Trumpastrophy: Das Ende der Welt naht!

Ist es nicht amüsant zu beobachten, wie Donald Trump diejenigen aufmischt, die sich für politisches Establishment halten? Selbst Hüllen wie Jean-Claude Juncker, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie ohne Äthanol überhaupt angetrieben werden können, sind in Bewegung oder in Wallung, je nachdem.

framingGemeinsam mit der öffentlich-rechtlich inszenierten Hysterie-Orgie, die zwischen Weltuntergangsstimmung und „viel wird sich nicht ändern“ oszilliert, gehört Jean-Claude Juncker zu denjenigen, die aufgeschreckt sind, ob der Tatsache, dass da einer Präsident geworden ist, der nicht nur tut, was er seinen Wählern versprochen hat, sondern auch einer, der offensichtlich keiner von ihnen ist – ein Außenseiter.

Und er hat es getan: Er hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt.

Es ist wohltuend.

So wohltuend, dass man fast denkt, man könne den Blick, weg von der Hysterie und den Weltuntergangsszenarios, die nun simuliert werden, wieder auf die Fakten richten.

Welche Fakten?
Diese Fakten:

Niemand bestreitet, dass es einen Klimawandel gibt. Seit es die Erde gibt, hat sich das Klima gewandelt.

Der Streit wird darüber geführt, ob der Klimawandel, der derzeit zu beobachten ist, (zu nennenswerten Anteilen) von Menschen verursacht wird/wurde oder nicht.

Die Fürsprecher des menschengemachten Klimawandels stützen sich auf Simulationsmodelle. Mit Simulationsmodellen verbinden sich eine Vielzahl von Problemen. Eines besteht darin, dass man Parameter spezifizieren muss, also willkürlich oder mehr oder weniger informiert setzen muss. Bereits ein kleiner Unterschied ein paar Stellen hinter dem Komma eines Parameters kann die Ergebnisse der Simulation völlig verändern. Edward Lorenz hat darüber publiziert und den so genannten Butterfly Effekt populär gemacht.

Da Simulationsmodelle bereits für kleinste Abweichungen anfällig sind, ist Skepsis angebracht, wenn auf ihrer Basis berechnet wird, wie sich das Wetter in den nächsten 20-50 Jahren entwickeln wird. Da Meteorologen regelmäßig nicht in der Lage sind, das Wetter von nächster Woche richtig vorherzusagen, vielleicht noch etwas mehr Skepsis als gewöhnlich. Ein anderes Problem besteht darin, dass viele Vorhersagen, die auf Basis der Klimawandel-Simulationen gemacht wurden, schlicht nicht eingetreten sind.

climate changeTrotz dieser Ambivalenzen und Probleme, die sich mit dem fast schon beschworenen, menschengemachten Klimawandel verbinden, gibt es eine breite Front von Politikern, die an den menschengemachten Klimawandel glauben will. Einerseits kann man als Kämpfer gegen den Klimawandel virtue signalling betreiben, den Wählern zeigen, dass man ein Guter, vermutlich ein ahnungsloser, aber dennoch ein Guter ist. Andererseits kann man mit der Beförderung alternativer Energien politische Gefallen verkaufen, was sich noch immer als lohnend für Politiker und ihre Parteien erwiesen hat.

Wegen dieser Ambivalenzen und Probleme gibt es eine Reihe von Wissenschaftlern und Blogs im Internet, das bekannteste deutsche Blog ist Eike-Klima, die sich kritisch mit dem angeblich von Menschen gemachten Klimawandel auseinandersetzen. Von diesen Wissenschaftlern und den entsprechenden Blogs hört man in Deutschland wenig, die intolerante Einheitsmeinungsfront öffentlich-rechtlicher Wahrheitsverkünder steht dem entgegen.

Doch nun gibt es mit Donald Trump den ersten Politiker, der den Mut hat und offensichtlich auch die Rückendeckung, um die geschlossene Reihe derer, die mit Klimaschutz ihr Auskommen bestreiten und ihre moralische Überlegenheit dokumentieren wollen, zu durchbrechen und Wandel einzuleiten, Wandel, von dem die politisch Etablierten immer behaupten, andere hätten Angst vor ihm.

