Weiße Leben zählen NICHT – Klassischer Rassismus in Mainstream-Medien

Schicken wir gleich vorweg, was Jahrzehnte lang feststehendes Wissen unter Wissenschaftlern, Sozialwissenschaftlern im vorliegenden Fall, war.

Rassismus liegt dann vor, wenn ein Mensch aufgrund äußerer Merkmale, wegen seiner Hautfarbe, Augenform, aller Merkmale, die ihn als Angehörigen einer bestimmten Ethnie oder Volksgruppe ausweisen, diskriminiert wird, von bestimmten Angeboten ausgeschlossen, von bestimmten Ausbildungswegen oder gesellschaftlichen Zugängen abgeschnitten wird. Rassismus als solcher setzt in der Regel einen staatlichen Akteur voraus. Das ist eine der Idiotien, die wir derzeit sehen. Klassischer Rassismus, Verweigerung von Zugängen aufgrund von Hautfarbe in den USA zum Beispiel, setzt Gesetze voraus, die wiederum von den entsprechenden Organen des politischen Systems erlassen werden müssen. Rassismus von Einzelpersonen und nicht-staatlichen Organisationen, den mag es geben, aber verglichen mit staatlich sanktioniertem Rassismus ist er eine Marginalie.

Dass ausgerechnet die Vertreter von Staaten und von ihnen finanzierte Abhängige den Rassismus als ein Mittel entdecken, mit dem man Bürger kontrollieren und Opposition gegen  die eigene Ideologie unterdrücken kann, das ist eine Perversion der Geschichte, die in etwa der Perversion entspricht, die darin besteht, dass ausgerechnet Linke, mit ihrer Provenienz im Faschismus, sich zu Antifaschisten erklären.

Kommen wir zur Farce, die sich derzeit durch deutsche und internationale MS-Medien verbreitet, durch Journalisten-Gehirne frisst, wie eine neue Variante von Naegleria Fowler, jener Farce:

Stellen Sie sich vor, ein schwarzer Mann hat auf der Fashion Week in Paris ein t-Shirt mit einem Aufdruck getragen, nicht nur ein schwarzer Mann, auch eine schwarze Frau mit dem Namen, Candace Owens. Diese t-Shirts:

In welcher irren Zeit leben wir eigentlich, in der die Feststellung, dass die “Leben von Weißen zählen”, einen Aufruhr nach sich zieht? Allein, dass man diese Frage stellen muss, verdeutlich, dass wir in irren Zeiten leben. Und die Irren von n-tv bringen den herrschenden Irrsinn am besten auf den Punkt:

Der 45-Jährige trug ein langärmliges Shirt, auf dem der Slogan “White Lives Matter” aufgedruckt war. Was er damit ausdrücken wollte, ließ der Sänger offen, wie das Branchenblatt “Variety” und das Musikmagazin “Rolling Stone” berichteten.

Die Anti-Rassismus-Organisation “Anti-Defamation League” stuft den Satz als rassistische Reaktion auf die “Black Lives Matter”-Bewegung ein, die sich gegen Gewalt gegen Schwarze einsetzt. Die Formulierung “White Lives Matter” ist in der rechten Szene weit verbreitet – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.

Von Candace Owens begleitet

West präsentierte in Paris seine neue Kollektion “YZY Season 9”. An seiner Seite posierte dabei Candace Owens. Auch sie trug ein Shirt mit einem “White Lives Matter”-Aufdruck. Bilder davon postete sie auf Twitter. Zudem liefen Models mit der umstrittenen Phrase auf dem Catwalk.

Owens ist in den USA als Journalistin und Kommentatorin bekannt. Sie gilt als eine der bedeutendsten Kritikerinnen von “Black Lives Matter” und Vertreterin eines afroamerikanischen Konservatismus. Sie unterstützt Ex-US-Präsident Donald Trump und wird von manchen US-Medien als rechtsextrem eingestuft.

Owens soll auch West dabei beeinflusst haben, ein Trump-Anhänger zu werden. 2018 sprach der Rapper beim damaligen US-Präsidenten vor, dabei trug er eine Mütze mit dem Trump-Slogan MAGA (“Make America Great Again”) als Aufdruck.

Psychische Probleme?
West äußert sich immer wieder politisch. 2020 bewarb er sich zudem selbst um das Amt des US-Präsidenten. Wegen verpasster Anmeldefristen schaffte er es jedoch in den meisten Staaten nicht auf den Wahlzettel.

