Demokratische Systeme rühmen sich, politische Legitimität zu besitzen.
Politische Legitimität wird durch Wahlen hergestellt.
Bürger stimmen über Programme von Kandidaten, meist deren Parteien ab, deren Umsetzung die Parteien/Kandidaten nach erfolgreicher Wahl in eine Regierung versprechen.
Die Legitimität eines demokratischen Systems ist somit von a) einer vorhandenen Wahl zwischen unterschiedlichen politischen Anbietern, die konkurrierende Programme feilbieten und b) der Umsetzung versprochener Maßnahmen nach erfolgreicher Wahl abhängig.
Nun kann man – vor allem weil sich so viele bereits daran gewöhnt haben, dass die erste Fähigkeit eines Polit-Darstellers das Lügen ohne Rot zu werden ist – darüber streiten, ob die Realisation, bei Wahlen nicht wirklich eine Wahl zu haben (weil Parteien, egal was sie vor der Wahl versprechen, nach Wahlen kolludieren und ihre Versprechen vergessen) und grundsätzlich über das, was nach Wahlen und im Besitz der Regierungs“macht“ an Handlungen umgesetzt wird, getäuscht zu werden, ein Grundrecht auf Widerstand, ein Notwehrrecht auslöst.
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Indes, spätestens dann, wenn die Handlungen einer Regierung, die sich im Besitz von Macht wähnt, elementare Indivudalrechte bedrohen, Eigentum in Frage stellen, individuelle Freiheiten unter Vorbehalt stellen und Freizügigkeit einschränken, ist ein Recht auf Notwehr auf Widerstand gegenüber denen, die sich Regierung wähnen, in jedem Fall gegeben.
Einer derjenigen, die dieses Recht in unterschiedlichen Schriften betont haben, ohne es je direkt als Notwehrrecht zu benennen, ist unser waliser Hausphilosoph Betrand Russell. In einem 1961 erschienenen Essay unter dem Titel „On Civil Disobedience“ schreibt Russell:
„There is a very widespread feeling that the individual is impotent against governments, and that, however bad their policies may be, there is nothing effective that private people can do about it. This is a complete mistake. If all those who disapprove of government policy were to join in massive demonstrations of civil disobedience, they could render governmental folly impossible and compel the so-called statesmen to acquiesce in measures that would make human survival possible.“
Massendemonstrationen und ziviler Widerstand gegen eine Regierung sind seine vorgeschlagenen Mittel, um den Wahn, den manche Regierenden in ihren Handlungen offenbaren, zu beenden. Vor allem dann, wenn Regierungen ihre Bevölkerung täuschen, ihnen eigene Handlungen verschweigen oder sie belügen, ist Russell der Ansicht, dass ziviler Ungehorsam notwendig, wenn nicht verpflichtend sei.
In dem Essay „On Civil Disobedience“ baut Russell auf einer Argumentation auf, die er schon 1928 in seinem Buch „Sceptical Essays“ entwickelt hat, nämlich ein explizites Recht von Individuen, sich gegen staatliche Übergriffe auf ihre Grundfreiheiten und Grundrechte, die im Wesentlichen Naturrechte sind, die kein Staat einfach so „gewähren“ oder gar nehmen kann, da jeder Mensch sie von Natur aus hat, zu verteidigen. Dabei löst bei Russel bereits die Bedrohung der Grundrechte / Grundfreiheiten ein Recht auf Notwehr, auf zivilen Ungehorsam aus.
Die „Sceptical Essays“ umfassen auch eine Verarbeitung der Erfahrungen, die Russell auf einer Reise ins bolschewistische Russland gesammelt hat. Erfahrungen, die er zuerst in „The Pracitce and Theory of Bolshevism“ verarbeitet hat:
Vor allem die autoritäre Struktur eines bolschewistischen Staates, in dem individuelle Freiheiten unterdrückt werden, hat Russell dazu veranlasst zu argumentieren, dass ein Staat, der die Freiheit seiner Bürger zerstöre, den moralischen Anspruch auf Gehorsam verliere. Bedrohe ein Staat körperliche Unversehrtheit oder Rechte wie Meinungsfreiheit, dann löst dies für Russell das Recht auf Widerstand gegen diesen übergriffigen Staat aus, wenn nicht die Pflicht, wie man mit Blick auf die Pflicht, sich selbst zu erhalten, wie sie z.B. Immanuel Kant regelmäßig beschrieben hat, argumentieren könnte.
