Die einstige Volkspartei, der wir schon vor Jahren den Niedergang, den sie nun erlebt, vorausgesagt haben, wird immer mehr zur Splitterpartei, zu einer Ansammlung sich verzweifelt an ihre Posten klammernder Polit-Darsteller, die Kraft Alternativlosigkeit nichts anderes können, als zu klammern und an die Zeiten zurückzudenken, als die SPD denen, die Wähler sind, noch etwas zu sagen hatte.
Obschon: Arbeiterpartei war die Partei, die sich gerne als solche bezeichnen ließ, nie. Die SPD war eine Sammelbewegung auf Basis romantischer Vorstellungen davon, was sozialdemokratische Politik darstellen sollte und soll, also etwas mit Arbeiter und etwas mit Gerechtigkeit und etwas mit Gleichheit. Und genau dieses „etwas“ holt die Partei, deren Mitglieder schneller schwinden als das Eis in der Sonne, nun ein. Denn diejenigen, die sich in den letzten Jahrzehnten die Partei von Carlo Schmid, Herbert Wehner, Willy Brandt und Helmut Schmidt zueigen gemacht haben, sie haben das „etwas“ gefüllt, mit etwas Bevorzugung von Frauen, mit etwas gendersensiblem Unfug, mit etwas linksidentitärer Spinnerei, etwas Wokismus und Transsexualität, alles Themen, die den „Mann auf der Straße“, der in den alten Erzählungen der alten Tante SPD eine so große Rolle gespielt hat, erstaunlicher Weise gar nicht ansprechen.
Und nun, konfrontiert mit ihrer nicht vorhandenen Attraktivität an der Wahlurne, nun fragen sich die Herrschaften bei der SPD, woran das nur liegen mag. Und das Verlautbarungsorgan des Pressekonzerns, denn die SPD ist viel mehr Konzern als Partei, die ARD-tagesschau macht diese Frage zum Text.
„Kevin Kühnert wird ernst, wenn man ihn auf die Landtagswahlen anspricht. Als SPD-Generalsekretär ist er Chefstratege, muss gemeinsam mit den Landesverbänden vor Ort den Wahlkampf organisieren. Und das ist gar nicht so leicht. Denn die SPD ist im Osten kaum präsent, wie auch die CDU, die FDP und die Grünen. Im kleinstädtischen, dörflichen Bereich sei die SPD nicht besonders gut aufgestellt, räumt Kühnert ein. Vor allem da habe die AfD leichtes Spiel.“
Die Probleme der SPD beginnen vermutlich schon da, wo die Grundlage einer Positionsvergabe, hier „Chefstratege“ nicht etwa Qualifikation und Befähigung, sondern das Innehaben einer anderen Position ist. Man kann Kühnert viel vorwerfen, aber strategisches Geschick oder rudimentäre Kenntnisse in Parteistrategie sicher nicht. Obschon er natürlich recht hat: die SPD war von jeher eine Partei, die von ihren Ortsvereinen getragen wurde. Gab es keinen Ortsverein, gab es keine große Stimmenzahl für die SPD bei welchen Wahlen auch immer. Indes, dass die AfD aufgrund des Fehlens der SPD-Strukturen „leichtes Spiel“ habe, ist kein Argument, es ist ein Strohmann, denn die eigentliche Frage lautet: Warum hat die AfD vor Ort Strukturen und Unterstützung, die die SPD nicht hat? Und damit sind wir beim Kern des Problems: dem Angebot.
Parteien handeln in Politiken. Sie machen Wählern Angebote darüber, welche Politiken sie nach Wahl umsetzen wollen. Diese einfache Gleichung, die schon Anthony Downs in den 1950er Jahren aufgestellt hat, führt zu einer einfachen Antwort auf die Frage: Warum kommt die SPD im Osten nicht an? Die SPD macht keinerlei oder zu wenige Angebote, die für Wähler im Osten Deutschlands von Interesse, die für diese Wähler attraktiv sind.
