Physik: Geschlechtergerechte Photonen – geschlechtergerechte/r Quark/s

Gendergerechte Thermodynamik, gendergerechte Halbleiterphysik, gendergerechte Induktionsgesetze, gendergerechter Magnetismus, elektrostatische Genderforschung, magnetostatische Genderforschung …

Die Zukunft der Physik ist gendergerecht also besser zurück in die Vergangenheit mit einem Teilchenbeschleuniger Ihrer Wahl.

Manche Ausschreibungen sind schlicht nicht kommentierbar. Deshalb veröffentlichen wird die Stellenausschreibung der WWU-Münster, des Instituts für Angewandte Physik [!sic] der Universität Münster, mit der zwei wissenschaftliche Mitarbeiter gesucht werden, die in der Woche nicht mehr und nicht weniger als 19 Stunden 55 Minuten und 3,14159265358979323846264338327950288419716939937510582097494459230781
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Die Ausschreibung stammt aus dem Jahre 2016. Die Stellen sind also mittlerweile besetzt. Vor diesem Hintergrund interessieren uns Erfahrungsberichte aus Münster. Einfach unten klicken und uns schicken. Wir veröffentlichen – weil es so oft gefragt wird – nur dann den Namen der Leser, die uns informieren, wenn sie es ausdrücklich wünschen. In diesen toleranten Zeiten befürchten nämlich viele Nachteile, wenn Sie ihre tägliche Erfahrung berichten.

Wir von ScienceFiles werden nächstes Jahr mit einem Projekt beginnen, das den Umfang des Genderbefalls aller 82 deutschen Universitäten untersucht. Phase I des Projekts, für die 12.500 Euro notwendig sind, ist durch Spenden unserer Leser gesichert. Wenn Sie Interesse an dem, was wir forschen haben, können Sie sich hier informieren und wenn Sie die Phasen II und III des Projekts unterstützen wollen, dann können Sie das ebenfalls hier tun.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Beta-Weibchen immer noch unterrepräsentiert: Transdisziplinärer Workshop an der Uni-Marburg soll das ändern

Fast 100 Jahre Frauenwahlrecht;
Gleichstellung;
Gender Mainstreaming;
Staatliche Alimentierung;
Mentorenprogramme;
Frauenquote bei Parteien und nicht nur dort;
Frauenförderung;

Und dann geht der Frauenanteil im Deutschen Bundestag zurück. 218 von 709 Abgeordneten im neuen Bundestag sind weiblich, 31% macht das. Im letzten Bundestag waren es noch 230 von 631 und damit 36,5%.

Diese Genderkatastrophe für die, die – in den Worten von Max Weber: von der Politik leben, sie hat mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für FSFJ einen Workshop geschaffen, der am 23. und am 24. Februar in Marburg stattfinden soll – das, obwohl die Weiberfastnacht erst am 28. Februar ist. Anlässlich dieses Workshops an der Universität Marburg soll über die „Konkurrenz für das politische ‚Alpha Männchen‘“ phantasiert werden. Denn: der Fortschritt sei fragil.

Finden sich im neuen Bundestag 12 Frauen weniger, dann ist dies ein Armageddon der Gleichstellung, ein Rückgang, der zeigt, wie „fragil dieser Fortschritt“ ist. Unter Fortschritt wird hier ein erhöhter Frauenanteil im Bundestag verstanden.

Ob mehr Frauen tatsächlich einen Fortschritt bedeuten, wäre im übrigen noch zu zeigen (und theoretisch zu begründen, warum das der Fall sein sollte). Fortschritt wird generell qualitativ und nicht quantitativ definiert. Man müsste also zeigen, dass mehr weibliche Politiker bessere Politik bedeuten als weniger … Nun ja. Nimmt man Wählergunst als Maß für erfolgreiche Politik, dann muss man feststellen, dass in dem Maße, in dem der Frauenanteil in z.B. der SPD gestiegen ist, der Stimmenanteil der SPD gesunken ist. Insofern bringen mehr SPD-Frauen weniger SPD-Stimmen. Okay. Wir sind bereit dies als Fortschritt anzusehen.

