Klimawandeldatenmanipulation: Ein neuer Anstrich und die Temperaturmessungshomogenisierung ist falsch

Es hat sich eingebürgert, dass diejenigen, die Temperaturdaten zur Verfügung stellen, die z.B. im Datensatz GISTEMP“ des Goddard Institute for Space Science gesammelt und zur Grundlage all der Klimamodelle, all der falschen Klimamodelle, muss man einmal mehr feststellen, gemacht werden, die wiederum die Grundlage sind, auf der politische Attentäter den Lebensstandard ihrer Bevölkerung zerstören wollen, diese Daten von Zeit zu Zeit „HOMOGENISIEREN“.

Im Schnitt alle 19 Jahre wurde eine solche Homogenisierung durchgeführt, 7.2 insgesamt seit 1880. Die .2 ergibt sich daraus, dass nicht alle Temperaturdaten zur selben Zeit „homogenisiert“ werden, denn Temperaturdaten resultieren aus Messungen, die an einem bestimmten Ort regelmäßig vorgenommen werden und nicht an allen Orten zu jedem Zeitpunkt seit 1880 zur Verfügung stehen, weil sie einfach nicht vorgenommen wurden. Tatsächlich stehen die wenigsten Temperaturdaten für die meisten Jahre des Zeitraums von 1880 bis 2024 zur Verfügung, ganz einfach deshalb, weil die entsprechenden Wetterstationen erst später im Verlauf der 144 Jahre errichtet wurden.

Wir haben schon vor einigen Monaten die miserable Datenlage, wenn es um Temperaturdaten geht, aufgearbeitet. Wer sie nachlesen will, der kann das hier tun:

Weil die Messwerte, die von unterschiedlichen Wetterstationen geliefert werden, unterschiedliche Zeiträume umfassen, an unterschiedlichen Orten, die sich in unterschiedlicher Weise über Zeit verändern (einst standen sie alleine, heute mitten im Wohngebiet usw.) gemessen werden, weil es systematische Verzerrungen der Daten gibt, die sich aus unterschiedlichen Methoden der Messung ergeben und nicht zuletzt, weil Daten fehlen, die „interpoliert“, also mehr oder weniger statistisch begründet erfunden werden müssen, deshalb werden die oben bereits genannten HOMOGENISIERUNGEN der Daten durchgeführt. Wie das im Einzelnen erfolgt, ist an dieser Stelle unwichtig, wichtig ist, dass Veränderungen der Daten ALLE Datenpunkte, also alle jemals gemessenen oder „erfundenen (d.h. interpolierten)“ Temperaturdaten betreffen.

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Weil eine systematische Veränderung dann, wenn sie mit einem Fehler einhergeht, in einem systematischen, alle Daten und alle Zeitpunkte betreffenden Fehler einhergeht, ein Fehler, der sich zum Beispiel daraus ergibt, dass Wetterstationen einem ganz normalen Alterungsprozess unterworfen sind und bereits ein neuer Anstrich mit einem erheblichen Unterschied in den gemessenen Temperaturdaten einhergeht, der eingerechnet werden muss.

Das ist kein Witz, es ist eine gut erforschte Tatsache, auf die u.a. Lopardo et al. (2014) aufmerksam gemacht haben:

Lopardo, Giuseppina, F. Bertiglia, S. Curci, G. Roggero, and Andrea Merlone (2014). Comparative analysis of the influence of solar radiation screen ageing on temperature measurements by means of weather stations. International Journal of Climatology 34(4): 1297-1310.

Lopardo et al. (2014) haben in den von Ihnen untersuchten Wetterstationen einen durchschnittlichen Unterschied von 0,49 Grad Celsius zwischen einer gerade neu gestrichenen und einer vor sich hin witternden Wetterstation gemessen, ein Unterschied, der normalerweise „homogenisiert“ werden müsste, um die Temperaturdaten nicht dadurch zu zerstören, dass alte Wetterstationen höhere Temperaturen als neue messen, weil Wetterstationen gemeinhin in weißer Farbe gehalten sind, so dass sie maximale Reflexion von Sonneneinstrahlung bieten.

