Bei den Terroristen der Hamas, die am 7. Oktober 2023 israelische Siedlungen überfallen haben, sollen große Mengen von Captagon gefunden worden sein. Von Kämpfern des Islamischen Staates und anderen militanten Gruppen, die im Nahen Osten mitmischen, ist bekannt, dass sie mit Captagon gedoped werden. Berichte über erste Forensische Analysen der Attentäter, die am 15. November 2015 die Attacken in Paris auf das Stade de France, das Bataclan usw. verübt, und im Verlauf 130 Menschen getötet haben, weisen auf Captagon im Blut der Täter hin. Im Mittleren Osten ist Captagon „die Droge“. Allein in Saudi Arabien hat Captagon einen Marktanteil von mindestens 40% unter den Drogenabhängigen.
AL‐Imam, A., Santacroce, R., Roman‐Urrestarazu, A., Chilcott, R., Bersani, G., Martinotti, G. and Corazza, O. (2017). Captagon: use and trade in the Middle East.Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental, 32(3), p.e2548.
Barker, A. (2015). Captagon: Evidence Paris Attackers Used’Jihadist’s Drug’Favoured by Islamic State Fighters. ABC News, 25.
Shahrour, G. (2013). The war in Syria and the drug bomb. In 2nd regional conference on harm reduction. Beirut: Lebanon.
Indes, schon seit Jahren mehren sich die Zeichen, dass Captagon, dessen aktiver Bestandteil Fenethylline sind (Fenet(h)yllin), auch auf Europäischen Märkten Einzug halten wird. Katselou et al. (2016) berichten bereits 2016 über eine zunehmende Verbreitung der synthetischen Droge aus dem Mittleren Osten.
Katselou, M., Papoutsis, I., Nikolaou, P., Qammaz, S., Spiliopoulou, C. and Athanaselis, S. (2016). Fenethylline (captagon) abuse–local problems from an old drug become universal. Basic & clinical pharmacology & toxicology, 119(2), pp.133-140.
„As observed in 2021, traffickers continued to explore new routes for trafficking “captagon” to potential markets in Europe. Two major seizures of several hundred thousand “captagon” tablets on the Greek island of Rhodes, in January and February 2022, indicate that the trend continued in 2022.“
2021 waren die Indizien dafür, dass Schmuggler die Gunst der Stunde, die die mehr oder weniger offenen EU-Grenzen und die Möglichkeit, auf evangelischen Schiffen Passage über das Mittelmeer zu buchen, bieten, dazu nutzen wollen, um sich europäische Märkte zu erschließen und den Stoff, auf den Terroristen nicht erst seit gestern zurückgreifen, um sich aufzuputschen und die eigenen Fähigkeiten zu verbessern, nach Europa zu bringen.
Es ist alles so vorhersehbar.
Natürlich werden Kriminelle die Möglichkeiten, die ihnen diejenigen bieten, die in ihrem Delirium der Ansicht sind, über das Mittelmeer kämen nur edle Wilde als Flüchtlinge, die in Europa Gutes tun wollen, nutzen. Wir haben hier absichtlich den Begriff des „edlen Wilden“ benutzt, den Winnetou scheint in den Köpfen dieser Leute der Prototyp heutiger Flüchtlinge zu sein: Edel, gerecht und gut. Indes, schon in den Welten, die Karl May erschaffen hat, kommen Schurken nicht nur unter den weißen Siedlern, die den „Wilden Westen“ erschließen vor, sondern auch unter den Indianern. Indes, die modernisierte Version der Fremden-Romantik sieht nur noch böse weiße Menschen.
In der Realität wird sich eine kriminelle Organisation, die die heimischen Märkte ausgebeutet hat, die Gelegenheit, die Märkte zu erweitern, egal, ob der Zweck der Organisation Terrorismus oder Drogenhandel oder beides ist, die Gelegenheit offener Grenzen und problemlosen Zuzugs nach Europa natürlich nicht entgehen lassen, um die etablierten und professionellen Strukturen aus der Heimat in neue Gefilde zu übertragen.
„Zwei Dinge überraschten die Ermittler des Zollfahndungsamtes (ZFA) Essen an diesem Oktobertag besonders: die Menge und die Professionalität. In einem Garagenkomplex an der Autobahn bei Aachen hatten sie gerade 300 Kilogramm Captagon sichergestellt.
Am selben Tag wurden vier Tatverdächtige im Raum Aachen verhaftet – Syrer im Alter von 33 bis 45 Jahren, darunter ein Mann, der zuletzt in Wien gemeldet war. Alle vier sind seither in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft.“
Warum man über etwas überrascht sein sollte, das zwangsläufig Ergebnis offener Grenzen und nicht vorhandener Einwanderungspolitik ist, ist eine Frage, die man nur mit Ahnungslosigkeit oder Heuchelei beantworten kann. Suchen Sie sich aus, was Ihnen zusagt.
