behauptung, persönliche Bewertung Diskreditierung der Person von Donald Trump. Abwertung seiner Fähigkeiten und seiner intellektuellen Ausstattung.
Wie ein wütendes Kleinkind hat er links und rechts Fusstritte verteilt. unbelegte Behauptung, persönliche Bewertung Verächtlichmachung, Trump lächerlich machen, seine Integrität in Frage stellen, ihn in eine Reihe mit räudigen Hunden stellen, die ohne Rücksicht auf Verluste nach allen Seiten austeilen.
Frauen beleidigen ist okay, er habe keine Zeit politisch korrekt zu sein. Unbelegte Behauptung; Hat Trump das gesagt, dann sieht seriöser Journalismus die Form des Konjunktivs auch im ersten Hauptsatz oder das direkte Zitat vor Feinbild aufbauen, Verächtlichmachung, Abwertung,
Politiker sind alle korrupt, er hat sie schließlich selbst bestochen. Unbelegte Behauptung; Hat Trump das gesagt, dann sieht seriöser Journalismus die Form des Konjunktivs oder das direkte Zitat vor Verächtlichmachung, untergraben der moralischen Integrität von Trump
Einen anderen Kandidaten außer sich selbst unterstützen – kommt für Trump nicht in Frage. unbelegte Behauptung, handelt es sich dabei um etwas, was Trump gesagt hat, sieht der seriöse Journalisms den Konjunktiv oder das direkte Zitat vor Trump als unsolidarischen Einzelkämpfer hinstellen.
Selbst wenn er mit der Masche “ich mache und ich sage was ich will” bislang gut gefahren ist – noch zwei Fernsehdebatten und der Immobilienkönig kann wieder Wohnungen verkaufen. unbegründete Vorhersage, persönliche Bewertung Verächtlichmachung von Trump

Das, was Sabrina Fritz, die von Steuerzahlern dafür bezahlt wird, dass sie in Washington sitzt und für die ARD berichtet, von sich gibt, hat mit Journalismus überhaupt nichts zu tun. Der Beitrag hat das Niveau eines ebensolchen im Stürmer von Julius Streicher, nur ist aus “dem Juden”, den Streicher in Misskredit bringen und beleidigen wollte, bei Fritz der “Immobilienkönig” geworden, der den für Fritz scheinbar verächtlichen Beruf des Wohnungsverkäufers ausübt, während Juden dafür gescholten wurden, dass sie sich mit so niedrigen Dingen wie Zinsen und Kapital abgeben.

Damit nicht genung. Die Tabelle zeigt sehr deutlich, wo die Probleme liegen, die Fritz mit Donald Trump hat: Trump ist Individualist, kann sich leisten, das zu tun und zu sagen, wonach ihm ist. Er hält sich an keine politische Konvention, verachtet politische Korrektheit und fühlt sich als Trump, der für sich steht, wohler als als Trump, der in der republikanischen Masse untergeht.

Somit scheint Trump all das zu symbolisieren, was Fritz hasst, und dass sie Individualismus, Rückgrat, Selbstsicherheit und finanzielle Unabhängigkeit hasst, das wird deutlich, wenn man die Spalten der Tabelle durchgeht.

Es ist also heute möglich, seinen Hass auf und seinen Ärger über andere, in diesem Fall über Donald Trump auf öffentlich-rechtlichen Sendern und von Steuerzahlern finanziert, auszuleben. Es ist heute möglich, Menschen in öffentlich-rechtlichen Medien in einer Weise abzuwerten, die dem Stürmer gerecht wird. Es ist heute offensichtlich möglich, ohne jeden Anstand und ohne jede Kompetenz in journalistischem Arbeiten im ARD-Hörfunkstudio in Washington sein Unwesen zu treiben.

Das alles sind Anzeichen eines moralischen und gesellschaftlichen Niedergangs, einer Degeneration, die dafür sorgt, dass vollkommen ungeeignete Personen in Position gelangen, in die sie nie gelangen dürften, wenn Fähigkeit, Kompetenz und Qualifikation bei der Besetzung der Position eine Rolle spielen würden.

Bei allem Hass auf und allem Ärger über Trump muss sich Sabrina Fritz derart in Rage gesteigert haben, dass ihr die Realität vollkommen verloren gegangen ist (falls sie sie je hatte), die Realität der Debatte, über die sie eigentlich berichten soll. Debattiert haben diejenigen, die als Kandidat der Republikaner in die nächste Präsidentschaftswahl gehen wollen: 10 Kandidaten sind das, also 9 außer Donald Trump, drei davon scheint Fritz tatsächlich wahrgenommen zu haben: Jeb Bush, Scott Walker und Marco Rubio. Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, sind Ben Carson, Chris Christie, Ted Cruz, Mike Huckabee, John Kasich und Rand Paul.

