Gender-Trash-Ranking 2018

Das neue Gender-Trash-Ranking für das Jahr 2018 ist soeben fertig geworden.

Es stellt die Universitäten, die man meiden sollte bzw. meiden muss in aufsteigender Reihenfolge dar und zeigt einmal mehr, dass Berlin das Mekka derer ist, die Wissenschaft zerstören wollen. Aber: Die Berliner sind nicht allein in ihrem Bemühen, mit Genderismus eine Variante des Marxismus-Leninismus an Universitäten zu etablieren, die einmal mehr die Suche nach Erkenntnis zu Gunsten der politischen Indoktrination und des politischen Aktivismus beseitigt. Nordrhein-Westfälische Universitäten, namentlich in Bielefeld und Bochum haben aufgeschlossen.

Auch die Universitäten in Freiburg, Frankfurt, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster und Paderborn sollten diejenigen meiden, die sich mit der Absicht tragen, ein Studium in einem Fach der Sozialwissenschaften zu absolvieren, und zwar mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Ausbildung zu erreichen. Gemessen am Ausmaß der Verbreitung, die Genderismus an den genannten Universitäten hat, dürfte es schwierig werden, eine vernünftige wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten.

Dies gilt in etwas geringerem Ausmaß auch für die Universitäten Bremen, Kassel, Hannover, Trier, Siegen, Aachen, Oldenburg und Greifswald. Sie sind schon in einem Ausmaß mit Genderismus inkubiert, das es schwierig macht, Wissenschaft anstatt politischen Aktivismus’ zu betreiben.

Die restlichen Universitäten, beginnend mit der Universität Lüneburg haben den Rubikon insofern überschritten als sie Gender Studies in den Korpus ihrer Fächer aufgenommen und damit gezeigt haben, dass es ihnen mehr um politisches Andienen, denn um wissenschaftliche Erkenntnis geht. 

Das Ranking basiert auf einer Gewichtung des Ausmaßes, in dem an einer Universität “Gender Studies” institutionell in Form von Professuren verankert sind. 

Wer nach einer Universität Ausschau hält, die bislang vom Genderismus verschont geblieben ist, für den haben wir die entsprechenden Universitäten hier zusammengestellt.

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Genderista-Wiki

Newspeak: Wenn aus Asylbewerbern Schutzsuchende werden

Man staunt nicht schlecht, wenn man – wieder einmal – versucht, das statistische Durcheinander das Bundesamt geworden ist und nunmehr alles tut, um die online verfügbaren Daten unauffindbar zu machen, Statistiken zu Asylbewerbern, die nicht das Asylbewerberleistungsgesetz betreffen, zu finden und feststellen muss, dass es nur noch Statistiken zu „Schutzsuchenden“ gibt.

Die neueste Statistik der Schutzsuchenden für das Jahr 2016, von der nicht bekannt ist, ob es die erste ihrer Art ist, weil entgegen sonstigen Gepflogenheiten beim Statistischen Bundesamt keine Verweise auf ältere Veröffentlichungen vorhanden sind und eine entsprechende Suche durch den Ergebnismüll, den die Suchfunktion des Statistischen Bundesamts generiert, nach 20 Ergebnisseiten á 10 Einträge frustriert wird, unterscheidet penibel nach Schutzsuchenden mit offenem Schutzstatus, Schutzsuchenden mit anerkanntem Schutzstatus und Schutzsuchenden mit abgelehntem Schutzstatus.

Schutzsuchende selbst werden beim Statistischen Bundesamt definiert als „Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten. Die Begründung für ihren Aufenthalt wird hierbei aus ihrem Aufenthaltsstatus im Ausländerzentralregister abgeleitet“.

