Seit Jahren alimentiert die Bundesregierung Hochschulen, damit sie Mentorenprogramme, Förderprogramme, Hintenherumhebprogramme, Schnupperprogramme, Bevorteilungsprogramme und vieles mehr umsetzen, die weibliche Studenten in MINT-Fächer kanalisieren sollen. Seit Jahren verpufft die Förderung im MINT-Bereich, wie wir regelmäßig dargestellt haben, z.B. hier:
Vergleicht man für den Zeitraum, für den wir in der Folge Daten zusammengestellt haben, den Anteil der weiblichen Studenten, die ein MINT-Fach studieren, dann ist deren Anteil von 4,6% auf 4,9% gestiegen, also um irrelevante 0,3%. Programme, deren Ziel angeblich darin besteht, die Anzahl der weiblichen Studenten, die sich für MINT-Fächer einschreiben und dieselben auch mit einem Abschluss beendet, zu erhöhen, sind ein bemerkenswerter Schlag ins Wasser und dienen offenkundig ausschließlich der Finanzierung derer, die diese Programme durchführen.
Wir haben für das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dessen Aufgabe eigentlich darin bestehen sollte, die Bildung und Forschung zu befördern, nicht darin, Steuermittel für Programme zu verpulvern, die keinerlei nachweisbare Wirkung entfalten, zusammengestellt, wie viel Geld seit 2010 in die Bevorteilung von weiblichen Studenten geflossen ist und wie viel davon, im angeblichen Bemühen, weibliche Studenten in MINT-Fächer zu kanalisieren, verpulvert wurde.
Insgesamt hat das BMBF von 2010 bis August 2017 rund 53 Millionen Steuereuro im Förderbereich „Strategien zur Durchsetzung von Chancengerechtigkeit für Frauen in Bildung und Forschung“ ausgegeben. Projekte, die nach dem August 2017 bewilligt wurden, sind in unserer Aufstellung noch nicht enthalten. Wir arbeiten dran. Wie immer ist es eine Zeitfrage, bis wann wir die fehlenden Daten ausgegraben haben.
Die Frage, wo der Unsinn der Chancengerechtigkeit herkommt, scheint indes beantwortet zu sein.
Chancengerechtigkeit ist ein Unwort, denn es kann keine Chancengerechtigkeit geben. Es gibt Chancengleichheit, wenn alle 100-Meter-Läufer gleichzeitig ins Rennen geschickt werden und angeblich eine Gleichheit vor dem Gesetz, so dass jeder die Chance hat, ein gleiches Strafmaß für die gleiche Straftat zu erhalten. Aber es gibt keine Chancengerechtigkeit, denn Gerechtigkeit ist ein prozedurales und relatives Maß. Gerechtigkeit kann es immer nur im Hinblick auf die Belohnung des Ergebnisses einer Leistung geben: A hat mehr geleistet als B und erhält deshalb auch mehr Lohn als B. Das ist gerecht. A und B haben gleichzeitig mit der gleichen Arbeit begonnen, das beschreibt die gleiche Chance, den gleichen Lohn mit der gleichen Leistung zu erreichen. Wer beide Konzepte vermengt, macht damit deutlich, dass er das Gegenteil von Gerechtigkeit will, nämlich eine leistungsunabhängige Auszahlung.
Unsere Daten geben für den Zeitraum 2010 bis August 2017 einen guten Einblick in das Ausmaß der Verschwendung von Steuermittel. Die folgende Aufstellung listet alle Projekte auf, die seit 2010 (bis August 2017) vom BMBF finanziert wurden, um weiblichen Studenten MINT schmackhaft zu machen. Von 228 Projekten, die das BMBF im Förderbereich „Chancengerechtigkeit“ gefördert hat, haben sich 42 (18,4%) irgendwie mit MINT befasst. Für die 42 MINT-Projekte hat das BMBF 15.036.528,44 Euro verschwendet, insgesamt 28,4% der Fördersumme. In MINT-Projekte ist demnach überproportional viel Geld geflossen.
Was genau vom BMBF gefördert wurde, das haben wir im Folgenden zusammengestellt, am besten gefallen hat uns das Projekt „PlayMINT: Spielerische Förderung von Studentinnen in eine unternehmerische MINT Karriere (wohl eine Art Monopoly)“ der TU-München. Es erhebt schon im Titel nicht den Anspruch, ernst gemeint zu sein und macht somit deutlich, dass es nur darum geht, Steuergelder zu verprassen. Das BMBF steht nicht alleine mit seinen Fördergeldern. Die DFG hat im selben Zeitraum rund 46 Millionen Euro für Gender Unsinn verschwendet, was Ministerien wie das BMFSFJ oder die Ministerien der Länder dafür verschwendet haben, die Gender-Phantasie zu leben, ist eine derzeit offene Frage, der wir uns derzeit widmen (mehr dazu unten).
