Was ein Kult ist, wie mächtig der Glaube ist, auf dessen Grundlage ein Kult geformt wird, das kann man derzeit wieder bewundern: Kaum ist es warm, kaum gibt es ein paar Tage „Hitze“ und schon drehen die Klimakultisten am Rad und tun das, was sie am liebsten tun: Sich in ihrer morbiden Phantasie eine Klima-Katastrophe ausmalen:
Die nächste Stufe, die wir im Sommer erreichen, ist schwarz-graue Asche, zu der wir alle geworden sind.
Hätte man mir vor 25 Jahren gesagt, eine solche Form der kollektiven Hysterie, wie wir sie derzeit erleben, sei möglich, ich hätte es für Unfug gehalten. Der Glaube an Menschen als vernunftbegabte Wesen war damals noch zu stark. Er ist es nicht mehr. Wenn ich Tweets, wie den abgebildeten, von denen X derzeit überschwemmt wird, sehe, dann habe ich ernsthafte Zweifel daran, dass Menschen ein Projekt sind, das auf Vernunft und Rationalität gebaut ist. Es scheint eher ein Projekt zu sein, das die Möglichkeit ausloten soll, psychische Defizite per Glaubensakt zu bekämpfen.
Seit wir die beiden folgenden Beiträge auf ScienceFiles veröffentlicht haben, in denen wir zeigen, dass nicht nur eines, sondern alle Klimamodelle falsch sind, und die Arbeit von Nikolov und Zeller, die zeigen, dass es keinen Treibhauseffekt gibt, der das Erdklima treibt, Erwärmung vielmehr eine Funktion von geringer werdender Wolkendichte und Oberflächendruck ist, besprochen haben, haben uns einige, sagen wir „Widersprüche“ erreicht, die man in zwei Klassen zusammenfassen kann:
- Modelle seien nicht, wie in unserem ersten Beitrag ausgeführt, nutzlos, um die Zukunft vorherzusagen. Z.B. seien physikalische Modelle, die die Planetenbewegung vorhersagen, sehr genau und selbst wenn Klimamodelle falsch seinen, seien doch nützlich, um etwas über das Klima zu lernen.
- Es werde wärmer und deshalb müsse es einen Treibhauseffekt geben und CO2 und andere Treibhausgase dafür verantwortlich sein.
Beginnen wir hinten. Das geht schneller.
Niemand bestreitet, dass es wärmer wird. Die Messungen, die in der Troposphäre von Roy Spencer und seinem Team durchgeführt werden, zeigt einen leichten Anstieg der Erdtemperaturen – was auch immer das bedeuten mag. Das ist gut so, denn alles andere wäre bedenklich, befinden wir uns doch in einer Zwischeneiszeit, in der man erwarten kann und hoffen muss, dass die Temperaturen steigen. Seit dem Ende der kleinen Eiszeit um 1850 steigen die Temperaturen, aber sie steigen relativ moderat und liegen derzeit bei im Jahresdurchschnitt 15 Grad Celsius.
Die heutigen Temperaturen liegen damit fast 10 Grad unter denen des gesamten Phanerozoikums. Das Phanerozoikum reicht von heute aus gesehen rund 541 Millionen Jahre in die Vergangenheit und war in der Regel mit einem Temperaturdurchschnitt von 18 bis 26 Grad per annum deutlich wärmer…
Vor rund 34 Millionen Jahren ist die Antarktis vereist. Sie ist auch heute noch vereist. In den letzten 2,58 Millionen Jahren wird die Erde durch eine Abfolge von eisigen Klimaphasen mit kurzen warmen Zwischeneiszeiten, in einer davon befinden wir uns seit 11.700 Jahren. bestimmt. Die oben angesprochene kleine Eiszeit beschreibt eine Phase regionaler Abkühlung, die etwa von 1300 bis 1850 andauert und im Wesentlichen Vulkanausbrüche zur Ursache hat (etwa den Ausbruch des Samals in Indonesien 1257). Mit den Ausbrüchen gelangten Sulfataerosole in die Stratosphäre, Sulfataerosole reflektieren eintreffende Sonnenstrahlung ins All zurück und sorgen für Abkühlung. Das erhöhte Aufkommen von Sulfataerosolen in der Stratosphöre fällt mit mehreren Sonnenminima zusammen, am deutlichsten im Maunder-Minimum ausgeprägt (1640 bis 1715). Ein Sonnenminimum bezeichnet eine Phase, in der die Sonne fast vollständig ohne Sonnenflecken ist, damit ausgezeichnete, vergleichsweise geringe Aktivität führt zu einer Reduktion der ausgehenden und auf der Erde auftrefenden Sonnenstrahlung.
All das hat zu einer Abkühlung geführt, einer kleinen Eiszeit, die um rund 1850 ihr Ende gefunden hat. Seither steigen die Temperaturen wieder an, zum Glück für Mensch, Tier und Pflanzen und zum Ärger der Mitglieder einer morbiden Weltuntergangssekte, die es psychologisch nicht verkraften, wenn es anderen Menschen gut geht.
