Sorry State of Policing: Bürger treiben englischer Polizei die “Hate Crimes” aus

Der Widerstand wächst.
In England und Wales und natürlich in Schottland haben Polizeibeamte zu viel Zeit, so viel Zeit, dass sie dann, wenn ein “Bürger” behauptet, das Online-Verhalten eines anderen Bürgers habe bei ihm Angst verursacht [cause anxiety], beim angeblichen Angstverursacher vorstellig werden.

Stellen wir zunächst das Corpus Delicti, das Angst bei einem anonymen Denunzianten ausgelöst hat, dar:

Für alle, die es nicht sofort erkennen, das ist eine Swastika in Form von Regenbogen-Fahnen, denen gemeinhin eine Symbolik für die Buchstaben-Orientierten der LSusw-Gemeinde zugeschrieben wird. Wer also in der Lage ist, oben ein Regenbogen-Hakenkreuz zu erkennen und die mit dem Post von Laurence Fox, er ist der Urheber dieser Adaption auf Swastika, einhergehende Message gut findet, der kann, wie das auf Twitter so üblich ist, seine Unterstützung durch ein Re-Tweet oder ein “Like” zum Ausdruck bringen.

Zum Zeitpunkt, zu dem wir die Fox-Pride-Swastika aus dem Internet eingesammelt haben, hatten bereits 961 Twitter Nutzer den Tweet re-tweeted und 1.410 zum Ausdruck gebracht, dass er ihnen gefällt. In normalen Zeiten wäre ein solches Ausmaß an Unterstützung ein Grund dafür, sich zu fragen, warum es Leute gibt, die Pride und den ganzen sexuellen Orientierungs-Zinnober, der mit der Inszenierung einher geht, als eine Adaption von Nationalsozialismus ansehen. Aber wir leben nicht in normalen Zeiten, schon gar nicht in Zeiten, in denen man miteinander redet, gar diskutiert, nein, wir leben in Zeiten, in denen man behauptet, das Bild oben habe “Angst verursacht”, ja man sei so verängstigt, dass man sich, verängstigt wie man ist, an die Polizei wende, die Polizei in Hampshire in diesem Fall und dort – in Aldershot um genau zu sein – hat man offenkundig zu viel Zeit, so viel Zeit, dass man den einen aus den mindestens 961, dessen Re-Tweet bei irgend einem kleinen Denunzianten angblich zu Angst geführt hat, zum Anlass nimmt, um den Missetäter zu Hause aufzusuchen und vor die Wahl zu stellen, an einem Erziehungskurs für den Gegenwert von 80 GBS teilzunehmen. Und ganz so, als wäre dies nicht schon bescheuert genug, haben die Beamten, auf die Auskunft dessen, der mit einem Re-Tweet bei einem Spinner Angst ausgelöst haben soll, er wolle sich das Ganze mit dem Erziehungskurs überlegen, eine Frist von 10 Tagen eingeräumt und ihre Wiederkehr nach Ablauf der Frist angekündigt. Sie haben eben Zeit in Hampshire, viel Zeit.

Indes hat der vermeintliche Missetäter, ein 51jahre alter Ex-Soldat, die Zeit genutzt, um das Bad Law Project zu kontaktieren, das Laurence Fox und Harry Miller gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Wir haben bereits über das Bad Law Project berichtet. Wer will, kann den Zweck und den Hintergrund hier nachlesen. In aller Kürze geht es im Rahmen des Bad Law Projects darum, Übergriffe auf die Meinungsfreiheit, wie den aus Hampshire zu verhindern und den woken Irrsinn, der quer durch die Lande im Anonymen nagt, zu beseitigen.

Und so sahen sich die Beamten bei ihrer Rückkehr nicht nur dem 51jährigen Verbreiter des angstauslösdenden Fox-Tweets von oben gegenüber, sondern auch Harry Miller und Laurence Fox. Miller, ehemaliger Polizeibeamter, hat sich zwischen den 51jährigen und die Polizeibeamten gestellt, und Laurence Fox hat das Ganze gefilmt und in Echtzeit auf Twitter übertragen. Die Übertragung ging viral und das Affentheater vor Ort hat damit geendet, dass Miller und der 51jährige vorübergehend von den Beamten festgenommen und nach kurzem Aufenthalt im Polizeirevier wieder auf freien Fuss gesetzt wurden.

Indes hat das ganze ein Nachspiel.
Für die Polizeibeamten.
Ihr Chef, Police Commissioner Donna Jones, zuständig für ganz Hampshire, hat sie öffentlich gerügt, die ganze Aktion als in keiner Weise verhältnismäßig und nicht im Einklang mit den Aufgaben der Polizei bewertet und angekündigt, dass sich derartiges in Hampshire nicht mehr wiederholen werde, schließlich sei sie dafür verantwortlich, dass die Ressourcen der Polizei in der Weise eingesetzt werden, wie es die Mehrheit der Bevölkerung erwarte.

“‘I have taken this issue up with the Constabulary today and have been advised officers made the arrests following a complaint from a member of the public of an alleged hate crime.

‘It follows a post on social media of Progress Pride flags in the shape of a Swastika.

‘I am concerned about both the proportionality and necessity of the police’s response to this incident. When incidents on social media receive not one but two visits from police officers, but burglaries and non-domestic break-ins don’t always get a police response, something is wrong.

‘As Police Commissioner, I am committed to ensuring Hampshire Constabulary serves the public as the majority of people would expect. It appears on this occasion this has not happened.

‘This incident has highlighted a really topical issue which Hampshire Constabulary and other police forces need to learn from. In order to support this I will be writing to the College of Policing to make them aware of this incident and encourage greater clarification on the guidance in order to ensure that police forces can respond more appropriately in the future.’

Und so hat die geheuchelte Angst bei einem ideologischen Aktivisten, der den Re-Tweet aus Aldershot zum Anlass nehmen wollte, um sein Mütchen zu kühlen, noch sein Gutes: Ähnliches wird sich in Hampshire und von hier ausgehend im Rest von England nicht mehr wiederholen.

Laurence Fox hat seinen Triumpf per Video ausgekostet und gleich die Message an alle Polizeikräfte im Vereinigten Königreich angeschlossen, dass dann, wenn es Polizisten abermals einfallen sollte, in der berichteten Weise in die Leben von Bürgern zu intervenieren, sie es zukünftig mit dem Bad Law Project zu tun haben: “The Bad Law Project are coming for you!”.

Es ist wichtig, solche Beispiele weithin zu verbreiten, damit klar ist, der woke Unsinn hat seine Grenze erreicht. Ab jetzt ist Widerstand.



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