Zuwendungsempfänger Laufzeit Kosten für die Steuerzahler Thema
Albert-Ludwigs- Universität Freiburg 01.07.2015 – 31.07.2016 112.430,00 € Gendering MINT – Vernetzung und Austausch zur Förderung von Gender-Perspektiven in den Natur- und Technikwissenschaften
Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e. V. 01.12.2016 – 31.05.2019 81.338,00 € Verbundvorhaben: Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah) – Teilvorhaben: Einführung eines Mentoring-Programms für Frauen an den Instituten der Zuse-Gemeinschaft zur Karriereunterstützung und Vernetzung.
Deutsche Institute für Textil- und Faserfor-schung Denkendorf (DITF) 01.12.2016 – 31.05.2019 113.054,00 € Verbundvorhaben: Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah) – Teilvorhaben: Erstellen und Anpassen einer Toolbox zur Erfassung von Angeboten zur Chancengleichheit in den Zuse-Instituten
Deutsches Jugendinstitut e.V. 01.04.2011 – 31.03.2012 21.788,50 € Verbundvorhaben: Berufsorientierung auf zukunftsträchtige Berufe. Teilvorhaben B: Gelingensbedingungen und Barrieren pädagogischer Interventionen zur Förderung des Interesses junger Frauen an MINT-Berufen in außerschulischen Berufsorientierungsprojekten
Deutsches Jugendinstitut e.V. 01.04.2011 – 31.03.2012 87.153,93 € Verbundvorhaben: Berufsorientierung auf zukunftsträchtige Berufe. Teilvorhaben B: Gelingensbedingungen und Barrieren pädagogischer Interventionen zur Förderung des Interesses junger Frauen an MINT-Berufen in außerschulischen Berufsorientierungsprojekten
Fachhochschule Lübeck 01.01.2011 – 31.12.2013 23.854,93 € Verbundvorhaben: Fachlaufbahnen – Alternative Laufbahnentwicklung für Frauen – Teilprojekt: Typische MINT-Berufe
Fachhochschule Lübeck 01.01.2011 – 31.12.2013 214.694,37 € Verbundvorhaben: Fachlaufbahnen – Alternative Laufbahnentwicklung für Frauen – Teilprojekt: Typische MINT-Berufe
Femtec Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH 01.03.2012 – 28.02.2014 169.625,00 € Verbundvorhaben: Technik braucht Vielfalt – Neue Strategien und Netzwerke für mehr junge Frauen/ Migrantinnen in MINT-Fächern, Teilvorhaben A: Modellregionen Berlin und Darmstadt/Frankfurt und Verbundkoordination (Technik braucht Vielfalt)
Femtec Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH 01.10.2014 – 30.09.2015 57.260,00 € Karriereverläufe hochqualifizierter weiblicher (Young) Professionals im MINT-Bereich (KIM)
Forschungsverbund Berlin e.V. 01.03.2012 – 31.10.2014 119.381,00 € Verbundvorhaben mst femNet meets Nano and Optics. Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II) Teilvorhaben 5: Berlin/Brandenburg-Forschungsverbund e.V.
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. 01.03.2012 – 31.08.2014 208.973,00 € Verbundvorhaben mst femNet meets Nano and Optics. Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II) Teilvorhaben 3: Bayern
Friedrich-Alexander- Universität Erlangen- Nürnberg 01.03.2012 – 28.02.2014 174.892,80 € Verbundvorhaben: CyberMINT-Communities – Ein netzwerkbasierter Förderansatz, Teilvorhaben: MentorinnenSchulungen und Begleitforschung (CyberMINT-Communities)
Hochschule Kaiserslautern 01.03.2012 – 30.09.2014 285.878,40 € Verbundvorhaben mst femNet meets Nano and Optics. Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II) Teilvorhaben 1: Rheinland-Pfalz/Saarland (Koordination)
Hochschule Koblenz 01.01.2017 – 31.12.2019 220.569,00 € Frauen in MINT – Neue Chancen für weibliche Flüchtlinge. Sommeruniversitäten im Ingenieurwesen an der Hochschule Koblenz
Hochschule Niederrhein University of Applied Sciences 01.07.2017 – 30.06.2020 200.832,55 € Verbundvorhaben „Individuelle Interventionen bei Schülerinnen zur Erkennung und Förderung von MINT-Begabungen (MINTcoach) – Teilvorhaben: genderdidaktisch-psychologisches Konzept, Interventionsdurchführung, Evaluation“
Hochschule Trier – Trier University of Applied Sciences 01.07.2017 – 30.06.2020 416.147,60 € Verbundvorhaben „Individuelle Interventionen bei Schülerinnen zur Erkennung und Förderung von MINT-Begabungen (MINTcoach) – Teilvorhaben: informationstechnikbasiertes Konzept, technische App-Entwicklung, Interventions-durchführung, Evaluation und Verbundkoordination“
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. 01.03.2011 – 30.09.2014 2.644.533,00 € Strategieentwicklung und Realisation von Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Frauenanteile in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) im Rahmen des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen (Nationaler Pakt MINT)
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. 01.10.2014 – 30.09.2017 2.399.696,00 € Entwicklung und Umsetzung von innovativen Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Frauenanteile in MINTStudium und -Beruf im Rahmen des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen – Komm, mach MINT.