Die 300 Kilogramm aus der Nähe von Aachen addieren sich zu 460 Kilogramm Captagon, wenn Funde von den Flughäfen Köln/Bonn und Leipzig/Halle hinzugenommen werden, 3,2 Millionen Tabletten, im Wert von 60 Millionen Euro. Schwarzmarktwert natürlich, denn Captagon ist nicht dafür bestimmt, beim Bäcker verkauft zu werden.
Das Zeug hat erhebliche Nebenwirkungen, die dazu geführt haben, dass es als Medikament nur in Deutschland und Frankreich und nur in den 1960er und 1970er Jahren zugelassen wurde, vornehmlich um Jungen gegen ADHS zu behandeln und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenzuwirken, indes, um den Preis des Risikos von Psychosen, Halluzinationen, Sehstörungen, Herzversagen und Myokardial-Infarkt, die als Nebenwirkungen in einer Menge aufgetreten sind, die eine Zulassung in den USA verhindert hat – damals noch.
Bis heute gibt es bei der WHO einen Eintrag für Captagon:
39 Meldungen haben das Medikament, das Degussa 1961 entwickelt hat und das von Homburg 1961 eingeführt und in den 1960 Jahren eine kurze Verbreitung gefunden hat, disqualifiziert. 1986 wurde Fent(h)yllin (Hauptbestandteil von Captagon) vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) als illegaler Suchtstoff eingestuft. Damit war die legale Karriere des als Alternative zu Ampehtamien entwickelten Medikaments, mit dem neben ADHS auch Narkolepsie und Depression behandelt wurde, beendet.
Quelle: Pharmaceutical Manufacturing Encyclopedia
Indes, die Geschichte von Captagon ist damit nicht beendet. Denn Captagon kommt als Fake-Produkt wieder, als Tablette, die in der Regel aus Amphetaminen und Koffein besteht und mit Fenetyllin, Metamphetaminen, Procain (Betäubungsmittel) oder Chinin versetzt ist. Jede Tablette ist ein Überaschungspaket und verspricht im Gegenzug für die Überraschung eine erhöhte Aufmerksamkeit, erhöhte Leistungsfähigkeit und erhöhte Aggressivität. Warum Captagon bei Militanten so beliebt ist, wird langsam klar.
„“captagon” is a falsified drug compressed into pills or tablets that are similar in appearance but distinct from the earlier pharmaceutical preparation Captagon. The active ingredient in counterfeit “captagon” is amphetamine, which is typically cut with multiple adulterants, such as caffeine…“
Quelle: International Narcotics Control Board, Report 2022.
Nach wie vor nicht klar ist, wie man darüber, dass nun eingetreten ist, was man vorhersagen konnte, überrascht sein kann. Welche kriminelle Organisation würde die derzeitigen paradiesischen Verhältnisse in Europa nicht nutzen, um sich vor Ort ein Standbein im Markt für kriminelle Leistungen aller Art zu verschaffen?
Einen wachsenden Markt:
„Nach Recherchen von BR, MDR, SWR, RBB, der F.A.Z. und der „Mediengruppe Bayern“ beläuft sich der Gesamtwert der Funde in den vergangenen drei Jahren in Deutschland auf eine halbe Milliarde Euro. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher liegt. Geschätzt können nur etwa zehn Prozent der Schmuggelware abgefangen werden.“
Die Übertragung krimineller Strukturen von einem Land in ein anderes erfordert nicht nur, wenn es z.B. um Drogenhandel geht, den Schmuggel der Drogen, es erfordert den Aufbau einer Kette von Personen, die den Handel vorantreiben, den Handel ausführen, Kunden werben, die Geschäfte abwickeln, die Einnahmen in verwertbare „Währungen“ waschen und vieles mehr. Ein solcher Aufbau nimmt normalerweise einige Jahre in Anspruch, weil man im Normalfall Experten, die das Geschäft von der Herstellung bis zum Vertrieb beherrschen, nicht einfach von Land A nach Land B transferieren kann. Es sei denn, die Grenzen stehen offen und dem Zuzug von Kriminellen nichts im Wege.
Es herrschen eben paradiesische Bedingungen nicht nur für Drogenkartelle.
Bleibt zu hoffen, dass es den Kartellen nur darum geht, in Europa Absatzmärkte für Captagon zu erschließen, nicht auch noch darum, diejenigen Abnehmer nach Europa zu transportieren, die das Zeug berühmt gemacht haben: Terroristen.
Zu den aktivsten Terrororganisationen, die sich dem Drogenhandel widmen, gehört übrigens die Hisbollah im Libanon, einem der Hauptproduktionsorte von Captagon. Schon 2013 gab es wissenschaftliche Beiträge, die die Verschränkung zwischen Terorrorganisation und Pharma-Industrie u.a. im Libanon thematisiert haben.
Was uns die irren Flüchtlings-Lobbyisten eingebrockt haben, wird uns Jahrzehnte beschäftigen.
