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Lug, Trug und Klimawandel. Heute: „Zwei Drittel der Unternehmen haben Verluste wegen Klimawandel“

Man fährt derzeit am besten, wenn man alle Berichte in Systemmedien, die „Klimawandel“ zum Gegenstand haben, als Lug, Trug und Täuschungsversuch ansieht. Denn: Die meisten dieser Berichte stellen sich als Lug, Trug und Täuschungsversuch heraus. Unser Beispiel vom heutigen Tag, stammt von der ARD-tagesschau. Es findet sich nahezu identisch bei einer Reihe von Systemmedien:

„EU-Unternehmen mit Verlusten wegen Klimawandels“
[…]
Laut der Umfrage verzeichneten im vergangenen Jahr 64 Prozent der Unternehmen Verluste wegen des Klimawandels.
[…]
Rund ein Drittel der EU-Firmen erhöhte im Durchschnitt seine Anstrengungen, um den Klimawandel zu bekämpfen …

Wenn Sie den Stuss im Original nachlesen wollen, Sie finden ihn hier.

Die Umfrage, in deren Verlauf gezeigt worden sein soll, dass 64% der BEFRAGTEN Unternehmen angeben, sie hätten wegen Klimawandel Verluste hinnehmen müssen, wurde im Auftrag der European Investment Bank durchgeführt. Die European Investment Bank ist eine Bank, die sich im gemeinsamen Besitz der EU-Mitgliedsstaaten befindet, die aber dennoch VOLLKOMMEN unabhängig ist. Die Bank gibt Anleihen aus, um Kapital einzusammeln, allein in diesem Jahr liegt das Schuldenziel bei 50 Milliarden Euro. Mit diesen 50 Milliarden Euro finanziert die European Investment Bank dann „Projekte“, die sich zumeist in EU-Staaten finden und die sich alle dadurch auszeichnen, dass sie die politischen Vorgaben der EU und der großen Mitgliedsstaaten der EU zum Gegenstand haben. Aber das ist nur ein Zufall, denn die European Investment Bank ist VOLLKOMMEN unabhängig.

Damit Sie die European Investment Bank auch richtig einschätzen:

Die Bank verkauft sich ganz ohne Not als „Klima-Bank“, die der Durchsetzung des Pariser Abkommens verpflichtet ist. Es ist also keine Bank, es ist ein Finanzmechanismus, mit dem politische Ziele durchgesetzt werden sollen, politische Ziele, deren Legitimation in betrügerischen Umfragen beschafft wird, und eine davon haben wir oben bereits angesprochen.

Sie trägt den Titel:

Sie finden den „Survey“, der eine Umfrage ist, hier.

Die Themen, die mit dieser Umfrage unter rund 12.000 Unternehmen, die ihren Sitz in der EU haben, abgedeckt werden, reichen von Fragen nach den geplanten Investitionen der befragten Unternehmen, Fragen nach Investitionsbedarfen und Problemen mit der Energieversorgung bis zur aktuellen Situation des internationalen Handels in den befragten Unternehmen. Ein breites Feld, das der Schreiber der ARD, dessen „Werk“ wir zum Anlass für diesen Beitrag genommen haben, vollkommen ignoriert. Für ihn, der offenkundig Klima-Gehirn-Gewaschen ist, gibt es nur ein interessantes Thema in diesem Bericht: „climate change“. Dazu heißt es bereits in der Zusammenfassung der Ergebnisse:

„Around 64% of EU firms were affected by physical climate change risks, with only 36% of all EU firms having already taken action to build resilience against these risks, mainly consisting of investments in solutions to avoid or reduce exposure to these risks. Buying insurance to offset climate-related losses was a strategy followed by only 13% of firms.“

That’s it.
Mehr und weiter hat der ARD-Schreiber nicht gelesen. Er hat, was er wollte: 64% der Unternehmen, so textet er, machen Verlust wegen Klimanwandel und nur rund ein Drittel erhöhte seine Anstrengungen, um Klimawandel zu bekämpfen.