Aber derart einfache Erklärungen sind bei denen, die sich mit einer Aura der Pseudo-Intellektualität umgeben, natürlich verpönt. Hier ist man schon eher der Ansicht, man müsse „den Menschen“ die eigene Politik besser erklären bzw. vermitteln, denn „die Menschen“ sind offenkundig, das ist die Konsequenz solcher Ansichten, zu dumm, um das Heil der SPD-Politiken zu erkennen. Und Leute, die auf keinerlei Ausbildung und Lebensleistung verweisen können, die Politiker kraft Scheiterns in allen anderen Bereichen geworden sind, und gerade von Ihnen hat die SPD in Hülle und Fülle, sie können nur versuchen, intellektuelle Überlegenheit für sich zu reklamieren, um ihr Scheitern bei denen, die sie eigentlich beeindrucken wollen, zu erklären.
Indes, das Scheitern bleibt ein Scheitern. Das Problem bleibt das Problem: Die Wähler laufen der SPD davon und sind im Osten mittlerweile zur seltenen Spezies von so geringer Anzahl geworden, dass die SPD auf die rote Liste der von einer 5%-Hürde gefährdeten Parteien gesetzt werden muss.
Eine Ausnahme: Brandenburg? Dort stellt die SPD mit Dietmar Woidke den Ministerpräsidenten und regiert mit CDU und Grünen. Indes, auch in Brandenburg, dem Refugium der Berliner mit Geld, bleibt die SPD hinter der AfD zurück.
Oder wie es in der ARD formuliert wird:
„Warum das so ist?
Diese Frage treibt auch Mathias Papendieck um. Er ist SPD-Bundestagsabgeordneter aus Frankfurt an der Oder und blickt grundsätzlich zufrieden auf die Bilanz der SPD-geführten Regierung in seinem Bundesland. […] Und trotzdem liegt seine SPD in den Umfragen nur auf Platz zwei, hinter der AfD. Papendieck glaubt, dass das auch mit der Inflation zusammenhängt und mit den immer noch geringeren Löhnen in Ostdeutschland. Unter anderem darauf stützt sich dieses Gefühl, nicht gleichbehandelt zu werden, auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall.“
Eine ernste Sache: Papendieck ist mit der Leistung der SPD-geführten Regierung zufrieden, die Wähler offenkundig nicht. Wie kann das sein?`Ja, wie kann das sein? Wenn ein SPD-Abgeordneter die Arbeit einer SPD-geführten Regierung für gut befindet, wie können Wähler von dieser Beurteilung abweichen? Aber natürlich hat der zufriedene Mann aus Brandenburg eine Erklärung:
Inflation und geringe Löhne;
Stopf‘ den Leuten im Osten mehr Geld in den Rachen und sie werden wieder SPD wählen. Papendieck ist vermutlich einer derjenigen, die denjenigen, die AfD wählen, vorwerfen, sie würden auf einfache Antworten hereinfallen, die der Komplexität, wie sie sich Papendieck darstellt, denn seine Komplexität erschöpft sich in Geld, nicht gerecht werden. Manche Dinge kann man sich nicht ausdenken, weil man sie außerhalb der Blase, in der sich SPD-Leute zu bewegen scheinen, für nicht normal gehalten werden.
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Indes, die Bewältigung des Misserfolgs ist damit noch nicht zuende, denn der Chefstratege aus dem Willy Brandt Haus, Herr Kühnert, der es seit 2009 nicht geschafft hat, ein Studium der Politikwissenschaft zuende zu bringen, und dessen fachliche Qualifikation in seinen biographischen Angaben, die unter Bundestag.de zu finden sind, bestens zum Ausdruck gebracht wird, hat noch eine Idee in petto: Gefühle!
„Gefühle müssten in der Politik ernstgenommen werden, erklärt Kühnert. Zu Recht fühlten sich viele Leute in der Fläche nicht gerecht behandelt. Es ist eine Binsenweisheit, dass Gefühle in der Politik häufig mehr zählen als Fakten. Was nützen die Geschichten von Hunderten aufgestellten Windrädern und großen Fabriken, wenn sie keiner hören will? Es ist eine der Fragen, über denen die SPD-Spitze gerade brütet.
