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Von der Einsamkeit der Ausgebildeten: Bertelsmann-Stiftung kann auch Junk Science

Jeder kann heute alles.
Wer zu dem, der alles kann, sagt, dass er nicht alles kann, ist ein Rassist, ein rechtsextremer, antifeministischer, homophober, ableistischer Rassist.

Aber, es hilft alles nichts: Wir leiden.
Wir leiden unter dem Schwachsinn, der als empirische Forschung verkauft wird, gemeinhin um die Legitimation dafür zu schaffen, Steuergeld zu veruntreuen und in Pet-Projekte von Leuten zu stopfen, deren Ausbildung nicht dazu ausreicht, einer sinnvollen Tätigkeit, einer gesellschaftlich nützlichen Tätigkeit nachzugehen. Wir nennen diese Leute im Anklang an Karl Marx „Lumpen-Mittelschicht“.

Das, was am Ende der „empirischen Studien“ steht, die uns nicht nur die Nackenhaare zu Berge stehen lassen, sondern zudem die Zornesröte ins Gesicht treiben, das liest sich dann u.a. so:

„Handlungsempfehlungen

  • Maßnahmen zur Reduzierung von Einsamkeit und Förderung von Lebenszufriedenheit sollten auf bestimmte Risikogruppen abzielen, um Einsamkeit effizient entgegenzuwirken und das subjektive Wohlbefinden zu fördern.
  • Ein regelmäßiges Monitoring von Einsamkeit und Lebenszufriedenheit hilft bei der Identifizierung von Risikogruppen und der Einschätzung der Problemlage.
  • Maßnahmen zur Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen sind besonders geeignet, um Einsamkeit zu reduzieren und subjektives Wohlbefinden zu fördern. Diese können auch präventiv eingesetzt werden.“

Thema: Einsamkeit. Die Bundesregierung hat dieses Thema nicht etwa entdeckt. Sie hat bereits vorhandenen empirischen Mist aufgenommen, um denjenigen, die sich mit der „Einsamkeit der Menschen“ ein Auskommen verschaffen wollen, eine neue Einkommensquelle zu erschließen und sich selbst, so die Hoffnung, einmal mehr im Warm Glow des „Gutmenschen“ zu sonnen und mit der eigenen vermeintlichen Tugend zu wedeln.

Aber halt. Wir sind im Format „Kurzer Prozess“, ergo machen wir kurzen Prozess mit der „Bertelsmann-Studie“, der die oben zitierten „Handlungsempfehlungen“ entnommen sind, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie machen Steuergelder für nutzlose Forschung zugänglich, dadurch, dass (1) „bestimmte Risikogruppen“ unterschieden und natürlich separat erforscht werden sollen, (2) ein regelmäßiges Monitoring den einen Beschäftigung und den anderen (den Steuerzahlern) weitere Kosten bringen soll und (3) das Pet-Projekt der Autoren dieser Junk Studie, „soziale und emotionale Kompetenzen“, etwas, das in der gesamten Junk Studie überhaupt nicht vorkommt, befördert werden soll.

Warum? Wegen Geld, weshalb sonst? Geld der Steuerzahler, das in die Taschen derjenigen geschaufelt werden soll, die Steuerzahlern im Gegenzug Informationen beschaffen wollen, auf die Steuerzahler problemlos verzichten könnten, ohne dass ihnen dabei ein Schaden entstehen würde, Nutzlos-Informationen wie die, die wir nun in Auszügen präsentieren.

Fangen wir vorne an.
Es geht um diese „Studie“:
Augenscheinlich ist dies eine Studie, in der Personen mit asiatischen und afrikanischen Gesichtszügen befragt wurden. Indes, die Behauptung auf dem Deckblatt vermittelt den Eindruck, schon weil sie in deutscher Sprache geschrieben und auf dem Deckblatt einer Publikation einer in Deutschland ansässigen Stiftung zu finden ist, es ginge um deutsche „junge Erwachsene“. Wobei es sich bei den jungen Erwachsenen, das können wir an dieser Stelle schon aufklären, um 16 bis 30jährige handelt.

Und natürlich ist diese „Studie“, repräsentativ.
Welche Studie ist das heute nicht?
Man muss dieses Adjektiv anfügen, und bei den intellektuellen Leichtgewichten, die in Ministerien dafür zuständig sind, Steuergeld für derartigen Blödsinn aus dem Fenster zu werfen, das Wort unbedingt fallen lassen, denn diese Leute denken dann, die Ergebnisse wiesen über sich hinaus, würden nicht nur für 2.532 16- bis 30jährige, sondern für alle 16- bis 30jährigen (Asiaten und Afrikaner) in Deutschland gelten.

