Politisch-korrekte Entmündigungs-Fußballweltmeisterschaft – Sprach-Chimären

Die Kontrolle über Individuen ist umso einfacher, je eher man es schafft, ihnen ihre Urteilsfähigkeit zu nehmen bzw. das Urteil, das sie treffen sollen, vorzugeben. Die moderne Form der Entmündigung findet dabei über Sprach-Chimären (Chimäre als Trugbild verstanden) statt, über Begriffshülsen, die affektiv gefüllt werden.

Um auf diese Weise eine Kontrolle und Steuerung der Bevölkerung zu erreichen, ist es zunächst notwendig, einen Kanon der affektiv geladenen Begriffe zu schaffen. Die moderne Intoleranz hat u.a. die folgenden Begriffe als Sprach-Chimären geschaffen:

  • Sexismus
  • Rassismus
  • Rechtsextremismus
  • Antisemitismus
  • Homophobie
  • Hate Speech

Klicken Sie, um sich das richtige Urteil zu bilden.

Wer sich der Mühe unterzieht, die Begriffe zu googeln (ohne ScienceFiles zu berücksichtigen), der landet entweder auf Seiten, die mit abstraktem Geschwätz darüber gefüllt sind, wie schlimm Rassismus, Sexismus, Hate Speech usw., wie weit verbreitet sie doch seien und wie wichtig es sei, Rassismus, Sexismus usw. zu bekämpfen, warum auch immer. Ein Bezug zur Empirie findet nicht statt. Oder er landet auf Seiten, deren Betreiber bestimmte Verhaltensweisen als furchtbaren Sexismus oder Rassismus oder was auch immer verurteilen, ohne dass sie eine Begründung dafür angeben würden, warum ein bestimmtes Verhalten Ausdruck von oder konkretes Beispiel für Sexismus, Rassismus usw. sein soll.

Auf diese Weise ist es möglich, die unterschiedlichsten Verhaltensweisen über einen Kamm zu scheren und unter die Herrschaft einer affektiven Begriffs-Chimäre zu stellen, und zwar mit dem Ziel, die entsprechenden Verhaltensweisen, die oft genug keinerlei Gemeinsamkeit aufweisen, zu unterbinden, als illegitim, als unrechtmäßig darzustellen.

Das Ziel der Schaffung von affektiven Begriffs-Chimären besteht also darin, ein Instrument zur Hand zu haben, das begründungslos eingesetzt werden kann, um bestimmte Meinungen, Äußerungen oder Handlungsweisen zu unterbinden UND das genutzt werden kann, um Individuen ihre Urteilsfähigkeit zu nehmen.

Wer sich derzeit mit den Randbedingungen der Fußballweltmeisterschaft beschäftigt, der findet bereits eine stattliche Anzahl von Beispielen dafür, wie Individuen ihr Urteilsvermögen abtrainiert bzw. bestritten werden soll.

Beispiele:

Der dänische Fußballverband muss 20.040 US-Dollar Strafe bezahlen, u.a. deshalb, weil dänische Fans angeblich ein Transparent mit ins Stadion gebracht und dort gezeigt hätten, das sexistisch sei. Was auf dem Transparent zu lesen war, warum das, was zu lesen war, sexistisch sein soll, diese Informationen werden vorenthalten. Die lesende Bevölkerung wird informiert, dass eine Organisation zu einem Urteil gekommen ist, über das es keine Diskussion gibt. Dem Urteil ist sich anzuschließen. Eigene Urteilsbildung ist nicht notwendig und schon gar nicht erwünscht.

Prinzipiell ist es somit möglich, alle Inhalte, die der FIFA oder wem auch immer nicht passen, als Sexismus oder Rassismus zu bezeichnen und aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, ohne dass eine Form der öffentlichen Kontrolle der Entscheidung, auf die Demokratien einmal so stolz waren, erfolgen könnte. Der öffentliche Raum, das sei hier kurz angemerkt, gehört nicht der FIFA und auch nicht den Gutmenschen, die über die legitimen Inhalte bestimmen wollen. Was Gegenstand des öffentlichen Raumes ist, ist eine Verhandlungssache und gerade Demokratien haben sich in der prä-Gutmenschen-Ära dafür gerühmt, dass sie jede Meinung und jede Ansicht als Beitrag im öffentlichen Raum zulassen. Aber das war gestern. Heute rühmen sich ehemalige Demokratien dafür, dass sie den öffentlichen Raum von allem säubern, was „dem Bürger“ nicht zumutbar ist. Mit anderen Worten: Sie rühmen sich für die Entmündigung ihrer Bürger, dafür, dass sie ihren Bürgern die Urteilsfähigkeit absprechen und nehmen wollen.

Der Totalitarismus kommt nicht auf leisen Füßen, er ist bereits da und wie so oft macht die Presse auch dieses Mal gemeinsame Sache mit denen, die ausschließen wollen, dass Bürger sich ein eigenes Urteil bilden. Die Meldung, die international und unter Bezug auf Reuters von Medien aller Art verbreitet wird, lautet ohne Abweichung:

„The Danish Football Association has been fined $20,040 and given a warning for crowd disturbance and the display of a sexist banner by Denmark fans at the World Cup, global soccer governing body FIFA said on Sunday.”