Indes: Lopardo et al. (2014) haben diesen Effekt nur für die maximale, nicht für die minimale gemessene Tagestemperatur gefunden und auch nicht für alle Wetterstationen. Ergo ist der Effekt auf Tages- und Monatsbasis zu gering, um von den Algorithmen, die zur Homogenisierung systematischer Messfehler genutzt werden, z.B. von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Association) oder dem GISS (Goddard Institute of Space Science), überhaupt erfasst zu werden. Und weil er als Einzeleffekt zu gering ist und sich zudem zyklisch niederschlägt, als Alterungseffekt, der die Abweichung der gemessenen Temperatur von der tatsächlichen Temperatur immer größer werden lässt, deshalt führt dieser Effekt über Zeit zu einer systematischen Verzerrung der Temperaturdaten, und zwar in der hier dargestellten Weise:

Die Abbildung entstammt der folgenden, gerade veröffentlichten Arbeit von Moritz Büsing, eine sehr pfiffige Arbeit, die einem den Glauben an zumindest Teile der institutionellen Wissenschaft zurückgibt:

Büsing, Moritz (2024). Systematic Error in Global Temperatures due to Weather Station Ageing. Science of Climate Change 4(2): 1-20.

Quelle

Die dargestellten Zyklen sind die Phasen, die zwischen Neuanstrich, Renovierung und Neuanstrich, Renovierung vergehen. Ihren systematischen Effekt auf die Temperaturdaten, die NASA und all die anderen regelmäßig veröffentlichen ohne diese temporären Verzerrungen, die sich zum systematischen Messfehler aufbauen, zu korrigieren, hat Büsing berechnet, wobei er sehr konservativ vorgegangen ist, und zwar unter Berücksichtigung der jeweiligen Materialien, die für den Anstrich der Wetterstationen genutzt wurden, also eine bleibasierte Farbe mit Pigmenten von Zink-Sulphit in den Jahren 1880 bis 1909 und eine Farbe mit Titan-Dioxid Pigmenten in den Jahren 1990 bis 2020.

Wenn man nun die systematischen Verzerrungen der Temperaturdaten, die sich aus Renovierungsarbeiten an Wetterstationen ergeben, daraus, dass eine neu gestrichene Wetterstation tiefere Temperaturdaten misst als eine der Witterung seit mehreren Jahren ausgesetzte, berechnet, dann ergibt sich ein krasser Unterschied zwischen dem, was als „Erwärmung“ behauptet wird und dem, was man tatsächlich und mit gutem Gewissen als Erwärmung bezeichnen kann:

„The corrections reduce the calculated warming of the land surface temperatures since 1880 from 1.43 °C to 0.83 °C. An estimate of a less conservative correction even suggests only 0.41 °C.“

Von 1,43 Grad Celsius Erwärmung, die sich im Datensatz des GISS findet, bleiben 0,83 Grad Celsius, also 42% weniger, ein heftiger Fehler. Verlässt man zudem den Boden der konservativsten Schätzung also der Schätzung, die mit Sicherheit NICHT unterschritten wird, dann wird das Fiasko für GISS noch größer, denn es bleiben nurmehr 0,41 Grad Celsius Erwärmung übrig, gerade einmal 29% der behaupteten Erwärmung.

Wenn der Boden, auf dem die Temperaturdaten, auf deren Basis eine Milliarden Euro Industrie Steuerzahlern Geld aus der Tasche zieht, auf deren Basis Horden von ahnungslosen Aktivisten, ihre Mitbürger drangsalieren und auf deren Basis ein Mob von irren Polit-Clowns dabei ist, Wohlstand und Wohlergehen der eigenen Bevölkerung zu zerstören, so wackelig ist, dass er bereits durch den neuen Anstrich eines Wetterhäuschens zum Einsturz gebracht werden kann, dann muss man die Frage danach, welche Rolle Co2 bei der angeblichen Erwärmung spielt, gar nicht mehr stellen.

