Kaiser Reich, Schulze, Habeck, die grimme deutsche Wirklichkeit – Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW20]

Eindimensionalität, auch in ihrer affektiven, klassisch-konditionierten Weise, Stimulus -> vorgegebene Bewertung, steht heute im Mittelpunkt der Wahl zum Denkbehinderten der Woche. Alle Titelaspiranten zeichnen sich in der ein oder anderen Weise durch eine Eindimensionalität in ihrem Denken aus, einen Shortcut, der wohl als eine Form von zerebraler Arbeitsverweigerung zu werten ist, bei der Synapsen zwar Informationen entgegennehmen, aber nicht verarbeiten, bestenfalls durchreichen, unter Umgehung dessen, was Menschen angeblich so besonders macht.

Steigen wir direkt ein und demonstrieren diese Prozesse am scheinbar lebenden Objekt.

David Beck ist mit einem komplexen Problem konfrontiert. Zwei Informationen bestürmen sein Gehirn zur gleichen Zeit. Beide Informationen sind positiv belegt. Eine Maskenpflicht ist bei Beck mit einer positiven Bewertung verbunden, unabhängig von Fragen der Wirksamkeit oder Sinnhaftigkeit. Derartige Fragen stellen “Kontext” dar, der eindimensional ausgelegte Reiz-Reaktions-Arbeiter vor ein unlösbares Problem stellt. Um dieser Unlösbarkeit zu entgehen, wird Kontext schlicht ignoriert, was zuweilen zu dem Problem führt, dass zwei getrennt eintrudelnde Informationen, die beide positiv konnotiert sind: Maskenpflicht: gut, billige Zugtickets: auch gut, in einer Inkommensurabilität enden, die das gesamte Denk-Kartenhaus zum Einsturz bringt und dazu führt, dass Beck, als Konsequenz der billigen Bahn-Tickets mehr Fahrgäste und als Konsequenz von mehr Fahrgästen, mehr zur Maskenpflicht verdonnerten Fahrgästen, “einen spürbaren Einfluss auf das Infektionsgeschehen”, befürchtet, also mehr positiv auf SARS-CoV-2 Getestete, die offenkundig bei ihm mit einer direkten Empfindung, möglicherweise Kopfschmerzen einhergeben, so “spürbar” werden. Wenn aber mehr Fahrgäste mit Maske zu mehr positiv gestesteten mit Maske führen, warum sind dann Masken, deren Zweck doch in der Verhinderung von Ansteckung bestehen soll, Pflicht, und warum findet Beck es dann “richtig” in Deutschland an der Maskenpflicht festzuhalten?

Ein offenkundiger Widerspruch, der so stehen bleiben muss, weil er nicht lösbar ist. Er wäre nur durch Denken, also das Verarbeiten von Informationen und vor allem das Zusammenführen von Informationen, hier in Form von Schlussfolgerung: “Wenn mehr Fahrgäste mit Maske mehr Fahrgäste mit Maske, die positiv getestet werden, bedeutet, dann taugen Masken offenkundig nichts”, aufzulösen. Derart komplexe Aufgaben stellen eindimensional ausgerichtete Gehirne, deren Expertise darin besteht, eine Art Gehirnmemory zu spielen, bei dem der eingehende Stimulus mit der vorgegebenen Bewertung versehen werden muss, vor unlösbare Probleme. Deshalb bleibt der Widerspruch bestehen. Deshalb bemerkt ihn der sich Widersprechende offenkundig nicht. Deshalb macht er sich lächerlich.

Deshalt ist er unsere Startnummer 1 bei der Wahl zum Denkbehinderten der Kalenderwoche 20.


