Im Spinnennetz der Korruption oder Kinderarbeit im Selbstbedienungsladen der Gutmenschen

Aphorismen vorweg:

Der Widerspruch
(Fast)Nur in Deutschland kann man Schüler kollektiv zu einer freiwilligen und auf eigener Initiative beruhenden Tätigkeit abordnen.

Die Erziehungsdiktatur
Deutsche Schüler müssen zu eigenverantwortlichen Menschen erzogen werden, die auf keinen Fall eine von den Vorgaben abweichende Meinung haben.

Eine Stiftung oder ein Verein, so genau weiß man das nicht, benutzt Verbindungen in die Politik, um an Schulen jährlich rund 80.000 Schüler zum Arbeitseinsatz am sozialen Tag zu manipulieren:

„Am 13. Juli 2017 ist es wieder soweit. Zehntausende Schüler*innen bundesweit tauschen ihre Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn an Schüler Helfen Leben. Somit unterstützen sie nicht nur Jugend- und Bildungsprojekte für Gleichaltrige in Südosteuropa und Jordanien, sondern haben auch die Möglichkeit, einen Tag lang in ihren Traumberuf zu schnuppern.“

Bei den angepriesenen Traumjobs handelt es sich nach Ansicht der Sozialen Tag Veranstalter um die folgenden:

„Deiner Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt: Ob Du schon immer einmal für Kinderrechte in einem Restaurant kochen oder gar im Tonstudio Beats bauen wolltest. Viele Arbeitgeber*innen kennen den Sozialen Tag schon und stellen dich gerne ein.“

Traumjobs eben.

SHL versuch einer Bilanz

Der Versuch einer Bilanz für “Schüler helfen leben”

Das Geld, das die Schüler erarbeiten, 706.033 Euro waren es immerhin im Jahre 2015 und somit 49% der Einnahmen des Vereins oder der Stiftung „Schüler helfen leben“, wird genutzt, um Projekte auf dem Balkan oder in Jordanien zu finanzieren. Zudem dient der soziale Tag dem Verein, vielleicht ist es auch eine Stiftung „Schüler helfen leben“ dazu, „Fundraising“-Aktivitäten zu entwickeln. Noch einmal 621.585 Euro aus Spenden von Gönnern kamen auf diese Weise im Jahr 2015 zusammen. Die genaue Herkunft der Spenden ist nicht zu klären. Die Transparenz des Vereins, der zwar einen Jahresbericht herausgibt, sich darin aber bemüht, die Mittelherkunft nach bestem Wissen und Gewissen zu verschleiern, hält sich in Grenzen.

In jedem Fall kann man feststellen, dass ohne den Sozialen Tag die Finanzierung des Vereins oder der Stiftung „Schüler helfen leben“ nicht möglich wäre. Umso besser, dass die politischen Verbindungen, die der Verein hat, Bundeskanzler Merkel und 9 Ministerpräsidenten zumeist SPD-geführter Regierungen halten ihre schützende und vermutlich auch geldbringende Hand über den Verein, genutzt werden können, um nicht nur Zugang zu Schulen zu erreichen, sondern auch dazu, als Quasi-Monopolist für einen Tag von Kinderarbeit zu profitieren.

Und alles, um vor allem auf dem Balkan, im Jahre 26 nach dem Ende des Jugoslawienkrieges dafür zu sorgen, dass die dortigen Menschen auch die richtigen Werte, Meinungen und Überzeugungen entwickeln. „Schüler helfen leben“ ist somit nichts anderes als ein Gesinnungsprojekt, bei dem es darum geht, Schüler und ihre Bereitschaft, sich für eine angeblich gute Sache vor einen Karren spannen zu lassen, auszunutzen, um Mittel für den ideologischen Kampf zusammenzuraffen, den ideologischen Kampf, der dann z.B. mit 120.220 Euro in Tirana (Albanien) mit folgenden Inhalten geführt wird:

exploitation2“Das Soziale Tag-Projekt 2016 “Gewalt ist keine Lösung” setzt sich für die Rechte von Frauen und Mädchen ein und kämpft gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Geschlechtsspezifische Gewalt – Problem einer patriachalen Gesellschaft
Geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt sind weit verbreitete Phänomene in der albanischen Gesellschaft, die nicht nur Frauen und Mädchen negativ beeinflussen, sondern ganze Familien und Gemeinschaften. Ein politischer und rechtlicher Rahmen für Prävention vom geschlechtsspezifische Gewalt wurde geschaffen, um Frauen und Mädchen zu schützen, doch Gewalt wird oft immer noch als Familienangelegenheit akzeptiert und behandelt.

