Denunziation heißt nun Zivilcourage

Der Duden weiß es noch:

Zivilcourage: Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o.Ä. vertritt.

Nathan Stoltzfus (2004) weiß es noch: Er hat einen Beitrag geschrieben, in dem es um die Zivilcourage von Deutschen im Dritten Reich geht, als man schnell abgeholt werden konnte, wenn man gegen die Obrigkeit Stellung bezogen hat. Um z.B. einen Juden zu verstecken, war in der Tat Zivilcourage notwendig.

Henning Melber (2001) weiß es auch noch. Er hat einen Artikel geschrieben, in dem er die Notwendigkeit von Zivilcourage als Voraussetzung für zivilen Ungehorsam dargestellt hat, der sich wiederum gegen die einstige Apartheits-Politik südafrikanischer Regierungen gerichtet hat.

Der Begriff Zivilcourage beschreibt ein Verhalten, das Akteure ihren moralischen Prinzipien folgen sieht, das sie ihr Verhalten an dem, was sie für richtig halten und nicht an dem, was andere vorgeben, ausrichten sieht, und er beschreibt ein Verhalten, das die individuelle Freiheit gegen die Obrigkeit verteidigt. Zivilcourage verteidigt die bürgerliche Freiheit und Menschlichkeit gegen Übergriffe des Staates. Scholtyseck (2013) spielt dies am Beispiel der Zivilcourage im Dritten Reich durch, so wie das Stolzfus (2004) und Melber (2001) ebenfalls für das Dritte Reich und für die Zeit des Apartheits-Regimes in Südafrika tun.

Ralf Dahrendorf hat den Kern des zivilcouragierten Verhaltens wie folgt auf den Punkt gebracht:

„Die Fähigkeit, sich auch wenn man allein bleibt, nicht vom eigenen Kurs abbringen zu lassen; die Bereitschaft, mit den Widersprüchen und Konflikten der menschlichen Welt zu leben; die Disziplin des engagierten Beobachters, der sich nicht vereinnahmen lässt; die leidenschaftliche Hingabe an die Vernunft als Instrument der Erkenntnis und des Handelns. Das sind Tugenden, Kardinaltugenden der Freiheit“ (Dahrendorf 2008: 79).

Wie so viele Begriffe, so ist auch der Begriff der Zivilcourage von den Gutmenschen entwertet und zu einer Floskel gemacht worden, die nahezu jede Handlung im täglichen Leben umfassen kann und die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sich Zivilcourage nicht mehr gegen die Obrigkeit richtet, nicht mehr gegen Gesetze und Regelungen, Maßnahmen des Staates, sondern nur noch gegen andere Bürger. Zivilcourage ist verblockwartet worden. Mensch überwacht Mensch. Zivilcourage reduziert sich auf die Kontrolle der Handlungen anderer, darauf, anderer Verhalten auf Vereinbarkeit mit dem, was von der Obrigkeit als korrektes Verhalten vorgegeben wird, zu überprüfen. Und seit neuestem wird der Begriff der Zivilcourage vollständig pervertiert und dann angewendet, wenn ein Verhaltensverstoß durch einen Blockwart mit einer Anzeige bei der Obrigkeit geahndet wird.

Lächerlicher kann man die Widerstandskämpfer, die im Dritten Reich Zivilcourage bewiesen haben und Einsatz ihres Lebens (und dem ihrer Angehörigen) gegen ein unmenschliches Regime gekämpft haben, nicht mehr machen als sie mit Informanten staatlicher Ordnungsbehörden in einen Topf zu werfen.

Aber genau das haben die Jüdische Gemeine Berlin und der Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ getan. Sie haben – wie man der gleichgeschalteten Welt der medialen Durchlauferhitzer entnehmen kann – eine 15jährige dafür ausgezeichnet, dass sie einen Klassenkameraden angezeigt hat. Nicht alleine, wie man beim Deutschlandfunk lesen kann:

„Emilia sprach mit ihren Eltern über den Fall und gemeinsam beschlossen sie, den Mitschüler anzuzeigen. Für ihr Eingreifen wurde Emilia nun mit dem Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus ausgezeichnet, der gestern zum achten Mal in Berlin vergeben wurde. Er wird vom Förderkreis Denkmal für die Ermordeten Juden Europas gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Organisationen wollen damit Menschen ehren, die durch ihr öffentliches Engagement beeindruckt haben.“

Weiter von den Prinzipien, die Ralf Dahrendorf für zivilcouragiertes Handeln aufgestellt hat, weiter von der Bedeutung von Zivilcourage kann man nicht entfernt sein. Die neue pervertierte Fassung ziviler Courage besteht also darin, Mitmenschen bei Behörden anzuzeigen. Entsprechend müssen auch diejenigen, die im Mittelalter die Kästen der Inquisition mit Hinweisen auf Gotteslästerer gefüllt haben, für ihre zivile Courage nachträglich gewürdigt werden, denn auch sie haben ein Verhalten zur Anzeige gebracht, das damaligen Behörden nicht in den Kram gepasst hat.

