Langzeitfolgen: Ein aktueller Fall zeigt, was mit COVID-19-Impfstoffen auf uns zukommen könnte

Millionenstrafe nach tödlichen Appetitzüglern!

Die Überschrift aus der ARD-Tagesschau ist eine unter vielen ähnlichen Überschriften, unter denen in MS-Medien von einem Gerichtsurteil berichtet wird, mit dem in Frankreich ein Langzeit-Gerichtsverfahren das mehr als “6.500 Personen”, gegen das Pharmaunternehmen “Servier” geführt haben, zuenede gegangen ist. Die Geschichte des Falles ist schnell erzählt.

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In den 1970er Jahren hat Servier das Medikament “Mediator” auf den Markt gebracht. Zweck des Medikaments war es, den Blutdruck von Diabetikern zu senken. Diesen Zweck, von dem man ausgehen kann, dass er auch Gegenstand der medizinischen Trials, die zur Zulassung des Medikaments geführt haben, gewesen ist, scheint das Medikament auch erfüllt zu haben. Eine Nebenwirkung von “Mediator” war indes: Das Medikament wirkt Appetit zügelnd. Sie können sich vorstellen, was diese Nachricht  in den entsprechend interessierten Kreisen für eine Folge hatte. Das Medikament wurde als Appetitzügler Zweck entfremdet.

1998 hat dann ein Arzt auf die Nebenwirkungen von Mediator, wenn es als Appetitzügler eingesetzt wird, hingewiesen. Der Mann kam unter Druck und hat fortan geschwiegen.

Zwischen 1997 und 2004 wurde Mediator in der Schweiz, Spanien und Italien vom Markt genommen. Schließlich, im Jahre 2009 wurde das Medikament auch vom französischen Markt genommen.

Seit den 1970er Jahren sollen, wie die Tagesschau berichtet, “mehr als 2000 Menschen” (2001?) an “den Folgen der Einnahme gestorben sein.

Dafür wurde das Unternehmen nun, gemeinsam mit der Französischen Zulassungsbehörde verurteilt. Servier zur Zahlung von Kompensation in Höhe von 199,6 Millionen Euro sowie einer Geldbuße von 2,7 Millionen Euro, weil das Unternehmen es zugelassen habe, dass das Arzneimittel als Appetitzügkler zweckentfremdet worden sei. Die französische Zulassungsbehörde zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro, weil das Medikament von Servier zu spät vom Markt genommen worden sei.

Die ARD-tagesschau und nahezu alle MS-Medien berichten von diesem Urteil.

KEINER erbringt eine Transferleistung.

Nun ist seit PISA bekannt, dass deutsche Schüler Probleme damit haben, Transferleistungen zu erbringen, also damit, Informationen aus einem Bereich in einen anderen Bereich zu übertragen. Indes hätte man doch gehofft, dass in manchen MS-Medien der ein oder andere Beschäftigung gefunden hat, der zu einer solchen Leistung in der Lage ist. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wie dem auch sei. Hier die Informationen, die auf Transfer warten:

  • Mediator wird im Jahre 1977 zugelassen.
  • Im Jahr 1998 warnt ein Arzt vor Nebenwirkungen, die im Rahmen der Zulassung nicht berücksichtigt wurden, vor LANGZEITFOLGEN.
  • Von 1994 bis 2009 wird Mediator sukzessive von den Märkten genommen, auf denen es zugelassen war.
  • Im Jahr 2010 wird ein Gutachten veröffentlicht, das einen Zusammenhang zwischen Mediator und Nebenwirkungen, vor allem Nebenwirkungen, die das Herz-Kreislauf System betreffen, herstellt.

Nun übertragen wir diese Informationen auf das, was derzeit als größter Freiluftversuch der Medizingeschichte betrieben wird: Massenimpfung mit den Impfstoffen von Pfizer/Biontech, Moderna und AstraZeneca (weitere folgen in Kürze).

  • Bislang gibt es vereinzelte Rufer in der Meute, die darauf hinweisen, dass Langzeitfolgen der COVID-19-Impfstoffe vollkommen unbekannt, weil nicht untersucht sind. Und es gibt eine stattliche Anzahl von Personen, die die Nebenwirkungen, die sich bereits eingestellt haben, thematisieren. Auf sie alle wird erheblicher Druck ausgeübt, von Regierungen und iher medialen Meute.