Und deshalb kann man auf Grundlage der oben kurz referierten Fakten eine ethische Frage diskutieren, um die es im Zusammenhang mit Klimawandel eigentlich geht.

Ist es die Aufgabe einer Gesellschaft mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dafür zu sorgen, dass die LEBENDEN das bestmögliche Leben zu führen in der Lage sind?

Oder:

Ist es die Aufgabe einer Gesellschaft auf Mittel, die ihr zur Verfügung stehen, zu verzichten und in Kauf zu nehmen, dass die LEBENDEN nicht das bestmögliche Leben zu führen im Stande sind, um auf diese Weise Rücksicht auf diejenigen zu nehmen, die noch nicht geboren sind, die nicht leben?

Anders formuliert. Was ist wichtiger: Das Leben derer, die leben, oder das Leben derer, die vielleicht geboren werden?

Was meinen unsere Leser?

Altruismus mit Ungeborenen?

Hausgemachte deutsche Klimawandel-Panik

Wer in Deutschland ein Wort des Zweifels an diejenigen richtet, die behaupten, Klimawandel sei ein Ergebnis menschlicher Aktivitäten, durch eine Reduzierung von CO2 bekämpf-, wenn nicht umkehrbar, und zudem ein einmaliges historisches Ereignis, dessen Auswirkungen auf den Wasserstand man auf die Dezimalstelle genau berechnen könne, der macht sich zur Zielscheibe von Anfeindungen, denn: In Deutschland herrscht Einheit, eine Einheitsmeinung, eine mediale Einheitsmeinung, die gebetsmühlenähnliche Gesänge menschengemachter, CO2 verursachter und genauer, aufs Milli-Grad genauer Erwärmungsberechnung in regelmäßigen Abständen anstimmt.

In den USA ist das nicht so. In den USA ist man bescheidener. Dort sieht man Klimawandel als Natur-Phänomen, an dem Menschen nur einen sehr kleinen Anteil haben. Und in den USA gibt es eine offene Diskussion darüber, wie groß der Anteil von Menschen an Klimaveränderungen  ist, in Medien, in Zeitungen, im Fernsehen. In Deutschland gibt es das nicht. Hier herrscht die anthropozentrische Gewissheit: Menschen sind schuld. Ausschließlich und nur Menschen machen den Klimawandel, den Klimawandel, dessen Auswirkungen man genau, ganz genau in entsprechenden Modellen berechnen kann.

Gleick ChaosJames Gleick erzählt zu Beginn seines Buches “Chaos” eine Geschichte von Edward Lorenz. Lorenz ist ein, wenn nicht der Pionier der computergestützten Wettervorhersage, der in den 1960er Jahren seine Kollegen mit seinen Wetter-Modellen erschreckt hat. Jener Edward Lorenz war eines Nachmittags im Massachusetts Institute of Technology auf dem Weg in sein Büro. Sein Computer sollte mit den Berechnungen eines Wettermodells, so die Erwartung von Lorenz, fertig sein. Damals dauerte es noch Stunden, wenn nicht Tage, Computer-Modelle zu berechnen. Lorenz hat sich nicht geirrt. Der Computer war mit seinem Berechnungen am Ende, mit seinen Kontrollberechnungen, denn bei dem Ergebnisausdruck, den Lorenz nun in den Händen hielt, handelte es sich um die Ergebnisse derselben Berechnung, desselben Modells, das er bereits am Vortag hatte berechnen lassen. Nur: Er erkannte die Ergebnisse nicht wieder. Sie waren vollkommen anders, so verschieden von den Vortagsergebnissen, wie sie nur sein konnten.

Ein Rätsel für Lorenz, denn: Wie kann dasselbe Modell, wie können dieselben Parameter zwei völlig verschiedene Ergebnisse liefern? Nach einiger Zeit der Verwunderung hatte Lorenz den Fehler gefunden. Er hatte Werte gerundet. Aus dem Wert .506127 im ursprünglichen Modell hatte er der Bequemlichkeit halber und weil er gedacht hat, dass Veränderungen der vierten Nachkommastelle sich nicht auf das Modell auswirken, den Wert .506 gemacht. Die vierte Nachkommastelle, sie war relevant. So relevant, dass zwei vollkommen unterschiedliche Ergebnisse aus ihrem Vorhandensein bzw. ihrem Fehlen resultierten.