Aber natürlich sind Judenwitze und „Heil Hitler“ Provokationen durch Halbstarke, die gerade austesten, wie weit sie gehen können, nicht mit den Ketzern des Mittelalters vergleichbar, denn damals hatten die Anzeigenden unrecht, heute haben sie recht. Heute besteht ja auch Zivilcourage darin, Anzeige zu erstatten. Heute wird Zivilcourage wird zur Anbiederung an die Obrigkeit umgedeutet, hat mit dem ursprünglichen Widerstand gegen die Obrigkeit nichts mehr gemein.

Im Kampf um Worte, der derzeit geführt wird, ist ein weiterer Begriff, der eine Gemeinsamkeit zwischen Bürgern herstellen kann, sie gemeinsam gegen ihren Staat Stellung beziehen lassen kann, zur Floskel entwertet worden, die jedes Verhalten umfasst, in dem ein Bürger auf Grundlage seiner Kontrolle des Verhaltens eines anderen Bürgers diesen Bürger zur Anzeige bringt. Der Erfolg totalitärer Systeme beruht darauf, Bürger in Gute und in Böse zu teilen, sie gegeneinander in Stellung zu bringen und sie davon abzuhalten, sich gegen den Staat zu verbünden. Der Erfolg totalitärer Systeme wurde von George Orwell in das Bild der Kinder gepackt, die die eigenen Eltern bespitzeln und verraten.

Die Preisverleihung ausgerechnet durch jüdische Organisationen steht in dieser Tradition. Sie stärkt das Misstrauen gegenüber seinen Mitmenschen bereits in der Schule und zerstört das, was eine Gesellschaft mehr nötig hat als allen Kampf gegen Judenwitze: Wohlwollen. Kooperation, das, was Gesellschaften zusammenhält, ist nur möglich, wenn man dem Gegenüber wohlwollend entgegentritt. Misstrauen macht Kooperation unmöglich. Wer es mit Preisen belohnt, wenn Schüler andere Schüler anzeigen, der fördert Misstrauen bereits in der Schule und zerstört Kooperation. Das ist ein hoher Preis, auch gemessen daran, dass die Anzeige mit hoher Wahrscheinlichkeit im schlimmsten Fall ein paar Arbeitsstunden, im besten Fall eine Einstellung ohne Auflagen zur Folge haben wird.

Dass bereits Jugendliche sich von politischer Korrektheit vereinnahmen lassen und es ihnen näher liegt, sich mit Erwachsenen und ihren Institutionen gegen Gleichaltrige zu verbünden, als mit Gleichaltrigen Meinungsverschiedenheiten auszutragen, lässt nichts Gutes erwarten, haben sie doch bereits heute die Autonomie über ihr Leben, die Disziplin, sich nicht vereinnahmen zu lassen und die Hingabe an die Vernunft zu Gunsten des Anbiederns und des Rufes nach dem paternalistischen Staat aufgegeben. Insofern ist nichts Couragiertes am Verhalten von Emilia, nichts, was man – wie es der Preis nahelegt – bewundern, aber vieles was man bedauern muss und verachten kann.

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Bericht aus Bremen: Der neo-linke Rassismus

Unser Korrespondent aus Bremen, Dr. Dr. Marcus Ermler, hat uns einen neuen Bericht über die Bremer Folly geschickt, jenen Versuch der dort seit Jahren sich gegenseitig versorgenden Linken, ihre Langeweile und ihren Bevormundungsanspruch unter einen Hut zu bringen.

Der neueste Spleen, der unter Linken grassiert, ist dem Rassismus gewidmet, der nach Ansicht der LINKEN von Straßennamen ausgeht. Denn, so weiß man bei der LINKEN, wenn ein schwarzer Mensch an einem Straßenschild vorbeigeht, das den Namen „Lüderitz“ trägt, dann leidet dieser schwarze Mensch so sehr, dass er nicht weiterlaufen kann (Was übrigens voraussetzt, dass der durchschnittliche schwarze Mensch in Geschichte weit gebildeter ist als der durchschnittliche deutsche Mensch.). Auf ihre Art und Weise etablieren Linke derzeit eine weiße Überlegenheits-Ideologie, die bisherigen Formen von Rassismus in nichts nachsteht. Der Schwarze, der in den Augen seiner weißen linken Herrenmenschen zu unbeholfen ist, um ein eigenständiges und von ihnen nicht unterstütztes Leben zu führen, ist dabei dem Schwarzen gewichen, der seinem weißen Herren nach dessen Meinung auf der Entwicklungsleiter der Evolution unterlegen war. Insofern stellt der folgende Bericht aus der Bremer Bürgerschaft den neo-linken Rassismus dar, der zudem angetreten ist, die Geschichte umzuschreiben, eine Tätigkeit, die Linke immer gerne ausgeführt haben.

