Woke Phantasien oder Elternrechte? Wie die ARD-tagesschau über ein Gesetz in Florida desinformiert

Es gibt eine Neufassung des St. Florians Prinzip.

Früher ging es nur darum, Schaden von sich auf andere umzulenken, heute geht es darum, die Anforderungen, die an die eigene Position gestellt werden, mangels Qualifikation und menschlicher Eignung, auf andere abzuwälzen.

Florian Meyer schreibt für die ARD-tagesschau über Angelegenheiten aus den USA, von denen die Redaktionshansln der ARD der Ansicht sind, sie seien auch für deutsche Leser von Interesse. Florian Meyer sitzt dafür eigens im ARD-Studio Washington. Boah ey. Gleich bei Creepy Joe um die Ecke.

Die ARD ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Als solche ist die ARD zu AUSGEWOGENER BERICHTERSTATTUNG verpflichtet.

[…]

[…]

[…]

[…]

Okay, wenn Sie sich beruhigt haben, dann können wir jetzt weitermachen?

Für Florian Meyer sieht ausgewogene Berichterstattung so aus [wir stellen jeden Absatz im Werk von Meyer in Kurzfassung dar]:

  • Überschrift: “Es geht um mehr als Worte.”
  • Unterüberschrift: Proteste gegen Gesetz in Florida. LGBTQ-Bewegung befürchtet, dass “Worte wie homosexuell in Schulen nicht mehr benutzt werden dürfen”.
  • 1. Absatz: In den USA “wütet ein Kulturkampf” bis in den Schulunterricht: Beipiel “Gesetz zur Regulierung elterliche Rechte in der Bildung”
  • 2. Absatz: “Don’t say gay bill – sag’ nicht homosexuell Gesetz” sagen “Demokraten, Mitglieder der Schwulen-, Bi-, Trans- und Queer-Bewegung” dazu.
  • 3. Absatz: Behauptung: “Das Gesetz verbietet es Schülern und Lehrern im Unterricht generell über die sexuelle Orientierung sprechen zu dürfen.”
  • 4. Absatz: Demokratischer Abgeordneter sagt: dieser Teil der Gesellschaft wird gelöscht.
  • 5. Absatz: Schüler Will Lurkins, ein armes Menschlein, das “im konservativ geprägten … Florida” um sein Recht kämpfen muss, jammert, er habe für seine Existenzberechtigung kämpfen müssen.
  • 6. Absatz: Nichts von dem, was Florian Meyer bis dahin zusammengeschrieben hat, so gesteht er nun ein, steht im Gesetz. Das Aussprechen der Worte sei gar nicht verboten. Echt ey.
  • 7. Absatz: Das Gesetz sei “absichtlich ungenau formuliert”, “altersgerecht sei nicht genau definiert”, es gehe also doch darum das Aussprechen zu verbieten, phantasiert der “demokratische Abgeordnete Shevrin D. Jones”.
  • 8. Absatz – Gesamt: Ein Rick sagt mehr als tausend Worte. Der “stark konservative … Rick DeSantis”, Florian Meyer, der Mann, der eigens dafür bezahlt wird, vor Ort in den USA Informationen zu beschaffen, meint Ronald Dion de Santis, “Ron DeSantis”, den Gouverneur von Florida, hat bereits erklärt, das Gesetz zu unterstützen.
  • 9. Absatz: Der Chef von Disney, Bob Chapek ist gegen das Gesetz. Wofür das relevant ist? Ey, Disney. Disney ist dagegen, die Herrschaften, die mit der CCP in China dicke Geschäfte machen, die sind dagegen. Florian findet das wichtig.
  • 11. Absatz: De Santis wird das Gesetz wohl unterschreiben.

11 Absätze eine Überschrift und eine Unterüberschrift umfasst der Beitrag von Meyer. In sechs Absätzen kommen Gegner des Gesetzes zu Wort. In der Überschrift und der Unterüberschrift wird suggeriert, dass dieses Gesetz verachtenswert sei. In acht Absätzen wird die Position der Gegner des Gesetzes dargestellt, kommen Gegner des Gesetzes zu Wort. In KEINEM Absatz kommt ein Befürworter des Gesetzes zu Wort. Während das, was die Gegner “befürchten”, ausgiebig dargestellt wird, wird das, was die Befürworter mit dem Gesetz bezwecken, in keinem Absatz zur Sprache gebracht. Der einzige Absatz, der nicht mit Vorstellungen und Phantasien, sondern mit dem, was tatsächlich im Gesetz steht, gefüllt ist, er dient nur dazu, um im nächsten Absatz diskreditiert zu werden. Das, was Florian Meyer hier abliefert, hat mit ausgewogener Berichterstattung nichts zu tun, es ist parteiische Berichterstattung. Ein Abgeordneter der US-Demofrauds hätte den Beitrag kaum anders geschrieben, es ist das St. Florians Prinzip der ARD: Wenn Sie Informationen suchen, dann gehen Sie woanders hin, gehen Sie zu … ScienceFiles.