LIFE – Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V. 01.06.2012 – 31.10.2014 126.281,00 € Verbundvorhaben: mst femNet meets Nano and Optics. Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II) Teilvorhaben 7: Berlin/Brandenburg – LIFE e.V.
LIFE – Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V. 01.03.2012 – 28.02.2014 96.961,00 € Verbundvorhaben: Technik braucht Vielfalt – Neue Strategien und Netzwerke für mehr junge Frauen/Migrantinnen in MINT-Fächern, Teilvorhaben B: Modellregion Stuttgart/ Esslingen (Technik braucht Vielfalt)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 01.06.2017 – 31.05.2020 470.349,00 € helpING – mit MINT-Kompetenz und sozialem Engagement gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen begegnen
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 01.02.2011 – 30.06.2014 387.269,96 € IGaDtools4MINT – Integration von Gender and Diversity in MINT-Studiengänge an Hochschulen. Entwicklung und pilothafte Umsetzung eines Toolkits zur Implementierung von Gender and Diversity Mainstreaming am Beispiel der Informatik
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 01.02.2011 – 30.06.2014 165.972,84 € IGaDtools4MINT – Integration von Gender and Diversity in MINT-Studiengänge an Hochschulen. Entwicklung und pilothafte Umsetzung eines Toolkits zur Implementierung von Gender and Diversity Mainstreaming am Beispiel der Informatik
Stiftung für MINT-Entertainment-Education-Excellence 01.04.2016 – 30.06.2017 181.578,00 € Science meets Fiction: Science und Gender in Space Movies und Serien
Technische Universität Berlin 01.05.2011 – 30.06.2013 78.346,62 € MINT und Chancengleichheits-Entertainment-Excellence: MINT-E-E bewerten und weiterentwickeln (MINTiFF)
Technische Universität Berlin 01.05.2011 – 30.06.2013 313.386,48 € MINT und Chancengleichheits-Entertainment-Excellence: MINT-E-E bewerten und weiterentwickeln (MINTiFF)
Technische Universität Dortmund 01.05.2010 – 30.06.2013 124.196,92 € Auf der Suche nach dem verlorenen Nachwuchs. Mobilität und Dropout des wissenschaftlichen Nachwuchses in den MINT-Fächern (Mobile Dropouts)
Technische Universität Dortmund 01.05.2010 – 30.06.2013 652.033,88 € Auf der Suche nach dem verlorenen Nachwuchs. Mobilität und Dropout des wissenschaftlichen Nachwuchses in den MINT-Fächern. Kurzform: Mobile Dropouts
Technische Universität München 01.10.2016 – 30.09.2019 598.093,20 € Führend Wissen Schaffen – Erfolgsfaktoren für Gewinnung und Aufstieg von Frauen in MINT-Führungspositionen in der Wissenschaft
Technische Universität München 01.11.2016 – 31.10.2019 287.038,80 € Master mIt ZukuNfT. Wie die Attraktivität von MINT-Berufen für Frauen gesteigert werden kann.
