10 Punkte zur Verteidigung von Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind

(1) Erklärungsvorschläge für bestimmte Ereignisse oder Verhältnisse, wobei sie sie
(2) überwiegend oder zumindest teilweise durch die Absichten und Handlungen mehrerer Personen erklären, die
(3) sich miteinander abgesprochen haben, um diese Ereignisse herbeizuführen oder um ein Ziel zu erreichen, für das sie bereit sind, diese Ereignisse in Kauf zu nehmen, und dabei
(4) Stillschweigen zu bewahren, gewöhnlich, weil
(5) eine Mehrheit der Bevölkerung oder bestimmte Bevölkerungsgruppen durch diese Ereignisse geschädigt wird/werden (ggf.: sollen). Deshalb sind Verschwörungstheorien normalerweise Erklärungen für Ereignisse oder Verhältnisse, die
(6) denjenigen widersprechen, die von offizieller Seite gegeben werden.

Oft postulieren Verschwörungstheorien dementsprechend das, was Lee Basham „toxic truths“ , d.g. „toxische Wahrheiten“, genannt hat.

Quelle

Derzeit bemühen sich Inhaber politischer Ämter, Systemmedien und System-Akademiker, bedauerlicherweise vor allem in den Sozialwissenschaften, Verschwörungstheorien (im oben definierten Sinn) als per se unglaubwürdig, wenn nicht absurd oder gar als Ausdruck eines „paranoiden Denkstils“ („paranoid style [of thinking]; Hofstadter 1965), vielleicht als „rechts“ oder sonstwie von vornherein falsch zu diskreditieren. Sofern sie es überhaupt für notwendig erachten, „Verschwörungstheorien“ zu definieren, lesen sie sich etwa wie diejenige von David Pipes, der schreibt:

„A conspiracy theory is the fear of a nonexistent conspiracy“ (Pipes 1997: 21),

d.h. “Eine Verschwörungstheorie ist die Angst vor einer nicht existierenden Verschwörung” (Pipes 1997: 21).

Oder wie diejenige von David Aaronovitch, der Verschwörungstheorien bzw. „conspiracy theory“ definiert als

„… the attribution of deliberate agency to something that is more likely to be accidental or unintended“ (Aaronovitch 2010: 6),

d.h. “… die Zuschreibung einer absichtlichen Handlung an etwas, das eher zufällig oder unbeabsichtigt gewesen ist” (Aaronovitch 2010: 6),

Oder diejenige von Robert Brotherton:

[A] conspiracy theory is an unverfied and sensationalistic claim of conspiracy which contradicts a more plausible account“ (Brotherton 2013: 12).

d.h. “Eine Verschwörungstheorie ist eine unbestätigte und sensationslüsterne Behauptung einer Verschwörung, die einer plausibleren Darstellung widerspricht” (Brotherton 2013: 12).

Da man nicht von vornherein wissen kann, ob eine Verschörung existiert oder nicht, welche Erklärungen wahrscheinlich(er) oder unwahrscheinlich(er) sind als andere und den einen eine Erklärung plausibel vorkommt, den anderen aber nicht, und – vor allem – die Wahrscheinlichkeit oder Plausibilität einer Erklärung nichts darüber aussagt, ob sie in einem bestimmten Fall unter bestimmten Umständen tatsächlich richtig ist oder nicht, sollte eigentlich leicht erkennbar sein, dass solche Definitionen unsinnig sind und letztlich – gegen die Absicht der Autoren – gerade darauf verweisen, dass es notwendig ist, die Erklärungen für ein Ereignis durch Verschwörungen ebenso wie alternative Erklärungen für das Ereignis zu überprüfen, bevor man sich ein Urteil über die beste Erklärung erlauben kann.