Obwohl die junge Generation Studien zufolge eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Geschlechtergerechtigkeit hat, gibt es immer noch viele Kinder und Jugendliche die häusliche und geschlechtsspezifische akzeptieren und/oder selbst ausüben.

Gemeinsames Engagement für bessere Beziehungen

Mit dem Projekt wird ein Mentoring Bildungsprogramm für gesunde zwischenmenschliche Beziehungen in den Schulen entwickelt. Durch das Engagement verschiedener Akteure (Eltern, Lehrer*innen, Schüler*innen) trägt das Projekt dazu beim, geschlechtsspezifische Gewalt unter albanischen Jugendlichen zu beseitigen.

Da Projekt soll bewirken, dass Frauen und Mädchen, ebenso wie Jungen und Männer in Albanien mehr:
• Achtung und Respekt
• Unterstützung und
• Freiheit
von geschlechtsspezifischer Gewalt in ihren Beziehungen, Partnerschaften, Familien und Gemeinschaften erfahren und somit zu einer gesünderen Gesellschaft beitragen. [Alle Fehler finden sich im Original]”

Besonders interessant sind die Kernelemente, aus denen das Projekt besteht, nämlich aus Bildung, Engagement, soziales Marketing und Beeinflussung von Politik und Gesellschaft. Schüler in Deutschland, die man über ihre Bereitschaft, sich für eine angeblich gute Sache zu engagieren, ködert, finanzieren somit die Ausbildung von albanischen Jugendlichen zu politischen Kadern, die im ersten Schritt (Bildung) lernen, wie die richtige Sicht auf die Welt aussieht. Die im zweiten Schritt zu dem, was in der linksextremen Szene als „Multiplikatoren“ bekannt ist, weitergebildet werden sollen, also zu Kadern, die das Heil, das sie gerade erlernt haben, an Dritte weitergebend. Im dritten Schritt lernen die neuen Heilsträger, wie man mit Mitteln der Propaganda (soziales Marketing) die Heilsbotschaft unters Volk bringt, und im letzten Schritt werden ihnen noch die Techniken anerzogen, die notwendig sind, um politische Entscheidungsträger und deren Entscheidungen zu beeinflussen. Früher fand man derartige Ausbildungen in den „Kaderschmieden“ des Kommunismus, in sogenanten Parteischulen..

Aber seit der Erfindung des allein seligmachenden Wertkanons, der aus Genderismus, Vielfalt und Intoleranz gegenüber allen abweichenden Meinungen besteht, ist es nicht nur normal geworden, Schüler zum Gegenstand der entsprechenden Indoktrination zu machen, es ist auch schick geworden, Schüler arbeiten zu lassen, um andere Schüler indoktrinieren zu können.

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SED Parteischule Ballenstedt; Quelle: WolkenkratzerEigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

Die Politik im Namen des Guten bedient sich schamlos des Idealismus derer, die das Leben noch keine Vorsicht gelehrt hat. Wenn jemand weiß, wo hier die Trennlinie zu Anwerbe- und Ausbildungsaktivitäten des IS verläuft, er möge es uns mitteilen.

Ansonsten kann man nur allen Schülern raten, sich von Sozialen Tag fernzuhalten und ein egoistisches Eremitendasein im nächsten Kaffee zu führen. Meditation über das eigene Leben und den Missbrauch, der im Namen des Guten betrieben wird, ist in jedem Fall hilfreicher als mit Kinderarbeit gegen Kinderarbeit anzukochen.

Der Hinweis auf den Sozialen Tag stammt von einem ScienceFiles-Leser, der persönlich betroffen ist:

„Ich möchte vorschlagen, sich einmal mit dem sogenannten “Sozialen Tag” zu befassen (d.h. kritisch, goes without saying), der Ende Juni/Anfang Juli an vielen Schulen in Deutschland wieder abgehalten wird (“Rasen rollen gegen Rassismus”;
http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html).