Im Gegensatz zum Statistischen Bundesamt kennt das Aufenthaltsgesetz in seinem § 25, in dem der Aufenthalt aus humanitären Gründen geregelt ist, keine Schutzsuchenden. Dafür finden sich Asylbewerber, so genannte Genfer Konventionsflüchtlinge, Personen, die subsidiären Schutz genießen, weil sie in ihrem Heimatland von Todesstrafe, Folter oder in anderer Weise ernsthaft an Leben und Gesundheit bedroht werden (AsylGesetz § 4 Absatz 1). Die genannten Gruppen finden sich auch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das bislang noch nicht in Bundesamt für Schutzsuchende umbenannt wurde. Die drei Kategorien der Flüchtlinge (Art 16a GG und Gender Konvention), von Flüchtlingen, die subsidiären Schutz genießen und Flüchtlingen, die humanitären Schutz genießen, d.h. denen z.B. ein Aufenthalt aus politischen Erwägungen nach § 22 Aufenthaltsgesetz gewährt wird:

„1 Einem Ausländer kann für die Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. 2 Eine Aufenthaltserlaubnis ist zu erteilen, wenn das Bundesministerium des Innern oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahme erklärt hat.“

Aufenthaltserlaubnisse aus humanitären oder subsidiären Gründen spielen kaum eine Rolle. Rund 1 – 2% der gewährten Aufenthaltserlaubnisse sind diesen beiden Kategorien zuzuordnen. Der Rest verteilt sich auf Asylbewerber, die anerkannt wurden.

Der Unterschied zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen, denen aus subsidiären und humanitären Gründen ein Aufenthaltsrecht eingeräumt wird, ist nicht unerheblich, denn letzteren wird nur deshalb ein subsidiär oder humanitär begründeter Aufenthalt gewährt, weil ihnen eine Anerkennung als Asylbewerber versagt geblieben ist oder bleiben würde, wenn sie sich darum bemühten.

Zwischen einem Asylbewerber und einem Schutzsuchenden besteht somit ein großer Unterschied, so dass man sich fragt, warum das Statistische Bundesamt in einem Streich, der an Orwells Newspeak erinnert, alle zusammen mauschelt und als Schutzsuchende bezeichnet?

Die Antwort liegt nahe: Wie bei Orwell, so dient auch dem Statistischen Bundesamt Newspeak als Mittel der Manipulation. Denn die Assoziationen, die sich mit den Begriffen „Schutzssuchende“ und „Asylbewerber“ verbinden, sind Grund verschieden. Der Begriff Schutzsuchende ist eine Form der Infantilisierung und ein Appell an die guten Menschen, ihre überlegene Position zu benutzen, um denen, die reinen Herzens und auf der Flucht vor großer Gefahr, Schutz suchen, zur Rettung zu eilen. Dagegen ist der Begriff des Asylbewerbers ein Rechtsbegriff, der deutlich macht, dass es eine erwachsene und eigenverantwortliche Person gibt, die einen Status beansprucht, von dem sie denkt, dass sie die dazu notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Während ein Asylbewerber die Prüfung eines Anspruches nachsucht, gibt sich ein Schutzsuchender vollständig in die Obhut seines Beschützers. Beider Beziehung ist nicht mehr durch Rechtssätze begründet, sondern durch die Willkür des Beschützers, der Schutz ganz unabhängig von allgemeingültigen Kriterien gewährt. Dies mag zwar die Flüchtlingspolitik von Merkel beschreiben, verhält sich aber diametral zu den Ausländergesetzen, die nach wie vor der Prüfung eines Anspruches auf Asyl und nicht der Gewährung von Schutz gewidmet sind. Auch Verwaltungsrichter sind immer noch mit Asylanträgen und nicht mit Anträgen auf Schutzgewährung konfrontiert.

Weil die Realität vollständig von der Sprachregelung abweicht, die man im Statistischen Bundesamt gefunden hat oder zu finden gezwungen wurde (das Statistische Bundesamt untersteht dem Innenministerium), gibt es keine andere Erklärung für diese Newspeak als den Versuch, die Bevölkerung zu manipulieren und in den Glauben zu lullen, die Frage, ob Flüchtlinge in Deutschland bleiben könnten, beziehe sich darauf, ob es gute Menschen gibt, die ihnen Schutz gewähren und auf diese Weise die Realität zu verschleiern, die nach wie vor vorsieht, dass ein Antrag auf Asyl gestellt, geprüft und entschieden werden muss. Und natürlich vermittelt die Infantilisierung „Schutzsuchende“ das Bild des Schutzbefohlenen, der sich nicht selbst gegen die Monster wehren kann, denen er ausgeliefert wäre, würde nicht der deutsche Supermann an seine Seite eilen, um ihn gegen die böse Welt zu verteidigen. Eine schlimmere Form der Entindividualisierung und Objektivierung von Flüchtlingen ist uns nicht vorstellbar.

Aber wir sind auch keine linken Gutmenschen.

