Gutmenschen-Industrie II: Extremismus-Unternehmer

Wer in Deutschland als Extremismus-Unternehmer Kasse machen will, der muss sich auf Rechtsextremismus spezialisieren oder sich im Umfeld des Islamismus positionieren und von sich behaupten, dass er die Demokratie oder das „Demokratie leben!“ voranbringen will.

Schon aus dem Programm „Demokratie leben!“ sprudeln die Steuermittel sehr üppig, mehr als 100 Millionen Euro werden derzeit an Extremismus-Unternehmer überwiesen, die damit irgendwelche Projekte ausführen, die angeblich die Demokratie stärken und im Wesentlichen den Rechtsextremismus, den Antisemitismus oder den Islamismus bekämpfen wollen.

Jedenfalls wird behauptet, dass sie das tun.

Geprüft wird es nicht.

Keines der bewilligten Projekte, die vorgeben, irgend einen „Ismus“, den der Zeitgeist gerade negativ bewertet, bekämpfen zu wollen, zu bekämpfen oder bekämpft zu haben, wurde je evaluiert. Weder wurde untersucht, ob das vorgeschlagene Projekt überhaupt dazu geeignet ist, Demokratie zu fördern oder Extremismus zu verhindern, noch wurde untersucht, ob das umgesetzte Projekt mit dem vorgeschlagenen Projekt in irgend einer Verbindung steht, ob die eingesetzten Mittel geeignet sind, Demokratie zu fördern oder Extremismus zu bekämpfen oder zu verhindern, und niemand hat je untersucht, ob die Millionenbeträge, die für die Förderung von Demokratie und die Bekämpfung von Extremismus aufgewendet werden, auch nur einen benennbaren positiven Effekt hatten.

Extremismus-Unternehmer bewegen sich im El-Dorado öffentlicher Finanzierung, in dem es reicht, vermeintlich gute Absichten zu bekunden, Projekte zur Umsetzung der vermeintlich guten Absichten in Plattitüden zu umschreiben und dann irgendwie umzusetzen. Für die Geldgeber in den Ministerin zählt einzig die Summe der ausgegebenen Mittel, mit der sie belegen können, wie sehr sie sich um die Demokratie sorgen und ihre angeblichen Feinde bekämpfen wollen. Was mit den Mitteln geschieht, interessiert die Politdarsteller nicht. Folglich haben Extremismus-Unternehmer keinerlei Geschäftsrisiko. Sie können mit den bewilligten Mitteln jeden erdenklichen Unsinn ausführen und jeden vorfindbaren Brunnen vergiften. Niemand wird daraufhin evaluieren, ob das, was er mit den Mitteln veranstaltet hat, in irgend einer Weise sinnvoll, effizient oder gar produktiv war.

Die folgende Liste stellt die Top-Extremismus-Unternehmer in Deutschland zusammen. Die beeindruckenden Zahlen dahinter geben die Höhe der Steuergelder an, die den Organisationen von 2015 bis 2017 zugeflossen sind.

Die Extremismus-Unternehmer, die 2015-2017 den deutschen Steuerzahlern am stärksten auf der Tasche lagen:

Türkische Gemeinde(n) e.V. 2.442.242,36 Euro
Violence Prevention Network 2.357.098,01 Euro
Amadeu-Antonio-Stiftung 1.984.908,57 Euro
Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. 1.625.442,45 Euro
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V. 1.500.037,85 Euro
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. 1.235.909,51 Euro
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) e.V. 1.224.082,00 Euro
Archiv der Jugendkulturen 1.105.873,00 Euro
ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH 916.670,49 Euro
Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. 874.047,21 Euro
Ufuq e.V. 849.791,25 Euro
Dialog macht Schule gGmbH 787.134,00 Euro
Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. 765.500,00 Euro
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. 700.000,00 Euro
Anne Frank Zentrum 699.963,00 Euro
Internationale Akademie INA gGmbH /ISTA Institut für den Situationsanasatz,
Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung
670.068,00 Euro
Cultures Interactiv – Verein zur Interkultruellen Bildung und Gewaltprävention 657.086,32 Euro
BBE Geschäftsstelle gGmbH 656.677,00 Euro
Aktion Courage 577.719,86 Euro
DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen e. V 596.821,00 Euro
Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma 529.065,46 Euro
La Red – Vernetzung und Integration e.V. 510.547,66 Euro
Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa 507.521,88 Euro

Dass die Tabelle oben nur einen Teil der Realität abzubilden in der Lage ist, zeigt die folgende Abbildung. Wir haben das Netzwerk, die Verflechtungen der Amadeu-Antonio-Stiftung aufgearbeitet, wobei abermals nur ein Teil dargestellt ist. Wie sich zeigt, nutzen Extremismus-Unternehmer Steuergelder dazu, sich ein weit verzweigtes Netz aus Nutznießer-Pseudo-Unternehmen anzulegen, um den Zugriff auf die Steuerzahler zu maximieren und intern Jahre, in denen die Förderung von, sagen wir Rechtsextremis-Bekämpfung nicht mehr so hoch im Kurs steht, durch Antisemitismus-Bekämpfung zu kompensieren.


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