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Es gibt Leute, die den Stein der Weisen gegen sowas kennen: einfach legalisieren. Dann ist das Zeug zwar immer noch genauso schädlich, aber die Dealer werden zu Apothekern.
Eine brisante Mischung. Angehörige des aus ihrer Sicht einzig wahren Glaubens mit ausgeprägtem Hang zur Verwandtenehe auch noch mit einer Droge vollzupumpen, die die Aggression fördert, das muss man erst einmal sacken lassen. Schön, dass man das Zeug nun auch noch hierher schmuggelt, da lassen sich die Köpfe der Ungläubigen noch viel leichter und ohne Skrupel abhacken. Vielen Dank an die EKD, die Grünen und alle anderen Kuscheltierwerfer für diese geschenkten Menschen!
Vergiss nicht die spezielle Art der islamischen „Bildung“ (auswendig lernen, sonst Prügel), die in Koranschulen verbreitet wird und der sozial-gesellschaftliche Gruppendruck, die Regeln auch einzuhalten.
Dazu kommt noch ein interessantes kleines Faktum: ein Gen gibt es in zwei Varianten, sagen wir, in der langen und in der kurzen Variante. Die eine Variante erzeugt „normale“ Menschen, die andere Variante erzeugt Menschen mit Hang zum Risiko und zu Aggression, die dann häufig Adrenalin-Sportarten wählen und häufiger mit dem Gesetz in Konflikt kommen. In verschiedenen Ethnien ist dieses Gen in der Risiko-und-Aggressionsvariante in verschiedener Häufigkeit vertreten: bei Europäern so um die 1,x %, bei Afrikanern so um die 4,x% und bei Arabern im unteren zweistelligen Bereich.
Das sind natürlich nur Durchschnittswerte und sagen nix über das Individuum aus … .
Vor jedem Angriff soll im 1. Weltkrieg reichich Alkohol ausgeschenkt worden sein damit die Hemmschwelle der Soldaten und deren Sensibilität herabgesetzt wurde.
Aber: Ohne Nachfrege – kein Absatz – in „Friedenszeiten“ .
Nicht nur im ersten ! Im zweiten ist auf beiden Seiten reichlich Alk geflossen; am Tag vor dem Angriff auf Kursk gab es 1 Flasche Schnaps pro Kampfwagen. Ob das jetzt meint pro Panzer (5 Mann) oder eine andere Einheit mit mehr Soldaten wüsste ich auch gerne.
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Es gibt Leute, die den Stein der Weisen gegen sowas kennen: einfach legalisieren. Dann ist das Zeug zwar immer noch genauso schädlich, aber die Dealer werden zu Apothekern.
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Eine brisante Mischung. Angehörige des aus ihrer Sicht einzig wahren Glaubens mit ausgeprägtem Hang zur Verwandtenehe auch noch mit einer Droge vollzupumpen, die die Aggression fördert, das muss man erst einmal sacken lassen. Schön, dass man das Zeug nun auch noch hierher schmuggelt, da lassen sich die Köpfe der Ungläubigen noch viel leichter und ohne Skrupel abhacken. Vielen Dank an die EKD, die Grünen und alle anderen Kuscheltierwerfer für diese geschenkten Menschen!
Vergiss nicht die spezielle Art der islamischen „Bildung“ (auswendig lernen, sonst Prügel), die in Koranschulen verbreitet wird und der sozial-gesellschaftliche Gruppendruck, die Regeln auch einzuhalten.
Dazu kommt noch ein interessantes kleines Faktum: ein Gen gibt es in zwei Varianten, sagen wir, in der langen und in der kurzen Variante. Die eine Variante erzeugt „normale“ Menschen, die andere Variante erzeugt Menschen mit Hang zum Risiko und zu Aggression, die dann häufig Adrenalin-Sportarten wählen und häufiger mit dem Gesetz in Konflikt kommen. In verschiedenen Ethnien ist dieses Gen in der Risiko-und-Aggressionsvariante in verschiedener Häufigkeit vertreten: bei Europäern so um die 1,x %, bei Afrikanern so um die 4,x% und bei Arabern im unteren zweistelligen Bereich.
Das sind natürlich nur Durchschnittswerte und sagen nix über das Individuum aus … .
Vor jedem Angriff soll im 1. Weltkrieg reichich Alkohol ausgeschenkt worden sein damit die Hemmschwelle der Soldaten und deren Sensibilität herabgesetzt wurde.
Aber: Ohne Nachfrege – kein Absatz – in „Friedenszeiten“ .
Nicht nur im ersten ! Im zweiten ist auf beiden Seiten reichlich Alk geflossen; am Tag vor dem Angriff auf Kursk gab es 1 Flasche Schnaps pro Kampfwagen. Ob das jetzt meint pro Panzer (5 Mann) oder eine andere Einheit mit mehr Soldaten wüsste ich auch gerne.
Amphetamine wurden von der Wehrmacht im großen Stil eingesetzt, siehe die berüchtigte „Fliegerschokolade“…