Von der Arbeiter- zur Schnorrerpartei

Die SPD in Deutschland, Labour in Großbritannien, die SPÖ in Österreich, sie gelten als Arbeiterpartei. Ein Prädikat, das ihnen seit mehr als einem Jahrhundert beigegeben wird und von dem man sich fragen kann, ob es jemals eine Zeit gegeben hat, zu der es zutreffend war.

Was man nicht mehr bezweifeln kann, ist die Tatsache, dass angebliche Arbeiterparteien alles, nur keine Arbeiterparteien sind. Sie haben sich über die letzten Jahrzehnte von Parteien, in denen die Interessen von Arbeitern, sprechen wir besser von Produktivkräften, von Leuten, die zur Gesellschaft beitragen, noch in irgend einer Weise vorgekommen sind, zu Parteien entwickelt, die die arbeitende Bevölkerung ausnehmen, um das erbeutete Geld an Schnorrer, Funktionäre und andere Leute, die nehmen, aber nichts zurückgeben, zu verteilen.

Die Plünderung der Rentenkassen, die trotz der immensen Beiträge, die die Boomer-Jahrgänge entrichtet haben, leer sind, die Besteuerung von allem, was ein aktives Erwerbsleben auszeichnet, um das erbeutete Geld als Rente an Leute auszureichen, die KEINE entsprechenden Beiträge entrichtet haben oder an Leute, die illegal zuwandern, um sich an der Dummheit Linker, die das Geld anderer mit vollen Händen verteilen, zu laben, das sind nur zwei Beispiele aus einer langen Reihe, in der heute auch NGOs stehen, Organisationen, die einerseits ihre Regierungsunabhängigkeit behaupten, um andererseits Steuergelder einzuwerben, in der Regel für ideologische Tätigkeiten, die KEINERLEI gesellschaftlichen Nutzen haben. Wer ein Beispiel für eine solche Schmarotzerorganisation sucht, der möge „Amadeu Antonio Stiftung“ in eine Suchmaschine seiner Wahl eingeben.

Der Wandel von der Arbeiterpartei zur Schnorrerpartei hängt eng mit dem zusammen, was Robert Michels schon 1911 in seinem Buch, „Soziologie des Parteiwesens“ beschrieben hat, ein Loslösen der Partei-Funktionäre von den Themen/Ideen/Leuten, mit denen sie in ihre Position in Parlamenten oder Regierung gelangt sind, und ein sukzessives Ersetzen der Interessen derer, die man angeblich vertritt, mit eigenen Interessen zumeist auf Profit gerichtet und mit Lobby-Interessen, also Interessen von Leuten, die „Repräsentanten in Parlamenten“ dafür entlohnen, dass sie ihre Interessen vertreten.

Letztlich benötigt die moderne Schnorrerpartei die eigenen Mitglieder und Wähler nur noch, um Partei-Schnorrer in Positionen zu wählen, von denen aus sie umfassendes Schnorren ankurbeln können, von denen aus sie Interessen ihrer Hintermänner zum eigenen Nutzen vertreten können. Die Vertretung der Interessen der arbeitenden Bevölkerung ist einer Vertretung der Interessen der Lobbyisten gewichen, die am lautesten Krakelen können, die es über finanziell gut geschmierte Kampagnen und willfährige Helfer in Medien bewerkstelligen, die Illusion einer gesellschaftlichen „Klima-Krise“, eines endemischen Rassismus, einer „Benachteiligung DER Frau“ oder einer Diskriminierung von LSBTIQ zu schaffen.

Politikwissenschaftler in der Nachfolge von Stein Rokkan und Seymour Martin Lipset haben versucht, Parteienwahl als Funktion gesellschaftlicher Konfliktlinien (Cleavages) zu erklären, Konfliktlinien, die Wähler in zwei Gruppen teilen, konservative Wähler auf dem Land, vermeintlich progressive Wähler in der Stadt, die religiöse Wähler gegen laizistische Wähler stellen oder Arbeiter gegen Unternehmer bzw. in den Worten von Marx: Arbeit gegen Kapital.