Fest steht, dass wirtschaftliche Themen in den Mittelpunkt des Wahlkampfs rücken sollen. Bloß kleine Kulturkämpfe, wie Diskussionen über gendergerechte Sprache. Diese Diskussionen würden die Wählerinnen und Wähler förmlich zur AfD treiben. Stattdessen soll über sichere Arbeitsplätze und faire Bezahlung gesprochen werden.“
Wäre es nicht so abgrundtief dumm, es wäre schon wieder lustig. Indes, in einem Absatz zu behaupten, Wähler, die die SPD nicht wählen, reagierten auf Gefühle nicht auf Fakten, um im nächsten Absatz die Fakten der derzeitigen SPD-Politik z.B. im Bereich des Gender-Wahns als etwas zu bezeichnen, das man auf keinen Fall im Wahlkampf einbringen dürfe, weil dies die Wähler zur AfD treiben würde, das bringt schon ein gesteigertes Maß an Unfähigkeit zum Ausdruck.
Offenkundig ist Kühnert nicht in der Lage, die ideologische Erzählung von den Fakten zu trennen: Das politische Angebot entscheidet über die Wahl einer Partei. Wer soll eine Partei, deren Repräsentanten ideologische Spleens ausleben, die die Bevölkerung schädigen und ihnen die Kosten der Spleens aufbürden, wählen? Dass man weniger Geld im Geldbeutel hat und eine SPD-Regierung, deren westliche Werte aus Krieg, Immigration, Kontrolle und Gängelung bestehen, das muss man nicht „fühlen“, man kann es täglich erfahren. Gefühle spielen, im Gegenteil bei manchen von denen, die Stammwähler einer Partei sind, eine große Rolle, denn das Gefühl, einer Partei die Treue zu halten, die man schon vor Jahren als Vertreter der eigenen Interessen ausgemacht hat, lässt sich bei manchen erst nach wiederholter gegenteiliger Meldung revidieren.
Aber natürlich hat es einen gewissen Witz, wenn die Vertreter der Regierungspartei, die maßgeblich an der Zerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschland beteiligt ist, über sichere Arbeitsplätze und faire Bezahlung sprechen wollen.
All das strahlt eine Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit, eine Inkompetenz aus, die letztlich die Garanten für den weiteren Niedergang der SPD sein werden. Die Partei driftet in die politische Bedeutungslosigkeit, in die sie spätestens seit Schröder gehört. Aber natürlich wollen wir die SPD nicht so einfach davonkommen lassen und rufen deshalb unsere Leser dazu auf, Kühnert zu helfen und die Frage: „Warum kommt die SPD im Osten schlecht an?“ für ihn zu beantworten.
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Wenn Kühnert nicht über Gender-Krempel und anderes aus der Klamottenkiste vom „Kulturkampf“ sprechen möchte, weil das die Wähler der AfD regelrecht in die Arme treiben würde, dann muss er sich doch irgendwann gefragt haben: „Warum ist das so?“ oder/und sich irgendwie (wie schemenhaft auch immer) darüber im Klaren sein, dass es u.a. genau dieser Krempel ist, den die SPD dringend ausmustern müsste, um für Wähler überhaupt wieder irgendwie ernstzunehmen sein zu können. Anscheinend bleibt die Strategie in der SPD aber weit hinter den Gefühlen „in der Politik“, d.h. dort, wo der gemeine SPDler seine Gefühle durch die verzweifelte Suche nach Identität und sozialen Aktivismus ausdrückt, zurück.
___
Man könnte hieraus aber einen strategischen Ansatz für die AfD ableiten: Sie sollte nicht erlauben, dass der Gender- und sonstiger Identitäts-Krempel identitär Beschädigter, für den man in gewissen Parteien so tiefe Gefühle hat, als Thema aus dem Wahlkampf verschwindet! Wenn gerade davor eine so große Angst beim politischen Gegner herrscht, …
Gut so, die SPD 3% also unter die 5% Hürde, warum die linksgrüne Sekte immer noch 7% bekommt kann ich nicht begreifen. Auch die Sekte sollte im Nirwana verschwinden!
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die Umfragen Teil eines hintergründigen Kampfes der SPD und ihres riesigen Medienapparates sind.