Wenn man so mit seinem Hass auf Donald Trump beschäftigt ist, kann man sich nicht mit Nebensächlichkeiten wie sechs weiteren Kandidaten beschäftigen. Und mit Fakten, mit Fakten kann man sich auch nicht beschäftigen, denn die Fakten, die stehen dem Hass zumeist im Wege, und schon Leon Festinger hat beschrieben, wie affektiv Orientierte die Realität ausblenden, um ihre Phantasien über die Welt aufrechterhalten zu können.

Die Phantasie, die Sabrina Fritz aufrecht erhalten will, ist die, dass Donald Trump keine Anhänger und keine Chancen hat, der nächste Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden. Er ist der Verlierer der Debatte und wird wieder Wohnungen verkaufen, so ihre Behauptung.

Das steht in krassem Widerspruch zu dem, was ganz offensichlich der Rest der Zuschauer gesehen und aus der Debatte der 10 Kandidaten abgeleitet hat:

Die Los Angeles Times sieht Donald Trump als Gewinner der Debatte und belegt dies unter anderem damit, dass er in den sozialen Medien am häufigsten zitiert wurde und im Verlauf der Debatte die mit Abstand meiste Sprechzeit hatte.

Yahoo News sieht Donald Trump als Gewinner der Debatte: Trump habe Leben in die Bude gebracht, die restlichen Kandidaten dagegen um Aufmerksamkeit gekämpft.

Auch die ehrwürdige New York Times sieht Trump in Führung, da es ihm gelungen ist, die meiste Aufmerksamkeit zu erregen, die besten Punkte zu machen und am längsten zu reden.

Die Nachrichtenagentur Reuters vermeldet, dass sich die gesamte Debatte um Donald Trump gedreht habe. Trump gelinge es, so Reuters, die Frustration mit dem politischen Establishment zu nutzen und Punkte zu machen.

Bei der Washington Post ist man so überzeugt davon, dass Trump der Sieger des Abends ist, dass die Zeitung seine besten “Hits” aufzählt, mit denen er die meisten seiner Gegner in Verlegenheit gebracht hat.

Und dann gibt es noch die Online-Umfrage von Slate (siehe Abbildung). Dort sehen 40% derer, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, Donald Trump als Gewinner.

Mit der Behauptung, Trump sei der Verlierer des Abends, steht Sabrina Fritz somit weitgehend alleine da. Aber so ist das, wenn die eigene Befindlichkeit, die Fähigkeit zu urteilen, beeinträchtigt oder ganz beseitigt, wenn Hass und Aversion an die Stelle von rationalem Urteil und Wahrnehmung von Fakten tretten. Dann hilft es auch nichts, wenn man wie Fritz, mit dem Fuss aufstampft und mit Gewalt einen Mann, der für Fritz offensichtlich das Böse symbolisiert wenn nicht inkorporiert, diskreditieren und verächtlich machen will, wenn man sich wie “ein wütendes Kleinkind” verhält.

Die einzige Frage, die langsam einmal beantwortet werden muss, ist: Was haben Personen wie Sabrina Fritz in öffentlich-rechtlichen Medien verloren?

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33 Responses to “Wie ein wütendes Kleinkind”: Öffentlich-rechtlicher Journalismus auf dem absoluten Tiefpunkt

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  2. rote_pille says:

    Die Frage sollte nicht lauten: “Was haben Personen wie Sabrina Fritz in öffentlich-rechtlichen Medien verloren?” sondern “Wozu brauchen wir überhaupt öffentlich -rechtliche Medien, wenn der Privatsektor die Informationen bereitstellen kann und wieso werden wir gezwungen diese Propaganda auch noch zu mitzufinanzieren?”

  3. Gerd says:

    Nicht nur die ARD, in weiten Teilen der Presse gibt es einen abgrundtiefen Hass gegen Trump. Der Spiegel nennt ihn “Schreihals”. Und wenn man mal drauf achtet, wird er immer auf Fotos gezeigt, wo er so als schreiende Bestie aussieht. Jud Süß in neuer Aufmachung.

    Ich weiss von Trump nicht viel, aber wenn die so ausser Kontrolle hetzen, dann ist da vielleicht mehr dran. Er stellt sich ja offen gegen das politisch-korrekte Establishment. Sollte er siegen, hat das auch Auswirkungen auf Europa.