Auf ihre Weise ist Veronika Grimm, die bei der ARD als “Wirtschaftweise” bezeichnet wird, sicher eine weiße, eine weiße Wirtschaftswaise, ein Beleg für die Suprematie toxischer Denkbehinderung. Grimm ist eine derjenigen, die nichts dabei findet, anderen Menschen das tägliche Leben zu erschweren. Sie gehört zu denen, die freudig für andere entscheiden, dass sie – um einer Phantasie in Klima zu huldigen – gefälligst leiden müssen, leiden unter hohen Spritzpreisen. Und weil Leute wie Grimm, die für andere Leiden beschlossen haben, konsequent in ihrer Verordnung von Leiden für andere sind, ideologisch konsequent aus der sicheren Umwallung hässlicher Neubauten in Erlangen-Nürnberg heraus, deshalb gibt es kein Zaudern, kein MItleid, keinen kleinen Finger, deshalb wird konsequent und getreu dem Prinzip: Eure Armut kotzt mich an, selbige verordnet:

“Es ist kontraproduktiv, jetzt in dieser Situation die Tankstellenpreise zu senken, weil dann auch mehr gefahren wird. Und genau das Gegenteil möchte man gerade erreichen”, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Denn mehr Fahren heißt mehr Benzin verbrennen – heißt: mehr Klimaschäden, und kein Öl eingespart. Dabei will Deutschland gerade das doch eigentlich erreichen, schon allein um weniger abhängig von Russland zu sein. Und sonderlich sozial ist der Tankrabatt auch nicht.”Von Tankrabatten profitieren typischerweise die, die viel fahren. Und das sind die, die viele Autos haben, also mehrere Autos haben. Das sind typischerweise die Besserverdienenden“, sagt Grimm. Sie bezweifelt außerdem, dass Tankstellen den Rabatt komplett weitergeben werden.

Die Ökonomie kennt das Konzept der Preiselastizität. Es bezieht sich im Wesentlichen auf die Frage, ob ein Akteur, der mit einer Preiserhöhung konfrontiert ist, diese Preiserhöhung irgendwie durch weniger Konsum ausgleichen kann. Allein, dass es ein solches Konzept gibt, zeigt, dass es offenkundig solche und solche gibt. Da ist sie wieder, diese Differenzierung, nein diese Diversität der Wirklichkeit, die in eindimensionalen Gehirnen, in denen Besserverdienende mehrere Autos gleichzeitig fahren, nicht vorkommt. Führen wir sie ein, in Form eines LANDWIRTS, dessen Traktor mit Diesel fährt oder in Form eines Spediteurs, dessen Lkws mit Diesel fahren. Sie sind die eigentlichen Vielfahrer in Deutschland, wie jeder z.B. an steigenden Nahrungsmittelpreisen leicht erkennen kann, die in großen Teilen steigen, weil Transport- und Herstellungskosten aufgrund der hohen Benzinpreise gestiegen sind. Ein kleines Beispiel:

Das nun ist ein Ansturm von Informationen, dem ein eindimensionales Gehirn nicht gewachsen ist. Allein die Vorstellung, dass es ganze Berufszweige geben könnte, deren Angehörige unter hohen Benzinpreisen erheblich leiden, Berufszweige, die wiederum die Ökonomie am Laufen halten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Lieferungen, egal ob in Supermärkten oder in Unternehmen, sie erfolgen in der Mehrzahl der Fälle per Lkw. Verteuern sich die Kosten der Anlieferung, weil Benzinpreise steigen, dann hat dies Auswirkungen auf alle nachfolgenden Leistungen in der Leistungskette und im Ende wird das Produkt teurer. Man sollte von einem “Wirtschaftsweisen” erwarten können, dass er in der Lage ist, mehr als eine Variable in Rechnung zu stellen und dass er seine seltsamen Vorurteile gegen die vielfahrenden besserverdienenden Mehrwagenbesitzer überwinden kann. Dass er das nicht kann, spricht für die Kontaminierung der klassischen Konditionierung von mehr Benzin -> mehr Verbrennungsmotor -> schlecht für die Umwelt, eine dieser Einfältigen Konditionierungen, die dem Inhaber vorgaukeln, die Veränderung nur einer Variable habe nicht nur nur eine Auswirkung, sie habe vor allen nur die eine erwünschte Auswirkung und die mit Sicherheit. Bei so viel Einfalt und Neid auf vielfahrende besserverdienende Mehrwagenbesitzer, auf die Leistung vielfahrend mehrwagenbesitzender Besserverdienender, fragt man sich, warum sie aus Hochschulen heraus verbreitet werden muss. Keine Frage ist, dass der ARD-Tagesschau ein Tippfehler unterlaufen ist, denn Veronika Grimm ist nicht Wirtschaftsweise, sondern Wirtschaftswaise, entweder früh von ihren Eltern in einer Wirtschaft hinterlassen oder bar jeder Kenntnis von Wirtschaft, ein wahrer Waiser, dem die Erfahrung von Wirtschaft fehlt.