Nach unserer Ansicht werden diese Konfliktlinien mittlerweile durch eine viel wichtigere Konfliktlinie, die zwischen dem produktiven Teil der Bevölkerung und dem rein konsumierenden Teil der Bevölkerung, zwischen Produktivkräften, die Mehrwert erwirtschaften und Schnorrern, die Mehrwert konsumieren, überlagert. Eine neue Konfliktlinie entlang der Klassenkampf 2.0 verläuft, den Dr. habil. Heike Diefenbach schon vor einiger Zeit theoretisch fixiert hat: Zwei Beiträge, die das, was wir derzeit an Realität erleben, den Advent der Schnorrerpartei, auf den Punkt bringen:

Klassenkampf 2.0: Symbolische Erwerbstätigkeit

In seiner Einleitung zum von ihm im Jahr 2007 herausgegebenen Buch mit dem Titel „Sozialstruktur und Gesellschaftsanalyse“ beschreibt Gerd Nollmann (u.a.) das Konzept der Klassenstruktur in gegenwärtigen Gesellschaften in engem Anschluss an die entsprechenden Auffassungen des britischen Soziologen John H. Goldthorpe (Goldthorpe 2000). Er schreibt: „Klassen leiten sich demgemäß aus der organisatorischen Spezifizierbarkeit von Arbeitsverträgen und deren Konsequenzen für praktisches berufliches Verhalten ab“ (Nollmann 2007: 14). Würde man es bei dieser Beschreibung belassen, würde der Klassenbegriff Verschiedenheit, aber nicht notwendigerweise sozialstrukturell vertikale Ungleichheit bezeichnen.

Aber Nollmann schreibt weiter:

„Der ‚einfache‘ Arbeitsvertrag ist angemessen, wenn eine relativ hohe Kontrollierbarkeit eine einfache Austauschbeziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der Grundlage erbrachter Stückzahlen oder der verbrachten Zeit am Arbeitsplatz etabliert. Dieser ‚spot contract‘ ist umgekehrt [?!] nicht für Mitarbeiter realisierbar, die der Organisation ihr Expertenwissen zur Verfügung stellen und stellvertretend Entscheidungen treffen. Auch sind deren Arbeitsleistungen nicht so einfach messbar wie die eines Arbeiters [sic!]. Goldthorpe spricht in diesem Zusammenhang von einem ‚Dienstverhältnis‘. Im Gegensatz zum einfachen Austausch von Arbeitsleistung und Gegenleistung sieht es neben der monetären Vergütung in Form eines Gehalts – anstatt eines … [auf] der erbrachten Leistung beruhenden Arbeitslohns – für den Beschäftigten Karrieremöglichkeiten vor. Ferner wird diesen Arbeitnehmern auch ein längerfristig angelegtes Dienstverhältnis angeboten, weil die Organisation auf spezifische Qualifikationen angewiesen ist und oft Investitionen in betriebsspezifisches Expertenwissen getätigt hat, die nicht an andere, etwaige Konkurrenten verloren werden dürfen“ (Nollmann 2007: 14).

Nollmann bzw. Goldthorpe halten fest, dass es in der Realität „Mischformen“ (Nollmann 2007: 15) gebe, „[aber] „[g]rundsätzlich führt […] die Form des Beschäftigungsverhältnisses zu einer Differenzierung von Arbeitsverträgen, die Goldthorpe als Grundlage des Klassenschemas betrachtet“ (Nollmann 2007: 15).

Die oben zitierte Beschreibung sollte hinreichend deutlich gemacht haben, dass die „Differenzierung“ von Arbeitsverträgen auf einer Vorstellung von unterschiedlicher Wertigkeit von Erwerbstätigkeiten beruht, wobei das „Dienstverhältnis“ von Angestellten als von höherer Wertigkeit betrachtet wird als der „Arbeitsvertrag“ von Arbeitern. Erstere sind angeblich Inhaber von „Expertenwissen“, denen „Karrieremöglichkeiten“ angeboten werden und die „stellvertretend Entscheidungen“ treffen. Letztere haben/tun dies alles nicht, sie werden für konkrete Arbeiten bezahlt, die angeblich keines „Expertenwissens“ bedürfen, und – deshalb? – ist ihre Arbeitsleistung leicht zu kontrollieren. Es scheint, dass Letztere diejenigen sind, die von Ersteren gerne als „die Menschen“ bezeichnet werden, wenn Erstere meinen, sich aufgrund des angeblich vorhandenen „Expertenwissens“ über Letztere äußern zu können – oder zu müssen.

Und hier liegt für meine eigene Gesellschaftsanalyse der springende Punkt: M.E. beruht die formale Hierarchie in der gegenwärtigen Sozialstruktur westeuropäischer Gesellschaften – und ob man in diesem Zusammenhang von Klasse oder Schicht sprechen will, ist mir in diesem Zusammenhang egal – nicht oder jedenfalls nicht hauptsächlich auf den von Nollmann/Goldthorpe benannten Faktoren, sondern genau auf der schlichten Praxis des Sich-über-„die Menschen“-Äußerns, auf der selbst- oder fremdzugeschriebenen Fähigkeit oder Möglichkeit, „die Menschen“ angeblich charakterisieren und beurteilen zu können, ganz so, als sei das „Expertentum“ eine Form akademischen Tratschens.