Warum wir das erzählen?

Nun, es ist ein Lehrstück dafür, wie das Ergebnis einer Modellberechnung vom Dateninput abhängt, dafür, wie sich bereits kleinste Änderungen auf das Ergebnis auswirken, dafür, wie leicht man Fehler produzieren kann, wenn man ab der vierten Nachkommastelle rundet.

Trotz all dieser Unwägbarkeiten, trotz der Anfälligkeit von Prognosemodellen, die man regelmäßig beobachten kann, wenn man nach einer Wettervorhersage sucht, die mehr als eine Woche umfasst und die sich im Nachhinein als richtig herausstellt, trotz all der Annahmen, die in ein Modell einfließen, das die Entwicklung z.B. der Erdtemperatur vorhersagen soll, trotz all der Fragen, die mit nicht nur der Bestimmung von Anfangsparametern, sondern auch mit der Frage, welche Parameter überhaupt berücksichtigt werden sollen, verbunden sind, trotz all dieser Schwierigkeiten, wollen uns Apostel des Klimawandels erzählen, ihre Modelle seien akkurat, würden die Realität und die zukünftige Realität genau erfassen, bis auf die vierte Nachkommastelle genau.

Kein Zweifel an den Ursachen von Klimawandel wird zugelassen. Klimawandel wird von Menschen gemacht, ist eine Funktion des  CO2-Ausstoßes, ist durch 47,5687% mehr Windkraftanlagen und 85,1142% mehr Solaranlagen zu verhindern (und natürlich durch die entsprechende steuerliche Förderung und Begünstigung von alternativen Methoden der Energiegewinnung).

Dieses Glaubensbekenntnis wiederholen vor allem deutsche Medienvertreter immer und immer wieder. Kritische Stimmen, die einen relevanten Einfluss von Menschen auf das Erdklima in Frage stellen, sie kommen in deutschen Medien und ganz im Gegensatz zu US-amerikanischen Medien nicht zu Wort. Wer daran zweifelt, dass Klimawandel nur von Menschen verursacht wird, der gilt in Deutschland als Para-Wissenschaftler oder als Verrückter.

Nicht so in den USA. Dort diskutieren die Wissenschaftler, die den Klimawandel für “man made” halten, mit denen, die denken, die Einflüsse von Menschen seien im kosmischen Konzert interstellarer Kräfte wie Sonnenstürme nicht weiter von Bedeutung. US-Amerikaner haben entsprechend die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung darüber zu bilden, welche von beiden Fraktionen die besseren Argumente auf ihrer Seite hat.

Nicht so in Deutschland. Hier ist per Dekret verordnet, wer Recht hat und wer nicht und überraschenderweise finden sich Wissenschaftler, die in Medien das Glaubensbekenntnis der nur menschlichen Ursache des Klimawandels wiederholen und die Zweifel an Modellen des Klimawandels (vor allem an deren vierter Stelle nach dem Komma) entweder nicht haben oder nicht äußern.

Warum ist die Berichterstattung zwischen den USA und Deutschland so unterschiedlich. Warum wird in Deutschland ein menschengemachter Klimawandel als Gewissheit präsentiert, wenn eine große Zahl selbst deutscher Wissenschaftler daran erhebliche Zweifel hat?

Diese Frage hat sich Senja Post von der Universität Koblenz-Landau gestellt und beantwortet. Die Antwort findet sich in der Januarausgabe der Zeitschrift “Public Understanding of Science”.

Grundlage der Antwort sind schriftliche Interviews mit 123 Wissenschaftlern, die sich mit dem Erd-Klima beschäftigen, sei es als Meteorologe, als Geologe, als Physiker, Chemiker oder Forstwissenschaftler. Den Antworten dieser 123 Wissenschaftler sind u.a. die folgenden Ergebnisse zu entnehmen:

  • Dass ein Klimawandel im Gange ist, ist unter den deutschen Wissenschaftlern nicht umstritten.
  • Dass Menschen einen Einfluss auf das Klima ausüben, ist weitgehend eine geteilte Ansicht, umstritten ist dagegen, ob der menschliche Einfluss auf das Klima relevant ist. Die 123 Klima-Wissenschaftler teilen sich hier in zwei fast gleichgroße Gruppen.
  • Je präsenter Wissenschaftler in Medien sind, je mehr Kontakt sie zu Journalisten haben, desto überzeugter sind die entsprechenden Wissenschaftler, dass der Klimawandel menschengemacht und CO2-verursacht ist oder umgekehrt.

