Unter Informations-Eugenik fassen wir die derzeitig auf breiter Front zu findenden Versuche zusammen, bestimmte Informationen aus Diskussionen zu entfernen, im Bemühen, eine eigene spezifische Informations-Spezies zu befördern und Rivalen zu beseitigen, mit dem Ziel, es Bürgern unmöglich zu machen, sich ein unabhängiges Urteil auf Basis aller verfügbaren Informationen zu bilden.
Die Idealwelt, die Informations-Eugenikern vorschwebt, ist die Welt der „Sterilisierte Diskussion“:
Sterilisierte Diskussionen, in denen nur das zur Sprache kommen darf/kann, was von den Informations-Eugenikern nicht als „unwert“ eliminiert wurde;
Sterilisierte Diskussionen, die es den daran Teilnehmenden verunmöglichen sollen, sich ein eigenes Urteil zu bilden;
Und alle Begründungen, die sich finden lassen, um die Informations-Sterilisation zu rechtfertigen, basieren auf zwei Prämissen:
Polit-Darsteller und ihresgleichen seien besser als „Normalbürger“ in der Lage, eine Situation einzuschätzen und akurate Informationen zur Verfügung zu stellen. Eine Prämisse, deren Lächerlichkeit mit einem einzigen Blick auf die Scholzens, Habecks, Langs, Baerbocks, Göring-Eckards und all die anderen, die intellektuelle Überlegenheit über Normalbürger reklamieren und selbst in der Lebenshilfe Schwierigkeiten hätten, diesen Anspruch durchzusetzen, deutlich wird (LINK). Und eine Prämisse, die diejenigen, die an sie glauben, in keiner Weise testen wollen, denn sie verweigern den Wettkampf der Informationen, in dem sich die von ihnen als überlegen behauptete Information leicht durchsetzen müsste, wenn sie tatsächlich so überlegen wäre.
Der Wettbewerb der Information wird mit Verweis auf die intellektuelle Fehlerhaftigkeit normalbürgerlichen Denkens verweigert, denn Bürgern könnten nicht, wie die Göring-Eckards und all die anderen Groß-Intellektuellen in Parteien, richtig einschätzen, welche Information richtig und welche falsch sei. Vielmehr falle der herkömmliche Bürger auf Fake News herein, müsse deshalb vom überlegenen Intellekt einer Renate Künast durch den Morast der Falschinformationen geführt und ans rettende Ufer der von der EU bekannt gegebenen Wahrheit verbracht werden.
Wir könnten fortfahren, aber die Lächerlichkeit des Unterfangens, das gemeinhin mit Zensuraufrufen und hysterischem Fake News Gezeter einhergeht, sollte klar geworden sein. Es sollte auch klar geworden sein, dass der Kampf gegen Desinformation, Misinformation, Fake News, ein letztes Aufbäumen einer intellektuell verendenden Klasse ist, die versucht, Kontrolle über die Leben anderer auszuüben, Kontrolle, die nur über Zwangsmaßnahmen ausgeübt werden kann, weil den Mitgliedern dieser Klasse alles fehlt, was sie im Wettbewerb der Ideen und Informationen bestehen lässt.
Ein solcher Wettbewerb ist indes das A und O einer Demokratie und das nicht erst, seit Karl Raimund Popper ihn dazu erklärt hat.
Der gesunde Menschenverstand war auch schon vor Popper vorhanden und das Wissen darum, dass die Frage, ob eine bestimmte Information Desinformation, Misinformation oder Fake News ist, in der Regel nicht so einfach zu entscheiden ist, auch. In keinem Fall so einfach, wie es die Zensoren gerne hätten, dieselben Zensoren die noch vor Längerem jeden, der festgestellt hat, dass COVID-19 Shots nur eine sehr begrenze Wirkungsdauer haben, als Fake Newser verunglimpft haben, dieselben Zensoren, die noch vor kurzem jeden, der auf die Nebenwirkungen hingewiesen hat, die ihre goldenen Schüße gegen COVID-19 verursachen, als Fake Newser verumglimpft haben, dieselben Zensoren, die jeden verunglimpfen müssen, der etwas anderes erkärt als ihnen als richtig vorgegeben ist, einfach deshalb, weil sie zu dumm sind, um sich selbst ein eigenes Urteil zu bilden.
