Alter ist eine Krankheit – Die Sichtweise des BMFSFJ auf ältere Menschen

Es mag den einen oder anderen überraschen, aber das BMFSFJ ist nicht nur das Frauenministerium, die dort Beschäftigten haben auch ältere Menschen als Kundschaft, sollen sich entsprechend um die Bedürfnisse älterer Menschen kümmern. Wir haben uns einmal angesehen, was die von Steuerzahlern finanzierten staatlich Bediensteten im BMFSFJ für die Bedürfnisse der Alten bzw. älteren Menschen halten.

Ergebnis: Ältere Menschen werden grundsätzlich als Problemfall definiert, um den man sich kümmern muss. Ältere Menschen als eigenständige Akteure mit eigenen Bedürfnissen, Zielen und Wünschen finden sich nur innerhalb des Rahmens, den die Ministerialen den Alten lassen – ein Winterurlaub im Süden oder der Altersruhesitz in der Sonne oder das Seniorenstudium oder ein „lasst mich in Ruhe“ kommt dabei nicht vor.

Ältere Menschen haben „Aktiv im Alter“ zu sein, sich entsprechend körperlich zu ertüchtigen und freiwillig zu engagieren, um so lange wie möglich selbständig leben zu können, den Pflegekassen nicht zur Last zu fallen und sich um die in der Philosophie der Ministerial wichtigen Enkelkinder kümmern zu können, damit die Kinder ihren Beruf mit der Familie vereinbaren können. Es ist schlimm genug, dass sich Angehörige dann – wenn manche Älteren, eine Minderheit der Älteren zum Pflegefall geworden sind, um diese kümmern muss und damit das BMFSFJ vor das Problem stellt, dass nunmehr nicht nur Familie und Beruf, sondern auch „Pflege und Beruf zu vereinbaren“ ist. Um das Problem der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf rotiert beim BMFSFJ alles, so hat man den Eindruck. Demenz, als Ursache dieses Problems, die Altenpflegeausbildung als eine Form das Problem „Demenz“ auszusitzen, sie stehen ganz oben auf der ministerialen Prioritätenliste. Die Bedürfnisse der älteren Menschen kommen unter dem Stichwort „Zuhause im Alter“ im Hinblick auf „altersgerechte Gestaltung von Wohnraum und Wohnumfeld“ zum Zuge, abermals als Problem, dem man eine eigene Gestaltung zukommen lassen muss, und als Problem, das unter dem Begriff „soziales Wohnen“ indiziert wird: Euphemismus für Altersarmut.

Die Zuschreibung, nach der alte und ältere Menschen in erster Linie ein gesellschaftliches Problem darstellen, das es zu behandeln gilt bzw. dessen Folgen es zu behandeln gibt, prägt die Sichtweise von alten und älteren Menschen, die man beim BMFSFJ vorfindet. Man kann diese Sichtweise auf eine kurze Formel bringen: Alter ist eine Krankheit.

Sind Sie auch der Ansicht, dass Alter eine Krankheit darstellt, dass ein alter Mensch ein mehr oder minder kranker Mensch ist, ein Mängelwesen gemessen am jugendlichen Ideal, das in einer infantilen Gesellschaft wie der Deutschen vorherrscht?

Finden Sie sich in den politischen Prioritäten des Ministerium für Senioren, neben Frauen, wieder?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum nicht?

Diskutieren Sie mit – in unserem Forum.

BMFSFJ: Wenn eine Erfolgsmeldungen zum Rohrkrepierer wird

DUKE: I got another lesson for ya. Keep after this thing, it’s gonna bite you in your ass. x-Files “Underneath”

Das BMFSFJ vermeldet einen Erfolg.
Das Hilfstelefon soll ein Erfolg sein.
„Qualifizierte Beraterinnen“ machen angeblich Mut, rund um die Uhr, machen sie ihre „wichtige Arbeit“ am „Hilfstelefon“.

143.020 Beratungen seit 2013.
Für von Gewalt betroffene Menschen oder solche, die sich dafür halten.
In 17 Sprachen.
Per SMS oder Chat oder eMail oder am Telefon.
Eine klasse Sache?
Oder eine einzigartige Geldverschwendung?