Wer sie dennoch stellen will: CO2 hat keinerlei Effekt auf die Erwärmung des Planeten. Ein Ergebnis, das wieder und wieder am Ende unzählige Studien steht. Wenn Sie einige dieser Studien nachlesen wollen, dann können Sie das hier tun.


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5Comments

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  1. 1
    Shitlord

    Ich bin seit diesem Jahr daran, ein Thermostat zu basteln, weil es das für meine Zwecke (neue Solaranlage, alte Elektrospeicherheizungen) kommerziell schlicht nicht „fertig“ gibt. Die Solaranlage kommt übrigens nicht aus Umweltgründen, sondern weil die Österreicher den Strompreis fast verdreifacht haben. Für die Umwelt ist das also definitiv sehr schlecht, weil die Panele ins spätestens 25 Jahren Sodermüll sind, während das Wasserkraftwerk, aus dem der Strom seit 80 Jahren kommt, immer noch gut sein wird – es gibt flussauf wie flussab ältere.

    Aber zu den Temperaturdaten: Für den privaten Betrieb nimmt man da einen BME280-Sensor von Bosch oder einem der beiden chinesischen Hersteller, die die millionenfach machen – in meinem Auto sind zum Beispiel sechs nur für die Klimaanlage, wie ich leidlich erfahren habe. Nun gibt’s da tolle Datenblätter dazu, auch in China, weil das wird schon gemessen und geeicht in einer kontrollierten Umgebung, und die genannten Sensoren, die man mit Gehäuse, Stromanschluss, Firmware, WLAN und Plugin für die SmartHome-Steuerungs-Software für 3$ bekommt, sind bei 25° 0,5°C genau.

    Mit bissi viel Holz im Ofen hatte das Wohnzimmer zum Einrichten der Sensoren dann 24.1°. Fand Thermometer 1. Thermometer 3 fand das auch. Thermometer 2 fand, es hat 24.3°, #4 23.9°, und #5 24.5°.

    Soweit, so unterschiedlich, das ist aber für die meisten Zwecke vollkommen belanglos. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt kann Widerstandthermometer auf 0,015° genau eichen; das geht auch mit den billigen, wenn man sie denn in ein gerührtes Flüssigkeitsbad tut und eben schaut, wie sich der Widerstand bei (vordefinierten) Fixpunkten verändert. Das geht deswegen, weil es Flüssigkeiten gibt, die bei bestimmten Temperaturen bestimmte Sachen machen, die man beobachten kann. Wasser hat zB seinen Tripelpunkt bei 0,1° (ja, wir haben 0° in der Schule gelernt, das ist halt 0,1° daneben gewesen; Temperatur messen ist nicht so einfach), Gallium schmilzt bei 29,7646°. Man tut also das Widerstandsthermometer in geschmolzenes, reines (!) Gallium, rührt fein um, und wartet, bis das Gallium hart wird. Und dann kennt man den Widerstand, den das Thermometer dann anzeigt. Mit der Messungenauigkeit dieses Messgeräts, aber das gerade geeichte wenige-cent-Thermometer ist jetzt eh Müll. Aber gut, nimmt man halt gleich 1.000 und tut die in geschmolzenes Gallium; so kommt man dann auf die 0,5°, die solche Chips halt daneben liegen.

    Das Umweltbundesamt wird sicher teurere Chips auf Platinbasis verwenden, aber auch die sind erstmal kaputt, wenn man sie in vormals flüssigem Gallium erstarren lässt. Übrigens in einer Druckkammer mit genau 1013.25 hPa. Nochmal ein Messgerät, was erstmal stimmen muss.