Die öffentlich-rechtliche Welt ist so einfach. Nur Vor-Kindergärten sich einfacher strukturiert.

Indes, es ist alles Lug und Trug.
Denn Einstellungen zu Klimawandel werden in der Umfrage der European Investment Bank, für die wohl Ipsos verantwortlich ist, überhaupt nicht erfragt. Vielmehr machen sich die Befrager alle schmutzigen Tricks der Umfrageforschung zueigen, um ein paar verwertbare Ergebnisse zu erfragen, die man dann an die eindimensional gepolten Nichtsraffe in Medien weiterreichen kann, damit sie dort zu Kosten des Klimawandels aufgebaut werden können.

Indes, bereits in der Zusammenfassen des Berichts, für den Julie Delanote end Marco Zeppi, beide bei der European Investment Bank in Lohn und Brot, verantwortlich zeichnen, steht eine seltsame Formulierung: „affected by physical climate change risks“, sprachlicher Bullshit, denn von Risiken kann man nicht beeinträchtigt werden, nur von Ereignissen. Insofern ist es fast verständlich, dass daraus in Systemmedien tatsächliche Verluste geworden sind, die dem Klimawandel zugeschrieben werden, weil Systemmedien-Insassen nichts anderes denken können, als Klimawandel, früh, spät und mittendring.

Indes, ein Blick in die Umfrage, vor allem auf die Fragetexte stellt den Betrug, der hier einmal mehr stattfindet, schnell bloß.

Q. Thinking about the impact of climate change on your company, such as losses due to extreme climate events, including droughts, flooding, wildfires or storms or changes in weather patterns due to progressively increasing temperature and rainfall. What is the impact, also called physical risk, of this on your company?

Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie doch einmal bei unserem plünderungssicheren ScienceFiles Shop vorbei.

Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Listen wir der Einfachheit halber auf:

  1. Der Klimawandel wird den Befragten gleich im ersten Halbsatz als eine Gewissheit, die Schaden verursacht, untergeschoben. Gemeint ist natürlich der von Menschen verursachte Klimawandel.
  2. Verluste werden als Beispiel, als einziges Beispiel für die Auswirkung von Klimawandel eingeführt, welche Art von „Verlusten“ gemeint ist, materielle, finanzielle, was auch immer, wird offen gelassen.
  3. Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände, selbst Stürme  werden als extreme Wetterereignisse bezeichnet, die eine Folge von Klimawandel seien, ganz so, als hätte es vor der Erfindung des menschengemachten Klimawandels nichts davon gegeben.
  4. Von diesen „extemen Ereignissen“ wird behauptet, dass sie immer schlimmer werden, schon damit die Befragten denken, wenn das schlimmer wird, dann muss es auch bei uns zu Verlusten geführt haben.
  5. Schließlich wird verwässert, wonach eigentlich gefragt wird und „such as losses“, von denen Anfangs die Rede war, mit dem absurden Konzept des physischen Risikos ersetzt.

Eine Frage, die für Sozialforscher unbrauchbar, für Ideologen von hohem Wert ist. Und dass hier Ideologen am Werk sind, die Ergebnisse manipulieren wollen, zeigt sich schon am suggestiven Einstieg in die Frage, der den Einfluss von Klimawandel auf das Unternehmen der Befragten schlicht voraussetzt, und damit bereits signalisiert, dass es nur um bestimmte Antworten geht. Um zu maximieren, dass auch gewünschte Antworten gegeben werden, umfasst die Frage insgesamt zehn Stimuli: Klimawandel, Verluste, extreme Wettereignisse, Dürre, Überschwemmung, Waldbrände, Stürme, Ereignisse, die immer häufiger werden und physikalisches Risiko. Es ist für jeden etwas dabei bei der Frage, die nur Manipulateure und Betrüger für brauchbar befinden können, denn sie wollen ja nicht wissen, was die Befragten zu Themen denken, sie wollen vorzeigbare Zustimmung herbeiführen:

Wie Sie sehen, sucht die Mehrzahl der Befragten aus den Antwortvorgaben zum Sortiment der bereitgestellten als extrem bezeichneten Wettereignisse, die zu „physischen Risiken“ mutieren können, aber nicht müssen, „minor impact“, einen „geringen Einfluss“ aus. Vielleicht hat ein Befragter an das Gazebo gedacht, das bei der letzten Betriebsfeier vom plötzlich auftauchenden Sturm davongeblasen wurde, vielleicht an den Blitzeinschlag in der Lagerhalle, wer weiß. Es will auch niemand von denen, die diese Mistfrage gestellt haben, wissen, sie wollen Zahlen, Mehrheiten und deshalb werden die vielen, die „geringer Einfluss“ angegeben haben, mit den wenigen, die „erheblichen Einfluss“ gesagt haben, in einem Topf zu 64% verührt. Aus diesen rund 64%, die angeben, irgend etwas habe einen geringen oder erheblichen Einfluss auf ihr Unternehmen gehabt, werden in der Meldung der ARD-tagesschau (und nicht nur der ARD-tagesschau) „64% Prozent … Unternehmen [die] Verluste wegen des Klimawandels“ haben.

So schnell geht das.
Und es ist natürlich beabsichtigt.
Niemand kann uns erzählen, eine Bullshit-Frage wie oben, sei der Dummheit der Befrager geschuldet. Die Dummheit der Befrager setzt da ein, wo sie denken, sie kämen mit einem solchen Bullshit durch. Indes ist die Frage sorgfältig dazu optimiert, Zustimmung zu generieren, einfach dadurch, dass man die Anzahl der Stimuli, von denen ein Befragter sagen kann, dass sie sein Unternehmen schon einmal getroffen hätten, maximiert und den Fragegenstand so verwässert, dass niemand weiß, worauf geantwortet wurde. Und wenn eine Frage, von der niemand weiß, worauf Befragte nun geantwortet haben, so sicher im Hinblick auf „losses“ oder „physical risk“ interpretiert wird, wie im vorliegenden Fall, dann ist die Betrugsabsicht belegt.

Auch die sonstigen Fragen, die nach Abschluss der Befragung unter dem Rubrum „Klimawandel“ abgehandelt werden, sind unbrauchbar und manipulativ. Ein weiteres Beispiel:

Die Frage nach Investitionen, deren Antworten später als Investitionen zum Schutz vor Klimawandel ausgegeben werden, fragt nicht nach Klimawandel, sondern nach Wetter-Ereignissen und vermengt diese Wetter-Ereignisse mit dem Bemühen „CO2-Ausstoß“ zu reduzieren. Ein weiterer Betrug auf mehreren Ebenen: Antworten die Befragten nun auf Schutz vor Wetterereignissen oder auf eine Reduktion von CO2-Ausstoß?

Niemand weiß es.

Eine Reduktion von CO2-Ausstoß ist für manche Unternehmen eine Kostenfrage, da sie von ihren Regierungen, denselben Regierungen, die hinter der European Investment Bank stehen, mit Strafzahlungen belegt werden, wenn sie es nicht tun, so dass eine bestimmte Anzahl von zustimmenden Antworten vorhersehbar und über die Fragegestaltung mit Wetterereignissen in Zusammenhang gebracht werden kann, die dann wiederum als Klimawandel ausgegeben werden.

Das alles ist elaborierter Betrug.
Es hat nichts mit Sozialforschung zu tun.

Hier missbrauchen Ideologen eine wissenschaftliche Methode, um ihre eigene Ideologie in Fragen zu verpacken und aus den Antworten wieder herauslesen zu können.

Sie sehen, man tut gut daran, alles, was im Kontext von Klimawandel in Systemmedien oder von interessierten Parteien wir der European Investment Bank geäußert wird, als Lüge und Betrugsversuch anzusehen.


 

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