Vater und Sohn, Sajid und Naveed Akram, der Vater aus Pakistan, der Sohn gebürtiger Australier, so ist mittlerweile bekannt, haben am 14. Dezember 2025 15 Menschen erschossen und rund 40 verletzt. Die Polizei wiederum hat Sajid erschossen, während Naveed verletzt wurde und im Krankenhaus seinem Prozess entgegensieht.
Sajid Akram kam 1998 nach Australien, ein Studentenvisa hat ihm die Einreise ermöglicht. Aber offenkundig war Sajid nicht der emsige Student, den das Visa nahelegt, denn bereits 2001 ist er auf ein Partnervisa umgestiegen, quasi als Huckepack seiner Frau in Australien verblieben, wo er einen Obst- und Gemüsehandel im Südwesten von Sydney eröffnet hat. Zwischen Rosenkohl und Squash ist ihm dann offenkundig die Idee gekommen, er könne so viele Juden wie nur möglich erschießen…
Oder spielt sein Sohn eine Rolle bei der Frage, wie Sajid Akram zum Mörder werden konnte?
Naveed Akram wird von seinen Arbeitskollegen als komischer, zurückhaltender Typ beschrieben, der für sich geblieben ist, an keinerlei sozialen Aktivitäten teilgenommen hat. Naveed hat als Maurer gearbeitet, ehe eine Handverletzung die Ausübung seines Berufs, nicht aber das Ziehen eines Abzugs verunmöglicht hat. 2019 ist der Australische Sicherheitsdienst „ASIO“ (Australian Security and Intelligence Organisation) auf Naveed aufmerksam geworden, weil er Kontakt zur Gruppe von Isaac El Matari hatte, Matari ist der Anführer einer Niederlassung von ISIS in Sydney.
Ja, Sie haben richtig gelesen: Eine Niederlassung von ISIS in Sydney, unter den Augen der ASIO und offenkundig mit Methoden der Rekrutierung und Radikalisierung, die ASIO vollkommen unbekannt sind. Entsprechend hat ASIO Naveed Akram sechs Monate beobachtet und geprüft und dann als UNGEFÄHRLICH eingestuft.
So kann man sich irren.
Aber Irren ist in der Zeit der ideologischen Verblödung, in der wir leben, die vorherrschende Methode, die Lösung von Problemen zu umgehen und so kann ein Anthony Albanese (der Prime Minister Australiens, ein Linker) öffentlich von sich geben, dass die Radikalisierung der Akrams ONLINE stattgefunden haben müsse. Manchen Leuten kann man einen Zettel auf das Brett vor ihrem Kopf nageln und sie behaupten immer noch, es sei anders. Sein eigener Sicherheitsdienst hat OFFLINE-Verbindungen von Akram geprüft. Aber Albanese behauptet ONLINE-Radikalisierung. Immerhin räumt er ein, Horden von Antisemiten, die durch Sydney und Melbourne ziehen und in westlichen Staaten rund um den Globus zu einer abnormalen Erscheinung geworden sind, könnten zur Radikalisierung beigetragen haben, mit ihren Rufen von „GAS THE JEWS“ (Sydney) oder „from the river to the sea“ oder ihrer Hoffnung auf eine „global intefada“.
Dass derartige öffentliche Bekundung der eigenen Freude und Hoffnung darüber, dass andere Menschen zum Gegenstand deren Leben bedrohender Handlungen werden, dann, wenn sie nicht mit aller Gewalt der Ordnungsmächte eines Staates bekämpft werden, genau den Möglichkeitsraum schaffen, in dem Leute wie die Akrams dann gedeihen und aus dem sie ihre Legitimation nehmen, das scheint Herrn Albanese zwar zu dämmern, aber die Konsequenz daraus, dass nicht zuletzt seine Regierung, wie die Regierung von Herr Starmer, die durch ihre Duldung öffentlich zelebrierten Antisemitismus, den Möglichkeitsraum für Anschläge wie den vom gestrigen Tag geschaffen haben, diese Konsequenz mag Albanese nicht zu ziehen. Lieber wärmt er die olle Kamelle von der ONLINE-Radikalisierung auf…
Die eigentliche Frage, die sich im Zusammenhang mit den Akrams stellt: Was ist nur aus der Integration geworden? Wie kann es sein, dass sich Leute, die in einem westlichen Land wie Australien geboren werden, ein Land, das zumindest in der Vergangenheit den Werten und Normen von Freiheit und Aufklärung verpflichtet war, an Ideologien (Religion ist eine Variante von Ideologie) orientieren, die im Widerspruch zu dem stehen, was in der Nation „Australien“ als Wertgrundlage des eigenen Staates zumindest in der Vergangenheit galt? Wie kann erklärt werden, dass ein Gemüsehändler und sein Sohn in einer Parallelgesellschaft leben, in der sie den Wunsch „erinnert zu werden“ formulieren und das Mittel dazu, „MORD“ aus einem offenkundig verfügbaren Repertoir wählen?