 

Liebe Wissenschaftler von ScienceFiles,

ich bin in Bremen mal wieder auf eine Perle linken Irrsinns gestoßen, bei der George Orwell vermutlich im Grab rotieren wird. Sein Ministerium für Wahrheit scheint dabei nämlich Vorbild gewesen zu sein: Revidieren wir die Vergangenheit und damit ihre Vermittler (Zeitungsartikel, Bücher, Filme, Denkmäler usw.), sodass die Partei des realexistierenden Sozialismus immer Recht hat. Denn bekanntlich gilt ja: „Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft“.

Worauf genau beziehe ich mich? Auf einen aktuellen Antrag der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, in dem gefordert wird, Bremer Straßennamen zu entkolonialisieren. Hierbei beziehen sich die Antragsteller auf Straßen, die Namen von Bremer Kaufleuten oder deutschen Militärs tragen, die sich in der Kolonialzeit (in gängiger linker Interpretation) schwerster Verbrechen schuldig gemacht haben. Wie üblich gilt: messe Menschen und ihre Taten, die vor über hundert Jahren begangen worden sind, nicht nach Maßstäben, die seinerzeit galten, sondern hebe dich auf das moralische Ross, und bewerte nach heutigen Maßstäben von Rassismus, Menschenrechten und Völkermord. Was sich notwendigerweise dazugesellt, ist die linke Variante des Ariernachweises: die von den Säuberungen tangierten historischen Persönlichkeiten müssen nachweisbar und zweifelsfrei Biodeutsche sein.

Doch der Reihe nach.

Beginnen wir mit der Einleitung des Antrags der LINKEN:

„Zahlreiche Straßen in Bremen sind eng mit der Kolonialgeschichte der Hansestadt verbunden und tragen die Namen von Tätern und Kolonialverbrechern. Insbesondere gegenüber den Nachfahren der Opfer von Kolonialismus und Rassismus stellt dies eine fortwährende Diskriminierung dar.“

Mich würde erstens interessieren, was genau ein „Täter der Kolonialgeschichte“ eigentlich ist!? Jemand, der nach Afrika ausgewandert ist, um mit seiner Familie ein neues Leben zu beginnen? Warum ist das hier negativ zu sehen? Die heutigen Migrationsbewegungen (Stichwort: Flüchtlingskrise 2015) sind für die Linkspartei doch sakrosankt und grundsätzlich gut. Darf man das etwa so verstehen: Migration Deutscher nach Afrika ist generell böse und ein Verbrechen, während die Migration von Afrikanern nach Deutschland gut und eine Bereicherung ist? Ist das nicht bereits Rassismus?

Wenn also Straßennamen Opfer von Kolonialismus und Rassismus „fortwährend diskriminieren“, darf ich als Deutscher dann auch fordern, dass die Franzosen alle ihre Straßen, die nach Napoleon benannt sind, augenblicklich umbenennen (wie bspw. die Route Napoléon)? Immerhin hat Napoleon uns auch zur Zeit des Rheinbundes die Glückseligkeiten der französischen Revolution aufoktroyiert. Vielleicht fühlt sich dadurch im heutigen Deutschland auch mancher diskriminiert, weil er Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nicht aufgezwungen bekommen will? Und was ist mit US-Amerikanern oder Indern? Müssten die nicht von der britischen Regierung fordern, dass alle Straßennamen (wie bspw. die Queen Victoria Street), die in Verbindung mit britischen Königen stehen, die zur Zeit des britischen Kolonialreiches in Nordamerika bzw. Indien herrschten, ebenso umbenannt werden, da ein US-Amerikaner bzw. Inder sich jederzeit bei einem Besuch in Großbritannien davon diskriminiert fühlen könnte?

