Bundeswehr: Krieg bitte nur während der Öffnungszeiten!

Derzeit amüsiert sich nicht nur Großbritannien darüber, dass die Bundeswehr nach einer Vielzahl von Reformen zwar eine 41 Stundenwoche und Flachbildschirme in Kasernen eingeführt hat, sich die deutsche Armee aber von “once the most feared fighting force” zu einer ineffizienten und mit defizitären Ausrüstungsgegenständen versorgten Travestie auf eine Armee entwickelt hat.

tornadoSo berichtet der Daily Telegraph davon, dass deutsche Soldaten ein NATO-Manöver, das vier Wochen angedauert hat, bereits nach 12 Tagen verlassen haben, weil sie ihre normale Arbeitszeit und die Menge erlaubter Überstunden überschritten hatten.

Die Bundeswehr, so scheint es, wird im Ernstfall nur während der allgemeinen Bürostunden einsatzbereit sein.

Hinzu kommt, wie der Telegraph mit einer Mischung aus Sorge und Erheiterung feststellt, dass Bundeswehrsoldaten aufgrund fehlender Ausrüstungsgegenstände mit Besen exerzieren und gerade einmal 30 der 66 Tornados der Luftwaffe einsatzfähig sind.

Aber die Bundeswehr ist familiengerecht und erlaubt eine optimale Work-Life-Balance und die Soldaten, die in ihren Kasernen aufgrund der neuen Regelungen zu Überstunden gestrandet sind, können sich immerhin an den neuen Flachbildschirmen erfreuen – oder auch nicht.

Es gebe, so stellt der Telegraph weiter fest, in Deutschland Stimmen, die Verteidigungsministerin von der Leyen vorwerfen würden, sie priorisiere die falschen Dinge. Das nennt man ein britisches Understatement! Es ist die Umschreibung für umfassende Inkompetenz.

Deutschland wird langsam zum Gespött der umliegenden Länder und die Ideologen, die zwar keine Ahnung aber viel Überzeugung in Ihre Ämter gebracht haben, sie sind die Ursache dafür.

 

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