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Steuergeldschmarotzer im Aufruhr: Wer sich nach dem Verbleib von Steuergeldern erkundigt, greift die Demokratie frontal an

euro puppetsSeit Jahren schreiben wir Beiträge, in denen auf die Verquickung staatlicher und angeblich nicht-staatlicher Akteure hingewiesen wird, eine Verquickung, die Christopher Snowdon schon im Jahre 2013 in einem Beitrag für das IEA in London [Institute for Economic Affairs] aufgearbeitet hat, und zwar als besondere Masche der Europäischen Union: Man nehme Steuergelder und finanziere „Nichtregierungsorganisationen“, die in Mitgliedsstaaten positive Stimmung für die Regulationen machen, die man seitens der EU-Kommission durchsetzen will, auch gegen den Widerstand der in den Mitgliedsstaaten gewählten Regierungen.

Diese Form der politischen Korruption ist natürlich keine Erfindung der Europäischen Kommission. Es ist eher eine Art Übernahme der politischen Korruption, die in Mitgliedsstaaten schon seit Jahrzehnten erfolgreich betrieben wird, in Deutschland unter anderem unter dem Namen „Demokratie leben!“. Die Masche ist simpel: Erst wird behauptet, man stelle eine für die Gemeinschaft sehr wichtige Leistung bereit, etwa die „Sicherung der Demokratie“, ein hinlänglich schwammiges Unterfangen, unter dessen Dach man Unmengen von Steuergeldschmarotzern durchfüttern kann. Dann instrumentalisiert man die Steuergeldschmarotzer, deren Existenz ausschließlich oder weitgehend mit Steuergeldern gesichert wird, zu politischen Kadern, die direkt oder indirekt eingesetzt werden, um den politischen Gegner zu bekämpfen. Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe:

Zum einen kommen schwer Vermittelbare, die alles tun, um ein Auskommen zu finden, in eine Abhängigkeitsbeziehung, in der sie wenig anderes als politische Prostitution als Leistung anbieten können. Zum anderen kann man sich und seine Abhängigen als Retter der Demokratie oder anderer willkürlich bestimmter glorioser Unterfangen inszenieren, also z.B. als Retter von Klima und Umwelt und Planet. So einfach ist der Griff in die Taschen von Steuerzahlern. Und es ein Griff, der in den letzten Jahrzehnten systematisiert wurde. Regelrechte Industrien zur Ausbeutung von Steuerzahlern wurden errichtet.

Wir haben vor einiger Zeit drei davon in ihrem Ausmaß zu erfassen versucht:

Das ist nur ein kleiner Teil des Sumpfes aus Steuergeldschmarotzern, die Steuerzahler in Deutschland ausnehmen, eines Sumpfes, der mittlerweile solche Ausmaße angenommen hat, dass man von einem Klassenkampf 2.0 schreiben kann, in dem die produktive Klasse sich ihrer Haut gegen den Angriff der produktivitätsvernichtenden Klasse erwehren muss.

Kein Gemeinwesen kann auf Dauer schmarotzende Horden durchfüttern und kein demokratisches Gemeinwesen kann sich auf Dauer politische Korruption leisten, die darin besteht, systematisch Netzwerke aufzubauen, die einen Teil als „Nichtregierungsorganisationen“ getarnter Akteure umfasst, die – obschon angeblich von Regierungen unabhängig, von Regierungen finanziert werden, damit sie ihren Status als angeblich unabhängige Organisation, die – weil sie so unglaublich Gutes für die Demokratie, das Klima, die Umwelt usw. verspricht, steuerlich begünstigt ist, um an noch mehr Geld gelangen zu können, diesen Status dazu einsetzt, als vermeintlich unabhängiger Akteur die Politik in eine Gesellschaft zu tragen, die die Regierung ohnehin durchsetzen will und diese Politik dadurch gegen Kritik abzusichern, dass sie politische Gegner bekämpfen, angeblich als unabhängiger Akteur, tatsächlich als Marionette einer herrschenden Clique.

Damit dürfte ein Teil der politischen Strukturen, die derzeit in Deutschland herrschen recht gut beschrieben sein, eine Kollaboration aus Organisationen, in denen das Schmarotzen an Steuergeldern systematisch betrieben wird, und als Gegenleistung für den Zugang zu Steuergeld politische Dienstleistungen aller Art ausgeführt werden, vom Kampf gegen den politischen Gegner [als Kampf gegen Rechts bezeichnet] bis zur Diffamierung und Diskreditierung kritischer Akteure.