Weiter im Text:

„Bremen war am deutschen Kolonialismus intensiv beteiligt und profitierte von der Ausbeutung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Der Bremer Kaufmann Alfred Lüderitz erwarb mit einem unlauteren Vertrag 1884 das heutige Namibia, auf dessen Gebiet der deutsche Generalleutnant Lothar von Trotha 1904 den Befehl zum Völkermord an, den Herero und Nama gab.“

Interessanterweise scheint sich der gesamte Antrag nur auf Namibia zu beziehen. Von anderen ehemaligen deutschen Kolonien wissen die Antragsteller entweder nichts, oder sie haben nichts gefunden, bei dem der linke Ariernachweis eine positive Antwort ergibt. Aber in einem hat die Linksfraktion Recht: In der Tat, die Weltgeschichte quillt über von solchen Brutalitäten, die unzählige Menschen in die Sklaverei geführt und gar das Leben gekostet hat. Die Briten haben ihre amerikanischen Kolonien ausgebeutet, die Römer halb Europa einschließlich Teilen Germaniens erobert, das Osmanische Reich hat sich an Osteuropa bis vor die Tore Wiens bereichert, und wer weiß schon heute noch genau, wen Inkas und Mayas so alles in Süd- und Mittelamerika versklavt, vernichtet und ausgerottet haben? Was haben Assyrer, Perser, Makedonier oder Ägypter nicht vor Jahrtausenden mit den umliegenden Völkern so alles gemacht? Und denken wir daran, wer sich in Osteuropa so alles „freiwillig“ von der Sowjetunion einverleiben ließ? Ganz zu schweigen vom Umgang der Sowjetunion mit ethnischen Minderheiten z.B. den Tungusen.

Wenn man dies weiterdenkt, wird einem die Eindimensionalität und Befangenheit dieses Antrags offenkundig: wenn man historisch kontaminierte Straßennamen bereinigen wollte, warum bei deutschen Kolonialverbrechern halt machen? Dann bleibt aber meine Frage: Bei welcher Zeitepoche bzw. welchen historischen Persönlichkeiten ziehen wir eine Grenze und warum? Sind die Taten der Kommunisten (Stalinistische Säuberungen, Kulturrevolution usw.) weniger schlimm, weil es die vermeintlich „Guten“ waren? Sind die Verbrechen der Römer zu lange her? Sind die Mayas und Inkas nicht die Vorfahren von später kolonialisierten Völkern und daher frei von jeder Schuld? [Das genau würden die LINKEN vermutlich behaupten.]

Und warum nur Straßennamen revidieren? Was ist mit Denkmälern und Gebäuden? Wussten Sie, dass auf dem Campus der Universität Bremen eine Statue von Simón Bolívar steht, den man je nach Lesart entweder als Befreier Lateinamerikas vom spanischen Kolonialjoch oder menschenschlächtenden Diktator sehen kann? Warum nicht auch diese Statue entfernen? Wäre es dann nicht auch konsequent, beispielsweise die Porta Nigra in Trier aufgrund der Kriege des römischen Reiches gegen germanische Stämme, Machu Picchu, das an die Verbrechen der Inka erinnert, oder die Moskauer Metro, Stalins Lieblingskind, abzureißen und durch neutrale Bauwerke zu ersetzen?

Wie gut ist es aber, dass sich Bremen seiner kolonialen Vergangenheit bewusst ist und die Bremische Bürgerschaft bereits 2016 gehandelt hat. Das scheint sogar die Linkspartei mitbekommen zu haben:

„Im Februar 2016 hat die Bremische Bürgerschaft den Antrag ‘Bremisches Erinnerungskonzept Kolonialismus‘ beschlossen und damit ein Signal gesendet, dass es sich seiner kolonialen Vergangenheit stellen möchte.“

Doch das ist der Linksfraktion noch nicht genug: sich auch weiterhin an Aspekte deutschen Kolonialismus zu erinnern, ist generell gefährlich. „White Supremacy“ muss schließlich überall bekämpft und ausradiert werden, selbst in der Vergangenheit. Da muss also das Wahrheitsministerium eingreifen, um aus einem Erinnerungskonzept ein Auslöschungskonzept zu machen: Deutscher Kolonialismus war grundsätzlich böse, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen! So steht es auch weiter im Text:

„Eine konsequente und verantwortungsvolle Aufarbeitung der Kolonialgeschichte beinhaltet a u c h e i n e Entkolonialisierung des Bremer Stadtraums und der entsprechenden charakteristischen Straßennamen. Straßen, die Nachtigal, Lüderitz, Vogelsang oder HedwigHeyl ehren, sollten der Vergangenheit angehören.“

Erschreckenderweise ist die Linksfraktion nicht allein in ihrem Vorhaben Orwellscher Prägung, die Macht auf die Geschichte ausüben zu wollen. Unterstützung erfahren sie im kunterbunten Bremen von einer Vielzahl lokaler Organisationen wie „Decolonize Bremen“ oder dem Bremer Flüchtlingsrat:

„Dies fordern seit langem auch die vielen Initiativen und Organisationen, die sich in Bremen für eine Dekolonisierung und angemessene Erinnerungskultur einsetzen. Straßenumbenennungen können als ein Beitrag zur Aufarbeitung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus verstanden werden.“

Das sind übrigens die gleichen Menschen, Organisationen und Parteien, die Wirtschaftsmigranten zu Flüchtlingen umtaufen, die die Überwachung von Grenzen als unmöglich und menschenverachtend deklarieren und die aus jedem Kritiker an dieser Politik ein rassistisches und sexistisches Nazi-Dreckschwein machen. Diese Menschen, die es mit Fakten und der Realität so genau nehmen wie das „Miniwahr“ nun darüber bestimmen zu lassen, wie man sich angemessen erinnert, ist auf der einen Seite bezeichnend für die Linkspartei, sollte uns aber andererseits Anlass zur Sorge geben.