    Können die Jungs aber schon, wenn man ihnen genug Spielzeug zum Kaputtmachen gibt. Gibt ja da (soweit noch) gültige physikalische Gesetze, wie p*V/T = const, da kann man auch viel rechnen. Und dann sagen einem die halt, dass der Herr Celsius mit 0° für den Tripelpunkt des Wassers halt 0,1° daneben lag. Der Herr Kelvin lag mit dem absoluten Nullpunkt von 0°K übrigens sogar 0,65° daneben. Ich hab nicht verstanden, wie die Jungs das rausgefunden haben, aber das sind Physiker; das sind echte Wissenschaftler, die nichts lieber tun, als anderen Physikern nachzuweisen, dass sie falsch lagen.

    So, wie machen wir aber ohne Platin-Widerstands-Halbleiter ein Thermometer? Nun, wir bitten einen Glsbläser, uns ein Röhrchen zu machen, tun da (möglichst reines; noch ein Problem) Quecksilber rein, und machen dann das Röhrchen zu. Damit ist von dem p*V/T = const das p konstant, und man hat etwas, was _nur_ auf Temperatur reagiert.

    Nun ist aber Glas ein fürchterlicher Wärmeleiter, und das Quecksilber dehnt sich mit _seiner_ Temperatur aus. Wenn ich also ein Quecksilberthermometer aus kochendem Wasser in den Gefrierschrank tue, passiert da erstmal herzlich wenig. Umgekehrt hat das sicher ein Physiker auch probiert; da springt dann das Glas. Fragt einen Physiker, die erklären Euch sicher gerne, warum. Hat was damit zu tun, dass Flüssigkeiten sehr gute Wärmeleiter sind und Glas halt nicht. Kupfer ist eine 1a Wärmeleiter, aber dann sähe man das Quecksilber nicht mehr.

    Herr Celsius tauchte sein Quecksilber-Glasrörchen also in Wasser und wartete, bis das gefror – schön umrühren ist da wichtig, aber das ist Bewegungsenergie, also muss man damit schon aufhören, bevor man den 0° – Strich macht. Der ja nun falsch war, aber 0,1°, sei’s drum.

    Das gleiche machen wir nochmal, wenn das Wasser kocht, machen da einen Strich bei 100°, und da V/T = const eine schöne Linie ergibt, können wir auch zwischen der 0 und der 100 in gleichmäßigen Abständen Striche machen. Und die kann man auch nach unten fortsetzen. Und dann hat man ein schönes Thermometer, weil man ja auch eine schöne Linie hat.

    Nun ist p*V/T zwar als physikalisches Gesetz für „ideale Gase“ weiterhin gültig, und auch für die ideale Flüssigkeit, aber in der Natur gibt es keine geraden Linien. Sucht eine; Ihr werdet keine finden. Menschen mögen gerade Linien, weil Kurven furchtbar kompliziert sind; sieht man an Frauen.

    Das heißt also, selbt wenn der Strich auf dem Thermometer bei 0° und bei 100° stimmt, stimmt sehr wahrscheinlich nicht ein einziger der Zwischenstriche.

    Das korrekt zu markieren könnte man heutzutage schon; wir geben ja genug Physikern genug Sachen zum Kaputtmachen, aber so auf einem Quecksilber-Glasthermometer sähe das halt aus, als hätte es ein behindertes Kind hergestellt.

    Deswegen haben die Physiker das Ingenieuren gesagt, und wir haben jetzt digitale Thermometer auf Halbleiterbasis. Computern ist das nämlich vollkommen Wurst, ob sie Linien oder Kurven ausrechnen; die sagen den Menschen nur das Ergebnis. Und das sind dann halt, wie oben, hübsch 24.1°. Das stimmt zwar wahrscheinlich nicht, aber es sieht hübsch aus.

