Das sind Aufnahmen, die die Rekrutierungsbemühungen ukrainischer “Truppen” zeigen. Die Bereitschaft der männlichen Bevölkerung, der männlichen Arbeiterschichts-Bevölkerung, sich weiterhin für die am Krieg profitierende Mittelschicht und ihre Werte-Westen-Unterstützer verheizen zu lassen, ist nicht sonderlich ausgeprägt.
Aber wir schaffen das.
Wer nicht von sich aus an der Front sterben will, der wird eben an der Heimatfront abgeholt.
Westliche Werte bei der Arbeit.
Und während die üblichen sozialen Schichten von Männern an der Front verheizt werden, suhlen sich die schmarotzenden und profitierenden Schichten in all dem Geld, das sie aus dem Westen erhalten und zweckentfremdet haben. Selbst offizielle Schätzungen der Ukraine (NABU (National Anti-Corruption Bureau)) gehen mittlerweile davon aus, dass um die 2 Milliarden Euro unterschlagen wurden, in private Taschen geflossen sind.
Die Zahl derer, die vom Krieg profitieren, ist gemeinhin hoch, aber so einfach wie derzeit in der Ukraine war das Profitieren wohl noch nie, denn im Wesentlichen die europäische Staaten nutzen die finanzielle Unterstützung der Ukraine weiterhin als eine Art “moralischen Ausweis” und abgesehen davon haben Gestalten wie Merz oder Burnham wenig andere politische Errungenschaften, die sie als “Erfolg” ausgeben können, jenseits der Milliarden, die in die Ukraine fließen und als Erfolg bezeichnet werden.
Wenn man Sie schätzen lassen würde, wie viele Milliarden die EU und Deutschland in der Ukraine vergraben haben, was wäre ihre Schätzung?
50 Milliarden Euro?
100 Milliarden Euro?
150 Milliarden Euro?
200 Milliarden Euro?
Das sind alles heftige Summen und keine davon trifft zu. Die EU hat bislang 190.77 Milliarden Euro in die Ukraine transferiert bzw. hat die Absicht bekundet, noch fehlende Teile davon in diesem Jahr zu überweisen, Deutschland steht mit 47.68 Milliarden Euro zubuche. Ein ziemlicher Happen für ein Land, das finanziell auf dem Zahnfleisch geht:
Militärische Hilfe ist in diesen Zahlen enthalten. Auch sie rangiert in Höhen, die man angesichts der Finanzierungsprobleme, die das Militär in Deutschland oder im Vereinigten Königreich hat, in beiden Ländern bleiben die Ausgaben weit hinter dem, was “notwendig wäre” um das jeweilige Land zu sichern, zurück, nicht erwartet hätte. Deutschland hat 24,9 Milliarden Euro in militärische Hilfe in der Ukraine versenkt, das Vereinigte Königreich 15,88 Milliarden Euro, die EU weitere 108,83 Milliarden Euro. [Alle Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2026. Die Daten stammen vom Kiel Institut].
Da die EU kein Geld hat, sondern das Geld der Mitgliedsstaaten verschwendet, dürften auch rund 25% der “EU-Gelder” aus deutschen Konten entwendet worden sein.
Als Gegenwert für dieses Engagement kann der Westen auf rund 700.000 bis eine Million Tote und wohl mehr als 2 Millionen Verletzte verweisen, die sich im Verhältnis von ungefähr 2:1 auf Russen und Ukrainer verteilen.
Value for money.
Indes, wenn man die Aufmerksamkeit auf das verschiebt, was tatsächlich an der Front in der Ukraine geschieht, in den Gräben, dort, wo die Erfolge mittlerweile in Quadratkilometern gewonnenem Land berechnet werden, dann verändert sich das Verhältnis von Value for Money.
Schweifen wir etwas ab.
Erinnern Sie sich noch an die “Game Changer”, die deutschen Panzer, die die Wende an der Ukrainischen Front bringen sollten, die Leoparden und die Marder, die von Leuten beworben wurden, die ein Interesse in Rheinmetall haben und über Leichen gehen, um die Absatzzahlen zu erhöhen?
Von den Gamechangern ist wenig geblieben. Rund die Hälfte der Leopard II Panzer, die in die Ukraine geliefert wurden, sind zerstört oder nicht mehr einsatzfähig. Bei Leopard I, davon gab es mehr als von Leopard II, sieht die Bilanz etwas besser aus. Marder (es waren 140), Geparden (ursprünglich 60) und Panzerhaubitzen (25 Stück) haben sich als besonders anfällig für Drohnen erwiesen und werden mehr oder minder nur noch zum Mannschaftstransport eingesetzt.
