Chimären der Realität: weibliche Opfer männlicher Gewalt

Wenn es darum geht, ein Zerrbild der Realität zu entwerfen, dann ist kaum jemand so findig wie Feministen. Sie haben in den letzten Jahren den Gender Pay Gap erfunden, die gläserne Decke erdacht, den weißen Mann generell als Bösewicht und von seiner toxischen Männlichkeit Getriebenen skizziert, und sie haben die Mär der ausschließlich männlichen Gewalt gegen Frauen gesponnen.

Die Phantasie von Feministen ist dann, wenn es darum geht, Frauen zu hilflosen Opfern zu diskreditieren, denen Vater Staat mit Geld unter der Arme greifen muss oder für die Vater Staat Geld bereitstellen muss, damit Sozialarbeiter, Frauentrainer, Frauenmentoren und sonstige Starthelfer denen, die alleine nach der feministischen Mär nicht in der Lage sind, ein Leben zu führen, auf die Beine helfen können.

Das Ziel all dieser Geschichten, die Feministen erzählen, besteht natürlich darin, finanzielle Ressourcen in die eigenen Taschen zu leiten und z.B. Förderprogramme in die Welt zu setzen, die nicht in erster Linie denen zu gute kommen, die Objekt der Förderung sind, sondern denen, die Fördermaßnahmen umsetzen sollen. Ein anderes Ziel besteht darin, Auswahlprozesse, die bislang zumindest dem Versuch, Meritokratie durchzusetzen, gewidmet waren, zu beseitigen und durch Diskriminierungsmaßnahmen wie das Professorinnenprogramm zu ersetzen, deren Zweck darin besteht, weibliche Akademiker gegenüber männlichen Akademikern besser zu stellen, Letztere also zu diskriminieren.

Die Liste der Vorteile, die sich Feministen und ihre unzähligen Frauenverbände und Frauenräte auf Grundlage der erfundenen Opfererzählung, nach der Frauen von Männern am Vorankommen in Bildung, Beruf und Leben gehindert würden, verschafft haben, ist lang, die Steuermittel, die dafür ausgegeben werden und wurden, addieren sich mit Sicherheit im dreistelligen Milliardenbereich.

Eine der erfolgreichsten Erzählungen, die Feministen je erfunden haben, ist die Geschichte von Frauen, die Opfer von Gewalt werden, die natürlich nur Männer ausüben. Wie die folgende Abbildung zeigt, ist diese Erzählung eine schlichte Lüge, denn Männer sind ungefähr zweieinhalb Mal so häufig Opfer von Gewalt als Frauen. Die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik sind hier eindeutig und zeichnen seit 1987 kontinuierlich dasselbe Bild.

Dennoch gibt es keinen Aufschrei, wenn Feministen ihre Erzählung der weiblichen Opfer männlicher Gewalt, häufig auch in der Variante häuslicher Gewalt, die ebenso falsch und erfunden ist, in die Welt setzen.

Einmal mehr zeigt sich, dass es in Medien und in der Inszenierung von Öffentlichkeit nicht darum geht, die Wirklichkeit zu beschreiben, sondern darum, eine Geschichte zu verbreiten, von der man hofft, dass sie mit jeder Verbreitung glaubwürdiger wird bzw. dass die Anzahl der Naiven, die sie nach kontinuierlicher Wiederholung und in einer Form von intellektueller Kapitulation vor der Lügenattacke in Medien und sozialen Medien, glauben, stetig wächst und es auf Basis dieser wachsenden Anzahl von Gläubigen dann einfacher wird, an Steuermittel für den eigenen Unterhalt und natürlich den Kampf gegen die Gewalt, deren Opfer Frauen werden, heranzukommen.

Instrumentell dabei, die erfundene Erzählung von den ausschließlich weiblichen Gewaltopfern zu verbreiten, sind Ministerien und Ämter, die nicht nur die finanziellen Mittel bereitstellen, um all die Frauenverbände am Leben zu erhalten, die ohne staatliche Unterstützung, also für den Fall, dass sie z.B. von privaten Spenden leben müssten, sang- und klanglos verschwinden würden, sondern die auch mit eigenen Marketingaktionen die falschen Erzählungen verbreiten, und auf diese Weise verstärkt versuchen, gerade die Hearts und Minds der jungen Menschen zu gewinnen, die noch anfällig für Lügen sind, wenn man ihnen auftischt, die Lüge ziele darauf ab, die Welt zu einer besseren zu machen.

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Anfrage der LINKE gerade eine Aufstellung veröffentlicht, der man die Mittel und die Zwecke entnehmen kann, die Ministerien und Bundesämter für gesponserte Posts in Sozialen Netzwerken ausgegeben haben. Wieviel Geld haben die jeweiligen Ministerien und Bundesämter ausgegeben, um auf Facebook, Twitter oder Instagram zu werben und vor allem junge Menschen zu beeinflussen?
Ein Amt, das uns beim Überfliegen der Liste sofort aufgefallen ist, ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, das seine Funktion wie folgt beschreibt:

„Das Bundesamt ist als selbstständige Bundesoberbehörde in vielen Themenbereichen tätig. Unsere Aufgaben sind dabei sehr vielfältig. Wir haben neben der Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes zusätzlich zahlreiche Aufgaben im freiwilligen Engagement, in der Stärkung der Jugend, der Integration, der Extremismusbekämpfung sowie in der Unterstützung der älteren Generation übernommen.