Dies ist der Prozess, durch den sich Personen in der sozialen Hierarchie über anderen Personen verorten. „Die Menschen“ werden von „Experten“ beschrieben, beurteilt, bemaßnahmt etc., während sich die „Experten“ dem Urteil „der Menschen“ systematisch zu entziehen versuchen, gewöhnlich durch Formeln, die „die Menschen“ gar nicht erst als selbstständig Handelnde auftreten lässt, sondern als „Opfer“ böser Mächte oder Personen, die nicht „Experten“ sind, sondern eine Art falsche Propheten, denen „die Menschen“ in ihrer mentalen Einfachheit auf den Leim gehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die neueste „Mitte-Studie“ aus dem Hause der Stiftung, die sich Friedrich Eberts Namen bemächtigt hat.

Diese Praxis stellt nicht nur den Versuch dar, sich in der sozialen Hierarchie über der Arbeiterschicht und in der Mittelschicht zu verorten, sondern sie dient auch der psychischen Hygiene: sie ist eine Art symbolische Verkehrung der Realität, wie sofort klar wird, wenn man sich probeweise vorstellt, LKW-Fahrer für Speditionen oder Busfahrer würden allesamt beschließen, für nicht absehbare Zeit in Streik zu treten, oder wenn man sich eingesteht, dass man sehr froh ist, wenn der Installateur sich bereit findet, angesichts des heimischen Wasserrohrbruchs doch noch am selben Abend oder überhaupt in den nächsten Tagen zu kommen.

Im Vergleich dazu wird man die Abwesenheit einer großen Anzahl von „Experten“ kaum bemerken, und in vielen Fällen wäre ihre Abwesenheit, würde man sie bemerken, für die Mehrheit der Bevölkerung ein erfreulicher Umstand: man stelle sich nur vor, die Angestellten der Heinrich-Böll-Stiftung oder des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (aber nicht für erwachsene Männer!) würden streiken oder würden alle entlassen und die entsprechenden Einrichtungen umstandslos geschlossen – wer außer den dort Angestellten und den mit ihnen finanziell Vernetzten würde es bemerken? Und von denjenigen, die es bemerken, wie viele würden es bedauern?

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Die Verortung in der Mittelschicht erfolgt m.E. also vorrangig – und vor dem Hintergrund eines Mangels an materiellen und immateriellen Ressourcen – dadurch, dass man sich über Andere, gewöhnlich als „die Menschen“ Bezeichnete, charakterisierend und bewertend äußern zu können glaubt und dass man die reale eigene Abhängigkeit von „den Menschen“ möglichst vollständig ausblendet und sie statt dessen als ein „Problem“ behandelt, mit dem irgendwie umzugehen ist, z.B. als Rassisten, Homophobe, Rechtsextreme o.ä.. Dass dies so ist und Faktoren wie formale Bildungsabschlüsse oder berufliche Qualifikationen bei der Verortung in der sozialen Hierarchie bei Weitem nicht mehr die Wichtigkeit haben können, die sie in früheren Zeiten (vielleicht) hatten, hat mit der Inflationierung formaler Bildungstitel zu tun, begleitet von der Tatsache, dass mit den Titeln bzw. formalen Qualifikationen in vielen Bereichen eine sinkende inhaltliche Qualifikation einhergeht.

Die Person der Frau Doktor, die Gender Studies studiert hat und keinerlei Kenntnisse oder Fähigkeiten von den Methoden der empirischen Sozialforschung oder von soziologischen Theorien, geschweige denn nennenswerte über Sozialwissenschaften hinausgehende Fähigkeiten, hat, illustriert diesen Punkt vielleicht am besten: Sie hat – wie die anderen 40 Prozent ihres Jahrganges – ein Abitur erreicht, vermutlich unter weitgehender Abwahl unliebsamer Fächer wie Physik und Mathematik, und hat danach ein Studium aufgenommen, das die Beschränkung auf sehr spezifische Inhalte und die Ablehnung des Erwerbs von Wissen um andere Inhalte geradezu zum Programm erhoben hat. Ihr akademischer Titel ist in keiner Weise mit anderen akademischen Titeln (anderer Personen in anderen Fächern an anderen Universitäten in anderen Bundesländern) vergleichbar und qualifiziert sie im Wesentlichen dazu, Forderungen nach weitergehenden Qualifikationen als „hegemonial“, „weiß“, was auch immer, abzuweisen. Man kann also sagen, dass sie einen akademischen Titel dafür erhält, dass sie Leistungsstandards abweist und keine Qualifikationen hat, jedenfalls keine, die außerhalb des sehr, sehr engen und inhaltlich definierten Raumes, den „Gender Studies“ bevölkern, nachgefragt werden.