Man kann die Dummheit von Zensoren leicht erkennen, denn Leute, die Angst vor Informationen haben, deren Informations-Welt nur steril sein kann, weil sie nicht in der Lage sind, Fake News von richtigen Informationen zu trennen, die müssen im Hinblick auf die allgemeinene Intelligenzverteilung die Welt von ganz linksaußen betrachten. Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, dass sie überall „Rechte“ sehen. Ein normaler Mensch ist nicht nur in der Lage, widersprüchliche Informationen zu verarbeiten, er ist geradezu darauf ausgelegt, widersprüchliche Informationen zu verarbeiten, um die für ihn glaubwürdigste Variante zu bestimmen, und zwar in der Regel auf Grundlage von Kriterien. Aber die Gefahr, dass ein solcher mündiger Bürger zu einem Urteil gelangt, zu einer Bewertung widersprüchlicher Informationen, die nicht dem entspricht, das man in autoritären Zirkeln, die nur überlebensfähig sind, wenn ihre Version der Wahrheit als Wahrheit durchgesetzt wird, als Wahrheit verkaufen will, diese Gefahr ist groß, zu groß, als dass man den mündigen Bürger, den Demokratie voraussetzt, zulassen könnte.
Wie empfindlich und hysterisch diese Leute auf einen Informationsmarkt, auf dem ihresgleichen nicht als Informations-Eugeniker zugelassen sind, reagieren, kann man derzeit am Beispiel von X sehen, denn auf X kämpfen Anhänger von Hamas und Anhänger Israels um die Deutungshoheit, ein Unding für Leute wie Thierry Breton, den Emmanuel Macron in das Amt eines EU-Kommissars für Binnenmarkt und Industriepolitik gehievt hat.
Und wie so viele, die mit fremder Hilfe eine Position ergattern, so ist auch Breton der Ansicht, er, ein aktiver Nutzer von X, sei in der Lage, sich durch das Dickicht widersprüchlicher Informationen zu lesen, aber der Normalbürger, dieses aus seiner Sicht intellektuelle Würmchen, der sei es nicht, weshalb er bevormundet werden müsse, ihm von Typen wie Breton die Möglichkeit genommen werden müsse, sich ein eigenständiges Urteil, das ohnehin nur falsch sein kann, zu bilden. Zum Teufel mit der Demokratie, die daran scheitern muss, dass die dummen Bürger für Informationen, die Eugeniker wie Breton als falsch etikettiert haben, so anfällig sind, dass sie sie glauben (und sich nicht COVID-19 „impfen“ lassen, als Ergebnis davon). Um Demokratie zu retten, muss man die Demokratie zerstören, zum autoritären EU-Gebilde machen, in dem nur gelesen und gesehen wird, was durch die Zensur gekommen ist, also so gut wie nichts.
Stellen Sie sich vor, Sie verlassen X und niemand interessiert es.
Und obschon man verstehen kann, dass Leute wie Breton mit der Definitions-Gewalt, die sie sich über andere anmaßen, ihr mickriges Persönchen mit einem Hauch von Selbstbewusstsein versehen müssen, so kann man sie als Feinde der Demokratie dennoch nicht auf Positionen dulden, denn Demokratie basiert auf individueller Autonomie. Zensur zerstört diese individuelle Autonomie in einem wichtigen Punkt, dem der eigenständigen Urteilsbildung, die darauf angewiesen ist, auf möglichst umfassender Information zu basieren.
Aber Zensur verhindert nicht nur die indviduelle Urteilsbildung, sie schränkt auch Entfaltungsmöglichkeiten ein, da Zensur ideologisch motiviert ist – welchen Grund, als einen ideologischen, sollte ein Zensor haben, einen, der in der Unterdrückung von Meinungen und Informationen besteht, die der eigenen Position gefährlich werden können, egal, ob sie nun falsch oder richtig sind -, und aufgrund dieser ideologischen Motivation zwangsläufig Informationen nicht auf Basis von richtig oder falsch, wie behauptet, zensiert, sondern auf Basis von genehm und missliebig. Ein hervorragendes Rezept, um eine gesellschaftliche Katastrophe herbeizuführen, und eine solche wird sich zwangsläufig einstellen, wenn eine ideologisch motivierte Auswahl von Informationen zur Entscheidungsgrundlage wird. Und man hat bei manchen dieser Polit-Darsteller das ungute Gefühl, sie glaubten den Bullshit, den sie verbreiten, tatsächlich selbst. Selbstverdummung ist eine reale Gefahr in diesen Kreisen.