    Stimmen denn nun die Daten der Wetterstationen? Nun, klar, wenn man wirklich viel Geld hat, kenn man einen Platin-Temeperatursensor im Reinraum einer Physikalisch-technischen Forschungsanstalt schon so eichen, dass der stimmt. Sogar bei verschiedenen Umgebungsdrücken. Aber halt im Reinraum einer Physikalisch-technischen Forschungsanstalt. Da nützt das geeeichte Thermometer halt herzlich wenig. Das muss da also raus.

    Das dauert so anderthalb Stunden, das da rauszuholen, wurde mir von einem Pyhsiker und Ingenieur bei Infineon erklärt, und dass ich leider hier warten muss, weil ich nichtmal in die Nähe von dem Reinraum darf, weil das schlicht und einfach schweineteuer ist, alles.

    So, und jetzt haben wir unser wunderschönes, superteures, geeichtes Thermometer aus dem Reinraum mit kontrolliertem Luftdruck raus. Und dann ist das, was es anzeigt, halt falsch. Weil’s dreckig geworden ist. Das ist Natur, da gibt es nicht „nichts“. Selbst in dem Reinraum gibt es nicht „nichts“. Im Weltall gibt es angeblich „nichts“, aber laut Astrophysikern fehlt denen so eine Erklärung für 80% dessen, was im Weltall ist, sollte denn überhaupt irgendein physikalisches Gesetz stimmen.

    Aber das ist halt Wissenschaft, die können schon hübsche Kurven (!) machen, wie falsch Dein 20.000€-Thermometer wahrscheinlich ist – in dem Moment, wo sie es Dir geben. Wenn Du es den Physikern nach einem Jahr zurückgibst, können sie Dir auch sagen, wie falsch es ein Jahr später ist. Weil die haben das in ihrem Reinraum schon stehen lassen, und das zeigt halt auch über den Zeitverlauf was anderes an. Und da war nahezu kein Dreck, und es hat auch niemand angerempelt, es gab keinen schweren Sturm, keine grotesken Druck-oder Temperaturveränderungen wie in der Natur.

    Das heißt also, die besten möglichen Klimadaten sind soweiso schon mal absulut zuverlässig _falsch_. Wie meine Thermometer für meine Heizungssteuerung. Das ist aber egal, wie falsch oder ob die immer gleich falsch sind, ich hätte nur gerne das Haus schön warm – so warm, wie ich das halt hübsch digital einstelle. Ich mach das jetzt seit Januar, mit einem pensionierten Ingenieur, der nicht besseres zu tun hat, als Schiefe und Kurtosis der Heizkurve qualifiziert zu raten, und wir sind sehr zuversichtlich, dass die aktuelle, Tabellen-basierte Schaltung das auch im Winter ganz prima machen wird. Werden wir aber sehen müssen. Ist eine gute Kombination, ich bin Wissenschaftler, ich probiere gerne Sachen aus und lerne was dazu, er ist Ingenieur, der macht gerne was und weiß technische Sachen.

    Die angeblichen „Klimaforscher“ vom PIK bis zum IPCC machen aber nichts davon. Die machen Klimamodelle. Und weil sie bislang noch nicht ein einziges Klimamodell hinbekommen haben, was irgendwas mit der Realität zu tun hat, werfen sie die halt zusammen und verkaufen das als Erkenntnis. Das ist es aber nicht, wenn man für fünf Pfennig Ahnung von Statistik hat, weil wenn mein Modell 5% Irrtumswahrscheinlichkeit hat – das ist so der wissenschaftliche Standard – dann ist das halt nur zu 95% richtig. Wir wissen aber schon, dass es falsch ist. Aber ignorieren wir das: wenn ich jetzt zwei Klimamodelle zusammenwerfe, dann multiplizieren sich die 95% korrekt mit den 95% korrekt, verbleiben 90.25% korrekt. Damit haben wir die 5% der Wissenschaft verlassen. Noch eines, nochmal mal 0.95, bleiben 85.73% richtig, der wissenschaftliche Fachbegriff dafür ist „nicht signifikant“. Und das ist davon völlig unabhängig, was die überhaupt getan haben, es ist soweiso schon Quatsch. Die nehmen aber nicht drei, sondern grob 20 Klimamodelle und werfen die zuammen. Das sind dann 0.95^20, bleiben 35,84% Wahrscheinlichkeit dafür, dass das nicht absolut vollkommen beliebiger Unsinn ist.

