Hasskampagne aus dem BMFSFJ: Rassistisch-sexistische Boshaftigkeit

Man soll Montags nicht die Mailbox aufrufen. Man ärgert sich nur. Heute ärgern wir uns über die plumpe, dumme und vor allem tot langweilige Propaganda aus dem Bundesministerium für Propaganda und die Verbreitung selektiver Statistiken – man kann es auch den bewussten Versuch nennen, die Realität zu übertünchen oder in mehr Neudeutsch: als eine Hasskampagne bezeichnen, denn das ist, was die Ministerialen aus dem BMFSFJ derzeit machen: Sie erwecken einen falschen Anschein, machen eine Gruppe von Menschen zu mehrwertigen Menschen, die von unterwertigen Menschen veropfert wird. Sie vergiften das öffentliche Klima. Die Ministerialen betreiben ihre Kampagne auf Grundlage von Geschlecht, und deshalb ist ihre Kampagne eine Hasskampagne, die die jeweils Hälfte der Bevölkerung pauschal zu Tätern bzw. Opfern erklärt:

 „Gewalt gegen Frauen findet auch in Deutschland tagtäglich statt.“ „Auch“! Obwohl Deutschland ja so viel zivilisierter ist als dies z.B. die kleinen Schwarzen in Afrika sind, findet “auch” in Deutschland tagtäglich Gewalt gegen Frauen statt [Das ist die implizite Prämisse des BMFSFJ, wobei noch zu fragen wäre, auf welcher empirischen Grundlage die Pauschalbehauptung der Ministeriums-Propagandisten beruht]. Ein „Auch“, das die Ministerialen im BMFSFJ als die Rassisten auszeichnet, die sie nun einmal sind.

Die Gewalt findet gegen Frauen statt, auch in Deutschland und wenn Frauen die Opfer sind, dann müssen Männer die Täter sein. Entsprechend ist die Kampagne nicht nur rassistisch, sondern auch sexistisch, soll doch suggeriert werden, dass Frauen generell Opfer und Männer generell Täter seien.

domestic-violence“Jede vierte Frau ist in Deutschland von Partnerschaftsgewalt betroffen.” Und mindestens jeder vierte Mann, aber das ist dem BMFSFJ nicht einmal eine Bemerkung wert, geht es doch darum, Frauen als Opfer und Männer als Täter zu stilisieren, so wie das im Rahmen einer Hasskampagne nun einmal der Fall ist.

Hasskampagnen zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die Realität verbogen und für die Hasszwecke selektiv, ausschnitthaft oder falsch dargestellt wird, so, wie das bei der BMFSFJ-Hasskampagne der Fall ist, wie ein Blick auf die realen Daten zeigt.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2015; Opferstatistik:

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 213.576 Menschen Opfer einer Gewalttat, davon waren 70% (148.772) männlich. Seit 2000 liegt die Anzahl der Opfer von Gewalttaten jährlich bei mehr als 210.000 und variiert zwischen 210.684 im Jahr 2000 und 257.257 im Jahr 2007. Im Durchschnitt sind in den 16 Jahren 233.065 Opfer einer Gewalttat jährlich zu beklagen, davon sind im Durchschnitt 70,5% (164.517) männlich.

Nimmt man diese Zahl zur Grundlage, dann folgt daraus, dass bei rund 41,1 Millionen männlicher Bevölkerung in Deutschland jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens zum Opfer eines Gewaltverbrechens wird, und zwar auf Grundlage der Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik, also von realen Daten, nicht auf Basis von erfundenen Daten, die mit Hilfe von Umfragen errechnet wurden, wie sie das BMFSFJ seiner Hasskampagne zu Grunde legt.

Wären wir wie das BMFSFJ von Hass geplagt und von Boshaftigkeit getrieben, dann würden wir daher formulieren: Gewalt gegen Männer findet auch in Deutschland tagtäglich statt. Mitmachen bei der Aktion schweigenbrechen des #hilfetelefon. Jeder 3. Mann wird im Laufe seines Lebens Opfer von Gewalt.

Aber das sind wir nicht. Deshalb begnügen wir uns damit, darauf hinzuweisen, dass die Kampagne des BMFSFJ aus Steuergeldern finanziert ist, Steuergelder, die von dem Teil der Bevölkerung in größerem Umfang erwirtschaftet werden, der hier stigmatisiert, diskriminiert und mit dem Hass aus dem BMFSFJ überzogen werden soll.

Und als Wissenschaftler ist es uns ein Bedürfnis darauf hinzweisen, dass man die Realität durch ministeriale und vor allem dumme Lügen nicht ändern kann, auch nicht dadurch, dass man sie nun schon seit Jahrzehnten wiederholt. Hat man als Bürger nicht das Recht zumindest intelligent belogen zu werden?