Als Vater zweier Gymnasiasten bin ich gerade selbst davon betroffen. Kritisch zu bewerten ist m.E. daran der Mißbrauch des jugendlichen Idealismus für die Inszenierung eines medialisierten und – trotz aller Beteuerungen zum Gegenteil – politisch getriebenen Events. Mißbrauch, weil hier in unheiliger Kollusion von Politik und öffentlicher Prominenz mit den Schulleitungen ein “freiwilliges” soziales Engagement der Schüler “kollektiv organisiert” wird. Einerseits machen sich die Schulen zum Agenten einer angeblich privaten, unabhängigen Stiftung bzw. e.V.; siehe http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html.

Andererseits ermöglicht die Politik dieser Organisation einen privilegierten, exklusiven Zugriff auf die Arbeitskraft der Kinder (bzw. Spendenfreudigkeit der Eltern oder Arbeitgeber), z.B. durch Ausnahmeregelung von der Pflicht zum Lohnsteuerabzug, der Gewährung von Unfallversicherungsschutz für diese Tätigkeit etc. etc. …“

Schüler und Eltern sind gefangen im Spinnennetz der Korruption, werden zunehmend zum Gegenstand politisch-korrekter Erziehung und zum Objekt, dessen sich die vermeintlichen Gutmenschen nach allen Regeln der Kunst bedienen.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

Meinungsmache bei der ARD – Heute: BREXIT zurückdrehen

Journalismus besteht u.a. daraus, aus einer Flut von Informationen, diejenigen herauszufischen, die relevant, interessant und bedeutsam sind. Weil dem so ist, kann man anhand der Berichte, die sich in Medien finden, leicht feststellen, was den dort Arbeitenden relevant, interessant und bedeutsam vorkommt. Deshalb kann man auch feststellen, dass bei der ARD Journalisten beschäftigt sind, die eine geistige Fixierung aufweisen, wie man sie in Organisationen wie der Scientology Church oder in revolutionären Zellen vermutet.

Denn: Bei der ARD gibt es einige besonders eindimensionale Exemplare der Gattung Journalist; eine Art Realitätsverweigerer, Leute, die mit den Füßen aufstampfen, wenn etwas nicht nach ihrer Vorstellung geht und Leute, die vollkommen unfähig sind, zu lernen; Leute also, denen die Grundfähigkeiten, die den Menschen nach Ansicht von Immanuel Kant auszeichnen, fehlen: Empathie und Lernfähigkeit.

Und so stellt die ARD einmal wieder die Frage nach dem BREXIT.
Offensichtlich hängt das Herz der dortigen Redakteure ganz besonders daran, den BREXIT und somit die Entscheidung einer Mehrheit von Briten zurückzudrehen. So sehr hängt das Herz der ARD daran, dass sie im Meer der politischen Fische, die in Großbritannien nach der Wahl an den Scheiben der Fernseher vorbeischwimmen und „blubb“, machen, ausgerechnet die beiden kleinsten Fische heraussucht, die man finden kann:

GE2017 UK.jpg

Tim Farron, Chef der seit gestern Nick Clegglosen (Sie erinnern sich vielleicht an den ehemaligen Vize-Premierminister im ersten Kabinett von Dave, David Cameron – er hat den Wiedereinzug ins Parlament verpasst) Fraktion der Liberal-Democrats im britischen Unterhaus fordert, so weiß die ARD, die Verhandlungen für einen EU-Austritt auf Eis zu legen und will sogar ein neues BREXIT-Referendum abhalten. Farron ist ein Politiker, wie man ihn mag, bei der ARD. Er lässt sich perfekt nutzen, um den Konsumenten der ARD eine britische Welt vorzuführen, die es nur in Marginalien gibt.

Und weil ein Farron zu wenig ist, um den Konsumenten der ARD darüber hinweg zu täuschen, dass die Tories mit 318 Sitzen und 13,6 Millionen Wählerstimmen die stärkste Fraktion im Unterhaus stellen, es also kein In Frage stellen des BREXIT geben wird, deshalb wird ausgerechnet Nicola Sturgeon von der Scottisch Nationalist Party, die bei der gestrigen Wahl von 56 auf 35 Mandate geschrumpft wurden, als weiterer Unterstützer der Position, die die ARD gerne mehrheitsfähig machen will, dargestellt.