Technische Universität München 01.10.2016 – 30.09.2019 649.071,60 € GenderMINT 4.0 – Studiengangentscheidungen, Studieneingang und Studienerfolg von Frauen (und Männern) in MINT
Technische Universität München 01.10.2017 – 30.09.2020 440.107,20 € PlayMINT: Spielerische Förderung von Studentinnen in eine unternehmerische MINT Karriere [PlayMINT]
Technische Universität München 01.10.2017 – 30.09.2020 576.739,20 € MINT@Work: Stärkung von Digitalisierung und Innovation durch die Überwindung von Geschlechterstereotypen in MINT-Berufen
Universität Erfurt 01.03.2012 – 31.10.2014 238.186,68 € Verbundvorhaben mst femNet meets Nano and Optics. Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II) Teilvorhaben 4 Thüringen
Universität Hamburg 01.04.2011 – 31.05.2012 15.653,00 € Verbundvorhaben: Berufsorientierung auf zukunftsträchtige Berufe. Teilvorhaben A: Gelingensbedingungen und Barrieren pädagogischer Interventionen zur Förderung des Interesses junger Frauen an MINT-Berufen in schulischen Berufsorientierungsprojekten
Universität Hamburg 01.04.2011 – 31.05.2012 62.611,98 € Verbundvorhaben: Berufsorientierung auf zukunftsträchtige Berufe. Teilvorhaben A: Gelingensbedingungen und Barrieren pädagogischer Interventionen zur Förderung des Interesses junger Frauen an MINT-Berufen in schulischen Berufsorientierungsprojekten
Universität Potsdam 01.06.2012 – 31.10.2014 133.335,60 € Verbundvorhaben „mst femNet meets Nano and Optics. Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT (mäta II ) Teilvorhaben 6: Berlin/Brandenburg – Universität Potsdam“
Universität Regensburg 01.03.2012 – 28.02.2014 202.605,60 € Verbundvorhaben: CyberMINT-Communities – Ein netzwerkbasierter Förderansatz, Teilvorhaben: Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und Schülerinnen-Betreuung (CyberMINT-Communities)
Universität Siegen 01.04.2017 – 31.03.2020 352.323,60 € „MINTdabei“ – Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Young Women MINT Professionals (YWMP) beim Berufseinstieg und -aufstieg in berufliche Selbstständigkeit und Mittelstand
Universität Stuttgart 01.12.2016 – 31.05.2019 213.434,40 € Verbundvorhaben: Zusammenarbeit und Netzwerkbildung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen für Chancengleichheit in MINT (ZusaNnah) – Teilvorhaben: Empirische Bestandsaufnahme, Evaluierung und Überprüfung der Übertragbarkeit
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik 01.09.2012 – 28.02.2014 395.179,60 € VDE MINT Akademie für Nachwuchswissenschaftlerinnen (MINT Akademie)
Verein Deutscher Ingenieure 01.03.2012 – 31.07.2014 723.674,00 € MINTalente – Ein integratives Konzept zur Steigerung des Frauenanteils in MINT-Studiengängen und -Karrieren (MINTalente)
Dieser Beitrag ist das Ergebnis der Recherchen zu einem von drei umfangreichen Projekten, an denen wir derzeit arbeiten (unser Gender Trash Ranking ist ein anderes, das dritte verraten wir noch nicht). Recherchen kosten viel Zeit und Geld. Daher freuen wir uns über jede Unterstützung durch Spenden!
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Steht dieses Gebaren nicht im eklatanten Widerspruch zur oktruierten Feststellung, daß Weiblichkeit ein kostruiertes Sozialgebilde ist?
Wenn es also gar keine geistige Weiblichkeit gibt, warum wird das dieses mestruale Merkmal krampfhaft (positiv) diskriminiert?
Wie so oft, gilt auch für Frauen und MINT-Studien das Motto der Islambruderschaft: El-islam hu el-hall (Der Islam ist die Lösung). In islamischen Staaten – ohne Frauenförderung – erreicht die Frauenquote in MINT-Fächern bis zu 40 Prozent. (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!)
Was noch hinzukommt: Man kann noch nicht mal pauschal sagen, dass Frauen in MINT-Studiengängen unterrepräsentiert sind. Besonders im biowissenschaftlichen Bereich stellen sie die Mehrheit aller Studenten. Hier ein paar Zahlen aus dem Gedächtnis (Quelle weiß ich nicht mehr), Stand der Nullerjahre:
Frauenanteile im Studiengang:
Biologie (Diplom/Bachelor/Master): rund 66%
Biologie (Lehramt): rund 80%
Männer sind am ehesten unter sich in Mathematik, Physik, Informatik, Elektrotechnik u.ä.- es gibt aber insgesamt mehr Biologen als Chemiker und Physiker zusammen.
Damals hieß es, Frauen im weißen Kittel seien ein „seltener Anblick“ auf deutschen Unis – das ist natürlich Blödsinn.
Klar: Auch in biowissenschaftlichen Fächern sinkt der Frauenanteil, je höher jemand nach dem Studium die Karriereleiter erklimmt. Woran liegt das? Einmal daran, weil sich Habilitation und Brutpflege bei so einem Säugetierweibchen nicht gut miteinander vertragen.
Woran noch? Weil Frauen auch ansonsten nicht so sehr Karriere machen wollen.
Und was ist noch ein wichtiger Grund? Die Schwangerschaft, die uns in den Medien immer als Handicap verkauft wird, steht in einem kausalen Zusammenhang mit natürlichen Geschlechterrollen, auch mit sexueller Macht und Wahlmöglichkeiten auf dem Hochzeitsmarkt.
Frauen haben es im Leben nicht so nötig wie Männer, Karriere zu machen. Macht ein Mann Karriere und kommt dazu zu Status und Geld, wird er für Frauen attraktiver. Frauen hingegen werden grundsätzlich nicht atrraktiver durch eine erfolgreiche Karriere.
Ein arbeitsloser Mann bekommt so leicht keine Partnerin mehr ab, Eine arbeitslose Frau kommt oft noch sehr leicht an einen Partner.
Auf dem Partnermarkt herrscht weitgehend Damenwahl. Warum sollte eine Frau eine 50-80-Stundenwoche anstreben, wenn sie sich auch einen Karrieristen als Ehemann halten kann? Dabei verschleißt auch der eigene Körper viel weniger.