„Die Stichprobe“, so heißt es in diesem Pamphlet auf Seite 9, „wurde nach Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Bundesland und Migrationsgeschichte gewichtet“.

Und warum wurde die Stichprobe gewichtet?
WEIL SIE NICHT REPRÄSENTATIV IST. Warum sonst sollte man nachbessern müssen?

Und dass etwas „repräsentativ“ wird, wenn man männliche Befragte mit 0,9 multipliziert, Sachsen mit 1,2, 20jährige mit 0,97, Befragte mit Migrationsgeschichte mit 1,3, das ist eines der Geheimnisse, die sich dem rationalen Denker nicht mitteilen. Man muss dazu glauben, man muss an Repräsentativität ganz fest glauben, die Augen schließen und sich um 360 Grad drehen, die Augen öffenen, … und da ist sie dann: DIE REPRÄSENTATIVITÄT.

Da ein Teil der 16- bis 18jährigen Befragten noch in der Schule sein wird und entsprechend noch keinen Bildungsabschluss vorweisen kann, würde es uns brennend interessieren, wie diese Schüler „nach Bildungsstand“ gewichtet wurden.
Spannend.

Opfer 1: Der Junk ist so repräsentativ wie die politischen Ansichten des Onkels von Mustafa Ibrahim … Allah, Allah, we’ll pray for you, hey!

Weiter.
Was wurde gemessen?
Nun, es geht um Einsamkeit. Man muss annehmen, dass Einsamkeit gemessen wurde. Indes:

Antwortmöglichkeiten von 0 „starke Ablehnung“ bis 3 „starke Zustimmung“.
Misst das Einsamkeit?

Quelle

Fühlt eine „allgemeine Leere“, „vermisst Menschen um sich“, fühlt sich im Stich gelassen. Das ist Robinson Crusoe. War Robinson Crusoe einsam? Nein. Er hatte Freitag, und wenn wir uns richtig erinnern, war ihm zeitweise auf seiner Insel eher zuviel als zu wenig los…

Spaß beiseite.
Ob die drei Aussagen „Einsamkeit“ messen, wobei „Einsamkeit“ das latente Konzept ist, das alle drei Aussagen gemeinsam haben, von dem sie einen bestimmten Aspekt messen sollen, das ist eine EMPIRISCHE Frage. Um sie zu beantworten gibt es in der empirischen Sozialforschung so nützliche Dinge wie Reliabilitätstests: Misst der Krempel überhaupt etwas Gemeinsames. Bevor man die Antworten auf die drei Aussagen zusammenfasst, muss man prüfen, ob sie auch eine gemeinsame Skala bilden als Indikatoren für dasselbe latente Konstrukt „Einsamkeit“ geeignet sind.

Und hier setzt sich unser Leiden fort, hier fühlen wir eine allgemeine Leere, vermissen wir, Menschen, die von Sozialforschung eine Ahnung haben, fühlen uns von den Methodologen der empirischen Sozialforschung, die solchen Junk ungestraft veröffentlichen lassen, im Stich gelassen, aber wir fühlen uns deshalb nicht einsam, eher wie die letzten Mohikaner, die in einer Band aus Renegades unterwegs sind (oder im Renegade … Jeep ).

Die Verantwortlichen für die Bertelsmann Junk Studie haben offenkundig noch nie etwas von einem Reliabilitätstest gehört. Zeit, die für diesen Mist Verantwortlichen zur angemessenen Ehre kommen zu lassen:

Warum sich mit methodischen Fragen beschäftigen, wenn man auch kenntnislos dilettieren kann, so haben sich Steinmayr, Schmitz und Luhmann wohl gedacht und einfach drauflos gemacht. Die drei Aussagen zu Einsamkeit mit sechs Ausprägungen verwurstet und Einsamkeit zu einem Konzept aus „nicht einsam“ (0,1), „moderat einsam“ (2,3,4) und stark einsam (5,6) erklärt. Das ist, nach allem was man methodisch in den letzten Jahrhunderten zusammengetragen hat, eine ordinale Variable, was die Berechnung von Mittelwerten etwas schwierig macht, nein unmöglich macht, jedenfalls für diejenigen, denen das auffällt. Steinmayr, Schmitz und Luhmann fällt so etwas nicht auf. Sie bedienen weiter munter das Menue des Statistikprogramms, das sie missbraucht haben und – weil das noch nicht reicht – penetrieren die Leser mit Ergebnisabbildungen wie der folgenden:

Das ist nun etwas, das auf uns wie Folter wirkt.

Fassen wir zusammen:


 

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