Sturgeon und Fallon können für ihre Positionen die Unterstützung von rund 10.4% der britischen Wähler reklamieren. Sie sind zwei Randfiguren, deren Stimme gerade noch vernommen, aber nicht gehört wird. Entsprechend wird sich die Hoffnung der ARD-Fixierten, auch dieses Mal nicht erfüllen. Es wird kein Zurück hinter den BREXIT geben, und es wird auch keinen soft-BREXIT geben, denn, was in Deutschland verschwiegen wird oder unbekannt ist, einer der offensivsten Vertreter und Befürworter eines harten BREXIT ist der von Teilen der deutschen Linken – vermutlich in einer Mischung aus Ignoranz und Ahnungslosigkeit – gefeierte Jeremy Corbyn – komischerweise ist das der ARD keine Meldung wert…

Die Situation im Britischen Unterhaus sieht also wie folgt aus:
Für BREXIT: 590
Gegen BREXIT: 48
Nicht zuordenbar: 12
Es scheint, als würde die ARD die falschen Prioritäten in ihrer Berichterstattung setzen.

Demokratie als Happening? Hannovers demokratische Illiteraten

Es hat ganz den Anschein.

Ausgangspunkt ist eine Einladung zu einem Pressetermin. Vertreter derselben, die das Bedürfnis verspüren, ihren Lesern die Konterfeis des Oberbürgermeisters von Hannover, „Stefan Schostok, der Ersten Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette in Vertretung für die Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sowie dem Personal und Kulturdezernenten Harald Härke“ zuzumuten, können sich am 2. Juni um 9.00 Uhr im neuen Rathaus von Hannover die entsprechende Munition holen, um auch noch den letzten Leser zu vergraulen.

Hannover Demokratiefestival 1Der Smilietermin ist der Auftakt zu ein einer Veranstaltung, die in Hannover als „Demokratiefestival“ bezeichnet wird. Irgendwie gehe es beim dem Festival, so die Überzeugung der Veranstalter, um Demokratie: „Ziel der Veranstaltung ist es“, so die Pressemitteilung aus Hannover, die uns ein geschätzter Kollege zugeschickt hat, “ein starkes Signal gegen Intoleranz, Rechtsextremismus und andere extremistisch geprägte Ideologien zu setzen. Zielgruppen sind alle Schulen, Berufsbildenden Schulen, Jugendtreffs sowie Jugend- und Kultureinrichtungen sowie Sprachlernklassen“.

Diese Zielsetzung erklärt, dass sich im Programm des Demokratiefestivals in Hannover so gar nichts finden lässt, was man als eine positive Bestimmung von Demokratie ansehen könnte. Demokratie, es mag den Hannoveranern entfallen sein, ist eine Regierungsform, bei der die Regierung durch die Wähler bestimmt und abgewählt werden kann. Wähler sind entsprechend der Souverän, und mehr gibt es über Demokratie nicht zu sagen.

Auf die Idee, dass Demokratie eine Regierungsform ist, bei der die Wähler Souverän sind, kommt man nicht unbedingt, wenn man sieht, was Hannover für die anvisierten Jugendlichen zum Demokratiefestival serviert:

“Setz[‘] Dich ein für Demokratie”, so lautet die Aufforderung, deren Umsetzung darin besteht, mit Klebebändern Sitzobjekte herzustellen und damit in Schulen ein Zeichen für Demokratie zu setzen.

Demokratie besteht also darin, mit Klebeband zu hantieren?

“Stimm‘ Dich ein für Demokratie”, so fordert das Programm (ohne Ausfallstrich übrigens). Die Einstimmung besteht darin, Texte zum Thema Demokratie zu schreiben und diese „sogar dem Publikum vorzutragen“. Demokratie als Bühnenperformance?

“Stillstehen für Demokratie”, ist der nächste Schnickschnack: Jugendliche sollen in Posen wie Schaufensterpuppen erscheinen, ein Selfie-knipsen und so ein Zeichen für die Demokratie setzen. Demokratie als Smartphone-Selbst-Inszenierung?

Unter dem Stichwort: „Eine starke Demokratie“ werden zwei Filme von Flüchtlingen gezeigt, in denen die Flüchtlinge ihre Träume und Wünsche und Hoffnungen erzählen. Demokratie als individuelles Wunschkonzert von Flüchtlingen?

Schließlich gibt es die bewegte Demokratie, also Tanz.