Außerdem haben sich die dänischen Fans im Spiel gegen Australien nicht an das „pre-match-protocol“ gehalten, was unverzeilich ist und ebenfalls mit einem Strafgeld geahndet werden muss. Sie wissen nicht, was das „pre-match-protocol“ ist? Macht nichts. Es reicht, wenn Sie wissen, dass es furchtbar und böse und ganz schlimm ist, sich nicht daran zu halten.

Die Fußballsaubermänner, die sich hier als Helfershelfer derer gerieren, die Menschen ihr eigenes Urteilsvermögen verunmöglichen und am besten entziehen wollen, sind ausgerechnet die Funktionäre der FIFA, die über Jahre den Nachweis geführt haben, dass sie weder Transparenz mögen noch von Korruption lassen können. Aber über Korruption wird heutzutage hinweggesehen. Es gibt wichtigeres zu tun: Wir müssen Sexismus aus Fußballstadien fernhalten und Rassismus bekämpfen (oder uns dafür schmieren lassen, dass wir das tun …?), es gilt Sprach-Chimären zu schaffen und Individuen ihr Urteilsvermögen zu bestreiten.

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Cyber-War? Was deutsche Medien (bislang) verschweigen

Für deutsche Journalisten sind Trolle, Trollfabriken oder Bots, die in sozialen Netzwerken aktiv sind oder sein sollen, ein Problem der Rechten. Gerade hat die Tagespost eine – nein, nicht: Studie, eine „Analyse“ der Konrad-Adenauer-Stiftung besprochen, die zu dem Ergebnis kommt, dass Fake-Profile in sozialen Netzwerken, Trolle oder Bots, Wahlen beeinflussen können. Natürlich nur zu Gunsten von Rechten, von Rechtsextremen, von Donald Trump und von Brexiters, wie der Beitrag deutlich macht.

Der Spiegel hat viel Aufwand betrieben, um die Wahl von Donald Trump als Ergebnis russischer Trolls und Bots in sozialen Netzwerken erscheinen zu lassen. Ein Unterfangen, das natürlich auch die Hobby-Journalisten der Tagesschau nicht unkopiert an sich vorüber gehen lassen können.

Faktenfinder Gensing hat sich viel Mühe gegeben, Trollfabriken zu erfinden und sie ausschließlich Rechten zuzuordnen, denn eines ist für deutsche Journalisten klar: Trolle, Bots und Fakeaccounts, die gibt es nur von Rechts und aus Russland. Die aus Russland, die sind für Brexit und die Wahl von Donald Trump verantwortlich. Die von rechts, für allen Hass und alle Hetze im Internet, nein, in sozialen Netzwerken im Internet (außer den eigenen).

Und weil dem so ist, sind wir ziemlich sicher, dass die folgende Meldung, die heute durch die britische Presse galoppiert, nicht in Deutschland, zumindest nicht in der Form in Deutschland ankommt, wie sie vorzufinden ist.

Die Geschichte beginnt mit einem Forscher-Team der Universität Swansea um den Ökonomen Oleksandr Talavera. Er und sein Team haben in Russland basierte Twitter-Accounts untersucht, die in englischer Sprache tweeten und dabei rund 6.500 Bots gefunden, automatisierte Accounts, die wenige, dafür aber wiederkehrende Tweets absetzen.

„Many of the automated bots used female, English-sounding names and were identified by researchers due to a similar pattern in the usernames, as well as the speed of interaction between them.“

Die rund 6.500 russischen Bots zeichnen sich durch eine Reihe von Gemeinsamkeiten aus:

  • Sie wurden alle relativ kurz vor der letzten Parlamentswahl im Vereinigten Königreich gegründet.
  • Sie haben alle zu 90% Tweets abgesetzt, die für die Conservatives von Theresa May oder für May persönlich, negativ oder sehr negativ waren.
  • Sie haben konzertierte Aktionen durchgeführt, bei denen aktuelle Ereignisse, wie das Manchester Bombing zum Anlass genommen wurden, um May dafür zu kritisieren, dass angeblich Mittel zur Finanzierung der Polizei (was übrigens im Vereinigten Königreich Aufgabe der Kommunen ist) gekürzt worden seien.
  • Andere konzertierte Aktionen dienten dazu, die Wahlveranstaltungen von Jeremy Corbyn zu bewerben und die Medien dafür zu kritisieren, dass sie mit Corbyn zu kritisch umgehen würden.

Das Hauptergebnis der Untersuchung aus Swansea, deren Ergebnisse in der heutigen Sunday Times berichtet werden, lautet: Tausende russische Bots haben versucht, die Wahl zu Gunsten von Labour zu beeinflussen.

Oder in den Worten von Oleksandr Talavera: „The samples provide evidence that Russian-language bots were used deliberately to try to influence the election in favour of Labour and against the Conservatives”.

Man könnte fast denken, hier fügen sich Puzzleteile zusammen.