Das moralische Recht von Individuen, sich gegen den Einsatz staatlicher Macht zu wehren, die sie in ihrer Freiheit und in ihrem Wohlergehen bedroht, hat Russell bereits in seinen 1916 erschienen „Principles of social reconstruction“ betont, wobei für Russell ein Staat, gleich welcher politischen Ordnung, nur legitim sein kann, wenn er das Wohl der Individuen fördert. Eine Argumentation, die er in „Political Ideals“, 1917 erschienen, wieder aufnimmt.
Russell, Bertrand (1917). Political ideals. Bradford: Century Company.
Insbesondere wenn Staaten Gewissensfreiheit in Frage stellen, und eine moralische Hegemonie ausüben wollen, etwa indem sie Sprach-Vorschriften erlassen oder ihre Autorität einsetzen, um bestimmte moralische Ansichten zu unterdrücken, ist nach Russell die Grenze, die die Legitimität des Staates umfasst, überschritten, Widerstand gegen den übergriffigen Staat zum Recht geworden. Wann immer staatliche Macht von Polit-Gaunern eingesetzt wird, um die Rechte von Individuen zu bedrohen oder zu unterdrücken oder zu beseitigen, wird Widerstand zum MORALISCHEN Recht.
Die Frage, welche Machtausübung durch eine Regierung noch im Rahmen der staatlichen Legitimität stattfindet, diskutiert Russell in seinem Buch: „Power: A new social analysis“.
Russell, Bertrand (2004[1938]). Power: A new social analysis. Basingstoke: Routledge.
Macht, so Russell, sei nur dann legitim, wenn sie im Interesse der Bürger ausgeübt werde. Gesetze, die Bürger schädigen, Eingriffe in das Eigentum von Bürgern über Steuern, die für die entsprechenden Bürger keinen ideellen Nutzen (Sicherheit) bzw. materiellen Nutzen erbringen, stellen Übergriffe dar, die die Legitimität eines Staates beseitigen, sie zählen für Russell zu Machtmissbrauch.
Und was er dazu gesagt hätte, dass Staaten es ihren Bürgern abverlangen, nicht nur für ganze Meuten Nichtsnutziger zu zahlen, die gegen erfundende Entitäten wie „Rassismus“ oder „Rechtsextremismus“ mit Texten kämpfen wollen, bzw. „Solidar“leistungen für Leute zu erbringen, die sich in Sozialsysteme eingeschlichen haben und von denen keinerlei zukünftiger Beitrag und Nutzen zu erwarten ist, kann man sich nur ausmalen.
Vermutlich hätte er nur den Kopf geschüttelt und sich angewidert abgewendet.
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Und die „Waffen“, das sind die vielen, die das Affentheater erst ermöglichen, indem sie es praktisch durch-/umsetzen.
Literatur: „Rede an den kleinen Mann“ – Wilhelm Reich. (IT-archive)
„Demokratische Systeme rühmen sich, politische Legitimität zu besitzen.
Politische Legitimität wird durch Wahlen hergestellt.“
Überall lassen sie wählen, ohne das es Auswahl gibt, denn überall kann man immer nur das bestehende System wählen. „Wollen sie Scheiße in Geschmacksrichtung A oder Geschmacksrichtung B oder C oder D“? Ein „ich lehne das Gesamtangebot ab“ gibt es nicht, insbesondere nicht durch „Nicht“-Wahl. Der „Nicht“-Wähler wählt, was auch immer die anderen Wähler haben wollen, denn bei der Gesamtbewertung der Sitzverteilung kommt er einfach nicht vor. Letzte Buntetagswahl, 1/4 „Nicht“-Wähler, würde das berücksichtigt, dann hätte die „A“fD 15% bekommen, SPD 12%, Union 22%, SED 6%, Grüne 8% und bei jeder Abstimmung im Buntetag würde mit 1/4 „dagegen“ gestimmt, egal worum es geht.
Ansonsten gilt weiterhin Schiller, daß man Stimmen nicht zählen, sondern gewichten müsse (denn Verstand war stets nur bei wenigen zu finden).