So gehört auch die Verwaltung verschiedener Programme aus dem Europäischen Sozialfonds ebenso dazu wie die Führung der Geschäftsstelle der Conterganstiftung oder die Bereitstellung des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“.

Die angebliche Vielfalt, von der hier gesprochen wird, findet sich in den Werbeaktionen, die das Bundesamt für insgesamt 154.488,82 Euro auf Facebook, für 494,22 Euro auf Instagram und für 13.100 Euro auf Twitter durchgeführt hat, in keiner Weise wieder. Weder der Bundesfreiwilligendienst noch die Unterstützung der älteren Generation noch die Stärkung der Jugend oder die Extremismusbekämpfung sind Gegenstand der Werbemaßnahmen des Amtes. Seit 2015 hat das Bundesamt die angegebenen Summen ausschließlich dafür ausgegeben für das „Hilfstelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘“ zu trommeln.

Dies ist eines der Beispiele dafür, wie erfundene Geschichte, deren Ziel darin besteht, das falsche gesellschaftliche Bild der Gewalt, die sich ausschließlich gegen Frauen richte, zu erdichten, durch Bundesämter (und Ministerien) und ihr kontinuierliches Rühren der Werbetrommel aufgebaut und in die Gehirne der Adressaten der Werbung auf Facebook, Instagram und Twitter gehämmert werden soll. Bei dieser Werbung hat das Bundesamt ein Mikrotargeting betrieben, d.h. die Werbung für das „Gewalt gegen Frauen“ Telefon richtete sich ausschließlich an weibliche Nutzer im Alter von 16 bis 65 Jahren der genannten sozialen Netzwerke.

Nicht nur, dass das Bundesamt mit Steuermitteln versucht, eine falsche Realität aufzubauen, es versucht durch eine Parzellierung der Zielgruppe, diesen Eindruck auch gesellschaftlich ungleich zu verteilen und schafft auf diese Weise einen maximalen Konfliktstoff zwischen den weiblichen Adressaten seiner Werbung, die den Unfug glauben, und den männlichen Partnern, den Vätern oder Großvätern der Gläubigen, die wissen, dass es sich um Unfug handelt. Gewalt und Aggression sind weder männlich noch weiblich, sondern menschlich. Die wissenschaftliche Ergebnisse, die dies belegen, sind Legion. Die einzigen, die das bestreiten, weil sie sich davon einen finanziellen Vorteil erhoffen, sind Feministen und ihre Helfershelfer in den Ministerien.

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“Frauen zahlen drauf”: Missionarischer Eifer (Tagesschau) trifft ideologischen Blödsinn (Antidiskriminierungsstelle)

Sorry, wir haben lange nach einer Überschrift gesucht, in der keine Bewertung vorkommt. Aber angesichts dessen, was Sandra Stalinski bei der ARD ungestraft als Journalismus abliefern kann und angesichts dessen, was Christine Lüders ungestraft als Pressemeldung verbreiten darf und angesichts der Tatsache, dass es nun schon Studien gibt, in deren Kontext die Mitarbeiter der 2HM & Associates GmbH von der Antidiskriminierungsstelle dafür bezahlt werden, dass sie durch die Friseurgeschäfte in Mainz, Schwalbach am Taunus, Rüsselsheim, Dresden, Radebeul und Weinböhla tingeln, um Material zu sammeln, auf dessen Grundlage Stalinski und Lüders – in gesammeltem und nicht unbeträchtlichem Unverstand vereint – eine weitere Benachteiligung von Frauen wie Marktschreier in die Welt derer, die an derartigem Unsinn nun wirklich kein Interesse haben, plärren, fällt uns nichts anderes als die Bezeichnung „Blödsinn“ ein oder das, was uns einfällt, ist nicht schreibbar.

Aus dem Gender-Pricing Junk der ADS: Seite 61

Das muss man sich einmal im Bild vorstellen: Da laufen angebliche Sozialforscher von Friseurgeschäft zu Friseurgeschäft und erheben den Preis für Kurz- und Langhaarschnitt, beobachten Kurz- und Langhaarschnitte und kommen dann zu dem für sie wahrscheinlich überraschenden Ergebnis, dass die Preise für Frauen höher sind als für Männer, denn, so haben sie in qualitativen Experteninterviews erfahren, der Kurzhaarschnitt für Frauen nimmt im Durchschnitt 45 Minuten in Anspruch, während Männer nach 30 Minuten abgefertigt sind. Zudem sind Männer einfacher zu bedienen als Frauen, auch ein Faktor in der Preiskalkulation.

12,50 Euro zahlen Frauen im Durchschnitt mehr als Männer, so klagt die antidiskriminierende Lüders. Im Durchschnitt von Mainz, Schwalbach am Taunus, Rüsselsheim, Dresden, Radebeul und Weinböhla, denn nur dort wurden die Friseur-Geschäfte auf „Gender Pricing“, wie der neueste Irrsinn aus dem Hause Gender Studies heißt, untersucht. Rechnet man den Aufpreis in die Mehrzeit um, dann ergibt sich eine zeitlicher Mehraufwand von 50% für einen durchschnittlichen Kurzhaarschnitt von Frauen, der sich jedoch nur in rund 30% höheren Preisen niederschlägt, wie man der ADS-Studie aus den oben genannten Ortschaften entnehmen kann: Seite 121, Tabelle 19.