Aber für manche Menschen ist dieser Gedanke nicht bewältigbar, so z.B. für Gerd Schneider und Christiane Toyka-Seid, die sich (bei unbekannter Qualifikation hierfür) bei der „Bundeszentrale für politische Bildung“ im „junge[n] Politik-Lexikon in der Miss-Bildung, wenn nicht Indoktrination, junger Menschen, üben, wenn sie schreiben:

„Es gibt Menschen, die behaupten, dass ein Ereignis nur deshalb eingetreten ist, weil sich andere Menschen dazu verschworen haben. Diese Behauptung ist eine Verschwörungstheorie. „Theorie“ heißt es, weil es Beweise für solche Behauptungen nicht gibt. Bei Verschwörungstheorien werden Tatsachen, die jeder kennt und nachprüfen kann, mit erfundenen Behauptungen und Geschichten vermischt. Immer geht es um bestimmte Gruppen von Menschen, die angeblich furchtbare und oft unvorstellbare Ziele anstreben. Je unglaublicher diese Verschwörungstheorien klingen, umso faszinierender finden sie manche Menschen. Darum haben Verschwörungstheorien oft viele Anhänger, die sich in Gruppen und Medien, oft im Internet, über ihre Vorstellungen austauschen. Dabei bestärken sich die Anhänger noch in ihren seltsamen Ideen.“

Natürlich impliziert die Bezeichnung von etwas als „Theorie“ nicht, dass es für die in Frage stehende Theorie keine „Beweise“ – korrekt wäre der Begriff: „Belege“ – gäbe oder geben könnte. Aber wenn man schon hinreichend ungebildet ist, um zu glauben, dass „Theorie“ irgendwie das Gegenteil von „Fakt“ oder „Beweis“ oder „Beleg“ bedeuten würde, dann sollte man sich nicht auch noch selbst widersprechen, indem man direkt im nächsten Satz anfügt, dass in Verschwörungstheorien Tatsachen, die nachprüfbar sind, mit Erfundenem „vermischt“ werden, denn das impliziert notwendig, dass in den „Theorien“ auch nachprüfbare Tatsachen angeführt werden. Nach dem seltsamen Begriffsverständnis von Schneider und Toyka-Seid sind die Verschwörungstheorien dann aber gar keine mehr. Vielleicht sollte darüber nachgedacht werden, die „Bundeszentrale für politische Bildung“ in „Bundeszentrale für die Verdummung der Bevölkerung umzubenennen“ – damit auch hier die Theorie zumindest teilweise mit den beobachtbaren Tatsachen übereinstimmt.

Jedenfalls sind dem Unsinn, der über Verschwörungstheorien geredet und geschrieben wird, derzeit anscheinend keinerlei Grenzen gesetzt. Und in vielen Fällen ist es offensichtlich, dass es sich um Unsinn handelt. Aber nicht immer ist es so offensichtlich wie bei Schneider und Toyka-Seid; sagen wir: es gibt Unsinn, der in ein niedriges Niveau eingekleidet ist, und solchen, der in ein höheres Niveau eingekleidet ist.

Und mit Bezug auf Letzteren stellt eine wachsende Anzahl von Wissenschaftlern und Philosophen, die sich mit erkenntnistheoretischen Fragen beschäftigen, fest, dass die Vorurteile gegen Verschwörungstheorien bzw. die Idee, dass mit Verschwörungstheorien grundsätzlich etwas nicht stimme und sie deshalb abzulehnen seien, nicht gerechtfertigt sind (s. z.B. Basham 2018; Buenting & Taylor 2010; Coady 2007; Dentith 2016; Hagen 2022a; 2018; Keeley 1999).

Im Folgenden haben wir in aller Kürze zehn Punkte zur Verteidigung von Verschwörungstheorien als ernst zu nehmend zusammengetragen, die teilweise auf den Überlegungen dieser Autoren basieren. Wer sich für hierfür genauer interessiert, dem sei das sehr lesenswerte Buch von Kurtis Hagen mit dem Titel „Conspiracy Theories and The Failure of Intellectual Critique“ aus dem Jahr 2022 wärmstens empfohlen; in ihm werden fast alle der im Folgenden genannten Punkte auf die eine oder andere Weise vorgestellt und behandelt.