Parteien sind Organisierte Kriminalität und mit einer Volksherrschaft nicht vereinbar, sie gehören alle verboten.
Das Problem mit der Gewichtung der Stimmen ist, dass diese – einmal an der Macht beteiligt – beeinflussbar ist. Und plötzlich hat man eben Zweifel an dem Verstand einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, die einem nicht genehme Ansichten vertritt.
»Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.« — Ernst Jünger
Macht kommt aus Gewehrläufen. Daher diese penetrante Mache alles und jedes, was nach Schusswaffe ausschaut verbieten zu wollen. Wegen Terror und so. Es ist aber der ‚Terror‘ gegen den Staat ,welcher verhindert werden soll.
In meinem Umfeld geht es den meisten wirtschaftlich noch(!) recht gut. gesundheitlich eher …naja…
Ok. Viele versuchen momentan ihren Krempel zu veräußern und hoffen für das Cabrio, den zweiten Laptop oder den Getränkekühlschrank noch ein paar Euro zu bekommen. Nur die Käufer fehlen. Sei es auf Grund von ‚Gehirnnebel‘ und anderen quälenden Einschränkungen. Vor allem das Kleingeld fehlt jedoch. Jedoch – das dauert aber noch, bevor auch Tante Erna merkt, jetzt geht’s dem Ende entgegen. Vorher wird noch die Panikschraube im TV weiter gedreht. Da geht noch was mit Klima, Mücken und Hasenpest.
Irgendwann kommt aber der Kipppunkt. Da wird dann auch Nachbar Erwin nicht mehr zu Arbeit gehen. Weil es nicht mehr bringt. Bleibt ja nichts mehr in der Geldbörse hängen. Alles unbezahlbar. Und die Straßenbahn fährt dann schon lange nicht mehr. Alle krank und arm. Auch die Müllfahrer und die Postboten, die städtischen Beamten …. …. ….
Aber aufbegehren ? Deutsche ? Ernsthaft ?
In meinem Berufszweig lässt man sich Überstunden generell eher nicht auszahlen, weil die Abgabenlast so sehr steigt, dass fast die Hälfte des „Mehr-Geldes“ in Form von Steuern, KV, Sozialabgaben usw. abgezogen wird.
Steuererklärung gerade gemacht. Ich habe eine relativ hohen „Steuerfreibetrag“ (mag die Einzelheiten nicht erläutern), der Staat weiß das auch. Trotzdem hat er mir erstmal die Lohnsteuer abgezogen, die ich jetzt zurück bekomme … hätte man auch von vorneherein besser organsieren können.
Macht man normalerweise, indem man sich den Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte (jaja, ich weiß, gibt’s nicht mehr auf Papier) eintragen lässt.
–> Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim Finanzamt stellen.
Ceterum censeo: Jeder mittelalterliche Potentat hinge längst am Fahnenmast, wenn er sich so unverschämt bedient hätte wie unsere Regierungen der letzten Jahrzehnte (Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Sozialversicherungsfässer ohne Boden, usw.usf.)
Die Ansichten Russels finden ihren Niederschlag auch im Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland.
Im Artikel 20 des Grundgesetzes steht geschrieben (Zitat):
„(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.
Die in Art 20 (3) GG genannte „verfassungsmäßige Ordnung“ stützt sich hierbei auf das Grundgesetz und die darin verbrieften Grundrechte (Art 1 bis 19 GG).
Wenn also eine demokratisch gewählte Regierung innerhalb ihrer Legislaturperiode diese Grundrechte zum Nachteil der Bevölkerung ignoriert, gezielt bricht oder gar in dem Maße ändert, dass dabei ihr Wesensgehalt geändert wird, im Widerspruch zu Art 19 (2) GG, verletzt sie damit die verfassungsmäßige Ordnung mehr oder weniger (im Extremfall kann das auch in eine Beseitigung münden oder einer Beseitigung gleichkommen).
Dann spätestens greift Art 20 (4) GG, wonach alle Deutschen das Recht haben (ich meine, sogar die Pflicht) zum Widerstand gegen jeden, welcher Maßnahmen unternimmt, die diese Ordnung gefährden oder beseitigten.