    • Trizonesier says:

      Ich stimme uneingeschränkt dem ersten Teil ihres Kommentares zu, aber ich glaube es würde keine große Auswirkung auf Amerika haben, würde Trump gewählt. Ich glaube amerikanische Präsidenten sind nichts ohne ihre Entourage und damit meine ich nicht ihre eigenen Berater. Es ist wie beim Papst die Kurie, das System. Wann immer ein Präsident sich dagegen stemmt “deren” Pläne umzusetzen, sieht er schwach aus.

      • JeanP says:

        Interessant scheint mir die Frage, ob ein Präsident, der ALLE, die Willens sind, sich kaufen zu lassen, kaufen kann (könnte) und einen Teil, so es ihm wichtig erscheint (erschien), kauft (gekauft hat), anderes bewirken würde als die, die sich kaufen lassen (ließen).

        Spannend insofern, wenn Trump es würde.

      • BeFree says:

        Wann immer ein Präsident sich gegen das System stellt, wird er von ihm tot gemacht. In memoriam John F. Kennedy …… et altera – bis n gegen unendlich. Übrigens, dasselbe System killt jeden, der sich dagegenstellt, jeden ohne Ausnahme. Das US-Govt-System ist die größte Killermaschine der Welt, ob die Killer-Waffe ein Schwachkopf namens Lee Harvey Oswald darstellt, der dann von der Vertuschungswaffe Jack Ruby ausgeknipst wurde, um die Spur zu den Tätern zu verschleiern oder ob es neumodisch die Killerdrohne ist, bei welcher vor allem der Friedensnobelpreisträger Obama so gerne persönlich den Trigger durchzieht. Die killing fields der USA sind überall. Da sich die USA seit dem Civil War im Krieg mit dem Rest der Welt befinden – vor allem die letzten vier Präsidenten im Kampf gegen selbsterfundene und selbstgemachte Feinde, scheint für sie und ihren Apparat das Wort aus ‚For Whom the Bell Tolls‘ von Ernest Hemigway zu gelten ‚… that you have liked to kill as all who are soldiers by choice have enjoyed it at some time whether they lie about it or not.‘

  4. kdm says:

    Gerade wenn es um Menschen geht, deren Meinungen und Ansichten man auf keinen Fall teilt und der einem unsympathisch ist, sollte man – als Journalist – Fairniss walten lassen, sonst wird Kritik zum albernen “Angriff”, durchschaubar und lächerlich, wie in diesem Fall.

  5. Pingback: Futter für den Michel … 07.08.2015 - Der Blogpusher

  6. Wolfgang R. says:

    Wie ich “The Donald” als potentiellen Präsidentschaftskandidaten finden soll, weiss ich noch nicht.

    Das spielt allerdings auch gar keine Rolle bei dem Versuch, einen sehr wichtigen Grund für die allgegenwärtige Propaganda gegen ihn zu benennen:
    Herr Trump hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass er nicht nur “die Regeln” nicht zu beachten gedenkt, sondern dass er – Potz Blitz, was für eine Frechheit! – sogar die Existenzberechtigung der Regeln in Frage zu stellen bereit ist.

    Da traut sich jemand zu sagen, dass er die unsichtbaren Kleider des Kaisers nicht sieht. Und dann topt er diese political incorrectness auch noch mit der Behauptung, das läge nicht an seiner Sehschwäche, sondern der Kaiser sei womöglich splitterfasernackt. DAS geht ja nun gar nicht!

    Man stelle sich in Deutschland vor, beispielsweise der trigema-Wolle (oder eine beliebige unabhängige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens mit ausreichender Renitenz) würde sich öffentlich aufbauen und behaupten:

    “Die sogenannte Rundfunkgebühr ist gar keine Gebühr, sondern eine Steuer und deshalb verfassungwidrig.”

    Das wäre schon ein starkes Stück. Aber wenn er dann auch noch sagen würde:

    “Das gesamte Öffentlich-Rechtliche-Rundfunksystem ist vorwiegend ein Propaganda-Instrument, das vornehmlich den Interessen derer an den Trögen dient, damit diese an den Trögen bleiben und gehört deshalb in dieser Form abgeschafft!”

    …dann wäre aber was los in Deutschland!