Die Idee, dass Bots Wahlen, deren Ausgang Linken nicht gefallen haben, beeinflusst haben, ist eine Idee der Linken, auf die man erst einmal kommen muss. Man kommt natürlich eher auf eine solche Idee, wenn man selbst versucht, mit entsprechenden Mitteln andere zu manipulieren, und dass Linke dann, wenn es darum geht, Andere in ihrem Sinne zu manipulieren, nicht zurückhaltend oder zimperlich sind, ist kein Geheimnis. Die Ideen reichen von einfachen Versuchen, die aus linker Sicht falsch Meinenden zu erziehen, über die Überwachung politischer Gegner durch z.B. AfD-Watch-Blogs bis zu offenen Formen der Diffamierung und Diskreditierung von der anonymen Denunziation bis zum Anschwärzen beim Arbeitgeber.

Die beste Methode um herauszufinden, mit wem man es zu tun hat, ist immer noch, den jemand reden zu lassen und zu sammeln, was er sich alles für andere vorstellen kann. Das gibt einen guten Hinweis auf die moralische Vorstellungswelt, in der dieser jemand lebt. Man muss also nur lesen, was sich Linke von Rechten alles vorstellen können, um zu wissen, in welchem moralischen und psychologischen Morast viele Linke sich aufhalten.

Dass mit russischen oder anderen Bots versucht wird, Wahlen zu beeinflussen, ist das eine, ob es gelingt, ist eine ganz andere Frage. Indes, wenn man die Naivität in Rechnung stellt, die jüngere Generationen, die Millenials, die Generation Schneeflocke usw. auszeichnet, ihren Glauben an den Staat und Autorität in Rechnung stellt und davon ausgeht, dass die russischen Bots sich nicht zufällig weibliche Namen gegeben haben, dann muss man das Schlimmste befürchten bei Generationen, die durch die Indoktrinationsschulen von Genderismus und Sozialismus getrieben wurden.

Wir sind schon gespannt, ob und wenn ja, wann die Faktenfinder der ARD, die Fakten, die wir berichtet haben, auch finden, und wie sie versuchen, die Fakten als Fake darzustellen oder als vernachlässigbar oder als …, aber wahrscheinlich drücken sie sich einfach, die Faktenfinder …, das sagt zumindest Leon Festingers Theorie kognitiver Dissonanz voraus. Finden psychologisch labile oder ideolgische gehärtete Personen Fakten, die nicht zu ihren Überzeugungen passen, dann haben sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, die Fakten einfach zu ignorieren.

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Ausbildung: Nachhaltigkeitskämpfer an 275 Schulen deutschlandweit

Wussten Sie, dass es in Deutschland 275 UNESCO-Projektschulen gibt? An UNESCO-Projektschulen werden Nachhaltigkeitskämpfer ausgebildet, Schüler, die schon wissen, was richtig ist und wie man richtig lebt:

„In mehr als 100 Städten verteilt über die gesamte Bundesrepublik findet man sie: die mehr als 275 UNESCO-Projektschulen. Sie sind ganz „normale” Schulen, aber mit einer besonderen Schwerpunktsetzung: UNESCO-Projektschulen engagieren sich für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich. Das Schulleben gestalten sie im Sinne des interkulturellen Lernens. Das übergeordnete Bildungsziel der UNESCO-Projektschulen lautet: Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt.“

Kultur des Friedens, Schutz der Umwelt, Ausgleich zwischen Arm und Reich, interkulturelles Lernen: An UNESCO-Projektschulen werden Probleme, die seit Generationen die Wissenschaft beschäftigen, im Laufe eines Schülerlebens gelöst.

UNESCO Projektschulen

Wie, das erklärt das (UNESCO) Portal für BNE: Bildung und Nachhaltige Entwicklung:

„Was ist das Ziel von guter Bildung? Jenseits von konkreten Inhalten soll sie Menschen die Kompetenz zu gestalten vermitteln. Gute Bildung geht über reines Faktenwissen hinaus, sie vermittelt Fähigkeiten und Werte und ermöglicht
– vorausschauendes Denken;
– interdisziplinäres Wissen;
– autonomes Handeln;
– Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.
Das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung dient entsprechend nicht nur dazu, Nachhaltigkeitsthemen, wie Klimaschutz und Biodiversität zu thematisieren sondern partizipative Methoden zu verwenden, um kritisches Denken, Teamfähigkeit und weitere Fähigkeiten zu vermitteln. Hinzu kommt ein internationaler Blick, der es uns ermöglicht, uns als Weltbürger zu verhalten, dessen Denken und Handeln nicht an der eigenen Landesgrenze aufhört. Dazu braucht es politische umfassende Bildung. Denn jeder Einzelne muss täglich Entscheidungen treffen. Und nicht immer liegt auf der Hand, was die beste Entscheidung ist.“

Das Erschreckende an dem, was BNE sein soll: Die Behauptung, man könne die beste Entscheidung generell bestimmen. War es die beste Entscheidung als Neville Chamberlain 1938 seine Politik des Appeasements auch unter Aufgabe der Rest-Tschechei fortgesetzt hat. In einer Kultur des Friedens sicher. Es hat den Frieden zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich gesichert, nicht den Frieden der Tschechen. Welche Option wählt ein Weltbürger, wenn er sich zwischen Dieselfahrzeugen und den damit verbundenen Arbeitsplätzen und dem Drahtesel Made in China entscheiden muss, der ausnutzt, dass in China Arbeitskraft noch billig zu haben ist? Was macht der klimaschützende Nachhaltige wenn er zwischen Energieeffizienz und Ökologie wählen muss: Sitzt er dann lieber im Kalten und schlottert, weil er ein guter Weltbürger ist?