    Ich kann einen Münzwurf zu 50% korrekt voraussagen. Ihr auch. Das ist sehr viel besser als 20 Klimamodelle, rein statistisch. Ohne deren Inhalte anzuschauen.

    Und was Herr Klein hier aufzeigt, ist, dass das schlimmer wird bei den „Kklimaforschern“, wenn man sich deren Daten anschaut. Weil wenn nichtmal deren Temperaturdaten stimmen (das mit den Schwankungen wegen Anstreichen) oder sie gar Daten interpolieren – es ist für bestimmte statistische Verfahren, v.a. kovarianzbasierte Strukturgleichungsmodelle, mathematisch notwendig, vollständige Datensätze zu haben, und wenn man das machen _muss_, dann muss man halt vorher Daten imputieren. Da gibt’s ganze Bücher dazu, mehrere. Weil man da sehr vorsichtig sein muss, damit man seine Daten nicht zu dem macht, was man haben will. Und was Herr Klein oben schildert ist _genau das_.

    Man bekommt ja von den ganzen Klimaleuten auch nicht ihre Rohdaten, die sie ja nun haben müssen. Weil da könnte jeder mit wirklich Ahnung von Statisktik die halt mal in ein varianzbasiertes Strukturgleichungsmodell werfen und schauen, was da rauskommt. Und ich tippe da mal ganz hart auf: _gar nichts_, weil das wird schon irgendein echter Wissenschaftler in der Klimaforschung mal gemacht haben, aber der war dann halt mit seiner Forschung fertig, weil es da kein Wissen zu schaffen gibt, wenn man nichts rausfindet. Bekommt man auch kein Forschungsbudget dafür, nix rauszufinden.

    Ich könnte kein Statistikbuch schreiben, ohne nochmal eines zu lesen, weil ich nicht spontan erklären könnte, _wie_ die einzelnen statistischen Verfahren genau funktionieren. Es gibt da aber genügend, um aus jedem beliebigen Datensatz jedes beliebige Ergebnis rauszubekommen, und ich kann da auch prima jemanden zitieren, der behauptet, das wäre in meinem Fall genau das Richtige und eine prima Idee.

    Und die Klimaleute schaffen nichtmal das. Die müssen ihre Datensätze imputieren, um überhaupt irgendein Ergebnis zu bekommen.

    Schön, das zu erfahren. Das erklärt natürlich auch inhaltlich, warum die Klimamodelle alle Mist sind.

    Was jetzt übrigens nicht heißt, dass ich fände, es gäbe keinen Klimawandel. Den gab es schon immer, haben echte Wissenschafler anhand von Eisbohrungen rausgefunden. Es läge mir auch fern, einen anthropogenen Einfluss auf irgendwas zu bestreiten; wenn ich vom Kai in Zypern ins Meer pinkle, steigt ja nun zwangsweise der Meeresspiegel in Venedig; das ist das gleiche Meer, und das ist ja nun nicht plötzlich weg, die Flüssigkeit. Wenn ich das aber von meinem Boot aus tue, steigt der Meeresspiegel nicht, das ist er schon, als ich auf mein Boot gegangen bin. Es stellt nur niemand die wirklich interessante Frage, was wir jetzt mit der tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnis machen, dass der Meeresspiegel steigt. Kann – und sollte – man sich selbst anschauen, wenn man den Wissenschaftlern nicht glaubt; die halbe türkische Küste entlang sind so 2-3 Meter unter Wasser antike oder vorantike Hafenanlagen, bei Kekova sogar ne Stadt.