Post fast ihre Ergebnisse wie folgt zusammen:

“This study shows that the more climate scientists are engaged with the media the less they intend to point out uncertainties about climate change and the more unambiguously they confirm the publicly [also in Medien] held convictions that it is man-made, historically unique, dangerous and calculable” (Post, 2016: 69).

In den Medien kommen also nur Klima-Wissenschaftler vor, die den Klimawandel als menschengemachte, historisch einmalige und berechenbare Erscheinung präsentieren, die Zweifel am Klimawandel, Probleme mit dem Modellen, auf denen die Vorhersagen der Klimawandel-Apostel basieren, entweder nicht kennen oder nicht zulassen. Die Klima-Wissenschaftler, nach den Ergebnissen von Post 50% der in Deutschland zu findenden Klima-Wissenschaftler, die Zweifel an Modellen haben und der Ansicht sind, der Klimawandel sei weder historisch einmalig noch haben menschliche Aktivitäten einen relevanten Anteil daran, sie kommen in der Medienöffentlichkeit schlicht nicht vor.

Warum ist das so?
Drei Erklärungen drängen sich auf:

  • Die Wissenschaftler, die sich zum Klimawandel in Medien äußern, sind Opportunisten und biedern sich bei Journalisten, die keinen Zweifel am Klimawandel nachfragen, an.
  • Die Wissenschaftler, die sich zum Klimawandel in Medien äußern, kennen keine Zweifel an Modellen, sind also Überzeugungstäter.
  • Die Wissenschaftler, die sich zum Klimawandel in Medien äußern, kennen zwar, Zweifel, stellen diese aber zurück im Hinblick auf den eigenen Vorteil und weil sie der Ansicht sind, die Impfung der Öffentlichkeit dahingehend, dass Klimawandel ein menschengemachtes, wichtiges und mit viel Steuergeldern zu bekämpfendes Phänomen sei, sei wichtiger als der Hinweis darauf, dass die Frage, ob der menschliche Beitrag zum Klimawandel relevant ist, umstritten und alles andere als geklärt ist.

Ob sich Journalisten gezielt Opportunisten, Überzeugte oder Überzeugungstäter unter Wissenschaftlern suchen oder Letztere sich bei ersteren anbiedern, ist eine offene Frage.

EEG SubventionenBeantwortet ist dagegen die Frage, warum in deutschen Mainstream-Medien keine Wissenschaftler zu Wort kommen, die dem Klimawandel kritisch gegenüberstehen: Daran, dass der Klimawandel menschengemacht und berechenbar ist, hängen erhebliche Interessen. Die gesamte alternative Energienindustrie und ihre Subventionierung hängt davon ab und das komplette Seelenheil der alternativ-linken Ideologen, die einen Teil ihres Überlegenheitsanspruches über Andersgläubige aus ihrer Einsicht in den menschengemachten Klimawandel ableiten.

Bislang hat der Artikel von Post noch keinen Widerhall in deutschen Medien gefunden, fast so, als wollte man bestätigen, was Post herausgefunden hat, dass kritische wissenschaftliche Stimmen, die Zweifel am Klimawandel äußern, in deutschen Mainstream-Medien unterdrückt werden. Auch der Pressestelle der Universität Koblenz-Landau, scheint der Beitrag ihrer Mitarbeiterin keine Pressemeldung wert zu sein, das, obwohl die Pressestelle der Universität Koblenz -Landau eher zu den Pressestellen gehört, die lieber eine Pressemeldung zu viel als eine zu wenig veröffentlichen.

Post, Senja (2016). Communicating Science in Public Controversies: Strategic Considerations of the German Climate Scientists. Public Understanding in Science 26(1): 61-70.

 
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Neues vom Klimawandel: Ist der Wahnsinn eine Frau?