5 Jahre Hilfstelefon rund um die Uhr.

Das sind 1.826 Tage Hilfstelefon.
43.824 Stunden Hilfstelefon in 17 Sprachen von „qualifizierten Beraterinnen“.
143.020 Beratungen in 17 Sprachen,
oder: 3,3 Beratungen pro Stunde.

Nur 3.3 Beratungen pro Stunde.

Oder: Alle 20 Minuten eine Beratung, in 17 Sprachen, rund um die Uhr, durch „qualifizierte Beraterinnen“, die sich den Rest der Zeit, den Hintern platt sitzen, auf Kosten von Steuerzahlern, in 17 Sprachen und am Hilfetelefon.

Prima!
BMFSFJ – wir werfen ihr Steuergeld richtig aus dem Fenster.

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BMFSFJ: Debile oder Bösartige, Minderbemittelte oder Lügner?

Schon Joseph Goebbels hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um seine politischen Slogans ins Privatleben der Deutschen zu tragen und jede Sekunde einer deutschen Existenz zu einer Sekunde zu machen, die mit einer ideologischen Meldung verbunden war. Ganz in dieser Tradition versäumt auch das BMFSFJ keine Gelegenheit, um seine Propaganda zu verbreiten und keine Gelegenheit, um zu versuchen, die Privatheit deutscher Bürger mit seinen Slogans zu infiltrieren.

Der letzte Leidtragende, den die BMFSFJ-Propaganda missbraucht hat, ist der Valentinstag:

Gleichstellung, die mit der BMFSFJ-Propaganda als wünschenswert verbreitet werden soll, hat überhaupt nichts mit Chancengleichheit zu tun. Gleichstellung ist das Gegenteil von Chancengleichheit.

Einmal mehr:

Acht Läufer starten zu einem 100-Meter-Lauf.

Chancengleichheit besteht dann, wenn die acht Läufer, die an den Start gehen, alle dieselbe Entfernung bis ins Ziel haben, alle zur selben Zeit loslaufen können, wenn keiner der Läufer ein Hindernis auf seinem Weg findet usw.

Gleichstellung richtet sich aber gerade nicht auf die Startbedingungen, für die 100-Meter-Läufer. Gleichstellung ist auf Ergebnisgleichheit gerichtet, sie ist dann gegeben, wenn unabhängig davon, in welcher Reihenfolge die Läufer durchs Ziel gehen, alle zum Sieger erklärt werden oder alle Teilnehmer, die kleiner als 180cm sind, gleichermaßen zum Sieger erklärt werden.

  • Gleichstellung nimmt keinerlei Rücksicht auf persönliche Leistung.
  • Gleichstellung ist leistungsfeindlich.
  • Gleichstellung ignoriert jede Form persönlicher Anstrengung und jeden Prozess der Leistungserbringung. Um im Bild zu bleiben: Der 100-Meter-Lauf ist eine Attrappe, eine Schauveranstaltung, denn das Ergebnis ist durch Gleichstellung schon festgelegt, bevor der Lauf überhaupt beginnt.
  • Gleichstellung ist deshalb mit Gerechtigkeit nicht vereinbar.
  • Gleichstellung ist realisierte Ungerechtigkeit, realisierte Leistungsfeindlichkeit und nur zu erreichen, wenn keine Chancengleichheit vorhanden ist, da Gleichstellung ganz unabhängig von der Chancengleichheit, bestimmte Teilnehmer privilegiert.

Das alles ist nicht schwer zu verstehen.
Man muss nicht einmal sonderlich intelligent sein, um es zu verstehen.

Dennoch ist aus dem BMFSFJ seit mehreren Jahren, ja Jahrzehnten Propaganda zu hören, die diese leicht verstehbaren Zusammenhänge ignoriert, die eine Verballhornung der Welt und der ethischen und moralischen Prinzipien, die sie leiten, durchsetzen will.