10 Punkte zur Verteidigung von Verschwörungstheorien

  1. Wir wissen, dass es Verschwörungen (wie eingangs im Text definiert) in der Vergangenheit gab und „toxische Wahrheiten“ ans Licht gekommen sind. Deshalb ist es unvernünftig, sie für die Gegenwart oder die Zukunft pauschal ausschließen zu wollen.
  1. Eigenschaften eines Aggregats sind nicht dasselbe wie Eigenschaften der Elemente im Aggregat: Man mag es für unwahrscheinlich halten, dass Verschwörungstheorien oft oder mehrheitlich wahr sind. Aber das bedeutet nicht, dass eine bestimmte Verschwörungtheorie eine hohe Wahrscheinlichkeit haben müsste, falsch zu sein. Dass Verschwörungstheorien unwahrscheinlich sind – sofern man davon ausgehen will, dass sie tatsächlich unwahrscheinlich seien –, sagt nichts darüber aus, ob eine bestimmte Verschwörungstheorie wahrscheinlich wahr ist oder wahrscheinlich falsch ist. Ob eine bestimmte Verschwörungstheorie wahr oder falsch ist, lässt sich nur aufgrund einer Sichtung der Argumente bzw. der empirischen Belege für und wider die Theorie entscheiden. Wer eine Verschwörungstheorie ablehnt, ist ebenso in der Pflicht, die Belege für ihre Falschheit vorzulegen, wie derjenige, der sie glaubt, in der Pflicht ist, die Belege für ihre Richtigkeit vorzulegen.
  1. Verschwörungstheorien werden oft abgelehnt, weil sie – vor dem Hintergrund der realen Welt, in der wir leben – entweder zu einfach oder zu kompliziert seien: zu einfach, weil sie die Komplexität unserer modernen Welt unterschätzen würden, eine Komplexität, die es nahezu unmöglich machen würde, dass eine Verschwörung funktionieren könne und unentdeckt bleiben würden; zu kompliziert, weil es viel zu aufwändig sei, eine umfassende Verschwörung zu initiieren und zu organisieren und dafür zu sorgen, dass kein „whistleblower“ die Verschwörung gefährdet. Davon abgesehen, dass Verschwörungstheorien per se nicht gleichzeitig wegen beidem – zu großer Einfachheit und zu großer Komplexität – abgelehnt werden können, ist Einfachheit oder Komplexität kein gutes Kriterium, anhand dessen man eine Erklärung bewerten kann. Eine Erklärung sollte so einfach wie möglich sein, aber nicht einfacher, wie Einstein sagte (vgl. Hagen 2022: 6), oder anders gesagt: Eine Erklärung sollte so einfach sein, wie möglich, und so komplex wie nötig.
  1. Wer meint, Verschwörungstheorien sollte man nicht glauben, weil in ihnen Dinge zusammengebracht würden, die nicht zusammengehören – die bloß illusionäre Muster zu bilden scheinen –, der muss sich in Erinnerung rufen, dass große Wissensfortschritte gerade dadurch gemacht werden, dass jemand Dinge zusammenbringt, die bislang als miteinander unverbunden gegolten haben (wie das Beispiel von Ignaz Semmelweis zeigt). Es ist ein kreativer Akt, der oft gegen Widerstände erfolgt. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass das, was nun zusammengebracht wird, auch tatsächlich zusammengehört. Aber es bedeutet, dass es durchaus zusammengehören kann. Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, Verbindungen, die jemand vorschlägt, einfach deshalb für falsch oder unplausibel zu erklären, weil er der erste ist, der die Verbindung vorschlägt, oder weil er sich in der kreativen Minderheit derer, die diese Verbindung für möglich halten, befindet.
  1. Wer meint, Verschwörungstheorien per se verwerfen zu können, weil sie der offziellen Erzählung vom Hergang der Dinge widersprechen, und die offzielle Erzählung durch viel besser informierte Personen und durch Experten gestützt sei, Verschwörungstheorien aber nur von Laien und Einzelpersonen ohne Zugänge zu wichtigen Informationen vertreten werden würden, der irrt sich: Experten im Dienst öffentlicher Einrichtungen mögen Experten sein, aber sie sind zum einen nicht die einzigen Experten in der Bevölkerung, die sich kompetent zur Sache äußern können, und Experten in der Sache müssen keineswegs inhaltlich miteinander übereinstimmen. (Man denke nur an die „Architects & Engineers for 9/11“, eine Dokumentation, in der erhebliche Zweifel an der von der U.S.-Rgierung angegebenen Begründung für den Einsturz der sogenannten „twin towers“ des World Trade Centers in New York am 11. September 2001 geäußert und begründet wurden!)Zum anderen sind Experten im Dienst öffentlicher Einrichtungen diejenigen Experten, von denen man – eben weil sie im Dienst öffentlicher Einrichtungen stehen/tätig werden – weiß, dass sie Anreize dazu haben, ihre Neutralität aufzugeben und für die die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie das auch zum teil oder gänzlich tun werden. Sie dürften daher gerade nicht die besonders verlässlichen Gewährleute, die Autoritäten über Wahrheit und Falschheit sein, zu denen sie aufgebaut werden (sollen). Dasselbe gilt für gut informierte Personen, die deshalb gut informiert sind, weil sie in die politischen oder Verwaltungsstrukturen eingebunden sind und ihr materielles Auskommen von ihrer Einbindung in diese Strukturen abhängt. Sie haben daher ebenfalls einen Anreiz, nichts zu tun oder zu sagen, was die Integrität dieser Strukturen oder konkret: ihrer Arbeitgeber in Frage stellen könnte. Offiziellen Erzählungen einfach deshalb Glauben zu schenken, weil sie die offiziellen sind, ist deshalb sehr einfältig.
