Tag: Repräsentativität

ARD-Happening in Inkompetenz: Schwätzperten-Belehrung für Gebührenzahler

Wenn Hartmut Esser in seinen Vorlesungen ein Bild für Einfalt und Inkompetenz gesucht hat, dann hat er Lieschen Müller bemüht, wenn er besonders gut gelaunt war, hat er Lieschen Müller als Tochter eines evangelischen Pfarrers eingeführt. Jede Kultur hat Bilder für Lieschen Müller. Das vorlaute Gör, das die Klappe zu allen Themen aufreißen muss, aber

Sachsen-Monitor: Landesregierung hat 91.366,49 Euro verpulvert

Stammleser werden sich erinnern, dass eine Kritik, die wir vor einiger Zeit zum Sachsen-Monitor geschrieben haben, eine Junk Studie, die sich die Sächsische Landesregierung jedes Jahr rund 91.000 Euro kosten lässt, in eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Wilke (AfD) eingeflossen ist. Zwischenzeitlich hat die Landesregierung die Anfrage beantwortet, und wir nehmen uns im neuen

Rechte Sachsen im Monitor: Viel Steuergeld für Junk Studie

Das Land Sachsen leistet sich seit nunmehr drei Jahren einen Sachsen Monitor. Hinter dem Begriff versteckt sich eine jährlich stattfindende Befragung mit geringem Erkenntnisgewinn und hohen Kosten, die in keiner Weise rechtfertigbar sind. Doch der Reihe nach. Beklagen wir zunächst einmal wieder den Niedergang der empirischen Sozialforschung und ihre Degeneration zur Meinungsforschung. Der Erfolg von

Tugs of war: Repräsentative gegen Pseudo-Repräsentativität

Der ADM schlägt Alarm. ADM steht für Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute. „Der ADM vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen der privatwirtschaftlichen Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland. Die Mitgliedsinstitute des ADM erzielen über 80 Prozent des Branchenumsatzes. Der ADM ist der einzige Verband dieser Art in Deutschland.“ Anders formuliert: Der ADM betreibt Lobbyismus, dessen Ziel darin

Wider den Missbrauch der empirischen Sozialforschung

Die empirische Sozialforschung in ihrer quantitativen Variante ist ein relativ junges Feld, das im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA nach Deutschland übergesiedelt wurde, um es hier nutzenbringend einzusetzen. Erste Versuche der Nazis, Demoskopie zu nutzen, wurden dem Vergessen überantwortet und nur manche, die sich intensiv damit beschäftigen, wie der US-Historiker Peter Gay,

Der Repräsentativitäts-Hoax: „Hohe Wertschätzung der ARD-Familie“

Wir haben schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass die Behauptung, man könne repräsentative Querschnitte im Rahmen einer Meinungsbefragung ziehen und auf Grundlage von 1000 bis 2000 Befragten auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, Unsinn ist. Repräsentativität ist ein Hoax. Wozu der Hoax inszeniert wird, kann man leicht sehen, wenn man sich fragt, wem er nutzt. Den

Grüne manipulieren Meinungsumfragen

Sozialpsychologen haben ein gutes Mittel, um die Persönlichkeit von Probanden zu erkunden. Anstelle umfangreicher Testskalen kann man einfach das bewerten, was sich Probanden vorstellen können. Was dabei zum Vorschein kommt, ist oftmals erschreckend. Der Rückschluss von dem, was jemand durch sein Handeln von sich zeigt oder durch seine Aussagen darüber kundtut, was er sich vorstellen

Kein Schulz-Effekt: Saarwahl zeigt, Umfrageforschung dient der Manipulation

Die Kosten, die entstehen, wenn eines der Umfrageinstitute eine vorgeblich repräsentative Umfrage von in der Regel 1000 Befragten durchführt, sind enorm. Eine Befragung bei INSA, Forschungsgruppe Wahlen, Infratest Dimap, oder FORSA kostet schnell mehrere 10.000 Euro. Dafür gibt es dann angeblich repräsentative Ergebnisse, die den Wählerwillen abbilden oder die angeblich zeigen, was Deutsche im Hinblick

Schulzens strömende Jungwähler: Humbug aus der Hexenküche der Meinungsforschung

Spiegel Online behauptet, Martin Schulz würden die Jungwähler zuströmen. Wird SPD-Schulz tatsächlich von Jungwählern überflutet? Etwas Technik zu Beginn. Der neueste Stern am Himmel der Meinungsforschung ist Civey. Civey hat den statistischen Fehler, der u.a. die Umfrageforschung daran hindert, repräsentativ zu sein, auf eine neue Ebene gestellt. Er heißt jetzt „Bayesianisches Kredibilitätsintervall“ und basiert nicht

ARD-Deutschlandtrend: Freies Lügen für mehr Bürgerüberwachung

Es vergeht kein Tag mehr, an dem wir nicht einen Beitrag darüber schreiben könnten, wie Medien, Parteien, Funktionäre und Unternehmen versuchen mit Hilfe angeblicher repräsentativer Umfragen Meinung zu machen, zu beeinflussen oder schlicht Geheimdiensten dienlich zu sein. Das neueste Beispiel kommt von der ARD und liest sich wie folgt: “Eine breite Mehrheit der Deutschen wünscht sich nach den

Naive gesucht: Umweltministerium missbraucht Bürger

Wenn es darum geht, das, was sie durchsetzen wollen, mit Legitimität zu versorgen, greifen Politiker immer häufiger auf Repräsentativität zurück. Eine repräsentative Stichprobe soll dabei helfen, Kritikern den Mund zu stopfen, denn die Maßnahmen, die man gerade in ein Gesetz verpacken will, sie werden von einer repräsentativen Stichprobe der Bundesbürger unterstützt. Ein Stammleser hat uns heute auf den Bürgerreport zum

Wahlbeeinflussung? Seltsame Systematiken bei Wahlbefragungen

Noch eine Beschwörungsformel: Die Ergebnisse der Umfrage basieren auf einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung. Diese Beschwörungsformel, sie steht in dieser oder einer ähnlichen Variante unter einer Vielzahl von Meinungsumfragen zu jedem beliebigen Thema. Die Beschwörungsformel ist wichtig, denn welcher Auftraggeber gibt schon Umfragen in Auftrag und bezahlt viel Geld dafür, wenn er hinterher nicht behaupten kann, das

Systematischer Zufall vor drei Landtagswahlen

Meinungsforschungsinstitute haben immer eine Überraschung parat. Forsa, das innovativste, wenn es darum geht, Reliabilität und Validität vorzuspiegeln, hat nun den systematischen Zufall erfunden: “Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1.001, nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte … Bürger … befragt. Die Erhebung wurde vom 2. bis 8. März 2016 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.” Was könnte wohl ein systematisches

Bundestagswahlen sind nicht repräsentativ

Die Bundestagswahl 2013, sie müsste eigentlich wiederholt werden, denn sie war nicht repräsentativ. Die Daten des Bundeswahlleiters, sie belegen dies eindeutig. So lange Repräsentativität für das Funktionieren der deutschen Demokratie so wichtig ist, weil sich Politiker an den Ergebnissen von angeblich repräsentativen Studien orientieren, die Meinungsforschungsinstitute en masse produzieren, so lange angeblich repräsentative Studien die Position eines Legitimationsbeschaffers für politische Vorhaben
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