Erfindet Krawallforscher Zick seine eigenen Daten?

Vorweg: Wir kommen kaum mehr nach, die derzeit auf Hochtouren laufende Manipulations- und Propagandamaschinerie in ihren verschiedenen Varianten des Ossi-Bashing, Sachsen-Bashing, der FakeNews-Verbreitung usw. zu verfolgen …

Die Strategie der Ideologen besteht darin, eine Behauptung in die Welt zu setzen, im nächsten Schritt so zu tun, als sei die Behauptung wahr und dann, von dieser Behauptung ausgehend, eine neue Realität zu erfinden.

Der Spiegel hat dies gerade mit einem weiteren Beispiel für den Missbrauch von Meinungsforschung vorexerziert:

Die Frageformulierung, “Wie bewerten Sie persönlich die aktuellen rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz“, widerspricht so ziemlich jeder Methode, die entwickelt wurde, um zu gewährleisten, dass mit quantitativer Sozialforschung ein Ergebnis und nicht das gefunden wird, was die Fragesteller gerne finden wollen. Die Frage suggeriert, es habe Ausschreitungen gegeben, unterstellt, die Ausschreitungen seien rechtsradikal motiviert gewesen und fordert Leser auf, sich zu diesem frei erfundenen Sachverhalt eine Meinung zu bilden.

Mehr als 5000 Leser von Spiegel Online haben bei diesem Manipulationsspiel teilgenommen. Was sagt das über den IQ und die Fähigkeit, sich eine unabhängige Meinung zu bilden, der Spiegel-Leser aus?

Die erfundenen Sachverhalte, die mit Worten wie „Ausschreitungen“ in die Welt gesetzt werden, um dann ideologisch zugeordnet werden zu können, bilden nicht nur die Grundlage von Meinungsmanipulation in den Medien, sie bilden auch die Grundlage der Meinungsmanipulation, an der sich angebliche Wissenschaftler beteiligen.

So hat Krawallforscher, nein „Gewaltforscher“ Andreas Zick, der Rheinischen Post (RP) gerade ein Interview zu den Ereignissen in Chemnitz gegeben. In gewichtiger Pose, die aus seinen Antworten förmlich trieft und die dafür mitverantwortlich sein dürfte, dass viele Normalbürger dann, wenn sie Sozialwissenschaft hören, das Lachen (oder das Weinen) nicht mehr unterdrücken können, informiert er die Öffentlichkeit der RP darüber, dass er beliebt, die „Gewalt gegen Ausländer in Chemnitz“ als „Krawall“ zu bezeichnen, denn wenn man von Mob spreche, dann impliziere man damit eine „Gruppe von Menschen, die sich komplett irrational verhalten“.

Wir überlegen derzeit, ob wir in Zukunft und im Hinblick auf Medienvertreter von Mob sprechen müssen. Dessen ungeachtet ist es dummerweise so, dass es in Chemnitz KEINERLEI Gewalt gegen Ausländer im Zusammenhang mit den Ereignissen, über die Zick schwadroniert, gegeben hat. Immer noch nicht. Die Polizeiberichte dokumentieren das.

Ein Sozialwissenschaftler, der seine Aussagen auf Daten stützt, die es nicht gibt, ist entweder ein Datenfälscher oder ein Phantast, er ist kein Sozialwissenschaftler und nur insofern Gewaltforscher als man ihm zugute halten kann, dass er erforscht, wie lange die Öffentlichkeit dabei zusieht, wie er der Realität Gewalt antut.

Aber es kommt noch besser.

Ein paar Sätze weiter meint Zick feststellen zu müssen:

„Es … gab Drohgebärden aus der Szene. Auch die Hetzjagd auf Ausländer am Wochenende ist eine Drohung gewesen“.

Die Hetzjagd, von der Zick spricht, ist wohl frei erfunden, und die Wette steht, dass Zick keine Belege für seine behauptete Hetzjagd bringen kann.

Die Junge Freiheit zitiert Thorsten Kleditzsch, den Chefredakteur der Freien Presse, der in Chemnitz ansässigen Lokalzeitung, die zur Rheinpfalz gehört, mit den folgenden Worten:

„Sein Blatt habe mehrere Journalisten vor Ort gehabt. Es habe einzelne Angriffe auf Polizisten, Linke und Migranten gegeben. „Das waren aber sehr vereinzelte Fälle aus dieser Demonstration heraus und das hatte mit einer Hetzjagd im wörtlichen Sinne nichts zu tun.“

Wenn Medien Begriffe wie „Hetzjagd“ übernähmen, die etwa ein Blog in die Welt setze, und sie immer weiter trügen und schließlich auch von der Bundesregierung verwendet werden, „dann trägt das nicht dazu bei, die Lage zu deeskalieren, sondern trägt weiter dazu bei, dass das Vertrauen in die etablierten Medien eher nicht gestärkt wird“.

Zick übernimmt entweder ungeprüft Informationen von Dritten oder er erfindet diese Informationen gleich selbst. Im ersten Fall ist er ein Ideologe, der übernimmt, was ihm gefällt, ohne dass er Wert darauf legen würde, dass das Übernommene auch der Wirklichkeit entspricht. Im zweiten Fall erweist er sich als dreister Datenfälscher, der alles behaupten würde, um sein ideologisches Ziel zu erreichen.

In beiden Fällen verbietet es sich von selbst, Zick wie einen Wissenschaftler zu behandeln und gar einen Gewalt“FORSCHER“ zu nennen. Er ist weder Wissenschaftler noch Forscher. Er ist Ideologe und in der englischsprachigen Darstellung der Amadeau-Antonio-Stiftung immer noch deren Vorsitzender des Stiftungsrats:

“Andreas Zick, head of the Foundation’s oversight council, is a professor at the University of Bielefeld and the director of its Institute for Interdisciplinary Research of Conflict and Violence. For the last decade, he has been responsible for the research project, ”Group-related hate”.”

Mehr muss man zu Zick eigentlich nicht wissen.

Auch dazu, aus welchen Quellen FakeNews verbreitet wird, wer sie sich zu eigen macht und wer versucht, mit FakeNews Stimmung zu machen, und zwar in einer Weise, die den Verdacht, es gehe darum, die Situation in Chemnitz auf die Spitze zu treiben und zu eskalieren, damit man endlich von Toten schreiben kann, weil der bisherige Tote nicht reicht und außerdem wohl für die Mainstream-Medien ein falscher Toter ist, mehr als nahelegt, muss man nun wirklich nichts mehr wissen.

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