Davon ist auch eine Regierung nicht ausgenommen, wenn sie mit ihrer Politik die freiheitlich-demokratische Grundordnung und/oder den Sozialstaat in seiner Funktion und/oder gar seinem Bestand gefährdet.
Der letzte Halbsatz des GG–Artikels führt das Ganze ad Absurdum. Wer definiert die andere Abhilfe? Wer definiert den Inhalt des Möglichen? Welcher bundesdeutschen Institution trauen Sie noch?
Die „andere Abhilfe, die möglich“ ist, ist die Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten bis hin zum Bundesverfassungsgericht (BverfG).
Das würde auch funktionieren, wenn das BverfG dem demokratischen Rechtsstaat und der Verfassung nicht mit leeren Worten, sondern mit Taten (also Urteilen) im Sinne der Bürger und ihrer Verfassung seinen Respekt zollen würde (gerade dann, wenn es um den Schutz der Grundrechte geht), statt sich dem Schutz der Regierung vor einer widerspenstigen Bevölkerung zu verdingen.
Da aber die deutsche Judikative, vom europäischen Gerichtshof bereits 2019 attestiert bekam keine unabhängige 3. Gewalt zu sein und dies auch in der menschengmachten Corona-Krise unter Beweis stellte, indem sie gegen die Grundrechte geurteilt hat, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem „andere Abhilfe nicht (mehr) möglich“ ist.
Die Maßnahmen zur Abhilfe gegen eine verfassungsbrechende Regierung und ihre weisungsgebundene Justiz) bestehen z. B. im zivilen Ungehorsam mittels Massenprotesten und Generalstreik.
Allerdings erfordert das Mut und Zivilcourage auf Seiten der Bevölkerung.
Während der menschengemachten Corona-Krise hat sich leider gezeigt, dass ca. 80 % der deutschen Bevölkerung weder Mut noch Zivilcourage besitzen, sondern brav „mitgemacht“ haben (das hat ja auch Frau Buyx als ehemalige Vorsitzende es deutschen Ethik-Rates „lobend“ erwähnt) und auch weiter brav „mitmachen“ werden (auch wenn es zum eigenen Schaden ist).
Die letzten Wahlen haben diesen Willen zum „weiter Mitmachen“ ganz klar aufgezeigt, obwohl es NICHT NUR EINE (die blaue) Alternative gab.
Aber mit Mitmachern, Mitläufern, Denunzianten und sonstigen Feiglingen bewahrt man keine freiheitlich-demokratische Grundordnung und so haben Mitmacher, Mitläufer, Denunzianten und sonstige Feiglinge auch immer die (totalitären) Regierungen und Staatsgebilde, die sie (sich) verdient haben.
Die Gründungsväter der USA haben 1776 im Declaration of Independence schon geschrieben dass es die Pflicht der Bürger ist, anhaltende – unerträgliche Zustände , die eine Regierung verursacht, diese zu beseitigen und durch eine neuer-bürgerfreundliche zu ersetzen. Deshalb erfolgte dann die Beseitigung der englichen Regierung. Das Dokument sollte jeder mal gelesen haben, insbesondere in der heutigen Zeit ist es m.E. eine Pflichtlektüre.
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Show CommentsSeien Sie ehrlich: wann haben Sie zuletzt einen beliebigen deutschen Bahnhof von innen gesehen und einfach Menschen beobachtet? Ihre Diagnosen sind ehrenwert und stimmig, die gesellschaftlichen Möglichkeiten reflektieren die heutige und künftige deutsche Wirklichkeit nicht.
Zu Ihrer Frage:
Wenn die Regierungen „entwaffnet“ sind; sonst: 17. Juni 1953 oder schlimmer.
Gegenwärtig braut sich zudem einiges zusammen:
„BRICS STELLT TRUMP EIN ULTIMATUM – Jetzt BRICHT die US-DOMINANZ ZUSAMMEN!“
Und die „Waffen“, das sind die vielen, die das Affentheater erst ermöglichen, indem sie es praktisch durch-/umsetzen.
Literatur: „Rede an den kleinen Mann“ – Wilhelm Reich. (IT-archive)
„Demokratische Systeme rühmen sich, politische Legitimität zu besitzen.
