Der Eurovision Song Contest, er findet ohne Xavier Naidoo statt. Der NDR, der Naidoo ins Rennen schicken wollte, hat angesichts der „unglaubliche[n] Hetze“, der „widerliche[n] Heuchelei“ und dem „blinden Hass“ (Marek Lieberberg), der Naidoo nach seiner Nominierung entgegengeschlagen ist, kalte Füße bekommen und einen Fallrückzieher gemacht.
Kein Naidoo für Deutschland.
Es ist dies eine Groteske, wie es sie nur in Deutschland geben kann, im Deutschland der entfesselten Gutmenschen, die mit „Hass“ und „Hetze“ und „Heuchelei“ über alle herfallen, die sie des Hasses, der Hetze und der Heuchelei verdächtigen. Eine wahre Hetz- und Hassorgie hat Naidoo ausgelöst, was zeigt, wie wichtig Menschen wie Xavier Naidoo für die orgiastische Purifikation von Gutmenschen sind.
Doch genug damit.
Es ist Not am Mann. Deutschland steht sängerlos da.
Am Ende findet der Eurovisions-Contest ohne deutsche Beteiligung statt. Nicht, dass uns das auffallen würde. Auf den britischen Inseln ist der Eurovisions-Songcontest ein nicht-Event, was wohl daran liegt, dass Briten eine Abneigung dagegen haben, politische Bewertungen von Staaten auf Sänger zu übertragen.
Immer noch ist Not am Mann.
Gesucht ist der Sänger, sind die Sänger für Deutschland.
Gehen wir bei der Suche wissenschaftlich, kriteriengeleitet vor.
Wer auch immer für Deutschland singen wird, er darf in der Vergangenheit keine eigene Meinung geäußert haben. Eigene Meinungen können Kritik enthalten oder Gutmenschen echauffieren.
Wer auch immer für Deutschland singen wird, er darf nicht in der Öffentlichkeit stehen. Wer in der Öffentlichkeit steht, der kann – zufällig oder beabsichtigt – in den Sucherausschnitt einer Kamera geraten sein, in den auch eine persona non grata geraten ist, z.B. Sarrazin, Eurovisions-Singer mit Sarrazin in der Berliner Oper fotografiert, meint: Eurovisions-Singer posiert mit Sarrazin. Geht nicht. Nur saubere Sänger für Deutschland.
Wer auch immer für Deutschland singen wird, er muss Liedtexte ausgewogen nach Geschlecht, sexueller Orientierung darbieten und muss dies unter Ausschluss von Worten tun, die in der Phantasie von Gutmenschen mit Rassismus verbunden werden können. Instrumentale Lieder sind nicht zugelassen. Das ist ein Problem. Natürlich stehen auch Instrumente im Verdacht, homophob oder sexistisch oder rassistisch zu sein. So stehen Trompeten für nationalistische Bergfeste, Trommeln erinnern an Kolonialismus, an Vorstellungen von Kannibalen, die um einen Topf sitzen, in dem ein Missionar gekocht wird und dabei auf Trommeln schlagen, und außerdem sind die meisten Musikinstrumente sexistisch. Das ist einfach so.
Und: „Der Eurovision Song Contest ist ein fröhliches Event, bei dem die Musik und die Völkerverständigung im Mittelpunkt stehen sollen. Dieser Charakter muss unbedingt erhalten bleiben.“ Das sagt der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Also ein fröhlicher Sänger: Fiesta Mexikana und ein Prosit der Gemütlichkeit. Aber das gibt es schon. Völkerverständigung in Deutsch wird auch schwierig, viele Teilnehmer sprechen kein Deutsch…
Nun denn, die Kriterien für die Auswahl des deutschen Singers für die Eurovision:
hat keine Meinung; keine eigene Meinungsäußerung ist überliefert;
ist unbekannt und in keiner Weise in Erscheinung getreten;
spielt kein Instrument und gibt Gutmenschen keinerlei Anlass an Rassismus, Sexismus oder Sonstismus zu denken;
ist fröhlich,
ist völkerverständig…
Das ist die Aufgabe, die wir mit einem kleinen Algorithmus gelöst haben. Eine Suche im Internet hat dann genau einen Kandidaten ergeben, der sich in jeder der fünf genannten Hinsichten qualifiziert.
Unser Kandidat für den Eurovision Songcontest 2016, es ist:
„Der einzige Kinderchor der ARD ist zu Hause im Herzen Mitteldeutschlands, der Heimat vieler berühmter Komponisten. Hier wurden (und werden) Werke geschrieben und uraufgeführt, die man in der ganzen Welt kennt.“
Kinder:
keine Meinung, kein Rassismus, kein Sexismus, die reine Unschuld;
Und die frohe Botschaft:
„Das Repertoire ist dabei äußerst vielfältig und umfasst Kinderlieder, anspruchsvolle A-cappella-Musik…“
A-cappella: Keine Instrumente!