Erstaunlicherweise werden die Ergebnisse von vielen ungehemmt geglaubt – weil das Ergebnis gefällt. Nicht vergessen: Die Ergebnisse für die CDU werden stabil hoch gemeldet. Was ist eigentlich, wenn die 3% für die SPD in Sachsen künstlich gedrückt sind, die 37% für die AfD künstlich überzogen sind, und bei den Wahlen am Ende die SPD bei 10% und die AfD hinter der CDU landet (25 – 30%)? Dann gibt es eine neue Koalition aus Altparteien, und das Triumphgeheul und die Häme wären riesengroß, Kretschmer ein Politstar.
Die Tendenz der Umfragen mag ja stimmen, aber selten stimmen die genauen Vorhersagen. Gesunde Skepsis ist angebracht.
Ja, solche Sachen gibt es. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lagen CDU und AfD in den Umfragen gleichauf bei 26 %. An Ende waren es für die CDU 37 % und für die AfD 22 %.
An der Affäre in SPF Köppings Ministerium kann es ganz sicher nicht liegen.
Genau so wenig wie an den Querschüssen gegen die CDU und ihrer Verbrüderung mit linksextremen Grünen
An die Frage, wieso die SPD im Osten so schlecht ankommt, schließt sich naturgemäß die Frage an, warum das im Westen noch immer besser ist? Das ist doch das eigentlich Verblüffende.
Warum das im Westen anders ist, ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Frage der Sozialisierung und somit auch ein möglicher, wenn nicht gar der gleiche und einzige Grund dafür, dass die „Linke“ im Osten noch immer über 5% Wählerstimmen bekommt. Im Westen wurde die SPD seit jeher als Arbeiterpartei geframet. Gleiches gilt für die Linke (ehem. SED) im Osten. Beide Parteien haben es dem Restglauben von wenigen zu verdanken, dass sie überhaupt noch existieren.
Die Osthirne kennen keinen Schuldkult, der DDR sei Dank. Daher versteht man dort, dass die Migration, ihre Kosten und ihr Kulturdruck, zum Kern der sozialen Frage geworden ist. Die SPD ist nach wie vor in ihrem alten Muster festgenagelt: Umverteilen mittels Steuererhöhungen. Etwas anderes kann sie nicht.
Ihre Schwesterpartei, die SPD(änemarks) hat das Wohl der Dänen an die erste Stelle gesetzt (Rettung des Sozialstaats) und fährt einen harten Kurs gegen die Migration im Land. Ihre Ministerpräsidentin hat damit einen fulminanten Wahlsieg eingefahren.
Wenn Gestalten wie Kühnert, Esken, Lauterbach, Stegner usw. führende Köpfe einer Partei sind oder eher sein sollen, kann ich nur empfehlen, sich selbst so schnell wie möglich zu entsorgen. Da gibt es keine andere Lösung. Auch in der SPD ist man umzingelt von der Wirklichkeit; man ist jedoch in der Führung blind und taub, um das zu erkennen. Daher können sich diese Leute anstrengen wie sie wollen; es wird nichts am Ergebnis ändern. Es werden dringend Sehende und Hörende benötigt. Erst ein Sturm von außen wird solche Figuren hinwegfegen. Danach können sie sich wieder ihren Kernkompetenzen Kaffeekochen und Straßenmusik widmen.
Meinetwegen können Sie aber so weitermachen. Je länger dieses Elend andauernd, desto nachhaltiger werden solche gegen die Leute arbeitenden Parteien nichts mehr zu sagen haben. Das nicht vorhandene Geld, was ständig außerhalb der deutschen Bürger verteilt wird, wird dem Treiben schon bald ein Ende setzen. Denn: ohne Moos nix los.