Wir kapitulieren wieder einmal vor der Masse der Leserhinweise!

Schon vor gut zwei Jahren haben wir über ein Pamphlet berichtet, das mit dem Titel “Ist der Klimawandel ein Mann” überschrieben im schulischen Unterricht eingesetzt wird, um Schüler ganz offensichtlich zu indoktrinieren und  – wie man wohl in Anpassung an das trendende Wort der Hetze sagen muss: Geschlechterhetze zu betreiben.

Maßgeblich verantwortlich für das unsägliche und unsäglich dumme Pamphlet war Gotelind Alber, die überall als Diplom Physikerin gehandelt wird und dennoch nichts anderes zu tun scheint, als in Gendernetzwerken Steuergelder einzusammeln.

Prof FacepalmNun hat sich besagte Gotelind Alber wieder zu Wort gemeldet. Nicht, dass sie etwas Neues zu sagen wüsste. Nein. Sie erzählt immer noch denselben Unsinn- nunmehr in der ZEIT. Und wenn Sie sich bislang gewundert haben, warum die ZEIT ihnen fast täglich die eMailBox mit Gratis-Abonnement-Angeboten vollmüllt, nun wissen sie warum. Wer Unsinn druckt, wie den, den Alber von sich gibt, der hat entsprechende Probleme, Leser, die dafür bezahlen wollen, zu finden.

Klimakonferenz: Der Mann als Klimarisiko“, so der Titel eines Beitrags, den man bereits nach diesem Titel aus der Hand legen kann: Fehlschluss der unzulässigen Generalisierung; Fehlschluss der Bejahung des Konsequens: Ein Satz, zwei Fehlschlüsse: Gotelind Alber.

Den Inhalt dessen, was folgt, kann man schnell zusammenfassen: Männer fahren mehr und größere Autos als Frauen, deshalb tragen sie mehr als Frauen zum Klimawandel bei. Zudem essen Männer mehr Fleisch als Frauen und kümmern sich weniger um die Kinder als Frauen, was abermals Männer als verantwortlicher für den Klimawandel auszeichnet.

Dicke Autos, mehr Autofahren und mehr Fleisch, das macht die männliche Umweltsau, während das weibliche Umweltlieschen zuhause sitzt und sich ums Kindlein kümmert.

Oh No!Und so wie der Mann ein Klimarisiko ist, sind es auch die Männer, die mehr fahren als die Frauen. Der Tag an dem Durchschnittswerte auch zum Gebrauch durch Dipl. Physikerinnen freigegeben wurden, die sich als Mitglieder in Gendernetzwerken verdingen müssen, er war ein rabenschwarzer Tag. Der Tag, an dem der Durchschnitt zum normalen und vor allem modalen Rollenbild einer mathematikfeindlichen Genderbewegung geworden ist, die von Standardabweichung noch nichts gehört hat.

Aber lassen wir das, denn die Sprache von Logik und Mathematik, sie ist eine Sprache, die die Diplom Physikerin Gotelind Alber nicht verstehen wird, sie versteht nur Gendersprech.

Damit Männer sich von der ihnen zugewiesenen Rolle des Klimarisikos befreien können, ist es zunächst einmal notwendig, dass Männer nicht mehr zur Arbeit pendeln, dieselbe also niederlegen und entsprechend auch kein Geld mehr nach Hause bringen, von dem Frau und Kind(er) unterhalten werden.

Lkw-Fahrer im Besonderen sind aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und sich vor allem zu weigern, Waren zu transportieren, die für das Klima schädlich sind. Hier ist in erster Linie an alle Waren zu denken, die zur Kinderpflege und Kinderernährung vorgesehen sind, denn der Mensch ist das größte Klimarisiko: Der Mensch verbraucht Ressourcen, die nicht nachwachsen, er heizt seine Wohnung mit fossilen Brennstoffen, er fährt Auto mit fossilem Brennstoff, er isst Fleisch und verbaut nicht nachhaltige Werkstoffe nicht nur in Kinderzimmern, kurz: Er ist das Klimarisiko par excellence, das es zum Schutz des Klimas zu vermeiden gilt.