Auf diese Seite hat Sandra Stalinski, die es schafft, selbst das intellektuelle Niveau der Tagesschau-Redaktion zu senken, natürlich nie geschaut. Wozu auch? Wenn man einen angeblichen Missstand anprangern will, der sich in der eigenen Phantasie gerade eingestellt hat, dann stören Fakten nur, Fakten wie die, dass Männer rund 25,7% mehr für Schuhreparaturen bezahlen müssen als Frauen, im Durchschnitt, in Mainz, Schwalbach am Taunus, Rüsselsheim, Dresden, Radebeul und Weinböhla. Ganz zu schweigen von einem Preisaufschlag von 193,2% für Datingportale und 100% für Diskotheken.

Selber ADS-Junk 60 Seiten weiter

Derartige Ergebnisse passen jedoch nicht in den ideologischen Feldzug, den Lüders und Stalinski führen wollen. Also werden sie unterschlagen. Denn würde man sie nicht unterschlagen, dann wäre aus der ganzen schönen Junk Studie, die die ADS mit viel Geld der Steuerzahler finanziert hat GAR NICHTS herausgekommen. Schon bei den Produkten, die untersucht wurden, hat sich gezeigt, dass es kein „Gender Pricing“ gibt und bei den Dienstleistungen zeigt sich, dass je nach Dienstleistung Männer oder Frauen stärker zur Kasse gebeten werden.

So ist das in einem Markt. Es gibt einen Anbieter, der Waren zu einem bestimmten Preis anbietet und es gibt Nachfrager, die die entsprechende Leistung bezahlen wollen oder eben nicht. Niemand zwingt Frauen dazu, Friseurleistungen in Anspruch zu nehmen und dafür zu bezahlen. So wenig wie jemand Männer zwingt, zum Schuhmacher zu gehen, um Schuhe reparieren zu lassen oder sich bei Datingportalen einzufinden und einen Zuschlag von 193% im Vergleich zu Frauen zu bezahlen.

Was also stört die beiden geistigen Tiefflieger der ADS und der ARD daran, dass es einen Markt gibt, auf dem Preisgestaltung eine unternehmerische Freiheit ist und die Nachfrage nach Leistungen eine andere Freiheit. Genau das stört sie. Sie wollen einen Sozialismus durchsetzen, der Preise diktiert. Ein Haarschnitt 50 Euro, 20 für die Steuer und 30 für die Unkosten. Eine Schuhreparatur 30 Euro. Wenn Sie nicht Sozialismus durchsetzen wollen, dann bleibt nur die Annahme, dass Lüders und Stalinski abgrundtief dumm oder bösartig sind. Für beide Annahmen gibt es Belege.

So empfiehlt Lüders „insbesondere dem Reinigungs- und Friseurgewerbe, Dienstleistungen eher nach der konkreten Art der Leistung und nicht pauschal nach dem Geschlecht anzubieten“. Aber genau das machen die Unternehmen doch. Hat Lüders die Studie, die sie anführt, nicht gelesen? Nun, wir geben gerne Nachhilfe. Seite 123: Die Reinigung einer Bluse ist teurer als die Reinigung eines Hemdes, weil Hemden automatisch gebügelt werden können und Blusen in der Regel von Hand gebügelt werden müssen. Seite 122: Friseurdienstleistungen, hier: Kurz- oder Langhaarschnitt sind für Frauen deshalb teurer als für Männer, weil ein höherer Beratungsaufwand, mehr Arbeitszeit, ergo mehr Arbeitsaufwand anfällt.

Wir finden es ja gut, dass die Antidiskriminierungsstelle gegen Diskriminierung vorgehen will. Aber es gibt auch sinnvolle Diskriminierung in Form von Ausschlusskriterien. So sollte man in Zukunft darauf achten, dass nicht unabhängig von Können, Information und Intelligenz Pressemeldungen, –erklärungen und –verlautbarungen bei der ADS erstellt und verbreitet werden.

Und dann ist da noch Stalinski.
Nachdem sie das Bild der Jammerfrau, die aufgrund einer Benachteiligung durch fiese Friseurgeschäfts-Inhaber*_innen gezwungen ist, mehr Geld auszugeben als ein beliebiger Mann, setzt sie noch einen drauf und konstruiert die doppelte Opferrolle: „Besonders pikant wird die Tatsache, wenn man bedenkt, dass Frauen im Schnitt auch weniger verdienen als Männer. Der so genannte Gender Pay Gap lag 2016 bei 21 Prozent.“