„Warum hat die AfD vor Ort Strukturen und Unterstützung, die die SPD nicht hat?“
Das ist der wahre Kern. Ich hatte das Thema damals ,nach 2015 auch schon im Kopf. Da hab ich gemerkt, das die Bildung von Strukturen der AfD fast ein Selbstläufer ist. In ziemlich vielen Gemeinden hat sich mit der Zeit sowieso ein fester Kern Gleichgesinter zusammengefunden. Die auf Veranstaltungen und Volksfesten auch immer überall präsent waren und so, die auch in meinen Augen normalen Positionen der AfD gegen den Druck des Mainstreams, bei rund einen Drittel der Leute festigen konnte. Ich bin da auch mal zufällig in solch Struktur reingestolpert und saß dann mit einer Landesvorsitzenden beim Italiener. Die SPD hat hier wo ich lebe auch Strukturen, aber eher so im Untergrund als auf der Straße. Im Grunde ist die AfD mittlerweile noch die einzige wirkliche Volkspartei. Sie nimmt die Themen in den Mund über die auch auf Veranstaltungen und Festen geredet wird und kann so mitreden und präsent sein. Über was kann man mit Linken noch ernsthaft reden ?Deswegen findet man hier auch keine von den Altparteien auf den Straßen… was sollen sie den Leuten denn sagen?
Die können ja nur das erzählen, was auch der Ferseher schon den ganzen Tag erzählt.
„Die Probleme der SPD beginnen vermutlich schon da, wo die Grundlage einer Positionsvergabe, hier “Chefstratege” nicht etwa Qualifikation und Befähigung, sondern das Innehaben einer anderen Position ist.“
Na ja schon, aber wie kam jemand auf eine andere Position? Mein Eindruck ist, dass die Qualifikation für eine Position bei der SPD (oder den Grünen) ideologische Reinheit ist. Neuankömmlinge in interessante Position müssen sich durch überzeugende Bekenntniss zur herrschenden Ideologie qualifizieren und tun das auch, also sich positionieren für Einwanderung, Vielfalt, Gendern, Windkraft, CO2 Reduktion, Russlandsanktionen und natürlich gegen Rechte. Ich nenne all diese Bekenntnisse der Einfachheit halber mal „links“.
Alte Funktionäre haben sich vor langer Zeit durch Ideologische Reinheit qualifiziert als eine etwas andere Ideologie galt. Deshalb wirken alte SPD Leute wie etwa Scholz im Vergleich zu jüngeren Funktionären wie Kühnert relativ „rechts“, oder besser gesagt die jungen Funktionäre eben mehr „links“.
Für einen Neuling, der sich im innerparteilichen Wettbewerb durchsetzen möchte, ist es eine erfolgversprechende Strategie, „linker“ zu sein als alle seine innerparteilichen Wettbewerber.
„Arbeiterpartei war die Partei, die sich gerne als solche bezeichnen ließ, nie.“
Immerhin hat diese Partei, dieses Unternehmen, jede Menge Mitglieder gut bezahlt, Puff inklusive, in Aufsichtsräten untergebracht.
Sollt eine mal für gar nichts zu gebrauchen sein, kann diese bei einer der Gewerkschaften durchfinanziert werden.
So mit Gutachten geht immer, sogar für den Gewekschaftsladen VW, siehe Gabriel.
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Wenn Kühnert nicht über Gender-Krempel und anderes aus der Klamottenkiste vom „Kulturkampf“ sprechen möchte, weil das die Wähler der AfD regelrecht in die Arme treiben würde, dann muss er sich doch irgendwann gefragt haben: „Warum ist das so?“ oder/und sich irgendwie (wie schemenhaft auch immer) darüber im Klaren sein, dass es u.a. genau dieser Krempel ist, den die SPD dringend ausmustern müsste, um für Wähler überhaupt wieder irgendwie ernstzunehmen sein zu können. Anscheinend bleibt die Strategie in der SPD aber weit hinter den Gefühlen „in der Politik“, d.h. dort, wo der gemeine SPDler seine Gefühle durch die verzweifelte Suche nach Identität und sozialen Aktivismus ausdrückt, zurück.
___
Man könnte hieraus aber einen strategischen Ansatz für die AfD ableiten: Sie sollte nicht erlauben, dass der Gender- und sonstiger Identitäts-Krempel identitär Beschädigter, für den man in gewissen Parteien so tiefe Gefühle hat, als Thema aus dem Wahlkampf verschwindet! Wenn gerade davor eine so große Angst beim politischen Gegner herrscht, …
Gut so, die SPD 3% also unter die 5% Hürde, warum die linksgrüne Sekte immer noch 7% bekommt kann ich nicht begreifen. Auch die Sekte sollte im Nirwana verschwinden!