Im Grunde, und da wird der Antrag dann endlich einmal ehrlich, geht es auch vordergründig gar nicht um die deutsche Kolonialgeschichte, darin involvierte Bremer Kaufleute und deutsche Generäle oder Verbrechen in Namibia, sondern um den Rassismus, der dem deutschen Volk inhärent zu sein scheint (von letzterem auszugehen, ist selbst Rassismus!):

„Außerdem können darüber Debatten über Kontinuitäten kolonialer und rassistischer Sichtweisen in der politischen und gesellschaftlichen Gegenwart angestoßen werden […] und hierbei [sind] insbesondere auch aktiv Selbstorganisationen afrikanischer und schwarzer Menschen mit einzubeziehen.“

D.S.W.Afrika
Eingeborene

Es geht der Linksfraktion also um biodeutschen Rassismus gegen afrikanische und schwarze Menschen im heutigen Deutschland! Wo genau ist da der Bezug zum Kolonialismus? Wie viele der heute in Deutschland lebenden Menschen mit einem afrikanischen Migrationshintergrund oder schwarzer Hautfarbe stammen selbst aus einer ehemaligen deutschen Kolonie bzw. hatte Vorfahren, die zur Zeit der Kolonialzeit ins Deutsche Kaiserreich migriert sind? Ist es nicht so, dass eine Vielzahl der Afrikaner erst in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland gekommen ist und viele schwarze Deutsche Nachfahren ehemaliger US-Soldaten sind? Warum sollte man dann Organisationen, in denen sich Afrikaner zusammenschließen, die keinen Bezug zur deutschen Kolonialgeschichte haben, in die Debatte einschließen? Und überhaupt: ist es nicht rassistisch, einfach „die Afrikaner“ einzubeziehen? Es gibt doch die unterschiedlichsten Völker, Kulturen und Länder in Afrika, die keineswegs eine friedliche Koexistenz miteinander gepflegt haben. Namibia ist nur eines davon. Was haben Menschen aus Somalia zum Thema Kolonialismus in Namibia genau beizutragen? Und was haben Kinder und Enkelkinder USamerikanischer Soldaten mit der deutschen Kolonialgeschichte zu tun?

Wie wir sehen hat der ganze Antrag nichts mit einer Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte zu tun, die, und auch das scheint der Linkspartei gänzlich unbekannt zu sein, von Forschen an Universitäten (sogar Deutschen!) wissenschaftlich untersucht und analysiert wird. Wohl aber nicht so, wie es die Linkspartei gerne hätte. Es geht hier also wieder um das ewige Lied von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, einer Platte, die die Linkspartei bei jeder Gelegenheit und jedem Anlass auflegt, um ihre moralische Überlegenheit über das biodeutsche Pack zum Ausdruck zu bringen. Die Avantgarde des Proletariats schreitet voran und sie nutzt alle Mittel aus Orwells berühmtem Roman, um ihre Ziele zu erreichen.

Vielleicht handeln die Antragsteller auch nur gemäß ihren historischen kommunistischen Vorbildern. Erinnern wir uns: Nach der Oktoberrevolution 1917 und der revolutionären Umgestaltung des zaristischen Rußland zur Sowjetunion war die Auslöschung von Religion, hierbei insbesondere der Russisch-Orthodoxen-Kirchen, ihrer Lehren, Priester, Anhänger und Sakralbauten einer der elementaren Bestandteile der kommunistischen Ideologie (du darfst keinen Gott neben Marx haben!). Von der Zerstörung jahrhundertealter Klöster über die Vernichtung von Reliquien bis zur physischen Vernichtung von orthodoxen Christen und Priestern enthielt die Palette sowjetischer Geschichtsglättung alle Elemente, die auch Orwell im Sinn hatte.

Wer heute aus offensichtlich ideologischen Gründen, ohne Interesse an einer tatsächlichen wissenschaftlichen Aufarbeitung der historischen Hintergründe, nach der Umbenennung von Straßennamen ruft, fordert morgen den Abriss von Denkmälern, die Zerstörung historischer Bauten und schließlich das Verbrennen ihm nicht genehmer Bücher und Menschen. Und dies alles nur für das eine, fragwürdige Ziel: „Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft“.