Source

Mit der Inflationierung von Bildungstiteln und dem Gender Mainstreaming samt des Strebens nach Gleichverteilung von Männern und Frauen in Schreibtisch-Jobs ist das Problem entstanden, dass eine immer größere Anzahl von mehr oder weniger un- oder sehr eingeschränkt qualifizierten Personen mit dem Anspruch auf Mittelschichtszugehörigkeit und damit einen Schreibtisch-Job und möglichst „Experten“-Status produziert wird. Für sie gibt es keinen Arbeitsmarkt, denn sie werden mangels tatsächlicher und relevanter Qualifikationen und überprüfbarer Leistungen nicht gebraucht. Der Gang zum Arbeitsamt bzw. der „Agentur für Arbeit“ bzw. dem „Jobcenter“ kommt aber auch nicht in Frage, weil er mit dem Status des Experten, des Akademikers, des Mittelschichtlers und insbesondere mit dem der angeblich selbstständigen, formal gut gebildeten „power“-Frau, schwierig zu vereinbaren ist, bedeutet er doch, dass derjenige, der sich selbst als jemand verorten will, der „die Menschen“ beschreibt, berät, anleitet, erzieht, beurteilt, seinerseits beschrieben, beraten, angeleitet, ggf. erzogen, beurteilt wird – und dies angesichts schlechter Vermittlungschancen vermutlich für eine ziemlich lange Zeit.

Der Fehler am Bild: Alles Männer. Symbolische Erwerbstätigkeit ist eine Einrichtung vor allem für Frauen.

Die Flut von Instituten und An-Instituten, sogenannten Stiftungen, Beratungsstellen, Initiativen, Maßnahmen, Projekten etc., deren Finanzierung den Steuerzahlern aufgebürdet wird, ist m.E. ein direkter Ausdruck, wenn nicht ein direktes Ergebnis der Inflationierung von Bildungstiteln und der daraus folgenden Aufblähung der Mittelschicht bzw. derer, die den Anspruch erheben, ihr zuzugehören, sowie des Gender Mainstreamings, das mehr Personen auf Schreibtisch-Jobs hieven möchte, einfach, weil sie weiblich sind, und auch dann, wenn keine Nachfrage nach ihrer Tätigkeit besteht.

De facto handelt es sich bei den entsprechenden, häufig befristeten, Jobs vorrangig um eine Form symbolischer Erwerbstätigkeit, die Mittelschichtszugehörigkeit suggerieren und auf Rente und Krankengeld anrechenbare Zeiten sowie bezahlten Mutterschaftsurlaub und Elternzeiten produzieren soll, damit die symbolisch Erwerbstätigen dieselben Vorteile haben wie tatsächlich Erwerbstätige – ohne einen angebbaren und überprüfbaren Nutzen erbringen zu müssen.

Die „Karrieren“ symbolisch Erwerbstätiger beschränken sich auf ein Umher-Gereicht-Werden in immer demselben Netzwerk. Wer Glück hat, schafft es vom Projektmitarbeiter in einem befristeten Projekt über eine Sprecher-Tätigkeit für irgendeine Stiftung, irgendein Institut für irgendetwas zum Leiter derselben, wobei weder als Sprecher noch als Leiter Unabhängigkeit von politischem Willen besteht, der mehr oder weniger alle (relevanten) Entscheidungen vorwegnimmt. Wer Pech hat oder einfach dumm ist, läßt sich als Projektmitarbeiter in einem befristeten Projekt dazu verleiten, „die Menschen“ zu beschimpfen und zu beleidigen und findet sich vor Gericht wieder, vielleicht vorbestraft, so dass es schwierig wird, dieses klägliche Menschenopfer auch nur im eigenen Netzwerk symbolisch zu beschäftigen, sind solche Beschäftigungen doch gewöhnlich dem sogenannten Öffentlichen Dienst angelagert.

Die Zwangsfinanzierung symbolisch Erwerbstätiger durch den Steuerzahler ist de facto eine Finanzierung einer Variante des Arbeitslosengeldes, eine Art Hartz IV für Mittelschichtler und solche, die es gerne sein (oder bleiben) möchten. Es ist daher m.E. keine Überraschung, dass der Unmut unter „den Menschen“ gegenüber der zunehmenden Zahl von Akademisierten und „Experten“, deren Unterhalt sie finanzieren und von denen sie dann auch noch als bloße zu bemaßnahmende Verwaltungsmasse betrachtet und behandelt werden, immer größer wird. Wenn keine Wege gefunden werden, die künstlich geschaffene Mittelschicht entweder abzubauen oder nützlichen Beschäftigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt zuzuführen, wird sie demnächst nicht mehr finanzierbar sein, bzw. „die Menschen“ werden sie nicht weiter finanzieren können oder wollen, je nachdem, ob zuerst die Höhe der Steuerlast „die Menschen“ in den Ruin treibt oder der Ärger „der Menschen“ über die „Experten“ dazu führt, dass die finanzielle Aushaltung der symbolisch Erwerbstätigen politisch unmöglich wird. Ein „Klassenkampf 2.0“ zwischen sozusagen real Erwerbstätigen und bloß symbolisch Erwerbstätigen, die tatsächlich vollständig vom Steuerzahler finanziert werden, ist dann vielleicht unausweichlich.