Ergänzen wir also das, was St. Florian von der ARD verschweigt.

House Bill 1557, die vom Repräsentantenhaus und vom Senate in Floria bereits abgesegnet wurde, läuft unter dem Namen “Parental Rights Bill” Es geht also um die Rechte von Eltern. Das, was die woken Spinner, die normale Menschen mit ihrer Besessenheit mit sexueller Orientierung verfolgen und selbst vor Kindern nicht halt machen, herausgepickt haben, ist ein kleiner Teil des Gesetzes und wie wir denken, nicht der relevante Teil, vielleicht der ideologisch relevante Teil, aber sicher nicht das, was House Bill 1557 zu einem wichtigen Gesetz macht.

Das, was zur allgemeinen Erregung unter Woken geführt hat, immerhin bemerken sie auf diese Weise, dass sie noch leben, das findet sich auf Seite 4 unter Punkt 3 und lautet:

“Classroom instruction by school personnel or third parties on sexual orientation or gender identity may not occur in kindergarten through grade 3 or in a manner that is not age-appropriate or developmentally appropriate for students in accordance with state standards”.

Verboten ist demnach Unterricht zu sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität im Kindergarten und in den Klassen 1 bis 3, also für Kinder, die das 8 Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wie man gegen eine solche Regelung sein kann, die letztlich Kinder vor Übergriffen durch irre, von ihrer Sexualität besessene Erwachsene schützt, sie vor entsprechendem Missbrauch schützt, das ist uns ein Rätsel. Kinder, die das 8. Lebensjahr vollendet haben, in der Regel ab der vierten Klasse können nur dann mit sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität im Unterricht penetriert werden, wenn eine solche “Belehrung” ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand gerecht wird.

Gut, das vom Tisch, nun zu dem, was sonst noch im Gesetz steht:

  • Es wird Schulen generell untersagt, Akten über Kinder anzulegen, die den Eltern nicht zugänglich sind.
  • Es wird Schulen und Schulpersonal untersagt, Schüler dazu zu ermuntern, Informationen vor ihren Eltern geheimzuhalten.
  • Es wird Schulen untersagt, Ihrem Schulpersonal das Teilen von Informationen über Kinder mit deren Eltern zu untersagen.
  • Es wird Schulen und Schulpersonal untersagt, Informationen über die Gesundheit oder den Gesundheitszustand von Kindern ohne das Einverständnis der Eltern zu erheben.
  • Das Gesetz enthält eine Regelung, die es Eltern ermöglicht, gegen Schulen oder Schulpersonal, das gegen dieses oder andere Gesetze verstößt, vorzugehen.

Deshalb heißt das Gesetze “Parental Rights Law”, es ist ein Gesetz, das die Erziehung von Kindern aus den Klauen woker Spinner und anderer Übergriffiger wieder in die Hände von Eltern gibt, ein Gesetz “to reinforce the fundamental right of parents to make decisions regarding the upbringing and control of their children”. Deshalb ist das Gesetz Linken ein Dorn im Auge. Dier LSBTQ-Blödsinn ist nur vorgschoben um die Meute derer, die davon leben, Schaum vor dem Mund zu entwickeln, weil das die einzige Form von Lebensausdruck ist, die sie kennen, zu mobilisieren. Tatsächlich ist das Gesetz aus Florida eine Kriegserklärung an all diejenigen, die schon seit längerem versuchen, Kinder und vor allem deren Erziehung, über die unterschiedlichsten Tricks, z.B. über die Formulierung von Kinderrechten zu einem Gegenstand staatlicher Verwaltung zu machen, der dem Zugriff von Eltern jederzeit entzogen werden kann.

Aber davon lesen Sie natürlich in der Tagesschau nichts. So wenig, wie die “andere Seite” bei der woken Tagesschau zu Wort kommt. Holen wir also nach, was die Tagesschau unterschlägt:

“Es gibt Unternehmen wie Disney, so sagt de Santis, die kritisieren, dass wir Eltern Rechte zurückgeben wollen, dass wir keinen Transgenderismus in unseren Kindergärten und Grundschulen wollen. Die Rechte von Eltern stehen bei uns in Florida im Zentrum unserer Politik, nicht die woken Träumereien von Unternehmen.”



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