Gilt es als autonomes Handeln, wenn ein Schüler sich auf Grundlage guter Gründe entscheidet, nicht an den menschengemachten Klimawandel zu glauben und statt dessen der Ansicht ist, die Überbevölkerung der Erde sei ein viel größeres Problem als die Begrenztheit der Ressourcen? Wie verhält sich die Ausbildung zur Teamfähigkeit zum autonomen Handeln, das im Rahmen eines Teams gerade nicht möglich ist?

Schon nach kurzer Betrachtung hat man das untrügliche Gefühl, die UNESCO-Projektschulen seien Orte der Indoktrination, Orte, an denen die Bornierten von morgen, die sich jenseits dessen, was ihnen als einzig richtiges Handeln eingetrichtert wurde, nichts vorstellen können, ausgebildet werden. Sie werden dazu ausgebildet Fragen wie die, ob es ethisch vertretbar ist, von heute lebenden Menschen sicheren Verzicht zu fordern, damit morgen oder übermorgen vielleicht lebende Menschen vielleicht einen unsicheren Nutzen davon haben können, erst gar nicht zu stellen?

Wozu braucht die UNESCO überhaupt Projektschulen?
Wie kann es sein, dass eine Abteilung der UNO Einfluss auf den Unterricht, dessen Gegenstand und Ausführung in Deutschland nimmt, einem Land, in dem die Linken Zeter und Mordio schreien, wenn sich ein Unternehmen auch nur in die Nähe einer Schule wagt?

Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass UNESCO-Projektschulen dazu dienen, Nichtregierungsorganisationen, die so unabhängig sind, dass sie am Tropf der UNO oder der EU hängen, wie z.B. Greenpeace, direkten Zugang zu Schulen und Schülern zu gewähren, auf dass die Indoktrination umfänglich sei und der Nachwuchs der entsprechenden NGOs vor Ort gesichert werden kann.

„150.000 Kinder und Jugendliche sowie 10.000 Lehrkräfte in Deutschland feiern am 26. April den internationalen Projekttag der UNESCO-Projektschulen unter dem Motto “Brennpunkt Zukunft“. Die fast 300 UNESCO-Projektschulen in Deutschland präsentieren im Rahmen von Workshops, Podiumsgesprächen und Kunstaktionen ihre im Laufe des Schuljahres 2017/2018 entwickelten Lösungsansätze zu zentralen Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung. Auch Partnerschulen im Ausland sowie außerschulische Bildungsorte gestalten diesen Tag mit.
Bei der zentralen Veranstaltung in Berlin dreht sich am 26. April alles rund um das Thema nachhaltige Entwicklung, Konsum und Bildung. Schülerinnen und Schüler der Berliner UNESCO-Projektschulen haben dazu in Kooperation mit Greenpeace Schulen aus ganz Deutschland zu einem Fest der Nachhaltigen Entwicklung eingeladen“.

Man kann nur hoffen, dass die ganze Indoktrination, die heute als Unterricht gilt, zu Renitenz bei einigen führt. Wer sonst sollte die Ideen haben, die zur Lösung der Probleme beitragen, an die man bei der UNESCO trotz aller Planung nicht gedacht hat? Aber bei der UNESCO gilt ein Mut zur Lücke, der Schaudern macht:

„Wichtig ist, auszuhalten, dass man nicht alle Informationen zu einem Thema haben kann. Und trotzdem entscheidungsfähig ist. Das ist eine Grundbedingung für die Zukunft, ganz unabhängig davon, ob es um das Thema Nachhaltigkeit geht.“
Prof. Dr. Gerhard de Haan (Wissenschaftlicher Berater des Weltaktionsprogramms, FU Berlin)

In Kurz: Wir haben zwar nicht alle Informationen, aber wir wissen, dass Nachhaltigkeit heute und in Zukunft ganz wichtig ist.

Das einzige, was wir genau wissen: Vorsicht vor wissenschaftlichen Beratern, die Plattitüden absondern, denn natürlich hat niemand, auch nicht die UNESCO alle Informationen, die notwendig sind, um eine objektiv-korrekte Entscheidung zu treffen. Entscheidungen richten sich auf die Zukunft. Die Zukunft kennt niemand. Das ist also eine Plattitüde. Warum äußert sie de Haan. Offensichtlich will er Entscheidungen rechtfertigen, die auf wenig Information basieren und bei denen nicht einmal der Versuch unternommen wird, sich mit Alternativen, Optionen oder abweichenden Meinungen zu beschäftigen. Keine Entscheidung beruht auf allen Informationen zu einem Thema. Warum also soll man sich querlegen, um sich ein möglichst umfassendes Bild von einem Gegenstand zu machen, zumal, wenn man schon genau weiß, was richtig ist, in der Kultur des Friedens, in ihrer geschützten Umwelt, in der ein integrierender Ausgleich zwischen Reich und Arm zur vollständigen Nivellierung aller Unterschiede, die das Leben lebenswert machen, geführt hat?