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Damit schließt sich der Kreis, denn egal, ob selbstverdummt oder von Grund auf dumm, diese Dummheit ist die Basis von Zensur, egal, wer sie umsetzen will, denn derjenige, der gute Gründe hat anzunehmen, seine Informationen seien korrekt, wird die Auseinandersetzung mit Personen, die widersprüchliche Informationen haben, nicht scheuen, sich vielmehr darauf freuen, denn entweder er kann seine eigene Information bestätigen, oder er wird mit Informationen versorgt, die es erforderlich machen, diejenigen Informationen, die er bislang für korrekt gehalten hat, zu überdenken und gegebenenfalls zu modifizieren. Er hat die Chance zu lernen, etwas, was Zensoren grundsätzlich ausschließen wollen, weshalb sie die Architekten ihres eigenen Niedergangs sind, was sie wüssten, wenn sie nicht dumm wären.
Demokratie in den Händen von Dummen wird schnell zur Autokratie.
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Eine sterilisierte Diskussion wird, wie ihr Name schon sagt, niemals Früchte tragen und wäre somit komplett überflüssig. Eine Diskussion, die nur die Meinungen oder Argumente einer Seite zulässt, ist per Definition keine Diskussion mehr, da in einer Diskussion wenigstens zwei Seiten gleichberechtigt beteiligt sind. Was unseren Oberen vorschwebt, ist den Bürgern einen Monolog zu halten oder noch besser Handlungsanweisungen zu geben. Nichts könnte einer offenen Diskussionskultur ferner liegen. Noch nie hat man bspw. einen Grünen gesehen, der sich inhaltlich den Argumenten seiner Gegner gestellt hätte. Das gleitet doch immer sofort auf die ad hominem Ebene ab. Diese Menschen sind diskussionsunfähig und daher sollte man ihnen auch nicht zuhören.
„Er kann seine eigene Information bestätigen, oder er wird mit Informationen versorgt, die es erforderlich machen, diejenigen Informationen, die er bislang für korrekt gehalten hat, zu überdenken.“ Er KÖNNTE! Die entscheidende Frage ist: Warum tut er es nicht? Aus Faulheit? Menschen haben i. a. eine natürliche Neugier. Aus Dummheit? Die hat nichts mit Intelligenz zu tun. Auch intelligente Menschen sind oder handeln manchmal ziemlich dumm. Man denke nur an Verliebte. Nein, es liegt an der jeweiligen seelischen Beschaffenheit, die hier nicht näher erörtert werden kann. Menschen gehen mit gewissen Umständen in Resonanz, fühlen sich wohl. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Manche Umstände führen zu einem unangenehmen Gefühl oder sogar zu Angst. Dem einen weicht man aus und was Angst macht will man weder hören noch sehen. Angst macht insbesondere alles, was das eigene Weltbild in Frage stellt, die eigene Vorstellung von sich selbst, der Realität, der Gesellschaft. Warum haben sich die meisten Leute nicht über die Impfungen informiert? Aus Angst und aus der Überzeugung, andere, „die Fachleute“ im Fernsehen, wüssten es sowieso besser. Warum habe ich mich informiert? Weil mir schon lange bekannt war, dass Fachleute auf welchem Gebiet auch immer kein Problem haben, dummes Zeug vorzutragen, oft Glaubenssätze, die sie selbst im Studium ungeprüft übernommen haben und überall nachgeplappert finden. Man muss sich dazu aber mit der Geschichte der Naturwissenschaften und den Fallbeispielen ernsthaft beschäftigen. Kurz gesagt lernt jeder nur aus sich selbst heraus, durch eigene Erfahrung. Dass etwas Geglaubtes falsch ist, muss selbst erfahren oder intuitiv erfasst werden. Eine bloße Behauptung von tausend Personen wird keine Meinung ändern, wenn es genug andere gegenteilige Behauptungen gibt und seien sie noch so nebulös.
Sterilisierte Diskussionen, wenn man davon ausgeht, dass es noch Diskussionen sind, haben wohl zum Ziel, dass ihnen sterilisiertes Denken folgt. Im Idealfall wird schon mit sterilisiertem Denken in die sterilisierten Diskussionen eingetreten. Dann ist die Zuversicht am Größten, dass es auch zu sterilisierten Ergebnissen kommt.
Was sich so grotesk anhört, ist doch in weiten Teilen schon umgesetzt. Überall in den gesellschaftlichen Sektoren wird schon sterilisiert gedacht, bis hin zu sterilisierten Ergebnissen.
Geht man davon aus, dass die Folge ist, dass nicht mehr geschlussfolgert wird, ist das einer der Gründe, warum so viele Leute nicht hinterfragen, sondern auf Anweisungen reagieren, selbst wenn sie widersinnig sind. Das alles macht es ziemlich schwierig, als Unbedarfter in sterilisierten Diskussionen nicht in Fallen zu laufen.
