James Algar hat es bereits 1953 in einem Dokumentarfilm für die Wüstengebiete östlich des Kaskadengebirges und der Sierra Nevada in den USA gezeigt. Unvorstellbar für die morbiden Gehirne derjenigen, die mit dem Schlachtruf “Klimawandel” am liebsten verbrannte Erde verbinden.
Tatsächlich geht die Wüste zurück bzw. wird die größte Wüste der Erde, die Sahara, etwas kleiner, aber vor allem an ihrem südlichen Rand, im Sahel, grüner, deutlich grüner, wie Dardel et al. (2014) auf Basis von Satellitendaten schon 2014 gezeigt haben:
In ihrem Beitrag schreiben die Autoren (in unserer Übersetzung):
“Für das gesamte Gebiet des Sahel ist der Trend zur Begrünung in den Satellitendaten vorherrschend, und die vorliegende Analyse deutet auf einen großräumigen Anstieg der krautigen Vegetation im Zeitraum 1981–2011 hin sowie auf eine geringere Bedeutung der Degradation… “
Einmal mehr eine differenzierte Betrachtung, die in der heutigen Zeit des Vorherrschens der halbdimensionalen Menschen nicht vorgesehen ist. Der Klimawandel verbrennt uns. Positive Effekte eines ultimativ als böse etikettierten Vorgangs sind undenkbar.
Indes: nicht nur im Süden der Sahara, weltweit wird es grüner. 25% bis 50% der bewachsenen Fläche weltweit wird seit Jahren grüner, 70% der Zunahme grüner Vegetation resultiert aus einer zunehmenden Konzentration von CO2. Nicht unser Ergebnis, das von Zhu et al. (2016):
Zhu, Zaichun, Shilong Piao, Ranga B. Myneni, Mengtian Huang, Zhenzhong Zeng, Josep G. Canadell, Philippe Ciais et al. (2016). Greening of the Earth and its drivers.“ Nature climate change 6(8): 791-795.
Abermals liefern Satelliten die Daten, die zu diesem Ergebnis geführt haben.
Dargestellt ist die mit “Blättern” bedeckte Fläche pro Quadratmeter Boden und Jahr. Wie man sieht: Es wird weltweit grüner. Also kein regionaler Trend, wenngleich die “Begrünung” regional unterschiedlich ist.
Kehren wir daher zurück nach Subsahara-Afrika, dem Ort, an dem man Wüste und keinen Grünstreifen erwartet. Zheng et al. (2024) haben für Subsahara-Afrika unterschiedliche zeitliche Trends untersucht, Gebiete, die grüner geworden sind, von Gebieten unterschieden, die “brauner” geworden sind, in denen sich ein Rückgang der Vegetation und einer der Bodenfeuchtigkeit eingestellt hat:
Ihr generelles Ergebnis: In den Gebieten, in denen die Vegetation zurückgeht und vor allem der Wassergehalt des Bodens geringer wird, findet intensive Landwirtschaft statt, die mit Bewässerung der Felder verbunden ist.
Ein weiter Bogen, der zurück nach Deutschland und zum Lamento der trockenen Böden, der zurückgehenden Bodenfeuchtigkeit führt, ein Lamento, das, wenn man den Dürremonitor zugrunde legt, nicht unberechtigt erscheint.
Wie so oft, so wird auch hier mit der suggestiven Kraft von Farben gearbeitet, in der Hoffnung, die geringen Veränderungen, die sich auf einer Skala von 0 bis 0,2 vollziehen (siehe Legende der Abbildung) und von denen niemand weiß, was sie tatsächlich bedeuten, würden mit Schrecken wahrgenommen. Tatsächlich wird hier eine unterschiedliche Zahl von Tagen (März bis Mai oder gesamter Sommer oder ganzes Jahr …), mit einem Referenzwert für den Zeitraum von 1974 bis 2023 verglichen und so standardisiert, dass der Wert von 0 bedeutet, an keinem Tag war es trockener als zwischen 1974 und 2023 und der Wert von 0,2 bedeutet, an allen Tagen war es trockener als zwischen 1974 und 2023. Das ist gehobener statistischer Humbug, der überhaupt nichts über die tatsächliche Bodenfeuchte aussagt. Aber es ist gutes Angstmachmaterial.
Nehmen wir es daher, um den Klimateufel auszutreiben.
Für die Bodenfeuchte von Bedeutung sind eine Reihe von Faktoren, zwei wollen wir an dieser Stelle betrachten: Die versiegelten Flächen und die Verdunstung durch Bewässerung agrarischer Flächen.