Veronika Grimm ist unsere Startnummer 2.

Intermezzo nur für Veronika Grimm:


Kontextuelle Sprache wie die englische Sprache leben davon, dass derjenige, der etwas hört, den Kontext mitbekommen hat. Die Aussage “This is killing me” nimmt eine ganz andere Bedeutung an, wenn bekannt ist, dass es sich dabei nicht um das letzte Röcheln eines von Pfeilen durchborten Gringos handelt, sondern um einen Leser von ScienceFiles, dem während der Lektüre des Beitrags zur Wahl des Denkbehinderten der Woche, die Tränen in die Augen gestiegen sind, nicht wegen Trauer, sondern aus Erheiterung, die sich in einer Weise gesteigert hat, wie man sie nur mit “this is killing me”, zum Ausdruck bringen kann.

Insofern ist die Aussage: wir haben es nun mal so vereinbart, der wichtige Kontext, in den die Aussage “Sie leiden auch, wenn die Mineralälsteuer für drei Monate abgesenkt wird, immer noch genug” gestellt werden muss:

Wir zitieren die ARD-Tagesschau mit Robert Habeck:

“Nicht das zielgenaueste Mittel” nennt ihn Wirtschaftsminister Habeck von den Grünen. Doch man habe es nun mal so vereinbart. “Sehr viele Menschen leiden unter den hohen Spritpreisen”, sagt Habeck. “Sie leiden auch, wenn die Mineralölsteuer für drei Monate abgesenkt wird immer noch genug. Also günstig Auto zu fahren, ist das nun wahrhaft nicht.”Sprit bleibt teuer, das ergibt nicht unbedingt einen Anreiz gleich wieder mehr zu fahren: das ist das grüne Prinzip Hoffnung.

Die Aufgabe eines Wirtschaftsministers und denselben stellt Robert Habeck “nun mal so” dar, besteht offenkundig darin, das richtige Maas des Leids zu finden, das Bürgern aufgegeben werden kann. Drei Monate leicht geringere Benzinkosten, vielleicht 14 Cent pro Liter weniger, vielleicht weniger weniger, stellen nach Ansicht von Robert Habeck sicher, dass diejenigen, denen das Benzin so verbilligt wurde, ungeachtet des billigeren Sprits dennoch “immer noch genug leiden”, was voraussetzt, dass Leiden das Ziel ist, das mit der Benzinpreispolitik in Deutschland erreicht werden soll, nicht etwa Wohlstand, Glück und Zufriedenheit, nein Leiden. Das deutsche Leben unter Habeck findet im irdischen Jammertal statt, aus dem die grüne Clique nur ein Entkommen verspricht, das Heil im klimaneutralen ewigen, Paradies-Leben, das freilich erst nach dem Tod zu erreichen ist, nicht etwa jetzt. Jetzt ist Leiden, jetzt ist Qual, jetzt ist es notwendig, für die bloße Tatsache der eigenen Existenz zu sühnen, ein Leben lang vor dem Planeten zu sühnen.

Amen.

Der Einwand, Habeck sei zynisch, nicht etwa denkbehindert, ja, geben Sie nur zu, dass sie ihn gerade geformt haben, ist berechtigt. Habeck ist sicher auch zynisch und vollkommen unberührt vom Schicksal der “armen Menschen”, die es derzeit nur in der Ukraine gibt. Mehr als dass ist er aber denkbehindert, denn wäre er es nicht, er wüsste, dass sein kleiner Zynismus “leiden immer noch genug”, unentdeckt geblieben wäre, hätte er nicht den Kontext “man habe es nun mal so vereinbart”, dazugeliefert.

Nun ist er nun mal da, der Kontext und Habeck ist unsere Startnummer 3.