Der Rapper erregt häufig mit bizarren Nachrichten in seinen sozialen Kanälen Aufsehen. Medienberichten zufolge leidet er seit Jahren unter psychischen Problemen.”

Wir haben das, was man bei n-tv seinen Lesern als Journalismus unterjubelt, in Gänze zitiert. Es ist so krank, so jenseits allem, was man noch als psychische Gesundheit ansehen kann, dass wir es für die Nachwelt verewigen mussten.

Der Reihe nach:
Kanye West trägt also ein t-Shirt mit der Aufschrift: “White Lives Matter”. Und, Horror aller Wahrnehmungsgestörten trifft die n-tv-Redaktion: “Was er damit ausdrücken wollte, ließ der Sänger offen.” Was könnte er wohl damit ausdrücken wollen, mit dem “Slogan” White Lives Matter? Dass “White Lives Matter”, weiße Leben zählen, wichtig sind? Ein naheliegender Schluss ,der sich demjenigen, der rudimentäres Englisch in seinem Wortschatz führt, aufdrängt. Nicht jedoch denen, die von n-tv in dem irren Glauben belassen werden, sie seien Journalisten. Sie benötigen die Hilfe der Anti-Defamation-League: “Die Anti-Rassismus-Organisation “Anti-Defamation League” stuft den Satz als rassistische Reaktion auf die “Black Lives Matter”-Bewegung ein”. Die Unbeholfenheit vieler derer, die sich heute Journalisten nennen, sie hat auch etwas Gutes: Man kann die Autoritarismus-Skala, die Adorno et al. im Schweiße ihres Angesichts und in vielen Stunden geschaffen haben, verschrotten. Sie ist unnötig. Man braucht sie nicht mehr. Es reicht, einen Satz wie den zitierten zu lesen, einen Satz, in dem – verallgemeinert gesprochen – der Journalisten-Darsteller auf eine höhere Autorität rekurriert, damit er verstehen kann, was “Weiße Leben zählen” noch einmal bedeuten könnte.

Einst gab es Studenten, die auf die Klausur-Aufforderung, eine Gerade in ein Achsenkreuz einzuzeichnen, mit einer Kurve reagiert haben. Sie erscheinen wie Peanuts, angesichts der Tatsache, dass eindeutige Sätze wie “Weiße Leben zählen” der Interpretation durch eine Organisation bedürfen, die von ihren Jüngern als Autorität angesehen wird und bei den Deutungs-Abhängigen von n-tv dazu führt, dass sie nunmehr zwar immer noch nicht wissen, was Kanye West mit “White Lives Matter” zum Ausdruck bringen will, aber sie wissen, dass das, was sie nicht wissen, rassistisch ist. Der Wahnsinn, wenn er ein Opfer erst einmal im Griff hat, feiert munter Feste des Irrsinns. Was ist rassistisch an dem Slogan, von dem die n-tv Leute nicht wissen, was Kanye West damit zum Ausdruck bringen will? Andere benutzen ihn auch, andere, die die Anti Defamation League zu “Suprematisten”, weißen Rassisten usw. usf. erklärt hat. Für Deutungsbedürftige, wie es sie in deutschen Redaktionsstuben zuhauf gibt, reicht diese Behauptung. Für uns, die wir selbst Kunstgebilden wie der Anti Defamation League zugute halten, dass nicht alle, die dort arbeiten, vom ideologischen Verfall neuronaler Netzwerke betroffen sind, reicht das nicht.

Wir prüfen und, nun ja, es ist so schlimm wie es den Eindruck hat:

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“White Lives Matter” is a white supremacist phrase that originated in early 2015 as a racist response to the Black Lives Matter movement, which arose to protest against police brutality against African-Americans and garnered considerable publicity in 2014 for protests in Ferguson, Missouri, following the shooting death of Michael Brown at the hands of a Ferguson police officer.

Since 2015, white supremacists in several states, especially members of the Texas-based white supremacist group Aryan Renaissance Society, have promoted the slogan “White Lives Matter” with flyers and protests, forming a loose campaign to popularize the phrase.

By 2016 other white supremacist groups, including Ku Klux Klan groups, were also using the slogan, and it soon became a staple among white supremacist mantras, continuing even after the original campaigners ceased their activities.”