Versiegelte Flächen verhindern die Infiltration von Niederschlag in den Boden und sie erhöhen den Oberflächenabfluss. Beides wirkt sich negativ auf den Grundwasserspiegel und die Bodenfeuchtigkeit aus. Zudem haben versiegelte Flächen eine reduzierte Evapotranspiration (Verdunstung) zur Folge, was bei fehlender Vegetation zur Bildung von Hitzeinseln führt.
Versiegelte Flächen sind in den letzten Jahren in Deutschland häufiger geworden und die Bodenversiegelung, die durch den Bau von Wind- und Solarparks entsteht, die ist hier überhaupt nicht berücksichtigt.
Im Vergleich der beiden Jahre 1992 und 2024 ist der Anteil versiegelter Fläche deutschlandweit gewachsen und mit ihm die Menge von Niederschlag geschrumpft, die zu Bodenfeuchtigkeit beitragen kann.
Gleichzeitig ist die bewässerte Fläche in Deutschland gewachsen und mit ihr der Wasserbedarf von rund 293 Millionen Kubikmeter (2009) auf rund 431 Millionen Kubikmeter (2022). Um diese Zahlen einzuordnen: Die Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke addiert sich lediglich auf 2,5% der gesamten Wasserentnahme in Deutschland:
Es geht in diesem Post auch nicht darum, Bewässerung zu problematisieren, sondern darum, die viel differenziertere Welt des Wasserhaushalts, die derzeit nur aus Niedrigwasser in Flüssen und trockenen Böden zu bestehen scheint, beides wird in Shitstream-Medien ausnahmslos “dem Klimawandel” angelastet, aufzuschlüsseln.
Bevor man mit “Klimawandel” kommt, müssen andere, reale Einflussfaktoren betrachtet werden, die einen Einfluss auf die Bodenfeuchtigkeit und den Wasserhaushalt haben. Die Versiegelung von Böden, die jährlich wächst, ist einer dieser Faktoren, die Bewässerung, die mit einem hohen Evaporationsverlust einhergeht, ein anderer. Ob am Ende noch viel Effekt “für Klimawandel” übrigbleibt, ist eine andere Frage, die man indes erst beantworten kann, wenn der Einfluss der genannten Größen, vielleicht noch ergänzt um die mit steigender Bevölkerung steigende Grundwasserentnahme, die erhebliche regionale Effekte auf die Austrocknung von Böden hat, quantifiziert ist.
Aber das wäre ein wissenschaftliches Vorgehen, das von den Marktschreiern, die an der Menschen machen Klimawandel Erzählung verdienen, abgelehnt werden wird.
1904 war die Elbe übrigens ein Rinnsal, ganz ohne Zutun von CO2 oder “Menschen-machen-Klimawandel”…
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Tja, die Illusion einer Kontrolle über Wetter und Klima ist nicht Wissenschaft, sondern Religion. Heute huldigt man der Erderwärmung mit ihren Kipppunkten und dem Auslöschen unserer Zivilisation wegen der Dürre. Als ob es dafür des Wetters bedürfte, die Politik macht das schon ganz alleine. Wir alle sollten froh sein, dass sich das Klima in Richtung wärmer und nicht kälter bewegt. Würde es kälter werden, hätten wir ungleich größere Probleme. Und wenn es einmal eintreten wird, dass es so schnell wie nie zuvor kälter wird, wird man es mit abstrusen Begründungen auch wieder dem menschlichen Wirken anhängen. Vielleicht sogar dem CO2, um Steuern darauf zu erheben? Der Tagesschauzuschauer vergisst ja recht schnell und was dann doch noch hängen bleibt, besorgt der Covid-Booster, der nun auch bald wieder rechtzeitig zum Herbst aus der Impfmottenkiste geholt werden wird.
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Tja, die Illusion einer Kontrolle über Wetter und Klima ist nicht Wissenschaft, sondern Religion. Heute huldigt man der Erderwärmung mit ihren Kipppunkten und dem Auslöschen unserer Zivilisation wegen der Dürre. Als ob es dafür des Wetters bedürfte, die Politik macht das schon ganz alleine. Wir alle sollten froh sein, dass sich das Klima in Richtung wärmer und nicht kälter bewegt. Würde es kälter werden, hätten wir ungleich größere Probleme. Und wenn es einmal eintreten wird, dass es so schnell wie nie zuvor kälter wird, wird man es mit abstrusen Begründungen auch wieder dem menschlichen Wirken anhängen. Vielleicht sogar dem CO2, um Steuern darauf zu erheben? Der Tagesschauzuschauer vergisst ja recht schnell und was dann doch noch hängen bleibt, besorgt der Covid-Booster, der nun auch bald wieder rechtzeitig zum Herbst aus der Impfmottenkiste geholt werden wird.