Mehr zu den Grundlagen der natürlichen Geschlechterrollen bei Tier & Mensch hier:
Sehr geehrter Herr Rahrbach,
Sie haben die Definition für MINT schon sehr weit gefasst. Meine Definition wäre Mathe, Informatik, Physik, Chemie, Biologie + E-Technik, MaschBau, Chemietechnik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Agrartechnik. Und dann auch nur als Diplom usw. Lehramt würde ich nicht zählen, Medizin kann man nun gar nicht zu den Naturwissenschaften rechnen. Schon in den 80ern haben die Lehramtskandidaten (in NRW) für Sek.2 z.B. in Chemie nur etwa 60% des VOR-Diplom-Stoffs machen müssen. Und dann sollte man mal betrachten, wieviele Frauen denn ein MINT-Studium (wo sowieso hohe Abbrecherquoten herrschen) bis zu Ende durchziehen.
Ich bin deprimiert, will auch mal die Möglichkeit haben Geld mit beiden Händen aus den Fenster zu werfen. Und fast verbittert wie wertlos Arbeit in diesem Land wird.
Projekte die noch im entferntesten mit MINT zu tun haben, schreiben Sie … 😀
Stiftung für MINT-Entertainment-Education-Excellence
01.04.2016 – 30.06.2017
181.578,00 €
Science meets Fiction: Science und Gender in Space Movies und Serien
Da gibts also ein Projekt, dass das MINT Buzzword im Stiftungs-Namen trägt und allein deshalb wahrscheinlich durchs Gutachten gewunken wurde.
Das Projekt hat ne Broschüre und ne Konferenz hervorgebracht:
„Sie will das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen durch Unterhaltungsformate in breiten Bevölkerungsschichten wecken. MINTEEE kann insbesondere auch durch die Darstellung weiblicher Rollenvorbilder in der Wissenschaft einen Beitrag dazu leisten, dass mehr junge Frauen den Mut fassen, eine Karriere in der Wissenschaft einzuschlagen.“ (Auszug aus der Broschüre)
Also liebe Frauen. Hergehört. In der SciFi Serie Star Trek Raumschiff Voyager ist der Captain des Raumschiffes mit dem Namen Voyager eine Frau und heißt Kathryn Janeway.
Und weil dem so ist, weil der Captain des Raumschiffes Voyager eine Frau ist (und sich im Weltall verirrt hat) deshalb habt Mut und studiert irgendein MINT-Fach!
*lach* – der letzte Absatz gefällt mir, obwohl er nicht ganz den Tatsachen entspricht, aber die meisten Frauen kennen ST sowieso nicht. Irgendwie passt das zu all dem oberflächlichen Gehabe, Frauen in die MINT-Studienrichtungen zu quälen.
Guter Artikel, aber gefährlich: wenn die jeweiligen Geldgeber den Artikel lessen, warden sie den einzig (man möchte fast sagen: einzigsten) möglichen Schluss ziehen: wenn bei einer Förderung i.H.v. 15 Millionen kein messbarer Mehrwert herauskommt, muss das doch logischerweise heißen, dass man da viel mehr Geld reinstecken muss, um das gewünschte (nein: alternativlos notwendige) Ergebnis zu erreichen!?
Ich finde es immer wieder sehr deprimierend, wie mit dem lieben Geld der Steuerzahler umgegangen wird. Es ist abenteuerlich, zu sehen, in welcher Kleinteiligkeit die Regierung Geld verteilt für den dümmsten Bockmist, ohne im Geringsten zu evaluieren, ob die vermeintlichen Ziele erreicht werden. Alles nur, um eine große Schar von Claqueuren zu unterhalten, die von sich behaupten, die „Zivilgesellschaft“ zu sein und als solche anmaßend für die Bevölkerung zu sprechen. Wie schön wäre es doch, wenn dieses ganze Geld bei denen verbleiben würde, die wertschöpfend tätig sind, statt bei irgendwelchen Antragsschreibern zu landen, die es benutzen, um sich gegenseitig zu Seminaren und Workshops einzuladen, deren Thema immer nur eines ist: die Vorbereitung des nächsten Antrags und die Versicherung eigener Notwendigkeit. Netzwerken nennt man diese Schmarotzertätigkeit dann wohl.
besten Dank für Ihre Aufklärung allgemein und diese Auflistung ganz speziell; nur durch Weitergabe und Veröffentlichung kann diesem ideologisch begründetem Unwesen das Handwerk langfristig gelegt werden.
Bei uns ergibt sich sogar eine Steigerungsrate von rund 10%. (2017/2018 zu 2010/2011).
