Deutschland wird zum Gespött der Welt oder: Gender Studierte bauen keine Brücken oder Schiffe

Es wird langsam peinlich?
Es ist peinlich.

München, Berlin, die neue Vorzeigestrecke der Hochgeschwindigkeitsbahn. Gleich die erste Fahrt mit rund 200 Ehrengästen, also mit Passagieren, die auf Steuerzahlers Kosten durch die Republik gefahren werden, endet im Fiasko. Technische Probleme machen die Hochgeschwindigkeitsfahrt zur Kriechtour. Zwei Stunden und 10 Minuten Verspätung sind das Ergebnis. Seitdem hat sich wenig geändert: Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke ist wegen technischer und sonstiger Probleme eher für Schnecken geeignet.

Berlin: Muss man mehr als Flughafen sagen? Seit 2006 wird am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg, der schon vor der Eröffnung veraltet ist, gebaut. 2011 war der Eröffnungstermin. Mittlerweile sind wir im Jahr 2018. Eine Eröffnung ist erst einmal nicht in Sicht. Damit hat Berlin-Brandenburg das Rennen mit dem Blaise Diagne International (AIBD) Flughafen im Senegal verloren. Auch der AIBD war ein Prestigeprojekt. Auch der AIBD wurde am Rande der Hauptstadt, hier des Senegal (Dakar) gebaut. Auch beim AIBD haben Pannen und Probleme dazu geführt, dass sich die Bauzeit in die Länge gezogen hat (10 Jahre), wie Kautschuk. Aber: Der AIBD wurde vollendet und eröffnet. Dort fliegen Flugzeuge. Dort kann man als Passagier abfliegen und ankommen.

Kiel: Die neue Fregatte der Bundeswehr, die F-125 Baden-Württemberg, das größte Schiff, das die Marine seit dem zweiten Weltkrieg ihr eigenen nennen könnte, sie ist nicht seetauglich. Sie hat Schlagseite, das Computersystem ist nicht geeignet, der Brandschutz nicht ausreichend, die Software ist veraltet und das Radar weitgehend unbrauchbar. Tatsächlich sind Experten der Meinung, die F-125 sein eine „lame duck“ ein Schiff, das man selbst mit einfacher Anti-Schiff-Rakete erledigen könne, weil am Radar gespart wurde. Tyler Rogoway vom Tech-Blog „The Warzone“ nennt das Fehlen von jeglicher Form der Luftabwehr auf der Fregatte F-125 geradezu bizarr.

Die Liste der Projekte, die Deutschland begonnen und nicht oder im Fiasko abgeschlossen hat, sie ist lang. Die Erweiterung des Stuttgarter Hauptbahnhofs, Hubschrauber und Flugzeuge, die nicht einsatzfähig sind, Panzer, die nicht fahren, Gewehre, die nicht schießen, Brücken, die baufällig sind, Straßen, die mehr Schlaglöcher als zusammenhängende Fahrbahn haben, die Liste der deutschen Infrastruktur Fiasken sie ist so lang, dass sie vom Rest der Welt langsam wahrgenommen wird.

Was ist nur aus der deutschen Effizienz geworden?“, fragt der Telegraph. “Deutsche Ingenieurskunst bringt ein neues Kriegsschiff hervor, das nicht seetüchtig ist“, schreibt das Wall Street Journal. Von Taiwan bis Griechenland, von Russland bis Spanien reicht die Liste derer, die von deutschen Konstruktions-Fiasken belustigt sind.

Wie kann es dazu kommen, dass innerhalb nur weniger Jahre aus Made in Germany, einem ehemaligen Gütekriterium, ein Warnhinweis werden konnte. Eine Reihe von Erklärungen findet sich im Beitrag von William Wilkes für das Wall Street Journal.

Die Expertise, die Kompetenzen und Fähigkeiten, große Projekte durchzuführen, sie seien in Deutschland verloren gegangen bzw. im Bereich der Militärtechnik gar nicht erst vorhanden gewesen. Es fehle die Vision, die Zielstrebigkeit, es würden falsche Prioritäten gesetzt und vieles mehr, das dazu führt, dass Deutschland auf dem absteigenden Ast ist.

Die genannten Gründe sind sicher wichtig, aber sie bleiben an der Oberfläche. Unter der Oberfläche finden sich sozialpsychologische Gründe. Ein Land, in dem Leistung diskreditiert wird, weil z.B. Geschlecht oder ideologische Passung höher gewichtet wird, ist kein Land, in dem Leistungswillige bleiben. Ein Land, dessen politische Führung sich explizit gegen moderne Technologien, sei es Kernkraft, Biotechnologie oder Militärtechnik entscheidet, ein Land, in dem die Regierenden als einzige Vision für ihre Gesellschaft Zuwanderung empfehlen können, ein Land dessen Infrastruktur verfällt, weil mehr Geld in ideologische Erziehung, Frauenbevorzugung und politische Gefallen gesteckt wird als in Autobahnbrücken, ein Land, in dem es Rentnern nach 45 Jahren Arbeit nicht möglich ist, ein Leben aus ihrer staatlichen Rente zu finanzieren, das ihrer Lebensleistung angemessen ist, ein Land, in dem der Leistungswille verlacht und das Schnorren als Günstling von Ministerien Schule macht, ein Land, in dem ein technologiefeindliches Klima herrscht, das jeden, der sich mit Waffentechnik, Kernkraft, Biotechnologie oder anderen Zukunftstechnologien befassen will, aus dem Land treibt, ein solches Land muss sich nicht wundern, wenn die Leistungen früherer Jahre nicht aufrechterhalten werden können.

Mit Gender Studies kann man nun einmal keine Brücken konstruieren oder Flughäfen planen. Die Gleichstellung und Berücksichtigung aller Arten sexueller A-Normalität führt eben nicht dazu, dass Innovationen, die nicht schon nach zwei Jahren vergessen sind, geschaffen werden, und der Hass und Neid der Linksextremen auf alles, was nach Leistung und nach Commitment riecht, macht es denen, die beides zu bringen bereit wären, schlicht unmöglich, in Deutschland zu verbleiben.