  1. Als “Verschwörungstheorien” bezeichnen viele Leute Ideen, die sie selbst nicht glauben oder nicht glauben wollen, jedenfalls stark ablehnen (Wood & Douglas, 2013). Wenn jemand eine Idee als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet, ohne diese Idee auch nur zu erwägen, geschweige denn: sich mit dem auseinanderzusetzen, was für oder gegen sie spricht, sagt das etwas darüber aus, was dieser jemand von der Idee hält, aber es sagt nichts über die Idee selbst aus.
  1. Zu meinen, Verschwörungstheorien würden nur von Leuten geglaubt, die einen „paranoiden Denkstil“ hätten, ist falsch: die meisten Leute glauben (ggf. mehrere) bestimmte Verschwörungstheorien, (ggf. mehrere) andere Verschwörungstheorien glauben sie aber nicht. Und die meisten Verschwörungstheorien unterstellen auch keinen „paranoiden Denkstil“ in dem Sinn, dass hinter der Verschwörung quasi alle und jeder stünde, nichts (!) so sei, wie es scheint, und alles (!) miteinander verbunden sei, wie es – leider wieder bei der „Bundeszentale für poilitische Bildung”  – heißt. Vielmehr benennen die meisten Verschwörungstheorien mehr oder weniger konkrete Personen, Gruppen von Personen oder Einrichtungen, die in Ort und Zeit definiertbar sind, als Verschwörer. (Es liegt in der Natur der Sache, dass diejenigen dies nicht wissen können, die Verschwörungstheorien pauschal abtun und sich deshalb nicht damit beschäftigen, was genau in einer bestimmten Verschwörungstheorie behauptet wird; diese Form der Ignoranz sollte uns daher nicht überraschen, aber das macht die Ignoranz nicht besser.)
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  1. Diejenigen, die anderen vorwerfen, Verschwörungstheoretiker zu sein, sind oft selbst welche, z.B. dann, wenn sie unterstellen, die „Verschwörungstheoretiker“ seien eine homogene Gruppe von Leuten, z.B. Revolutionäre, die sich abgesprochen hätten, die Regierung oder gar die Demokratie zu stürzen, wie im Fall des von manchen Leuten in öffentlichen Positionen behaupteten „Rollator-Putsches“. Solche Leute müssten sich fragen, ob sie nicht ihrerseits einen paranoiden Denkstil haben. Festgehalten werden kann jedenfalls, dass die angeblichen Kritiker von Verschwörungstheorien sich tatsächlich nicht an Verschwörungstheorien als solchen stören, sondern nur an denjenigen, die sie nicht selbst glauben oder von denen sie nicht möchten, dass andere Menschen sie glauben.
  1. Verschwörungstheorien prinzipiell ablehnend gegenüber zu stehen und sie prinzipiell als ungerechtfertigt oder unwahr darzustellen, kann zur Folge haben, dass offizielle Erzählungen vom Hergang der Dinge oder der Beschreibung von dem, was als Faktum gelten soll, eher für glaubhaft gehalten werden. Das wiederum verringert die Wahrscheinlichkeit, dass offizielle Versionen hinterfragt und überprüft werden. Und das wiederum bedeutet, dass die offiziellen Versionen formulieren, immer weniger unter der Anforderung stehen, dass ihre Versionen einer Überprüfung standhalten können müssen bzw. wahr sein müssen. Vermutungen als Verschwörungstheorien und damit per se diskreditieren zu wollen, leistet deshalb Korruption, Vertuschung durch absichtliche Vernachlässugung u.ä.m. Vorschub.
  1. Vor dem Hintergrund von Punkt 9 sollte man meinen, dass Verschwörungstheorien gerade denjenigen willkommen sind, die die dabei in Frage stehenden Ereignisse oder Entscheidungen kraft ihrer Position – sei es in der Politik, in den Medien oder an Forschungseinrichtungen oder Hochschulen – (mit) zu verantworten haben. Die Konfrontation mit Verschwörungstheorien bietet ihnen nämlich Gelegenheit, die Motive ihrer Entscheidungen oder ihres Handelns offenzulegen und nachzuweisen, dass ihr Verfahrensweisen bei Entscheidungsfindungen oder der Formulierung von Empfehlungen oder der Umsetzung von Politiken einwandfrei gewesen ist und allein auf einer sachlichen Einschätzung der verfügbaren Informationen beruht hat, kurz: die jeweilige Verschwörungstheorie aufgrund nachprüfbarer Fakten als falsch zu erweisen, indem die Elemente der offiziellen Erzählung durch überprüfbare Tatsachen (statt durch Behauptungen) belegt werden. Dies würde den Entscheidungen und den Handlungen der Verantwortlichen in den jeweils relevanten Einrichtungen zusätzliche Legitimation verschaffen. Statt der Nutzung dieser Gelegenheit, die Verschwörungstheorien bieten, beobachten wir jedoch regelmäßig Versuche, Verschwörungstheorien zu diskreditieren und diejenigen, die sie vorbringen oder die sie glauben, zu zensieren.