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GEW hetzt gegen Meinungsfreiheit: Kutschera und Rauscher im Fadenkreuz der Gewerkschaft

Die GEW, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, ist eine Gewerkschaft, an der man den Wandel, dem Gewerkschaften unterliegen, deutlich ablesen kann. Die GEW organisiert keinen einzigen Arbeiter. Sie setzt sich zu ungefähr der Hälfte aus Beamten und Angestellten zusammen und ist als einzige DGB Gewerkschaft über die letzten 10 Jahre gewachsen: Von 248.792 Mitgliedern im Jahr 2007 auf 278.243 Mitglieder im Jahre 2017. Die GEW ist nicht nur gewachsen, die Mitgliederstruktur ist immer weiblicher geworden: 69,2% betrug der Anteil der weiblichen Mitgliedern 2007, 2017 waren es 71,2%. Wie so oft, wenn der Anteil von Frauen in einem Segment steigt, sinkt die Professionalität, während der Anteil der intoleranten Kämpfer für das angeblich Gute steigt.

Bei der GEW hat das dazu geführt, dass die Gewerkschaft Texte veröffentlicht, die offen gegen Meinungsfreiheit hetzen und offen zum gezielten Protest gegen Wissenschaftler, die der GEW, die namentlich Friederike Thole und Sarah Wedde nicht genehm sind, aufrufen.

Dabei ist der Beitrag, den Thole und Wedde zu verantworten haben, ein Lehrstück der Projektion eigener Vorurteile in Dritte, um sie denn in diesen Dritten zu bekämpfen.

Ulrich Kutschera, Professor für Evolutionsbiologie an der Universität Kassel ist bekanntlich kein Freund des Genderismus, wie wir auch nicht. Und Thomas Rauscher, Professor für u.a. Privatrecht an der Universität Leipzig erlaubt sich nicht nur eine eigene Meinung, er macht seine Meinung auch öffentlich. Die aus Sicht von Thole und Wedde furchtbaren Verfehlungen von Kutschera wurden von diesem in einem Interview mit Kath.net begangen und bestehen in angeblich anti-modernen Äußerungen wie die Ehe für alle sei „staatlich geförderte Pädophilie“ und bei den Genderwissenschaften handle es sich um eine feministische Sekte, während Rauscher gerne provokant tweeted und dabei Afrikaner z.B. vorwirft, dass sie ihren Kontinent durch Schlendrian, Korruption usw. zerstört hätten.

Nun ist es, das sei angemerkt, für Wissenschaftler natürlich vollkommen egal, ob eine ihrer Aussagen als „anti-modern“, „anti-feministisch“, Grumpf oder Heffalump bezeichnet wird. Was Genderisten und die Ihresgleichen im Geiste nicht verstehen können: Wissenschaftler interessiert, ob ihre Aussagen in der Realität bestätigt oder falsifiziert werden können, nicht ob ein versprengter Geist sie als „anti-modern“ oder Grumpf bewertet.

Zu dem, was Kutschera sagt und zu dem was Rauscher tweeted kann man inhaltlich stehen wie man will, was man nicht kann, ist beiden das Recht abzusprechen, ihre jeweilige Meinung zu äußern. Genau das tun Thole und Wedde, was sie zu Feinden der Meinungsfreiheit macht und im Lager der Faschisten verortet, die ihnen nicht genehme Meinungen unterdrücken wollen.

Warum?
Warum versuchen Thole und Wedde nicht, die Behauptungen von Kutschera und Rauscher zu widerlegen? Warum reicht es bei ihnen nur zur hysterischen Erregung über Gesagtes, nicht aber zur Auseinandersetzung mit dem Gesagten? Da beide viel Text schreiben, ohne auch nur ein Argument gegen das, was Kutschera und Rauscher vorzubringen, muss man den Schluss ziehen, dass sie entweder kein Argument machen KÖNNEN oder kein Argument machen wollen.

Dass sie kein Argument machen können, dafür sprechen ihre Vorstellungen, die sich in Formulierungen niederschlagen, die man einfach nur als lächerlich bezeichnen kann. So entblöden sich Thole und Wedde nicht, den folgenden Unsinn zu verbreiten. Kutschera und Rauscher würden durch ihre „rechtspopulistischen Äußerungen“ rechte „Argumentationslinien nutzbar machen“. Weil sie derart krachender Unsinn nicht glücklich macht, setzen Thole und Wedde noch eins drauf: „Der professionelle Status wird als eine Stellung wahrgenommen, deren Aussagen eine implizite Wahrheit zugesprochen wird“.