Es gibt keine Alternative zum Kinderchor des MDR.
Wir fordern daher den NDR auf, – als Wiedergutmachung für den Vorschlag von Xavier Naidoo – den Kinderchor des MDR ins Eurovisions-Rennen zu schicken.
An alle, die sich zuständig fühlen: Bitte starten Sie die Petition, mit der der NDR zur Nominierung des MDR-Kinderchores angeregt, also gezwungen werden soll noch heute. Die Völkerverständigung, die Freude und der Songcontest, ja der Weltfrieden, sie stehen auf dem Spiel!
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Kinderchor ist die Lösung. MDR muss da weg. Da war irgendwas in der Vergangenheit. Und wegen der Verständigung wird der Kinderchor noch eingedeutscht. Z.B. A Capella Line, Singsangsong, Peace, children and Chorus, Saxony Chor, Die Trapp Familie 2.0, …
Mein Vorschlag für einen politisch korrekten deutschen Teilnehmer ESC: Ein einbeiniger syrischer Neger der als Frau geboren wurde, dreizehn Jahre alt ist und einen Vollbart hat und demnächst für die SPD in einem ostdeutschen Gemeinderat kandidieren wird. Wenn Er/Es/Sie auch noch singen kann – umso besser!
Ich bin dafür den durchschnittsdeutschen Thomas Müller, 44 Jahre zu nominieren. Niemand sonst kann Deutschland so gut vertreten. Kann er singen? Keine Ahnung. Aber ist ja auch egal, konnten die anderen nominierten davor ja auch nicht. Aber er ist typisch deutsch 😀
Seid Ihr denn des Teufels? 200 KInder! Was das kostet, wo doch die Kassen des GEZ-alimentierten MDR leer sind!
Die hier sind nur zu fünft, erfüllen alle Kriterien und haben obendrein noch den zusätzlichen Peinlichkeitsfaktor, den Deutschland unbedingt bei diesem „Event“ braucht:
(Donato Plögert, der Geschäftsführer einer Gebäudereinigungsfirma Daniel Worat sowie die Abgeordneten Fabio Reinhardt (Piratenpartei), Thomas Birk (Grüne) und Hakan Tas (Linkspartei) – die „Five 4 Refugees“ )
Ich empfehle als Kandidaten unsre allergnädigste Eminenz Sankt Gauck, der zum Karaoke-background von „Take a walk on the wild side“ eine beliebige seiner Kriegsverherrlichungs-reden ins Mikro stöhnt. Eventuell Miss Murksel und der Rolli-Wolle als Background-sänger („doo-doodoo-doo…“) dazu, dann wirds ein Hit wie „waddehaddeduddeda“ und andere Höhepunkte der deutschen Musikkultur.
Nein, der Vorschlag gefällt mir nicht. Man sehe sich die hier aufgeführten Pro-Argumente mal an: Punkt Völkerverständigung – es fallen Begriffe wie Heimat und „Herz Mitteldeutschlands“- da spürt man völkische (sic!) Haltungen. Bei youtube findet sich „Im schönsten Wiesengrunde“ – Ausdruck tradierter, vorgestriger Werte. „Werke … die man in der ganzen Welt kennt“ – das ist nationalistischer Stolz in Reinkultur.
In der Eigenbeschreibung findet sich: „Arbeit des Konzertchores für Jungen, die in den Stimmbruch kommen, durch eine zusätzliche Probe einmal pro Woche“ – Ausdruck finsterster heteronormativer Dogmen. Jeder weiß doch, dass Geschlechterrollen nur konstruiert sind und es deshalb gar keinen Stimmbruch speziell bei Jungen geben kann. Außerdem diskriminiert eine zusätzliche Probe für die nicht existierenden Jungen natürlich die real existierenden Mädchen.
Nein, SciFi, da habt ihr gründlich daneben gegriffen. Wenn wir Jemanden schicken, dann einen Transgender-Native mit Kabuki, inszeniert von Falk Richter.
Kinderchor ist wirklich ok, insofern mindestens 50% der Kinder Migrantenhintergrund haben.
Denke das geht angesichts der demografischen Verhältnisse.
Kinder sollten natürlich in englisch singen.
Müssen wir denn bei jeder dekadenten Event-Olympiade als Grüßaugust dabei sein?
Wollen wir es doch einmal positiv und realistisch sehen: Glückwunsch an Xavier Naidoo – eine Persönlichkeit mit Charakter und Rückgrat!
Er braucht – dem Schicksal sei Dank – nicht bei diesem Schlager-Panoptikum des Grauens für die Bananenrepublik Deutschland auftreten!
Hoffentlich auch nicht irgendein armer Kinderchor!!!
