Sie ist wieder da! Der Kampf gegen die öffentliche Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung geht weiter

Eine Chronologie der bisherigen Ereignisse.

Am frühen Morgen des 8. Dezember, etwa gegen 5 Uhr, ist unsere Petition, mit der das Ende der Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuermitteln gefordert wird und diese Forderung ausführlich begründet und die Begründung belegt wird, verschwunden.

Bis jetzt hat sich Change.org, die Plattform, auf der wir die Petition gestartet haben, uns gegenüber zu diesem Verschwinden nicht erklärt.

Wir haben, weil uns niemand Gründe für das Verschwinden genannt hat und unsere eMails an Change.org ohne Reaktion geblieben sind, die Anregung eines Lesers aufgegriffen und unsere Leser gebeten, bei Change.org gegen die Löschung der Petition zu protestieren. Nach dem, was wir an Rückmeldungen erhalten haben, sind mehr als 100 Leser dieser Bitte nachgekommen.

Angesichts der Menge an Beschwerden hat sich ein Mitarbeiter von Change.org wohl dazu gezwungen gesehen, sich eine Erklärung für das Verschwinden der Petition aus den Fingern zu saugen. Die Erklärung hat ein Leser, nicht wir erhalten. Er hat sie uns zur Verfügung gestellt. Sie lautet wie folgt:

An dieser „Begründung“ ist einiges Bemerkenswert.

Zunächst einmal wird hier eine glatte Lüge formuliert, denn die behauptete Diskussion mit dem „Petition Starter“, also mit uns, hat nicht stattgefunden. Wir haben bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Erklärung oder gar Reaktion auf unsere eMail erhalten. Uns wurde weder mitgeteilt, dass die Petition gelöscht wurde, geschweige denn, warum die Petition gelöscht wurde, noch hat sich jemand mit uns in Verbindung gesetzt, um darüber zu diskutieren, ob und wenn ja wie die Petition wieder freigeschaltet wird.

Sodann muss man feststellen, dass irgendwelche organisierten Linken, die sich über eine Petition, die mit ihrem Weltbild nicht vereinbar ist, beschweren und wohl in der Absicht übler Nachrede behaupten, die entsprechende Petition verstoße gegen die „Community-Richtlinien“ von Change.org ausreichen, um eine Petition zu löschen. Eine Prüfung der Vorwürfe durch Change.org findet offensichtlich nicht statt. Dass Vorwürfe von Change.org nicht geprüft werden, kann man auf vier

Arten erklären:

  • Dilettantismus,
  • Angst gepaart mit Hysterie,
  • ideologische Sympathie mit den Beschwerern,
  • eine Gefälligkeit an diejenigen, gegen die sich die Petition richtet.

Jede einzige dieser Erklärungen ist für sich genommen unprofessionell und für eine Seite, die die größte Plattform für Petitionen in Europa sein will, einfach nur peinlich.

Der Druck, den viele unserer Leser auf Change.org durch ihre eMails ausgeübt haben, die Diskussion auf ScienceFiles darüber, was von dieser Aktion zu halten ist, und die Tatsache, dass sich mit Joachim Steinhoefel ein Anwalt öffentlich für die Petition stark gemacht hat, der bei den Löschaktivisten bei Twitter, Facebook und auch bei Change.org kalten Schweiß auslöst, hat nunmehr dazu geführt, dass die Petition wieder freigeschaltet wurde. Vielen Dank an alle, die sich engagiert haben.

Wir haben zwar immer noch keine präzise Erläuterung von Change.org erhalten, aber zwischenzeitlich hat uns eine Entschuldigung erreicht. Das ist immerhin ein Anfang, aber es ist natürlich keine Erklärung. Wir bestehen auf einer Erklärung.

Die ganze Episode zeigt, wie allergisch diejenigen, die von Steuerzahlern leben, darauf reagieren, hinterfragt zu werden, geschweige denn Rechenschaft abzulegen oder darauf, dass jemand dem für sie wohl selbstverständlichen Leben auf Kosten der Steuerzahler ein Ende setzen will. Wie erschreckt und hysterisch diese linken Steuergeld-Profiteure auf Kritik reagieren, das haben wir in der Vergangenheit bereits erfahren. Nun haben wir erfahren, dass linke Netzwerke nicht davor zurückschrecken, abweichende Meinungen, demokratische Willensbildungsprozesse und Willensäußerungen zu unterdrücken, wenn sie ihnen nicht in den Kram passen. Dies alles erinnert sehr stark an die DDR, an ein sozialistisches Zwangsregime, in dem die Gegner des Regimes von der Stasi bekämpft werden. Mit den Grundsätzen und Verfahrensregeln einer demokratischen Gesellschaft ist es nicht in Einklang zu bringen.