Die Tatsache, dass „Frauen draufzahlen“, eine Tatsache, die selbst in dem Junk, den die ADS als Expertise verkaufen will, nur gegeben ist, wenn man die oben genannten Bereiche, in denen Männer „draufzahlen“ unterschlägt, ist also keine Tatsache, sondern das Ergebnis einer Unterschlagung. Die Unterschlagung wird ergänzt durch die uralte und nun wirklich ausreichend als Lüge identifizierte Behauptung vom 21% Gender Pay Gap. Wie selbst das Statistische Bundesamt trotz allen Druckes von politischer Seite zugesteht, gibt es keinen Gender Pay Gap von 21%. Das Statistische Bundesamt rechnet den angeblichen Gap auf 7-8% herunter, aber selbst dieses Gap ist eine Fabrikation, wie wir schon mehrfach dargelegt haben. Es gibt kein Gender Pay Gap, es gibt nur Männer, die durchschnittlich mehr, länger und produktiver arbeiten als Frauen und deshalb mehr verdienen. Und so wie es keine Benachteiligung von Frauen beim Lohn gibt, so gibt es auch keine Benachteiligung von Frauen bei Dienstleistungen, denn wer mehr Aufwand verursacht, der muss in einer freien Marktwirtschaft auch mehr dafür bezahlen.

Stalinski belügt also die Leser der Tagesschau mit ihren Hirngespinsten entweder weil sie dumm ist oder weil sie bösartig ist. Eine andere Alternative fällt uns nicht ein. Aber vielleicht kennt ja einer der Leser eine Alternative.

Letztlich ist Stalinski selbst das beste Beispiel dafür, dass Frauen in Deutschland nicht benachteiligt, sondern bevorzugt werden oder können Sie sich auch nur ein Medium vorstellen, das Stalinski beschäftigen würde, wenn der Arbeitsmarkt ein freier und nicht Frauen bevorzugender Arbeitsmarkt wäre?

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Physik: Geschlechtergerechte Photonen – geschlechtergerechte/r Quark/s

Gendergerechte Thermodynamik, gendergerechte Halbleiterphysik, gendergerechte Induktionsgesetze, gendergerechter Magnetismus, elektrostatische Genderforschung, magnetostatische Genderforschung …

Die Zukunft der Physik ist gendergerecht also besser zurück in die Vergangenheit mit einem Teilchenbeschleuniger Ihrer Wahl.

Manche Ausschreibungen sind schlicht nicht kommentierbar. Deshalb veröffentlichen wird die Stellenausschreibung der WWU-Münster, des Instituts für Angewandte Physik [!sic] der Universität Münster, mit der zwei wissenschaftliche Mitarbeiter gesucht werden, die in der Woche nicht mehr und nicht weniger als 19 Stunden 55 Minuten und 3,14159265358979323846264338327950288419716939937510582097494459230781
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Die Ausschreibung stammt aus dem Jahre 2016. Die Stellen sind also mittlerweile besetzt. Vor diesem Hintergrund interessieren uns Erfahrungsberichte aus Münster. Einfach unten klicken und uns schicken. Wir veröffentlichen – weil es so oft gefragt wird – nur dann den Namen der Leser, die uns informieren, wenn sie es ausdrücklich wünschen. In diesen toleranten Zeiten befürchten nämlich viele Nachteile, wenn Sie ihre tägliche Erfahrung berichten.

Wir von ScienceFiles werden nächstes Jahr mit einem Projekt beginnen, das den Umfang des Genderbefalls aller 82 deutschen Universitäten untersucht. Phase I des Projekts, für die 12.500 Euro notwendig sind, ist durch Spenden unserer Leser gesichert. Wenn Sie Interesse an dem, was wir forschen haben, können Sie sich hier informieren und wenn Sie die Phasen II und III des Projekts unterstützen wollen, dann können Sie das ebenfalls hier tun.

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Beta-Weibchen immer noch unterrepräsentiert: Transdisziplinärer Workshop an der Uni-Marburg soll das ändern

Fast 100 Jahre Frauenwahlrecht;
Gleichstellung;
Gender Mainstreaming;
Staatliche Alimentierung;
Mentorenprogramme;
Frauenquote bei Parteien und nicht nur dort;
Frauenförderung;

Und dann geht der Frauenanteil im Deutschen Bundestag zurück. 218 von 709 Abgeordneten im neuen Bundestag sind weiblich, 31% macht das. Im letzten Bundestag waren es noch 230 von 631 und damit 36,5%.

Diese Genderkatastrophe für die, die – in den Worten von Max Weber: von der Politik leben, sie hat mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für FSFJ einen Workshop geschaffen, der am 23. und am 24. Februar in Marburg stattfinden soll – das, obwohl die Weiberfastnacht erst am 28. Februar ist. Anlässlich dieses Workshops an der Universität Marburg soll über die „Konkurrenz für das politische ‚Alpha Männchen‘“ phantasiert werden. Denn: der Fortschritt sei fragil.

Finden sich im neuen Bundestag 12 Frauen weniger, dann ist dies ein Armageddon der Gleichstellung, ein Rückgang, der zeigt, wie „fragil dieser Fortschritt“ ist. Unter Fortschritt wird hier ein erhöhter Frauenanteil im Bundestag verstanden.

Ob mehr Frauen tatsächlich einen Fortschritt bedeuten, wäre im übrigen noch zu zeigen (und theoretisch zu begründen, warum das der Fall sein sollte). Fortschritt wird generell qualitativ und nicht quantitativ definiert. Man müsste also zeigen, dass mehr weibliche Politiker bessere Politik bedeuten als weniger … Nun ja. Nimmt man Wählergunst als Maß für erfolgreiche Politik, dann muss man feststellen, dass in dem Maße, in dem der Frauenanteil in z.B. der SPD gestiegen ist, der Stimmenanteil der SPD gesunken ist. Insofern bringen mehr SPD-Frauen weniger SPD-Stimmen. Okay. Wir sind bereit dies als Fortschritt anzusehen.