Die linke Seite der folgenden Kolonnen beschreibt immer Mediator, die rechte Seite die unter Comirnaty in der Datenbank der WHO, in der Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen gesammelt werden und die an der Universität Uppssala unterhalten wird, zu findenden Informationen. Die folgende Gegenüberstellung zeigt die zeitliche Entwicklung der gemeldeten Nebenwirkungen für Mediator und COVID-19 Comirnaty. Wie man sieht, ist die größte Menge der Nebenwirkungen als eine Folge der Klage gegen Servier bekannt geworden. Man kann dieses Ergebnis in zweierlei Hinsicht lesen: Entweder haben die meisten, die unter Nebenwirkungen von Mediator gelitten haben wollen, erst bemerkt, dass sie unter Nebenwirkungen gelitten haben, als die Aussicht auf Entschädigungszahlung im Raum stand, oder es war erst nach Bekanntwerden des Gutachten im Jahre 2010 möglich, Folgen der Einnahme von Mediator klar zu bestimmen. Wie dem auch sei, Mediator, das Medikament, das in der ARD-Tagesschau wegen seiner erheblichen Nebenwirkungen thematisiert wird, hat Jahrzehntelang eine sehr unauffällige Existenz geführt. Ganz im Gegensatz zu den unter Cormirnaty in der Datenbank der WHO geführten COVID-19 Impfstoffen. Schon nach nur wenigen Monaten des Einsatzes sind Nebenwirkungen in großer Zahl und Schwere bekannt.

MEDIATOR
COMIRNATY

Wenn ein Statistiker zwei Verteilungen wie diese sieht, von denen eine lange Jahre unauffällig ist, also wenige Fälle zu Buche schlagen, während die andere bereits kurz nach Beginn der Zeitreihe durch die Decke geht, dann führt dies bei ihm zu dem Verdacht, dass im Vergleich zum Medikament auf der linken Seite, der Impfstoff auf der rechten Seite nicht nur erheblichen Schaden anrichtet, sondern auch das Potential hat, erhebliche Langzeitfolgen nach sich zu ziehen.

Dieses Argument ist eines, das von der tatsächlichen Fallzahl abstrahiert und auf die schlichte Tatsache, dass schon nach kurzer Zeit des Einsatzes des Impfstoffes eine immense Anzahl von Nebenwirkungen bekannt ist. Dies deutet darauf hin, dass auf lange Sicht noch erhebliche Nebenwirkungen hinzukommen werden, weil niemand weiß, welche Anwendungen und welche bei denjenigen, die geimpft werden, vorhandenen gesundheitlichen Probleme oder Konstellationen mit COVID-19-Impfstoffen kovariieren und zu unerwünschten Folgen führen. Wohlgemerkt: Mediator ist auf den Markt gekommen, nachdem das langjährige Zulassungsverfahren durchlaufen war. COVID-19 Impfstoffe sind bereits lange, bevor die normale Dauer eines Zulassungsverfahrens überhaupt erreicht ist, auf den Markt gekommen.

Die folgenden Abbildungen stellen die Altersverteilung derjenigen, die von einer Nebenwirkung des jeweiligen Medikaments/Impfstoffs heimgesucht wurden, einander gegenüber (linke: Mediator, rechts: Comirnaty).

MEDIATOR
COMIRNATY

Während die Altersverteilung bei Mediator mit einer hohen Unsicherheit verbunden ist, was darauf zurückzuführen sein dürfte, dass die Meldung der Nebenwirkung nicht zeitnah erfolgt ist, sondern erst nachdem sich Anwälte auf die Suche nach Mandanten gemacht haben, ist die Altersverteilung der Nebenwirkungen für den COVID-19 Impfstoff Comirnaty (BNT162b2 von Pfizer/Biontech) recht gut dokumentiert. Häufungen finden sich bei 18 bis 64jährigen. Die folgenden Abbildungen zeigen die Verteilung der Nebenwirkungen auf die einzelnen Kategorien gesundheitlicher Beeinträchtigung, von neuronalen bis zu Herz-Kreislauf-Problemen (abermals links: Mediator, rechts: Comirnaty):