Entsprechend können wir nun mit den Marburger Veranstaltern, es sind die üblichen Verdächtigen: Annette Henninger, die schon mit REVERSE auf der Gehaltsliste des BMBF steht und eine Professur für Professur für “Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik“ besetzt, die wiederum vom BMBF über das Professorinnenprogramm finanziert wird bzw. jahrelang wurde und Dorothee Beck aus dem „Team“ von Henninger, die die Veranstaltung für das BMFSFJ durchführen. Man sieht an diesem Beispiel sehr gut, wie Basennetzwerke funktionieren. Pointiert und mit der notwendigen Metaphorik kann man sagen, dass Betaweibchen über Wettbewerbsverzerrung, wie sie im Rahmen des Professorinnenprogramms betrieben wird, in Positionen gehievt werden, die sie im fairen Wettbewerb nie erreicht hätten. Wären sie keine Betaweibchen hätten sie es natürlich auch nicht nötig auf ministerielle Vorteilsgewährung zurückzugreifen. An Universitäten installiert und weitgehend bar eigener Ideen werden sie zu willigen Vasallen der Ministerien. Für ein Ministerium führen sie ein Projekt durch, das dazu dienen soll, Gegner des Genderismus zu diskreditieren. Für ein anderes Ministerium richten sie einen Workshop aus, in dem sie Betaweibchen zur politischen Konkurrenz von „Alphamännchen“ aufbauen wollen, Alphamännchen, wie es sie in der FDP und der AfD noch gibt, denn mit beiden Parteien sind „Quoten-Gegner_innen in den Bundestag eingezogen“. Kurz: Die ministeriellen U-Boote sollen zu Legitimationsbeschaffern gemacht werden.

Im Rahmen des Workshops, für den bereits feststeht, dass es ihn geben wird, wenngleich niemand weiß, wer daran teilnehmen wird und ob jemand daran teilnehmen wird, soll dies vor allem dadurch erfolgen, dass drängende Fragen, die niemanden aus Gender-Adepten, von denen beantwortet werden, von denen noch niemand weiß, ob sie am Workshop teilnehmen. Deshalb gibt es kein Programm, dafür aber einen „Call for Participation“, einen akademischen Hilferuf der Marke: Wir haben Geld vom Ministerium, müssen damit etwas machen, haben keine Ahnung was, HILFE!

Die HILFE soll u.a. Fragen wie die folgenden beantworten:
Gibt es bei rund 40% Frauen in politischen Ämtern eine gläserne Decke, und wie steht es mit der Komplexität der Diskriminierungsstrukturen?

Wann immer Genderisten und andere Wissenschaftsdarsteller kein einziges Beispiel für das haben, dessen Existenz sie behaupten, bringen sie die Komplexität ins Spiel. Weil die Diskriminierung von Frauen so komplex ist, also die Strukturen, die Frauen diskriminieren, deshalb kann man keinerlei konkretes Beispiel für diskriminierte Frauen geben. Genderismus, also die strukturierte Bevorteilung von Frauen wird seit gut 20 Jahren systematisch betrieben. Wenn es in dieser Zeit nicht gelungen ist, auch nur eine diskriminierte Frau zu finden, dann drängt sich der Verdacht auf, dass es sie einfach nicht gibt – oder?

Im Gegenteil, es gibt Angela Merkel und all die anderen Frauen, die Politiker in Positionen spielen, die man in Marburg, an der Universität Marburg, für „Spitzenpositionen“ hält. Eine Anomalie. Wie kann es sein, dass diskriminierte Frauen in Spitzenpositionen gelangen? Das Ende der Genderförderung naht, wenn nicht schnell eine Idee geboren wird, die eine Diskriminierung auch von „Spitzenpolitikerinnen“ plausibel macht. Komplexität hatten wir schon. Nutzen wir also Durchsetzungschancen und fragen ohne jeglichen Bezug zur Realität ob es „Ausschlussmechanismen für jene, die vermeintlich oben angekommen sind“ gibt. In Deutsch: Ist Angela Merkel vielleicht gar nicht Bundeskanzler von Deutschland. Ziehen Altmaier und Seehofer die Fäden oder Putin?

Der Verdacht liegt für die Marburger (was ist eigentlich die weibliche Form von Spinner?) Wissenschaftsdarsteller nahe, denn „Politikerinnen werden in den Medien als ‚die Anderen‘ inszeniert“ und stehen ständig in der Gefahr der „Trivialisierung und Sexualisierung“. Wer bei Angela Merkel die Gefahr einer Sexualisierung sieht, der muss wirklich verzweifelt sein.

