Denunziation ist Tagesschau wichtiger als das Leben ihrer Leser

Ein Asylbewerber, der nach Afghanistan abgeschoben wurde, nimmt sich das Leben.
All Gutmenschen-Hell Breaks loose:

Die Seele der Berufserregten kocht über, denn Sie wissen natürlich, dass sich der Afghane deshalb umgebracht hat, WEIL er abgeschoben wurde. Welchen sonstigen Grund kann ein Mensch haben, sich umzubringen?
Und weil dieses eine Menschenleben, auf das man gepfiffen hätte, wenn es ein deutscher Obdachloser in Chemnitz gewesen wäre, der Selbstmord begangen hat, so wie dies allein im Jahr 2015 7.397 Männer in Deutschland getan haben, sich politisch so perfekt ausschlachten lässt, deshalb kommen die Ratten aus ihren Löchern und machen Seehofer für den Selbstmord des Afghanen verantwortlich.
Widerlich ist noch das verträglichste Wort, das uns dazu einfällt.
Denn:

Niemand weiß, ob sich der Afghane nicht auch in Deutschland umgebracht hätte.

Niemand weiß, warum sich der Afghane umgebracht hat.

Ein Selbstmord ist eine Entscheidung, die ein Individuum trifft. Es übernimmt mit dieser Entscheidung die volle Verantwortung, für die damit verbundene Beendigung seines Lebens. Niemand zwingt es zum Selbstmord. Niemand führt seine Hand oder zieht am Seil oder was auch immer. Selbstmord ist der einzige Mord, bei dem man Fremdeinwirkung in jeder Weise per definitionem ausschließen kann.

Was die selbstgerechten Heuchler, die man nun allenthalben aufpoppen sieht, nicht daran hindert, genau das zu tun.

Am ekelhaftesten sind aber nicht diejenigen, denen Selbstmorde in Deutschland vollkommen egal sind, weil sie keinen politischen Nutzen bringen, und die einen Selbstmord nur dann zur Kenntnis nehmen, wenn er ihnen politisch in den Kram passt, wenn sie ihn ausweiden können, sondern diejenigen, die angeblich darüber berichten und dies in einer Weise tun, für die wir keine Worte haben.

So macht die Tagesschau extra eine Ausnahme aus dem Embargo, das sie sich im Hinblick auf die Berichterstattung über Selbstmorde auferlegt hat, wegen der aberwitzigen Vermutung, wenn die Tagesschau darüber berichtet, dass Werner X seinem Leben ein Ende gesetzt hat, könne es Nachahmer geben, eine Annahme, die so abwegig ist, dass wir kein Reaktionsmuster dafür haben. In einem Bericht, der offenkundig nur deshalb geschrieben wurde, um Horst Seehofer einmal mehr öffentlich zu demütigen, fehlt nicht nur jegliche journalistische Redlichkeit, die z.B. darin bestanden hätte, nicht nur zu prüfen, was man berichtet, sondern auch die GEGENSEITE ZU WORT KOMMEN ZU LASSEN:

Statt dessen gefällt sich die Tagesschau-Redaktion darin, SPD und Grüne zu hofieren und ihre Leser mit dem folgenden Hinweis zu verärgern:

Mit anderen Worten: Wir haben nicht über einen einzigen der 7.397 Selbstmorde von Männern im Jahr 2015 berichtet, weil es der Pressekodex gebietet und wir der irrsinnigen Ansicht sind, dass sich unsere Leser selbst umbringen, wenn wir über Selbstmord berichten. Dieses Mal machen wir aber eine Ausnahme, weil wir Horst Seehofer gerne in die Pfanne hauen wollen und es uns egal ist, ob Sie sich umbringen oder nicht. Die Denunziation von Seehofer ist uns wichtiger als Ihr Leben.