Aber das sagt nichts, denn im gleichen Zeitraum ist auch die Anzahl der weiblichen Studenten gestiegen, so dass am Ende gerade einmal überproportionaler Zuwachs von 0,3% zu verzeichnen ist. Was Heise angeht, ich wette, die haben in ihrer Berechnung die Fächer berücksichtigt, die sei eh und je weiblich dominiert sind, Biologie zum Beispiel, während wir nur die Hardcore Fächer Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik usw. berücksichtigt haben.
nun, hier folgendes Zitat aus dem Artikel: Besonders erfreulich hat sich laut der Aktion der Studienbereich Informatik entwickelt. Dort habe die Zahl der Studienanfängerinnen von 6400 in 2008 auf 16.900 im vorigen Jahr gesteigert werden können. Ihr prozentualer Anteil habe von knapp 19 auf 25 Prozent zugelegt. Insgesamt liege der Anteil der Studienanfängerinnen in der Gruppe Ingenieurwissenschaften, zu der die Informatik 2015 erstmals gezählt werde, bei fast 25 Prozent. Das ist ein Plus von rund drei Prozentpunkten seit 2008. Gerade die absoluten Zahlen machten das Interesse deutlich: Nahmen vor acht Jahren gerade mal 21.400 junge Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium auf, so waren es 2015 bereits 60.000. Bei Maschinenbau und Verfahrenstechnik erhöhte sich der prozentuale Anteil dagegen nur von 19 auf 21 Prozent in den vergangenen sieben Jahren. Der Bereich Elektro- und Informationstechnik kommt mit 15 Prozent zwar auch auf eine Rekordmarke, bleibt aber trotz Zunahme von 141 Prozent im Vergleichszeitraum noch auf recht niedrigem Niveau bei der Frauenquote.
In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften war die Geschlechterverteilung 2015 bereits mit 48 Prozent weiblichen Studienstarterinnen annähernd paritätisch
Lust auf einen kleinen Krimi, eine neue konzertierte Aktion, eine Kampagne, mit der die Pharmafia, nachdem sie den Markt medizinischer Produkte durch Produkte, die mehr Nebenwirkungen als Wirkungen haben, von Leuten bereinigt hat, die gesund und nicht krank werden bzw. besser noch: […]
Mit Crisco nimmt die Gesundheitskatastrophe ihren Anfang… Crisco, Crystallized Cottenseed-Oil wurde von Procter und Gamble im Jahre 1911 als erstes gehärtetes Pflanzenfett und als angeblich gesunde Alternative zu tierischen Bratfetten auf den Markt gebracht. Als „Shortening“, im Deutschen ein ungehärtetes Pflanzenfett, war […]
Wer am Thema „Gesundheit“ interessiert ist und immer einmal wieder im Internet diesbezüglich recherchiert, dem dürfte der Hinweis auf Omega-3-Fettsäuren mehr oder weniger regelmäßig begegnet sein. Manchmal genügt ein Hinweis der Art, dass Omega-3-Fettsäuren „essenziell“ sind, d.h. dem Körper zugeführt werden müssen, […]
Wenn man das Tohuwabohu, das die halbwgs-Legalisierung von Cannabis umrankt, auf sich wirken lässt, dann muss man den Schluss ziehen, Grüne und SPD sind der Ansicht, damit nach der Vernichtung der deutschen Wirtschaft durch Kohleausstieg und Ausstieg aus der Kernenergie und nach […]
Ringelblume (Calendula officinalis), Mariendistel (Silybum marianum), Ginseng – asiatischer Ginseng (Panax ginseng oder panax notoginseng), amerikanischer (Panax quinquefollius), Eleuthero (Eleutherococcus senticosus; eine Pflanze, die oft sibirischer Ginseng genannt wird, obwohl es sich nicht um einen Ginseng handelt, sondern die Pflanze lediglich wie […]
Vielleicht hat sich der eine Leser oder die andere Leserin schon gefragt, wie lange es dauern würde, bis wir in unserer Serie über pflanzliche Heilmittel auf Möglichketen der Vorbeugung oder Bekämpfung von Harnwegsinfektionen zu sprechen kommen würden, denn „Unkomplizierte Harnwegsinfektionen (HWI) gehören […]
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigte Staaten von Amerika (USA). Wir haben unsere Preise entsprechend auf Vereinigte Staaten (US) Dollar aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Steht dieses Gebaren nicht im eklatanten Widerspruch zur oktruierten Feststellung, daß Weiblichkeit ein kostruiertes Sozialgebilde ist?
Wenn es also gar keine geistige Weiblichkeit gibt, warum wird das dieses mestruale Merkmal krampfhaft (positiv) diskriminiert?
Wie so oft, gilt auch für Frauen und MINT-Studien das Motto der Islambruderschaft: El-islam hu el-hall (Der Islam ist die Lösung). In islamischen Staaten – ohne Frauenförderung – erreicht die Frauenquote in MINT-Fächern bis zu 40 Prozent. (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!)