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12 Responses to Hasskampagne aus dem BMFSFJ: Rassistisch-sexistische Boshaftigkeit

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  2. P.J.Media says:

    Und wer ist für diese Hasskampagne gegen Männer mal wieder massgeblich verantwortlich ?
    Genau : Frauen.

    • skadenz says:

      …. Genau : Frauen./em>

      FALSCH!
      es sind nicht Frauen, sondern die der Sorte Schwarzers Emanzen/Feministen
      aus der “Sekte” GENDER-Nazismus kommend, deren Inhalt der Geschlechterkampf ist und die Auslöschung des weißen Mannes aus dem Evolutionspool als das erklärte Ziel verfolgt.
      Ein erklärter, Massenmedial unterstützter, der Judikativer Straffrei gestellter und NICHT verfolgter Geschlechterkampf GEGEN die Hälfte der Gesellschaft den Männer, den weißen Männern gerichtet ===> Ein Bürgerkrieg!!
      Wobei die Medizinische Bezeichnung Frau, sich auf die Geschlechtsmerkmale bezieht, also die Geschlechtsmerkmale von Säugetieren (Schafe, Ziegen, Schweine, Ponys, …) bezeichnet.
      Und da finden wir auch den Hintergrund zu diesem GENDER-Nazismus,
      denn die Bezeichnung Weib von Weiblichkeit beinhaltet die Wesenszüge (Fürsorge, Emotionalität, Empfindsamkeit, …) die aber im Besonderen von Frau der Sorte GENDER-Nazismus abgelehnt, verachtet, diskreditiert werden. (die verachteten Wesensinhalte zur Sexuellen Frigidität führt, also zur Orgasmusunfähigkeit führt, nur Frau braucht zur sexuellen Befriedigung keinen Orgasmus, der Orgasmus ist zusätzlich )

      Weibliche Wesenszüge, die weithin bewiesen aberzogen, abgelehnt, abtrainiert werden können, (bis schwere Emotionale Störungen ===> Psychophatisch!)
      UND was bleibt dann übrig, wenn man einem menschlichen Wesen seine Wesenszüge aberzogen und abtrainiert, abgelehnt hat?
      Genau, eine leere Hülle die sich als menschliches Wesen NICHT mehr definieren kann!
      (siehe nach GENDER-Nazismus!(!) in der Suchmaschine ihrer Wahl )

  3. DDM_Reaper20 says:

    Das eigentlich Widerliche ist, dass Mann mit handfestem Gegenwind rechnen kann, wenn er sich erdreistet, solche kleinen Umgereimtheiten aufzuzeigen — und nicht nur viele Frauen gehen dann ab wie eine Rakete, auch von vielen Maennern musste ich mir erklaeren lassen, ich wolle “aufrechnen” oder “beschoenigen”.

    Wenn ich dann Herr Prof. Dr. Bock (Mainz) zitierte, wurde es erstmal etwas leiser (der Mann sagt bereits seit vielen Jahren, dass Gewalt in Partnerschaften 50/50% von beiden Geschlechtern ausgeht).

  4. Charlotte says:

    Das ganze Gewaltgedöns dient wohl dazu, die Gesellschaft zu lähmen und in die Passivität zu zwingen, nach dem Motto: Leben ist verboten, Smalltalk muss genügen.
    Wenn mein hoffnungsvolles Kleinkind in Hochstimmung (weil es gerade gemerkt hat, dass es rennen kann) auf die Landstraße zurennt und ich schreie und schreie: Bleib stehn aber es tut es nicht und ich kann es vor der Straße noch schnappen und schreie immer noch und haue ihm den gewindelten Hintern, dann hab ich Glück gehabt, wenn mich meine Bussi-militanten Mitmenschen nicht beim Jugendamt anzeigen. Hat man einen Hund, der vorbeiziehende Jogger, Hundespaziergänger, Radfahrer … wild attakiert, wird man als unfähig eingeschätzt. Macht man seinem jungen Racker einmal klar, dass das nicht geht (einmal genügt meist), dann ruft der nicht Attakierte den Tierschutzverein an. Und in der Ehe? Na gut, wir sind alt, wir werden nicht mehr analysieren, wer das zuerst war, der mit dem Teller oder der mit dem Rührlöffel und wer letztendlich wen gewürgt hat, wir haben es beide überlebt.
    Gewalt ist nicht hinnehmbar. Aus Gewalt muss man entfliehen können und dazu braucht man einen Rechtsstaat.
    Wenn der Rechtsstaat jede Regung als Gewalt einstuft, versorgt er sich mit Vollbeschäftigung, so dass er sich nicht mehr um die ungeheuerlichen Gewalttaten gegen Mensch und Tier kümmern kann, von denen er sich nährt.