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Macht Politiker persönlich verantwortlich: „Skin in the Game!“

Allen, die es noch nicht kennen, sei an dieser Stelle das politisch höchst unkorrekte Buch von Nassim Nicholas Taleb „Antifragile“ empfohlen. Es ist ein Genuss zu lesen. In diesem Buch entwickelt Taleb nicht nur eine Vielzahl von neuen Ideen, die alle auf seinem Konzept der Antifragilität basieren, er hat darin auch ein Kapitel, das sich mit opportunistischem Verhalten beschäftigt, wie es z.B. Politiker Wählern gegenüber zeigen, deren Steuergelder sie aus dem Fenster werfen, deren politischen Willen, sie nach Wahlen mit Füßen treten, deren Meinung ihnen nur so lange wichtig ist, solange sie dem entspricht, was sie für die korrekte Meinung halten usw.

Eine kleine Kostprobe aus „Antifragile“.

Eines der vielen Probleme moderner Gesellschaften, so argumentiert Taleb, sei das Verschwinden von Heldentum. Heldentum zeichnet sich für ihn dadurch aus, dass Einzelne große Risiken, die große Auszahlungen versprechen, eingehen und die Folgen ihrer Entscheidung, das entsprechende Risiko einzugehen, selbst tragen. Statt dieses Heldentums gibt es heute eher ein Maulheldentum, das sich dadurch auszeichnet, dass unter anderem Politiker Handlungsentscheidungen treffen, deren Folgen nicht sie, sondern andere zu tragen haben.

Taleb im Original:
„I am even more distraught for the future of the human race when I see a nerd behind a computer in a D.C. suburb, walking distance from a Starbucks coffeehouse, or a shopping mall, capable of blowing up an entire battalion in a remote place, say Pakistan, and afterwards going to the gym for a ‘workout’ (compare his culture to that of knights or samurai). Cowardice enhanced by technology is all connected: society is fragilized by spineless politicians, draft dodgers afraid of polls, and journalists building narratives, who create explosive deficits and compound agency problems because they want to look good in the short run” (379).

Das, was Taleb hier als Agency Problem beschreibt, besteht darin, dass Politiker KEINE Kosten für ihre Entscheidungen tragen. Alle anderen tragen die Kosten, nicht sie. Auch eine Abwahl oder ein Ausscheiden aus dem Amt hat keine Kosten für Politiker, sondern eine Pension und eine oft über Jahre andauerte Fortsetzung ihrer Bezüge zur Folge. Um Politiker zu sein, muss man keine Kompetenzen oder Befähigungen vorweisen, man kann Entscheidungen ohne Risiko treffen und hat keinerlei ernstzunehmende Folgen zu fürchten, selbst dann nicht, wenn man den Ruin einer Gesellschaft zu verantworten hat.

Um diesem Free Rider-Tum ein Ende zu setzen, fordert Taleb, Skin in the Game: D.h. Politiker müssen durch die Entscheidungen, die sie treffen, das Risiko eingehen, an den Kosten der Entscheidung beteiligt zu werden. Wer Steuerzahler schädigt, weil er z.B. Studien in Auftrag gibt, um seinen politische Launen zu frönen oder Bekannte zu versorgen, der muss dann, wenn Junk herauskommt, zur Rechenschaft ziehbar sein, der muss die Kosten, die er produziert hat, tragen.

Nehmen wir z.B. die unsägliche Junk-Studie des Instituts für Demokratieforschung in Göttingen, in der alle Ostdeutschen rundweg zu Rechtsextremisten erklärt werden.

Iris Gleicke hat die Studie in Auftrag gegeben. Nicht weil diese Studie notwendig oder auch nur wichtig gewesen wäre, sondern weil Gleicke sich als Kämpfer gegen den Rechtsextremismus, und zwar auf Kosten der Steuerzahler inszenieren will.

Wir haben die Studie als erste zerlegt, die methodischen Mängel angesprochen, darauf hingewiesen, dass qualitative Interviews mit ein paar Hanseln, die derselben ideologischen Couleur angehören, wie die Autoren der Studie und Beobachtungen in drei sächsischen Gemeinden nicht die Datengrundlage darstellen, auf der man Schlüsse auf „die Ostdeutschen“ ziehen kann. Wir haben die gewürgte Art und Weise, in der die Autoren versuchen, Rechtsextremismus zu finden, kritisiert, das Fehlen jeglicher Methode, jeglicher begründeter Auswahl angemerkt und darauf hingewiesen, dass ernsthafte Zweifel bestehen, dass die qualitativen Interviews, die angeblich geführt worden sein sollen, auch tatsächlich geführt wurden.