Drei Varianten der Einfalt im eindimensionalen Denken sind uns bislang begegnet. Der eindimensionale Denker, der von mehreren Informationen gleichzeitig heimgesucht wird, eine Fiesheit moderner Komplexität, der eindimensionale Denker, der jeden Gedanken an Kontext verweigert und ansonsten seinen eigenen Vorurteilen auf den Leim geht und der eindimensionale Denker, der den Kontext liefert, weil er sicher ist, es mit Dummen zu tun zu haben, die seinen Zynismus nicht bemerken. Vielleicht basiert dieses Fehlurteil auf einer innerparteilichen Normalität, die Habeck den Eindruck vermittelt, überdurchschnittlich intelligent zu sein, wenn er bestenfalls im Bereich von einer Standardabweichung nach Links zu finden ist.

Es wäre logisch, so schreibt Luisa Neubauer und eine “erwachsene Konsequenz”, “das Verbot vom Tempolimit” zu kippen. Die vierte Variante des eindimensionalen Denkens besteht darin,, Worte aneinanderzureihen und zu denken, der Sinn käme von alleine hinzu. Das scheint uns nicht etwa eine erwachsene Konsequenz, sondern die Konsequenz eines infantilen Geistes zu sein, der denkt, wenn er sich die Hände vor die Augen hält, dann könne er auch nicht gesehen werden. Es weist schon auf eine besondere Veranlagung zu Denkbehinderung hin, wenn man denkt, es sei möglich, Konstrukte der menschlichen Sprache, Abstrakta, mit menschlichen Eigenschaften oder Entwicklungsleistungen auszuzeichnen, obschon diese Abstrakta doch als solche Ergebnis menschlichen Denkens und nicht eigenständig Existierendes sind, das es zudem in erwachsener und infantiler Form gibt.

Der Kampf mit dem, was Sprache ausmacht, die Fähigkeit, nicht existente Dinge nicht nur zu denken, sondern auch zu konzeptualisieren, für andere verständlich zu konzeptualisieren, hier als “Konsequenz” eines Wahlergebnisses, eindimensionale Gehirne sie führen ihn ständig, versuchen – in der Regel – vergeblich, aus dem Wortsalat, den das gleichzeitige Auftauchen von Worten wie logisch und Konsequenz bei ihnen verursacht hat, in der irrigen Annahme, beider gleichzeitiges Benutzen trage dann einen, wenn auch dem eindimensionalen Gehirn unbekannten Sinn, Nutzen zu ziehen, sich durch die Verwendung der wohlklingenden Begriffe “logisch”, “Konsequenz” in ein intelligentes Licht zu stellen, er geht hier regelmäßig verloren und führt dazu, dass das “Verbot vom Tempolimit”, das es nicht gibt, gekippt werden soll.

Unabsichtlich gibt ein solches eindimensionales Gehirn viel von seiner Struktur preis, eine einfache Strukur, in der es nur Dinge gibt, die verboten sind. Selbst die Freiheit, so schnell zu fahren, wie es die Karre und die Verkehrslage hergeben, stellt ein Verbot dar, das Verbot, langsamer zu fahren. Eine Abstrusität, die auf tieferliegende Schwierigkeiten mit dem Aufbau der Welt und dem, was man in den Sozialwissenschaften “Agency” nennt, also die Fähigkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, hinweist. Neubauer kennt offenkundig nur zwei Formen von Welt, eine, in der verboten ist und eine, in der nicht Verbote verboten sind. Nur in der eindeutigen Welt dieser Verbote ist es dem eindimensionalen Gehirn möglich, durch den Alltag zu gelangen ohne an der eigenen ideologischen Bornierung Abstriche machen zu müssen.

Wie man in einer Welt, in der Freiheit zum Zustand erklärt wird, in dem Unfreiheit leider noch vom Staat verboten ist, geistig gesund sein kann, ist vielleicht keine offene Frage. In jedem Fall sind die Einblicke in das, was manche für “ihr Denken” halten, ein Graus, von dem wir einmal mehr sagen müssen, “it’s killing me” und Luisa Neubauer ist unsere Startnummer 4.


Wenn sie bedenken, dass sie eine Lebenserwartung von vielleicht 85 Jahren haben, Ihnen durch Tod also irgendwo in der Gegend von 100 bis unenedlich Geburtstage gestohlen werden, Geburtstage, die sie feiern könnten, wenn sie nicht vom Tod daran gehindert würden, dann resultiert aus diesem Bedenken vielleicht die Forderung an Sie selbst, ab sofort jeden Tag als Geburtstag zu begehen, all die Geburtstage, die ihnen per Tod gestohlen werden, vorzufeiern, es dem Tod so richtig zu zeigen.