  7. dentix07 says:

    In den Kommentaren zum Artikel bemerkt der Kommentator Pilepale, daß es sich um das Transkript eines Radiokommentars von Frau Fritz handele! Dann hat allerdings die TS-Redaktion gepennt und vergessen dies im Transkript anzugeben.
    Sollte es sich ursprünglich tatsächlich um einen Radiokommentar (!) gehandelt haben, sind die hier vorgetragenen Vorwürfe haltlos, denn in Kommentaren darf Sie natürlich ihre persönliche Meinung zum Besten geben!
    Ich warte jetzt erst einmal ab, ob die TS-Redaktion das in den nächsten Stunden evtl. korrigiert.

    Nach Anhören der Audiodatei scheint es sich – so mein Eindruck – wirklich um einen Kommentar zu handeln, wobei auch dort der Hinweis darauf, daß es sich um einen solchen handelt, fehlt!
    Ist es tatsächlich keiner, gehört Frau Fritz umgehend nach Hause geschickt und dem Jobcenter anempfohlen, zusammen mit mindestens ihren direkten Vorgesetzten!

    • Das sehe ich überhaupt nicht so. Auch ein Kommentar ist nicht der Ort, an dem man seinen Hass und seine Empfindungen, als Meinung, wie Sie sagen, vortragen kann. Eine Meinung ist normalerweise gerade etwas BEGRÜNDETES und somit ist ein Kommentar die hohe Kunst, begründete Meinungen vorzutragen. Das hat überhaupt nichts mit auskotzen zu tun.

      • Eine Meinung muß eben gerade nicht begründet werden. Das sich eine sinnvolle Diskussion nur mit einer Begründung führen läßt, steht auf einem anderen Blatt. Und so wird dann auch eine Schuh daraus, daß es sich bei einem Kommentar um eine begründete Meinung handelt.

        Unabhängig davon ist die Kritik an der Vorgehensweise von Fr. Fritz berechtigt.Allerdings ist keider fast schon zur Regel geworden, daß im ÖR verkündet wird, was zu denken sei.

        • Wenn eine Meinung nicht begründet werden muss, dann ist sie von einem Rülpser oder einer Beschimpfung nicht unterscheidbar.

          • Feuerwächter says:

            Im Prinzip richtig, auch Rülpser und Beschimpfungen sind zunächst einmal Meinungsäußerungen. Dsgl. ist nicht jede Beschimpfung gleich eine justiziable Beleidigung, da auch nach gängiger Rechtssprechung eine Meinunsgäußerung durchaus drastisch ausfallen darf. Der Preis der Meinungsfreiheit ist eben, daß jedermann ziemlich viel Unüberlegtes von sich geben darf.

            Wie aber bereits oben angedeutet, bin ich vollkommen Deiner Meinung, daß Fr. Fitz jegliche journalistische Sorgfalt mißachtet und ihre Position zur Darstellung ihrer privaten Meinung in einem ÖR-Medium mißbraucht hat.

  8. Lernender says:



    Weils zum Thema “öffentlich-rechtlichen” gehört und weil es völlig ungeniert aufzeigt, wie die Opfer des Holocaust zu Lasten der Pegida instrumentalisiert wird.

    Kein Aufschrei gibt es über die Ungeheuerlichkeit eines völlig plumpen und ethisch und moralisch völlig verkommenden Manipulationsversuchs..

    Und die Frau ist extrem widerlich btw, hat aber nichts mit der eigentlichen Sache zu tun, nur meine persönliche Meinung.

  9. Trizonesier says:

    Sie mögen mit ihrer Beurteilung recht haben, aber ich sicher das Frau Fritz die eine, absolut unschlagbare Qualifikation hat, die alles rechtfertigt: DAS RICHTIGE PARTEIBUCH! (Wetten daß..?)

  10. Rüdiger says:

    “Wie ein wütendes Kleinkind” passt schon.
    Allerdings eher, wenn es um die Charakterisierung der Korrespondentin geht.
    Erst im Alter von vier bis fünf Jahren können Kleinkinder akzeptieren, daß jemand eine andere Meinung als sie hat.
    Jüngere Kinder reagieren da mit Trotz und Wut.
    Es heißt, daß die Zahl junger Menschen, die in der emotionalen Entwicklung im Kleinkindalter stehengeblieben sind, ständig wächst.