Und Gleicke hat die Studie verteidigt.
Zunächst.

Dann haben Medien unsere Kritik aufgenommen.
Und Gleicke ist eingeknickt.

Die deutsche Übersetzung. Der idiotische Untertitel lässt nichts Gutes erwarten…

Plötzlich war die Ostbeauftragte der Ansicht, die Studie, die sie bestellt hat und deren angebliche Ergebnisse ihr nicht nur gut in den Kram gepasst haben, sondern auch wenige Tage zuvor noch korrekt vorkamen, sei voller Fehler und eine „schlicht nicht hinnehmbare Schlamperei“. Gleicke ist einer der Politdarsteller, die alles behaupten würden, um eine eigene Verantwortung an andere abschieben zu können.

Weil die Wogen ob des Versuchs, alle Ostdeutschen auf einen Schlag zu rechtsextremisieren, weiter hoch geschlagen sind, hat sich Gleicke zudem genötigt gesehen, die Rückforderung der 129.391,86 Steuereuro in den Raum zu stellen, die die „nicht hinnehmbare Schlamperei“ gekostet hat.

Die WELT, bei der sich manch einer noch oder inzwischen wieder an das erinnert, was Journalismus ausmacht, hat das gemacht, was Journalismus ausmacht: Nicht locker gelassen und nachgefragt. Wie ist das nun mit der Rückforderung der Steuereuros für „die nicht hinnehmbare Schlamperei“?

Nichts ist damit. Offensichtlich der Ansicht, dass die Wogen, wenn sie sich einmal geglättet haben, die Junk-Studie aus Göttingen als solche der Vergessenheit anheim gefallen ist, dann wird sich, so das Kalkül, das falsche Kalkül, auch niemand mehr an die 129.391,86 Steuereuro erinnern, die für die „nicht hinnehmbare Schlamperei“ aus dem Fenster geworfen wurden.

Aber bei der WELT hat sich Marcel Leubecher erinnert und nachgefragt. Hier die Antwort, die er bekommen hat: Man habe eine Korrektur der [Junk-]Studie gefordert, die Ende 2017 abgeschlossen worden sei. Die korrigierte [Junk-]Studie werde jedoch nicht mehr veröffentlicht. Dafür werden die 129.391,86 Steuereuro in voller Höhe überwiesen. Denn: Man höre und staune: nach reiflicher Erwägung scheut man im Wirtschaftsministerium, dem Gleicke angebiedert ist, die Kosten für einen Rechtsstreit. Das muss man sich einmal vorstellen: Der Riese Bundeswirtschaftsministerium hat Angst vor dem Göttinger Zwerg.

Die Begründung ist offensichtlich vorgeschoben. Die Versorgung der alten Getreuen in Göttingen ist wichtiger als der verantwortliche Umgang mit Steuergeldern. Und warum liegt es Politikern näher, Steuereuro zu verschwenden als sie verantwortungsvoll einzusetzen? Sie haben keine Kosten, kein „Skin in the Game“, wie Taleb es formuliert. Alles sähe ganz anders aus, wenn die 129.391,86 Steuereuro, die für eine „nicht hinnehmbare Schlamperei“ aus dem Fenster geworfen wurden, nunmehr von Gleicke in die Steuerkasse zurückerstattet werden müssten. Immerhin hat sie den Missbrauch der Steuergelder zu verantworten bzw. ist sie dafür verantwortlich, dass die Steuereuro nicht zurückgefordert werden.

Wären Politiker an den Kosten ihrer Handlungen direkt beteiligt, müssten sie damit rechnen, dann, wenn sie Steuergelder zur Befriedigung ihrer ideologischen Grillen einsetzen oder dazu, Bekannte zu finanzieren, zur Verantwortung gezogen zu werden, der Umgang mit Steuereuros wäre ein anderer. Deshalb ist es an der Zeit, Politiker persönlich haftbar zu machen, sie in die Verantwortung für das, was sie tun, zu nehmen.

Wer geht voran und stellt eine Petition online, Zweck: Gleicke auf die Rückerstattung von 129.391,86 Steuer-Euro zu verklagen? Der Erfolg der Petition ist gesichert, denn im Bundeswirtschaftsministerium scheut man rechtliche Auseinandersetzungen.