Mit sterilisiertem Denken ist es dann auch kein Problem mehr sich kaufen zu lassen, denn Gewissensbisse tauchen gar nicht erst auf. Mit sterilisiertem Denken sollte es den menschlichen Zensoren problemlos möglich sein, zu zensieren ohne den Sinn zu suchen.
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Eine sterilisierte Diskussion wird, wie ihr Name schon sagt, niemals Früchte tragen und wäre somit komplett überflüssig. Eine Diskussion, die nur die Meinungen oder Argumente einer Seite zulässt, ist per Definition keine Diskussion mehr, da in einer Diskussion wenigstens zwei Seiten gleichberechtigt beteiligt sind. Was unseren Oberen vorschwebt, ist den Bürgern einen Monolog zu halten oder noch besser Handlungsanweisungen zu geben. Nichts könnte einer offenen Diskussionskultur ferner liegen. Noch nie hat man bspw. einen Grünen gesehen, der sich inhaltlich den Argumenten seiner Gegner gestellt hätte. Das gleitet doch immer sofort auf die ad hominem Ebene ab. Diese Menschen sind diskussionsunfähig und daher sollte man ihnen auch nicht zuhören.
„Er kann seine eigene Information bestätigen, oder er wird mit Informationen versorgt, die es erforderlich machen, diejenigen Informationen, die er bislang für korrekt gehalten hat, zu überdenken.“ Er KÖNNTE! Die entscheidende Frage ist: Warum tut er es nicht? Aus Faulheit? Menschen haben i. a. eine natürliche Neugier. Aus Dummheit? Die hat nichts mit Intelligenz zu tun. Auch intelligente Menschen sind oder handeln manchmal ziemlich dumm. Man denke nur an Verliebte. Nein, es liegt an der jeweiligen seelischen Beschaffenheit, die hier nicht näher erörtert werden kann. Menschen gehen mit gewissen Umständen in Resonanz, fühlen sich wohl. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Manche Umstände führen zu einem unangenehmen Gefühl oder sogar zu Angst. Dem einen weicht man aus und was Angst macht will man weder hören noch sehen. Angst macht insbesondere alles, was das eigene Weltbild in Frage stellt, die eigene Vorstellung von sich selbst, der Realität, der Gesellschaft. Warum haben sich die meisten Leute nicht über die Impfungen informiert? Aus Angst und aus der Überzeugung, andere, „die Fachleute“ im Fernsehen, wüssten es sowieso besser. Warum habe ich mich informiert? Weil mir schon lange bekannt war, dass Fachleute auf welchem Gebiet auch immer kein Problem haben, dummes Zeug vorzutragen, oft Glaubenssätze, die sie selbst im Studium ungeprüft übernommen haben und überall nachgeplappert finden. Man muss sich dazu aber mit der Geschichte der Naturwissenschaften und den Fallbeispielen ernsthaft beschäftigen. Kurz gesagt lernt jeder nur aus sich selbst heraus, durch eigene Erfahrung. Dass etwas Geglaubtes falsch ist, muss selbst erfahren oder intuitiv erfasst werden. Eine bloße Behauptung von tausend Personen wird keine Meinung ändern, wenn es genug andere gegenteilige Behauptungen gibt und seien sie noch so nebulös.
Sterilisierte Diskussionen, wenn man davon ausgeht, dass es noch Diskussionen sind, haben wohl zum Ziel, dass ihnen sterilisiertes Denken folgt. Im Idealfall wird schon mit sterilisiertem Denken in die sterilisierten Diskussionen eingetreten. Dann ist die Zuversicht am Größten, dass es auch zu sterilisierten Ergebnissen kommt.
Was sich so grotesk anhört, ist doch in weiten Teilen schon umgesetzt. Überall in den gesellschaftlichen Sektoren wird schon sterilisiert gedacht, bis hin zu sterilisierten Ergebnissen.
Geht man davon aus, dass die Folge ist, dass nicht mehr geschlussfolgert wird, ist das einer der Gründe, warum so viele Leute nicht hinterfragen, sondern auf Anweisungen reagieren, selbst wenn sie widersinnig sind. Das alles macht es ziemlich schwierig, als Unbedarfter in sterilisierten Diskussionen nicht in Fallen zu laufen.
Mit sterilisiertem Denken ist es dann auch kein Problem mehr sich kaufen zu lassen, denn Gewissensbisse tauchen gar nicht erst auf. Mit sterilisiertem Denken sollte es den menschlichen Zensoren problemlos möglich sein, zu zensieren ohne den Sinn zu suchen.