Herzliche Grüße,
Dr. Dr. Marcus Ermler

Vorzeige-Juden, Vorzeige-Schwarze oder Vorzeige-Migranten: Die Amadeu-Antonio Stiftung stellt ein

Wenn es abwärts geht, dann richtig. Die gesellschaftliche Degeneration und das zugehörige Race to the Bottom, sie nehmen Fahrt auf. Getrieben werden sie von der politischen Korrektheit und den absurden Folgen, die sie treibt. Und weil dem so ist, deshalb werden bei der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS-Stiftung) neuerdings Juden, Schwarze oder Migranten allen anderen vorgezogen. Was wohl passiert, wenn ein schwarzer Mormone und ein weißer Jude miteinander konkurrieren?

Die AAS-Stiftung betreibt ein derzeit gut geschmiertes Geschäft mit dem Vertrieb von Anti-Hassmaterialien aller Art. Dass die Stiftung seit Jahren daran arbeitet, ein Häuflein rechter Spinner zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem aufzublasen und mit Akribie versucht, die sozialen Netzwerke in Netzwerke des rechten Hasses umzudeuten, hat sich insofern gelohnt, als es der Stiftung gelungen ist, weitere Mittel, dieses Mal für ein Projekt, das vom Sozialministerium in Niedersachen bezahlt wird, einzuwerben Einmal mehr lebt die Stiftung auf Kosten von Steuerzahlern. Dieses Mal sollen u.a. zwei „Bildungsreferenten“ mit 20 bzw. 30 Wochenstunden an den öffentlichen Mitteln teilhaben.

Die öffentlichen Mittel werden eingesetzt, um ein Projekt, das den blödsinnigen Namen „wildwildweb?!“ trägt, umzusetzen. Ein Projekt, in dem es – wie könnte es anders sein – um den Hass im Netzt geht, also um den rechten Hass, denn Linke sind nicht nur, wie Ralf Stegner nicht müde wird, zu behaupten, zur Gewalt unfähig und insofern als biologische Mängelwesen zu betrachten, Linke sind auch nicht zum Hass fähig, wie die Fixierung, mit der die AAS-Stiftung den hassuchenden Blick nach Rechts richtet, nahelegt. Keine Gewalt, kein Hass bei Linken: Sie sind wirklich von der Biologie harsch behandelte Mängelwesen.

Mittlerweile sind die sozialen Netzwerke von der Amadeu-Antonio-Stiftung zu den „wichtigsten Propagandainstrumente[n] für rechtspopulistische und rechtextreme Strukturen“ erklärt worden, was dazu führt, dass Rechte die einzige Form von homo sapiens sapiens sind, die es geschafft haben, Strukturen zu entwickeln, die auf Propagandainstrumente zugreifen können. Bislang waren dazu Menschen notwendig. Bei Rechten machen das Strukturen.

Wir hatten schon oben, beim Titel „wildwildweb?!“ eine Assoziation zu den blödsinnigen Texten, mit denen Sozialpädagogen ihre Bücher zu überschreiben pflegen, Texte wie „‘Ich wollte auch einmal das Leben genießen‘ …Jugendliche Straftäter und der Kampf gegen die Armut“. Oder: „Gewalt ist geil, eyh…“ Rechtsextremismus als Happening: Wir Rechtsextreme sich zur Gewalt motivieren“. Oder: „Ich habe es meinem Papa gar nicht sagen wollen“. Outing verändert das Leben. Homosexuelle im Kampf gegen gesellschaftliche Konventionen“. Aber alle unsere Assoziationen können nicht schritthalten mit dem verbalen Leerlauf, in den die AAS-Stiftung zu gehen im Stande ist:

„Dabei legt sie [die AAS-Stiftung] den Schwerpunkt auf die Beobachtung und Analyse aktueller menschenverachtender Phänomene im Online-Bereich, der Entwicklung und Erprobung pädagogischer Handlungsräume und –möglichkeiten sowie des Empowerments von Netzaktivist_innen gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und von weiteren menschenfeindlichen Ideologien“.

Es ist schon eine Kunst, mit so vielen Worten so wenig zu sagen. Aber es ist eine Kunst, die man wohl beherrschen muss, um von Politikdarstellern finanzielle Unterstützung für viele Worte und wenig Inhalt zu erhalten. Dieses Mal hat es wie gesagt in Niedersachsen beim Sozialministerium geklappt, bei dem man sich offensichtlich keine größeren Probleme vorstellen kann als Hatespeech.