Kurz: Niemand bestreitet, dass es wärmer wird. Die Erwärmung ist Teil eines natürlichen Zyklus, Ergebnis natürlicher Variabilität, sie hat überhaupt nichts mit CO2 zu tun. Wer behaupten will, CO2 sei die Ursache der Erwärmung, wird den Nachweis der behaupteten Kausalität erbringen müssen. Bislang fehlt dieser Nachweis. Statt dessen gibt es mittlerweile Legionen von Studien, die zeigen, dass Erwärmung und CO2 nichts miteinander zu tun haben, eine Erhöhung von CO2 in der Atmosphäre einer Erwärmung stets nachgefolgt ist und somit nicht kausal für die Erwärmung sein kann.
Es wäre der Diskussion schon viel geholfen, wenn diejenigen, die unbedingt an die Bedeutung von Menschen glauben und daraus deren Verantwortung für einen Klimawandel ableiten wollen, die eigentlich einfache intellektuelle Aufgabe meistern würden, zwischen einer beobachtbaren Entwicklung (es wird wärmer) und deren Ursache zu unterscheiden.
SciFi-Supt
Das bringt uns zum ersten „Einwand“: Modelle, auch wenn sie falsch seien, führten dazu, dass man lernen kann. Das ist richtig. Ohne Abweichungen von Vorhersagen können Fehler im Modell nicht entdeckt werden. Indes, dieses Vorgehen setzt eine unabhängige Prüfung voraus, kein teleologisches Vorgehen, wie es bei Klimamodellen der Fall ist. Alle Klimamodelle beruhen auf der Annahme, dass es einen Einfluss menschlichen Ursprungs auf das Klima gibt. Keines hat je versucht, die Temperaturentwicklung unabhängig von menschlichem Einfluss zu modellieren. Damit sind Modelle nutzlos, denn sie dienen nur der Anleitung zur ideologischen Anwendung. Es gibt keine Theorie dahinter, die geprüft werden soll und bei Falsifikation modifiziert oder verworfen werden muss. Die Annahmen in Klimamodellen wurden obschon die Modelle auf heftige Gegenwehr der Realität treffen, kaum verändert, geschweige denn, dass die Annahme, Menschen seien für Klimawandel verantwortlich, je wäre fallen gelassen worden. Die Annahme ist integraler Bestandteil von Modell und Ideologie. Sie ist Voraussetzung, Prämisse der Modelle, der menschliche Einfluss, soll modelliert werden und damit die Auswirkung von etwas gezeigt werden, von dem erst noch zu zeigen wäre, dass es überhaupt einen Einfluss hat.
Das ist klassischer ideologischer Missbrauch wissenschaftlicher Methoden.
Modelle sind nicht dazu da, Auswirkungen von Annahmen aufzuzeigen, die als sakrosankt gesetzt und von jeder Widerlegung ausgenommen sind. Modelle sind auch nicht dazu da, die Zukunft vorherzusagen. Wer denkt, er könne mit Modellen die Zukunft vorhersagen, der hat die grundlegende Idee von Modellen, THEORIENTEST, nicht verstanden. Modelle können bestenfalls probabilistische Anhaltspunkte über zu erwartende Entwicklung geben. Ihre Sicherheit ist probabilistisch, also unsicher mit dem Grad der angenommenen Wahrscheinlichkeit. Schließlich sind Modelle keine geschlossenen Universen. Die Einflussfaktoren, die in Modellen berücksichtigt werden, um ein Phänomen in der Umwelt zu erklären, sind gemeinhin nicht vollständig, schon weil Menschen nicht allwissend sind, wären sie es, sie benötigten keine Modelle. Weil Modelle nicht vollständig sind und sein können, können sie auch die Zukunft nicht vorhersagen.
Eine relativ genaue Vorhersage ist bestenfalls in relativ geschlossenen Systemen, die sich regulär verhalten, möglich. Etwa für Planeten, die auf festen Bahnen um eine Sonne kreisen. Indes, auch deren Flugbahnen weichen zuweilen von der berechneten Flugbahn ab, woraus gemeinhin die Existenz eines bislang noch nicht entdeckten anderen Himmelskörpers geschlossen wird. In dieser Hinsicht kann man aus einem „falschen“ Modell, aus einer falschen Modellvorhersage etwas lernen, wobei wir darüber streiten können, ob es sich bei der Vorhersage von Planetenbahnen um ein Modell handelt oder eine Ableitung aus einem mathematischen Gesetz.
Indes, die Modelle, von denen wir reden, Klimamodelle, haben ein chaotisches System zum Gegenstand, für das es nicht einmal möglich ist, das Wetter für eine Woche im voraus korrekt vorherzusagen. Sie umfassen unzählige falsche Annahmen, viele geschätzte Parameter, die je nach Qualität der Schätzung daneben liegen und nicht zuletzt Fehlstellen, die sich aus Einflussfaktoren ergeben, die nicht korrekt modellierbar sind oder aus Einflussfaktoren, die bislang unbekannt sind.
Darüber kann man nicht streiten.
Das ist Fakt.
Und weil dem so ist, kann man aus Klimamodellen meist nur lernen, dass sie falsch sind, aber nicht, warum sie falsch sind. Wer auf falschen Modellen die Zukunft vorhersagen will, der gleicht demjenigen, der die Lottozahlen der nächsten Woche auf Basis aller vergangenen Ziehungen vorhersagen will.
Würden Sie ihren Besitz auf die vorhergesagten Lottozahlen wetten?