Folglich muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, ob die Verantwortlichen im BMFSFJ nicht denken können oder nicht denken wollen. Sind sie debil oder bösartig, geistig Minderbemittelte oder Lügner?

Geben wir die Frage doch an unsere Leser weiter:

Unsere Handreichung zu diesem Thema:

Gerechtigkeit? Gleichheit? Gleichstellung? Idiotentest für Verteilungsfragen

Und hier noch die entsprechende Handreichung von Peter Tosh:

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Beta-Weibchen immer noch unterrepräsentiert: Transdisziplinärer Workshop an der Uni-Marburg soll das ändern

Fast 100 Jahre Frauenwahlrecht;
Gleichstellung;
Gender Mainstreaming;
Staatliche Alimentierung;
Mentorenprogramme;
Frauenquote bei Parteien und nicht nur dort;
Frauenförderung;

Und dann geht der Frauenanteil im Deutschen Bundestag zurück. 218 von 709 Abgeordneten im neuen Bundestag sind weiblich, 31% macht das. Im letzten Bundestag waren es noch 230 von 631 und damit 36,5%.

Diese Genderkatastrophe für die, die – in den Worten von Max Weber: von der Politik leben, sie hat mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für FSFJ einen Workshop geschaffen, der am 23. und am 24. Februar in Marburg stattfinden soll – das, obwohl die Weiberfastnacht erst am 28. Februar ist. Anlässlich dieses Workshops an der Universität Marburg soll über die „Konkurrenz für das politische ‚Alpha Männchen‘“ phantasiert werden. Denn: der Fortschritt sei fragil.

Finden sich im neuen Bundestag 12 Frauen weniger, dann ist dies ein Armageddon der Gleichstellung, ein Rückgang, der zeigt, wie „fragil dieser Fortschritt“ ist. Unter Fortschritt wird hier ein erhöhter Frauenanteil im Bundestag verstanden.

Ob mehr Frauen tatsächlich einen Fortschritt bedeuten, wäre im übrigen noch zu zeigen (und theoretisch zu begründen, warum das der Fall sein sollte). Fortschritt wird generell qualitativ und nicht quantitativ definiert. Man müsste also zeigen, dass mehr weibliche Politiker bessere Politik bedeuten als weniger … Nun ja. Nimmt man Wählergunst als Maß für erfolgreiche Politik, dann muss man feststellen, dass in dem Maße, in dem der Frauenanteil in z.B. der SPD gestiegen ist, der Stimmenanteil der SPD gesunken ist. Insofern bringen mehr SPD-Frauen weniger SPD-Stimmen. Okay. Wir sind bereit dies als Fortschritt anzusehen.

Entsprechend können wir nun mit den Marburger Veranstaltern, es sind die üblichen Verdächtigen: Annette Henninger, die schon mit REVERSE auf der Gehaltsliste des BMBF steht und eine Professur für Professur für “Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik“ besetzt, die wiederum vom BMBF über das Professorinnenprogramm finanziert wird bzw. jahrelang wurde und Dorothee Beck aus dem „Team“ von Henninger, die die Veranstaltung für das BMFSFJ durchführen. Man sieht an diesem Beispiel sehr gut, wie Basennetzwerke funktionieren. Pointiert und mit der notwendigen Metaphorik kann man sagen, dass Betaweibchen über Wettbewerbsverzerrung, wie sie im Rahmen des Professorinnenprogramms betrieben wird, in Positionen gehievt werden, die sie im fairen Wettbewerb nie erreicht hätten. Wären sie keine Betaweibchen hätten sie es natürlich auch nicht nötig auf ministerielle Vorteilsgewährung zurückzugreifen. An Universitäten installiert und weitgehend bar eigener Ideen werden sie zu willigen Vasallen der Ministerien. Für ein Ministerium führen sie ein Projekt durch, das dazu dienen soll, Gegner des Genderismus zu diskreditieren. Für ein anderes Ministerium richten sie einen Workshop aus, in dem sie Betaweibchen zur politischen Konkurrenz von „Alphamännchen“ aufbauen wollen, Alphamännchen, wie es sie in der FDP und der AfD noch gibt, denn mit beiden Parteien sind „Quoten-Gegner_innen in den Bundestag eingezogen“. Kurz: Die ministeriellen U-Boote sollen zu Legitimationsbeschaffern gemacht werden.