Insofern ist es kein Wunder, wenn das Humankapital, das notwendig ist, um einen Flughafen zu planen, zu bauen, zu eröffnen und zu betreiben, in Deutschland – im Gegensatz zum Senegal – nicht mehr vorhanden ist. Es ist kein Wunder, dass deutsche Schiffe Schlagseite haben und bei der Planung vergessen wird, Waffensysteme einzubauen, die es der Besatzung ermöglichen, das Schiff wirkungsvoll zu verteidigen. Dafür hat das Schiff bestimmt einen eigenen Kindergarten und alle Aufschriften sind in Gender-Sprech.

Das Plakat hat Klaus Staeck 1984 entworfen. Wenn damals eine Laienspielschar regiert hat, was regiert dann heute?

Wenn viele Amateure versuchen, ein professionelles Spiel zu spielen, dann mag das eine Zeit lang gut gehen, am Ende kommt aber regelmäßig das, was kommen muss: Eine Katastrophe nach der anderen, eine Katastrophe nach der anderen, die Geld kostet: 7 Milliarden Euro wurden bislang im Flughafen-Versuch in Berlin vergraben, 3 Milliarden Euro hat die Fregatte F-125 Baden-Württemberg verschlungen. Vielleicht hat sie sich überfressen und deshalb Schlagseite? Die Kosten, die dadurch entstehen, dass Gutmenschen und ideologische Krieger an die Stelle von Politikern getreten sind, dass dadurch Kompetenz und Fähigkeit durch Eifer und Ignoranz ersetzt wurde, sie sind immens und werden immer höher. Das ist die Ironie an der Geschichte: Während die Kosten steigen, sinkt die Effizienz und die Leistung … Man kann mit Gender Mainstreaming eben keine Schiffe bauen und die Frauen im Vorstand, sie führen eben nicht dazu, dass aus Flughäfen im Bau Flughäfen in Betrieb werden. Das eine ist die Phantasie, das andere ist die Realität. Wie lange Deutschland noch als „gendergerechtes Phantasialand“ erträumt werden kann, können wir nicht sagen, aber wir können sagen, dass das Erwachen böse sein wird.

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62 Responses to Deutschland wird zum Gespött der Welt oder: Gender Studierte bauen keine Brücken oder Schiffe

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Deutschland wird zum Gespött der Welt oder: Gender Studierte bauen keine Brücken oder Schiffe

  2. MECKERER says:

    Ganz einfach : Rückschritt, Verfall, Dekadenz…..,noch Fragen ???

  3. H.F. says:

    Ich habe unter Anderem 7 Silvester an der Unität storniert, das Abi hat mein Papa gekauft ( man tut, was man kann, nicht wahr?? )
    Darf ich jetzt auch Gendern und Schiffle bauen und so….. Ich kann auch gaanz prima totalen Stuss labern, würde ich da dann einen Posten irgendwo bekommen ( natürlich höchst bezahlt und es darf auch nix mit Arbeit zu tun haben ). Am liebsten wäre es mir in einem Ministerium oder einer Lehranstalt ( ..!..), wo ich mit vielen Weibern Gendern kann. Gelernt habe ich sonst nix, aber muss man das denn? Stört doch nur, wenn man was kann, glaube ich.
    Ich verbleibe in voller Erwartung einer positiven Zusage,
    hochachtungsvoll und in Ergebenheit,
    ihr Mainstreamer und Genderexperte

    Susanne-Karl Müller
    PS:für den 2. Vornamen kann ich nix, meine Eltern sind halt reaktionäre Arschgeigen.

  4. Pingback: Gender. Eine Ideologie liegt im Sterben. – Der Waidler

  5. Heiner says:

    Also ich weiß nicht, was daran schlimm ist? Die Fregatte, die den Namen “Baden-Württemberg” trägt, trägt den Namen zu Recht! – Beide haben Schlagseite. 🙂

  6. corusalbusberlin says:

    “Es wird langsam peinlich?
    Es ist peinlich.”

    Seit langem schon.

  7. Daniel Bongs says:

    Deutschland ist die längste Zeit das Land der Dichter und Denker gewesen. Jetzt haben wir eine marode Bundeswehr, naive Bahnhofsklatscher und Politiker die nicht mal bis drei zählen können, Eine Infrastruktur, wo uns die Schwellenländer schallend auslachen, da ihrige sichtlich besser geworden ist und auch ist. Die Liste des Versagens ist lang, sehr, sehr lang..

  8. “… keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte” ???
    Da gäbe es schon einige(s) zu beleidigen und viele wilde Behauptungen aufzustellen, und das wären dann womöglich strafbare Inhalte, oder? Deswegen lasse ich das alles weg und schreibe nur, ich sei angesichts des Beschriebenen “betrübt”.

  9. oprantl says:

    Es sind nicht nur die Gender-Weiber, es sind die Frauen überhaupt.
    Diese Aussage ist nicht als Provokation gedacht.
    Die im Artikel beispielhaft geschilderten Blindgänger-Aufkommen gehen zumindest zeitlich signifikant parallel zum “Aufstieg” der Frauen.
    Der Aufstieg der Frauen und der Abstieg der Nation gehen Hand in Hand.
    Kompetente Frauen brauchen eine solche Förderungen nicht

    Danisch hatte zuletzt ein schönes Beispiel ( http://www.danisch.de/blog/2018/01/16/bitcoins-und-die-wundersame-geldvermehrung/ ), in welchem “eine Doktorandin eine Dissertation einreichte, und dafür eine Auszeichnung bekam, obwohl den Prüfern nachweislich bekannt war, dass es fehlerhafter gröbster Blödsinn von lächerlicher Naivität war. Aber sie war eben Frau, die können da alles abgeben. Die kam dann zu IBM ins Forschungszentrum damit.”
    Der Fall Google zur Frauenbeschäftigung dürfte allgemein bekannt sein.

    Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Juristinnen im Staatsdienst überdurchschnittlich oft Logiken in Anwendung bringen, welche bei näherer Betrachtung das Bestehen einer PMU zum Erwerb eines Taxischeins ausschließen.
    Zuletzt habe ich die Hausarztpraxis gewechselt, weil bei einem sehr guten Hausarzt die Frau nach langer Pause wieder in die Praxis eingestiegen ist, den Laden dominiert, aber in keiner Weise an die Kompetenz des Gatten aus zwischenzeitlich langjährig gemachter Erfahrung herankommt.

    Dass es, wenn auch selten, hochkompetente Frauen gibt, wer wollte das bestreiten, aber diese Pflicht-Monstranz will ich nicht dauernd vor mir hertragen.

    P.S.: Berichtigung
    Das Ausland spottet über deutsche Fregatten, meint aber nicht v.d.L.
    https://dgap.org/de/think-tank/publikationen/weitere-publikationen/intelligent-verteidigen

    • Manuel Kant says:

      Bitte entschuldige, wenn ich da widerspreche, denn ich kenne relativ viele Frauen, die ideologiefrei, klug und kompetent sind, und sich bis heute nicht von diesem Unsinn haben anstecken lassen.

      Ich glaube vielmehr, daß dieser Wahnsinn ganz einfach etwas mit der Dummheit zu tun hat, und ich empfehle dem geneigten Leser hier ein Werk von Prof. Dr. med. habil. Horst Geyer (Erstauflage im Jahr 1954) mit dem Titel “ÜBER DIE DUMMHEIT”. Ein Essay über die Ursachen und Wirkungen der intellektuellen Minderleistung des Menschen. Dieses Buch war nie so aktuell wie in der heutigen Zeit.

      • Kreuzweis says:

        Das genannte Buch von Geyer hat einen Ehrenplatz bei mir.
        In dem Buch wird auf eine weiterführende Schrift eines Paul Möbius, „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes“, hingewiesen, die ebenso wertvoll ist.
        Die Frauen sind im Schnitt weit irrationaler und mit Sentimentalitäten köderbarer als Männer. Gleichzeitig sind sie für alle logikbasierten Argumente weniger empfänglich. Mit dem allgemeinen Wahlrecht für Frauen und deren Einfluß auf die Politik begann der Niedergang. Alle sozialistischen Staats- und Zivilisationszersetzer gründen ihre Macht auf die Stimmen der Maximaldummen, des Pöbels.
        Die Genderidiotie ist nur der derzeitige Höhepunkt einer langen Entwicklung …

  10. Trebon says:

    Also ich hab ja keine Ahnung von Militärtechnik, aber so als Laie würde ich mal sagen das diese Fregatte so gebaut wurde weil sie eben andere Einsatzzwecke hat. Wie in dem verlinkten Text weiter unten kommentiert wird sie eher für die Begleitung von NGO Schiffen konstruiert. Damit kann man dann noch mehr Migranten “sicher” nach Europa schleusen.

    Da braucht es weder Über- noch Unterwasserabwehr. Das die vergessen wurde halte ich für unwahrscheinlich da Sie in andere Serien ja eingebaut wird. Auch die hohe und träge Masse spielt da keine Rolle. Es ist halt kein Schiff das an Seeschlachten teilnehmen soll (die heute wohl noch sinnloser sind wie im WWII). Wenn das gebraucht wird baut man es halt ein. Aber selbst die Ägypter haben es geschafft das einzige größere Kampfschiff der Israelis zu versenken, Seitdem verwendet Israel nur kleinere Einheiten. Die Zeit der Seekriege ist halt vorbei. Ein Flugzeugträger schwimmt nur so lange wie keiner was dagegen hat.

    Der Rest ist state of the Art. (Teil-) Automatisierung an Bord, moderner Antrieb und verdoppelte Einsatzzeit. Ist ja auch nicht schwer wenn man nur die halbe Crew füttern muss.

    Früher hieß es übrigens hochseetauglich, hat sich da was geändert?

    • O.A. says:

      Ich war zwar nicht beim Bau der F125 beteiligt, hatte aber über ein parallel laufendes Projekt gute Kontakte zu denjenigen. In der Tat ist es gerade bei der Deutschen Marine (vermutlich bei Heer und Luftwaffe genauso) als Kunde so, dass ganz exakt spezifiziert ist, was das Schiff können soll. Genau das wird auch umgesetzt. Wenn also fehlender Luftabwehrfähigkeit bemängelt wird, liegt das weniger an den Ingenieuren, die das Schiff entworfen und konstruiert haben, sondern am Auftraggeber, der es genau so und nicht anders haben wollte.

      Dazu kommt noch der Umstand, das sich gerade bei solchen langfristigen (Rüstungs-) Projekten unzählige Leute berufen fühlen, noch ihre brillanten Ideen in die Spezifikation einfließen zu lassen – mit dem Ergebnis, dass am Ende totales Chaos herrscht, sich die Anforderungen teilweise diametral widersprechen und das Objekt (hier: Fregatte) alles können soll, schlussendlich aber nichts richtig kann. Auf diese Weise entstehen übrigens auch schnell Übergewicht und falsche Gewichtsverteilung, die dann zur zitieren Schlagseite führen.

      Es stimmt schon, dass die Zahl der Köpfe, mit denen technologisch anspruchsvolle Projekte realisiert werden können, signifikant abfällt, während gleichzeitig die Gender- und Sozialfuzzis oder die Medienleute Hochkonjunktur haben. Gerade aber bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand sehe ich aber vor allem die Auftraggeberseite (= Politik) als Hauptverantwortliche für das Scheitern und die massiven Verzögerungen und Verteuerungen. Die Ingenieure sitzen da leider oft im Schlamassel und dürfen sich von den oft hanebüchenen Anforderungen der Auftraggeber auffressen lassen.