Entsprechend können wir nun mit den Marburger Veranstaltern, es sind die üblichen Verdächtigen: Annette Henninger, die schon mit REVERSE auf der Gehaltsliste des BMBF steht und eine Professur für Professur für “Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik“ besetzt, die wiederum vom BMBF über das Professorinnenprogramm finanziert wird bzw. jahrelang wurde und Dorothee Beck aus dem „Team“ von Henninger, die die Veranstaltung für das BMFSFJ durchführen. Man sieht an diesem Beispiel sehr gut, wie Basennetzwerke funktionieren. Pointiert und mit der notwendigen Metaphorik kann man sagen, dass Betaweibchen über Wettbewerbsverzerrung, wie sie im Rahmen des Professorinnenprogramms betrieben wird, in Positionen gehievt werden, die sie im fairen Wettbewerb nie erreicht hätten. Wären sie keine Betaweibchen hätten sie es natürlich auch nicht nötig auf ministerielle Vorteilsgewährung zurückzugreifen. An Universitäten installiert und weitgehend bar eigener Ideen werden sie zu willigen Vasallen der Ministerien. Für ein Ministerium führen sie ein Projekt durch, das dazu dienen soll, Gegner des Genderismus zu diskreditieren. Für ein anderes Ministerium richten sie einen Workshop aus, in dem sie Betaweibchen zur politischen Konkurrenz von „Alphamännchen“ aufbauen wollen, Alphamännchen, wie es sie in der FDP und der AfD noch gibt, denn mit beiden Parteien sind „Quoten-Gegner_innen in den Bundestag eingezogen“. Kurz: Die ministeriellen U-Boote sollen zu Legitimationsbeschaffern gemacht werden.

Im Rahmen des Workshops, für den bereits feststeht, dass es ihn geben wird, wenngleich niemand weiß, wer daran teilnehmen wird und ob jemand daran teilnehmen wird, soll dies vor allem dadurch erfolgen, dass drängende Fragen, die niemanden aus Gender-Adepten, von denen beantwortet werden, von denen noch niemand weiß, ob sie am Workshop teilnehmen. Deshalb gibt es kein Programm, dafür aber einen „Call for Participation“, einen akademischen Hilferuf der Marke: Wir haben Geld vom Ministerium, müssen damit etwas machen, haben keine Ahnung was, HILFE!

Die HILFE soll u.a. Fragen wie die folgenden beantworten:
Gibt es bei rund 40% Frauen in politischen Ämtern eine gläserne Decke, und wie steht es mit der Komplexität der Diskriminierungsstrukturen?

Wann immer Genderisten und andere Wissenschaftsdarsteller kein einziges Beispiel für das haben, dessen Existenz sie behaupten, bringen sie die Komplexität ins Spiel. Weil die Diskriminierung von Frauen so komplex ist, also die Strukturen, die Frauen diskriminieren, deshalb kann man keinerlei konkretes Beispiel für diskriminierte Frauen geben. Genderismus, also die strukturierte Bevorteilung von Frauen wird seit gut 20 Jahren systematisch betrieben. Wenn es in dieser Zeit nicht gelungen ist, auch nur eine diskriminierte Frau zu finden, dann drängt sich der Verdacht auf, dass es sie einfach nicht gibt – oder?

Im Gegenteil, es gibt Angela Merkel und all die anderen Frauen, die Politiker in Positionen spielen, die man in Marburg, an der Universität Marburg, für „Spitzenpositionen“ hält. Eine Anomalie. Wie kann es sein, dass diskriminierte Frauen in Spitzenpositionen gelangen? Das Ende der Genderförderung naht, wenn nicht schnell eine Idee geboren wird, die eine Diskriminierung auch von „Spitzenpolitikerinnen“ plausibel macht. Komplexität hatten wir schon. Nutzen wir also Durchsetzungschancen und fragen ohne jeglichen Bezug zur Realität ob es „Ausschlussmechanismen für jene, die vermeintlich oben angekommen sind“ gibt. In Deutsch: Ist Angela Merkel vielleicht gar nicht Bundeskanzler von Deutschland. Ziehen Altmaier und Seehofer die Fäden oder Putin?

Der Verdacht liegt für die Marburger (was ist eigentlich die weibliche Form von Spinner?) Wissenschaftsdarsteller nahe, denn „Politikerinnen werden in den Medien als ‚die Anderen‘ inszeniert“ und stehen ständig in der Gefahr der „Trivialisierung und Sexualisierung“. Wer bei Angela Merkel die Gefahr einer Sexualisierung sieht, der muss wirklich verzweifelt sein.

Tatsächlich macht der Marburger Workshop den Eindruck tiefster Verzweiflung und den Eindruck massiver Überforderung. Es ist ja auch nicht leicht, einerseits Ministerien zu dienen und andererseits den Anschein erwecken zu müssen, man habe irgend etwas mit Wissenschaft am Hut. Um Letzteres zu leisten, bedienen sich Henninger und Beck ausgerechnet Max Webers, d.h. sie missbrauchen ihn, behaupten, Max Weber habe als Ideal des Berufspolitikers einen ökonomisch unabhängigen Mann der „frei von familiären Sorgepflichten“ sei, propagiert.