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Für ein besseres Programm: Öffentlich-rechtliche Sendeanstalten abschaffen

Die Bereitstellung von Rundfunkangeboten wird in Deutschland und in anderen Ländern als öffentlicher Service angesehen, als Leistung, für die Bürger zu bezahlen haben, während sie von öffentlichen Institutionen bereitgestellt wird. Was dabei herauskommt, das weiß in Deutschland jeder. Und ob außer den Richtern beim Bundesverfassungsgericht noch jemand der Ansicht ist, öffentlich-rechtliche Sender seien wegen eines Kultur- oder Bildungsauftrags unverzichtbar, ist eigentlich keine Frage.

Betrachten wir die Frage der Bereitstellung von Rundfunkangeboten doch einmal aus der Perspektive der Konsumenten. Wie kann man sicherstellen, dass das Programm, das angeboten wird, nicht den Interessen von Parteien, Publizisten und anderen, die sich berufen fühlen, ihre Vorlieben anderen aufzuwingen, entspricht, sondern den Erwartungen der Konsumenten?

Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach.

Ein Rundfunkprogramm, das öffentlich finanziert ist, aber für Konsumenten keinerlei Möglichkeit vorsieht, ihre Programmvorlieben durchzusetzen, wird über kurz oder lang zu einem Programm, das die Interessen derer widerspiegelt, die die Programme erstellen oder Einfluss auf die Programmerstellung nehmen können, also in erster Linie derjenigen, die in Programmräten oder bei Sendern in Positionen sitzen, die ihnen Einfluss auf die Programmgestaltung einräumen. Die Wünsche der Konsumenten, das, was Konsumenten sehen wollen, sie werden nur selten mit dem, was gesendet wird, übereinstimmen. Die Vielfalt der Kundenwünsche wird sich in der Monotonie des geplanten Fernsehens nicht erkennen lassen.

Ein Rundfunkprogramm, das über Werbung finanziert wird, wird auch ein partikulares Programm sein, das die Vielfalt von Kundenwünschen nicht annähernd repräsentiert. Sender, die sich über Werbung finanzieren, haben ein Interesse daran, möglichst viele Konsumenten zu erreichen. Sie werden entsprechend auf Masse und weniger auf Klasse setzen.

Was bleibt ist ein Vorschlag, den Ronald Coase schon 1961 gemacht hat: Abonnement-Rundfunk (Subscription oder Pay-Per-View). Konsumenten abonnieren die Programme, die ihren Vorlieben entsprechen, vielleicht auch die Sender, die ein Programmangebot haben, das ihnen gefällt. Auf diese Weise wird der Preismechanismus, der in Märkten dafür sorgt, dass nichts produziert wird, das niemand kaufen will, auf Rundfunkanstalten übertragen und auf diese Weise der Benutzung öffentlich-rechtlicher Anstalten für ungewollte Indoktrination dann ein Ende gesetzt, wenn diese Indoktrination nicht nachgefragt wird.

Wenn die Konsumenten von Rundfunkangeboten selbst darüber entscheiden können, für welches Angebot sie bezahlen wollen und für welches nicht, ist gewährleistet, dass sich eine breite Spanne von Angeboten etabliert, denn nicht jeder will Fußballübertragungen sehen und nicht jeder ist an modernen politisch-korrekten Spielfilmen interessiert. Mit der Einführung von Abonnements als Finanzierungsquelle für Rundfunkanstalten erhalten Konsumenten Macht über das Programmangebot. Ihre Wünsche entscheiden über Erfolg oder Misserfolg eines Rundfunkangebots – nicht mehr die Spleens von Politikern oder die persönlichen Vorlieben von Programmverantwortlichen.

Rundfunkgebühren, die derzeit für ein Programm entrichtet werden müssen, auf das Konsumenten einerseits obwohl sie dafür bezahlen keinen Einfluss haben, das sie andererseits häufiger nicht sehen als das sie es sehen wollen, entfallen im Modell von Coase, schon weil Rundfunkprogramme nur dann zu öffentlichen Dienstleistungen erklärt und vom Staat einvernahmt werden können, wenn der Staat und die ihn tragenden Interessengruppen sich davon einen Gewinn versprechen, eine Möglichkeit, die Meinungsbildung von Bürgern zu manipulieren, eine Gelegenheit, Parteisoldaten auf Kosten von Steuerzahlern durchzufüttern, eine Option, um Bürger mit bestimmten Informationen zu füttern und von anderen Informationen abzuschneiden – ein Machtmittel zur Unterdrückung der Bürger also. Und natürlich will in einer Demokratie niemand die Bürger unterdrücken oder gar unmündig halten.