Tatsächlich macht der Marburger Workshop den Eindruck tiefster Verzweiflung und den Eindruck massiver Überforderung. Es ist ja auch nicht leicht, einerseits Ministerien zu dienen und andererseits den Anschein erwecken zu müssen, man habe irgend etwas mit Wissenschaft am Hut. Um Letzteres zu leisten, bedienen sich Henninger und Beck ausgerechnet Max Webers, d.h. sie missbrauchen ihn, behaupten, Max Weber habe als Ideal des Berufspolitikers einen ökonomisch unabhängigen Mann der „frei von familiären Sorgepflichten“ sei, propagiert.

In unserer Ausgabe von Politik als Beruf, zieht sich der Vortrag Max Webers von Seite 35 bis Seite 88. Ab Seite 42 diskutiert Weber die verschiedenen Arten von Berufspolitikern, die sich im Laufe der Geschichte angesammelt haben, und zwar unter der Maßgabe seiner Unterscheidung in Berufspolitiker, die für die Politik leben und solche die von der Politik leben. In modernen Parteienstaaten ist für Weber der Übergang von Ersteren zu Letzteren vollzogen, was diejenigen, die von der Politik leben, nicht nur von der Politik, sondern zudem von ihrer Partei abhängig macht und Politik zum Kampf um Pfründe werden lässt. Aber das steht schon auf Seite 61. So weit können Henninger und Bach jedoch nicht gelesen haben. Denn hätten sie soweit gelesen, dann wüssten sie, dass Weber in der für ihn typischen Art, die vielen Facetten, die ein Politiker, der von bzw. für die Politik lebt, annehmen kann, diskutiert, um sich dann dem historischen Wandel des Berufes „Politiker“ zu widmen.

Die Wertung, die ihm Henninger und Bach unterstellen, ist falsch. Wie so oft, unterstellen Genderisten anderen etwas, um dieses Etwas dann bekämpfen zu können. May Weber hat das nicht verdient. Von seiner Lektüre sollte man Betaweibchen ausschließen (sie verstehen ihn sowieso nicht – wollen das auch gar nicht).

Damit die Marburger etwas über den idealen Politiker, wie er Max Weber vorschwebte, lernen, empfehlen wir unseren entsprechenden Text. In aller Kürze: Der ideale Politiker zeichnet sich durch Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und distanziertes Augenmaß aus. Über das Geschlecht des idealen Politikers hat sich Max Weber nicht geäußert. Das hat zum einen den Grund, dass Weber ein Wissenschaftler war, zum anderen den Grund, dass er nicht die psychische Störung hatte, die heute dazu geführt hat, dass Wissenschaftsdarsteller an Universitäten zu finden sind und dort von Ministerien für Propaganda bezahlt werden, die vom fixen Blick zwischen die Beine lebt.

Das Ausmaß staatlicher Eingriffe in die Autonomie der Universitäten unter dem Deckmantel der Gender Studies ist vollkommen unbekannt. Wir wollen dies mit einem Forschungsprojekt ändern, das sich dadurch auszeichnet, als erstes deutsches Forschungsprojekt ausschließlich privat finanzierten zu werden. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind rund 75% der Kosten, die für Phase I anfallen, gespendet worden. Wenn Sie mit Ihrer Spende dabei mitwirken wollen, das Ausmaß ideologischer Gender-Infiltration an deutschen Universitäten aufzudecken, dann finden Sie hier nähere Informationen.

Wir danken einem Leser, der uns auf die Betaweibchen (oder waren es Anhimmler von Alphamännchen?) in Marburg hingewiesen hat.

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Keine Gnade: Was in den Gender Studies als Lehrveranstaltung gilt

Gestern haben wir die 53 Professuren, deren Inhaberinnen (Stefan Hirschauer und Michael Meusser mögen uns nachsehen, dass wir sie hier grammatisch-geschlechtlich übersehen) sich den Gender Studies widmen (sollen), zusammengestellt und den jeweiligen Besetzerinnen zugeordnet. Heute wollen wir unseren Lesern einmal einen weitgehend unkommentierten Einblick in das geben, was an deutschen Universitäten unter dem Stichwort „Gender Studies“ an Studenten vermittelt wird. Wenn ihnen die Haare zu Berge stehen, dann ist das leider nicht zu verhindern.

Wir beginnen mit der Albert-Ludwig Universität in Freiburg. Dort können Studenten im laufenden Semester lernen, was es mit Politischer Korrektheit auf sich hat, und warum die AfD Schuld daran ist, dass es zwischenzeitlich Menschen gibt, die daran zweifeln, dass politische Korrektheit das Heil der Welt bedeutet, Armut beseitigt, Hunger stillt und unnötiges Denken beseitigt.

Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Political Correctness (Seminar)
Termin: Mittwoch, 16-18 Uhr
Raum: KG IV, Übungsraum 1

Kommentar:
Seit einigen Jahren ist eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung zu beobachten. Auf der einen Seite ist die Offenheit gegenüber Minderheiten wie Schwulen, Lesben und transidenten Menschen gewachsen, gleichgeschlechtliche Paare haben in Hinblick auf bürgerliche Rechten wie etwas Ehe und Erbrecht weitgehend gleichgezogen. Auf der anderen Seite verschiebt sich das öffentliche Klima derzeit in eine andere Richtung: Rechte Bewegungen befördern Rassismus und Xenophobie, in den USA wurde ein Präsident gewählt, der zum Hass gegen Frauen und Minderheiten anstachelt, in Deutschland haben rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) und Bewegungen wie Pegida Enthemmungen in öffentlichen Auseinandersetzungen salonfähig gemacht und sorgen für eine zunehmende Akzeptanz von Gewalt. In diesem Spannungsfeld sind Auseinandersetzungen zu mehr vs. weniger Großzügigkeit gegenüber Stimmungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. political correctness gilt dabei – je nachdem – als eine noch immer zu wenig umgesetzte Forderung oder aber eine totalitäre Bevormundung von Redefreiheit.
In diesem Seminar werden wir uns zum einen mit theoretischen Konzepten von political correctness, Stimmungen und (öffentlichen) Gefühlen auseinandersetzen, um in einem zweiten Schritt aktuelle Phänomene rund um Populismus, Meinungsklima, (Un)Sicherheitsempfinden empirisch zu analysieren.

Weiter geht die Reise durch das Genderoptikum. Wir machen Station in München und lernen dort, dass es tatsächlich noch verwirrte Menschen gibt, die denken, es gäbe ein Gender Pay Gap. Wie wir weiter lernen, liegt dies daran, dass die Arbeit „vergeschlechtlicht und heteronormativ“ geprägt ist. Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Phobie gegen, sagen wir, rote Läuse entwickelt und dann immer und überall rote Läuse sieht, studieren Sie in München, die self-fulfilling prophecy ist hier perfektioniert und Programm.

Ludwig-Maximillians-Universität München

Vergeschlechtlichte Arbeit – Arbeit an Geschlecht. Gender- und queertheoretische Perspektiven auf Arbeit

Equal Pay Day, Female Future Force, Female Founders – solche Stichworte verweisen auf aktuelle Debatten und Initiativen rund um das Thema Arbeit und Geschlecht: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, verrichten mehr unbezahlte (Familien-)Arbeit und sind sehr viel seltener in Führungspositionen anzutreffen. Wichtige Themen, wenn es um Geschlechterungleichheiten geht. Mit einem gendertheoretisch geschulten Blick lässt sich jedoch erkennen: Meist wird in solchen Debatten der Rahmen der Zweigeschlechtlichkeit nicht verlassen und Fragen nach sozialer und nationaler Herkunft, nach Klasse, Gesundheit und Sexualität werden gar nicht erst gestellt.
In diesem Seminar geht es um Arbeit als Forschungsfeld der Geschlechterforschung. Auf Basis grundlegender gender- und queertheoretischer Perspektiven werden zentrale Aspekte dieses Forschungsfelds erkundet. Dabei wird zum einen ein geschlechterkritischer Blick auf Arbeitsverhältnisse eingenommen. Es wird deutlich werden, dass Arbeit nicht nur meist vergeschlechtlicht und heteronormativ geprägt ist, sondern auch ein Feld darstellt, in dem an Geschlecht und Geschlechtervorstellungen, -praktiken und -verkörperungen gearbeitet wird. Zum anderen soll diskutiert werden, welche Geschlechtertheorien unterschiedlichen Forschungsansätzen zugrunde liegen, was die jeweiligen Ansätze für die Analyse von Arbeit als Feld interdependenter Ungleichheiten leisten können, aber auch, welche Leerstellen dabei jeweils erkennbar werden.

Die nächste Station unseres Gender-Zuges, der von einem Genderoptikum zum nächsten fährt, ist Bochum. Dort lehrt man in englischer Sprache, so dass die Studenten immerhin ihre englischen Sprachkenntnisse verbessern oder erweitern könnten … Ansonsten lernen wir, dass der Begriff „weiße Männer“ aus zwei deskriptiven Begriffen besteht, nämlich „weiß“ und „Mann“, die aber gar nicht deskriptiv sind, die vielmehr als unsichtbare Norm gegen das vergeschlechtliche und verrasste Andere eingesetzt werden. Von wem? Na von den Spinnern, die solche Seminare anbieten. Spinner ist hier natürlich kein deskriptiver Begriff, sondern eine unsichtbare Norm, mit der sich normale Neuronen gegen Genderismus zur Wehr setzen.

