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Category: empirische Sozialforschung

Weihnachten, die Zeit „zwischen den Jahren“ und Neujahr: Zeit der Einsamkeit? Zeit des Selbstmordes?

von Dr. habil. Heike Diefenbach Die Weihnachtstage dürften von allen Feiertagen in Europa, den christlichen wie den säkularen Feiertagen, die Feiertage sein, die am stärksten familienzentriert sind, also diejenigen, an denen die vergleichsweise meisten Menschen die meisten Zeit im Kreis ihrer Familie verbringen, gemeinsam mit Familienmitgliedern zusammensitzen, essen, Spiele spielen, spazierengehen, zur Kirche gehen etc.

Politiker-Abneigungs-Skala

Wir wollen heute wieder einmal ein kleines Experiment machen. Politik ist in immer größerem Ausmaß ein emotionales Geschäft geworden. Argumente und Lösungen, die der Empirie gerecht werden, sind schon lange dem Virtue Signalling und dem Versuch gewichen, den politischen Gegner und Kritiker der eigenen Politik zu dämonisieren. Dies wird in vielen Politikbereichen deutlich. Wer Kritik

ARD-Happening in Inkompetenz: Schwätzperten-Belehrung für Gebührenzahler

Wenn Hartmut Esser in seinen Vorlesungen ein Bild für Einfalt und Inkompetenz gesucht hat, dann hat er Lieschen Müller bemüht, wenn er besonders gut gelaunt war, hat er Lieschen Müller als Tochter eines evangelischen Pfarrers eingeführt. Jede Kultur hat Bilder für Lieschen Müller. Das vorlaute Gör, das die Klappe zu allen Themen aufreißen muss, aber

Influencer influencen Influenste – Eine Influenza in Junk Science von der Hochschule Landshut

Empirische Sozialforschung ist ein Feld, das seit mehreren Jahrzehnten bearbeitet wird. Vielleicht kann man die Geschichte der empirischen Sozialforschung mit Emil Durkheim beginnen, in jedem Fall ist sie mehr als 100 Jahre alt. In dieser Zeit haben empirische Sozialforscher Bücher, viele Bücher, sehr viele Bücher dazu geschrieben, wie man empirische Sozialforschung betreibt, wie man eine

Bedrohliche Bedrohung: Der Islam, die Medien und die Bertelsmann-Stiftung

Die deutschen Medien und vor allen Twitter haben wieder einen Aufreger: „Viele sehen Islam als Bedrohung“, „Jeder Zweite sieht den Islam als Bedrohung“, „Jeder Zweite empfindet den Islam als Bedrohung“. Die Schlagzeilen, über die viele nicht hinauskommen, sie führen linke Zeitgenossen zum moralischen Urteil über die knapp 50% Dummen, die sich vom Islam bedroht fühlen,

Hass in Hass-Studien: Der schleichende Angriff auf unsere Demokratie durch Rechtsextremismus-Gewinnler

Wir haben uns schon heute morgen gefragt, nachdem wir die Ankündigung der Pressekonferenz der von Campact und Amadeu-Antonio-Stiftung gemeinsam verantworteten und vom Amadeu-Antonio-Stiftungs-Ableger „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ (IDZ) in Jena wohl ausgewerteten „Studie“ zum #Hass im Netz gesehen haben, wie lange es wohl dauern wird, bis der ARD-Faktenfinder, in dem ehemalige (freie) Mitarbeiter der

Es wird gezündelt: Wie das ZDF seine Leser täuscht

In den sozialen Netzwerken, hier auf Facebook, da glaubt man bei öffentlich-rechtlichen Sendern ein besonders naives und den öffentlich-rechtlichen Manipulationen schutzlos ausgeliefertes, weil vornehmlich junges Publikum vor sich zu haben. Hier ist der Ort, so wohl das Kalkül, an dem man Stimmung machen, die eigene Agenda Setting Funktion dahingehend missbrauchen kann, Meldungen so selektiv zu