  • Demokratie, wie sie in Hannover am 2. Juni vermittelt werden soll, ist demnach:
  • Mit Klebebändern hantieren;
  • Eine Bühnenperformance;
  • Eine Smartphone-Selbstinszenierung
  • Tanz
  • Ein Wunschkonzert von Flüchtlingen

Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass die Hannoveraner nicht so wirklich wissen, was der Begriff “Demokratie” bezeichnet, und deshalb auf das zurückgreifen, was man von mittelmäßigen Event-Agenturen als mittelmäßige Veranstaltung zu nahezu jedem Gegenstand kaufen kann. Es fehlen nur die Fingerfarben, mit denen Demokratie an Scheiben geschmiert werden kann.

Die völlige Unfähigkeit, Demokratie positiv zu bestimmen, setzt sich fort in einer Ausstellung über die Rolle der Polizei im Nationalsozialismus und in einem Vortrag über “Islamofaschismus”. Beides ist nicht Demokratie. Das wissen wir. Aber was ist Demokratie? Die Hannoveraner haben keine Ahnung.

Hannover Demokratiefestival 2Sie benutzen ihr Festival vielmehr dazu, ideologische Indoktrination in Workshops anzubieten, Workshops, in denen die Rolle des Individuums in der Familie bestimmt werden soll, nicht etwa die Bedeutung von autonomen Akteuren für eine Gesellschaft; Workshops, die Gewalt und Aggression thematisieren und fragen, wie man Gewaltprävention und demokratische Werte im Eishockey vermitteln kann (auf so einen Unsinn muss man erst einmal kommen). Schließlich sollen junge Migranten zu Toleranz erzogen werden, junge männliche Migranten natürlich, denn weibliche Migranten müssen schon in einem anderen Workshop vor einer Zwangsehe geschützt werden.

Der Eindruck, dass in Hannover das Rathaus von demokratischen Illiteraten besetzt ist, die ihr Nichtverständnis als Happening unter der Überschrift „Kampf gegen Recht und für Toleranz“ verkaufen wollen, er ist durch das Programm dieses „Demokratiefestivals“ so fest eingegraben, dass man ihn, wollte man ihn erschüttern, erst einmal archäologisch vorbehandeln müsste.

Bleibt festzustellen, dass in Hannover Demokratie aus mehr oder weniger affigen Betätigungen (Wir entschuldigen uns bei allen Affen) zu bestehen scheint, die mit einem erheblichen Schuss Indoktrination angereichert werden. Dasselbe Festival könnte man in Pol Potts Kambodscha, in Mao Zedongs China oder in Hugo Chavez‘ Venezuela abhalten.

Niemand würde den Unterschied bemerken.

In Gier vereint? Linke Aktivisten und multinationaler Konzern wollen Gesetzgebung beeinflussen

Wenn sich Unternehmen wie z.B. Telekom instrumentalisieren lassen, um politische Ziele des Staatsfeminismus durchzusetzen, dann ist Gefahrenstufe I erreicht.

Wenn Unternehmen anfangen, sich in das Leben von Menschen einzumischen, in dem sie z.B. gegen Rechtsextremismus kämpfen und versuchen, sich als Saubermänner zu inszenieren, dann ist Gefahrenstufe II erreicht.

Wenn Unternehmen gemeinsam mit politischen Aktivisten, die von Ministerien ausgehalten werden, versuchen, die Gesetzgebung eines Landes zu beeinflussen, dann ist Gefahrenstufe III erreicht, und es ist an der Zeit, den entsprechenden Unternehmen (und den politischen Aktivisten) das Handwerk zu legen.

Es gibt die seltsamsten Allianzen.

Ben und Jerry AASDa verbünden sich linke Aktivisten mit einem multinationalen Konzern, um „für Toleranz zu werben“, um Deutsche für Flüchtlinge einzunehmen, sich für „demokratische Kultur und eine inklusive Gesellschaft“ einzusetzen und gegen den Rechtsextremismus oder –populismus und alle, die der derzeitigen Politik kritisch gegenüber stehen, Position zu beziehen.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat in diesem Sinne gemeinsam mit dem Eishersteller „Ben und Jerry’s“, eine Sommertour „One Sweet World“ durch deutsche Städte organisiert, offensichtlich in der Annahme, dass dann, wenn man sich mit einem multinationalen Konzern verbündet, man einerseits leichter Zugang zu viel Geld hat, andererseits leichter auf Seelenfang gehen kann, wenn man die beabsichtigten Opfer zuerst mit Eis abfüttert, Eis von Ben und Jerry’s, dem multinationalen Konzern, den Linke normalerweise bekämpfen, als Inbegriff von Neoliberalismus sehen.