 

Ruhr-Universität Bochum

050670 Angry White Men? Masculinity and Whiteness (BA)
Dozierende: Kindinger
Modul(e): B, Teil 2 Disziplin: Amerikanistik
Zeit/Ort: Di, 10:00 – 12:00, GABF 04/413

Kommentar:
Masculinity and whiteness – both categories are descriptive of a specific social and cultural identity (whether individual or group). Yet they are “more” than descriptive, they are imagined as an invisible norm against which the gendered and racialized Other was/is measured and “handled.” This course intends to make these categories visible and look at mediations of white American masculinity across class, age, politics, and region. The course will start with an introduction to theories on masculinity and whiteness before it turns to specific cultural texts, such as Ernest Hemingway’s “Nick Adams” short stories, F. Scott Fitzgerald’s The Diamond as Big as the Ritz, Joel Schumacher’s movie Falling Down or Tom Ford’s Nocturnal Animals.
Literatur: Texts will be made available in a Reader.

Wenn wir schon unterwegs sind, warum nicht in Göttingen Station machen. An der Universität, die Georg August gewidmet ist. Die Universität wurde übrigens unter der Ägide des britischen König George II gegründet, der als Georg August auch Hannover und Umgebung unter seinen Fittichen hatte. Insofern ist die Gründung der Universität Göttingen im Jahre 1734 ein Akt britischen Kolonialismus, und es entbehrt nicht der Ironie, wenn Gender Studierte, die von Geschichte nur wissen, dass man sie erzählen kann, im Jahre 2017 den Kolonialismus und seine Folgen dekonstruieren und postkoloniales Denken lehren, bei dem es darum geht, sich „zentrismuskritisch mit Geschlecht auseinanderzusetzen“. Wenn Dummheit Flügel verleihen würde, sähe man in Göttingen einige fliegen.

Georg-August-Universität Göttingen

Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klapeer, Christine-Maria, Dr.

Zuordnung zu Einrichtungen
Dekanat Sozialwissenschaftliche Fakultät

Inhalt
Organisatorisches Das Seminar dient als Einführung, daher sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Kommentar Dieses Seminar bietet eine erste Einführung in postkoloniales Denken und Analysieren innerhalb der Gender Studies. Wir werden uns zum einen mit zentralen Konzepten und Denkweisen aus dem Bereich der postkolonialen Theorie beschäftigen (u.a. Repräsentation, “othering”, Subalternität), als auch einige jener Schlüsselautor*innen kennenlernen, die eine besondere Relevanz für feministische und queere Wissensproduktion entfalten (u.a. Gayatri Spivak, Chandra Mohanty, Anne McClintock). In einem zweiten Teil werden wir darüber hinaus zeitgenössische Alltagsphänomene mithilfe postkolonialer Instrumente und Konzepte konfrontieren und dekonstruieren (versuchen).
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf einer zentrismuskritischen Auseinandersetzung mit “Geschlecht” in seinen Verstrickungen mit “Sexualität”, “Rasse”, “Klasse”, “Dis*ability”. Im Zentrum steht die Reflexion der Bedeutung von Kolonialismus, Rassismus und globalen Ungleichheiten für das Verstehen moderner Geschlechterverhältnisse, Geschlechterordnungen und Geschlechterverständnisse. Ziel ist dabei auch, einen kritisch-analytischen Blick auf eigene (wissenschaftliche) Denkweisen und -praktiken zu entwickeln.

Wenn es um die Dekolonialisierung geht, dann darf natürlich auch die TU-Berlin nicht fehlen. Dort erhalten Studenten einen wichtigen Einblick in „die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen“. Wenn Gender Studierte etwas können, dann einen sprachlichen Popanz aufzubauen und sich daran abzuarbeiten, ganz so, als gäbe es den entsprechenden Popanz außerhalb ihrer eigenen sehr determinierten, fast schon maternal-androphil und berlinal-egozentrischen Miniatur von Welt.