      Ach ja: Einen Kindergarten und gendergerechte Beschriftungen, wie der Autor in seinem Text unkt, gibt es an Bord der F125 übrigens nicht – dafür ist aber alles “umweltgerecht” zertifiziert (wir wollen ja schließlich Ökokrieg führen!) und es gibt achtern unter dem Hubschrauberdeck einen Fahrradständer…

  11. Fiete says:

    Und dabei habt Ihr, liebe Sciencefilers, die repräsentativsten Militär-Prestige-Objekte noch gar nicht erwähnt – unsere Super-Duper-Hightech-U-Boote.
    Soweit ich weiß ist eines noch nicht einsatzfähig, weil in Erprobung ( scheinbar eine Art “Experimentalfahrzeug” ). Der Rest liegt “vorläufig” fest, weil kaputt …..

    • Fiete says:

      Früher mußten wir Vermurkstes noch aufwändig importieren ( siehe Lockheed F-104 Starfighter ), aber hey, heute können wir das schon selbst vermurkseln ….

      • J.H. says:

        Die F-104 war, für das was sie konstruiert wurde (Abfangjäger, schnell fliegen und hohe Steigrate), sehr gut geeignet. Verpfuscht wurde sie in Deutschland, da sie hier als Allzweckkampfflugzeug missbraucht wurde und das hat nicht funktioniert.

        • Fiete says:

          Nun ja, es geht auch das Gerücht, daß die “G-Version” sowieso schon dermaßen “abgespeckt” war, daß sie schon als “Russisch-Roulett-Flieger” hier ankam ….

    • Maier says:

      Sie haben offensichtlich keine Ahnung.
      U31 hatte ein Havarie und lag lange in der Werft. Können die Ingenieure jetzt nicht viel dafür, wenn ein Schiff kaputt gefahren wird. Bei so komplexen Systemen ist danach eine eingehende Prüfung notwendig. Ein Auto repariertes Auto wird auch erstmal probe gefahren und so ein U-Boot ist noch komplexer. Die wollten übrigens ende Dezember durch sein, leider hört man davon nichts.
      U35 hat ein beschädigtes Ruder. Die sind gegen einen Felsen gefahren.
      Über den defekt von U32 hört man nichts. Das kann ich nicht einschätzen.
      Die anderen Boote waren einfach wieder fällig. Das ist Fehlplanung, aber Wartung ist kein Zeichen von Konstruktionsmängeln. Das die Defekten Boote ewig in der Werft liegen hat auch mit Fehlplanung zu tun. Man wollte sparen und hat keine Ersatzteile auf Lager.
      Es gab Probleme beim Bau und der Indienststellung der U-Boote. Sie scheinen diese aber nicht einschätzen zu können, wenn sie jedes nicht verfügbare Boot für defekt erklären.

  12. bombjack says:

    Geht doch noch viel tiefer….vgl.
    https://ivntforum.phoerauf.de/viewtopic.php?f=6&t=271&sid=04a2ff1c7abf37ff25ee513a2c7444f5
    und daraus das Zitat: “Mit anderen Worten je mehr Chemikalien reguliert werden um so eher schneiden wir uns als Gesellschaft ins eigene Fleisch…..und was solle ich bitte interessierten Eltern sagen, die mit ihren Kindern Cyanotypie machen wollen und mich fragen wo sie die Chemikalien bekommen? Probiert es in einer Apotheke oder über das Internet, nur kann es sein, dass dann Leute vom LKA mit einem HD-Befehl bei ihnen zu Hause aufschlagen? Es wäre ja noch zu verschmerzen, wenn nach einer Verdachtsmeldung oder eine Überprüfung des Abgabebuches die ermittelnden Behörden bei dem Besteller einfach mal nachfragen würden (sofern der Besteller einer rein “weiße Weste” hat). Uns liegen Fälle vor, wo Verstöße gegen den “§310 Vorbereitung eines Explosions- oder Strahlungsverbrechens” StgB angenommen wurde, nur weil Chemikalien bestellt wurden. ”

    Die Tochter meiner Großcousine zu dem Zeitpunkt war sie acht oder neun, bekam einen Kristallzuchtkasten….Inhalt: farbloses Natriumacetat, Natriumsulfat und
    Kaliumaluminiumsulfat (Alaun) und zum einfärben Tabletten mit Lebensmittelfarbe.
    Okay zu meiner Zeit war in dem Kosmos-Kasten u.a. Nickelsulfat und Cobalt(II)chlorid vorhanden…was heute wegen der cancerogenen Eigenschaft für Privatpersonen ein No-Go ist (Abgabeverbot von CMR-Stoffen an privat) nur da ist nicht mal Kupfer(II)sulfat und rotes Blutlaugensalz dabei….meiner Meinung nach eher was zum abtörnen.

    Geht noch weiter….der sorry Sicherheitswahn ist inzwischen soweit, dass in Chemiekästen die Reagenzgläser aus Kunststoff sind, damit ja nichts passieren kann oder extra der
    “Nichtgebrauch von Feuer” betont wird und der ganze Mist wird immer restriktiver vgl. https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Von-Dr-Honigtau-Bunsenbrenner-zu-Walter-White-die-Chemie-und-der-Terrorismus/Nicht-nur-das/posting-28722327/show/

    Wenn ich da ab meine Zeiten zurück denke:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zehn-bis-Vierzehnjaehrige-Bis-zu-10-3-Stunden-pro-Tag-mit-Handy-Tablet-und-Co/Re-Schluesselkindheit-allenthalben-bloss/posting-30914165/show/ wundere ich mich nicht, dass alles was in Richtung Naturwissenschaften geht, langsam aber sicher den Bach runter geht….