Das muss man wiederholen, weil es so schön ist:
„Der professionelle Status wird als eine Stellung wahrgenommen, deren Aussagen eine implizite Wahrheit zugesprochen wird“.

Weil jemand eine Professur an einer Universität inne hat, deshalb denken Thole und Wedde, er spräche die Wahrheit bzw. es würde ihm zugeschrieben, dass er die Wahrheit sprechen würde.

Weniger Vorstellung und Ahnung davon, was an Universitäten so vor sich geht und worum es bei Wissenschaft geht, kann man nun wirklich nicht mehr haben. Die Vorstellung, Wissenschaftler würden Wahrheit kennen oder es gäbe jemanden in der Bevölkerung, außer Thole und Wedde, der der Ansicht sei, Wissenschaftler wüssten die Wahrheit, kraft Position, ist angesichts von Misstrauen gegenüber Studien und der Tatsache, dass Wissenschaft auf Kritik und nicht auf Wahrheit aufbaut kindisches Wunschdenken, wie es nur im Gehirn von Genderisten, sofern man bei Genderisten noch von einem Gehirn sprechen kann, entstehen kann.

Wir wurden schon des Öfteren damit konfrontiert, dass Genderisten der Ansicht sind, mit Positionen an wissenschaftlichen Instituten sei nicht nur Status, sondern auch Wahrheit und Wissen verbunden. Dieser Fehlschluss, der Kenntnisse und Status an eine Position und nicht an deren Inhaber knüpft, scheint der Geburtsfehler des Genderismus zu sein. Deshalb wollen Genderisten an Universitäten. Sie denken, sie erreichten Status, wenn sie sich dort einnisten, könnten Wahrheit für ihren Unsinn reklamieren, weil sie ihn vom Katheder herunter verkünden dürfen… So kann man sich irren.

Falls mit einer Position an einer öffentlichen Hochschule jemals Status verbunden war, dann ist er das sicher nicht mehr der Fall, seit es Genderisten an Hochschulen gibt. Und falls es, außer Thole und Wedde jemals jemanden gegeben hat, der glaubte, ein Professor spreche, wenn er z.B. über Quantenmechanik erzähle, die Wahrheit, dann wurde dieser jemand sicher schnell vom entsprechenden Professor über den Status von Hypothesen und den Stellenwert von Theorien aufgeklärt. Dieser Jemand hat Thole und Wedde damit viel voraus… Einsicht, Verständnis, Kompetenz, Kenntnis… über die Grundidee der Wissenschaft…

Eine weitere Charakteristik, die wir in den letzten Jahren vor allem in Kontexten beobachten, die man als wissenschafts- wenn nicht bildungsfern bezeichnen muss, also im Kontext des Genderismus, bei Gewerkschaften wie der GEW, in Stiftungen von Parteien usw. besteht darin, dass Unwissen, vollkommene Unkenntnis bzw. die vollkommene Abwesenheit von Kompetenzen nicht dazu führt, dass die entsprechend Baren sich der großspurigen Erklärung enthalten oder davor zurückschrecken, auf andere Menschen loszugehen, die in der Regel ein Vielfaches an Kompetenz und Wissen aufweisen als die Marktschreier der Intoleranz.

Entsprechend werden aus denen, die in den eigenen Augen als gute Menschen gestartet sind, um das Böse, das sie in anderen Meinungen erblicken, zu bekämpfen, schnell Personen mit Schaum vor dem Mund, die nicht davor zurückschrecken, zu hetzen, aufzuhetzen:

„Um der Gefahr der Nutzbarmachung pseudowissenschaftlichen rechtspopulistischen Gedankenguts zu begegnen, dürfen zunächst die Proteste an den Universitäten nicht abebben. Alle Statusgruppen müssen sich gemeinsam gegenüber der Hochschulleitung dafür stark machen, dass diskriminierenden und rechtspopulistischen Äußerungen an der Hochschule kein Raum gegeben wird und eine Überprüfung der rechtlichen Interventionsmöglichkeiten erfolgt. Zudem sollte von wissenschaftlicher Seite auf eine Dekonstruktion der vermeintlich wissenschaftlichen Fakten der Rechtspopulisten hingewirkt werden, sodass die propagierte „Wahrheit“ widerlegt oder deutlich als Meinungsmache demaskiert werden kann. Hochschulen als demokratische Institutionen müssen zeigen, dass flächendeckend keine Akzeptanz für homophobe, rechtsnationale und in anderer Form diskriminierende Positionen besteht.“

Das muss man sich einmal vorstellen, Gewerkschaftsmitarbeiterinnen rufen dazu auf, gegen Professoren zu agitieren, die eine Meinung haben, die ihnen nicht gefällt, die diese Meinung außerhalb von Universitäten und gerade nicht an Universitäten geäußert haben, und sie tun dies auf Grundlage einer Vorstellung über „Wahrheit“, wie sie dümmer nicht sein kann und die direkt aus ihren eigenen Gehirnen kommt. Denn niemand außer Ihnen kommt auf die Idee, dass Kutschera oder Rauscher „Wahrheit“ propagiert hätten. Wir haben es schlicht mit einem Fall zu tun, wo man feststellen muss, dass Thole und Wedde besser ruhig gewesen wären, dann wüsste nicht alle Welt welch‘ immense Wissenslücken sie haben und dass sie dumm genug sind, diese Wissenslücken in die Welt zu schreien, das wüsste auch kaum jemand.