Im Rahmen des Workshops, für den bereits feststeht, dass es ihn geben wird, wenngleich niemand weiß, wer daran teilnehmen wird und ob jemand daran teilnehmen wird, soll dies vor allem dadurch erfolgen, dass drängende Fragen, die niemanden aus Gender-Adepten, von denen beantwortet werden, von denen noch niemand weiß, ob sie am Workshop teilnehmen. Deshalb gibt es kein Programm, dafür aber einen „Call for Participation“, einen akademischen Hilferuf der Marke: Wir haben Geld vom Ministerium, müssen damit etwas machen, haben keine Ahnung was, HILFE!

Die HILFE soll u.a. Fragen wie die folgenden beantworten:
Gibt es bei rund 40% Frauen in politischen Ämtern eine gläserne Decke, und wie steht es mit der Komplexität der Diskriminierungsstrukturen?

Wann immer Genderisten und andere Wissenschaftsdarsteller kein einziges Beispiel für das haben, dessen Existenz sie behaupten, bringen sie die Komplexität ins Spiel. Weil die Diskriminierung von Frauen so komplex ist, also die Strukturen, die Frauen diskriminieren, deshalb kann man keinerlei konkretes Beispiel für diskriminierte Frauen geben. Genderismus, also die strukturierte Bevorteilung von Frauen wird seit gut 20 Jahren systematisch betrieben. Wenn es in dieser Zeit nicht gelungen ist, auch nur eine diskriminierte Frau zu finden, dann drängt sich der Verdacht auf, dass es sie einfach nicht gibt – oder?

Im Gegenteil, es gibt Angela Merkel und all die anderen Frauen, die Politiker in Positionen spielen, die man in Marburg, an der Universität Marburg, für „Spitzenpositionen“ hält. Eine Anomalie. Wie kann es sein, dass diskriminierte Frauen in Spitzenpositionen gelangen? Das Ende der Genderförderung naht, wenn nicht schnell eine Idee geboren wird, die eine Diskriminierung auch von „Spitzenpolitikerinnen“ plausibel macht. Komplexität hatten wir schon. Nutzen wir also Durchsetzungschancen und fragen ohne jeglichen Bezug zur Realität ob es „Ausschlussmechanismen für jene, die vermeintlich oben angekommen sind“ gibt. In Deutsch: Ist Angela Merkel vielleicht gar nicht Bundeskanzler von Deutschland. Ziehen Altmaier und Seehofer die Fäden oder Putin?

Der Verdacht liegt für die Marburger (was ist eigentlich die weibliche Form von Spinner?) Wissenschaftsdarsteller nahe, denn „Politikerinnen werden in den Medien als ‚die Anderen‘ inszeniert“ und stehen ständig in der Gefahr der „Trivialisierung und Sexualisierung“. Wer bei Angela Merkel die Gefahr einer Sexualisierung sieht, der muss wirklich verzweifelt sein.

Tatsächlich macht der Marburger Workshop den Eindruck tiefster Verzweiflung und den Eindruck massiver Überforderung. Es ist ja auch nicht leicht, einerseits Ministerien zu dienen und andererseits den Anschein erwecken zu müssen, man habe irgend etwas mit Wissenschaft am Hut. Um Letzteres zu leisten, bedienen sich Henninger und Beck ausgerechnet Max Webers, d.h. sie missbrauchen ihn, behaupten, Max Weber habe als Ideal des Berufspolitikers einen ökonomisch unabhängigen Mann der „frei von familiären Sorgepflichten“ sei, propagiert.