Deshalb kann es nur einen Schluss geben: Die Abschaffung der Rundfunkgebühren und die Einführung eines Abonnement-Systems als Finanzierungsquelle für Rundfunksender.

Für alle, die der Beitrag von Ronald Coase interessiert:

Coase, Ronald E. (1966). The Economics of Broadcasting and Government Policy. American Economic Review 56(1/2): 440-447.

Coase, Ronald E. (1961). Why Not Use the Price System in the Broadcasting Industry? Freeman 11(July): 52-57.

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Anmaßend – Rückwärtsgewandt – Dämlich: ARD stell Weichen für mehr Diversität

William Fielding Ogburn: Den Namen sollten Sie sich merken. Ogburn war ein US-amerikanischer Soziologe, der bereits 1959, aber immerhin im Alter von 73 Jahren, gestorben ist. Ogburn war u.a Präsident der American Statistical Society, ein Grund, warum ihn Soziologen in Deutschland weitgehend ignorieren, obwohl international eine erhöhte Nachfrage nach Ogburn zu verzeichnen ist.

Dass Ogburn wieder hoch im Kurs steht, das hängt an seiner Theorie des „cultural lag“. Darin unterscheidet er zwischen materieller und immaterieller Kultur. Erstere schlägt sich in Technologie, Smartphones, Computern, künstlichen Satelliten usw. nieder, letztere in Ideen und Konzepten und im Versuch, mit der Veränderung der materiellen Kultur und den Konsequenzen dieser Veränderung Schritt zu halten. Das gelingt nicht immer. Manche Gesellschaften zeichnen sich durch einen mehr oder weniger großen Rückstand in der immateriellen Verarbeitung neuer Technologien und ihrer Konsequenzen, eben durch ein cultural lag aus.

Die Probleme, die deutsche Journalisten, Politiker und viele derjenigen, die an Universitäten einen Sozialwissenschaftler darstellen wollen, mit den neuen Medien im Allgemeinen und mit Sozialen Medien, nicht zu reden von US-Präsidenten, die diese Sozialen Medien nutzen, haben, sie sind ein Beispiel dafür, wie die immaterielle Kultur in Teilen der Entwicklung der materiellen Kultur hinterherhinkt, wie veraltete Ideen und Vorstellung davon, wie z.B. Journalismus betrieben werden soll und welche Kanäle für journalistische Informationen bereit stehen, im Konflikt mit den neuen Möglichkeiten, wie sie durch neue Technologien geschaffen werden, stehen und dabei in der Regel ein jämmerliches Bild abgeben.

Ein besonders jämmerliches Bild geben diejenigen ab, die wie verwittertes Gestein immer noch der Strömung des Flusses trotzen, der seit rund einem halben Jahrhundert sein Bett um einen halben Kilometer nach rechts verlegt hat. Dennoch stehen sie da, stemmen sich gegen die Strömung, die gar nicht mehr vorhanden ist.

Derart Übriggebliebene, die gerne die Zeit zurückdrehen wollen, in die gute alte vor-technologische Zeit, als das Leben noch einfach und nicht komplex war, treffen sich z.B. am nächsten Montag zum Versuch, dem Kadaver der Gender Studies, der bereits stinkt, wieder Leben einzuhauchen. Aber Gender Studies sind tot. Die Zeit hat sie überholt. Die Kids sind mehr interessiert an Smartphone-Apps und den neuesten Gadgets als an den Hirngespinsten, mit denen die Genderista seit Jahren die Öffentlichkeit langweilt. Junge Frauen sind selbstbewusst, halten sich nicht wie ihre Vorgänger für behindert und brauchen daher auch niemanden, der sie im Kinderwagen über ausgetretene Pfade schiebt: Wenn die materielle Kultur mit ihren Technologien der immateriellen davongelaufen ist, dann gibt es nur die Möglichkeit, hinterher zu rennen. Wer versucht, technologische Entwicklungen zurückzudrehen, nachdem sie sich längst in gesellschaftliche Normalität übersetzt haben, der steht auf verlorenem Posten.