Wenn die Moderne durch etwas ausgezeichnet ist, dann dadurch, dass jeder nach Herzenslust kundtun kann, welche linke Außenseiter-Position er auf der Normalverteilung der Intelligenz einnimmt.

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„Frauen können nicht Auto fahren“? Du Nazi! – Die einfache Welt der Friedrich-Ebert-Stiftung

In einer Zeit, in der jeder ein Hobby-Sozialwissenschaftler zu sein können glaubt, preist die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Ausstellung an, die „Demokratie stärken und Rechtsextremismus bekämpfen“ soll. Was auch sonst.

Die Ausstellung „kann von Schulen und öffentlichen Institutionen ausgeliehen werden“ und stellt sich Fragen, wie „Was ist Demokratie, und wie kann man sie gemeinsam (er)leben?“ Und „Warum ist der Rechtsextremismus so gefährlich?“

Obwohl uns die Antwort auf die letzte Frage interessieren würde, insbesondere vor dem Hintergrund, dass in Deutschland nun schon seit spätestens 1969 der Rechtsextremismus intensiv bekämpft wird und als Folge dieser „Bekämpfung“ immer gefährlicher geworden zu sein scheint, müssen wir auf eine Antwort verzichten, denn die Friedrich-Ebert-Stiftungs-Verantwortlichen sind sicher nicht diejenigen, die eine solche Antwort geben könnten.

Sie würden nicht einmal die Frage verstehen.
Sind doch für die Verantwortlichen Aussagen wie

  • Ausländer sind kriminell“
  • „Politiker lügen“
    Oder:
  • „Frauen können nicht Auto fahren“

Ausdruck einer „Weltsicht“ und eines „Politikverständnisses“, „das nicht dem einer demokratischen weltoffenen Gesellschaft entspricht“.

Wenn man in der angeblich weltoffenen Gesellschaft und natürlich der demokratischen Gesellschaft, die denjenigen vorschwebt, die Friedrich Ebert als Namensgeber missbrauchen, leben soll, dann müssen wir darauf verzichten in dieser vermeintlich „demokratischen und weltoffenen Gesellschaft“ zu leben, denn sie ist mehr einem Gefängnis als einer offenen Gesellschaft vergleichbar.

Eine offene Gesellschaft zeichnet sich gerade dadurch aus, dass alle Aussagen, so dumm sie auch sein mögen, zugelassen werden. Wir sind Vertreter einer offenen Gesellschaft. Deshalb rufen wir nicht dazu auf, die Friedrich-Ebert-Stiftung zuzumauern und ihre Mitarbeiter in die Wüste nach Venezuela zu schicken. Wir tolerieren die Stiftung, egal, wie groß der Unsinn ist, den die Stiftung erzählt. Umgekehrt ist das anders. Die Mitarbeiter der Stiftung sind offensichtlich angetreten, um alle, die nicht so sprechen wie sie, alle, die Meinungen haben, die von den ihren abweichen, zu unterdrücken, ihnen den Mund zu verbieten, und zwar mit der qualifizierten und hoch-intellektuellen Aussage, dass es sich bei denen, die z.B. sagen: „Frauen können nicht Auto fahren“ um Rechte, Rechtsextreme, also um Nazis handele.

Ob der Ausruf „Du Nazi“ für die Friedrich-Ebertianer auch ein die Demokratie und die offene Gesellschaft gefährdender Ausruf wäre, wie ihn „Du Jude“ für die Stiftungsmitglieder darstellt, deren Namensgeber heute sicher stiften ginge? Das ist letztlich eine Frage der Offenheit der Gesellschaft. In einer offenen Gesellschaft ist entweder beides verpönt, aus Gründen des Anstands oder beides erlaubt. Das eine zuzulassen und das andere verbieten zu wollen, ist eine Haltung, die man in totalitären Staaten findet, nicht in offenen Gesellschaften.

Offene Gesellschaften zeichnen sich durch eine gewisse legere Haltung gegenüber Aussagen wie „Frauen können nicht Auto fahren“ aus. Bei dieser Aussage, von der nicht einmal klar ist, ob sie alle Frauen, manche Frauen oder viele Frauen umfasst und der man je nach dem Erlebnis, das man gerade auf der Nachhausefahrt hatte, eher zustimmt oder nicht, handelt es sich um alles, aber mit Sicherheit um kein rechtes Vorurteil. Wer der Ansicht ist, Frauen könnten nicht Auto fahren, qualifiziert sich nicht einmal zum Inhaber eines Vorurteils, denn es mag sein, dass er zu seinem Schluss auf Grundlage einer Beobachtungsreihe gekommen ist, die sich aus vielen Einzelfällen speist, so dass ihm ein probabilistischer Schluss von seiner Beobachtungsreihe auf alle Frauen zusteht. Eine große Zahl von Philosophen, darunter Bertrand Russell (Vorsicht: Der kann Mathematik) ist der Ansicht, ein probabilistischer Induktionsschluss sei zulässig.