Bis hier habe ich argumentiert, dass mit der Inflationierung von Bildungstiteln in Verbindung mit dem Gender Mainstreaming und einer hohen Staatsquote und der damit einhergehenden hohen Zahl an Menschen, die ein materielles Auskommen statt auf dem freien Arbeitsmarkt in Abhängigkeit vom Staat finden, eine riesige Zahl vom Staat und seinen unzähligen An-Instituten und Einrichtungen im Rahmen von eigens etablierten Projekten und dementsprechend Beschäftigter entstanden ist.

Diese Menschen verfügen über formale Qualifikationen, die nicht von inhaltlichen Qualifikationen oder Kompetenzen gedeckt sind, die sie auf dem freien Arbeitsmarkt vermittelbar machen würden, und sind daher in zweierlei Hinsicht prekär beschäftigt: zum einen sind ihre Anstellungsverhältnisse beim Staat oder seinen Einrichtungen oft befristete Anstellungsverhältnisse, zum anderen sind sie aufgrund ihrer Nicht-Vermittelbarkeit auf dem freien Arbeitsmarkt materiell direkt vom Staat abhängig und dementsprechend erpressbar. Sie stellen deshalb ein Prekariat dar, während sie sich gleichzeitig aufgrund formaler Bildungstitel und aufgrund ihrer überwiegenden Beschäftigung in Schreibtisch-Jobs, als Mittelschichtsangehörige statt als, sagen wir: Proletariat, verorten.

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De facto handelt es sich bei den entsprechenden, häufig befristeten, Jobs vorrangig um eine Form symbolischer Erwerbstätigkeit, die Mittelschichtszugehörigkeit suggerieren und auf Rente und Krankengeld anrechenbare Zeiten sowie bezahlten Mutterschaftsurlaub und Elternzeiten produzieren soll, damit die symbolisch Erwerbstätigen dieselben Vorteile haben wie tatsächlich Erwerbstätige – ohne einen angebbaren und überprüfbaren Nutzen erbringen zu müssen. Die Vermutung drängt sich auf, dass prekäre Beschäftigung bei gleichzeitiger Zurechnung zur Mittelschicht Statusinkonsistenz schafft, die in den prekären Beschäftigungsverhältnissen kompensiert werden, indem sich die prekär Beschäftigten als eine Art von Experten für Themen betrachten, die sie „den Menschen“ da draußen vermitteln müssten oder die sie ihnen aufoktroyieren müssten oder die sie ihnen gegenüber durchsetzen müssten. Man kann sagen, dass faktische Irrelevanz solcher Beschäftigungen durch ideologische Relevanz, die nur in der Vorstellung existiert, kompensiert wird.

Der „Klassenkampf 2.0“ besteht nun darin, dass die Schicht der prekär Beschäftigten, die sich der Mittelschicht zurechnen und ihren Mangel an Qualifikationen und ihre prekären Beschäftigungsverhältnisse sozusagen mit ideologisch basierter Überheblichkeit gegenüber „den Menschen“ kompensieren, vom Steuerzahler finanziert werden, hauptsächlich von solchen, die auf dem freien Arbeitsmarkt einer (tatsächlich) qualifizierten Beschäftigung nachgehen, sei es als Klempner, als Notarzt, als Ingenieur, als Einkäufer für ein Unternehmen o.a. Diese Menschen finanzieren nicht nur die prekär Beschäftigten, deren Tätigkeiten ihnen keinen Nutzen bringt; vielmehr entsteht ihnen durch die prekär Beschäftigten Schaden, weil sie „die Menschen“ sind, die die prekär vom Staat in seinen Einrichtungen Beschäftigten beraten, leiten, anweisen, ggf. sanktionieren zu müssen oder zu können meinen.

Der Klassenkampf 2.0 verschärft sich zusehens.

Erkennbar wird dies m.E. an den massiven Zensur-Bemühungen der letzten Jahre. Im Zuge der Inszenierung von Covid-19 als Bedrohung für die Existenz der Menschheit und entsprechend harscher staatlicher Maßnahmen, um der inszenierten Bedrohung Herr zu werden, ist nämlich nicht nur die Frontstellung zwischen Angehörigen staatlicher oder supranationaler Cliquen, Kommittees oder Einrichtungen einerseits und fachlich Qualifizierten außerhalb dieser Netzwerke andererseits deutlich erkennbar geworden. Auch die Zensur der fachlich Qualifizierten von „außerhalb“ mit anderer Auffassung als derjenigen, die in den Cliquen, Kommittees oder Einrichtungen gepflegt und beschlossen wurde, hat ein vorher ungekanntes Ausmaß und eine vorher ungekannte Unverhohlenheit angenommen.