Nicht nur die ARD ist ein Museum der Angst. Wir empfehlen unseren Lesern diesen sehr guten Thriller!

Dort steht er nicht allein. Dort steht auch die ARD, die gerade beschlossen hat, den Zuschauern und Zuhörern der Sendeanstalten, aus denen sich die ARD konstituiert, mehr Diversität zuzumuten. Ganz so als gäbe es keine neuen Technologien, die die ARD überflüssig und verzichtbar machen, will die öffentlich-rechtliche ARD ihren Zuschauern mehr Diversität verordnen. Mehr Diversität hat natürlich nichts mit mehr Abwechslung zu tun. Vielmehr sollen mehr Frauen, das ist das einzige, woran man bei der ARD im Zusammenhang mit Diversität denken kann, dem Zuschauer und Zuhörer zugemutet werden, ob sie passen oder nicht. Wenn Sie also zu denen gehören, die die ARD abschalten, wenn sie mit Piepsstimmen penetriert werden oder mit der 70 Kommissarin, die sich wieder nur dadurch auszeichnet, dass sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommen will, dann können sie die ARD in Zukunft ruhig ausgeschaltet lassen. Es wird nicht besser: Im Gegenteil, es wird schlimmer.

Die ARD ist angetreten, die 1990er Jahre festzuhalten, als der Genderismus vielleicht noch eine neue Idee war, von der noch nicht alle bereits wussten, dass es ein totalitärer Langweiler ist, dessen Vertreter eine Methode suchen, um sich auf Kosten der Allgemeinheit durchzufuttern, und sich gegen den Fortschritt zu stemmen, der soweit fortgeschritten ist, dass die ARD wirkt, wie ein Relikt, das den Einschlag eben jenes Meteors überdauert hat, dem die meisten Saurier zum Opfer gefallen sind.

Zu dieser wirklich dämlichen Vorstellung, man könne die Uhr anhalten oder die technische Entwicklung gar zurückdrehen, neue soziale Medien wieder beseitigen, kommt noch eine Form der Anmaßung, wie sie nur diejenigen haben können, die sich dämlich verhalten, weil sie dämlich sind. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille sagt: „Es muss bei allen Entscheidungen ein Bewusstsein geben, dass Klischees und überholte Rollenbilder zum gegebenen Zeitpunkt in Frage gestellt und gebrochen werden müssen“.

Das ist der Handlungsbedarf, den die ARD im Zusammenhang mit Diversität und dem eigenen Programm sieht. Es ist eine unglaubliche Anmaßung, und es ist unheimlich dämlich, seinen Zuschauern und Zuhörern zu sagen, dass man gedenkt, sie zu penetrieren, zu indoktrinieren und zu manipulieren. Muss man mit denjenigen, die die Zeit in der ARD zurückgelassen hat, Mitleid haben?

Eigentlich gibt es nur zwei Reaktionen auf derartige Aussagen, die so völlig aus der Zeit fallen und von so wenig Kenntnis über die vorhandenen materiellen kulturellen Güter verrät: Eine Ohrfeige für Anmaßung oder Mitleid für die brummende Dämlichkeit, die in diesen Anmaßungen zum Ausdruck kommt.

“Spirit(s) – are you there?”

Wir tendieren gewöhnlich zu ersterem, machen in diesem Fall jedoch eine Ausnahme, weil wir gerade an Catweazle gedacht haben und Catweazle hatte es nicht leicht, in der Moderne, die ihm so fremd war. Sein cultural lag war dem der ARD vergleichbar, wenngleich Catweazle nicht anmaßend war. Vielleicht tendieren wir doch eher zur Ohrfeige.

Allen Zuschauern und Zuhörern können wir nur raten: Schalten Sie das Erste ab. Setzen sie sich lieber in die erste Reihe vor dem eigenen Computer und genießen die Vorteile die neue Technologien bringen: Freie Suche nach interessanten Inhalten. Echte Diversität in Meinung, Information, Theorien und Typen, die man im Internet treffen kann. Was ist dagegen die Monotonie, die man bei der ARD als Diversität verkaufen will? Richtig. Mitleiderregend.