    Wegen meiner Experimente wurde mir oft von Kindern/Jugendlichen und auch Erwachsenen gesagt, dass sie mich gerne als Chemielehrer gehabt hätten….schönes Lob….nur wenn so etwas lese: “Gefährdungsbeurteilung Osmose bei rohen Eiern” https://www.experimentas.de/experiments/view/228.pdf dann geht mir etwas der Hut hoch….okay….Knackpunkt ist, dass der liebe Staat fordert eine Gefährdungsbeurteilung zu machen und aus der dann eine Substitutionspflicht ensteht und damit Lehrer einschränkt. Mag bei diversen Sachen sinnvoll sein, wird aber meiner Meinung nach zum Teil übertrieben vgl. https://www.experimentas.de/experiments/view/65

    bombjack

    • Heiner says:

      Also wenn Sie kein Kupfersulfat im Chemiebaukasten haben, kann man sich ganz einfach helfen:
      Kupfersulfat ist im Bioweinbau als Mittel zur Pilzbekämpfung zugelassen.
      Einfach aus dem Wein vom Biowinzer extrahieren! 😉

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  14. らんま says:

    Wenn man wirklich für Vernunft sein und sie der Gender-Ideologie entgegensetzen will, dann sollte man nicht zugleich die Kernkraft als Zukunftstechnologie bezeichnen oder ähnlichen Blödsinn in die Welt setzen. Biotechnologie hätte theoretisch das Potential zur Zukunftstechnologie, wird praktisch aber nur mißbraucht. Den Mißbrauch nicht zu wollen ist die klügere Variante. Keiner geht deswegen weg. Anderswo hat man es außerdem auch nicht leichter, wenn auch oft aus anderen Gründen.
    .
    Die deutsche Infrastruktur ist ein Gespött, aber damit liegen wir im weltweiten Trend. Die Infrastruktur ist kaum irgendwo besser, wir sind höchstens aus einer größeren Höhe gefallen. Unser Bildungssystem war vor wenigen Jahrzehnten noch das beste der Welt, aber das ist kommerzialisiert und dadurch abgeschafft worden. Wenn man es mal objektiv überprüft, dann liegen die Probleme immer in der Profitgier begründet. Allenfalls die waffenfeindliche Einstellung der Deutschen mag noch dazu beigetragen haben, daß inzwischen sogar den Kriegsschiffen die Waffen fehlen. Aber sonst paßt hier einfach alles zum Zeitgeist.
    .
    Das muß auch alles so sein, schließlich stehen wir kurz vor dem Ende eines historischen Zykluses.
    らんま

  15. Heinss says:

    Was hier beschrieben wird sind die Symptome eines gesellschaftlichen “Krebses” dessen Ausgangspunkte Jahrzehnte zurückliegen und der sich durch verschiedene, unheilvolle Mechanismen ausbreiten konnte in deren Folge nicht Kompetenz, sondern das, was man unter Netzwerken subsumieren könnte (da gehört wohl auch Gender zu) sich wie Mehltau über alles legt.

    Soweit sich das von außen beobachten läßt kriegen sie ohne “politische Nestwärme” kein Bein auf den Boden. Das fällt zunächst nicht auf, wenn man aber mal hinter die Kulissen schaut fällt es wie Schuppen von den Augen, Spitzenreiter scheint die SPD, aus vielerlei Gründen, und wenn die Schaltstellen mit entsprechend “affinen” Leuten besetzt sind geht alles, incl. auf die Gesetze pfeifen.

    Versteht sich daß die Schaffung von Kellerleichen dann ihre Kreise zieht womit nicht die (Gesamt-)Kompetenz im Vordergrund steht – sondern ihr Gegenteil (da eine Kompetenz früher oder später die Nicht-Kompetenten bloßstellen oder gar abservieren könnte). Was sich derart eingefressen hat sitzt fest: und damit ist die Entwicklung absehbar.

    Wer wissen will wo D hindriftet kann ein wenig auf youtub in china stöbern: da gibt es Dinge zu sehen von denen man hierzulande nicht mal im Traum dran denkt (denken dürfte): gläserne Brücken, Riesencrawler zum Brückenbau, Brückenbau über Nacht für einen städtischen Zubringer … hier “Renovieren” sie bereits schon 10 Jahre an einer Autobahnbrücke, die vielleicht mal meine Kinder nutzen können …

    Der Beitrag beschreibt Früchte solcher inneren Zustände, deren Wurzelwerk die Gesellschaft durchsetzt hat.

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  17. xamterre says:

    Naja, aber bei den Panzern hat die Gender-Industrie einen Erfolg erzielt.
    Der Schützenpanzer Puma ist gendergerecht auch für Hochschwangere geeignet.
    Kostet doch nur ein paar Milliarden extra.

    Difficile est, satiram non scribere….

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  19. peripatus says:

    Mein gottesfürchtiger ,fleissiger Nachbar betreibt in einem Dorf vor den Toren Münchens eine Beerenfarm. Seine Tochter studiert jetzt Psychologie und vertritt aggressiv linksgrüne Positionen. Das haben ihr die Lehrer im Gymnasium so eingetrichtert. Wenn sie fertig studiert hat, darf sie vielleicht den UMFs oder MUFLs helfen, ihre Traumatisierungen loszuwerden am Sozialstaat teilzuhaben und erfolgreich deutsche Mädchen zu umwerben.