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die Umfragen Teil eines hintergründigen Kampfes der SPD und ihres riesigen Medienapparates sind.
Erstaunlicherweise werden die Ergebnisse von vielen ungehemmt geglaubt – weil das Ergebnis gefällt. Nicht vergessen: Die Ergebnisse für die CDU werden stabil hoch gemeldet. Was ist eigentlich, wenn die 3% für die SPD in Sachsen künstlich gedrückt sind, die 37% für die AfD künstlich überzogen sind, und bei den Wahlen am Ende die SPD bei 10% und die AfD hinter der CDU landet (25 – 30%)? Dann gibt es eine neue Koalition aus Altparteien, und das Triumphgeheul und die Häme wären riesengroß, Kretschmer ein Politstar.
Die Tendenz der Umfragen mag ja stimmen, aber selten stimmen die genauen Vorhersagen. Gesunde Skepsis ist angebracht.
Ja, solche Sachen gibt es. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lagen CDU und AfD in den Umfragen gleichauf bei 26 %. An Ende waren es für die CDU 37 % und für die AfD 22 %.
Dank der Briefwahlstimmen.
Das mit den Briefwahlstimmen hat andere Ursachen. Ich denke dabei an Wahlbetrug. Im Kampf gegen rääächts sind schließlich ALLE Mittel erlaubt.
Das sehe ich ähnlich.
Man hat ja schon zu Merkels Zeiten Software zur Wahlmanipulation erworben und wohl auch eingesetzt
Die 3-Prozent-Esken hat ja schon die „Lösung“: sie will die 37% Partei einfach verbieten – das ist Demokratie auf sozialdemokratisch.
An der Affäre in SPF Köppings Ministerium kann es ganz sicher nicht liegen.
Genau so wenig wie an den Querschüssen gegen die CDU und ihrer Verbrüderung mit linksextremen Grünen
An die Frage, wieso die SPD im Osten so schlecht ankommt, schließt sich naturgemäß die Frage an, warum das im Westen noch immer besser ist? Das ist doch das eigentlich Verblüffende.
Warum das im Westen anders ist, ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Frage der Sozialisierung und somit auch ein möglicher, wenn nicht gar der gleiche und einzige Grund dafür, dass die „Linke“ im Osten noch immer über 5% Wählerstimmen bekommt. Im Westen wurde die SPD seit jeher als Arbeiterpartei geframet. Gleiches gilt für die Linke (ehem. SED) im Osten. Beide Parteien haben es dem Restglauben von wenigen zu verdanken, dass sie überhaupt noch existieren.
Weshalb Kühnert helfen? Ich schade mir doch nicht noch selbst !
Die Osthirne kennen keinen Schuldkult, der DDR sei Dank. Daher versteht man dort, dass die Migration, ihre Kosten und ihr Kulturdruck, zum Kern der sozialen Frage geworden ist. Die SPD ist nach wie vor in ihrem alten Muster festgenagelt: Umverteilen mittels Steuererhöhungen. Etwas anderes kann sie nicht.
Ihre Schwesterpartei, die SPD(änemarks) hat das Wohl der Dänen an die erste Stelle gesetzt (Rettung des Sozialstaats) und fährt einen harten Kurs gegen die Migration im Land. Ihre Ministerpräsidentin hat damit einen fulminanten Wahlsieg eingefahren.
Wenn Gestalten wie Kühnert, Esken, Lauterbach, Stegner usw. führende Köpfe einer Partei sind oder eher sein sollen, kann ich nur empfehlen, sich selbst so schnell wie möglich zu entsorgen. Da gibt es keine andere Lösung. Auch in der SPD ist man umzingelt von der Wirklichkeit; man ist jedoch in der Führung blind und taub, um das zu erkennen. Daher können sich diese Leute anstrengen wie sie wollen; es wird nichts am Ergebnis ändern. Es werden dringend Sehende und Hörende benötigt. Erst ein Sturm von außen wird solche Figuren hinwegfegen. Danach können sie sich wieder ihren Kernkompetenzen Kaffeekochen und Straßenmusik widmen.