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Drei Grüne Affen

Was macht man mit Personen, die sich weigern, die Realität zur Kenntnis zu nehmen? Die nichts wahrnehmen wollen, was dem, was sie für richtig halten, widerspricht? Die sich gegen rationale Argumente, Fakten und Belege abschotten und monoton wiederholen, was sie sich als Psalm zurecht gelegt haben?

Im täglichen Leben sind solche Menschen nur dann überlebensfähig, wenn sie von anderen leben können. Gibt es diese anderen nicht, dann erledigen sich die Realitätsverweigerer entweder selbst, laufen zum Beispiel vor ein Auto, weil sie die Existenz von Bezinmotoren nicht anerkennen oder landen in der Irrenanstalt, weil sie für ihre Umwelt zu einer zu großen Zumutung geworden sind.

Was aber macht man, wenn Realitätsverweigerer, Personen, die Fakten nicht hören und sehen und schon gar nicht aussprechen wollen, in Parlamenten sitzen, wenn sie öffentliche Mittel erhalten, um ihre Realitätsverweigerung zu popularisieren, wenn sie die Realität bewusst lügend oder aufgrund eigener kognitiver Defizite öffentlich verweigern und damit Anhänger unter denen finden, die denken, wenn man die Stirn in tiefe Falten legt und Normalitäten in Frage stellt, dann sei man ein Intellektueller?

Keine Gesellschaft kann es sich auf Dauer leisten, gegen die Realität anzuleben und Entscheidungen zu treffen, die jede Vernunft und jedes Faktenwissen verleugnen. Und doch leistet sich die deutsche Gesellschaft mit den Grünen eine Partei im Bundestag, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, entweder Bürger zu belügen oder diejenigen, die sich immer dann, wenn es um Fakten geht, die ihrer Ideologie widersprechen, am Modell der drei grünen Affen orientieren, mit Lockstoff zu versorgen.

Nirgends wird die Disposition der Grünen, Fakten zu ignorieren, Fake News zu streuen oder Lügen unter die Bevölkerung zu bringen so deutlich, wie bei Themen, mit denen man die besonders Naiven unter den Faktenverweigerern über ihren Bauch, ihr Gefühlt, ihre eingebildete Verantwortung für die nächste Generation, ihre phantasierte Sorge um die Natur und die Umwelt oder ihre angebliche Liebe zu organischen und biologischen Lebensmitteln, die sie fälschlicherweise für solche halten, die ohne Einfluss von Herbiziden oder Insektiziden produziert werden, anziehen kann, wie Fruchtfliegen, denen man ein Stück faules Obst hinwirft.

So hat die Grüne Bundestagsfraktion am 11. Dezember 2017 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der darauf zielt, den „Glyphosatausstieg jetzt“ einzuleiten. Der Antrag ist an Dürftigkeit kaum zu unterbieten, behauptet, dass die Zulassung von Glyphosat durch die EU einen nationalen Schaden für Deutschland darstellt und die Artenvielfalt bedroht und begründet den geforderten Ausstieg aus Glyphosat damit, dass auch die „französischen Partnerinnen und Partner“ aus Glyphosat ausgestiegen seien oder aussteigen wollten.

Parteien wie die Grünen, die auf Grundlage von keinerlei empirischen Fakten, falsche Behauptungen in die Welt setzen und Lügen verbreiten wie die, Glyphosat sei für die Artenvielfalt gefährlich, sind ein deutlicher Beleg dafür, dass die Ausschlussmechanismen, die früher die Leugner von Fakten früher oder später in die Irrenanstalt gebracht haben, heute nicht mehr funktionieren. Seit die Fraktion derer, die denken, alles sei konstruiert, eine Vorstellung, die sie schnell aufgeben, wenn sie im Biomarkt vor einem leeren Regal stehen und ärgerlich nach Nachschub schreien, sich frei bewegen darf, funktionieren die Kontrollmechanismen der Normalität nicht mehr. Seit es möglich ist, ein Leben ohne Interaktion mit denen zu führen, die es durch ihre tägliche Arbeit ermöglichen, weil man ein Recht auf Unterhalt zu haben glaubt, mehren sich die Berichte über diejenigen, die man nur als systematische Realitätsverweigerer und damit als krank bezeichnen kann.