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[…] http://sciencefiles.org/2015/11/21/sanger-fur-deutschland-wir-retten-die-eurovision/ […]
Das sind keine Gutmenschen, sondern Asi-Prolls. Die Gutmenschen sind viel zu feige dazu.
Kinderchor ist die Lösung. MDR muss da weg. Da war irgendwas in der Vergangenheit. Und wegen der Verständigung wird der Kinderchor noch eingedeutscht. Z.B. A Capella Line, Singsangsong, Peace, children and Chorus, Saxony Chor, Die Trapp Familie 2.0, …
Mein Vorschlag für einen politisch korrekten deutschen Teilnehmer ESC: Ein einbeiniger syrischer Neger der als Frau geboren wurde, dreizehn Jahre alt ist und einen Vollbart hat und demnächst für die SPD in einem ostdeutschen Gemeinderat kandidieren wird. Wenn Er/Es/Sie auch noch singen kann – umso besser!
Schicken wir doch Merkel mit dem Song „Wir schaffen das“ ins Rennen.
Da haben einige RassistInnen wieder ein Problem mit einem Dunkelhäutigen.
Das macht mich wütend!
Ich bin dafür den durchschnittsdeutschen Thomas Müller, 44 Jahre zu nominieren. Niemand sonst kann Deutschland so gut vertreten. Kann er singen? Keine Ahnung. Aber ist ja auch egal, konnten die anderen nominierten davor ja auch nicht. Aber er ist typisch deutsch 😀
Seid Ihr denn des Teufels? 200 KInder! Was das kostet, wo doch die Kassen des GEZ-alimentierten MDR leer sind!
Die hier sind nur zu fünft, erfüllen alle Kriterien und haben obendrein noch den zusätzlichen Peinlichkeitsfaktor, den Deutschland unbedingt bei diesem „Event“ braucht:
https://www.youtube.com/watch?v=0YGnoCYqDgM
(Donato Plögert, der Geschäftsführer einer Gebäudereinigungsfirma Daniel Worat sowie die Abgeordneten Fabio Reinhardt (Piratenpartei), Thomas Birk (Grüne) und Hakan Tas (Linkspartei) – die „Five 4 Refugees“ )
Ich empfehle als Kandidaten unsre allergnädigste Eminenz Sankt Gauck, der zum Karaoke-background von „Take a walk on the wild side“ eine beliebige seiner Kriegsverherrlichungs-reden ins Mikro stöhnt. Eventuell Miss Murksel und der Rolli-Wolle als Background-sänger („doo-doodoo-doo…“) dazu, dann wirds ein Hit wie „waddehaddeduddeda“ und andere Höhepunkte der deutschen Musikkultur.
Nein, der Vorschlag gefällt mir nicht. Man sehe sich die hier aufgeführten Pro-Argumente mal an: Punkt Völkerverständigung – es fallen Begriffe wie Heimat und „Herz Mitteldeutschlands“- da spürt man völkische (sic!) Haltungen. Bei youtube findet sich „Im schönsten Wiesengrunde“ – Ausdruck tradierter, vorgestriger Werte. „Werke … die man in der ganzen Welt kennt“ – das ist nationalistischer Stolz in Reinkultur.
In der Eigenbeschreibung findet sich: „Arbeit des Konzertchores für Jungen, die in den Stimmbruch kommen, durch eine zusätzliche Probe einmal pro Woche“ – Ausdruck finsterster heteronormativer Dogmen. Jeder weiß doch, dass Geschlechterrollen nur konstruiert sind und es deshalb gar keinen Stimmbruch speziell bei Jungen geben kann. Außerdem diskriminiert eine zusätzliche Probe für die nicht existierenden Jungen natürlich die real existierenden Mädchen.
Nein, SciFi, da habt ihr gründlich daneben gegriffen. Wenn wir Jemanden schicken, dann einen Transgender-Native mit Kabuki, inszeniert von Falk Richter.
Also die „WELT“ hält nichts von dem Vorschlag, den MDR Kinderchor zu wählen.
Kommentar mit Empfehlung wurde „removt“.
Kinderchor ist wirklich ok, insofern mindestens 50% der Kinder Migrantenhintergrund haben.
Denke das geht angesichts der demografischen Verhältnisse.
Kinder sollten natürlich in englisch singen.
Und ich hatte mich schon so auf unseren Song für Stockholm „Ein Neger aus Kurpfalz“ gefreut. Männo. 🙂
Müssen wir denn bei jeder dekadenten Event-Olympiade als Grüßaugust dabei sein?
Wollen wir es doch einmal positiv und realistisch sehen: Glückwunsch an Xavier Naidoo – eine Persönlichkeit mit Charakter und Rückgrat!
Er braucht – dem Schicksal sei Dank – nicht bei diesem Schlager-Panoptikum des Grauens für die Bananenrepublik Deutschland auftreten!
Hoffentlich auch nicht irgendein armer Kinderchor!!!