Verändert haben die deutschen Superwaffen an der ukrainischen Front herzlich wenig, eine Front, die heute so aussieht:
Russische Truppen kontrollieren rund 15% der Fläche der Ukraine (Donbas und Krim nicht berücksichtigt), und sie verzeichnen an den meisten Frontabschnitten Geländegewinne, wenngleich Ukrainische Gegenangriffe, vor allem im Rahmen von “Operation Vivaldi” im Norden von Lyman etliche Geländegewinne der Russen rückgängig machen konnten, ebenso in der Gegend von Komyshuvakha, wo Ukrainische Turppen ein paar 100 Quadratkilometer zurückgewinnen konnten.
Das ändert jedoch nichts daran, dass russische Truppen die Initiative in der Hand haben, entscheiden können, wann und wo die nächste Großoffensive startet und insgesamt auf dem Vormarsch sind, vor allem auf dem Vormarsch in Richtung dessen, was als “Festungs-Gürtel [Fortress Belt]” beschrieben ist, eine Ansammlung befestigter Industriestädte im Westen von Donetsk, die letzte Verteidigungslinie im Osten von Slovyansk, Kramatorsk, Druzhkivka bis Kostyantynivka. Lyman von dem oben die Rede war, sitzt am nördlichen Rand dieses Gürtels:
Wenn Sie die Karte mit der Karte oben vergleichen, werden Sie feststellen, dass sich russische Angriffe im Wesentlichen auf den Fortress-Belt beschränken, in dem Versuch bestehen, die dort versammelten Ukrainischen Truppen in die Zange zu nehmen.
Indes: Geländegewinne sind mühselig und sehr verlustreich und gemessen am derzeitigen Stand der Dinge wird sich auf absehbare Zeit nichts Grundlegendes ändern. Für die Rüstungsindustrie des Westens und die Polit-Darsteller, die versuchen, ihre nicht vorhandene Statur und ihr nicht vorhandenes Charisma über eine “tough line” gegenüber Russland zu beschaffen, die bereit sind, für diesen Spleen Milliarden Euro an Steuergeld zu verschwenden, wird der Krieg in der Ukraine auch weiterhin das Hauptfeld ihrer Betätigung bzw. der Ort sein, an dem sie finanziellen Gewinn machen.
Zusammenfassend: Russland hat derzeit an der Front die Oberhand. Das mag eine Erklärung dafür sein, dass sich die MS-Medien auf Berichterstattung über Drohnen- und Raketenangriffe beschränken und den Männern, die in den Gräben der Front sterben, zu Tausenden sterben, keinerlei Aufmerksamkeit widmen. Wo die nächste “große Offensive” stattfinden wird, das ist eine Entscheidung, die nicht in Kiew oder im NATO-Hauptquartier getroffen wird, sondern in Moskau.
Entscheidende Veränderungen an der Ukraine-Front werden sich vorhersehbar auch in diesem Winter und im nächsten Jahr nicht einstellen.
Der Krieg geht weiter.
Männer werden weiter entführt, um an der Front zu sterben.
Sie werden weiter an der Front sterben, und die westlichen Führer, deren Heuchelei schon seit langem nicht mehr auszuhalten ist, werden weiterhin davon schwätzen, wie fest ihre Unterstützung der Ukraine, für die sie bislang drei Millionen Leben geopfert haben, auch weiterhin sein wird. Solange dieselben Politiker nicht in Abordnungen an die Front verbracht werden und dort drei Tage selbständig überleben müssen, wird sich an der Heuchelei nichts ändern.
Übrigens ist Krieg eine ekelhafte Sache, besonders für diejenigen, die für die westlichen Werte, die Polit-Darsteller so gerne im Mund führen, kämpfen und sterben. Die folgenden Bilder stammen aus der Region um Kursk. Vor etlichen Monaten war diese Region Zielgebiet einer Ukrainischen Offensive, in deren Rahmen viele Soldaten einem kurzfristigen PR-Erfolg geopfert wurden. Das Ergebnis, das nicht in den Medien zu sehen ist, sieht so aus:
Sie finden das Video am Ende dieses Beitrags auf Substack, denn das, was Krieg ausmacht, Leichen, ist etwas, das man in der EU nicht mehr zeigen darf, weshalb man auf US-amerikanische Anbieter ausweichen muss, um die Realität darstellen zu können. Seien Sie also vor der ex-EU-Realität gewarnt, sie ist nicht von EU-Heuchlern zensiert.
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