Wie die jährliche Statistik zeigt, ist die Notwendigkeit der Nachwuchsvermeidung mitnichten in den Kernbestand des Wissens der Bevölkerung eingegangen. Allein 2014 kamen 714 996 Kinder in Deutschland zur Welt und immer sind es Frauen, die für die Geburt maßgeblich verantwortlich sind, was zeigt: Mütter sind das eigentliche Klimarisiko, über das es in Paris zu verhandeln gilt!

Schluss! Nein, ein Alber geht noch:

“Zu hoffen ist, dass dann der tief in unserer Kultur verwurzelte Mythos von der Beherrschung und Kontrolle der Natur, den der Klimawandel Lügen straft, überwunden werden kann.”

Nach Alber muss man Unsinn neu definieren. Wie seltsam, dass der Mythos der “Kontrolle der Natur” die Grundlage von nicht nur Berechnung, sondern auch von Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel ist. Wenn es nicht möglich ist, die Natur und damit auch den Klimawandel in Teilen zu beherrschen, wenn dies ein patriarchalischer Mythos ist, was will Alber dann eigentlich?

Wie dem auch sei, nehmt der Diplom Physikerin den Computer weg, jenes Zeichen einer patriarchalischen Naturbeherrschung, schaltet ihr den Strom ab, verweigert ihr die Heizung, denn all das, es sind nur patriarchalische Herrschaftsstrukturen, die den Mythos der Beherrschung der Natur aufrechterhalten sollen, oder war es die Herrschaft der Vernunft über den Wahnsinn?

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Armut für alle: Klimawandel trifft Religion und das Mercator Institut in Potsdam

Ottmar Edenhofer, Christian Flachsland und Brigitte Knopf vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Potsdam sind im Auftrag des Herrn unterwegs, nein, sie wandeln in den Spuren von Papst Franziskus. Franziskus hat in der Enzyklika “Laudato si” den Klimawandel thematisiert. Nicht etwa dadurch, dass er das tut, wofür er doch qualifizierter sein sollte als jeder andere: Zu seinem Dienstherren beten. Nein, er hat Vorschläge unterbreitet, Vorschläge, die zumindest in Potsdam auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein scheinen.

Armut und Klimawandel müssen gleichzeitig bekämpft werden. Menschengemachter Klimawandel, sofern es ihn außerhalb der entsprechenden Computermodelle gibt, wird auf Treibhausgase und hier vor allem auf Kohlendioxid zurückgeführt, Kohlendioxid, das u.a. bei der Vebressung fossiler Brennstoffe entsteht. Und weil dem so ist, argumentieren Edenhofer, Flachsland und Knopf in ihrer Eucharistiefeier, die unter “Commentary” in der Rubrik “Opinion & Comment” bei Nature veröffentlicht wurde, deshalb müsse Schluss sein, mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe:

“Even with the use of carbon capture and storage (CCS) technology, achieving the 2 C objective would require the majority of fossil resources to remain unutilized. This would devalue the assets of fossil fuel resource owners. In this conflict between the interests of the poor and those of fossil fuel resource owners, the Pope weighs in for the former”

Oder in Deutsch:

“Edenhofer und die Co-Autoren Christian Flachsland und Brigitte Knopf betonen in ihrer Analyse, dass das Zwei-Grad-Ziel nur dann mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zu erreichen sei, wenn die große Mehrheit der fossilen Reserven im Boden bleibt. Und sie geben einen Ausblick: ‘Ökonomische Analysen haben gezeigt, dass die Begrenzung der Atmosphäre als CO2-Deponie einschneidende Folgen für die globale Verteilung des Reichtums hätten’, heißt es in dem Artikel. „Dies würde das Vermögen der Besitzer von fossilen Reserven entwerten.“

Bei derartig in religiöser Überzeugung vorgetragenen Behauptungen macht es immer Sinn, sich zunächst zu fragen, von wem hier eigentlich geredet wird: Wer sind denn die reichen fossil-fuel Besitzer, die den Autoren vorschweben? Wer sind die Produzenten, wer die Exporteure von Kohle, die es in der seltsamen Argumentation der Autoren und auf Kosten der Armen verunmöglichen, das heilige Zwei-Grad-Ziel zu erreichen?