Hier der Gang der Dinge zum Nachlesen:

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Die Gunst des Altenaer Messers nutzen: Panik-Aktivisten im Gutmenschen-Modus

Die 15cm Schnittwunde aus Altena, die mit einem Heftpflaster von knapp 8cm Kantenlänge im Quadrat behandelt werden kann, sie hat die deutschen Medien und die anderen Panik-Aktivisten geradezu in einen Rausch versetzt.

Immer öfter werden kommunale Amtsträger beleidigt, bedroht oder tätlich angegriffen.

So titelt die Tagesschau. Natürlich ohne Beleg. In welchem Zeitraum sich Beleidigungen und Bedrohungen auf kommunale Amtsträger vermehrt haben, und wer für die Zunahmen verantwortlich ist, diese Belege bleibt die Tagesschau schuldig.

Manipulationsversuch billigster Art.

Die unbelegte Behauptung wird mit Bezug auf „Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg“ vom Städte- und Gemeindebund aufgestellt. Auch Landsberg nennt keine Daten, gibt keine Belege, verweist auf keine Statistik und keine Erhebung. Er behauptet.

So funktioniert Journalismus im Manipulationszeitalter:

X behauptet etwas – ohne Belege.
Ein anderer behauptet dasselbe und verweist auf X.

Scheinbar herrscht bei öffentlich-rechtlichen Redakteuren die Vorstellung, zum Beleg einer Behauptung sei es ausreichend, auf jemanden zu verweisen, der die Behauptung auch schon aufgestellt hat.

Natürlich sind die sozialen Netzwerke die Quelle allen Übels – aber das nur nebenbei, um wieder einmal die Paranoia der öffentlich-rechtlichen Manipulierer vor dem freien Markt der Information (und Fehlinformation), den soziale Netzwerke im Besonderen und das Internet im Allgemeinen darstellen, deutlich zu machen. Verweise auf soziale Netzwerke als Quelle allen Übels werden von uns nur noch als Indikator für eine psychische Störung gewertet, die darin ihre Ursache findet, dass die öffentlich-rechtlichen nicht einmal in der Lage sind, sich im Wettbewerb mit kleinen und größeren Seiten im Internet zu behaupten, die nicht einmal ansatzweise die Finanzierung zur Verfügung haben, die öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern zur Verfügung steht.

Besonders peinlich wird es jedoch, wenn der Panikartikel, der Hysterie verbreiten will, einen vermeintlichen Experten zitiert, der eine Aussage tätigt, die an Uninformiertheit und man muss es so krass sagen: Dummheit, nicht mehr zu unterbieten ist, so als hätten sich bei der Tagesschau zwei getroffen, die darum konkurrieren, wer am wenigsten von dem weiß, worüber beide sich echauffieren:

„Der Städtebund-Hauptgeschäftsführer [Gerd Landsberg] forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. “Ein wehrhafter Rechtsstaat muss solchen Taten deutlicher und effektiver entgegentreten.” Gesetze sollten so geändert werden, dass auch Bedrohungen und Gewaltaufrufe als strafbare Handlungen gelten. Zudem sei eine Strafverschärfung bei tätlichen Angriffen gefordert.”

Wir zitieren aus dem Strafgesetzbuch:

§ 111 StGB

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft.
(2) 1Bleibt die Aufforderung ohne Erfolg, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. 2Die Strafe darf nicht schwerer sein als die, die für den Fall angedroht ist, daß die Aufforderung Erfolg hat (Absatz 1); § 49 Abs. 1 Nr. 2 ist anzuwenden.

§ 241 StGB

(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.

Gutmenschen haben offensichtlich die Schwelle überwunden, die es bei normalen Menschen noch gibt: Man äußert sich nicht zu Dingen, von denen man keine Ahnung hat. Weil Gutmenschen nicht von kognitiven, sondern von affektiven Motiven getrieben werden, sprechen sie nicht darüber, was ist und wovon sie eine Ahnung haben (falls sie von etwas eine Ahnung haben), sondern darüber, was sie gerne hätten, was sie für gut befinden, von was sie denken, dass es ihnen einen Eintrag als besonders guter Mensch im goldenen Buch im Gutmenschen-Schrein einbringt.