Sie halten das für krank?
Nun, wir sind nicht von uns aus auf diese Idee gekommen.
Wir haben nur kolportiert, was Katharina Reich ihren österreichischen Landsleuten empfiehlt:
Warum soll man die Vorbereitungen darauf beschränken, dass es vielleicht eine neue Variante von SARS-CoV-2 gibt, die – wie für Influenza üblich – im Winter eine weite Verbreitung finden und Polit-Darstellern den Vorwand dafür liefern wird, dass sie erneut versuchen, freie Bürger zu Gefangenen in der eigenen Gesellschaft zu erklären, sie mit allerlei Gängelungen und Restriktionen zu überziehen, um auf diese Weise dieses kompensierende Gefühl von Macht zu generieren, an dem sich Polit-Darsteller so gerne berauschen, das sie nutzen, als substitute for achievement, Surrograt für Leistung? Denn, um die Eindimensionalität im Denken einmal auf die Armut in Leistung zu beziehen, die notwendig ihre Folge ist, gerade heute kann man als Polit-Darsteller nicht wählerisch sein. Politik ist nicht mehr, was sie einmal war. Jeder kann jetzt Politik. Egal, wie dumm er ist, nichts hält ihn davon ab, in Politik zu machen und seine Denkbehinderung zum Programm zu erklären. Aber [das ist eine Hypothese], Polit-Darsteller sind auch nur Menschen, die sich in der Manege des politischen Zirkus voneinander differenzieren wollen. Es den eigenen Bürgern so richtig zu geben, den anderen Polit-Darstellern zu zeigen, dass man es den eigenen Bürgern so richtig geben kann, mit anderen über die Höhe zu konkurrieren, die der Schaden in Steuergeld annimmt, den man anrichten kann, das ist Beleg für die eigene Besonderheit. Und wie immer, wenn viele Besondere zusammenkommen, die sich alle durch dieselbe Armut an Ideen auszeichnen, wird kopiert und imitiert und zwangsläufig, der Gehalt an Blödsinn, der in verbalen Äußerungen enthalten ist, ins Extreme gesteigert.

Reich liefert mit dem Vorzugsgeburtstag ein sehr persönliches Beispiel, in dem die eigene Phantasie anderen zur Vorgabe gemacht und daraus Konsequenzen, für andere abgeleitet werden. Das ist nahe bei Persönlichkeiten, deren Phantasie sich in der Überzeugung äußert, von einem Klimagott mit Hitzepfeilen verfolgt zu werden und die deshalb von ihrer Umwelt erwarten, abgedunkelte Räume und Verkehrsmittel bereit zu halten und ein Programm aufzulegen, dessen Ziel darin besteht, die Sonne auszuknipsen. Früher waren Persönlichkeiten wie die beschriebene in einer Klapse. Wo sie sich heute aufhalten, ist unbekannt. Bekannt ist hingegen, dass Katharina Reich unsere Startnummer 5 ist.


Vorangestellt:

Ein besonderes Markenzeichen eindimensionaler Denker besteht darin, dass sie anderen ihre einfältige Sicht der Dinge unterschieben und deren Veränderung in eine Zweifältigkeit als große intellektuelle Eigenleistung preisen wollen, als tiefe Erkenntnis, wie sie nur Leute haben können wie Roland Kaiser, die schon seit Jahren mit Liedtexten voller intellektueller Brillianz punkten wie:

“Sieben Fässer Wein können uns nicht gefährlich sein
Das wär doch gelacht, wer steht gerne auf einem Bein?
Wir machen durch, kommt Freunde, seid bereit
Wie schön war doch die Junggesellenzeit
Sieben Fässer Wein können uns nicht gefährlicher sein
Das haut uns nicht um, ja, das schaffen wir ganz allein”

Offenkundig wird man einem Lebenserfahrenen wie Roland Kaiser das Recht einräumen, Ratschläge in unser aller Leben zu tragen: Wir müssen lernen, Lebensqualität neu zu definieren. Lebensqualität, so erklärt er, sei über Besitz definiert. Ein nettes Vorurteil reicher Leute, die sich nach all der Zeit, die sie sinnlos mit Besitz verbracht haben, nun dem Ende ihres Lebens nähern und fragen, was denn nun verdammt noch mal der Sinn ihres Lebens gewesen sei, was die Qualität dessen,  was sie Leben nennen, ausmache.

