„Was kostet ScienceFiles?“, so hat uns ein Kommentator gefragt, naja, er hat nach einer „Hausnummer“ gefragt, was letztlich die saloppe Art darstellt, nach den Kosten zu fragen, die für den Betrieb von ScieneFiles anfallen.
Wir haben die Frage zum Anlass genommen, die alten Buchhalterischen Kenntnisse aus dem VWL-Propädeutikum in Mannheim auszupacken und zu bilanzieren.
Im Minimum, so das Ergebnis, kostet uns ein Tag Betrieb von ScienceFiles 150 Euro.
Die 150 Euro setzen sich zunächst aus Kosten für die Technik, das Hosting, die diversen Services, die wir unseren Lesern bieten und entsprechend mieten müssen, zusammen. In den letzten Monaten, parallel zur Anzahl der Leser, sind auch diese Kosten gestiegen, vor allem deshalb, weil wir mehr aufwenden müssen, um uns gegen Spam, DDOS und sonstige Versuche zu wehren, die den Betrieb von ScienceFiles zumindest erschweren sollen.
Kosten entstehen auch durch die zunehmende Notwendigkeit, auf der Höhe der technischen Entwicklung zu bleiben, um Plug-Ins, die sich als Sicherheitsrisiko erweisen oder solche, die einfach nicht mehr gewartet werden, zu entfernen, ehe sie sich ein Bot zueigen macht.
Der größte Kostenpunkt ist die Erstellung dessen, was man heute „Content“ nennt, also die Beiträge: Recherche der notwendigen Informationen, Auswahl und Zusammenstellung der Informationen, die uns relevant erscheinen, erstellen des Beitrags, Verlinken, Verschlagworten, Bebilderung usw. des Beitrags, Verbreitung in den sozialen Netzwerken, das alles frisst mehr Zeit als man so denken mag, vor allem, wenn die entsprechenden Leistungen immer von dem erbracht werden müssen, der den Beitrag erstellt hat.
Und dann gibt es noch Customer Relationship Management. Irgendwie schaffen wir es immer, die vielen Hinweise zur Kenntnis zu nehmen, die uns erreichen, sie zu sortieren, nach denen, die wir auf ScienceFiles umsetzen können und denen, bei denen uns das nicht möglich ist. Nebenbei versuchen wir dann noch Probleme zu lösen, wie das Problem eines Lesers, der sehbehindert ist und deshalb einen Screenreader benutzt. Seit einigen Wochen stört sich sein Screenreader an einem dynamischen Link, den wir wiederum einfügen müssen, weil die Europäische Union, die ja immer alles bedenkt und so um die Datensicherheit ihrer Bürger besorgt ist, uns dazu zwingt, Hinweise zu Cookies und Datenverarbeitung zu geben und weil Google seit neuestem und unbedingt den SSL-Status einer Seite berücksichtigen will. Kein einfach zu lösendes Problem. Aber uns wird schon etwas einfallen – uns fällt meistens etwas ein.
Ja. Das kostet ScienceFiles. Einen Teil der Kosten decken wir durch Spenden. Den Rest finanzieren wir selbst.
Und jetzt weiß jeder, der uns etwas spendet, nicht nur, was er dafür an Texten bekommt, er weiß auch, welchen Anteil an ScienceFiles er damit finanziert hat.
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In Zeiten wie diesen ist es einfach zwingend, gut recherchierte Nachrichten zu bekommen, die nicht dem Mainstream folgen. Das soll zwar nicht das selbständige Denken ausschließen, aber es ist eine sehr gute Hilfe, viele Themen und Situationen für sich besser einschätzen zu können. Und bei der ganzen Zensurwelle, die im Internet grassiert (Ich hatte unlängst eine 30-Tage-Sperre bei FB nur wegen der Verlinkung zu einem Achse-Artikel !?!), kann man in den alternativen Medien seine Meinung noch kund tun, ohne gleich seiner Meinungsfreiheit beschnitten zu werden. Ich bin sogar fest der Meinung, ihr werdet in Zukunft noch wichtiger werden. Bleibt nur zu hoffen, dass der Staat den Hebel der Meinungsfreiheit nicht irgendwann bei euch und anderen ansetzt. Denn die wissen, dass solche Seiten für sie tendenziell gefährlich werden können.
Ah interessant…ich wollte schonmal ein Lob da lassen, weil ihr die Artikel macht, mit denen mein Screenreader am besten klar kommt, zumindest am Smartphone… voice aloud heißt das Tool
In den settings lassen sich afair auch dynamische links gesondert sperren
[…] 150 Euro, von denen hier die Rede ist, stammen aus dem Post, “Was kostet ScienceFiles“, in dem wir versucht haben, die Kosten zu bestimmen, die uns entstehen, um ScienceFiles […]
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In Zeiten wie diesen ist es einfach zwingend, gut recherchierte Nachrichten zu bekommen, die nicht dem Mainstream folgen. Das soll zwar nicht das selbständige Denken ausschließen, aber es ist eine sehr gute Hilfe, viele Themen und Situationen für sich besser einschätzen zu können. Und bei der ganzen Zensurwelle, die im Internet grassiert (Ich hatte unlängst eine 30-Tage-Sperre bei FB nur wegen der Verlinkung zu einem Achse-Artikel !?!), kann man in den alternativen Medien seine Meinung noch kund tun, ohne gleich seiner Meinungsfreiheit beschnitten zu werden. Ich bin sogar fest der Meinung, ihr werdet in Zukunft noch wichtiger werden. Bleibt nur zu hoffen, dass der Staat den Hebel der Meinungsfreiheit nicht irgendwann bei euch und anderen ansetzt. Denn die wissen, dass solche Seiten für sie tendenziell gefährlich werden können.
Ah interessant…ich wollte schonmal ein Lob da lassen, weil ihr die Artikel macht, mit denen mein Screenreader am besten klar kommt, zumindest am Smartphone… voice aloud heißt das Tool
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