Mit diesem letzten Einblick in das Wirken von Gender Studierten an deutschen Universitäten wollen wir es bewenden lassen. Das dargestellte Elend wird nur größer, wenn wir von anderen Universitäten weitere Belege für die mit Gender Studies offensichtlich einhergehende Verwirrung von Begriffen, Konzepten, Wirklichkeit und Phantasie zusammentragen.

TU-Berlin

Dekolonisierung als Herausforderung in den Gender Studies
Hanna Meißner und Inka Greusing / Seminar
LV-Nr.: 3152 L 022 BA KulT IS 6: Geschlecht, Wissen, Gesellschaft
BA KulT IS 5
BA KulT FW 18 / FW 29
MA ZIFG FP 16 / FW 29
Vertiefungsmodule I und II Gender Pro MINT
MINTgrün
Zeit: Di 10-12 Uhr
Beginn: 17.10.2017
Raum: MAR 2.013
Macht- und Herrschaftsverhältnisse, soziale Ungleichheit sowie naturalisierte und/oder stillschweigend vorausgesetzte Kategorien und Normen sind zentrale Erkenntnisgegenstände der Gender Studies. Voraussetzung für die Etablierung von Gender Studies als Feld wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit diesen Fragen waren historische Kämpfe, die Frauen* zunächst überhaupt Zugang zu akademischen Institutionen verschafften. Innerhalb dieser Institution erweist sich das macht- und herrschaftskritische Erkenntnisprojekt der Gender Studies als spannungsreiche ›dissidente Partizipation‹ (Hark 2005): Durch Teilhabe an und in den Strukturen und Normen akademischer Einrichtungen und Praktiken sollten strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen thematisiert werden. In diesem Seminar greifen wir selbstreflexive Auseinandersetzungen um diese Einbindung in Macht- und Herrschaftsverhältnisse als Voraussetzung einer kritischen Partizipation auf und stellen dabei Diskussionen in den Mittelpunkt, die auf die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen fokussieren: Wie kann die Forderung, Universitäten zu dekolonisieren in den Gender Studies aufgegriffen und als Herausforderung für deren (selbst-)kritisches Projekt umgesetzt werden?
Teilnehmende sollten über grundlegende Kenntnisse der Gender Studies verfügen und Lust und Bereitschaft haben, englischsprachige Text zu lesen – wir werden uns bei eventuellen Verständnisschwierigkeiten gegenseitig unterstützen.

Übrigens: Es gibt kein Patriarchat im Westen.

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Als kleine Aufbauhilfe nach all den intellektuellen Tiefschlägen:

Freddy Mercury, der wohl über die Folgen der Gender Studies ein Lied gemacht hat.

Reingewürgt: Alle 53 Gender Studies Professuren an deutschen Universitäten

Im Folgenden präsentieren eine für Deutschland einmalige Liste aller Professuren mit der Denomination „Gender Studies“, die es an Universitäten gibt. Für jede der insgesamt 53 Professuren haben wir die Universität, den Gegenstand, der angeblich gelehrt wird, und den Namen derjenigen (weniger desjenigen), die die Professur besetzt, zusammengestellt.

Die Liste macht zum einen deutlich, dass vor allem die Soziologie als Wirtsfach Leidtragender der Gender Studies (vulgaris) ist, zum anderen zeigt die Liste, dass Gender Studies brachial in den an einer Universität vorhandenen Fächerkanon gezwängt wurden, um in den Genuss der mit Gender Studies verbundenen Fördermittel des Bundes oder des jeweiligen Landes zu kommen, also Steuerzahler für Gender Studies Bluten zu lassen.

Unsere absoluten Favoriten, wenn es darum geht, einem Fachbereich Gender Studies reinzuwürgen sind:

  • die Professur für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies;
  • die Professur für Politikwissenschaft und politische Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungsländer unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse;
  • die Professur für Sozialwissenschaften – Schwerpunkt Berufsorientierung und Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse;
  • die Professur für Gender Studies in den Ingenieurswissenschaften

Es fehlen natürlich die Professur für Systemgastronomie und Hotellerie unter besonderer Berücksichtigung der historischen Frauenforschung und die Professur für die Aufarbeitung des deutsch-russischen Verhältnisses wie es aus dem Briefwechsel von Heinrich Böll und Alexander Solschenizyn aus Sicht der interdisziplinären Geschlechterforschung hervorgeht. Aber deren Einrichtung ist nur eine Frage der Zeit.

Hier nun die Liste der Professuren, die wir aus den Informationen, die beim Bundesministeriums für Bildung und Forschung verfügbar sind, zusammengestellt haben.