Politische Legitimität wird durch Wahlen hergestellt.“
Überall lassen sie wählen, ohne das es Auswahl gibt, denn überall kann man immer nur das bestehende System wählen. „Wollen sie Scheiße in Geschmacksrichtung A oder Geschmacksrichtung B oder C oder D“? Ein „ich lehne das Gesamtangebot ab“ gibt es nicht, insbesondere nicht durch „Nicht“-Wahl. Der „Nicht“-Wähler wählt, was auch immer die anderen Wähler haben wollen, denn bei der Gesamtbewertung der Sitzverteilung kommt er einfach nicht vor. Letzte Buntetagswahl, 1/4 „Nicht“-Wähler, würde das berücksichtigt, dann hätte die „A“fD 15% bekommen, SPD 12%, Union 22%, SED 6%, Grüne 8% und bei jeder Abstimmung im Buntetag würde mit 1/4 „dagegen“ gestimmt, egal worum es geht.
Ansonsten gilt weiterhin Schiller, daß man Stimmen nicht zählen, sondern gewichten müsse (denn Verstand war stets nur bei wenigen zu finden).
Parteien sind Organisierte Kriminalität und mit einer Volksherrschaft nicht vereinbar, sie gehören alle verboten.
Das Problem mit der Gewichtung der Stimmen ist, dass diese – einmal an der Macht beteiligt – beeinflussbar ist. Und plötzlich hat man eben Zweifel an dem Verstand einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, die einem nicht genehme Ansichten vertritt.
»Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.« — Ernst Jünger
Macht kommt aus Gewehrläufen. Daher diese penetrante Mache alles und jedes, was nach Schusswaffe ausschaut verbieten zu wollen. Wegen Terror und so. Es ist aber der ‚Terror‘ gegen den Staat ,welcher verhindert werden soll.
In meinem Umfeld geht es den meisten wirtschaftlich noch(!) recht gut. gesundheitlich eher …naja…
Ok. Viele versuchen momentan ihren Krempel zu veräußern und hoffen für das Cabrio, den zweiten Laptop oder den Getränkekühlschrank noch ein paar Euro zu bekommen. Nur die Käufer fehlen. Sei es auf Grund von ‚Gehirnnebel‘ und anderen quälenden Einschränkungen. Vor allem das Kleingeld fehlt jedoch. Jedoch – das dauert aber noch, bevor auch Tante Erna merkt, jetzt geht’s dem Ende entgegen. Vorher wird noch die Panikschraube im TV weiter gedreht. Da geht noch was mit Klima, Mücken und Hasenpest.
Irgendwann kommt aber der Kipppunkt. Da wird dann auch Nachbar Erwin nicht mehr zu Arbeit gehen. Weil es nicht mehr bringt. Bleibt ja nichts mehr in der Geldbörse hängen. Alles unbezahlbar. Und die Straßenbahn fährt dann schon lange nicht mehr. Alle krank und arm. Auch die Müllfahrer und die Postboten, die städtischen Beamten …. …. ….
Aber aufbegehren ? Deutsche ? Ernsthaft ?
In meinem Berufszweig lässt man sich Überstunden generell eher nicht auszahlen, weil die Abgabenlast so sehr steigt, dass fast die Hälfte des „Mehr-Geldes“ in Form von Steuern, KV, Sozialabgaben usw. abgezogen wird.
Steuererklärung gerade gemacht. Ich habe eine relativ hohen „Steuerfreibetrag“ (mag die Einzelheiten nicht erläutern), der Staat weiß das auch. Trotzdem hat er mir erstmal die Lohnsteuer abgezogen, die ich jetzt zurück bekomme … hätte man auch von vorneherein besser organsieren können.
Macht man normalerweise, indem man sich den Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte (jaja, ich weiß, gibt’s nicht mehr auf Papier) eintragen lässt.
–> Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim Finanzamt stellen.
Ceterum censeo: Jeder mittelalterliche Potentat hinge längst am Fahnenmast, wenn er sich so unverschämt bedient hätte wie unsere Regierungen der letzten Jahrzehnte (Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Sozialversicherungsfässer ohne Boden, usw.usf.)
Die Ansichten Russels finden ihren Niederschlag auch im Grundgesetz (GG) der Bundesrepublik Deutschland.
Im Artikel 20 des Grundgesetzes steht geschrieben (Zitat):
„(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.