In unserer Ausgabe von Politik als Beruf, zieht sich der Vortrag Max Webers von Seite 35 bis Seite 88. Ab Seite 42 diskutiert Weber die verschiedenen Arten von Berufspolitikern, die sich im Laufe der Geschichte angesammelt haben, und zwar unter der Maßgabe seiner Unterscheidung in Berufspolitiker, die für die Politik leben und solche die von der Politik leben. In modernen Parteienstaaten ist für Weber der Übergang von Ersteren zu Letzteren vollzogen, was diejenigen, die von der Politik leben, nicht nur von der Politik, sondern zudem von ihrer Partei abhängig macht und Politik zum Kampf um Pfründe werden lässt. Aber das steht schon auf Seite 61. So weit können Henninger und Bach jedoch nicht gelesen haben. Denn hätten sie soweit gelesen, dann wüssten sie, dass Weber in der für ihn typischen Art, die vielen Facetten, die ein Politiker, der von bzw. für die Politik lebt, annehmen kann, diskutiert, um sich dann dem historischen Wandel des Berufes „Politiker“ zu widmen.

Die Wertung, die ihm Henninger und Bach unterstellen, ist falsch. Wie so oft, unterstellen Genderisten anderen etwas, um dieses Etwas dann bekämpfen zu können. May Weber hat das nicht verdient. Von seiner Lektüre sollte man Betaweibchen ausschließen (sie verstehen ihn sowieso nicht – wollen das auch gar nicht).

Damit die Marburger etwas über den idealen Politiker, wie er Max Weber vorschwebte, lernen, empfehlen wir unseren entsprechenden Text. In aller Kürze: Der ideale Politiker zeichnet sich durch Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und distanziertes Augenmaß aus. Über das Geschlecht des idealen Politikers hat sich Max Weber nicht geäußert. Das hat zum einen den Grund, dass Weber ein Wissenschaftler war, zum anderen den Grund, dass er nicht die psychische Störung hatte, die heute dazu geführt hat, dass Wissenschaftsdarsteller an Universitäten zu finden sind und dort von Ministerien für Propaganda bezahlt werden, die vom fixen Blick zwischen die Beine lebt.

Das Ausmaß staatlicher Eingriffe in die Autonomie der Universitäten unter dem Deckmantel der Gender Studies ist vollkommen unbekannt. Wir wollen dies mit einem Forschungsprojekt ändern, das sich dadurch auszeichnet, als erstes deutsches Forschungsprojekt ausschließlich privat finanzierten zu werden. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind rund 75% der Kosten, die für Phase I anfallen, gespendet worden. Wenn Sie mit Ihrer Spende dabei mitwirken wollen, das Ausmaß ideologischer Gender-Infiltration an deutschen Universitäten aufzudecken, dann finden Sie hier nähere Informationen.

Wir danken einem Leser, der uns auf die Betaweibchen (oder waren es Anhimmler von Alphamännchen?) in Marburg hingewiesen hat.

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Keine Gnade: Was in den Gender Studies als Lehrveranstaltung gilt

Gestern haben wir die 53 Professuren, deren Inhaberinnen (Stefan Hirschauer und Michael Meusser mögen uns nachsehen, dass wir sie hier grammatisch-geschlechtlich übersehen) sich den Gender Studies widmen (sollen), zusammengestellt und den jeweiligen Besetzerinnen zugeordnet. Heute wollen wir unseren Lesern einmal einen weitgehend unkommentierten Einblick in das geben, was an deutschen Universitäten unter dem Stichwort „Gender Studies“ an Studenten vermittelt wird. Wenn ihnen die Haare zu Berge stehen, dann ist das leider nicht zu verhindern.

Wir beginnen mit der Albert-Ludwig Universität in Freiburg. Dort können Studenten im laufenden Semester lernen, was es mit Politischer Korrektheit auf sich hat, und warum die AfD Schuld daran ist, dass es zwischenzeitlich Menschen gibt, die daran zweifeln, dass politische Korrektheit das Heil der Welt bedeutet, Armut beseitigt, Hunger stillt und unnötiges Denken beseitigt.

Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Political Correctness (Seminar)
Termin: Mittwoch, 16-18 Uhr
Raum: KG IV, Übungsraum 1

Kommentar:
Seit einigen Jahren ist eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung zu beobachten. Auf der einen Seite ist die Offenheit gegenüber Minderheiten wie Schwulen, Lesben und transidenten Menschen gewachsen, gleichgeschlechtliche Paare haben in Hinblick auf bürgerliche Rechten wie etwas Ehe und Erbrecht weitgehend gleichgezogen. Auf der anderen Seite verschiebt sich das öffentliche Klima derzeit in eine andere Richtung: Rechte Bewegungen befördern Rassismus und Xenophobie, in den USA wurde ein Präsident gewählt, der zum Hass gegen Frauen und Minderheiten anstachelt, in Deutschland haben rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) und Bewegungen wie Pegida Enthemmungen in öffentlichen Auseinandersetzungen salonfähig gemacht und sorgen für eine zunehmende Akzeptanz von Gewalt. In diesem Spannungsfeld sind Auseinandersetzungen zu mehr vs. weniger Großzügigkeit gegenüber Stimmungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. political correctness gilt dabei – je nachdem – als eine noch immer zu wenig umgesetzte Forderung oder aber eine totalitäre Bevormundung von Redefreiheit.
In diesem Seminar werden wir uns zum einen mit theoretischen Konzepten von political correctness, Stimmungen und (öffentlichen) Gefühlen auseinandersetzen, um in einem zweiten Schritt aktuelle Phänomene rund um Populismus, Meinungsklima, (Un)Sicherheitsempfinden empirisch zu analysieren.