In unserer Ausgabe von Politik als Beruf, zieht sich der Vortrag Max Webers von Seite 35 bis Seite 88. Ab Seite 42 diskutiert Weber die verschiedenen Arten von Berufspolitikern, die sich im Laufe der Geschichte angesammelt haben, und zwar unter der Maßgabe seiner Unterscheidung in Berufspolitiker, die für die Politik leben und solche die von der Politik leben. In modernen Parteienstaaten ist für Weber der Übergang von Ersteren zu Letzteren vollzogen, was diejenigen, die von der Politik leben, nicht nur von der Politik, sondern zudem von ihrer Partei abhängig macht und Politik zum Kampf um Pfründe werden lässt. Aber das steht schon auf Seite 61. So weit können Henninger und Bach jedoch nicht gelesen haben. Denn hätten sie soweit gelesen, dann wüssten sie, dass Weber in der für ihn typischen Art, die vielen Facetten, die ein Politiker, der von bzw. für die Politik lebt, annehmen kann, diskutiert, um sich dann dem historischen Wandel des Berufes „Politiker“ zu widmen.

Die Wertung, die ihm Henninger und Bach unterstellen, ist falsch. Wie so oft, unterstellen Genderisten anderen etwas, um dieses Etwas dann bekämpfen zu können. May Weber hat das nicht verdient. Von seiner Lektüre sollte man Betaweibchen ausschließen (sie verstehen ihn sowieso nicht – wollen das auch gar nicht).

Damit die Marburger etwas über den idealen Politiker, wie er Max Weber vorschwebte, lernen, empfehlen wir unseren entsprechenden Text. In aller Kürze: Der ideale Politiker zeichnet sich durch Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und distanziertes Augenmaß aus. Über das Geschlecht des idealen Politikers hat sich Max Weber nicht geäußert. Das hat zum einen den Grund, dass Weber ein Wissenschaftler war, zum anderen den Grund, dass er nicht die psychische Störung hatte, die heute dazu geführt hat, dass Wissenschaftsdarsteller an Universitäten zu finden sind und dort von Ministerien für Propaganda bezahlt werden, die vom fixen Blick zwischen die Beine lebt.

Das Ausmaß staatlicher Eingriffe in die Autonomie der Universitäten unter dem Deckmantel der Gender Studies ist vollkommen unbekannt. Wir wollen dies mit einem Forschungsprojekt ändern, das sich dadurch auszeichnet, als erstes deutsches Forschungsprojekt ausschließlich privat finanzierten zu werden. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind rund 75% der Kosten, die für Phase I anfallen, gespendet worden. Wenn Sie mit Ihrer Spende dabei mitwirken wollen, das Ausmaß ideologischer Gender-Infiltration an deutschen Universitäten aufzudecken, dann finden Sie hier nähere Informationen.

Wir danken einem Leser, der uns auf die Betaweibchen (oder waren es Anhimmler von Alphamännchen?) in Marburg hingewiesen hat.

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Amadeu-Antonios-Trolle? Stasi-IMs von Steuerzahlern finanziert bei Twitter?

Derzeit erhalten wir von etlichen Lesern Hinweise darauf, dass ein Nutzer von Twitter, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er als eine Form Twitter-Blockwart unterwegs ist, in einer Weise, die an inoffizielle Mitarbeiter der Stasi (IM) erinnert, und der Tweets wie die folgenden verbreitet, eine Anbidnung an die Amadeu-Antonio-Stiftung haben soll:

Es geht hier ausschließlich um Denunziation oder Diskreditieren oder Beschimpfung oder emotionale Onanie. Es gibt kein Argument. Es wird kein Zusammenhang hergestellt. Die Vorgehensweise folgt dem, was wir vor einiger Zeit über die Stasi-Methode der Zersetzung geschrieben haben, die bei der Stasi sehr beliebt war, um Systemgegner zu zersetzen, also zu zerstören.

Der digitale Fussabdruck, den Michael aka @Mika4711 hinterlässt, ist der eines Agent Provocateur. Sein Beitrag besteht regelmäßig nur darin, dadurch zu provozieren, dass er Bewertungen darüber abgibt, wie sie ihm erscheinen, was sie schreiben, wie sie sich äußern. So stellt man sich einen Helfershelfer der Stasi vor, der seine Beobachtungen über das Verhalten Dritter an seinen Führungsoffizier meldet.