Aber, der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel, und Gier scheint jeden Graben zu überwinden, so auch den zwischen einer vermeintlichen Stiftung, die auf Kosten der Steuerzahler lebt und einem multinationalen Konzern. Und plötzlich ist beider Marketing identisch, sind beide der Ansicht, ihr jeweiliger Absatz werde durch ihre Allianz befördert.

Überhaupt ist Eishersteller Ben und Jerry’s der Held der Linken, der Toleranten und Aufgeschlossenen, die immer dann in Jubel ausbrechen, wenn man sie mit ihren eigenen Überzeugungen ködert. So bejubelt Bento, das „Jugendportal des Spiegel“, eine Aktion von Ben und Jerry’s, mit der Druck auf deutsche Parlamentarier ausgeübt werden soll, um die Ehe für alle durchzusetzen:

Ben und Jerry ehe„Kaum zu glauben, dass Deutschland immer noch hinterherhinkt in Sachen Gleichberechtigung, Freiheit und Gerechtigkeit. Höchste Zeit das endlich zu ändern! Deshalb mach mit! Fordere auch deine Abgeordneten auf, noch vor der Wahl zu handeln und eine offene Abstimmung im Bundestag durchzuführen. In weniger als 30 Sekunden kannst du einen großen Unterschied für viele Liebende machen, indem du direkt die Entscheidungsträger bei diesem Thema zum Handeln aufforderst.
Wir unterstützen die Initiative EHE FÜR ALLE und haben darum ihren Messenger auf unserer Seite eingebaut. Mach jetzt mit und sag “Yes, I Dough” zur Ehe für alle.“

Ob der Jubel bei Bento genau so groß wäre, wenn Ben und Jerry’s Lobbyisten im Bundestag bezahlen würde, deren Zweck darin besteht, die Steuern, die der Konzern, zu dem Ben und Jerry’s gehört, in Deutschland zahlt, zu reduzieren? Vermutlich nicht. Vermutlich würde der Jubel zur Empörung. Das Beispiel zeigt, wie einfach es ist, den deutschen Michel durch die Manage zu führen und das Marketing mit einfachen Mitteln so zu strukturieren, dass es dem Zeitgeist entspricht. So gelingt es Ben und Jerry’s gemeinsame Sache mit politischen Aktivisten zu machen und naive Linke, naive junge Menschen und gierige Stiftungen vor den eigenen Karren zu spannen.

Und so kommt es, dass das Bundesministerium für FSFJ eine Stiftung finanziert, die das Marketing für Ben und Jerry’s übernommen hat, um der Marke Glaubwürdigkeit als Social Justice Warrior zu verleihen und Zugang zum Markt der Naiven zu verschaffen, zu jenem Markt, auf dem man behaupten muss, man sei tolerant, für Homosexuelle, für Flüchtlinge, gegen Rechte, um positiv bewertet und gekauft zu werden.

Ben und Jerry’s, das Unternehmen, das sich so gerne als Zweimann-Gründung aus Vermont in den USA darstellt, es gehört seit 2000 dem Unilever-Konzern, einem multinationalen Konzern mit einem Umsatz von 52,7 Milliarden Euro. Unilever ist nicht nur ein multinationaler Konzern, Unilever hat auch eine Marketingabteilung, die weiß, welche Überzeugungen man mit welchen Produkten bedienen muss, um Absatz zu finden.

Ben und Jerry’s ist für Toleranz zuständig.
Dove Men für richtige Männer.
Und Cif reinigt ganze Länder von der gesellschaftlichen Verschmutzung,

Marketing bei Unilever:

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Menschenhass bei ver.di – Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung?!

Wer ist dazu fähig, andere Menschen zu entmenschlichen, sie zu de-humanisieren, zu instrumentalisieren und zum Gegenstand seines politisch korrekten Hasses zu machen, dessen Ziel darin besteht, den ideologischen Feind zu vernichten, und zwar in seiner sozialen und persönlichen Existenz?