Wenn man die Hysterie betrachtet, die 10.000 Unterstützer einer Petition in diesen linken Nutznießernetzwerken auszulösen im Stande sind, dann muss man sich unwillkürlich fragen, wo die Angst, die zu dieser Hysterie führt, herkommt. Anders formuliert: Wie viele Leichen befinden sich eigentlich in den Kellern der linken Nutznießer staatlicher Erziehungsprogramme wie „Demokratie leben!“? Welches Ausmaß hat die von Steuerzahlern finanzierte Vernetzung anti-demokratischer, linker Aktivisten, deren Ziel darin besteht, ihre ewiggestrige Weltsicht des planmäßig herbeisteuerbaren oder herbeizwingbaren Heils als Glaubensbekenntnis für alle durchzusetzen, bereits angenommen?

Nie war es wichtiger, gegen diese linken Anti-Demokraten vorzugehen.

Nie war es wichtiger, der Finanzierung von Organisationen, die, wie wir in unserer Petition argumentiert haben, einen gesellschaftlichen Schaden anrichten, ein Ende zu setzen.

Wer die Petition noch nicht unterschrieben hat, den bitten wir, dies nun nachzuholen.

Wer die Petition bereits unterschrieben hat, den bitten wir, sechs weitere Unterstützer zu sammeln.

Wer die Möglichkeit hat, die Petition zu verbreiten, auf Facebook oder Twitter zu teilen, in seinem Blog darüber zu berichten, sie in Foren bekannt zu machen, den bitten wir, das jetzt zu tun.

Unter anderem die individuelle Freiheit gebietet es, wie wir hier argumentiert haben.

Und wer sich dafür interessiert, warum wir diese Petition geschaltet haben und warum wir absichtlich nicht die ePetitionsseite des Bundestages dafür gewählt haben, der kann das hier nachlesen.

Hier klicken, um die Petition zu unterzeichnen.

Aktionen wie diese Petition organisieren wir in unserer Freizeit. Damit zusammenhängenden Ärger bearbeiten wir ebenfalls in unserer Freizeit. Wir betreiben ScienceFiles neben unserer Arbeit.
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31Comments

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  1. 1
    derPragmatiker

    Ich habe etliche Male die Petition zeichnen wollen, aber ich bekomme keine email mit Bestätigungslink.
    „diese linken Anti-Demokraten“ sind link, aber nicht links! Die arbeiten mit DDR-faschistischen Stasi-Methoden. Da ist ja eher das Schimpfwort Nazis angebracht.

    • 2
      Don

      wahrscheinlich ..
      .. wenn Du schon einmal bei change.org gezeichnet hast, hast Du da einen Account und bekommst keine Mail. Versuche Dich oben rechts auf der Seite mit Deiner eMail-Adresse anzumelden, im Zweifel forderst Du ein neues Passwort an (eMail-Adresse bei Eingabe auf Tippfehler prüfen). Dann Zeichnen und im Account abgleichen,
      Grüße

      • 3
        Ralf Pöhling

        @Don
        Ich habe das selbe Problem und genau das gerade gemacht: Passwort zurücksetzen.
        Egal was ich tue, ich bekomme von Change.org keinerlei Mails. Auch nicht beim registrieren.

          • 5
            Ralf Pöhling

            @Michael Klein
            Habe da auch nachgeschaut. Nichts.
            Habe sogar meinen Scriptblocker komplett deaktiviert. Auch nichts.
            Seltsam ist, dass bei mir das Popupfenster für die Bestätigungsmail verschwindet wenn ich darauf klicke, mir nochmal eine Bestätigungsmail zu schicken. Und danach kommt plötzlich die Meldung, dass die Petition unterschrieben wird. Mehr passiert aber nicht, da hängt es sich auf.

  2. 7
    famd

    Change.org?
    Auch ich hatte einige Petitionen gezeichnet – weg.
    Diese Plattform steht unter der Rezension und Einfluss post-kommunistischer Radikale und Verherrlicher der DDR-Diktatur.
    Man schaue nur die veröffentlichten Petitionen und Themen an – fehlt nur noch eine Petition die sofort das Ausatmen verbietet. Ich vermute: Radikale Linke und Grüne.

  3. 8
    Monika Gai

    Der Zähler auf der Petitionsseite verhält sich zumindest merkwürdig. Vor 10 Minuten stand er auf 8900, nun auf 8891. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

  4. 14
    Helmer Kunz

    Geht mir auch so. Die Bestätigungsmail kommt einfach nicht an. Habe change.org in meine AntiSpam-Whitelist beim Provider eingetragen – aber keine Chance. Mail kommt nicht. Auch eine Methode zur Verhinderung. Könnt Ihr als Initiatoren nicht Steinhöfel offiziell beauftragen?

  5. 15
    Helmer Kunz

    Habe gerade noch einmal versucht mich vorher auf change.org zu registrieren. Klappt auch nicht, weil meine eMail-Adresse nicht akzeptiert wird (mail@hkunz.de). Habe aber etwas anderes dabei entdeckt: die Hilfeseite von change.org hat einen Russischen Titel in Kyrillischen Schriftzeichen. Was har das zu sagen? Russische Site? Und nein, mein iMac ist nicht gehackt ;)) Bei Bedarf/Möglichkeit Screenshot vorhanden.

