Category: Krise der Sozialwissenschaften

Nassehi vs. Homburg: Professor der Soziologie schämt sich für Professor der Finanzen [Umfrage]

Armin Nassehi, Professor der Soziologie, langjähriger Inhaber der Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität “schämt sich doch seines Berufsstandes”. Grund dafür ist Stefan Homburg, auch Professor, aber der Ökonomie und Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität in Hannover, den wir auf ScienceFiles hier besprochen haben. Grund des

“Aber Sie haben ja gar nichts an…” Der Leopoldinas neue Kleider

“Nachhaltige Bewältigung der Krise”; “Strategien zur allmählichen Rückkehr in die Normalität”; “digitale Epidemiologie”; “hochaufgelöste Daten”; “Eigeninteresse … Fürsorge und Verantwortung gegenüber anderen”; “häusliche Gewalt”; “Hygiene, Abstand, Mund-Nasen-Schutz”; “Bildungseinrichtungen schrittweise öffnen”; “bedrohliche Klima- und Biodiversitätskrise” “Prinzip der Nachhaltigkeit” 26 “Prof. Dr.” haben sich zusammengefunden, um der Leopoldinas neue Kleider zu weben, 6 Philosophen, Rechtsphilosophen und Theologen,

Niedergang der Sozialwissenschaften: Eine Erklärung

“Eine wissenschaftliche Gemeinschaft besteht so gesehen aus den Fachleuten eines wissenschaftlichen Spezialgebietes. In einem auf den meisten anderen Gebieten nicht vorhandenen Ausmaß sind sie einer gleichartigen Ausbildung und beruflichen Initiation unterworfen gewesen. Dabei haben sie dieselbe Fachliteratur gelesen und vielfach dasselbe daraus gelernt. Im allgemeinen bezeichnen die Grenzen dieser Standardliteratur die Grenzen eines wissenschaftlichen Gegenstandsgebietes,

Erfindet Krawallforscher Zick seine eigenen Daten?

Vorweg: Wir kommen kaum mehr nach, die derzeit auf Hochtouren laufende Manipulations- und Propagandamaschinerie in ihren verschiedenen Varianten des Ossi-Bashing, Sachsen-Bashing, der FakeNews-Verbreitung usw. zu verfolgen … Die Strategie der Ideologen besteht darin, eine Behauptung in die Welt zu setzen, im nächsten Schritt so zu tun, als sei die Behauptung wahr und dann, von dieser

Wollt Ihr den totalen Irrsinn? Wir sind auf dem besten Weg dahin

Jede Gesellschaft hat Tabus. Die meisten Tabus beziehen sich auf verbotene Handlungen, eigentlich verbotene Handlungen. In vermeintlich modernen Gesellschaften wurde die Klasse der Tabus ausgeweitet. Nun gibt es Aussagen, die man nicht machen darf, die nicht verbreitet werden dürfen, die dann, wenn sie Verbreitung finden, ungeachtet der Antwort auf die Frage, ob sie denn zutreffen,

Gegen Fachidioten und Beliebigkeit: Sozialwissenschaftler wollen ihr Fach retten

Sozialwissenschaften haben nicht nur in Deutschland derzeit einen schlechten Ruf. Sie sind in manchen Teilen der Bevölkerung zum Synonym für Beliebigkeit – im besten Fall – und irrelevanten Blödsinn – im schlechtesten Fall, geworden. Letzteres ist das Verdienst von Personen, die die Sozialwissenschaften mit ihren Versuchen persönliche Störungen und Deprivationen oder persönliche Vorlieben als Wissenschaft

Politische Korrumpierung der Wissenschaft: Wie Politiker sich Legitimation für ihre Spleens beschaffen: vom Klimawandel bis zu Gender Studies

Ministerien und Ämter, die sich genehme Studien an Hochschulen bestellen. Ministerien, die ihnen genehme Studiengänge (wie die Gender Studies) an Hochschulen installieren und fördern. Ministerien, die Programme auflegen, um die Vergabe von Positionen an Hochschulen nach ihrem Willen zu beeinflussen. Internationale Organisationen, wie die Europäische Union, die ihre eigene Forschung an Hochschulen finanzieren. Stiftungen, die

Soziologie in der Schule? Himmel hilf!

Schade. Wirklich schade. Hätte man uns vor rund 35 Jahren danach gefragt, ob Soziologie ein Fach ist, das in Schulen vermittelt werden und in dessen Grundlagen Lehrer firm sein sollen. Wir hätten vermutlich ja gesagt. Aber: 35 Jahre später steht uns der kalte Schweiß auf der Stirn, wenn wir Bestrebungen sehen, Soziologie in der Schule

Ganz unten: Fachhochschule Frankfurt wird für politische Propaganda missbraucht

Gestern sind sie für die Wissenschaft marschiert. Heute hat sie der universitäre Alltag wieder – Der universitäre Alltag, der sich an der Fachhochschule Frankfurt nicht als Wissenschaft, sondern als Propaganda darstellt. „Besorgt.konservativ.rechts“, so lautet der Titel einer großspurig als „interdisziplinäre Tagung“ bezeichneten Veranstaltung, deren Ziel darin besteht, sich – interdisziplinär – mit „neueren rechten Hegemoniebestrebungen“

Geschwätz ist keine Wissenschaft: Methodologie der SozialWISSENSCHAFTEN

Sozialwissenschaften sind bzw. waren Wissenschaften. Es ist Zeit, einmal wieder daran zu erinnern. Wissenschaft unterscheidet sich von Nicht-Wissenschaft nicht dadurch, dass erstere an Universitäten betrieben wird und letztere nicht, wie viele zu meinen scheinen, sondern durch die Methode und das Ziel, dem diese Methode dient. Das Ziel jeder Wissenschaft ist Erkenntnisgewinn, die Akkumulation von Wissen,

Warum Kapitalismushetze unter Sozialwissenschaftlern so verbreitet ist

An sozialwissenschaftlichen Fakultäten muss man in der Regel nicht lange suchen, um den ersten Dozenten zu finden, der ein Problem mit dem Kapitalismus hat, der Kapitalismus manchmal kritisiert, häufig diffamiert und mit einer Inbrust hasst, die seine Äußerungen wohl als das qualifizieren, was man in Anlehnung an den Zeitgeist als  “Kapitalismushetze” bezeichnen muss. Warum ist das so? Auf der

Wo sind nur die Professoren?

Nicholas Kristof hat in der New York Times einen Beitrag mit dem Titel “Professors, We Nee You!” veröffentlicht. Dem pathetischen Titel folgt ein Text, in dem sich Kristof darüber wundert, dass die Sozialwissenschaften so gar nichts zu aktuellen Entwicklungen zu sagen haben: Professoren und Wissenschaftler, die sich seit Jahrzehnten mit internationaler Politik befassen, haben den
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