Die Mitte lebt! Verteidigung der Mitte gegen (akademische) Extremisten

von Dr. habil. Heike Diefenbach Von der Mitte der Gesellschaft war in den letzten Jahren und ist heute nach wie vor viel die Rede. Gemeint ist damit die politische Mitte, von der einige fürchten, dass sie in einer sich fortschreitend polarisierenden Gesellschaft verschwinden werde. Seltsamerweise wird in diesem Zusammenhang regelmäßig das Droh-Bild von einer Mitte

„Das pragmatische Einwanderungsland“: Friedrich-Ebert-Stiftung verbreitet Junk

Rainer Faus und Simon Storks haben für die Friedrich-Ebert-Stiftung – und damit auf Kosten der Steuerzahler – eine Studie erstellt, eine quantitative Studie: Am Ende waren es 3000 Befragte, die die „wahlberechtigte Bevölkerung Deutschlands“ repräsentieren sollen: „Um Repräsentativität zu gewährleisten, wurden die Daten nach amtlicher Statistik gewichtet“, so steht zu lesen.   Unkenntnis Teil 1

Sachsen-Monitor: Landesregierung hat 91.366,49 Euro verpulvert

Stammleser werden sich erinnern, dass eine Kritik, die wir vor einiger Zeit zum Sachsen-Monitor geschrieben haben, eine Junk Studie, die sich die Sächsische Landesregierung jedes Jahr rund 91.000 Euro kosten lässt, in eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Wilke (AfD) eingeflossen ist. Zwischenzeitlich hat die Landesregierung die Anfrage beantwortet, und wir nehmen uns im neuen

Stochern im Dunkelfeld: Die ahnungslosen Grünen

Zugegeben, wir haben uns köstlich amüsiert. Machen wir einen Schwenk in die Vergangenheit und erzählen einen Schwank aus dem Leben eines Redaktionsmitglieds, das in den 1990er Jahren mit der Viktimisierungsstudie „Sachsen“ beschäftigt war, die in Chemnitz, Dresden und Leipzig durchgeführt wurde. Viktimisierungsstudie ist ein hochtrabender Begriff für das Stochern im Dunkeln. Dunkel diesmal bitte wörtlich

Rechte Sachsen im Monitor: Viel Steuergeld für Junk Studie

Das Land Sachsen leistet sich seit nunmehr drei Jahren einen Sachsen Monitor. Hinter dem Begriff versteckt sich eine jährlich stattfindende Befragung mit geringem Erkenntnisgewinn und hohen Kosten, die in keiner Weise rechtfertigbar sind. Doch der Reihe nach. Beklagen wir zunächst einmal wieder den Niedergang der empirischen Sozialforschung und ihre Degeneration zur Meinungsforschung. Der Erfolg von

Tugs of war: Repräsentative gegen Pseudo-Repräsentativität

Der ADM schlägt Alarm. ADM steht für Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute. „Der ADM vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen der privatwirtschaftlichen Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland. Die Mitgliedsinstitute des ADM erzielen über 80 Prozent des Branchenumsatzes. Der ADM ist der einzige Verband dieser Art in Deutschland.“ Anders formuliert: Der ADM betreibt Lobbyismus, dessen Ziel darin

Als der Hass vom Himmel fiel

Vorwort Sie gehen des Wegs, und plötzlich ist er da: Der Hass. Aus dem Nichts sozialer Netzwerke, in denen er sich seit Jahren eingenistet hat, taucht er auf und schlägt zu. Blitzschnell. Er beleidigt. Blitzschnell. Er bedroht. Blitzschnell. Er stellt ihnen nach. Blitzschnell. Und genauso schnell ist er wieder weg. Der Hass. Verschwunden in den

Wider den Missbrauch der empirischen Sozialforschung

Die empirische Sozialforschung in ihrer quantitativen Variante ist ein relativ junges Feld, das im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA nach Deutschland übergesiedelt wurde, um es hier nutzenbringend einzusetzen. Erste Versuche der Nazis, Demoskopie zu nutzen, wurden dem Vergessen überantwortet und nur manche, die sich intensiv damit beschäftigen, wie der US-Historiker Peter Gay,
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