Weiter geht die Reise durch das Genderoptikum. Wir machen Station in München und lernen dort, dass es tatsächlich noch verwirrte Menschen gibt, die denken, es gäbe ein Gender Pay Gap. Wie wir weiter lernen, liegt dies daran, dass die Arbeit „vergeschlechtlicht und heteronormativ“ geprägt ist. Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Phobie gegen, sagen wir, rote Läuse entwickelt und dann immer und überall rote Läuse sieht, studieren Sie in München, die self-fulfilling prophecy ist hier perfektioniert und Programm.

Ludwig-Maximillians-Universität München

Vergeschlechtlichte Arbeit – Arbeit an Geschlecht. Gender- und queertheoretische Perspektiven auf Arbeit

Equal Pay Day, Female Future Force, Female Founders – solche Stichworte verweisen auf aktuelle Debatten und Initiativen rund um das Thema Arbeit und Geschlecht: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, verrichten mehr unbezahlte (Familien-)Arbeit und sind sehr viel seltener in Führungspositionen anzutreffen. Wichtige Themen, wenn es um Geschlechterungleichheiten geht. Mit einem gendertheoretisch geschulten Blick lässt sich jedoch erkennen: Meist wird in solchen Debatten der Rahmen der Zweigeschlechtlichkeit nicht verlassen und Fragen nach sozialer und nationaler Herkunft, nach Klasse, Gesundheit und Sexualität werden gar nicht erst gestellt.
In diesem Seminar geht es um Arbeit als Forschungsfeld der Geschlechterforschung. Auf Basis grundlegender gender- und queertheoretischer Perspektiven werden zentrale Aspekte dieses Forschungsfelds erkundet. Dabei wird zum einen ein geschlechterkritischer Blick auf Arbeitsverhältnisse eingenommen. Es wird deutlich werden, dass Arbeit nicht nur meist vergeschlechtlicht und heteronormativ geprägt ist, sondern auch ein Feld darstellt, in dem an Geschlecht und Geschlechtervorstellungen, -praktiken und -verkörperungen gearbeitet wird. Zum anderen soll diskutiert werden, welche Geschlechtertheorien unterschiedlichen Forschungsansätzen zugrunde liegen, was die jeweiligen Ansätze für die Analyse von Arbeit als Feld interdependenter Ungleichheiten leisten können, aber auch, welche Leerstellen dabei jeweils erkennbar werden.

Die nächste Station unseres Gender-Zuges, der von einem Genderoptikum zum nächsten fährt, ist Bochum. Dort lehrt man in englischer Sprache, so dass die Studenten immerhin ihre englischen Sprachkenntnisse verbessern oder erweitern könnten … Ansonsten lernen wir, dass der Begriff „weiße Männer“ aus zwei deskriptiven Begriffen besteht, nämlich „weiß“ und „Mann“, die aber gar nicht deskriptiv sind, die vielmehr als unsichtbare Norm gegen das vergeschlechtliche und verrasste Andere eingesetzt werden. Von wem? Na von den Spinnern, die solche Seminare anbieten. Spinner ist hier natürlich kein deskriptiver Begriff, sondern eine unsichtbare Norm, mit der sich normale Neuronen gegen Genderismus zur Wehr setzen.

 

Ruhr-Universität Bochum

050670 Angry White Men? Masculinity and Whiteness (BA)
Dozierende: Kindinger
Modul(e): B, Teil 2 Disziplin: Amerikanistik
Zeit/Ort: Di, 10:00 – 12:00, GABF 04/413

Kommentar:
Masculinity and whiteness – both categories are descriptive of a specific social and cultural identity (whether individual or group). Yet they are “more” than descriptive, they are imagined as an invisible norm against which the gendered and racialized Other was/is measured and “handled.” This course intends to make these categories visible and look at mediations of white American masculinity across class, age, politics, and region. The course will start with an introduction to theories on masculinity and whiteness before it turns to specific cultural texts, such as Ernest Hemingway’s “Nick Adams” short stories, F. Scott Fitzgerald’s The Diamond as Big as the Ritz, Joel Schumacher’s movie Falling Down or Tom Ford’s Nocturnal Animals.
Literatur: Texts will be made available in a Reader.