  • Aachen
    • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
      • Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Technik
        • Besetzt durch: Tanja Paulitz
    • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
      • Gender und Diversity in den Ingenieurswissenschaften
        • Besetzt durch: Carmen Leicht-Scholten
  • Berlin
    • Freie Universität
      • Allgemeine Sozi ologie unter besonderer Berücksichtigung der
        Geschlechterverhältnisse

        • Besetzt durch: Helgard Kramer
    • Freie Universität
      • Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender und Diversity
        • Besetzt durch: Dagmar Vinz
    • Freie Universität
      • Philosophie, Arbeitsbereich Ethik und interdisziplinäre Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Hilde Landweer
    • Freie Universität
      • Geschichte der frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte / Historische Frauenforschung
        • Besetzt durch: Claudia Ulbrich
    • Humboldt Universität
      • Kulturtheorie mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte
        • Besetzt durch: Christina von Braun
    • Humboldt Universität
      • Öffentliches Recht und Geschlechterstudien
        • Besetzt durch Susanne Baer
    • Humboldt Universität
      • Gender Studies und Sprachanalyse
        • Besetzt durch Antje Lann Hornscheidt
    • Humboldt Universität
      • Geschlechterstudien und Europäische Ethnologie
        • Besetzt durch: Beate Binder
    • Technische Universität
      • Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Sabine Hark
    • Technische Universität
      • Medien- und Geschlechtersoziologie
        • Besetzt durch: Christiane Funken
  • Bielefeld
    • Universität Bielefeld
      • Geschlechtersoziologie
        • Besetzt durch: Tombke König
    • Universität Bielefeld
      • Neuer Geschichte und Geschlechtergeschichte
        • Besetzt durch: Martina Kessel
    • Universität Bielefeld
      • Sozialwissenschaften – Schwerpunkt Berufsorientierung u. Arbeitswelt unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Mechthild Oechsle-Grauvogel
    • Universität Bielefeld
      • Pädagogische Diagnose und Beratung unter bes. Berücksichtigung der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Katharina Gröning
  • Bochum
    • Ruhr-Universität
      • Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht
        • Besetzt durch: Heike Kahlert
    • Ruhr-Universität
      • Geschichte der Frühen Neuzeit & Geschlechtergeschichte
        • Besetzt durch: Marina Lorenz
    • Ruhr-Universität
      • Film- und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender
        • Besetzt durch: Eva Warth
    • Ruhr-Universität
      • Medienöffentlichkeit und Medienakteure unter besonderer Berücksichtigung von Gender
        • Besetzt durch: Astrid Deuber-Mankowsky
    • Ruhr-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: Beate Söntgen
  • Bremen
    • Universität Bremen
      • Gender Law, Arbeitsrecht, Sozialrecht
        • Besetzt durch: Ursula Rust
    • Universität Bremen
      • Informatik
        • Besetzt durch: Susanne Maaß
    • Universität Bremen
      • Geschlechterpolitik im Wohlfahrtsstaat
        • Besetzt durch: Karin Gottschall
    • Universität Bremen
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: Ines Weller
  • Dortmund
    • Technische Universität Dortmund
      • Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung
        • Ulrike Schildmann
    • Technische Universität Dortmund
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Michael Meusser
  • Frankurt a. Main
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Frauen- und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Helma Lutz
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt empirisch-pädagogische Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Barbara Friebertshäuser
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Amerikanistik mit Schwerpunkt Gender und Ethnics
        • Besetzt durch: Susanne Opfermann
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Politikwissenschaft und politische Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungsländer unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Uta Ruppert
  • Frankfurt/Oder
    • Europa Universität Viadrina
      • Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies
        • Besetzt durch: Bożena Chołuj
  • Freiburg im Breisgau
    • Albert-Ludwig-Universität
      • Soziologie und empirische Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Nina Degele
    • Albert-Ludwig-Universität
      • Kognitionswissenschaft und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Evelyn Ferstl
  • Gießen
    • Justus-Liebig-Universität
      • Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Frauenforschung
        • Besetzt durch: Barbara Holland-Cunz
  • Göttingen
    • Georg-August-Universität
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Andrea D. Bührmann
  • Hannover
    • Leibniz Universität
      • Frauenforschung, Sozialpsychologie der Geschlechterverhältnisse, Gesellschafts- und kulturtheoretische Frauenforschung
        • Besetzt durch: Barbara Zibell
  • Kassel
    • Universität Kassel
      • Soziologie der Diversität
        • Besetzt durch: Elisabeth Tuider
  • Koblenz
    • Universität Koblenz-Landau
      • Genderforschung mit dem Schwerpunkt Weiterbildung
        • Besetzt durch: Nicole Hoffmann
  • Köln
    • Universität Köln
      • Historische Bildungsforschung mit Schwerpunkt Gender History
        • Besetzt durch: Elke Kleinau
    • Universität Köln
      • Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung
        • Besetzt durch: Susanne Völker
  • Mainz
    • Johannes-Gutenberg Universität
      • Soziologische Theorie und Gender Studies
        • Besetzt durch: Stefan Hirschauer
  • Marburg
    • Philipps-Universität
      • Politische Wissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und Geschlecht
        • Besetzt durch: Ingrid Kurz-Scherf
    • Philipps-Universität
      • Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und
          Arbeitspolitik
        • Besetzt durch: Annette Henninger
  • München
    • Ludwig-Maximilien-Universität
      • Soziologie / Gender Studies
        • Besetzt durch: Paula Irene Villa
    • Technische Universität
      • Gender Studies in den Ingenieurswissenschaften
        • Besetzt durch: Susanne Ihsen
  • Münster
    • Westfälische Wilhelms-Universität
      • Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Gabriele Wilde
    • Westfälische Wilhelms-Universität
      • Politikwissenschaft und Internationale/Vergleichende Politische Ökonomie (unter Berücksichtigung von Feministischer Ökonomie)
        • Besetzt durch: N.N.
  • Oldenburg
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: N.N.
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: N.N.
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Kulturgeschichte europäischer und/oder außereuropäischer Textilien (unter besonderer Berücksichtigung der Gender Studies)
        • Besetzt durch: Karen Ellwanger
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Kunstgeschichte und Gender Studies
        • Besetzt durch: Barbara Paul
  • Paderborn
    • Universität Paderborn
      • Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Barbara Rendtorff
    • Universität Paderborn
      • Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie unter Berücksichtigung der Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Heike M. Buhl
  • Potsdam
    • Universität Potsdam
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Theresa Wobbe