Meinetwegen können Sie aber so weitermachen. Je länger dieses Elend andauernd, desto nachhaltiger werden solche gegen die Leute arbeitenden Parteien nichts mehr zu sagen haben. Das nicht vorhandene Geld, was ständig außerhalb der deutschen Bürger verteilt wird, wird dem Treiben schon bald ein Ende setzen. Denn: ohne Moos nix los.
„Warum hat die AfD vor Ort Strukturen und Unterstützung, die die SPD nicht hat?“
Das ist der wahre Kern. Ich hatte das Thema damals ,nach 2015 auch schon im Kopf. Da hab ich gemerkt, das die Bildung von Strukturen der AfD fast ein Selbstläufer ist. In ziemlich vielen Gemeinden hat sich mit der Zeit sowieso ein fester Kern Gleichgesinter zusammengefunden. Die auf Veranstaltungen und Volksfesten auch immer überall präsent waren und so, die auch in meinen Augen normalen Positionen der AfD gegen den Druck des Mainstreams, bei rund einen Drittel der Leute festigen konnte. Ich bin da auch mal zufällig in solch Struktur reingestolpert und saß dann mit einer Landesvorsitzenden beim Italiener. Die SPD hat hier wo ich lebe auch Strukturen, aber eher so im Untergrund als auf der Straße. Im Grunde ist die AfD mittlerweile noch die einzige wirkliche Volkspartei. Sie nimmt die Themen in den Mund über die auch auf Veranstaltungen und Festen geredet wird und kann so mitreden und präsent sein. Über was kann man mit Linken noch ernsthaft reden ?Deswegen findet man hier auch keine von den Altparteien auf den Straßen… was sollen sie den Leuten denn sagen?
Die können ja nur das erzählen, was auch der Ferseher schon den ganzen Tag erzählt.
[…] Quelle Link […]
„Die Probleme der SPD beginnen vermutlich schon da, wo die Grundlage einer Positionsvergabe, hier “Chefstratege” nicht etwa Qualifikation und Befähigung, sondern das Innehaben einer anderen Position ist.“
Na ja schon, aber wie kam jemand auf eine andere Position? Mein Eindruck ist, dass die Qualifikation für eine Position bei der SPD (oder den Grünen) ideologische Reinheit ist. Neuankömmlinge in interessante Position müssen sich durch überzeugende Bekenntniss zur herrschenden Ideologie qualifizieren und tun das auch, also sich positionieren für Einwanderung, Vielfalt, Gendern, Windkraft, CO2 Reduktion, Russlandsanktionen und natürlich gegen Rechte. Ich nenne all diese Bekenntnisse der Einfachheit halber mal „links“.
Alte Funktionäre haben sich vor langer Zeit durch Ideologische Reinheit qualifiziert als eine etwas andere Ideologie galt. Deshalb wirken alte SPD Leute wie etwa Scholz im Vergleich zu jüngeren Funktionären wie Kühnert relativ „rechts“, oder besser gesagt die jungen Funktionäre eben mehr „links“.
Für einen Neuling, der sich im innerparteilichen Wettbewerb durchsetzen möchte, ist es eine erfolgversprechende Strategie, „linker“ zu sein als alle seine innerparteilichen Wettbewerber.
mental maximal retardierte Knirpse…
welcher gestandene Mann will sich von solch geistigen Tieffliegern, weit unter Null, denn „die Welt erklären lassen“??!!…
„Arbeiterpartei war die Partei, die sich gerne als solche bezeichnen ließ, nie.“
Immerhin hat diese Partei, dieses Unternehmen, jede Menge Mitglieder gut bezahlt, Puff inklusive, in Aufsichtsräten untergebracht.
Sollt eine mal für gar nichts zu gebrauchen sein, kann diese bei einer der Gewerkschaften durchfinanziert werden.
So mit Gutachten geht immer, sogar für den Gewekschaftsladen VW, siehe Gabriel.