Städtebund-Hauptgeschäftsführer Landsberg erhält von uns jedoch keinen Eintrag im Buch der Gutmenschen, sondern im Buch der Dummheit. Er hat es geschafft, mehrere Jahrzehnte in einem Land zu leben, ohne dessen soziale Normen und Strafgesetze zu kennen. Er weiß nicht, dass Bedrohung und der Aufruf zu einer Straftat längst unter Strafe gestellt sind, dass es keine entsprechenden Gesetze braucht, dass die Bundesregierung entsprechend nicht handeln muss, weil es die Gesetze schon gibt.

Es wäre schon viel gewonnen, wenn in Deutschlands Medien nur noch Personen zu Wort kommen würden, die von dem, worüber sie reden, auch nur ein wenig Ahnung haben, deren Aussagen an der Realität und nicht an ihren Hirngespinsten und ihrem hysterischen Streben danach, als Guter gesehen zu werden, ausgerichtet sind.

Können Sie es hören:
Das Schweigen auf den meisten Kanälen?
Sehen Sie sie vor sich:
Die Leere der Internetauftritte von öffentlich-rechtlichen und anderen Mainstream-Medien?

Wohltuend.
Leider eine Utopie.

Man muss feststellen, dass ein Angriff mit einem Messer auf einen Bürgermeister aus einem Ort, den bis gestern kaum jemand kannte, ein Ereignis ist, das in der Lage ist, selbst bei den trägsten unter den Journalisten Hysterie auszulösen und damit eine Konsequenz hat, die normale Messerattacken, die mit zum Teil erheblichen Verletzungen bis hin zum Tode des Opfers einhergehen, einfach nicht haben. Um den normalen Journalisten in Bewegung und ideologische Trance zu versetzen, sind Tote durch Messerattacken kein Mittel, dazu braucht man Kratzer an Hälsen von Bürgermeistern, die schon wenige Stunden nach dem vermeintlichen Anschlag in der Lage sind, Pressekonferenzen abzuhalten, Interviews zu geben, Stellungnahmen zu verfassen. Das alles hat ein herkömmliches Opfer eines Messerangriffs natürlich nicht zu bieten, besonders dann nicht, wenn es schwerverletzt im Krankenhaus oder tot in der Gerichtsmedizin liegt.

Die Stimmenfänger von Links: Wahlrecht für 16jährige

Geht es nach SPD und Grünen, dann gibt es für 16jährige bald ein Wahlrecht bei Bundestagswahlen.

Williamson_OpportunismDie Absicht hinter dieser neuen Idee ist offenkundig, versprechen sich doch beide Parteien unter den jüngsten der Wähler besonders große Stimmanteile. Das tun sie mit gutem Grund, denn jüngere Menschen sind leichter beeinflussbar, laufen eher als ältere denjenigen hinterher, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen und von sich behaupten, sie seien die besten aller auf Erden zu findenden Menschen. Kurz: Jüngere Menschen sind nur begrenzt urteilsfähig, schon weil ihnen zumeist das Wissen und immer die Erfahrung fehlt, um ein informiertes Urteil treffen und erkennen zu können, wann sie von Politikern benutzt werden.

Sie sind leichte Beute für die linken Stimmenfänger.

Wird in Deutschland ein Wahlrecht für 16jährige beschlossen, dann ergibt sich daraus unter anderem die Besonderheit, dass Menschen, deren sittliche und persönliche Reife als zu gering angesehen wird, als dass sie – wenn sie eine Straftat begehen, was unter Jugendlichen relativ häufiger der Fall ist als unter Erwachsenen -, nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden könnten, offensichtlich ausreichend ist, um ein Kreuz auf einem Wahlzettel zu machen. Damit wäre die Wahlentscheidung eine unterdurchschnittliche sittliche und geistige Reife ausreichend.

Deutlicher können SPD und Grüne nicht mehr machen, welche Verachtung sie für Wahlen haben. Deutlicher können sie nicht mehr demonstrieren, dass sie alles tun würden, um an Wählerstimmen heran zu kommen.