Wir haben uns an einen Text erinnert, den wir vor einiger Zeit besprochen haben.

Der folgende Text stammt von:

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/wenn-der-nachbar-neonazi-ist

Netz gegen Nazis ist eine Ausgründung der Amadeu-Antonio-Stiftung.

In diesem Text finden sich alle Versatzstücke der Stasi-Zersetzung, die sich auch in der “Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieb und Verwaltung” finden (Identifizieren, Isolieren, Outen, Konzertiert bekämpfen, Leumund zerstören, Beseitigen).

Zufall oder konzertierte Aktion geistiger Blindgänger, die De-Humanisierung und Menschenopfer als neues Hobby entdeckt haben?

“Was tun, wenn der Nachbar Neonazi ist?

In die Nachbarwohnung ist ein bekennender Neonazi eingezogen. Meine Ehefrau und ich machen uns große Sorgen. Meine Frau ist außerdem migrantischer Herkunft. Welche Möglichkeiten haben wir, uns zu schützen, aber auch, unseren Nachbarn unter Umständen wieder loszuwerden? Sabine Kritter und das Team von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR) sind immer wieder mit derartigen Fragen konfrontiert.

Sabine Kritter (MBR):

Erstes Anliegen sollte es sein, im Haus auf ein Klima des Hinsehens und Eingreifens hinzuwirken, in dem potenzielle Opfer rechtsextremer Bedrohungen oder Gewalt auf die Solidarisierung ihrer Nachbarn bauen können. Dazu gehört es zunächst einmal, alle Anwohner über die rechtsextreme Einstellung des neuen Mieters zu informieren. Vielleicht haben einige noch gar nicht realisiert, wer gerade neben ihnen eingezogen ist.

Genau beobachten

Um präzise Angaben über rechtsextreme Vorkommnisse und bedrohliche Situationen machen und entsprechende Schritte einschlagen zu können, ist es notwendig, genaue Beobachtungen anzustellen und sie möglichst umfassend – mit Datums- und Ortsangabe – schriftlich festzuhalten. Das hilft, gegenüber dem Vermieter, der Polizei und gegebenenfalls vor Gericht zu argumentieren. Relevante Punkte wären z.B.:
• Welche rechtsextremen Kleidungsmarken, Schriftzüge, Tattoos, Anhänger oder Aufnäher werden getragen?
• Welche Musik wird gehört? Sind Texte zu verstehen?
• Wird der rechtsextreme Nachbar als bedrohlich wahrgenommen, indem er Bewohner z.B. direkt oder indirekt droht, sie anpöbelt oder sie durch Gesten verängstigt? Werden andere Mieter beleidigt oder gestört? Trauen sich Bewohner nicht aus ihrer Wohnung, wenn Personen aus der rechtsextremen Szene den Nachbarn besuchen? Oder fühlen sie sich durch laute Musik, in der zu Gewalt aufgerufen wird, eingeschüchtert?

Juristisch vorgehen

Werden in der Wohnung indizierte rechtsextreme Lieder abgespielt oder trägt die Person verfassungswidrige Kennzeichen etc., empfiehlt es sich auch, Anzeige zu erstatten. Das macht Rechtsextremen und auch den anderen Anwohnern klar, dass dieses Verhalten nicht einfach toleriert wird. Da allerdings nur der geringste Teil rechtsextremer Musik und Symbolik verboten ist, und es nicht immer leicht ist, genau zu wissen, was den legalen Rahmen verlässt, kann das juristische Vorgehen lediglich ein Aspekt der Strategie sein.

Nachbarn sensibilisieren

Sie sollten bei ihren Gesprächen vor allem deutlich machen, dass einige Menschen im Haus die Anwesenheit des Rechtsextremen als bedrohlich und beängstigend wahrnehmen. Wenn einzelne Nachbarn daraufhin potenziellen Opfern ihre aktive Unterstützung anbieten, ist das schon ein erster großer Erfolg. Denn das schafft die Sicherheit, dem Problem nicht allein gegenüber zu stehen und motiviert andere dazu, Verantwortung für das eigene Wohnumfeld zu übernehmen.