  11. Sabrina Fritz ist kein Einzelfall bei der ARD und die ARD ist kein Einzelfall unter den Medien. Sabrina Fritz ist ein Beispiel für den völligen Niedergang des sog. Mainstream-Journalismus in Deutschland. Dieser Mainstream-Journalismus braucht stets seine Feindbilder, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Mal ist das Feindbild z.B. Putin, dann die Pegida oder die AfD. Und jetzt ist es halt Trump, der die Mainstream-Journalisten in diesem Land in helle Aufregung versetzt, weil es sich Trump offensichtlich leisten kann, ohne Rücksichtnahme auf Journalisten eine eigene Meinung zu haben. Auch wenn ich manche Position von Trump nicht nachvollziehen kann, ist er ein Gewinn für den US-Wahlkampf, weil Trump die erstarrte und “Inzucht” treibende US-Polit-Elite regelrecht aufmischt.

  12. Karl Stass says:

    Unqualifizierte Leute wie Frau Fritz passen doch sehr gut zu diesem heruntergekommenen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Wann gibt es dort mal einen sachlichen Kommentar oder eine faire Diskussion? Da sind doch meist nur Agitatoren am Werk, die Propaganda für ihre rotgrünen Herrschaften machen.

  13. Zbig says:

    Heute um 18:40 hat Frau Fritz im “Hintergrund” ein ganz besonderes Stückchen abgeliefert. Im Englischen sagt man brownnoising. Kostprobe:

    “Die Amerikaner zogen oft um den Preis der Freiheit in den Krieg. Um Vietnam vor den Kommunisten zu retten, den Irak vor ihrem Diktator Hussein, Afghanistan vor den Taliban. Und jetzt den Irak und Syrien vor den unfassbar grausamen, radikalen IS-Terrorgruppen. Oft gingen diese Einsätze schief. Vietnam, Afghanistan und auch der Irak sind Beispiele für gescheiterte Kriege.”

    http://www.deutschlandfunk.de/ein-jahr-us-luftangriffe-gegen-den-is-der-unsichtbare-krieg.724.de.html?dram:article_id=327641

    • Gerti says:

      da sieht man, wie sehr man sich selber und seinen moralischen Kompass verbiegen muss, damit die Geschichte von den guten Amerikanern und der Kampf um die Freiheit noch passt. Die Formulierung “Einsätze gingen schief” ist nur der offensichtlichste Hinweis, dass Medienclowns wie Frau Fritz überhaupt keine Ahnung haben von dem was sie schreiben.
      Man sollte sich mal vor Augen halten, dass die Angriffskriege der USA nach 2001 entweder auf Lügen oder der offiziellen 9/11 Verschwörungstheorie beruhen, was an sich keinen großen Unterschied macht. Angesichts dessen, dass die Geschichte von Osama und den 40 Räubern höchst zweifelhaft ist und eigentlich nichts stimmig ist, sollten sich die sogennanten Journalisten vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
      Kein Wunder, dass sie mit Begriffen wie Mietmaul, Maulhure, Presseschmierer und Lügenpresse bedacht werden. Die Begriffe passen im Grunde sehr gut.

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  15. Michel Houellebecq says:

    Journalisten bilden ein eigenes und weitgehend homogenes, soziales Milieu. Das ist insbesondere deshalb schwierig, weil damit immer nur ein ganz bestimmtes Meinungsspektrum, ein bestimmtes Weltbild, um nicht zu sagen eine Weltanschauung propagiert wird. Nun darf jedermann freilich seine Menung äussern, wo und wie es ihm beliebt- problematisch ist das in diesem Falle allerdings vor allem deshalb, weil damit der Meinungsbildungsprozess einseitig geprägt wird: Wenn die schreibende Zunft nur noch die eigene Weltanschauung verkündet und dabei häufig nicht einmal mehr zwischen Bericht und Meinung unterscheidet, dann entsteht so etwas wie ein Einheitsbrei, die Vielfalt geht verloren und der Informationskonsument wendet sich mit gutem Recht gelangweilt und immer häufiger sogar zornig von den klassischen Medien ab- mit den bekannten Konsequenzen, vor allem für die Medienschaffenden selbst (z. B. in Form von immer schlechter werdenden Mediadaten = sinkende Werbeeinnahmen). Was ich mich in diesem Zusammenhang immer wieder frage: Steht die über weite Strecken einheitliche (oder vereinheitlichte) Meinung der Journalisten eigentlich über allem, selbst über den kommerziellen Interessen der Verlage, TV- und Radiosender? Sind die sogar bereit, dafür ihre eigene Existenz zu opfern..?

