Linkspopulismus: Linke fordert gleichgroße Weihnachtspakete für alle

Immer wenn man denkt, man hätte bereits den Tiefpunkt der intellektuellen Abwärtsspirale in der deutschen Politik erreicht, kommt etwas, das zeigt, dass es immer noch tiefer geht.

Linke sind bekanntlich Materialisten, die nur in Geld und Kapital und Vermögen und “hawwe wolle”, wie man in der Pfalz sagt, denken können. Entsprechend sind für sie große Weihnachtsgeschenke natürlich teure Weihnachtsgeschenke. Der Wert von Weihnachtsgeschenken bemisst sich für Linke ausschließlich in monetären Größen. Arme Schlucker!

Die Linke fordert, dass die Größe der Weihnachtsgeschenke unabhängig vom Einkommen sein soll, also dass man unabhängig vom Einkommen gleichgroße Weihnachtsgeschenke erhalten kann. Dieser Unsinn ist offensichtlich die Neid-populistische Fortsetzung des „Reichtum für alle“-Unsinns, mit dem die Linkspopulisten versuchen, besonders naive, junge oder dumme Wähler auf ihre Seite zu ziehen und für ihre Ideale der Weihnachtsgerechtigkeit zu begeistern.

Nur hat die linke Weihnachtsgerechtigkeit gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun, dafür aber viel mit staatlicher Planwirtschaft, die die Größe der Weihnachtsgeschenke regulieren will, also mit Ergebnisgleichheit.

Zur Erinnerung:

Gerechtigkeit ist ein relationales Konzept.

equityGerechtigkeit liegt vor, wenn das Ergebnis einer Handlung (die Auszahlung) der Leistung entspricht, die notwendig war, um die entsprechende Handlung auszuführen. Zudem muss die Relation von Leistung und Auszahlung einem Vergleich standhalten: Wenn A mehr leistet als B, dann muss A auch eine höhere Auszahlung erhalten als B. Um im Beispiel der Linken zu bleiben: Die Größe der Weihnachtsgeschenke muss eine Funktion der vorausgehenden Leistung sein, also wer mehr leistet und entsprechend mehr Geld hat, kann sich auch größere Weihnachtsgeschenke leisten als der, der weniger oder gar nichts leistet.

Was die LINKE hier fordert, ist nicht Gerechtigkeit, sondern Ergebnisgleichheit und somit das Gegenteil von Gerechtigkeit, da die Auszahlung gerade nicht von der Leistung abhängig sein soll, sondern unabhängig davon, was jemand geleistet hat, die selbe Größe von Weihnachtsgeschenken von der Linken zugewiesen werden soll.

Es ist unter Linken beliebt, die Konzepte der Gerechtigkeit und der Chancengleichheit mit dem Konzept der Ergebnisgleichheit zu vermengen (der gesamte Genderismus basiert auf diesem Manipulationsversuch).

Die beiden erstgenannten haben jedoch mit Ergebnisgleichheit nichs zu tun, wie wir am Beispiel der Weihnachtsgeschenke nun deutlich machen werden:

Geschenk-Gerechtigkeit:
Die Größe der Weihnachtsgeschenke orientiert sich an der Leistung des Schenkenden oder dem, was ihnen die Beschenkten bedeuten.

Geschenk-Chancengleichheit:
Jeder hat die gleiche Möglichkeit, sich mit Arbeit die Mittel zu verschaffen, die notwendig sind, um große Weihnachtsgeschenke zu machen.

Geschenkt-Ergebnisgleichheit:
Die Größe der Weihnachtsgeschenke ist unabhängig von der Leistung oder der Bedeutung des Beschenkten

Der Sozialismus, mit der ihm inhärenten Leistungsfeindlichkeit, er hat viele Gesichter. Und die Diktatur der Sozialisten, sie macht nicht einmal vor der Größe von Weihnachtsgeschenken halt.

Wollt Ihr den totalen Staat?

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5 Responses to Linkspopulismus: Linke fordert gleichgroße Weihnachtspakete für alle

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  2. Chris says:

    “My final conclusion: Any society that puts equality ahead of freedom will end up with neither equality nor freedom.”
    Milton Friedman

  3. Heike Diefenbach says:

    Hinzufügen sollten wir vielleicht noch, dass uns nicht klar geworden ist, warum man von “Größe” reden sollte, wenn man “materiellen Wert” meint, und – interessanter – was eine “sanktionsfreie Mindestsicherung” sein soll; wer wird durch Hartz IV durch wen oder was aufgrund wovon “sanktion[iert]”???

    Der erste Fall ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass Sozialisten kaum oder keine Werte kennen als materielle Werte, und im zweiten Fall scheint die letztere Wortwahl – genau wie die Rede von Gerechtigkeit, wenn man Gleichheit meint, – sinnlos; vermutlich soll das einfach Variation bringen, weil die Rede von Benachteiligung o.ä. dermaßen inflationiert wurde, dass sie keinen Hund mehr hinter dem Ofen vorlockt (was aus sozialwissenschaftlicher Perspektive wirklich ein Unglück ist, weil dann dahin, wo nachweislich benachteiligt wird, keiner mehr schaut).

    Und “sanktioniert” klingt für diese Leute vermutlich auch schön schlecht, also irgendwie auch nach “benachteiligt”, “ungerecht behandelt”, “ungleich”, irgendwie so etwas in dieser Richtung. Da es hier ohnehin nur um abgenutzte, uninteressante Kampffloskeln geht, ist es vermutlich nicht so wichtig, was ein benutzter Begriff tatsächlich bezeichnet – es nimmt ja sowieso niemand ernst, was da an sprachlicher Emission verbrochen wird, und die Emissierenden scheinen das selbst auch gar nicht zu erwarten. Hauptsache, man hat wieder einmal die infantile sozialistische Gesinnung dokumentiert.

    Aber wer weiß!? Am Ende wollen diese Leute uns irgendetwas sagen und verfügen einfach nicht über die sprachlichen Mittel, sich uns – zumindest auf Deutsch -mitzuteilen.

    Übrigens auch nicht über die ikonographischen Mittel, oder ist das ernstgemeint, dass es “große” Geschenke nur für Püppchen in Röckchen geben soll, aber nicht für Hosenträger?!?

    Ich hoffe nicht! Mir scheint das nicht unbedingt der weihnachtliche Geist zu sein, und wenn man ihn nicht teilt, dann sollte man Weihnachten zumindest nicht für die Dokumentation von Gesinnungstäterschaft missbrauchen.

  4. Eloman says:

    Hatten denn im ersten friedfertigen Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden alle gleich große Weihnachtsgeschenke? Ich wette Erich & Erich hatten größere.

  5. A.S. says:

    Konsequenter weise müsste gefordert werden:
    “Die Größe des Einkommens sollte unabhängig von der Höhe des Einkommens sein. Dann geht es am Zahltag gerechter zu.”

    Schön wäre es auch, wenn irgendein Journalist mal die Größe der Weihnachtsgeschenke von Linken-Parlamentariern und deren Büroangestellten vergleicht. Sicher gehen die mit gutem Beispiel voran.

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