Gentechnisch veränderte Pflanzen sind nicht gesundheitsschädlich

Die Gesellschaft für Toxikologie ist eine Nichtregierungsorganisation, die 1961 in den USA gegründet wurde. Die Gesellschaft hat rund 7.700 Mitglieder (2014) aus 61 Staaten. Die meisten Mitglieder haben einen wissenschaftlichen Hintergrund und sind entweder an Hochschulen, bei staatlichen oder privaten Forschungseinrichtungen beschäftigt. Die Gesellschaft beschreibt ihre Mission als der Schaffung einer sichereren und gesünderen Welt gewidmet und verfolgt das Ziel, die Bedeutung der Toxikologie zu erhöhen. Die Gesellschaft für Toxikologie (SOT) gibt u.a. eine Wissenschaftliche Zeitschrift heraus (Toxicological Sciences) und sie erarbeitet so genannte SOT-Statements, in denen zu einem bestimmten Thema die Forschung zusammengestellt und bewertet wird.

Um die Qualität der eigenen Veröffentlichungen und der Arbeit der SOT zu gewährleisten, hat sich die SOT die folgenden ethischen Grundsätze gegeben.

SOT Members Shall:
• Conduct their work with objectivity and themselves with integrity. Being honest and truthful in reporting and communicating their research.
• Hold as inviolate that credible science is fundamental to all toxicological research and is the basis for communicating results.
• Recognize a duty to communicate information concerning health, safety, and toxicity in a timely and responsible manner, with due regard for the significance and credibility of the available data.
• Give due consideration to the ethical, legal, social, and policy implications of their research and communications.
• Be a thoughtful advocate for human, animal, and environmental health.
• Abstain from professional judgments influenced by undisclosed conflict of interest, disclose any material conflicts of interest, and avoid situations that imply a conflict of interest.
• Observe the spirit, as well as the letter of laws, regulations, and ethical standards with regard to the conduct of human and animal research.
• Practice high standards of environmental and occupational health, and safety for the benefit of themselves, their co-workers, their families, their communities, and society as a whole.
• Provide equal opportunity and equal consideration to all members without regard to sex, gender identity or expression, race, color, national or ethnic origin, religion or religious belief, age, marital status, sexual orientation, disabilities, or veteran status.

Man wird kaum umhin kommen, die SOT als eine politisch-korrekte Gesellschaft einzustufen, die Zugeständnisse an den Zeitgeist macht, die vor allem denen, die linke Politiken favorisieren, gefallen dürften.

Dass die Gesellschaft bei der Frage nach der Verlässlichkeit der eigenen Veröffentlichungen und vor allem der Einschätzungen, die sie im Rahmen von SOT-Statements gibt, kompromisslos ist, zeigt ihre Politik im Hinblick auf Interessenkonflikte, die mit der Wahrnehmung einer Aufgabe für die SOT durch Wissenschaftler verbunden sein können. Wer Interessenkonflikte hat, ist aus dem Prozess der Erstellung einer Einordnung durch die SOT ausgeschieden. Wer Interessenkonflikte verheimlicht, wird sanktioniert, was den Ausschluss bedeuten kann. Ein Philippe Portier, der die International Agency for Research on Cancer beraten hat, obwohl er einen Interessenkonflikt hatte, der ihm bislang 160.000 US-Dollar eingebracht hat, wäre bei der SOT nicht möglich.

Diese SOT hat in einem SOT Issue Statement die verfügbare Forschung zu den Gesundheitsrisiken, die mit gentechnisch manipulierten Pflanzen verbunden sind, analysiert und ist zu einem eindeutigen Ergebnis gelangt: „Collectively, data to date have identified no evidence of averse health or nutritional effects from commercially available GE crops or from the foods obtained from them“.

Es gibt keine nachweisbaren negativen Effekte von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Gesundheit der Menschen. Diese Aussage basiert auf einer Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungen, die sich z.B. die Tatsache zunutze machen, dass gentechnisch veränderter Mais und gentechnisch veränderte Sojabohnen in den USA einen Marktanteil von 90% haben. Sie werden seit rund 20 Jahren angebaut. In dieser Zeit sind keine Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen festgestellt worden.

Die Sicherheitsbestimmungen, die für die Proteine gelten, die in gentechnisch veränderten Pflanzen hervorgehoben werden, sehen vor, dass nur Proteine von Pflanzen genutzt werden dürfen, die z.B. eine lange Geschichte der Nutzung durch Menschen als Nahrungsmittel haben.

Die Effekte der Proteine, die zur gentechnischen Veränderung genutzt werden, wurden mit den Effekten von Proteinen verglichen, die bekannte toxische Effekte haben, es wurde untersucht, welche Auswirkung auf den Stoffwechsel Enzyme haben, die in gentechnisch veränderte Pflanzen eingeführt werden, es wurde die Wirkung von gentechnisch veränderten Pflanzen über die Pflanzenteile, die normalerweise konsumiert werden, untersucht, die Stabilität der betonten Proteine in den gentechnisch veränderten Pflanzen analysiert und ihre Stabilität unter Stress, in Säure untersucht.

Das Ergebnis war immer dasselbe: „no evidence of health or nutritional effects from commercially available GE crops or from food obtained from them“.

Um die Sicherheit von Futter- oder Nahrungsmittel zu untersuchen, in denen gentechnisch veränderte Pflanzen verarbeitet sind, wurde u.a. basierend auf dem Konzept der substantielle Äquivalenz ein Vergleich mit konventionellen Techniken der Pflanzenzüchtung durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Eingriffe in das Genom einer Pflanze durch eine gentechnische Modifikation weit geringer sind als die Veränderungen im Genom einer Pflanze, die aus einer herkömmlichen Züchtung resultieren. Wer also Angst vor den veränderten Genomen von Pflanzen hat, der sollte u.a. keine Äpfel mehr essen, wie die Neuzüchtungen Pink Lady oder Rubens und keinen Wein mehr trinken, da alle gebräuchlichen Rebsorten Züchtungen sind, die in Europa zudem dadurch verändert werden, dass sie auf Wurzeln aus den USA wachsen, die sie gegen die Reblaus resistent machen und entsprechend eine Form konventioneller Gentechnik darstellen.

Schließlich wurde ein Unzahl von Studien durchgeführt, in denen die Wirkung von gentechnisch veränderten Futtermitteln untersucht wurde. „To date, such studies have not revealed any evidence that food from GE crops represent a risk for adverse health or nutritional effects, but they have helped to demonstrate the overall suitability based on the species of the crop. Zu Deutsch: Während keine dieser Studien negative Effekte auf die menschliche Gesundheit, die von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgehen, gezeigt hat, haben sie alle die Nützlichkeit gentechnisch veränderter Pflanzen [im Hinblick auf den Nährwert] belegt.

Die SOT kommt zu der abschließenden Bewertung, dass gentechnisch veränderte Pflanzen genauso gesund und nahrhaft sind, wie Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert wurden.

Gentechnisch verändert sind:

Mais, Sojabohnen, Baumwolle, Rapssamen, Kartoffeln, Papaya, Alfalfa, Kürbis, Zuckerrüben und Tomaten.
Die erste gentechnisch veränderte Tomate wurde 1995 in den USA zugelassen.
Die gentechnische Veränderung der genannten Pflanzen besteht in der Regel darin, sie mit einer oder zwei biologischen Eigenschaften zu versehen, die sie von sich aus nicht haben. Am häufigsten ist die Betonung oder Ergänzung von Proteinen, die der entsprechenden Pflanze Widerstandskraft gegen Insekten oder Herbizide gibt.

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