Für Mika4711 soll dieser Führungsoffizier bei der Amadeu-Antonio-Stiftung sitzen. Ein Screenshot soll ihn als Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung ausweisen.

Dieser Screenshot.

Wir wissen nicht, ob dieser Screenshot generisch ist oder das Ergebnis einer geschickten Fälschung. Aber wir wissen, dass die Selbstdarstellung und Online-Handlungen von Mika4711 dem Profil eines inoffiziellen Mitarbeiters entspricht, wie es es früher bei der Stasi gegeben hat. Aus der Anonymität heraus werden Dritte überwacht und vermutlich auch, wie der erste Tweet, den wir oben wiedergegeben haben, nahelegt, denunziert oder wie es bei denen, die so gerne andere ausspionieren und es gleichzeitig fertigbringen, sich moralisch überlegen zu fühlen, heißt: (bei der Obrigkeit) gemeldet – ganz in der Tradition autoritärer Persönlichkeiten. Zudem scheint er keiner Arbeit außerhalb von Twitter nachzugehen und außer der Zeit, die man für Schlaf abziehen muss, fast pausenlos im Einsatz zu sein. Das macht niemand, der nicht entweder manisch ist oder dafür bezahlt wird.

Wie gesagt, wir haben nur den Beleg, der derzeit durch Twitter geht und unsere Erfahrungswerte, die dafür sprechen, dass stimmt, was behauptet wird, dass Mika4711 ein Angestellter der Amadeu-Antionio-Stiftung ist, der versucht, sich an der Meinungs-Inquisition auf Twitter zu beteiligen.

Wir haben, weil wir nicht sicher sind, die Amadeu-Antonio-Stiftung um eine Stellungnahme gebeten.

Die Stellungnahme ist im öffentlichen Interesse, den träfe zu, was man derzeit mutmaßen muss, dann würden ein oder zwei deutsche Ministerien, nämlich das BMFSFJ und das BMJ, belegbar direkt in die Fußstapfen von Erich Mielke und seinem Ministerium für Staatssicherheit treten. Wieder einmal würden Steuergelder dafür eingesetzt, um Handlanger, inoffizielle Mitarbeiter zu finanzieren, deren Aufgabe darin besteht, Bürger zu überwachen und an ihren Führungsoffizier zu melden. Der Verdacht, dass Steuergelder eingesetzt werden, um Steuerzahler durch inoffizielle Mitarbeiter überwachen zu lassen, ist zu gravierend, als dass man ihn einfach ad acta legen könnte.

Ob und wenn ja welche Antwort wir von der Amadeu-Antonio-Stiftung auf die folgenden Fragen erhalten – unsere Leser werden es erfahren.

Hier die Fragen:

  • Ist der Twitter-Account “@Mika4711” [Michael] bei der Amadeu-Antonio-Stiftung bekannt?
    • Wenn ja: In welchem Zusammenhang ist er bekannt?
    • Wenn ja: Wie werden die Aktivitäten von @Mika4711 [Michael] auf Twitter von der Amadeu-Antonio-Stiftung bewertet?
  • Ist der Screenshot, auf dem @Mika4711 [Michael] als Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung erkennbar ist, gefälscht?
    • Wenn ja: Woran machen Sie die Ansicht, dass es sich um eine Fälschung handelt, fest?
  • Ist oder war @Mika4711 [Michael] ein Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung?
  • Ist oder war @Mika4711 [Michael] ein über ein Projekt, das die Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert, finanzierter Mitarbeiter?
  • Ist man bei der Amadeu-Antonio-Stiftung bereit zu erklären, dass @Mika4711 [Michael] den Mitarbeitern unbekannt ist, nie Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung war und auch von keiner anderen Organisation, die von der Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert wird, angestellt ist?
  • Ist man bei der Amadeu-Antonio-Stiftung bereit zu erklären, dass keine Mitarbeiter der Stiftung oder von der Stiftung finanzierter Projekte im Internet Accounts unterhalten, die dazu dienen, die Kommunikation Dritter zu beobachten, zu kommentieren oder zu melden?
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