Kehren wir zurück zum Wunschjuden oder Wunschschwarzen (früher hatten US-Amerikaner ihren Wunschneger vor der Tür stehen, als Diener, heute sind wir natürlich emanzipiert und würden derart rassistische Dinge nicht mehr tun. Deshalb wünschen wir uns einen kultivierten und gebildeten Schwarzen, einen den man vorzeigen kann, vielleicht auch einen Vorzeigejuden

  • „mit abschlossenem Hochschulstudium“,
  • „fundiertem Wissen zu Phänomenen wie Rasissmus und Antisemitismus“ [Wer sich als Jude oder Schwarzer oder als Migrant auf diese Ausschreibung bewirbt, zeigt damit, dass er keinerlei „Kenntnisse zu Phänomenen wie Rassismus“ hat];
  • „Wissen über Netzkultur“,
  • „Kreativität“
  • „eine grundsätzliche „Identifizierung mit den Zielen und der Arbeit der Amadeu-Antonio Stiftung“ [ein ideologisches Glaubensbekenntnis – warum auch nicht. Katholische Priester dürfen schließlich auch nicht heiraten.]
  • „Teamfähigkeit“
  • “Gute Selbststrukturierung” [keine Ahnung was das ist, aber wir haben es im Überfluss]

Und was bietet die AAS-Stiftung dem neuen Vorzeigejuden/-schwarzen/-migranten?

  • „Ein heterogenes, diversitätssensibles Team“ [das heißt, wir wissen, wie man mit kleinen Schwarzen und mit Juden, ja selbst mit Migranten umgeht];
  • „Regelmäßige Teamsitzungen“ [Wow!]
  • „Raum für innovative Ideen …“

Der war so gut, den müssen wir einfach wiederholen:
Die AAS-Stiftung bietet:

  • „Raum für innovative Ideen.“

Okay, lasst uns der AAS-Stiftung vorschlagen, auch Linksextremismus zu berücksichtigen oder die Folgen einer Stasitätigkeit in der DDR für das gesellschaftliche Miteinander heute zu untersuchen. Das ist innovativ…
„Flexible Arbeitszeitgestaltung“ [das war nicht anders zu erwarten].

Und wie gesagt, gesucht wird ein Vorzeige-Jude, ein Vorzeige-Schwarzer oder ein Vorzeige-Migrant. Und damit sich auch wirklich einer aus den genannten Gruppen bewirbt, fehlt der ansonsten übliche Satz: „Bei gleicher Eignung werden … bevorzugt“. Daraus muss man dann endgültig schließen, dass es bei der AAS-Stiftung um einen Vorzeige-Juden etc. geht, den man zur Demonstration der eigenen Offenheit und Diversität vorführen kann. Das macht sich gut beim weiteren Einwerben von Fördermitteln. Welcher Politiker fördert nicht gerne schwarze Kämpfer gegen den Rassismus oder jüdische Streiter gegen den Antisemitismus. Das ist PR. Und das ist Rassismus, weißer Rassismus und dennoch einer, der auf Menschenverachtung gebaut ist, schließlich geht Rassismus davon aus, dass die Hautfarbe eine besondere Eigenschaft darstellt, die alle anderen Eigenschaften im wahrsten Sinne des Wortes verblassen lässt. Der Rassismus der AAS-Stiftung steht dem Rassismus von Rechten somit in nichts nach. Für den Vorzeige-Juden und den damit verbundenen Antisemitismus gilt dasselbe.

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Rassistisches Gebet in der Schule – Politisch-korrekte Hysterie in Bayern

„(1) Zur Sicherung des Bildungs- und Erziehungsauftrags oder zum Schutz von Personen und Sachen können Erziehungsmaßnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern getroffen werden. Dazu zählt bei nicht hinreichender Beteiligung der Schülerin oder des Schülers am Unterricht auch eine Nacharbeit unter Aufsicht einer Lehrkraft. Soweit andere Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen, können Ordnungs- und Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden. Maßnahmen des Hausrechts bleiben stets unberührt. Alle Maßnahmen werden nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ausgewählt.“

So steht es im § 86 des Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen unter dem Stichwort, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ (BayEuO).

Ein Bayerischer Schüler ist Gegenstand einer solchen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme geworden, weil er sich im Rahmen des Religionsunterrichts freiwillig zum Anfangsgebet gemeldet hat. Derart von der Motivation des Schülers überrumpelt, musste sich die wehrlose „Lehrperson“ dann ein „eindeutig stark rassistisch geprägt[es]” und „menschenverachtendes“ Gebet anhören, das der Schüler der Klasse 09B auch noch selbst verfasst hatte.

Dies, so die „Lehrkraft“, „kann in der Schulgemeinschaft nicht geduldet werden.