Würden Sie, statt jede Gelegenheit zu nutzen, um sich opportunistisch zu verhalten und die Grundlagen der Demokratie sowie die Legitimation des demokratischen Systems zu beseitigen, lesen was die Bibliothek des Bundestages zu bieten hat, sie würden auf Arbeiten wie die stoßen, aus der wir folgendes Zitat entnommen haben. Im Zitat wird dargelegt, warum die Politiker, die jetzt nach einem Wahlrecht für unmündige und nicht-reife Jugendliche schreien, dann, wenn es darum geht, wie die gleichen Jugendlichen zu behandeln sind, wenn sie sich strafbar gemacht haben, auf deren Unreife und die Notwendigkeit der Erziehung derselben Jugendlichen hinweisen. Heuchelei live:

rattenfn„Der Grund für die Besonderheiten im Jugendstrafrecht liegt in der psychologischen Entwicklung der Jugendlichen. Sie befinden sich (auf der Grundlage biologischsexueller und psychischer Entwicklungsprozesse) im Allgemeinen und unabhängig von der Frage der Verantwortlichkeit nach § 3 JGG in einem Übergangsstadium zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, das oftmals mit ausgeprägten Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Identität und Rolle(n) sowie der für sie verbindlichen Verhaltensnormen einhergeht. Neben den biologisch-psychologischen Entwicklungsprozessen tritt ein kriminalsoziologisch kaum minder bedeutsamer Umstand hinzu, dass sich der junge Mensch in dieser kritischen Phase regelmäßig aus der relativen Geborgenheit des Elternhauses löst oder dort zumindest eine ganz neue Rolle einnimmt. Hinzu kommt oftmals der Übergang aus der Familie und Schule in das Arbeits- und Berufsleben, wodurch der Jugendliche auf eine neue Umwelt trifft. Diese hält eine Fülle neuer Anforderungen, Einflüsse und Versuchungen für ihn bereit. Daher wird deutlich, dass Hilfestellungen und emotionaler Rückhalt von erwachsenen Bezugspersonen für den Erfolg im notwendigen Streben nach Eigenständigkeit und Selbstverantwortung unentbehrlich sind, so dass eine besondere Beeindruckbarkeit und ein erhöhtes Bedürfnis nach Erziehungsangeboten bestehen.“

Letztlich ist es aber egal, ob 16jährige ein Wahlrecht in Bundes- und Landtagswahlen erhalten oder nicht. Wenn die Angehörigen der politischen Klasse ihren Opportunismus so offen zur Schau stellen, wie dies derzeit der Fall ist und sich nicht mehr für ihre offenkundige Heuchelei schämen, dann ist die Demokratie sowieso am Ende.

Häusliche Gewalt: Was das Propagandaministerium verschweigt

Derzeit läuft die Werbetrommel des Propagandaministeriums für das dort eingerichtete Hilfetelefon, das armen geprügelten Frauen telefonisch dabei helfen will, mit der häuslichen Gewalt, der sie telefonisch behaupten, ausgesetzt zu sein, umzugehen. Das Hilfetelefon und die derzeitige Propaganda dienen dazu, die öffentilche Wahrnehmung dahingehend zu manipulieren, dass das Stereotyp “Frauen sind Opfer”, “Männer sind Täter” in den Köpfen festgehämmert wird.

domestic-violenceStereotype sind kognitive Shortcuts, die Handlungsentscheidungen in bestimmten Situationen erleichtern. Entsprechend sind Stereotype aktiv an der Wahrnehmung einer Situation, z.B. durch Polizeibeamte beteiligt.

Wenn nun ein Propagandaministerium das Tam Tam der ewigen weiblichen Opfer männlicher Gewalttäter im Haushalt über die Volksempfänger in deutsche Haushalte trägt, dann kommt heraus, was ein Leser von ScienceFiles berichtet (siehe unten). Wenn mit dem “Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen” zudem ein gesetzlicher Rahmen geschaffen wird, der die Propaganda Stereotype legalisiert, dann hat dies zur Folge, dass Menschen zu Tätern werden, obwohl sie Opfer sind, und zwar deshalb, weil sie männlich sind. Auf diese Weise verschwinden Männer, die Opfer weiblicher Gewalt wurden, komplett aus der Statistik, weil es Männer als Opfer nicht gibt, sie deshalb, kommt es zu häuslicher Gewalt, die Täter sein müssen.