MEDIATOR
COMIRNATY

Die Nebenwirkungen, die Mediator entfaltet hat, sind mehr oder weniger in ihrer Häufung auf zwei Gruppen beschränkt: Herz-Kreislauf Probleme und Probleme der Atemwege. Die Verteilung der Nebenwirkungen von Mediator kann man als eine Verteilung beschreiben, in der sich die Nebenwirkungen mehr oder weniger in zwei Bereichen massieren. Dagegen sind die Nebenwirkungen, die mit Comirnaty verbunden sind, mit einem COVID-19-Impfstoff, viel weiter gestreut. Neben der Sammelkategorie der generellen Störungen, in der sich Fieber und Husten finden, scheint der COVID-19 Impfstoff eine breite Palette unterschiedlichster Impffolgen nach sich zu ziehen, von Herz-Kreislauf Problemen, über Atemwegsprobleme, über Störungen des zentralen Nervensystems, Muskel- und Gliedererkrankungen, Bluterkrankungen, Augenprobleme, neurologische Probleme bis hin zu Hautproblemen: es findet sich alles.

Wir haben somit ein Medikament, das nach mehreren Jahrzehnten des Einsatzes Nebenwirkungen entfaltet, die niemand vorhergesehen hat. Dasselbe Medikament, Mediator, ist nach Einführung und für Jahrzehnte unauffällig, bis ein Arzt auf Gefahren hinweist und nach einem weiteren Jahrzehnt Zulassungsbehörden tätig werden. Die Palette der Erkrankungen, die sich als Nebenwirkung auf Mediator einstellen, ist relativ eng umrissen und zeigt deutliche Klumpungen bei Herz-Kreislauf- und Atemwegsproblemen. Die unmittelbar nach Einnahme des Medikaments von Servier Verstorben summieren sich in 33 Jahren auf 135 Menschen. Weitere rund 2000 Menschen sollen an Langzeitfolgen gestorben sein.

Und wir haben einen Impfstoff, der schon wenige Monate nach Einsatz erhebliche Nebenwirkungen zeigt, die sich über nahezu alle Bereiche des menschlichen Organismus erstrecken, was den Verdacht nahelegt, dass der aggressive Impfstoff auf der Suche nach der jeweiligen Schwachstelle ist, an dem schon nach nur wenigen Monaten gut 2.500 Menschen verstorben sind und von dem man auf Grundlage seiner breiten Palette von Nebenwirkungen annehmen muss, dass er erhebliches Potential hat, um Langzeitfolgen zu produzieren. 



Im ersten Fall wurden rund 200 Millionen Euro an Entschädigungs-Zahlungen fällig.

Wie viele Millionen Euro oder Milliarden Euro werden wohl in – sagen wir 10, 20, 30 Jahren fällig, wenn sich die Langzeitfolgen von Comirnaty und anderen COVID-19 Impfstoffen eingestellt haben bzw. nicht weiter verschwiegen werden können?

Ob der einfache Transfer der Chronologie im Fall von Mediator auf die COVID-19-Impfstoffe korrekt ist, ist eine Frage, die erst mit der Zeit beantwortet werden kann. Ob er nicht korrekt ist, ist jedoch auch eine Frage, die sich erst mit der Zeit beantworten lässt, denn niemand weiß, welche Langzeitfolgen aus den beträchtlichen Nebenwirkungen, die in ihrer Einzel-Aufstellung 124 Seiten füllen, entstehen, auch nicht die deutsche Bundesregierung. Wenn die Vielzahl unterschiedlicher Nebenwirkungen indes ein Indiz für das Potential möglicher Langzeitfolgen darstellt, dann muss man sich wohl warm anziehen.

Es ist schon erstaunlich, auf welch’ dünner empirischer Basis Polit-Darsteller bereit sind, unglaublich weitreichende Entscheidungen zu treffen. Ebenso erstaunlich ist es, dass Menschen als Helden gefeiert werden, die einen Impfstoff vorzeitig auf den Markt gebracht haben, dessen Langzeitfolgen sie nicht kennen können und an dessen Folgen Hunderttausende leiden und Tausende sterben. Das alles zeigt eine Verschiebung der Gewichte in den westlichen Gesellschaften. Vom einstigen Liberalismus, in dem das Individuum als höchster Wert gesehen wird, ist nicht viel geblieben, denn mittlerweile werden Individuen wieder der Phantasie kollektiver Entitäten, z.B. der Volksgesundheit geopfert. Der nächste Schritt in dieser Form der “Kollektivierung” ist leider bekannt und leider scheint sich Geschichte zu wiederholen, ständig …



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