Argumente, die gegen das im Zuge der Inszenierung Behauptete vorgebracht wurden – und sie wurden nahezu ausnahmslos von fachlich Qualifizierten von „außerhalb“, wie z.B. Sucharit Bhakdi, Aseem Malhotra oder Peter Schiermacher, vorgebracht – wurden und werden nicht diskutiert und ggf. anhand von belastbaren Daten als falsch erwiesen, sondern wurden und werden weiterhin von vornherein als „Mißinformation“ dargestellt, und diejenigen, die sie vorbringen, als „umstritten“ („controversial“, wie es im wikipedia für Aseem Malhotra heißt). YouTuber wie John Campbell vermeiden in ihren Beiträgen (auch heute noch) nach Kräften, auch nur das Wort „Impfung“ in den Mund zu nehmen, wenn sie für „gewisse Eingriffe“ negative Forschungsbefunde präsentieren, um einer Sperrung zum entgehen, die bezeichnenderweise regelmäßig ohne Angabe von spezifischen Gründen und bloß mit Verweise auf „community standards“ erfolgt.

Man kann also sagen, dass inzwischen jeder, der ein sachliches Argument vorbringt, das Vertreter des offiziellen Narrativs bzw. das von ihnen beschäftigte bzw. finanzierte Präkariat nicht entkräften können, zensiert wird oder mit Zensur bedroht wird. Es ist daher nicht übertrieben, wenn man als eine wichtige Dimension im Klassenkampf 2.0 den Kampf zwischen formaler Macht(position) und Wahrheit bzw. Wissen benennt.

Die materielle Existenz der vom Staat bzw. in offiziellen Einrichtungen – oft prekär – Beschäftigten hängt davon ab, dass sie sich für die Verbreitung einer bestimmten Erzählung einsetzen, sich regelrecht verdingen, so dass sie selbst dann, wenn sie über fachliche Qualifikationen verfügen bzw. über solche, die ausreichend sind, um einen Sachverhalt in Übereinstimmung mit den bekannten Tatsachen zu beurteilen, nicht wagen, die entsprechende Beurteilung zu äußern. Ein großer Teil derer, die von Staates Gnaden im Dienst der Verbreitung einer bestimmten Erzählung oder der Bekämpfung von Gegenargumenten oder anderen Ansichten stehen, verfügt aber gar nicht über die notwendigen Qualifikationen (aus oben angesprochenen Gründen) und neigt dazu zu meinen, dass eine falsche Einschätzung auf irgendeine Weise dadurch richtig würde, dass sie von einer formalen Position aus verkündet wird.

Dies erklärt, warum es nicht passiert, dass von einer einmal von irgendeiner formalen Position aus verkündeten Auffassung offiziell, d.h. wieder von einer formalen Position aus, eingeräumt wird, dass diese Auffassung falsch ist oder war oder inzwischen als falsch erwiesen ist: Es ist nicht so, dass in formalen Positionen „Experten“ säßen oder Leute, die auf „Experten“ Zugriff hätten und deshalb das von formalen Positionen aus Verkündete richtig oder mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig sei; vielmehr erhebt alles, was von einer formalen Position aus verkündet wird, Anspruch auf Richtigkeit, eben kraft Position, eben weil es von dort aus verkündet wird oder wurde. Man sagt dem Kaiser nicht, dass er keine Kleider anhat, weil er der Kaiser ist, nicht deshalb, weil er tatsächlich Kleider anhätte (oder wenigstens Unterwäsche). Widerspruch ist im Klassenkampf 2.0 eine Majestätsbeleidigung, kein Anlass für eine sachliche Diskussion, in der sich nach Lage der Dinge die gegenüber den Qualifizierten von „außerhalb“ überwiegend niedriger Qualifizierten in staatlicher Abhängigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht werden durchsetzen können.

Daran, dass der Kaiser keine Kleider anhat, ändert das Verbot, solches zu äußern, nichts; anders gesagt: man kann die Beschreibung der Realität zensieren oder verbieten, aber nicht die Realität selbst; sie ist da, und sie ist wie sie ist. Auch dann, wenn wir alle bloß Gehirne in Lösungen wären und wir uns bunte Welten, die wir durchreisen, vorstellen würden, wäre eben das die Realität: dass wir Gehirne in Lösungen sind, die sich das Durchreisen bunter Welten vorstellen. Egal, wie real uns die vorgestellten Reisen vorkämen, es wären doch nur Vorstellungen von Reisen, nicht die Realität.