War für Sie Lebensqualität jemals an Besitz und nur an Besitz gekoppelt? Seltsame Idee von Herrn Kaiser.

Je reiner die Luft und je reiner das Wasser, desto höher die Lebensqualität von Herrn Kaiser. Nun ist rein dichotom. Entweder Wasser und Luft sind rein oder nicht. Hier gibt es also nichts zu verhandeln, auch nicht nach sieben Fässern Wein. Weniger Kriege heben die Lebensqualität, meint Herr Kaiser. Nun, sicher nicht bei denen, die von den wenigen Kriegen heimgesucht werden, eher bei denen, die davon nichts mitbekommen, und weil sie nichts davon mitbekommen, muss man sich fragen, ob die wenigen oder auch ein paar mehr Kriege überhaupt einen Einfluss auf die Lebensqualität derer haben können, die davon nichts mitbekommen.

So geht es denen, die politisch korrekten Sondermüll von sich geben, weil sie bei denen Punkten wollen, die sie für noch dummer halten als sie selbst es sind. Wasser und Luft, das nur zum Schluss, sind natürlich keine Wert. Werte sind handlungsleitende Prinzipien, die man unabhängig von situationalen Einflüssen anwendet. Es wäre z.B. ein Wert, sich nicht als politisch-korrekte Litfassäule zu verkaufen. Nicht zu lügen ist auch so ein Wert, der zunehmend in Vergessenheit gerät. Gesundheit sicher ein Zustand, dem die meisten Menschen einen erheblichen Wert zuweisen, einen Wert, der ihre Lebensqualität beeinflusst. Aber Wasser ist kein Wert, Luft ist kein Wert und sieben Fässer Wein sind nur von bedingtem Wert, dann nämlich, wenn man sich besaufen will, weil man die umgebende Dummheit nicht mehr erträgt und Vergessen im Suff zu einem Wert an sich geworden ist.

Roland Kaiser ist unseres Startnummer 6.


Katharina Schulze gehört in eine eigene Klasse.
Ihre Netzwerke finden sich in München.
Bei den Grünen.

Die Grünen in München sind auch eine eigene Klasse. Sie gehören zu denjenigen, die denken, wenn man die Glasgröße von Schoppenglas auf Schnapsglas reduziert, könne man damit Alkolismus verhindern. Ihre Eindimensionalität besteht darin, Menschen und deren Handlungen als grundsätzlich in der selben Weise Reiz-Reaktions konditioniert anzusehen, wie es für sie selbst der Fall ist. Entsprechend reagieren Menschen, wenn man z.B. die Größe von Mülleimern reduziert, so, wie von Grünen vorhergesehen, sie reduzieren ihren Müll. Sie entsorgen ihren Müll nicht etwa illegal, verbrennen ihn nicht im Hinterhof, bringen ihn nicht in die Parteizentrale der Grünen zur weiteren Verwendung. Nein, Menschen sind so eindimensional und vorhersagbar wie Grüne, sie tun, was erwartet wird, genau das und nur das. Würde von Hayek noch leben, er schriebe eine Neuauflage seiner “Road to Serfdom”, vermutlich mit dem Titel “Road of Idiots”.

Aber Katharina Schulze spielt dennoch in einer eigenen Klasse.

Schulze plädiert dafür, Windräder in genau dem Abstand zu Häusern aufzustellen, der im Emissionsschutzgesetz vorgesehen ist. Wie groß dieser Abstand ist, das weiß sie nicht. Was sie nicht davon abhält, für das ihr Unbekannte zu plädieren und festzustellen, dass das, was ihr unbekannt sei, schon richtig sei und sie genau das wolle, das Unbekannte.