    • 17
      Andreas Huber

      OK, tatsächlich hatte ich schon vor dieser Petition ein change.org-Konto.
      Wenn ich mich allerdings einlogge und suche nach „Amadeu“, „Antonio“, oder „Stiftung“, so ist diese Petition nicht in den Suchergebnissen zu finden. Ich finde die Petition nur mit dem sciencefiles-link.

  6. 18
    dralexisco

    Nicht links, aber mit DDR-faschistischen Stasi-Methoden? Paradoxon in se! Und der inflationäre Gebrauch der Verleumdungsvokabel „Nazi“ hat diese Waffe inzwischen weitgehend abstumpfen lassen – wer sie weiterhin unkritisch benutzt, stempelt sich selbst damit öffentlich zum Idioten.

  7. 20
    Paul Möllers

    Die gängigen Petitionsplattformen wie Change oder Open Petition bewerben wirklich je*** Sch*** mit Emails etc. – aber eine Petition wie die von Terre des Femmes wird NICHT beworben.

    „DEN KOPF FREI HABEN!
    Unterstützen Sie die Unterschriftenaktion von TERRE DES FEMMES e.V.!

    Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit – laut UN-Kinderrechtskonvention gelten alle Personen unter 18 Jahren als Kinder. Aus diesem Grund fordern wir ein Verbot der Mädchenverschleierung bis zum Erreichen der Volljährigkeit. Die Frühverschleierung konditioniert Mädchen in einem Ausmaß, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Heranwachsende stehen nicht selten bis zur Volljährigkeit in finanzieller und rechtlicher Abhängigkeit vom Elternhaus. Zudem unterliegen „Teenager“ einem starken Einfluss durch ihr soziales Umfeld und ihre Altersgruppe, den „Peergroups“. Uns geht es um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft.

    Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, in Deutschland ein gesetzliches Verbot des Kopftuchs bei Minderjährigen vor allem in Bildungsinstitutionen umzusetzen.“

    https://www.frauenrechte.de/…/gleichbere…/kinderkopftuch

  8. 21
    Bolor Ba

    Scheint nicht zu funktionieren, die Petition; der Counter liegt bei „0“ (NULL) und klicken auf dem Button ruft keine Aktion nach sich hervor.
    Ich vermute, sie (die „Change“ Org -wollen nicht wirklich etwas ändern…!-) sahen sich gezwungen die Petition wieder online zu schalten, wollten aber nicht, dass sie auch bedient wird.

    Ich bin der Meinung, alle von uns sollen diesen Umstand in allen die von uns benutzten Foren bekannt machen.

    • 24
      Peter Rachow

      „Vulvalippen“: Manche Menschen haben Probleme, an die hätte ich nicht einmal in meinen (feuchtesten) Träumen gedacht. Dabei ist das noch nicht einmal korrekt gegendered. Es muss heißen „Vulvalipp_innen“. Amateure!

  9. 26
    Peter Rachow

    Passt doch voll ins Bild. „change.org“ gehört m. E. zu den eher linken NGOs, da hat man eben ein Problem damit, dass hier eine andere linke NGO angegriffen wird.

    • 27
      Tobi

      Man müsste zwecks Abstimmung wieder auf die gute alte Postkarte zurückgreifen. Vor- und Nachname drauf und ein Kreuz machen bei „ja ich bin dabei“ und an eine Adresse schicken. Den zu erwartenden Stapel an Kartons dann persönlich im Politbüro ähm Bundestag auskippen. Ich glaube, der Effekt wäre umso einiges höher 😉

  10. 28
    Marcus

    Hallo, ich möchte gern die Petition unterstützen, möchte jedoch nicht meinen Namen darunter setzen. Ich habe jetzt schon Spannugen am Arbeitsplatz wegen meiner Zustimmung zur Erklärung 2018 und zur ePetition gegen den GCM. Gibt es die Möglichkeit der Spende?

  11. 30
    Niels Dettenbach

    Mit „demokratischen Prinzipien“ ist solches Vorgehen völlig kompatibel – bedeutet „Demokratie“ ja neusorech nicht mehr als „der Staat darf alles, was eine personelle Majorität richtig findet“. Ähnlich schräg sind so hohle Termini wie „demokratische Werte“.

    Es wäre hingegen inkompatibel mit einer FDGO – die das Gegenteil von „Demokratie“ – von Herrschaft – ist. Aber von der ist ja heutzutage nirgends mehr die Rede. Geschickt haben Regime und Hofschranzen den Begriff durch „Demokratie“ ersetzt und Freiheit zum Schimpfwort degradiert.

    „Mehr Demokratie wagen“ bedeutet „mehr Herrschaft wagen“ – mehr Selbstbestimmung verbieten.

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