  16. Gegenfrage: Wo sonst außer in #Luegenmedien” hätten Personen wie @FritzUSA denn was “verloren”? https://twitter.com/Zeisix/status/629953697389379584

  17. https://buergerstimme.com/Design2/2015/08/us-wahl-2016-praesidentenamt-im-fadenkreuz-der-unterhaltung/

    Ich nehme aus euren Seiten und eurer Geisteshaltung, genauso etwas mit für das Leben und Streben, wie bei der Internetpräsentation Bürgerstimme.com.

    Naturwissenschaft, Rechtsstaat und Hermann August Francke lassen sich bestens vereinen ohne in einen Konflikt zu geraten. Den das wichtigste was einem Menschen Recht gibt, ist der Erfolg ohne Mammon die Füße zu küssen.
    Wir könnten es auch etwas präzisser, aber dafür um so deutlicher formulieren, da die deutsche Sprache neben russisch mit eine der komplexesten Sprachen ist : Vom Völkermord ohne Kultur zum Faschismus. Es ist korrekt das Frau Sabrina Fritz für Ihre Tätigkeit(ich werde kein anderes Wort benutzen, nur sie verkauft Ihren Geist und die anderen Ihren Körper, welche Emazipation?), kritisiert wird und daß auch zurecht. Nur es gibt sie nicht nur bei der öffentlich “rechtlichen”.

    Mit freudlichen Grüßen

    Marco

  18. BeFree says:

    DIE WELT 07.08.15 ein Ausriß eines der ewigen Besserwisser – hier auf den Namen Clemens Wergin hörend – wider die o.g. These vom erfolgreichen D. Trump:
    “Donald Trumps unerwartet schnelle Selbstdemontage
    Nicht sein Abend: Donald Trump ging als Führender in die erste TV-Debatte. Mit der Frage zum Eid, einem Zoff mit der Moderatorin und merkwürdigen Clinton-Details hat seine Entzauberung begonnen.”
    Man muss anlässlich insbesondere der deutschen Berichterstattung leider fortgesetzt davon ausgehen, dass die hiesigen CIA-Residenten in den Systempressebüros offensichtlich (noch) die Befehle des US-Establishments aus US-Weltstaatsräson durchsetzen. Anderswo in den USA selbst bis nach Neu Seeland klingen die Kommentare durchaus differenzierter.
    Trauriges Fazit: Die am nach wie vor äußerst erbärmlichen Bsp. Merkel durchgezogene NSA-Erpressung zur Durchsetzung der US-Stromlinienförmigkeit Deutschlands bis in die feinsten Verästelungen seiner Gesellschaft, zeigt sich bis tief in die BRD-Einheitsmeinungs-Waschmaschine. Wenn es eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland gibt, dann geht diese ganz wesentlich von der atlantikbrückendurchwirkten Journaille der Systempresse aus.
    DIE WELT wäre besser betitelt mit WUNSCH WELT (Herausgeber: Zappelmann und Marionette, die Märchenarchitekten). Dann wüsste wenigstens jeder mit einem verbliebenen Quäntchen Vernunft, dass es die nur im Märchen gibt, in der sich auch ihre Redakteure zu befinden scheinen.

  19. Erwin Michels says:

    Frau Fritz hat ihre Aufgabe doch voll erfüllt.
    Die Aufgabe der Medien ist ja schon lange nicht mehr, objektiv zu informieren, damit
    die Bürger sich eine Meinung bilden können, sondern die allein richtige und allein zulässige Meinung zu verbreiten; also zu zeigen, was man zu denken hat.

  20. Florian Geyer says:

    Die Kleine ist eine Sprechpuppe des gleichgeschalteten Staatsfunks und verbreitet einprogrammierte , gleichgeschaltete Staatsfunkpropaganda.
    Dafür wird sie bezahlt.
    So wie Huren für das Vorspielen von “Liebe” bezahlt werden wird sie für die Simulation von “Information” bezahlt.
    In der Zone hießen solche Leute von Schnitzler, im 3 Reich so wie in der BRD ab 1949 auch und nun eben Fritz.
    Alles eine Soße von Tintenstrichern.

  21. FDominicus says:

    Bin ich mal genaus flach wie die “Journalistin” die sie hier aufführten. Aber frag’ ich trotzdem mal: Was genau erwarten Sie von Journalisten die Obama als Heilland angesehen haben bzw ansehen. Das “menschlichere” Amerika oder so…..

    Sie selber schreiben doch ein bisschen weiter oben:+
    http://sciencefiles.org/2015/08/10/deutsche-bigottokratie/

    Also wie können Sie da keinen Tiefpunkt erwarten?

  22. Pingback: Beispiele für Lügenpresse – Allerlei | nachrichtenaushinterland

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