Das ist sicher reif für den Titel “Denkbehinderter der Woche”, aber es ist noch mehr, es zeigt, dass Polit-Darsteller sich dadurch auszeichnen, den Mund zu allen Dingen aufzureißen, egal, ob sie davon eine Ahnung haben, was selten genug der Fall sein wird oder nicht. Was bei Schulze erschwerend hinzukommt, ist das fehlende Bewusstsein der eigenen Lächerlichkeit, wie es nur bei Extermauslegern auf Dunning-Krüger möglich ist, die die Verbindung von Ahnungslosigkeit und großer Klappe perfektioniert haben.

Katharina Schulze ist unsere Startnummer 7.


Wir gewinnen zusehens den Eindruck, dass Kamala Harris als Vizepräsident zur Stütze von Joe Biden ausgewählt wurde, um Biden intelligent erscheinen zu lassen, nicht etwa dement. Aber sehen sie selbst:

Das Wesentliche in unserer Übersetzung:

Wir werden zusammenarbeiten und weiter zusammenarbeiten, um diese Themen zu bearbeiten, diesen Herausforderungen zu begegnen und wir werden zusammenarbeiten, wie wir weiter zusammenarbeiten unter neuen Normen, Regeln und Vereinbarungen, die wir nutzen, um zusammenzuarbeiten. … Ich weiß, wir werden zusammenarbeiten.

Dem muss man nichts mehr anfügen. Tatsächlich konnten wir uns gar nicht entscheiden, welche Katastrophe aus den Auftritten von Harris wir zur Wahl stellen. Ein weiteres Beispiel, das zeigt, Gebrabbel wie das oben, ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel, findet sich hier. Harris stellt darin fest, dass alle, die derzeit auf Intensivstationen mit COVID-19 liegen oder an COVID-19 sterben GEIMPFT sind. Ihr Publikum wird unruhig. Ihre Irritation verarbeitet Harris dadurch zu wiederholen, dass alle, die sich derzeit auf Intensivstationen wegen COVID-19 finden oder daran sterben, geimpft sind, eine Feststellung, die sie mit der Aufforderung “Get the jab” – Lassen Sie sich impfen, abrundet.

Keiner spricht mehr von Joes Demenz.


Das waren die 8 Aspiranten der laufenden Woche. Ein würdiges Starterfeld. Einmal mehr keine leichte Wahl, vor die wir Sie stellen. Wer ist ihr Denkbehinderter der Woche:

  • David Beck, der Maskentragen und billige Zugtickets nicht vereinbart bekommt;
  • Veronika Grimm, die grimme Wirklichkeit in Wirtschaften zurückgelassener Waisen;
  • Robert Habeck, überheblicher Zyniker;
  • Luisa Neubauer: Freiheit ist NUR die Abwesenheit eines Verbots in Vorbereitung;
  • Katharina Reich: Wer wird Geburtstage schon am Geburtstag feiern wollen?
  • Roland Kaiser: Sieben Fässer Wein waren doch zuviel;
  • Katharina Schulze, Ahnungslos, geistlos, hemmungslos;
  • Kamala Harris, Steigerung  von Joe Biden;

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Henriette Reker ist nicht nur Oberbürgermeister von Köln, sie trägt auch den Titel “Denkbehinderter der Woche 19”. 302 Leser (32,1%) fanden ihre Neuauslegung von Meinungsfreiheit, die generell gewährleistet sei, wobei generell bedeute, dass sie, Reker, keinen Anstoß an der Art der Nutzung von Meinungsfreiheit nehme, als eindeutigen Beleg für Denkbehinderung. Mit einigem Abstand, mehr als einer Armlänge, folgt Frank Walter Steinmeier, dessen Vorschlag, den 8. Mai zum Tag des Krieges zu erklären, 151 Leser (16,1%) überzeugend fanden. Platz 3 geht an Christina Lambrecht und deren 21jähriges Vereinbarungsproblem im Bundeswehr-Helikopter: 127 Leser (13,5%) sahen darin eine denkbehindertenreife Leistung.

Es folgen auf den Plätzen Volker Wissing (100 Stimmen, 10,6%), Mona Neubaur (99 Stimmen, 10,5%), Florian Harms (83 Stimmen, 8,8%), Johannes Rauch (50 Stimmen, 5,3%) und Stefan Meister (28 Stimmen, 3,0%). Ihrer aller Leistungen können hier nachgelesen werden.


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