Literatur:

Aaronovitch, David, 2010: Voodoo Histories: The Role of Conspiracy Theory in Shaping Modern History. New York: Riverhead.

Basham, Lee, 2018: Joining the Conspiracy. (Special Issue.) Argumenta: A Journal of Analytical Philosophy 3(2): 271-290.

Brotherton, Robert, 2013: Towards a Definition of ‘Conspiracy’. PsyPAG Quarterly 88(3): 9-14.

Buenting, Joel, & Taylor, Jason, 2010: Conspiracy Theories and Fortuitous Data. Philosophy of the Social Sciences 40(4): 567-578.

Coady, David, 2007: Are Conspiracy Theories Irrational? Episteme 4(2): 193-204.

Dentith, Matthew R. X., 2016: When Inferring to a Conspiracy Theory Might Be the Best Explanation. Social Epistemology 30(5-6): 572-591.

Hagen, Kurtis, 2022: Conspiracy Theories and The Failure of Intellectual Critique. Ann Arbor: University of Michigan Press.

Hagen, Kurtis, 2022a: Is Conspiracy Theorizing Really Epistemically Problematic? Episteme 19(2): 197-219.

Hagen, Kurtis, 2018: Conspiracy Theory: A Philosophical Defense. Burlington: Formite.

Hofstadter, Richard, 1965: The Paranoid Style in American Politics. New York: Alfred A. Knopf.

Keeley, Brian, 1999: Of Conspiracy Theories. Journal of Philosophy 96(3): 109-126.

Pipes, Daniel, 1997: Conspiracy: How the Paranoid Style Flourishes. New York: Simon & Schuster.

Wood , Michael J., & Douglas, Karen M., 2013: “What About Building 7?” A Social Psychological Study of Online Discussion of 9/11 Conspiracy Theories. Frontiers in Psychology 4: Article 409. doi.org/10.3389/fpsyg.2013.00409.

 


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