  20. Starost says:

    Ich kann mich bezüglich des Stuttgarter Hauptbahnhofs der Sichtweise des Autors nicht anschließen. Jeder wird sich noch erinnern, wie das Projekt durch aberwitzige Forderungen einer auf Fundamentalopposition gebürsteten grünen Gegnerschaft verteuert wurde – und noch wird, denn es geht dort in der Ausführung natürlich schon voran, im Gegensatz zum BER. Außerdem gibt es beim Bauen im Untergrund nun einmal Überraschungen, die in keinem Termin- und Budgetplan stehen, deswegen heißen Findlinge z. B. ja auch Findlinge und nicht Bekanntlinge.
    Der Schlüssel zum Verständnis der deutschen Misere und ihrer ideologischen Ursache, jedenfalls in Bezug auf die nationale Verteidigungsbereitschaft, steckt im erwähnten Soldatinnen- und Soldaten-Gleichstellungsgesetz, genauer in dessen § 1 I Satz 4, in dem – für ein Gesetz höchst ungewöhnlich – apodiktisch verordnet wird: “Die Auftragserfüllung der Streitkräfte wird dadurch nicht beeinträchtigt”, in Verbindung mit § 3 IV, der da lautet: “Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar” und damit eigentlich alles darüber aussagt, wie man das ganze Projekt bewerten muss…

    • Michael Klein says:

      Damit bestätigen Sie den Autor, denn das Argument im Text ist letztlich, dass Deutschland an einer zunehmenden Technikfeindlichkeit und Verachtung für Leistung und Commitment zu Grunde geht.

      • Starost says:

        Ich widersprach dem Autor ja auch ausdrücklich nur in Bezug darauf, dass Stuttgart 21 ein geeignetes Beispiel dafür sein soll.

  21. Axel Heinz says:

    Zwei (Klugscheißer-)Hinweise: “Made in Germany” ist kein ehemaliges Gütekriterium, es wurde ursprünglich als Warnhinweis in Großbritannien eingeführt. Insofern verwandelt es sich also wieder in seine ursprüngliche Bedeutung zurück. Die Gewehre schießen und zwar gut! Hat es massenhafte bzw. überhaupt Klagen aus der in Einsätzen befindlichen Truppe gegeben? Nein! Klagen kamen nur von Schreibtischhelden. Der G36-Skandal war eine Flinten-Uschi-Farce und sonst nichts.

  22. Pingback: Wir fallen weiter zurück … | Gedankenweber

  23. Carl Eugen says:

    Mir leuchtet nicht recht ein, warum dieser Gender-Unsinn, denn man in ganz Europa plus USA bestaunen kann, nur in Deutschland solch negative Folgen gehabt haben soll. Political Correctness ist ein internationales Phänomen, nicht mal eine deutsche Erfindung. Und doch sind diese Mißstände im Westen nicht gemein geworden. Oder?

    • Starost says:

      Leider doch. “Gender” treibt in den USA noch wildere Blüten als hier, wie auch “Buntheit” in Schweden.

    • Heike Diefenbach says:

      Das ist eine gute Frage, die Sie in Ihrem Kommentar aufwerfen, und verlässlich beantworten könnte man sie nur, wenn man systematische Vergleiche zwischen den Ausgangsbedingungen und Entwicklungsbedingungen für Methoden und Technologien in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen anstellen würde, was wir nicht getan haben (und derzeit mangels Daten nicht tun können).

      Ich kann hier also nur meine persönlichen Beobachtungen berichten, und soweit ich es sehe, haben PC und Gender-Unsinn auch in anderen westlichen Ländern negative Folgen gehabt; aus dem Bereich der Sozialwissenschaften, ihres Ansehens, der Lehrqualität und der Qualität der Absolventen an/von amerikanischen Unis weiß ich das, weil ich das lange beobachtet habe und amerikanische Kollegen sehr viel hiervon zu erzählen wissen. In den USA gab es auch für viele Jahre eine Auseinandersetzung wegen der Versuche, menschengemachten Klimawandel als Faktum durchzusetzen und entsprechende gesetzliche Einschränkungen damit zu rechtfertigen.

      Aber das, glaube ich, ist es eben: in den USA z.B. gab es eben viel früher Auseinandersetzungen hierum, sie sind in größerer Öffentlichkeit geführt worden, und es gibt dort keine vergleichbare Schweige- und Duldsamkeitskultur wie in Deutschland. Und offensichtlich sind sogenannte Minderheitenangehörige in den USA nicht so leicht kaufbar wie in Deutschland.

      So haben berühmte Leute wie Toni Morrison als sehr erfolgreiche Romanautorin, die gerade von Linken viel Applaus bekommen hat, und Thomas Sewell als erfolgreicher Ökonom, die beide Black Americans sind, ihrer Instrumentalisierung und der Instrumentalisierung von Minderheiten für PC explizit wiedersprochen. Toni Morrison hat im Zusammenhang mit Feminismus, für den sie immer wieder stark beansprucht wurde, öffentlich erklärt, dass sie sich stärker mit Black Men als mit White Women solidarisch fühlt, und Thomas Sowell war, ist und bleibt in seinem Urteilsvermögen unbestechlich, wenn der Beobachtungen macht wie: “The word ‘racism’ is like ketchup. It can be put on practically anything – and demanding evidence makes you a ‘racist.’ (Read more at: https://www.brainyquote.com/quotes/thomas_sowell_440803“)

      Das sind Leute, die ihr unabhängiges Denken bewahrt haben, die nicht meinen, sich beim Staat bzw. seinen Institutionen andienen zu müssen, und sie müssen es ja wirklich nicht: in den USA gibt es private Unis, die Verlage sind nicht gleichgeschaltet bzw. stehen nicht unter der Kontrolle eines parteinahen Medienimperiums….

      Und dann gibt es eben dieses Gefühl, Bürger zu sein und jedem anderen Bürger verantwortlich zu sein, das man z.B. im Vereinigten Königreich auch hat, wo das vielleicht auch mit dem herrschenden Wahlrecht zu tun hat: Abgeordnete werden direkt gewählt, müssen sich um die Stimmen von Bürgern in ihrem Wahlkreis bemühen und kommen nicht einfach per Liste ein Pöstchen für die Partei. Sie müssen viel bürgernäher sein, und wenn sie es nicht sind, bekommen sie direkt die Rechnung durch Nicht-Wiederwahl.