Wenn nun die Friedrich-Ebertianer jeden, der die Aussage „Frauen können nicht Auto fahren“, macht, als Rechten bezeichnen wollen, dann müssen sie ihrerseits – um nicht als Träger eines Vorurteils und somit in ihrer Weltsicht, in der das Böse stets rechts und alles Heil stets links zu finden ist, als rechts zu gelten, belegen, dass die Aussage, „Frauen können nicht Autofahren“, ausschließlich von Rechten gemacht wird, was sie aber immer noch nicht zum rechten Vorurteil macht. Nur ein Linker dieser Meinung zerstört übrigens die einfache Welt der Friedrich-Ebertianer, denen nicht einmal Ausländer die Arbeitsplätze wegnehmen wollen …

„Politiker lügen“ – Ein Rechter Spruch wie die Friedrich-Ebertianer behaupten? Urteilen Sie selbst:

Sind sie ein Politiker oder ist das Lügen in ihrer Familie erblich?
Im Original: Are you a politician or does lying just run in your family
Von: Fanny Flagg; Feministin und Autor von “Fried Green Tomatoes at the Whistle Stop Cafe”
Eine Rechte für die Friedrich-Ebertianer.

All Politicians Lie. Some Lie More Than Others.
Titel eines Beitrags in dem rechtsextremen Blatt “New York Times”

“There is no distinctly native American criminal class except Congress.”
Mark Twains Adaption der “Politiker lügen” Aussage.
Twain ist natürlich ein Rechtsextremer.

Lügen in der Politik: Bildstrecke in der rechtsextremen Süddeutschen Zeitung

Die zehn größten Politikerlügen aus dem rechsextremen Blatt „Südwestpresse“

„Politiker lügen. Sie treffen falsche Voraussagen, verdrehen Tatsachen, machen Wahlversprechen, die sie nicht einhalten werden. Darüber streiten der Sozialpsychologe Klaus Fiedler und der Philosoph Julian Nida-Rümelin.“
Zitat aus dem rechtsextremen Deutschlandfunk

Ja selbst die Bundeszentrale für Politische Bildung, die schon so manchen Steuereuro an die Friedrich-Ebert-Stiftung überwiesen hat, ist ein Hort der Rechtsextremen:

“Blickt man auf die aktuellen Debatten über das “postfaktische Zeitalter”, könnte man den Eindruck gewinnen, dass die politische Lüge ein komplett neues Phänomen sei. Tatsächlich aber sind Lügen in der Politik ein Dauerbrenner, man denke etwa an Watergate (1970er Jahre), die Barschel-Affäre (1980er), den Lewinsky-Skandal (1990er) oder an die Begründungen für den Irak-Krieg (2000er). Das veranschaulicht auch eine Umfrage von 1998: Bereits damals unterstützten 57 Prozent der Befragten in Deutschland die Aussage “Die Politiker scheuen sich nicht, Tatsachen zu verdrehen oder zu beschönigen, um dadurch die Wahlen zu gewinnen”.[1] Und schon Bismarck wird das Bonmot zugeschrieben, dass nie so oft gelogen werde wie “vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd”. In der Politik, so eine weit verbreitete Wahrnehmung, spielt Ehrlichkeit eine nachgeordnete Rolle – und das nicht erst seit gestern.

Dass Lügen keine Fremdkörper in der politischen Kommunikation sind, erscheint dabei zunächst wenig überraschend. Denn politische Kommunikation ist in erster Linie strategische Kommunikation. Folgt man dem Soziologen Niklas Luhmann (1927–1998), dann geht es im politischen System nicht um das Finden von Wahrheit, sondern um die Machtfrage. Politische Kommunikation ist also – nicht nur, aber zu einem großen Teil auch – Machtkommunikation, die dazu dient, sich gegen andere durchzusetzen. So weit, wie das Feld der politischen Kommunikation ist, so weit kann das Feld der politischen Lüge sein, je nachdem wer lügt, wer belogen wird, in welchem Zusammenhang und vor allem zu welchem Zweck.“

Wir haben einmal in einem Beitrag gefragt: Kann man so dumm sein?

Wir fragen es wieder.
Kann man so dumm sein, wie es die Verantwortlichen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu sein scheinen? Oder steckt dahinter der Versuch, die offene Gesellschaft zu kasernieren und die rigiden Sprachvorstellungen der FES-Faschisten durchzusetzen?

Wir wissen es nicht.

Aber wir wissen, dass man Ausstellungen wie die der Friedrich-Ebert-Stiftung Schülern nur mit dem Hinweis zumuten darf, dass es sich um eine Ausstellung handle, in der man „Demokratie erleben“ könne, denn es ist gelebte Demokratie, den Blödsinn aus der Friedrich-Ebert-Stiftung nicht aus dem Verkehr ziehen zu wollen. Das eben unterscheidet Demokraten von denen, die sich in der Friedrich-Ebert-Anstalt gerne einbilden wollen, sie wären Demokraten und offen …


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