Dass es auch anders geht, beweist die FDP in einem Antrag, der dazu gedacht ist, die Rationalität und die Sachkunde, die von Grünen, die an die Mentalität der drei Affen appellieren oder sie selbst haben oder beides, verleugnet wird und beseitigt werden soll, wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Wir zitieren ein paar Passagen aus diesem kenntnisreichen und guten Antrag, der ebenfalls das Datum des 11. Dezember trägt (Hey, wir haben gerade die FDP gelobt. Mach‘ ein Kreuz im Kalender!)

“II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
– den Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ungeachtet der Versuche weltanschaulicher Einflussnahme unter der Maßgabe von Sachlichkeit, Rationalität und Fachlichkeit umzusetzen;
– das Verfahren zur weiteren Zulassung auf nationaler Ebene von Glyphosat als Inhalt von Pflanzenschutzmitteln auf Grundlage der Expertise der zuständigen Zulassungs- und Bewertungsbehörden streng wissenschaftsgeleitet zu betreiben;

Dieser Forderung gehen drei Seiten voraus, auf denen der Antrag der FDP-Fraktion das zusammenstellt, was es an Relevantem über Glyphosat zu wissen gibt, z.B.:

„Glyphosat ist ein Herbizid, dessen Wirkstoff über die grünen Pflanzenteile aufgenommen [wird]. Es blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung bestimmter Aminosäuren benötigen. Im Uhrwerk Pflanzen-Stoffwechsel wird somit ein Zahnrad blockiert – mehr nicht. Das von Glyphosat blockierte Enzym kommt in menschlichen und tierischen Organismen nicht vor. Daher hat Glyphosat gegenüber Mensch und Tier nur eine geringe Giftwirkung und ist nach internationalen toxikologischen Standards (LD 50 oral, Ratte) beispielsweise weniger akut toxisch als Kochsalz oder Backpulver.“

Ob die Grünen als nächstes Kochsalz oder Backpulver verbieten wollen?

„Glyphosat wurde 1974 patentiert, im Jahr 2000 lief der Patentschutz aus. Es wird von mehr als 90 Chemieunternehmen in 20 Ländern hergestellt. Die Jahresproduktion betrug 2014 weltweit 826.000 Tonnen. Die Abgabemengen gehen in Deutschland nach den Angaben des BVL seit fast anderthalb Jahrzehnten merklich zurück (2012: 6.038 t, 2016: 3.780 t). Seine Nutzung stärkt – anders als bisweilen dargestellt – daher nicht die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen oder ganz weniger Konzerne.“

Ob die Fraktion der Monsanto-Hasser durch diese Tatsachen zu beeindrucken ist?

„Glyphosat gehört zu den in seiner Wirkung auf Mensch, Tier und Natur am besten untersuchten Pflanzenschutzmitteln weltweit. Seine globale Nutzung und die lange Dauer des Einsatzes haben neben den für die Zulassung erforderlichen Studien die Durchführung von Untersuchungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen ermöglicht, so dass eine vollumfassende Bewertung möglich ist. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Januar 2014 im Rahmen der EU-Neubewertung seinen Bewertungsbericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übergeben. An der Erstellung des Berichts waren beteiligt: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Julius-Kühn-Institut (JKI) und das Umweltbundesamt (UBA). Der Bewertungsbericht hat das Ergebnis, „dass Glyphosat nach wie vor alle Kriterien erfüllt, die das EU-Recht an Pflanzenschutzmittelwirkstoffe stellt“ (PM BVL 06.01.2014).“

Es scheint ein Markenzeichen der Grünen zu sein, dass sie bewährte Technologien, die ihre Unbedenklichkeit seit Jahrzehnten unter Beweis stellen, beseitigen wollen. Sie sind moderne Luditen, die die Technikfeindlichkeit, die deutsche Romantiker schon immer ausgezeichnet hat, zu neuen Höhen gebracht haben.

„In der Landwirtschaft wird Glyphosat überwiegend vor der Aussaat zur konservierenden Bodenbearbeitung eingesetzt. Damit wird das Bodenleben gefördert, Erosion vermieden und durch Verzicht auf Bodenbearbeitung CO2 eingespart. Bei diesen Mulch- und Direktsaatverfahren ist Glyphosat laut Aussage des Julius-Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, momentan nicht zu ersetzen. Des Weiteren ist Glyphosat ein wichtiges Element im Resistenzmanagement auch anderer Wirkstoffe. Glyphosat wirkt zuverlässig bei der Bekämpfung von Problemungräsern wie Ackerfuchsschwanz, während in vielen Regionen Deutschlands andere zugelassene Wirkstoffe bereits Resistenzen zeigen. Stünde Glyphosat nicht zur Verfügung, wäre nach jetzigem Stand mittelfristig mit beschleunigter Resistenzbildung und in der Folge mit nachhaltig geringeren Erträgen zu rechnen.”