      In den USA ist ein Umsturz in Form der Wahl eines Donald Trump möglich; in Deutschland ist es möglich, eine verfassungskonforme, demokratische Partei, die der große Wahlsieger der vergangenen Bundestagswahl war, die AfD, in vollständiger Verleugnung dieser Tatsachen als rechtsextrem oder fast rechtsextrem oder irgendetwas gaaaaaanz Schlimmes zu behandeln, so dass sie von vornherein als Koalitionspartner ausgeschlossen wird und somit der Bürgerwille übergangen wird, ohne dass das einen nennenswerten Widerspruch in der Öffentlicheit hervorruft.

      In Deutschland kann man die Demokratie dadurch pervertieren, dass man behauptet, sie setze den informierten Bürger voraus (der immer als derjenige definiert wird, der die eigene Meinung vertritt,) in den USA und im Vereinigsten Königreich gibt es in sehr weiten Teilen der Bevölkerung das klare Bewusstsein, dass eine solche Sicht auf Demokratie Totalitarismus bedeutet und Demokratie eben doch die Vielfalt der Meinungen (auch der seltsamsten) akzeptiert, ja, gerade voraussetzt (sonst braucht man ja keine Demokratie!)

      In Deutschland kann man eine regierungsnahe Stiftung wie die AAStiftung mit einem früheren DDR-Spitzel als Leitungskraft besetzen, in den USA wäre so etwas vermutlich ein neues Watergate. Die Leute akzeptieren das vielleicht noch am wenigsten, aber sie haben schlechteren Chancen, ihre Stimme zu erheben, wegen der Schließung der Medien, und sie sind mehrheitlich zu träge, um ihr Wochenende für eine Großdemonstration in Berlin zu opfern, z.B. gegen das Internet-Durchsetzungsgesetz, vermutlich angereichert mit dem Glauben, man selbst könne ja doch nichts ausrichten oder mit so wunderbar egomanen Gründen wie “ich nutze das Internet ja kaum” o.ä. Das ist eben, so leid es mir tut, der in Deutschland gepflegte Untertanengeist samt der niedrigen Bereitschaft zur Solidarität, wenn es um individuelle Rechte geht, auf die man sich in Deutschland anscheinend immer verlassen kann, wenn man sich Übergriffe leistet.

      Ob das nun so im einzelnen stimmt oder nicht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich glaube, man kann mit Sicherheit sagen, dass es eine Menge verschiedener Gründe dafür, warum gerade Deutschland so anfällig dafür ist, sich wegen Politischem oder Weltanschaulichem an den Abgrund zu bringen, institutionelle, rechtliche, psychologuische ….

      Und ich vermute, dass diese Gründe so ineinandergreifen, dass ein Ausscheren für viele die Existenz gefährdet, die materielle, ,die psychologische (man ist nur wer, wenn man ein Pöstchen in einer Institution ergattern konnte, von der aus man anderen Menschen predigen darf ….) oder beides.

      Es wäre wirklich sehr spannend, sich einmal um eine systematische Zusammenstellung dieser Gründe und Umstände zu bemühen, und ich bin zuversichtlich, dass das in den kommenden Jahrzehnten auch getan wird; der Zeitgeist ist ja schon jetzt ein ganz anderer als der von vor zehn, fünfzehn Jahren.

      • francktalk2 says:

        “The word ‘racism’ is like ketchup. It can be put on practically anything – and demanding evidence makes you a ‘racist.’ Just change racism and genderism!

        That’s it!

        Wenn man in Deutschland gegen die positive Diskriminierung der Frauen und bestimmten Deutschen mit einem bestimmenten Integrationshintergrund d.h. gegen die Förderung der Mediokratie (Herrschaft der Mittelmäßigkeit) ist, diese Person wird von Genderphilinnen und Genderphilen verteufelt und diffamiert. Sciencefiles ist ein Beispiel. Sciencefile muss am Ball bleiben!

      • Dulcamara says:

        Vielen Dank Frau Diefenbach für Ihre interessanten Zeilen und insbesondere das wunderbare Zitat von Thomas Sowell.

        Und weil es so schön ist, seien die Worte abermals zitiert:

        “The word ‘racism’ is like ketchup. It can be put on practically anything – and demanding evidence makes you a ‘racist.’

        Ich hab ein wenig gegoogelt und den entsprechenden Artikel von ihm gefunden.

        https://www.creators.com/read/thomas-sowell/06/12/a-political-glossary
        einsch

        Tja und mit dem untenstehenden Zitat im gleichen Text beschreibt er praktisch, was man in Deutschland unter Politik und vom Souverän auf Zeit verliehen Mandat versteht, wie wir erst unlängst bei den grün-gelb-blau-schwarzen Sondristen und aktuell bei denen der GroKo bewundern durften.
        45 Mrd Zuckerbrot.

        “A more positive term that is likely to be heard a lot, during election years especially, is “compassion.” But what does it mean concretely? More often than not, in practice it means a willingness to spend the taxpayers’ money in ways that will increase the spender’s chances of getting reelected.”

  24. Kunerich Muller says:

    Otto Fürst von Bismarck:
    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

  25. Signalgast says:

    Rüstungsprojekte gehen anscheinend immer irgendwie im ersten Anlauf daneben, egal ob Gewehr, Schiff oder Flugzeug. Hier ein anderer Fail, wieder deutsche Marine, aus den Anfangstagen der Bundeswehr. Rostende U-Boote :

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143649.html

  26. Vendetta says:

    Deutschland soll ein Drittes-Welt-Land werden, alles läuft nach Plan.

  27. Schütze A says:

    Der Niedergang deutete sich schon seit Jahren an, Beispiel Panzerhaubitze 2000:

    Scharfe Granate explodiert beim Laden in der Haubitze,
    1 Soldat tot, anderer schwer verletzt!