Was noch hinzukommt: Man kann noch nicht mal pauschal sagen, dass Frauen in MINT-Studiengängen unterrepräsentiert sind. Besonders im biowissenschaftlichen Bereich stellen sie die Mehrheit aller Studenten. Hier ein paar Zahlen aus dem Gedächtnis (Quelle weiß ich nicht mehr), Stand der Nullerjahre:
Frauenanteile im Studiengang:
Biologie (Diplom/Bachelor/Master): rund 66%
Biologie (Lehramt): rund 80%
Humanmedizin: ca, 66%
Tiermedizin: 84%
Agrarwissenschaften: 40 – 50%
Ernährungswissenschaften: >90%
Chemie: 46%
Physik: 16-17 %
Männer sind am ehesten unter sich in Mathematik, Physik, Informatik, Elektrotechnik u.ä.- es gibt aber insgesamt mehr Biologen als Chemiker und Physiker zusammen.
Damals hieß es, Frauen im weißen Kittel seien ein „seltener Anblick“ auf deutschen Unis – das ist natürlich Blödsinn.
Klar: Auch in biowissenschaftlichen Fächern sinkt der Frauenanteil, je höher jemand nach dem Studium die Karriereleiter erklimmt. Woran liegt das? Einmal daran, weil sich Habilitation und Brutpflege bei so einem Säugetierweibchen nicht gut miteinander vertragen.
Woran noch? Weil Frauen auch ansonsten nicht so sehr Karriere machen wollen.
Und was ist noch ein wichtiger Grund? Die Schwangerschaft, die uns in den Medien immer als Handicap verkauft wird, steht in einem kausalen Zusammenhang mit natürlichen Geschlechterrollen, auch mit sexueller Macht und Wahlmöglichkeiten auf dem Hochzeitsmarkt.
Frauen haben es im Leben nicht so nötig wie Männer, Karriere zu machen. Macht ein Mann Karriere und kommt dazu zu Status und Geld, wird er für Frauen attraktiver. Frauen hingegen werden grundsätzlich nicht atrraktiver durch eine erfolgreiche Karriere.
Ein arbeitsloser Mann bekommt so leicht keine Partnerin mehr ab, Eine arbeitslose Frau kommt oft noch sehr leicht an einen Partner.
Auf dem Partnermarkt herrscht weitgehend Damenwahl. Warum sollte eine Frau eine 50-80-Stundenwoche anstreben, wenn sie sich auch einen Karrieristen als Ehemann halten kann? Dabei verschleißt auch der eigene Körper viel weniger.
Mehr zu den Grundlagen der natürlichen Geschlechterrollen bei Tier & Mensch hier:
https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de
Sehr geehrter Herr Rahrbach,
Sie haben die Definition für MINT schon sehr weit gefasst. Meine Definition wäre Mathe, Informatik, Physik, Chemie, Biologie + E-Technik, MaschBau, Chemietechnik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Agrartechnik. Und dann auch nur als Diplom usw. Lehramt würde ich nicht zählen, Medizin kann man nun gar nicht zu den Naturwissenschaften rechnen. Schon in den 80ern haben die Lehramtskandidaten (in NRW) für Sek.2 z.B. in Chemie nur etwa 60% des VOR-Diplom-Stoffs machen müssen. Und dann sollte man mal betrachten, wieviele Frauen denn ein MINT-Studium (wo sowieso hohe Abbrecherquoten herrschen) bis zu Ende durchziehen.
Ich bin deprimiert, will auch mal die Möglichkeit haben Geld mit beiden Händen aus den Fenster zu werfen. Und fast verbittert wie wertlos Arbeit in diesem Land wird.
Projekte die noch im entferntesten mit MINT zu tun haben, schreiben Sie … 😀
Stiftung für MINT-Entertainment-Education-Excellence
01.04.2016 – 30.06.2017
181.578,00 €
Science meets Fiction: Science und Gender in Space Movies und Serien
Da gibts also ein Projekt, dass das MINT Buzzword im Stiftungs-Namen trägt und allein deshalb wahrscheinlich durchs Gutachten gewunken wurde.
Das Projekt hat ne Broschüre und ne Konferenz hervorgebracht:
„Sie will das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen durch Unterhaltungsformate in breiten Bevölkerungsschichten wecken. MINTEEE kann insbesondere auch durch die Darstellung weiblicher Rollenvorbilder in der Wissenschaft einen Beitrag dazu leisten, dass mehr junge Frauen den Mut fassen, eine Karriere in der Wissenschaft einzuschlagen.“ (Auszug aus der Broschüre)
Also liebe Frauen. Hergehört. In der SciFi Serie Star Trek Raumschiff Voyager ist der Captain des Raumschiffes mit dem Namen Voyager eine Frau und heißt Kathryn Janeway.