Wenn wir schon unterwegs sind, warum nicht in Göttingen Station machen. An der Universität, die Georg August gewidmet ist. Die Universität wurde übrigens unter der Ägide des britischen König George II gegründet, der als Georg August auch Hannover und Umgebung unter seinen Fittichen hatte. Insofern ist die Gründung der Universität Göttingen im Jahre 1734 ein Akt britischen Kolonialismus, und es entbehrt nicht der Ironie, wenn Gender Studierte, die von Geschichte nur wissen, dass man sie erzählen kann, im Jahre 2017 den Kolonialismus und seine Folgen dekonstruieren und postkoloniales Denken lehren, bei dem es darum geht, sich „zentrismuskritisch mit Geschlecht auseinanderzusetzen“. Wenn Dummheit Flügel verleihen würde, sähe man in Göttingen einige fliegen.

Georg-August-Universität Göttingen

Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klapeer, Christine-Maria, Dr.

Zuordnung zu Einrichtungen
Dekanat Sozialwissenschaftliche Fakultät

Inhalt
Organisatorisches Das Seminar dient als Einführung, daher sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Kommentar Dieses Seminar bietet eine erste Einführung in postkoloniales Denken und Analysieren innerhalb der Gender Studies. Wir werden uns zum einen mit zentralen Konzepten und Denkweisen aus dem Bereich der postkolonialen Theorie beschäftigen (u.a. Repräsentation, “othering”, Subalternität), als auch einige jener Schlüsselautor*innen kennenlernen, die eine besondere Relevanz für feministische und queere Wissensproduktion entfalten (u.a. Gayatri Spivak, Chandra Mohanty, Anne McClintock). In einem zweiten Teil werden wir darüber hinaus zeitgenössische Alltagsphänomene mithilfe postkolonialer Instrumente und Konzepte konfrontieren und dekonstruieren (versuchen).
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf einer zentrismuskritischen Auseinandersetzung mit “Geschlecht” in seinen Verstrickungen mit “Sexualität”, “Rasse”, “Klasse”, “Dis*ability”. Im Zentrum steht die Reflexion der Bedeutung von Kolonialismus, Rassismus und globalen Ungleichheiten für das Verstehen moderner Geschlechterverhältnisse, Geschlechterordnungen und Geschlechterverständnisse. Ziel ist dabei auch, einen kritisch-analytischen Blick auf eigene (wissenschaftliche) Denkweisen und -praktiken zu entwickeln.

Wenn es um die Dekolonialisierung geht, dann darf natürlich auch die TU-Berlin nicht fehlen. Dort erhalten Studenten einen wichtigen Einblick in „die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen“. Wenn Gender Studierte etwas können, dann einen sprachlichen Popanz aufzubauen und sich daran abzuarbeiten, ganz so, als gäbe es den entsprechenden Popanz außerhalb ihrer eigenen sehr determinierten, fast schon maternal-androphil und berlinal-egozentrischen Miniatur von Welt.

Mit diesem letzten Einblick in das Wirken von Gender Studierten an deutschen Universitäten wollen wir es bewenden lassen. Das dargestellte Elend wird nur größer, wenn wir von anderen Universitäten weitere Belege für die mit Gender Studies offensichtlich einhergehende Verwirrung von Begriffen, Konzepten, Wirklichkeit und Phantasie zusammentragen.

TU-Berlin

Dekolonisierung als Herausforderung in den Gender Studies
Hanna Meißner und Inka Greusing / Seminar
LV-Nr.: 3152 L 022 BA KulT IS 6: Geschlecht, Wissen, Gesellschaft
BA KulT IS 5
BA KulT FW 18 / FW 29
MA ZIFG FP 16 / FW 29
Vertiefungsmodule I und II Gender Pro MINT
MINTgrün
Zeit: Di 10-12 Uhr
Beginn: 17.10.2017
Raum: MAR 2.013
Macht- und Herrschaftsverhältnisse, soziale Ungleichheit sowie naturalisierte und/oder stillschweigend vorausgesetzte Kategorien und Normen sind zentrale Erkenntnisgegenstände der Gender Studies. Voraussetzung für die Etablierung von Gender Studies als Feld wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit diesen Fragen waren historische Kämpfe, die Frauen* zunächst überhaupt Zugang zu akademischen Institutionen verschafften. Innerhalb dieser Institution erweist sich das macht- und herrschaftskritische Erkenntnisprojekt der Gender Studies als spannungsreiche ›dissidente Partizipation‹ (Hark 2005): Durch Teilhabe an und in den Strukturen und Normen akademischer Einrichtungen und Praktiken sollten strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen thematisiert werden. In diesem Seminar greifen wir selbstreflexive Auseinandersetzungen um diese Einbindung in Macht- und Herrschaftsverhältnisse als Voraussetzung einer kritischen Partizipation auf und stellen dabei Diskussionen in den Mittelpunkt, die auf die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen fokussieren: Wie kann die Forderung, Universitäten zu dekolonisieren in den Gender Studies aufgegriffen und als Herausforderung für deren (selbst-)kritisches Projekt umgesetzt werden?
Teilnehmende sollten über grundlegende Kenntnisse der Gender Studies verfügen und Lust und Bereitschaft haben, englischsprachige Text zu lesen – wir werden uns bei eventuellen Verständnisschwierigkeiten gegenseitig unterstützen.

Übrigens: Es gibt kein Patriarchat im Westen.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Als kleine Aufbauhilfe nach all den intellektuellen Tiefschlägen:

Freddy Mercury, der wohl über die Folgen der Gender Studies ein Lied gemacht hat.

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