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Sind westliche Gesellschaften mittlerweile so schwach, ihre Polit-Darsteller so rückgratlos, dass die angeblichen westlichen Werte nicht einmal mehr gegen Gemüsehändler durchgesetzt werden können, so schwach, dass sie nicht einmal mehr von einem Gemüsehändler und seinem arbeitslosen Sohn ernstgenommen werden, so irrelevant, dass eine in Sydney agierende ISIS-Zelle sie unter den Augen des Australischen Sicherheitsdienstes schlicht umgehen kann – dokumentiert in der ISIS-Fahne, die im Auto von Vater und Sohn Akram gefunden wurde?
Das Problem, vor dem westliche Staaten stehen hat mindestens so viel mit radikalen Muslimen zu tun, wie es mit einer feigen und inkompetenten Polit-Kaste voller Narzissten, deren Selbstdarstellung am ersten Steinchen in ihrem Weg zu scheitern droht, zu tun hat.
Und nein: Es ist nicht DER ISLAM.
Nicht DER ISLAM ist das Problem.
Eine abstruse Vorstellung von Leuten, die offenkundig der Ansicht sind, eine Ideologie, ein Buch, irgendetwas Kodifiziertes, das irgend ein Hempel vor Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden zusammengepinselt hat, verdichte sich zu einem eigenständigen Akteur, der wiederum so mächtig ist, dass er Milliarden Menschen auszurichten und zu lenken in der Lage ist.
Dass ein solches kollektives Denken die Grundlage ist, auf der alle Extremismen dieser Welt bislang gewachsen sind, sollte offenkundig sein, denn alle Extremismen teilen die Abneigung gegenüber dem INDIVIDUUM, dem lumpigen Individuum, wie es Engels in seiner unendlichen Dummheit einst formuliert hat. All diese kollektiven Ideologien verweigern dem Individuum jede Willensfreiheit und jede freie Entscheidung, machen es zur Marionette am Faden des Kollektivs oder zum Glied im Organismus „Staat“.
Interessanter Weise sind diejenigen, die anderen die kollektive Steuerung durch dunkle Mächte, Ideologien, Religionen unterstellen, gemeinhin der Ansicht, eine Ausnahme darzustellen, was sie schon deshalb müssen, weil man sie sonst fragen müsste, welche kollektive Ideologie sie gerade leitet und ihnen vorgibt, bei anderen zu behaupten, was bei ihnen selbst gegeben ist.
Letztlich entscheidet immer ein individueller Mensch.
Letztlich haben sich Sajid und Naveed Ahram aus eigenen Stücken dazu entschlossen, einen Terrorakt auszuführen, denselben geplant, die Planung umgesetzt und tatsächlich Menschen erschossen.
Letztlich handelt immer ein individueller Mensch und nicht eine Ideologie.
Letztlich sind die Ideologien, die individuelle Menschen steuern sollen, lediglich ein Deckblatt, um die Tatsache zu vertuschen, dass bösartige, gestörte, psychopathische Menschen, von denen es viele gibt, nach geeigneten Ideologien, Religionen oder sonstigen „kollektiven Schutzbehauptungen“ suchen, mit denen sie ihre eigenen Taten rechtfertigen und die eigene Bösartigkeit legitimieren können.
Es mag sein, dass manche Ideologie geschrieben wurden, um genau diesen Schutzmantel zum Ausleben von Bösartigkeit bereit zu stellen, Sozialismus und Kommunismus, die an Neid und Missgunst appellieren, vermitteln auf jeden Fall diesen Eindruck.
Aber das ändert nichts daran, dass erst ein Bösartiger benötigt wird, um unter einem Deckmantel seine Bösartigkeit auszuleben.