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The Snout in the Trough

Es ist, klassische politische Korruption, und wer versucht, diesen Sumpf auch nur ansatzweise in seinem Ausmaß zu erkunden bzw. seine Tiefe auszuloten, der muss mit heftigen Reaktionen der Sumpfkreaturen rechnen:

Die Reaktionen sind so gleichlautend wie orchestriert und sie zeigen: PANIK. Die Steuergeldschmarotzer fürchten um den Trog, aus dem sie bislang so ausgiebig schlabbern konnten. Sie fürchten Transparenz – man soll es nicht glauben. Sie fürchten Rechenschaft – man soll es noch weniger glauben. Sie fürchten Rechnungslegung und Nachweis der Mittelverwendung, kurz: Sie fürchten alles, was nachvollziehbar machen würde, wie sehr sie sich seit Jahren bei Steuerzahlern bedienen, um – wie die Amadeu-Antonio-Stiftung – Millionen Euro für angebliche Dienstleistungen ohne jeden Wert und ohne jeden Effekt zu verbrennen.

Ausgerechnet die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag „empört“, wie sich die ARD-Tagesschau entblödet zu schreiben, mit Fragen zu NGOs. Dabei ist es kein Zufall, dass sich die ARD empört: Was, wenn demnächst Fragen nach der Mittelverwendung des öffentlich-rechtlichen Shitfunks im Parlament gestellt werden, was, wenn ARD und ZDF plötzlich transparent sein müssten?

Ausgerechnet die CDU/CSU-Fraktion auch deshalb, weil in all den Jahren CDU-Merkelregierung die Gelder für die NGOs, die heute hinterfragt werden, munter geflossen sind. Aber vielleicht ändert sich ja tatsächlich etwas, wenn das Geld knapp wird und Änderung erzwingt.

Wie auch immer 551 Fragen umfasst die „kleine“ Anfrage der CDU/CSU-Fraktion, die den Titel trägt: „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen„. Es sind Fragen, die 17 Nichtregierungsorganisationen zum Gegenstand haben. Fragen, deren Antworten die Verwendung von Steuergeldern offenlegen sollen, die darauf abzielen sicherzustellen, dass nicht Organisationen Gemeinnützigkeit beanspruchen, die nicht gemeinnützig, sondern parteiisch sind, Fragen, die Netzwerke zwischen diesen Organisationen und der Regierung und anderen politischen Akteuren offenlegen sollen, Netzwerke, die dazu genutzt werden, den politischen Wettbewerb zu unterlaufen und angebliche Nichtregierungsorganisationen dafür zu bezahlen, dass sie sich zum politischen Erfüllungsgehilfen der herrschenden linken Clique prostituieren.

Wir haben die Kleine Anfrage der CDU/CSU gelesen und stellen am Beispiel der Fragen, die an die Adresse der Amadeu-Antonio-Stiftung gehen, deren Systematik dar, denn die weigehend gleichen Fragen werden an 17 Nichtregierungsorganisationen gerichtet, diese Organisationen (in der Reihenfolge der Kleinen Anfrage):

  1. Correctiv
  2. Omas gegen Rechts
  3. Campact e.V.
  4. Attac Trägerverein e.V.
  5. Amadeu-Antonio-Stiftung
  6. Peta Deutschland e.V.
  7. Animal Rights Watch e.V.
  8. Foodwatch e.V.
  9. Dezernat Zukunft e.V.
  10. Deutsche Umwelthilfe e.V.
  11. Agora Agrar gGmbH
  12. Agora Energiewende gGmbH
  13. Greenpeace e.V.
  14. BUND e.V.
  15. Netzwerk Recherche e.V.
  16. Neue deutsche Medienmacher e.V.
  17. Delta1 gGmbH

Die Fragen können vier Blöcken zugewiesen werden:

  1. Fragen zur Gemeinnützigkeit bzw. zum Verstoß gegen die damit einhergehenden Voraussetzungen für steuerliche Begünstigung;
  2. Fragen zum von Steuerzahlern finanzierten politischen Aktivismus;
  3. Fragen zu Geld vom Staat;
  4. Fragen zu ideologischen Netzwerken;

1. Fragen zur Gemeinnützigkeit bzw. zum Verstoß gegen die damit einhergehenden Voraussetzungen für steuerliche Begünstigung (die grammatikalischen Fehler wurden aus der Anfrage übernommen):

2. Fragen zum von Steuerzahlern finanzierten politischen Aktivismus

3. Fragen zu Geld vom Staat:

4. Fragen zu ideologischen Netzwerken:


Diese Fragen stellen also einen Angriff auf die Zivilgesellschaft oder die Demokratie dar.
Entweder, diese Leute sind das erste Opfer ihrer eigenen Hybris oder so dreist, dass sie lieber demokratisches Prozedere, wie die Offenlegung von Mittelherkunft und -verwendung bzw. die Sicherstellung rechtlicher Unbedenklichkeit als „Angriff auf die Demokratie“ diffamieren, als dass sie ihren Futtertrog aufgeben würden.


 

 

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