Die in Art 20 (3) GG genannte „verfassungsmäßige Ordnung“ stützt sich hierbei auf das Grundgesetz und die darin verbrieften Grundrechte (Art 1 bis 19 GG).
Wenn also eine demokratisch gewählte Regierung innerhalb ihrer Legislaturperiode diese Grundrechte zum Nachteil der Bevölkerung ignoriert, gezielt bricht oder gar in dem Maße ändert, dass dabei ihr Wesensgehalt geändert wird, im Widerspruch zu Art 19 (2) GG, verletzt sie damit die verfassungsmäßige Ordnung mehr oder weniger (im Extremfall kann das auch in eine Beseitigung münden oder einer Beseitigung gleichkommen).
Dann spätestens greift Art 20 (4) GG, wonach alle Deutschen das Recht haben (ich meine, sogar die Pflicht) zum Widerstand gegen jeden, welcher Maßnahmen unternimmt, die diese Ordnung gefährden oder beseitigten.
Davon ist auch eine Regierung nicht ausgenommen, wenn sie mit ihrer Politik die freiheitlich-demokratische Grundordnung und/oder den Sozialstaat in seiner Funktion und/oder gar seinem Bestand gefährdet.
Der letzte Halbsatz des GG–Artikels führt das Ganze ad Absurdum. Wer definiert die andere Abhilfe? Wer definiert den Inhalt des Möglichen? Welcher bundesdeutschen Institution trauen Sie noch?
Die „andere Abhilfe, die möglich“ ist, ist die Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten bis hin zum Bundesverfassungsgericht (BverfG).
Das würde auch funktionieren, wenn das BverfG dem demokratischen Rechtsstaat und der Verfassung nicht mit leeren Worten, sondern mit Taten (also Urteilen) im Sinne der Bürger und ihrer Verfassung seinen Respekt zollen würde (gerade dann, wenn es um den Schutz der Grundrechte geht), statt sich dem Schutz der Regierung vor einer widerspenstigen Bevölkerung zu verdingen.
Da aber die deutsche Judikative, vom europäischen Gerichtshof bereits 2019 attestiert bekam keine unabhängige 3. Gewalt zu sein und dies auch in der menschengmachten Corona-Krise unter Beweis stellte, indem sie gegen die Grundrechte geurteilt hat, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem „andere Abhilfe nicht (mehr) möglich“ ist.
Die Maßnahmen zur Abhilfe gegen eine verfassungsbrechende Regierung und ihre weisungsgebundene Justiz) bestehen z. B. im zivilen Ungehorsam mittels Massenprotesten und Generalstreik.
Allerdings erfordert das Mut und Zivilcourage auf Seiten der Bevölkerung.
Während der menschengemachten Corona-Krise hat sich leider gezeigt, dass ca. 80 % der deutschen Bevölkerung weder Mut noch Zivilcourage besitzen, sondern brav „mitgemacht“ haben (das hat ja auch Frau Buyx als ehemalige Vorsitzende es deutschen Ethik-Rates „lobend“ erwähnt) und auch weiter brav „mitmachen“ werden (auch wenn es zum eigenen Schaden ist).
Die letzten Wahlen haben diesen Willen zum „weiter Mitmachen“ ganz klar aufgezeigt, obwohl es NICHT NUR EINE (die blaue) Alternative gab.
Aber mit Mitmachern, Mitläufern, Denunzianten und sonstigen Feiglingen bewahrt man keine freiheitlich-demokratische Grundordnung und so haben Mitmacher, Mitläufer, Denunzianten und sonstige Feiglinge auch immer die (totalitären) Regierungen und Staatsgebilde, die sie (sich) verdient haben.
Genau so ist es, man wird sich immer darauf berufen und so die entsprechenden Aktivitäten delegitimieren.
Die Gründungsväter der USA haben 1776 im Declaration of Independence schon geschrieben dass es die Pflicht der Bürger ist, anhaltende – unerträgliche Zustände , die eine Regierung verursacht, diese zu beseitigen und durch eine neuer-bürgerfreundliche zu ersetzen. Deshalb erfolgte dann die Beseitigung der englichen Regierung. Das Dokument sollte jeder mal gelesen haben, insbesondere in der heutigen Zeit ist es m.E. eine Pflichtlektüre.