Und weil dem so ist, weil der Captain des Raumschiffes Voyager eine Frau ist (und sich im Weltall verirrt hat) deshalb habt Mut und studiert irgendein MINT-Fach!
*lach* – der letzte Absatz gefällt mir, obwohl er nicht ganz den Tatsachen entspricht, aber die meisten Frauen kennen ST sowieso nicht. Irgendwie passt das zu all dem oberflächlichen Gehabe, Frauen in die MINT-Studienrichtungen zu quälen.
Guter Artikel, aber gefährlich: wenn die jeweiligen Geldgeber den Artikel lessen, warden sie den einzig (man möchte fast sagen: einzigsten) möglichen Schluss ziehen: wenn bei einer Förderung i.H.v. 15 Millionen kein messbarer Mehrwert herauskommt, muss das doch logischerweise heißen, dass man da viel mehr Geld reinstecken muss, um das gewünschte (nein: alternativlos notwendige) Ergebnis zu erreichen!?
Ich finde es immer wieder sehr deprimierend, wie mit dem lieben Geld der Steuerzahler umgegangen wird. Es ist abenteuerlich, zu sehen, in welcher Kleinteiligkeit die Regierung Geld verteilt für den dümmsten Bockmist, ohne im Geringsten zu evaluieren, ob die vermeintlichen Ziele erreicht werden. Alles nur, um eine große Schar von Claqueuren zu unterhalten, die von sich behaupten, die „Zivilgesellschaft“ zu sein und als solche anmaßend für die Bevölkerung zu sprechen. Wie schön wäre es doch, wenn dieses ganze Geld bei denen verbleiben würde, die wertschöpfend tätig sind, statt bei irgendwelchen Antragsschreibern zu landen, die es benutzen, um sich gegenseitig zu Seminaren und Workshops einzuladen, deren Thema immer nur eines ist: die Vorbereitung des nächsten Antrags und die Versicherung eigener Notwendigkeit. Netzwerken nennt man diese Schmarotzertätigkeit dann wohl.
besten Dank für Ihre Aufklärung allgemein und diese Auflistung ganz speziell; nur durch Weitergabe und Veröffentlichung kann diesem ideologisch begründetem Unwesen das Handwerk langfristig gelegt werden.
allerdings habe ich doch noch Rückfragen zu Ihren Zahlen von 4,6 bzw. 4,9% – hier bei heise.de sind Steigerungsraten von zt 50% aufgeführt – ob Sie hierzu Stellung nehmen? https://www.heise.de/newsticker/meldung/Frauenanteil-bei-MINT-Studiengaengen-auf-ueber-30-Prozent-gestiegen-3578082.html
Bei uns ergibt sich sogar eine Steigerungsrate von rund 10%. (2017/2018 zu 2010/2011).
Aber das sagt nichts, denn im gleichen Zeitraum ist auch die Anzahl der weiblichen Studenten gestiegen, so dass am Ende gerade einmal überproportionaler Zuwachs von 0,3% zu verzeichnen ist. Was Heise angeht, ich wette, die haben in ihrer Berechnung die Fächer berücksichtigt, die sei eh und je weiblich dominiert sind, Biologie zum Beispiel, während wir nur die Hardcore Fächer Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik usw. berücksichtigt haben.
nun, hier folgendes Zitat aus dem Artikel: Besonders erfreulich hat sich laut der Aktion der Studienbereich Informatik entwickelt. Dort habe die Zahl der Studienanfängerinnen von 6400 in 2008 auf 16.900 im vorigen Jahr gesteigert werden können. Ihr prozentualer Anteil habe von knapp 19 auf 25 Prozent zugelegt. Insgesamt liege der Anteil der Studienanfängerinnen in der Gruppe Ingenieurwissenschaften, zu der die Informatik 2015 erstmals gezählt werde, bei fast 25 Prozent. Das ist ein Plus von rund drei Prozentpunkten seit 2008. Gerade die absoluten Zahlen machten das Interesse deutlich: Nahmen vor acht Jahren gerade mal 21.400 junge Frauen ein ingenieurwissenschaftliches Studium auf, so waren es 2015 bereits 60.000. Bei Maschinenbau und Verfahrenstechnik erhöhte sich der prozentuale Anteil dagegen nur von 19 auf 21 Prozent in den vergangenen sieben Jahren. Der Bereich Elektro- und Informationstechnik kommt mit 15 Prozent zwar auch auf eine Rekordmarke, bleibt aber trotz Zunahme von 141 Prozent im Vergleichszeitraum noch auf recht niedrigem Niveau bei der Frauenquote.
In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften war die Geschlechterverteilung 2015 bereits mit 48 Prozent weiblichen Studienstarterinnen annähernd paritätisch
Wir vergleichen die aktuellen Zahlen von 2017/2018 mit 2010/2011. Insofern haben Sie mit Ihrem Beitrag, was den unseren betrifft, das Thema verfehlt.