  28. MD says:

    Nun ja, was das “Made in Germany” angeht, ist dann zumindest bald erreicht, was die Briten mit der Einführung erreichen wollten – vor deutschen Produkten zu warnen. Auch eine Art Erfolg.

  29. Wald says:

    Diese Negativbeispiele haben eines gemeinsam: sie sind Politik(er)-getrieben.
    Es liegt nicht an Deutschland. Nicht am deutschen Ingenieur. Es liegt an der Einmischung von Politikern in Dinge, von denen sie nichts verstehen: Planung und Management.

    Es würde allgemein sehr helfen, Politiker für ihre Handlungen persönlich halftbar zu machen.

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  33. KleinesC says:

    Liebe Leute,
    wie “Wald” und wohl einige andere schrieben:die Negativbeispiele sind alle aus dem Staatsbereich, oder staatsnahen Bereich. Seit der Staatskatastrophe 33-45 gehen die meisten fähigen Ingenieure etc in den privaten Sektor. Da findet man dementsprechend auch kaum Negativbeispiele, s. auch unser Bruttosozialprodukt (das überwiegend von mittelständischer Industrie erwirtschaftet wird). Beispiel: Meine Firma verkauft Telekom-hardware nach Indien, Südafrika, Türkei, etc. So (und so ähnlich) kommt das Geld ins Land. Und wir verkaufen es nicht, weil wir besser bestechen, oder dem Kunden die Pistole auf die Brust setzen, und auch nicht wegen dumping Preisen. Wir sind eben (ein wenig) besser als die Konkurrenz. Aber natürlich auch nicht immer, und wenn, ist es immer harte Arbeit!
    Noch ein Beispiel: Ich habe Anfang der 80er Mathe studiert: die guten Leute machten Diplom und gingen in die Industrie, die schlechten studierten Lehramt.
    Dass das für den Staat nicht gut ist, ist natürlich klar. Aber so ist das eben, wenn man etwas so vermurkst, wie es die Deutschen bis 45 gemacht haben: die Folgen hängen lange nach.

  34. reinikeup says:

    Ich komme jetzt mit einer öden und ausgetragenen Chiffre aus dem gesinnungspoltischen Block: Man muss da schon differenzieren. Denn die Schlagseite bei der deutschen Fregatte ist so wie das Leck am Flugzeugträger “HMS Queen Elizabeth” der britischen Flotte, das die Leitung zuerst vertuschen, dann runterspielen wollte. Merkwürdig ist, daß z. B. die am BER planungsbeteiligten Büros bisher immer saubere Arbeit ablieferten, so übergaben sie z.B. termingenau den Flughafen von Athen, in Berlin aber ein Chaos entstand, das niemand verantworten will und muss. Sie waren aber die ersten, die gekickt wurden, als man einen Sündenbock brauchte, was das Chaos noch potenzierte, da dort noch so etwas wie Überblickskompetenz war, was sich in den Tausenden von Planungsdateien so tummelte.

    Es liegt nicht an den Ingenieuren und Kollegen, ich kenne einige aus dem Planungsteam, es liegt eher an der Hybris der gesinnungspolitischen Klasse, die immer wieder in solche Prozesse ändernd eingreift und sie zum Scheitern bringt. Was man vorhalten kann und das erlebe ich oft, ist der schon tief implementierte Opportunismus, der sich breitmacht und der anerzogen wird. Und der spült die abstossenden Charaktere an die Oberfläche, wie man auch am Beispiel DB verfolgen kann. Im Bahn Tower am Potsdamer Platz herrscht eine völlig andere Karriere-Kultur als auf den Bahnhöfen, wie DB Kollegen immer wieder bestätigen.

    Neulich las ich etwas über eine Lagebesprechung bei Hitler, bei der ein Generalmajor Scherer entschieden widersprach und eine gewisse Herablassung äußerte. Ich war überrascht, sowas halte ich angesichts der immer wieter dominierenden Züge von Opportunismus und Verantwortungslosigkeit in den heutigen Steuerungsrunden derzeit für unmöglich.

  35. lebowski says:

    Wie kommt es eigentlich, dass Deutschland ständig Exportweltmeister wird, wenn hier nur Müll produziert wird? Ich versuch mal eine kurze Antwort. Die Tatsache, dass bspw. der Berlin-Flughafen nicht und nicht fertig wird, hat erheblich weniger mit einer grassierenden deutschen Leistungs- oder Technologiefeindlichkeit zu tun sondern mit der banalen kapitalistischen Tatsache, dass mit der Fertigstellung des Flughafens die Gelder für die beteiligten Firmen zu fließen aufhören. Die Firmen müssten sich nach neuen Aufträgen umsehen. Und wieso sollten die sich die Mühe machen, wenn der Staat prächtig bezahlt und Fehlverhalten nicht sanktioniert? Also baut und baut man und kassiert und wenn es schiefgeht spielt man etwas Schwarzer Peter und schon gehts weiter.

    • Michael Klein says:

      Abstruse Erklärungen erfordern besondere Mühe mit der Begründung.

      Womit begründen und belegen Sie die Willigkeit von Unternehmen, die übrigens mit Konventionalstrafen überzogen werden, wenn sie nicht rechtzeitig und vertragsgerecht fertig werden, diese Strafen in Kauf zu nehmen?

  36. Pingback: Gebotene Selbstkritik aus Anlaß der „Sh*thole Countries“-Äußerung – Karsten Dahlmanns

  37. Pingback: Zirkus im Bundeskasperltheater !!! | Verbrecherjustiz

  38. Gernot Evers says:

    Moment mal, wir müssen das doch zu Ende denken: mit unserer Rüstungs- und Baupolitik leisten wir einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Friedens- und umweltpolitik. (….nicht einsatzfähig, die luft über Berlin bleibt sauber). Manchmal erbringen unsere Entscheidungsträger
    ganz bescheiden und diskret Gutes.

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