    Die relevante Frage lautet also: Warum fragt niemand einen Ingenieur, wie viel wir die Deiche höher bauen müssen, und bis wann, und was der Spaß kostet, und wie lang sie dafür brauchen?

    Aber nein, wir bauen da für Abermilliarden Windrädchen hin. Prima Idee. Als würden die eine Sturmflut stören. Wir könnten noch ein paar Klimakleber dazukleben. Dann würden die keine anderen Menschen mehr stören. Aber das wäre halt nur so bedingt hilfreich, wie eine Stadt „Ahrtal“ zu nennen und dann verwundert zu tun, wenn die Ahr findet, das wäre ihr Tal. Als ich hierhergezogen bin, wurde der Wiesengrund (hieß so, heißt noch so) zu einem Neubaugebiet erklärt. Ich wohne 50m vom Dorfbrunnen aus dem 14. Jahrhundert, aber da unten im Tal ist ein kleines Bächlein. Bin ich als kleines Kind schon drübergesprungen, machte Spaß. Is auch schön, da unten. Ganz idyllisches, niedliches Bächlein. Bis den Leuten mit den Neubauten und den super-umweltfreudlichen Luft-Wärmepumpen (was hier idiotisch ist, man kann und darf hier Erdwärme nehmen) nach so acht Jahren das niedliche kleine Bächlein halt mal ganz ohne Worte erklärt hat, warum der Wiesengrund Wiesengrund heißt, und was es von ihren Wärmepumpen hält.

    „Naturschutz“ ist nicht nur ein dummes Narrativ, es ist lebensgefährlich. Weil es der Natur schlicht egal ist; die denkt nicht, die macht. Es ist ja einem Baum auch vollkommen egal, ob sich da jetzt irgendein Klimaterrorist dran angebunden hat oder nicht; wenn man dan unten ansägt, fällt der halt um. Mit dem richtigen, schönen, alten Baum und einem netten Sturm macht das der baum auch ganz ohne, dass man ihn ansägt; mit oder ohne Terroristen.

    Wir sind da in einer zunehmend verdummenden, dysfunktionalen Abwärtsspirale. Mit so einem übetriebenen Aktionsbedürfnis, als müsste man irgendwas tun. Klimaterroristen von Bäumen holen. Muss man nicht. Man kann warten, bis die von alleine runterkommen, und ihnen dann eine Rechnug geben, weil man nutzlos da war und keine Bäume fällen konnte, weil sie störten. Blinder, blöder Aktivismus. Man kann natürlich eine Stadt ins Ahrtal bauen; fragt mal die Niederlande. Die heißen nicht zum Spaß so. Die hießen halt ohne Deiche „Nordsee“. Und auch da gibt’s sicher dumme Aktivisten, die denken, man müsste die Natur vor den Menschen retten.

    Aber die lernen das schon. Halt auf die harte Tour. Geht doch einfach mal in einen Wald. Nachts. Und fragt einen Baum, ob er gerettet werden will. Ohne Taschenlampe, ohne Handy. Keine Sorge, Eure Frage wird beantwortet werden. Versucht halt, Euch wegen der Antwort nicht selbt umzubringen.

  2. 3
    zdago

    @ist falsch
    das kommt auf ihre Interessenlage an !
    Wenn sie politische und geostrategische Machtinteressen bevorzugen und Haltung und Meinung ihrer Herren das maß ihrer Dinge ist, dann sind diese „Anpassungen“ natürlich richtig – so wie beispielhaft bei Corona politische Interessen im Vordergrund stehen !
    Nur wenn sie nach Altväter Sitte Wissenschaft als von Wissen und nicht von Karriereinteressen definieren, dann sind diese interessengelenkten Abweichungen falsch!
    Halt eben der Unterschied zwischen seriös und korrupt !

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