Gemeinsam handeln

Rechtsextreme Mieter dazu zu bringen, aus ihrer Wohnung auszuziehen und dadurch für sich selbst und für andere eine (potenzielle) Bedrohungssituation zu beenden, ist nicht immer ganz einfach, aber prinzipiell durchaus möglich. Wichtig ist es vor allem, mit möglichst vielen Bewohnern gemeinsam und gut vorbereitet aktiv zu werden. Ein geschlossenes Vorgehen der Mieterschaft verringert einerseits das Risiko jedes Einzelnen, denn niemand macht sich allein zur Zielscheibe. Gleichzeitig erhöht sich durch eine große Zahl an Engagierten sowohl der Druck auf den Hauseigentümer als auch auf den rechtsextremen Nachbarn.
Auf den Hauseigentümer sollte dahingehend eingewirkt werden, dass er das Mietverhältnis außerordentlich kündigt. Dazu müsste ihm z.B. deutlich gemacht werden, dass durch den rechtsextremen Mieter der Hausfrieden nachhaltig gestört wird. Gemeinsam unterzeichnete Beschwerdeschreiben, die an den Vermieter geschickt werden, oder die Dokumentation von Bedrohungssituationen wären mögliche Vorgehensweisen.

Dem rechtsextremen Mieter dagegen sollte immer wieder signalisiert werden, dass er – und zwar im besten Fall von allen Bewohnern des Hauses – nicht erwünscht ist: indem z.B. antirassistische Aufkleber an die Briefkästen geklebt werden, indem demonstrativ kein belangloser Plausch auf dem Gang gehalten oder jedes kleine Vergehen seinerseits sofort an den Hauseigentümer bzw. die Polizei gemeldet wird. Denn wer sich unwohl in seinem Wohnumfeld fühlt, wird sicherlich nicht auf ewig dort bleiben wollen.

Wohnungskündigung erwirken

Prinzipiell kann jeder geschlossene Mietvertrag auch wieder gekündigt werden. Je nach Mietvertrag gestalten sich die Bedingungen dafür allerdings recht unterschiedlich.
Allgemein gilt, dass ein Mietvertrag nach § 543 BGB (Abs. 1) „aus wichtigem Grund“ gekündigt werden kann: „Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen.“ Ein so genannter „wichtiger Grund“ liegt z.B. vor, „wenn eine Vertragspartei den Hausfrieden nachhaltig stört, so dass dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.“ (§ 569 BGB, Abs. 2)
Eine gesetzliche Definition dessen, was eine nachhaltige Störung des Hausfriedens konkret auszeichnet und sie damit zu einem hinreichenden Grund für eine Kündigung macht, existiert nicht. Das subjektive Bedrohungsgefühl von (potenziellen) Opfern und weiteren Anwohnern kann dieses Kriterium aber evtl. erfüllen. Da die Entscheidung darüber im Zweifelsfall – wenn es zu einem Prozess kommen sollte – bei einem Richter liegt, kommt es darauf an, möglichst nachvollziehbar die bedrohlichen Situationen schildern zu können.
Bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, sollten Sie sich in jedem Fall juristischen Rat einholen. Denn manchmal können damit – z.T. unrevidierbare – Fehler vermieden werden.

Präventiv handeln

Prinzipiell gilt: Je besser man sich unabhängig von konkreten Anlässen für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus gewappnet hat, desto einfacher ist das Handeln. Eine Möglichkeit im Hinblick auf den Bereich Wohnen sind dabei die Mietverträge. Denn ein Vermieter kann beispielsweise bereits in den Mietvertrag einen Passus aufnehmen, der die Mitgliedschaft in einer rechtsextremen Organisation oder Partei mit dem Mietverhältnis für unvereinbar erklärt.”

Dieses beeindruckende Dokument eines hysterischen Menschenhasses, das Gewissenlosigkeit und Vorurteil zu Tugenden erheben will, ist in weiten Teilen deckungsgleich mit der Handlungshilfe von ver.di

Die Überlappungen mit der Handlungshilfe von ver.di sind sicher kein Zufall. Vielmehr sehen wir in Deutschland die Früchte von Isomorphie (wir sind gleich intelligent und denken alle dasselbe) und Netzwerkbildung (bloß keinen anderen Meinungs-Menschen treffen). Und diese Früchte sind mit einer offenen Gesellschaft nicht zu vereinbaren, schon eher mit einer Gesellschaft, die ihre Bürger einmauert, damit sie nicht davonlaufen und sich nicht der Dauerindoktrination und Bespitzelung entziehen können.

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