Fernseh-Revolution im UK: GB News – nicht woke – nicht links – nicht belehrend

Was machen Sie, wenn sie keine Einheitsmeinungen in Nachrichtensendungen sehen wollen?

Wo informieren Sie sich, wenn sie im Fernsehen Nachrichten sehen wollen, ohne Trump-Bashing, ohne, dass sie mit den stets selben Bewertungen der stets selben linken Modethemen konfrontiert werden: “Die EU ist gut!”, “Multilaterale Organisationen sind toll”, “Der Klimawandel ist menschengemacht”, “Autos müssen verboten werden”, “Rechtsextremismus ist überall”, “in Berlin haben gewalttätige Polizisten friedliche Molotow-Cocktail-Werfer verletzt”, “Reiche sind steuerhinterziehende Schweine”, “Sozialismus macht frei” “Black Lives Matter”, aber über Polizeibeamten, wie den, der in Croydon gerade erschossen wurde, berichten wir bestenfalls am Rande …, haben wir etwas vergessen? Egal, wo wenden Sie sich hin, wenn sie derartigen Stumpfsinn in in Reihe geschalteten Fernsehsendern nicht mehr hören wollen?

Gar nicht so einfach.



In Deutschland nicht so einfach und im Vereinigten Königreich auch nicht.
Tatsächlich haben wir, weil wir den gleichgeschalteten Stumpfsinn nicht mehr ertragen wollten, sowohl unser Sky-Abonnement als auch unsere TV-Licence gekündigt.

Damit sind wir nicht allein. Bereits von April 2018 bis März 2019 haben 894.340 Briten ihre TV-Licence gekündigt. Das bedeutet für die BBC £140.858.550 weniger Einnahmen.

Die Frage, wie viele Lizenzen im Jahr 2020 bereits gekündigt wurden, ist derzeit noch offen. Es sind viele, es müssen sehr viele sein, denn die BBC hat sich geweigert, eine entsprechende Anfrage unter dem Freedom of Information Act zu beantworten. Die vielsagende Begründung für die Weigerung findet sich hier.

Wie oft haben wir neidisch in die USA oder nach Australien geschaut. In den USA gibt es mit FOX News einen Sender, der nicht von linksidentitären Bücklingen beherrscht wird und in Australien kann man sich bei Sky Australia informieren, ohne ständig mit dem erhobenen Zeigefinger woker Bessermenschen bedroht zu werden.



Und in Großbritannien haben wir ab dem nächsten Jahr einen FOX News vergleichbaren Sender: GB News.

GB News ist bereits von Ofcom zugelassen, hat also eine Sendelizenz.

Quelle
Quelle

Hinter GB News stehen Andrew Cole und Mark L. Schneider von All Perspectives Ltd. Von Cole ist bekannt, dass er kein Freund der BBC ist, die er als “Schande” bezeichnet hat und von der er der Ansicht ist, sie schade dem Vereinigten Königreich auf vielfältige Weise.

Hinter GB News steht nicht nur All Perspectives, die rund £65 Millionen Startkapital, die das Unternehmen benötigt, um den Sendebetrieb aufnehmen zu können, werden derzeit eingeworben. Wie der Spectator schreibt, ist der neue Sender bereits jetzt ausreichend finanziert, wobei die Tatsache, dass Discovery als einer der Hauptinvestoren bei GB News eingestiegen ist, sicher geholfen hat. Derzeit werden Journalisten eingestellt, 100 sollen im nächsten Jahr für den Sender arbeiten, wenn der Sendbetrieb anläuft. Finanziert wird der Betrieb von GB News über Werbeeinnahmen.



Der Guardian hat, wie könnte es anders sein, angemerkt, dass GB News ein “rechtslastiger Sender” sein wird und in der Tat ist GB News angetreten, um die Lücke zu schließen, die zwischen woken Sendern wie BBC, ITV und Sky auf der einen und den Zuschauern auf der anderen Seite besteht. Die Anzahl der Konsumenten, die nicht ständig mit politische Korrektem Fusel abgefüllt werden wollen, ist auch im UK sehr groß. Die Nachfrage nach GB News dürfte entsprechend sein.

Dass die Nachfrage groß sein wird, dafür sorgt auch Andrew Neil, einst Star-Interviewer bei der BBC, der seinen woken Chefs zu “outspoken” war. Neil hat die Konsequenzen gezogen und der BBC den Rücken gekehrt. Er wird fortan als Intendant von GB News fungieren und eigene Formate auf dem Sender präsentieren. Das nächste Jahr wird also nicht nur deshalb spannend, weil das UK endlich die EU-Fesseln vollständig abgelegt haben wird, sondern mit GB News ein neuer Sender für Leute wie uns, einen Sender der Nachrichten berichtet und darauf verzichtet, seine Konsumenten ständig zur politisch korrekten Ansicht zu ermahnen, den Betrieb aufnehmen wird.

GB News ist übrigens nicht der einzige Nachrichtensender, der in die oben angesprochene Lücke stoßen will, und die Konsumenten bedienen will, die ein Würgegefühl im Hals entwickeln, wenn ein Kommentator Demonstranten von Extinction Rebellion anschleimt, Kriminelle, die in US-Städten plündern als “meist friedliche” Zeitgenossen verharmlost oder Joe Biden als einen ernst zu nehmenden Kandidaten um die US-Präsidentschaft durchsetzen will.

Auch Rupert Murdoch will einen FOX News vergleichbaren Fernsehsender ab nächstes Jahr betreiben “News UK”. Im Gegensatz zu GB News, wird News UK nur abends senden.

Das Entstehen neuer Fernsehsender ist ein normaler Vorgang in einem Markt, in dem sich das Angebot immer weiter von der Nachfrage entfernt hat. In die Lücke dringen neue Anbieter ein, um die Konsumenten, die Nachrichten nachfragen, aber eben nicht die Nachrichten, die BBC, Sky, ITV oder Channel 4 präsentieren, aufzufangen. Der Prozess lässt sich als Ergebnis von Isomorphie beschreiben: Das Programm etablierter Sender weist immer weniger Unterschiede auf, es wird immer gleichgeschalteter, weil sich woke Redakteure in den Chefetagen eingenistet haben, die aus Mangel an eigener Phantasie voneinander kopieren und aus Feigheit nur das senden, was sie für am wenigsten kontrovers halten. Der Echokammer, in der sich Woke befinden, entsprechend, sitzen sie dem Irrtum auf, es gäbe eine relevante Anzahl von Menschen, die ihren woken Unsinn konsumieren will. Wir sagen voraus, dass GB News die Konsumenten von BBC, Sky und ITV im Sturm erobern wird, und die genannten Sender quasi auf den Bodensatz von Konsumenten sitzen bleiben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gut, antirassistisch, klimafreundlich, autofeindlich, ausländerfreundlich, inländerfeindlich, links, ganz links, linksextrem zu sein. Man muss kein Hellseher sein, um vorhersagen zu können, dass GB News den TV-Nachrichtenmarkt aufmischen wird. So wie man kein Hellseher sein muss, um zu wissen, dass es in Deutschland keine vergleichbare Entwicklung geben wird. Die Zwangsgebühren, die nicht nur verhindern, dass es einen Markt gibt, sondern die Einstiegshürden für neue Anbieter so hoch setzen, dass die Anzahl von Konkurrenten minimiert wird, verhindern dies sehr wirkungsvoll.



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