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Endlich bin ich mal nicht Ihrer Meinung, Herr Klein. Ich sehe das ganz schlicht: Schuld ist individuell, aber manche Ideologien begünstigen nun mal destruktive Handlungen. Ich halte es eher für abstrus, diese begünstigenden Wirkungen gegen die Tatsache, dass Schuld immer individuell ist, gegeneinander in ein sich ausschließendes Verhältnis zu bringen. Aber vielleicht habe ich Sie auch nur mißverstanden. In diese „kollektiven Schutzbehauptungen“ wächst im Falle des Islam der Mensch pervers-natürlich hinein. Deshalb muss man diese Ideologie MITverantwortlich machen für diese Ausbrüche von Glaubensfanatismus.
Ich sehe es auch so, es gibt ganz klar eine Wechselwirkung: Gewaltaffine Menschen suchen sich Gewalt-legitimierende Ideologien und manche Ideologien legitimieren Gewalt zur Durchsetzung „höherer“ Ziele. In der Regel treffen Menschen in ihrem Wertesystem richtige Entscheidungen. Welche Handlung als „richtig“ wahrgenommen wird, wird von der erwarteten Reaktion des sozialen Umfelds bestimmt. Damit ist der Islam mit verantwortlich. Nicht das Buch, sondern die Imame, die zur Gewalt aufrufen und die Mitgläubigen, die nicht Protestieren wenn mal wieder im Namen des Glaubens Gewalt ausgeübt wird. Also der Islam wie er gelebt wird.
Ich möchte das Buch selber nun wirklich nicht aus der Verantwortung nehmen. Die Salafisten sagen glaube ich leider zu Recht, dass sie den Koran lediglich wortgetreu auslegen. Er ist, soweit ich weiß, primär keine philosophisch inspirierte Schrift, sondern als herrschaftssichernde Anleitung eines Kriegsherrn konzipiert worden. Der mittelalterliche Klerus musste die Botschaft der Bibel pervertieren, um sie herrschaftssichernd auslegen zu können, beim Koran hätten sie das nicht gemusst. Was gegen den Koran zu sagen, ist ja leider mittlerweile gefährlich geworden, zuletzt durfte es Michael Stürzenberger erleben. Aber was nützen solche kritischen Bestandsaufnahmen, wenn allein demografisch der Zug schon abgefahren ist. Beiseitetreten und zugucken..
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In den ersten Artikeln über den Anschlag war von einen Scheich Naveed Akram die rede. Fand ich irgendwie fast schon witzig.
Endlich bin ich mal nicht Ihrer Meinung, Herr Klein. Ich sehe das ganz schlicht: Schuld ist individuell, aber manche Ideologien begünstigen nun mal destruktive Handlungen. Ich halte es eher für abstrus, diese begünstigenden Wirkungen gegen die Tatsache, dass Schuld immer individuell ist, gegeneinander in ein sich ausschließendes Verhältnis zu bringen. Aber vielleicht habe ich Sie auch nur mißverstanden. In diese „kollektiven Schutzbehauptungen“ wächst im Falle des Islam der Mensch pervers-natürlich hinein. Deshalb muss man diese Ideologie MITverantwortlich machen für diese Ausbrüche von Glaubensfanatismus.
Ich sehe es auch so, es gibt ganz klar eine Wechselwirkung: Gewaltaffine Menschen suchen sich Gewalt-legitimierende Ideologien und manche Ideologien legitimieren Gewalt zur Durchsetzung „höherer“ Ziele. In der Regel treffen Menschen in ihrem Wertesystem richtige Entscheidungen. Welche Handlung als „richtig“ wahrgenommen wird, wird von der erwarteten Reaktion des sozialen Umfelds bestimmt. Damit ist der Islam mit verantwortlich. Nicht das Buch, sondern die Imame, die zur Gewalt aufrufen und die Mitgläubigen, die nicht Protestieren wenn mal wieder im Namen des Glaubens Gewalt ausgeübt wird. Also der Islam wie er gelebt wird.
Ich möchte das Buch selber nun wirklich nicht aus der Verantwortung nehmen. Die Salafisten sagen glaube ich leider zu Recht, dass sie den Koran lediglich wortgetreu auslegen. Er ist, soweit ich weiß, primär keine philosophisch inspirierte Schrift, sondern als herrschaftssichernde Anleitung eines Kriegsherrn konzipiert worden. Der mittelalterliche Klerus musste die Botschaft der Bibel pervertieren, um sie herrschaftssichernd auslegen zu können, beim Koran hätten sie das nicht gemusst. Was gegen den Koran zu sagen, ist ja leider mittlerweile gefährlich geworden, zuletzt durfte es Michael Stürzenberger erleben. Aber was nützen solche kritischen Bestandsaufnahmen, wenn allein demografisch der Zug schon abgefahren ist. Beiseitetreten und zugucken..