  5. Nun, wenn so viele Frauen lesbisch sind, wie sie sich öffentlich darstellen, schätze ich, dass die Hälfte dieser Gewalt von Frauen gegen Frauen verübt wird; denn gerade unter lesbischen Frauen ist die häusliche Gewalt erschreckend groß. – Wobei ich mich mit meiner Behauptung auf meine Wahrnehmung beziehe. Ob es Studien zu diesem Komplex gibt, weiß ich nicht.

  6. Alfred Marenberg says:

    Niemand hat die Gewalt gegen Frauen näher untersucht. Eine Bekannte und ich wurden unfreiwillig Zeugen einer Eskalation im “Kampf der Geschlechter”. Da es unverantwortlich gewesen wäre, nicht “einzugreifen”, meine Bekannte eine sehr resoluter Typ ist, war diese ‘Kampfhandlung’ sehr schnell beendet. Bemerkenswert war jedoch eine Feststellung meiner Begleiterin zu ihrer Geschlechtsgenossin: “An sich habe ich die Ohrfeigen, die Sie bekommen haben, für gerechtfertigt empfunden, doch ich konnte nicht zusehen, dass sich Ihr Gegenüber ins Unglück stürzt…..Das Gesicht der ‘Geruegten’ wird mir ewig in Erinnerung bleiben….
    So viel zu manchen – sicher nicht allen – Gewalt Ereignissen……

  7. Andreas Teich says:

    Aus aktuellem Anlass. Ob das, meine Güte wie schreibt sich das noch, ah, BMFSFJ wohl eine Tat als Gewalt gegen die Frau in der Partnerschaft ansieht, wenn der Ehemann Sie mit Strick um den Hals am Auto durch die Stadt schleift??? Ich glaube, ich schreibe die heute Abend mal an und frage nach.

  8. max says:

    Statistik ist das Eine, wie man zu solchen Daten kommt, das Andere. Deshalb erlaube ich mir, kurz ein selbst erlebtes Beispiel zu erzählen. Wir sind drei Schulfreunde und haben abgemacht, einen Abend zusammen zu verbringen. Zu zweit wollten wir den Dritten bei sich zu Hause abholen. Er war mit einer Brasilianerin verheiratet, der es offensichtlich nicht passte, dass ihr Mann ohne sie losziehen wollte. Sie veranstaltete einen riesen Zirkus, Gekeife und Geschrei inklusive. Als Abschluss warf sie unserem Freund einen schweren Glasaschenbecher mitten ins Gesicht, was einen offenen Nasenbeinbruch zur Folge hatte. Kurz danach läutete es an der Tür, ein Nachbar hatte offensichtlich, alarmiert durch das Geschrei, die Polizei gerufen. Eine Frau und ein Mann. Die Frau führte die Ehefrau sofort in die Küche während der Mann unserem Freund, der wie ein Schwein blutete, bedeutete, im Wohnzimmer Platz zu nehmen. Ein Gespräch mit unserem Freund fand nicht statt. Kurze Zeit später erschien die Polizistin mit der Mitteilung, man nehme nun unseren Freund mit auf die Wache, er solle einige Effekten zusammenpacken, da er die Wohnung nachher für eine Zeit nicht mehr betreten dürfe. Wohlgemerkt, mit unserm Freund oder uns hatte bis dahin keiner der Polizisten auch nur ein Wort zur Sache gesprochen. Selbstverständlich wehrten wir uns gegen dieses skandalöse Vorgehen und mit einiger Mühe konnten wir die Polizisten davon überzeugen, dass nicht unser Freund der Aggressor war, sondern seine Frau. Sie waren nun, sichtlich ungern, bereit, eine Strafanzeige gegen sie aufzunehmen. Auf die Frage, ob sie nun die Frau mit auf die Wache nähmen, antwortete der Polizist sinngemäss, Südamerikanerinnen seien eben temperamentvoll, man kenne das ja. Ansonsten sei dies eine eherechtliche Auseinandersetung, da müsse mein Freund schon vor Gericht.

    Wäre unser Freund mit seiner Frau alleine gewesen, da braucht es nicht viel Phantasie, hätte die Sache für ihn ein (noch) böseres Ende gehabt.

    Die von uns eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerden waren übrigens folgenlos.

    • corvusalbusberlin says:

      @ Max
      “Die von uns eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerden waren übrigens folgenlos.”

      Und das alles läuft unter dem Mäntelchen der juristischen Gerechtigkeit.
      Nächstes Mal also erst die Polizei alarmieren, bis einer mausetot ist. Aber dann läuft man noch die Gefahr, dass man Sie beide mitgenommen hätte , anstatt die Ehefrau.

      Ich kenne einen bekannten Strafverteidiger. Sie würden es nicht glauben, was so ein Mann zu erzählen hätte, wenn er dürfte.

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