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Das Ende der Gender Studies

Donald Trump hat den Entwurf für seinen ersten Haushalt veröffentlicht, und er ist sich treu geblieben: Ein Mehr an Ausgaben in Verteidigung und Wirtschaft wird durch Einsparungen u.a. im Bereich von State Department und USAID Programmen gegenfinanziert. Allein 10,7 Milliarden US-Dollar will Trump dadurch einsparen, dass er jegliche staatliche Finanzierung für Programme, die der Prävention des Klimawandels dienen, streicht und die US-Zuschüsse an Weltbank und UN-Friedensmissionen reduziert.

Bemerkenswert ist der Haushalt auch, weil Maßnahmen enthalten sind, die es in Deutschland noch nie geben hat. Stellen Sie sich vor, ein Programm, eine Abgabe, eine Nutznießerkette, die von einem deutschen Ministerium, z.B. in die Welt von Genderismus oder Rassismusbekämpfung aufgebaut wurde, würde in einem künftigen Haushalt einfach so gestrichen. Weg. Futsch. Behörden und Ämter, die damit beschäftigt gewesen sind, z.B. Gender Mainstreaming zu befördern oder die Deutschen zu antirassistischen Gutmenschen zu erziehen, würden einfach so gestrichen, die dort Beschäftigten auf die Straße gesetzt.

Bisher nicht vorstellbar in Deutschland.

Vorstellbar und machbar in den USA. Insgesamt 19 nationale Behörden sind im Entwurf des ersten Trump-Budget gestrichen und entsprechend nicht mehr vorhanden, darunter das National Endowment for the Humanities, ein Amt, von dem aus insbesondere Forschungsgelder in den Bereich der Gender Studies geflossen sind. Die Liste der vom NEH geförderten Projekte und Maßnahmen, die den Gender Studies zugeordnet werden können, umfasst 681 Einträge, die jeweilige Fördersumme reicht von wenigen Tausend US-Dollar bis in die Hundertausende.

Mit der Streichung des NEH ist nicht nur das Ende dieser Projekte und Maßnahmen, sofern sie nicht bereits abgeschlossen sind, gekommen, tatsächlich stellt die US-Administration damit jegliche Förderung von Gender Studies und verwandtem Unsinn ein.

Das Ende der Gender Studies ist eingeläutet. Die Zeit, in der man mit Gender Fördergelder für jeden Unsinn erheischen konnte, sie ist vorbei – zumindest in den USA:

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