Ein Slogan ist also nicht rassistisch, weil er einen rassistischen Bedeutungsinhalt hat, sondern weil ihn Leute benutzen, die die Leute von der Anti Defamation League nicht mögen. Menschliche Verständigung auf ein Minimum reduziert. Kommunikation als Folge logischer Fehlschlüsse. Denn selbstverständlich gilt die Bedeutung einer Aussage unabhängig von dem, der eine Aussage trifft. Die Aussage, dass sich die Erde um die Sonne dreht, wird nicht deshalb falsch, weil Donald Trump sie trifft. Zudem ist die Zuordnungswelt der Anti Defamation League in einer Einfachheit angesiedelt, die der Komplexität der Wirklichkeit nicht einmal im Ansatz gerecht wird. Es soll Leute geben, die die Leute von der Anti Defamation League nicht mögen und die dennoch Korrektes von sich geben. Bei der Anti Defamation League wird ein genetischer Fehlschluss zum ad hominem ergänzt. Und um von diesen beiden Fehlschlüssen zum Fehlschluss, dass Candice Owens und Kanye West einen rassistischen Spruch zur Schau tragen, zu kommen, muss man einen individualistischen Fehlschluss ergänzen, um aus den wenigen Beobachtungen, die die Anti Defamation League ihrer Diffamierung der Aussage “Weiße Leben Zählen” zugrunde gelegt hat, eine generelle Aussage zu machen, die man dann, im Rahmen eines ökologischen Fehlschlusses auf West und Owens übertragen kann.

Dafür dass Linke immer denken, sie seien intelligent stellen sie sich in einer Weise strunzdumm an, die den Zweifel an ihrer Intelligenz zur Gewissheit werden lässt.

Die Anti Defamation League ist übrigens eine der Organisationen, die sich an die US-Demofrauds verkaufen, Geld für die US-Demofrauds waschen, rund 221 Millionen US-Dollar waren das allein im Jahr 2020. Hinzukommt, dass die Anti Defamation League wie alle Geldwaschorganisationen die Herkunft ihrer Geldmittel nicht offenlegt, trotz aller Bekundungen, dass man der Transparenz verpflichtet sei. Ein Blick auf die Themen der Anti Defamation League, die alles, was Woke ist mit dem Hass auf Donald Trump und Antisemitismus- Bekämpfung verbinden, reicht, um zu wissen, dass man es hier mit einer Organisation zu tun hat, die dem linksextremen Spektrum verbunden ist und schon von daher keine Autorität in irgendetwas sein kann.

“Similarly, the New York Post editorial board wrote, “The Anti-Defamation League, a century-old Jewish civil-rights organization, has essentially become another J Street — an arm of the Democratic Party’s stable of pressure groups.”[19]

Echoing this criticism, in 2016, Isi Leibler, the former vice president and board of trustees chairman of the World Jewish Congress,[20] chastised Greenblatt [CEO der Anti Defamation League]  for “tilting the ADL policy away from its primary mandate of combating anti-Semitism and steering it toward partisan social action issues.” Leibler wrote, “the ADL board has knowingly empowered” Greenblatt, whose “outlook is not only liberal but effectively represents an echo chamber of left-wing Democratic politics” and that Greenblatt had taken a number of partisan liberal political and policy positions similar to that of the liberal organization J Street.[21] Quelle

Aber für die Interpretationsbedürftigen, die mit dem Slogan, “Weiße Leben Zählen” überfordert sind, reicht diese Autorität. Sie sind glücklich, jemanden gefunden zu haben, der ihnen sagt, was sie vom Slogan “Weiße Leben Zählen” zu halten haben, und sie sind natürlich getriggert, getriggert vom Begriff “Rassismus”. Und wenn linke Journalismus-Darsteller getriggert sind, dann lassen sie das ganze Elend, das sie mit sich herumtragen ans Tageslicht geraten, hier in Form der schwarzen Schlange Candace Owens, die den armen Adam, den psychisch gestörten Adam, mit einem Apfel versorgt, der ihm im Hals stecken bleibt. Auf ein derart niedriges Niveau zu kommen, wie es n-tv hier tut, auf dem Niveau des Spiegel anzukommen, das muss man erst einmal schaffen. Dazu ist eine Menge von Boshaftigkeit notwendig, offenkundig kein Problem für die Leute bei n-tv.

Bleibt noch nachzutragen, dass dann, wenn der Slogan “Weiße Leben Zählen” als beanstandenswert angesehen wird, zwangsläufig daraus folgt, dass weiße Leben nicht zählen, ein bemerkenswerter Rassismus, gepaart mit einer bemerkenswerten Menschenfeindlichkeit, wie man sie leider allzu häufig in den linken Irrenanstalten findet, die heute den öffentlichen Diskurs mit ihrem ideologischen Dreck zumüllen.



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