Die Folgenden:

Coal_Prod coal export

Die reichen Kohlebesitzer, sie finden sich in Asien, vornehmlich in der Transitionsökonomie von China und diejenigen, die durch Export von umweltschädlicher Kohle dazu beitragen, das Weltklima, dieses hohe Gut, zu zerstören, und zwar so sehr, dass sich selbst der alte Papst schon um seine Zukunft sorgt, sie finden sich in Indonesien, in Australien, Kolumbien, Südafrika und Russland.

Nun haben wir Kohle als Beispiel für einen fossilen Brennstoff benutzt, weil die Stromversorgung weltweit immer noch überwiegend auf der Verstromung von Kohle beruht. Kohle wird zudem in der Stahlproduktion genutzt und ist insofern eine Ressource, die am wirtschaftlichen Aufschwung und an der damit verbundenen Bekämpfung von Armut erheblichen Anteil hat. Man kann es so formulieren: Ohne Kohle kein Wachstum, ohne Wachstum keine Bekämpfung von Armut.

Und genau diesen Zusammenhang will der Papst und wollen mit ihm Edenhofer, Flachsland und Knopf aufheben. Die Kohle, die sich derzeit noch im Boden befindet, sie soll dort bleiben, wenn es nach den Autoren und dem Papst geht. Daraus, so wissen die vier, ergeben sich dann “einschneidende Folgen für die globale Verteilung des Reichtums”.

Da haben die Autoren Recht: Stoppte man die Nutzung von Kohle von einem Tag auf den anderen, China käme vollständig zum Erliegen, in Deutschland gäbe es, trotz aller nachhaltigen Energieprojekte viel zu wenig Strom, um die industrielle Produktion aufrecht zu erhalten und Privathaushalte mit Strom zu versorgen, Kolumbien, Südafrika und Indonesien würden wichtige Exportgüter verlieren, die jeweiligen Volkswirtschaften eine Existenzkrise durchleben und selbst die USA wären am Rande des wirtschaftlichen Kollaps.

Die bislang einzige klar bennbare Ursache von Klimawandel

Die bislang einzige klar bennbare Ursache von Klimawandel

Insofern der Verzicht auf Kohle einen wirtschaftlichen Effekt hätte, der die durchlebte Wirtschaftskrise zum unscheinbaren Event reduziert, gäbe es tatsächlich keine Armen mehr, denn wenn alle von Armut betroffen sind, dann gibt es niemanden mehr, der durch Reichtum hervorsticht … Vielleicht mit Ausnahme des Papstes. Er hat in den Katakomben des Vatikans Kunst- und Kulturschätze aus mehreren Jahrhunderten Raubzug versammelt, die ihn nach dem wirtschaftlichen Kollaps vermutlich zum reichsten Mann der Welt machen würden.

Den Göttern zum Dank wird es soweit nicht kommen.

Dafür ist z.B. Xi Jinping zu rational und zu sehr daran interessiert auch den Lebensstandard der armen Bauern im Westen Chinas zu erhöhen. Es ist eben ein frommer Wunsch, dass durch ein Beenden der Nutzung von Kohle die Welt eine bessere, die Atmosphäre eine sauberere und die Welt eine reiche wird. Das Gegenteil ist der Fall: Ohne Kohle kann der Energiebedarf nicht gedeckt werden (oder für Linke: Ohne Strom aus Kohle kein Betrieb von Smartphones bzw. für den Papst: Ohne Strom aus Kohle nur noch himmlisches Licht im Vatikan). Ohne Kohle wird auch die Atmosphäre auf absehbare Zeit zunächst keine sauberere, denn Treibhausgase benötigen einige Jahrzehnte um in die Atmosphäre vorzudringen, und ohne Kohle keine reiche Welt, denn dummerweise setzt die Verteilung an Arme voraus, dass etwas zum Verteilen erwirtschaftet wurde und zur Erwirtschaftung dessen, was verteilt werden soll, ist Kohle derzeit unabdingbar.

Wir schlagen deshalb vor, der Papst und die Drei von Mercator kümmern sich um etwas, wovon sie etwas verstehen. Beim Papst ist dies Beten, bei den drei Mercatorianern wissen wir nicht, was das sein könnte.

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