Wir glauben nicht, dass sich auch nur einer der Grünen Möchtegern-Heilsbringer auch nur kurz die Mühe gemacht hat, die Konsequenzen zu bedenken, die ein Verbot von Glyphosat für diejenigen hätte, die es derzeit anwenden, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Umwelt, die z.B. dadurch entstehen, dass mit Glyphosat das einzige wirksame Herbizid verboten würde (wenn es nach den Grünen ginge), das in der Lage ist, invasive Spezien wie den Riesenbärenklau oder die Ambrosie einzudämmen (und das deshalb die Artenvielfalt fördert, nicht vermindert).

Die einfache Welt der Grünen, sie kennt keine Fakten, die der eigenen Ideologie widersprechen. Fakten werden ausgeblendet, gemieden, nicht wahrgenommen und denen, die sich für sie interessieren, vorenthalten: Die drei-Affen-Mentalität der Grünen.

Und schließlich, um noch den letzten Blödsinn, der im Zusammenhang mit z.B. Glyphosat in Bier gestreut wird, aus der Welt zu schaffen:

„Die breite Anwendung von Glyphosat hat zur Folge, dass Spuren von Glyphosat auch über Lebensmittel in die menschliche Ernährung gelangen. Die Bestimmungen zur Lebensmittelsicherheit sind im weltweiten Vergleich in Deutschland die strengsten. Funde im Urin sind für die Gesundheit nach Aussagen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit (BfR) [gemeint ist das Bundeamt für Risikobewertung] für die Gesundheit allerdings ohne Bedeutung, da der Wirkstoff unverändert direkt über die Nieren ausgeschieden wird.“

Obwohl Glyphosat nachweislich ungefährlich für Menschen ist, wollen es die Grünen verbieten. Letztlich huldigen sie damit einer irren Ideologie, die Technologien und Mittel, die mit den Technologien gewonnen werden, ablehnt, weil sie „künstlich“ oder „chemisch“, jedenfalls nicht biologisch sind. Es scheint Grünen nicht möglich zu sein, die Welt in ihrer Komplexität, die sich der ideologischen Vor-Einteilung in gut und böse, schwarz und weiß in der Regel entzieht, in Rechnung zu stellen. Erwachsene Menschen haben gelernt, dass Entscheidungen auf Grundlage einer Abwägung des Für und Wieder, der Vor- und Nachteile, der Kosten und des Nutzens, die sich mit der Entscheidung verbinden, getroffen werden müssen, so man verantwortungsvoll entscheiden will. Die Grünen haben diese Entwicklungsleistung, die Menschen erst zu vernünftigen Wesen macht, nicht genommen. Sie sind in der einfachen Welt ihres ideologischen Kindergartens verblieben.

Die Kehrseite dieser ideologischen Verblödung besteht darin, dass kein Grüner ein Problem mit BioWein oder der Verwendung von Kupfer in Form der sogenannten Bordeauxbrühe, mit der BioWinzer den Mehltau bekämpfen, hat. Der Kupfereintrag führt mittlerweile zu Konzentrationen in den Böden, die Regenwürmer zur seltenen Spezies werden lassen, ja sogar das Umweltbundesamt besorgt machen. Kupfer, das als Kupfervitriol (also Kupfersulfat) in Bordeauxbrühe verwendet wird, ist, das nur zur Erinnerung, ein Schwermetall. Es reichert sich an und kann nicht abgebaut werden, auch vom menschlichen Organismus nicht. In Letzterem führt es in hoher Konzentration zu Entzündungen, Arthritis oder Bluthochdruck. Kupferionen stören die Eiweißbildung und können Zellmembranen schädigen und letztlich die DNS angreifen.

Alles kein Problem für die Grünen, die lieber Mittel bekämpfen, die sie ideologisch nicht mögen, ungeachtet aller Fakten. Es ist eben grüne Methode: Keine Fakten sehen, keine Fakten hören und schon gar keine Fakten aussprechen.

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