Das menschenverachtende und rassistisch geprägte Gebet von Schüler Johannes lautet:

Lieber Gott, wir danken Dir,
dass die Neger hungern
und nicht wir!

Lieber Gott

Die Klassenleitung wurde zu Gunsten der “Klassleitung” aufgegeben.

Rassismus, das zur Erinnerung, liegt dann vor, wenn ein Mensch aufgrund seiner ethnischen Zugehörigkeit und nur wegen dieser abgewertet oder diskriminiert wird. Das Gebet von Johannes ist nicht rassistisch, denn er beschreibt, dass schwarze Menschen, die er Neger nennt, derzeit z.B. im Süden des Sudan von einer massiven Hungersnot heimgesucht werden.

Das Gebet ist auch nicht menschenverachtend. Es ist nur dann menschenverachtend, wenn die nicht hungernde Wir-Gruppe, die Johannes in Gegensatz zu den hungernden Negern setzt, nicht aus Menschen bestünde, also z.B. Johannes und sein Lehrer keine Menschen wären.

Schließlich kann das Gebet als erfolgreiche Vermittlung der christlichen Lehre angesehen werden, in der der Ursprung alles Guten in Gott gesehen wird und der Ursprung alles Leids im Teufel, wobei die Individuen nur durch Gebete Einfluss darauf haben, ob sie sich auf der guten oder der leidenden Seite der christlichen Wippe wiederfinden. Insofern hat sich Johannes als guter Schüler einer kollektiven Lehre erwiesen, die die individuelle Machtlosigkeit der göttlichen Allmacht gegenüberstellt.

Johannes hat somit nicht gegen die schulische Ordnung, bestenfalls gegen die Ideologie des Religionslehrers verstoßen.

Wenn es also einen Verweis auszusprechen gilt, dann für den Lehrer von Johannes, der weder eine Ahnung davon hat, was Rassismus ist, noch davon, was menschenverachtend ist und der zudem keinerlei Idee von der christlichen Lehre zu haben scheint, was für einen Religionslehrer eher bedenklich ist. Und verhältnismäßig wie in § 86 BayEuO gefordert ist die hysterische Reaktion der „Lehrkraft“ auf das Gebet des Schülers auch nicht. Somit kann er eigentlich „in der Lehrergemeinschaft nicht geduldet werden“.

Öffentlich rechtlicher Rassismus!

Wir sind entsetzt.

In der ARD, der deutschen, politisch-korrekten ARD, steht das Unschreibbare, das Undenkbare, weil Rassistische, dort steht: „Die meisten Haushaltshilfen arbeiten schwarz“.

Schwarz!

Als wäre Blackfacing die Regel für Haushaltshilfen.
ARD Schwarzarbeit.jpgUnd als wäre dieser offene Rassismus auf einen öffentlich-rechtlichen Sendeplatz nicht schon genug, gefällt sich der Autor darin, im Rassismus zu schwelgen und schreibt: „Besonders häufig seien Rentner oder junge Menschen in Ausbildung oder Studium von Schwarzarbeit betroffen“. Und weiter geht es mit Schwarzarbeit, die nur 27 Prozent indirekt zugeben und Schwarzarbeit, deren Hauptgrund der Schwarzarbeitsexperte des IW Dominik Erste in hohen Abgaben und Regulierungen sieht, weshalb er nicht die hohen Abgaben und Regulierungen beseitigen, sondern die Strafen für Schwarzarbeit drastisch erhöhen will: „Um Schwarzarbeit langfristig zu bekämpfen, darf sie nicht länger als Kavaliersdelikt durchgehen“.

Wichtiger erscheint uns: Um den Rassismus in öffentlich-rechtlichen Medien zu bekämpfen, darf er nicht mehr als Kavaliersdelikt durchgehen. Wir fordern für jede Nennung von Schwarzarbeit eine drakonische Strafe, hohe Abgaben und heftige Regulierung, denn nur so, lässt sich die rassistische Rede von Schwarzarbeit eindämmen und ein diverses, gesittetes, anti-rassistisches Deutsch durchsetzen, eines, das von POC-Arbeit (people of color) Arbeit berichtet oder von afro-amerikanischer Arbeit oder von bunter Arbeit (farbig ist auch rassistisch).

Wir leben in einem diversen, toleranten, aufgeschlossenen Deutschland, in dem Rassismus nicht vorkommt. Dafür sorgt schon der Staat, der selbst das Babysitten und das Fensterputzen oder im Garten helfen dann unter Strafe stellt, wenn es nicht in sozialversicherter Position erfolgt, denn: Jeder Babysitter hat einen Anspruch auf 6 Wochen Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und jeder kurzzeitige Helfer im Garten einen Anspruch auf Elternzeit und Schlechtwettergeld.

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