Die Frage, die am Ende des Textes unseres Lesers steht, sei jedem jungen Mann ans Herz gelegt, der sich fragt, ob er unter den derzeit herrschenden gesetzlichen Regelungen eine institutionalisierte Beziehung eingehen und die Freiheit einer eigenen Wohnung aufgeben soll.

Die Antwort ist klar.

Unser Leser Max schreibt:

“Statistik ist das Eine, wie man zu solchen Daten kommt, das Andere. Deshalb erlaube ich mir, kurz ein selbst erlebtes Beispiel zu erzählen. Wir sind drei Schulfreunde und haben abgemacht, einen Abend zusammen zu verbringen. Zu zweit wollten wir den Dritten bei sich zu Hause abholen. Er war mit einer Brasilianerin verheiratet, der es offensichtlich nicht passte, dass ihr Mann ohne sie losziehen wollte. Sie veranstaltete einen riesen Zirkus, Gekeife und Geschrei inklusive. Als Abschluss warf sie unserem Freund einen schweren Glasaschenbecher mitten ins Gesicht, was einen offenen Nasenbeinbruch zur Folge hatte. Kurz danach läutete es an der Tür, ein Nachbar hatte offensichtlich, alarmiert durch das Geschrei, die Polizei gerufen. Eine Frau und ein Mann. Die Frau führte die Ehefrau sofort in die Küche während der Mann unserem Freund, der wie ein Schwein blutete, bedeutete, im Wohnzimmer Platz zu nehmen. Ein Gespräch mit unserem Freund fand nicht statt. Kurze Zeit später erschien die Polizistin mit der Mitteilung, man nehme nun unseren Freund mit auf die Wache, er solle einige Effekten zusammenpacken, da er die Wohnung nachher für eine Zeit nicht mehr betreten dürfe. Wohlgemerkt, mit unserm Freund oder uns hatte bis dahin keiner der Polizisten auch nur ein Wort zur Sache gesprochen. Selbstverständlich wehrten wir uns gegen dieses skandalöse Vorgehen und mit einiger Mühe konnten wir die Polizisten davon überzeugen, dass nicht unser Freund der Aggressor war, sondern seine Frau. Sie waren nun, sichtlich ungern, bereit, eine Strafanzeige gegen sie aufzunehmen. Auf die Frage, ob sie nun die Frau mit auf die Wache nähmen, antwortete der Polizist sinngemäss, Südamerikanerinnen seien eben temperamentvoll, man kenne das ja. Ansonsten sei dies eine eherechtliche Auseinandersetung, da müsse mein Freund schon vor Gericht.

Wäre unser Freund mit seiner Frau alleine gewesen, da braucht es nicht viel Phantasie, hätte die Sache für ihn ein (noch) böseres Ende gehabt.

Die von uns eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerden waren übrigens folgenlos.”

struwellpeter-paulinchenWas das Propagandaministerium mit seinen Kampagnen anrichtet, ist in der Erzählung von Max deutlich zu sehen. Das BMFSFJ ist daher ein Brunnenvergifter, der – passend zum letzten Post – gesellschaftliche Kooperation unmöglich macht. Junge Männer, die sich auf dieser Grundlage für institutionalisierten Beziehungen entscheiden, müssen daher als Hazardeure angesehen werden, die gerne mit der eigenen Zukunft spielen. Da die Menge der Männer wächst, die als Folge einer gescheiterten Beziehung die eigene Zukunft verloren haben, gibt es immer mehr Männer, die nicht mehr auf dem Beziehungsmarkt sind.

Und im BMFSFJ wundern sich die Propagandaspezialisten, dass die Kinder der Deutschen ausbleiben, dieselben Propagandaspezialisten, die Männer in eine Situation gebracht haben, in der sie jederzeit durch eine opportunistisch handelnde Frau ausgenutzt werden können, ohne dass ihnen ein Mittel zur Gegenwehr bleibt, wie man leicht erkennen kann, wenn man sich überlegt, was dem Freund von Max wohl wiederfahren wäre, wenn seine beiden Schulfreunde nicht als Zeugen gegenwärtig gewesen wären.

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