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Irreführende und falsche Behauptungen zu COVID-19 Spritzbrühen: UK-Watchdog mahnt Pfizer CEO, Albert Bourla, ab

Die britische Prescription Medicines Code of Practice Authority (PMCPA) wacht darüber, dass sich die Hersteller von medizinischen Produkten an einen vorgegebenen Standard halten, der u.a. die Art und Weise, in der Informationen zu den eigenen Produkten präsentiert und vor allem erhoben werden, offenlegt und Vorgaben dahingehend macht, in welcher Form Publizität für die eigenen Produkte hergestellt werden kann. Die entsprechenden Standards sind im ABPI CODE OF PRACTICE for the PHARMACEUTICAL INDUSTRY 2021 [aktuelle Version] niedergelegt und können von Bürgern oder Organisationen zur Grundlage gemacht werden, um sich z.B. über Werbepraktiken oder Packungsinformationen, die bei Medikamenten mitgliefert werden, zu beschweren. Eine Möglichkeit, von der im Vereinigten Köngreich rege Gebrauch gemacht wird.

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Am 2. Dezember 2021 hat die BBC ein Interview mit Albert Bourla, dem CEO von Pfizer veröffentlicht, das einem nicht nur im Nachhinein, ob der sykophantischen Art, in der es geführt wird und ob der Werbefläche, die ein von Bürgern finanzierter Sender einem Unternehmen zum Marketing der eigenen Produkte bietet, den Ärger ins Gesicht treibt. Vor allem die Art und Weise des Zusammenschnitts des Interviews, der nach wie vor im Internet zu finden ist, Marke: Herz-Schmerz-Schundroman macht sauer. Es beginnt damit, dass Bourla über die furchtbaren Fake News, denen er ausgesetzt ist, berichten kann, um dann die Verdienste seines Unternehmens zu loben und den monströsen Gewinn von Pfizer/Biontech zu verteidigen, alles, ohne dass ihm der Interviewer Fergus Walsh, der wider erwarten nicht unter dem Teppich kriecht, sondern in einem Stuhl fläzt, auch nur eine Frage stellt, die weh tut. Die Krönung für uns kommt dann am Ende des Zusammenschnitts, wenn Bourla ohne rot zu werden, Fake News verbreitet, denn auch im Dezember 2021, als dieses Interview ausgestrahlt wurde, war bereits bekannt, dass die COVID-19 Spritzbrühe von Pfizer/Biontech NICHT vor Ansteckung und NICHT vor Übertragung schützt. Dessen ungeachtet darf Bourla, einmal mehr ohne Einspruch seines verbalen Mundschenks, sagen:

„the decision to get or not a vaccine is not going to influence only your health, it’s going to affect the health of others and particularly the health of the people you love most“. Die Entscheidung, sich impfen zu lassen, hat nicht nur Auswirkungen auf ihre eigene Gesundheit, sondern auch auf die Gesundheit anderer, vor allem derjenigen anderen, die sie am meisten lieben.

Eine krasse Lüge, von der Bourla zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst haben muss, dass es eine Lüge ist, sofern er nicht von den Wissenschaftlern, die Pfizer beschäftigt, in Ahnungslosigkeit gehalten wird. Diese Aussage ist indes nicht die Aussage, für die Bourla von der PMCPA abgemahnt wurde. Die Abmahnung, die Bourla bescheinigt, irreführende Aussagen über seine Spritzbrühen gemacht zu haben, Aussagen, die diejenigen, die sie gehört haben, zu einer falschen Entscheidung veranlasst haben (können), sind die folgenden:

Das sind vielleicht noch dreistere Lügen, denn die Zusammenstellung der falschen Aussagen, bei denen sich Bourla die aus der öffentlichen Diskussion verschwundene Unterscheidung zwischen einem positiven Test auf bzw. einer Infektion mit SARS-CoV-2 und einer Erkrankung an COVID-19 zunutze macht, sie vermittelt demjenigen, der nicht auf dem Laufenden der Daten ist, den Eindruck, dass Schüler, Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, in der Gefahr stehen, ernsthaft an COVID-19 zu erkranken und vor dieser Erkrankung durch eine COVID-19 Gentherapie, die nur mit den Spritzbrühen von Pfizer/Biontech oder Moderna zu haben ist, geschützt werden. Eine unglaubliche Form der Irreführung, denn was in Schulen Ende 2021 häufig zu finden war, waren Kinder die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, nicht Kinder, die an COVID-19 erkrankt waren und schon gar keine Kinder, die „schwer“ an COVID-19 erkrankt waren, wie Bourla es hier behauptet. Er bewirbt hier in unglaublich frecher Weise die eigenen Spritzbrühen, und zwar dadurch, dass er den Uninformierten unter denen, die sich nach wie vor dem Junk aussetzen, den die BBC sendet, Angst macht.

Und genau das hat USForThem, eine Initiative von Eltern, die sich um die Folgeschäden kümmert, die Lockdowns und andere politische Maßnahmen angerichtet haben, in einem Brief an die PMCPA beanstandet. Insbesondere die folgenden Artikel aus dem ABPI CODE OF PRACTICE for the PHARMACEUTICAL INDUSTRY 2021 [aktuelle Version] seien verletzt, so USForThem:

Wenig überraschend hat die PMCPA geurteilt, dass Pfizers CEO, Albert Bourla, die Öffentlichkeit in die Irre geführt hat, Behauptungen aufgestellt hat, die falsch sind und jede Ausgewogenheit in seinen Aussagen hat vermissen lassen. Juristisch betrachtet klopft die PMCPA dem CEO von Pfizer damit auf die Finger und auch darüber hinaus hat die Behörde nicht viel Möglichkeiten, massive Strafen zu verhängen, etwa eine Strafzahlung in Milliardenhöhe. Pfizer ist dennoch in die Berufung gegen diese Feststellungen gegangen.

Warum?

Nun, die PMCPA ist mehr ein Reputations-Killer als etwas anderes, was schon daran deutlich wird, dass im Telegraph, der das Urteil der Berufungskommission, das vorgestern ergangen ist, vorab berichtet und die hier angesprochen Feststellungen über Missinformation und Irreführung durch Bourla aufrecht erhalten hat, großer Wert darauf gelegt wird zu betonen, dass die in erster Instanz gemachten Feststellungen, wonach Pfizers CEO die Pharmaindustrie in Misskredit gebracht habe, einer irrationalen Nutzung von Pfizers Spritzbrühe Vorschub geleistet hat und darüber hinaus die HOHEN Standards, zu deren Einhaltung man sich verpflichtet hat, nicht eingehalten habe, nicht aufrecht erhalten haben und diese im Vergleich zu den oben berichteten, die wichtigeren seien.

Das halten wir für Unfug.
Die wichtigste Feststellung der PMCPA autet: Irreführung, Verbreitung falscher und unausgewogener Informationen. In Deutsch: Der CEO von Pfizer wird dann, wenn es ihm und seinem Unternehmen einen Vorteil bringt, die Öffentlichkeit mit falschen Aussagen in die Irre führen. Er hat das einmal getan. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass er es NUR einmal getan hat, im Gegenteil, spricht die Geschichte von Pfizer als dem am häufigsten in den USA wegen Verstoßes gegen rechtliche Regelungen zu einem Strafgeld verurteilten Pharmaunternehmen, Bände über das, was bei Pfizer offenkundig Unternehmenskultur ist und was sie umfasst.

Nicht nur ist klar, dass Pfizers CEO aus opportunistischen Gründen Fake News verbreitet, es ist auch klar, dass Systemmedien wie die BBC offenkundig von Unternehmen wie Pfizer gesteuert, wenn nicht bezahlt werden.  Die Zeiten, zu denen MS-Medien einmal eine Kontrollfunktion ausgeübt haben, sie sind offenkundig vorbei. Das devote Interview, das Fergus Walsh mit Albert Bourla geführt hat, macht dies mehr als deutlich.



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