Man kann es anscheinend nicht oft genug sagen: Es gibt kein Entkommen von der Realität, keine irgendwie alternative Realität; es gibt nur die Realität in der Einzahl. Die Realität stört sich nicht an irgendwelchen offiziellen Erzählungen. Sie kommt ohne sie aus, ohne Menschen, ohne Staaten, ohne Regierungen. Umgekehrt ist das nicht der Fall: wir können nicht überleben und ebenso wenig unsere Institutionen, wenn wir die Realität nicht als solche anerkennen und in ihr und angesichts ihrer zu handeln versuchen. Und weil das so ist, bleibt die Realität uns allen zumindest in ihren Grundzügen nicht lange verborgen.

Solche gesellschaftlichen Verhältnisse wie wir sie derzeit durch „Klassenkampf 2.0“ beschreiben können, sind für eine Demokratie zunächst zerstörerisch: Je mehr es politisch gewünscht oder notwendig ist, Standards, insbeondere Bildungsstandards, abzusenken und Bildungstitel zu inflationieren, damit eine immer größere Menge bloß formal Gebildeter in prekäre Beschäftigungsverhältnisse beim Staat oder seinen Einrichtungen gebracht werden kann, um Widerspruchspotenzial zu kanalisieren und erfolgenden Widerspruch von „außerhalb“ zu bekämpfen, desto besser erkennbar werden der nunmehr vergleichsweise niedrige Standard, die mangelnde Qualifikation beim Staat oder seinen Einrichtungen Beschäftigter und die hohe Wahrscheinlichkeit, dass von formalen Positionen aus Falsches als richtig dargestellt wird. Respekt vor formalen Positionen (geschweige denn: ihren jeweiligen Inhabern) wird immer geringer, je mehr Inhaber formaler Positionen, ob dieser Offensichtlichkeiten in die Defensive gedrängt, auf Respekt pochen. Und weil er aus sachlichen Gründen immer geringer wird, deshalb fühlen sich Inhaber formaler Positionen dazu gedrängt – und aus unbekannten Gründen berechtigt –, Zensur zu üben, Rechtsmittel zu missbrauchen, oder eigens Gesetze zu schaffen, die Kritik an ihnen kriminalisieren.

Kurz: In solchen Verhältnissen wird der Staat ein totalitärer, der von Abschreckung und Strafe lebt, solange nicht hinreichend viele autoritäre Persönlichkeiten im zweckentfremdeten Bildungssystem herangezogen wurden, die Abschreckung und Strafe weitgehend überflüssig machen würden. Mit der Kultivierung autoritäter Persönlichkeiten wird das Problem jedoch nur verschärft, denn autoritäre Persönlichkeiten haben naturgemäß „Schlagseite“ in Richtung derer, die sie als Autoritäten ansehen, und haben deshalb wenig Neugier – sie ist gefährlich, könnte sie doch auf Neues, Ungewohntes oder der Erzählung Widersprechendes verweisen – und deshalb wiederum vergleichsweise wenig Wissen und deshalb ein geringes Urteilsvermögen. Und dies alles führt dazu, dass diejenigen „außerhalb“ eine höhere Chance haben, innovativ zu wirken, Wissen anzusammeln, ein besseres Urteilsvermögen zu entwickeln – und damit: Dinge häufiger korrekt einschätzen oder beurteilen zu können.

Wenn sich die Erkenntnis, dass sich innerhalb staatlicher Einrichtungen kaum mehr relevantes Wissen (oder nur sozialer Status) erwerben lässt, in großen Teilen der Bevölkerung durchsetzt, befördert das das Lernen in anderen Konstellationen und autodiaktisches Lernen, und dies bedeutet: vom Staat nicht kontrolliertes und nicht kontrollierbares Lernen, sowie die Suche nach Beschäftigungen außerhalb staatlicher Einrichtungen. Man kann in diesem Zusammenhang mit einer Demokratisierung des Lernens und des Wissens sprechen. In der Bevölkerung vorhandenes relevantes und wahrscheinlich zunehmend auf dem Arbeitsmarkt gefragtes Wissen ist in der Realität bzw. für das Leben in der Realität wichtig, während das, was als Wissen von formalen Positionen aus verkündet wird und verbreitet werden soll, das ist, was man – in Variation von der Rede von der bloß akademischen Frage – als bloß ideologische Frage bezeichnen könnte. Kraft formaler Machtposition lässt sich zunehmend nur solches, lebenspraktisch mehr oder weniger irrelevantes, Wissen verbreiten, während sich relevante Macht, die auf lebenspraktisch relevantem Wissen basiert, noch mehr als bereits jetzt außerhalb staatlicher Einrichtungen bzw. von ihm „geförderten“ Einrichtungen konzentrieren wird.

