Der Wert eines Menschenlebens [ScienceFiles-Experiment]

Moralische Dilemmata sind eines der liebsten Felder mancher Philosophen und Psychologen, denn mit ihnen lässt sich viel Information über die Prämissen, unter denen Menschen handeln und Gesellschaften funktionieren, gewinnen. Dies obwohl wir in einer Zeit der moralischen Leichtigkeit leben, in der es vor allem unter Akademikern schick geworden ist, moralische Fragen als etwas anzusehen, was eindeutlich, leicht und schnell zu entscheiden sei und keiner weiteren Überlegung bedarf. 

Man nennt das auch politische Korrektheit.

Politische Korrektheit ist letztlich nichts anderes als die Verweigerung des Denkens und der Versuch, den unangenehmen Realitäten des Lebens, die (Entscheidungs-)Situationen en masse bereithalten, die eben nicht eindeutig, schnell und leicht zu entscheiden sind, in denen man etwas von sich zeigen und einbringen muss, zu entgehen.

Politische Korrektheit ist gelebte moralische Feigheit.

Unsere Leser, die meisten von ihnen, stehen nicht im Verdacht, der politischen Korrektheit  zu frönen, sonst würden sie nicht bei uns lesen.

Und für unsere moralisch kompetenten und eigenverantwortlichen Leser haben wir ein kleines Experiment gezimmert, unsere ganz eigene Methode, den Wert-Hierarchien einer Gesellschaft auf die Spur zu kommen.

Wir hoffen, die Teilnahme macht Spaß.

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