An irgendeinem Punkt ist die Kluft zwischen formaler Machtposition und Macht aufgrund von Wissen so groß geworden, dass der Zustand unhaltbar wird bzw. aufgelöst werden muss. Dieser Zustand zeichnet sich m.E. mit Bezug auf die Inszenierung menschengemachten Klimawandels ab. Die Behauptung eines nennenswerten menschengemachten Klimawandels samt fataler Folgen von formalen Positionen aus steht so sehr im Gegensatz zur beobachtbaren Realität, und die von formalen Positionen aus aufoktroyierten „net zero“-Politiken verursachen in der Realität so viel Schaden für die gesamte Bevölkerung – während sie für sie keinerlei Nutzen produzieren, sondern nur der Windrad- und Solarpanel-Industrie nutzt, die ihrerseits u.a. die Artenvielfalt gefährden und nicht nur das, aber das wäre Stoff für einen eigenen Beitrag –, dass ein enormer Druck daraufhin entstanden ist, der formalen Macht gegenüber wieder Wissen bzw. Wahrheit zur Geltung zu bringen.

Schon jetzt können wir Demonstrationen und Nicht-Kooperation auf breiter Front beobachten. Die Nicht-Kooperation ist gerade dabei, sich von einer jeweils individuellen zu einer systematischen bzw. organisierten zu entwickeln. Wir finden Zusammenschlüsse von Menschen zwecks Nicht-Kooperation und gegenseitiger Hilfeleistung auf Gemeindeebene (wenn sie z.B. eine Art Demonstrations-Schichten einrichten, in denen sie sich mit dem Demonstieren z.B. vor Hotels, in denen illegal Eingereiste untergebracht sind, abwechseln), wir finden sie in anonymer Form in Gestalt von Fonds zur gegenseitigen finanziellen Hilfe im Fall von Verfolgung durch den Staat, wir finden die allem Anschein nach stetig wachsende „Prepper“-Bewegung (abgeleitet von „prepare“, d.h. „sich vorbereiten“), die ihrerseits verwandt ist mit einer Bewegung „to live off the grid“, was man im Deutschen vielleicht am besten als eine Bewegung von „Aussteigern“ übersetzt; so z.B. in Kanada, wo man immer häufiger auf Holzhütten oder Wohnwagen an eingiermaßen entlegenen oder unzugänglichen Stellen trifft, in denen Menschen ihren festen Lebensmittelpunkt eingerichtet haben – ohne ihre Kinder zur Schule zu schicken, Steuern zu bezahlen, etc.

Dies alles dürfte erst der Anfang sein. Niemand weiß derzeit, wann und auf welchen Wegen wir wieder in einer demokratischen Gesellschaft zusammenleben können, d.h. in einer Gesellschaft, in der der Bürger der Souverän ist. Aber hoffen wir, dass am Ende dieses umfassenden Prozesses der Nicht-Kooperation ein reformiertes politisches System stehen wird, das Demokratie nicht nur verbal verpflichtet ist, und eine Gesellschaft, in der die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit durch vollumfängliche Geltung des Leistungsprinzips weitgehend überbrückt werden kann.

Möglich wird ein solches „neues Zusammenleben“ nur in einer grundauf veränderten Gesellschaft, in der für die meisten der heutigen „Parteien“, die sich zu reinen Schnorrervereinigungen an der Produktivität der arbeitenden Bevölkerung entwickelt haben, kein Platz sein wird.


Literatur:

Goldthorpe, John H., 2000: On Sociology: Numbers, Narratives, and the Integration of Research and Theory. Oxford: Oxford University Press.

Nollmann, Gerd (Hrsg.): Sozialstruktur und Gesellschaftsanalyse: Sozialwissenschaftliche Forschung zwischen Daten, Methoden und Begriffen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

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2Comments

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  1. 1
    Bill Miller

    Diese mittelintelligenten Personen in den BS-Jobs fehlen dann als gute Krankenschwestern, Arbeiter o.ä.
    Zum Ausgleich werden dann subintelligente Menschen aus den Shitholes der Welt importiert.
    Die wollen/können aber erst recht nicht arbeiten und brauchen daher wieder zusätzliche Betreuung.
    Die dann wieder BS-Jobs machen.
    Ad libitum fortzusetzen bis zum Kollaps.

  2. 2
    ERINNERUNG

    Im Vorwort „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie“ von Robert Michels, Leipzig, 1911, Verlag Dr. W. Klinkhardt, steht:
    „..Für solche – zu jeder wissenschaftlichen Tätigkeit von vornherein untaugliche – Personen wurden die in beifolgenden Blättern niedergelegten, in jahrelangen Beobachtungen und Studien ausgereiften Grundzüge der Lehre vom inneren Parteiwesen nicht vefaßt.“

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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