Tag: Repräsentativität

Stanford, Gangelt, COVID-19: Viel Lärm um herzlich wenig Ergebnis

Wie verbreitet ist SARS-CoV-2? Eine Frage, keine Antwort, denn niemand weiß es. Die Verbreitung ist eine Funktion dessen, was man als Ansteckungs-Möglichkeitsraum bezeichnen kann. Je besser die Bedingungen für SARS-CoV-2, sich zu verbreiten, desto mehr Infizierte. Die Menge der Infizierten ist eine Funktion der Menge sozialer Kontakte. Durch die Reduzierung sozialer Kontakte ist der Ansteckungs-Möglichkeitsraum

Rechnen mit Civey: Neuer Stern am Himmel des Umfrage-Hokuspokus

Sie kennen das als alter Hase des Mainstream-Medien-Surfens wahrscheinlich: Die Befragung von Civey im Text von Welt oder Focus, an der man teilnehmen soll (und anschließend aufgefordert wird, sich registrieren zu lassen) und bei der es einen eklatanten Unterschied zwischen dem Ergebnis, das auf Rohdaten basiert, und dem, das “gewichtet” ist, also repräsentativ sein soll,

Die EU, beliebt wie lange nicht? Alles Fake…

Die EU ist beliebt wie lange nicht, so heißt es in der Kleinen Zeitung aus Österreich. Basis der Behauptung: Zahlen aus dem Eurobarometer, der regelmäßigen Meinungsumfrage der EU. Das Ansehen der EU ist auf einem Allzeithoch, so meldet der ORF mit Verweis auf den Eurobarometer. Der Kurier weiß aus dem Eurobarometer, dass die EU mit

Einschaltquoten-Humbug: 11% ARD, 13% ZDF – 100% daneben

Einschaltquoten. Ein Wort im Dauergebrauch. Wie so viele Worte im Dauergebrauch, ein Wort, von dem so gut wie niemand weiß, was es eigentlich bedeutet. Wenn, wie wir vor einigen Tagen berichtet haben, die Reichweite der ARD bei 14 bis 49jährigen nur noch rund 5,6% beträgt, dann ist das zunächst einmal wenig. Die Aussage basiert auf

Inszenierung der Mehrheit: Zu viele Dumme zerstören die Demokratie

Die Mehrheit der Deutschen will … #Wirsindmehr … 97% der Forscher sind der Ansicht, der Klimawandel sei von Menschen verursacht …   Die Inszenierung von Mehrheit ist ein zentrales Motiv in modernen Gesellschaften und man fragt sich: Warum? Für wen ist es attraktiv, eine Mehrheit zu inszenieren? Für wen ist es attraktiv, sich der Mehrheit

ARD-Happening in Inkompetenz: Schwätzperten-Belehrung für Gebührenzahler

Wenn Hartmut Esser in seinen Vorlesungen ein Bild für Einfalt und Inkompetenz gesucht hat, dann hat er Lieschen Müller bemüht, wenn er besonders gut gelaunt war, hat er Lieschen Müller als Tochter eines evangelischen Pfarrers eingeführt. Jede Kultur hat Bilder für Lieschen Müller. Das vorlaute Gör, das die Klappe zu allen Themen aufreißen muss, aber

Sachsen-Monitor: Landesregierung hat 91.366,49 Euro verpulvert

Stammleser werden sich erinnern, dass eine Kritik, die wir vor einiger Zeit zum Sachsen-Monitor geschrieben haben, eine Junk Studie, die sich die Sächsische Landesregierung jedes Jahr rund 91.000 Euro kosten lässt, in eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Karin Wilke (AfD) eingeflossen ist. Zwischenzeitlich hat die Landesregierung die Anfrage beantwortet, und wir nehmen uns im neuen

Rechte Sachsen im Monitor: Viel Steuergeld für Junk Studie

Das Land Sachsen leistet sich seit nunmehr drei Jahren einen Sachsen Monitor. Hinter dem Begriff versteckt sich eine jährlich stattfindende Befragung mit geringem Erkenntnisgewinn und hohen Kosten, die in keiner Weise rechtfertigbar sind. Doch der Reihe nach. Beklagen wir zunächst einmal wieder den Niedergang der empirischen Sozialforschung und ihre Degeneration zur Meinungsforschung. Der Erfolg von

Tugs of war: Repräsentative gegen Pseudo-Repräsentativität

Der ADM schlägt Alarm. ADM steht für Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute. „Der ADM vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen der privatwirtschaftlichen Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland. Die Mitgliedsinstitute des ADM erzielen über 80 Prozent des Branchenumsatzes. Der ADM ist der einzige Verband dieser Art in Deutschland.“ Anders formuliert: Der ADM betreibt Lobbyismus, dessen Ziel darin

Wider den Missbrauch der empirischen Sozialforschung

Die empirische Sozialforschung in ihrer quantitativen Variante ist ein relativ junges Feld, das im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg aus den USA nach Deutschland übergesiedelt wurde, um es hier nutzenbringend einzusetzen. Erste Versuche der Nazis, Demoskopie zu nutzen, wurden dem Vergessen überantwortet und nur manche, die sich intensiv damit beschäftigen, wie der US-Historiker Peter Gay,

Der Repräsentativitäts-Hoax: „Hohe Wertschätzung der ARD-Familie“

Wir haben schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass die Behauptung, man könne repräsentative Querschnitte im Rahmen einer Meinungsbefragung ziehen und auf Grundlage von 1000 bis 2000 Befragten auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, Unsinn ist. Repräsentativität ist ein Hoax. Wozu der Hoax inszeniert wird, kann man leicht sehen, wenn man sich fragt, wem er nutzt. Den

Grüne manipulieren Meinungsumfragen

Sozialpsychologen haben ein gutes Mittel, um die Persönlichkeit von Probanden zu erkunden. Anstelle umfangreicher Testskalen kann man einfach das bewerten, was sich Probanden vorstellen können. Was dabei zum Vorschein kommt, ist oftmals erschreckend. Der Rückschluss von dem, was jemand durch sein Handeln von sich zeigt oder durch seine Aussagen darüber kundtut, was er sich vorstellen

Kein Schulz-Effekt: Saarwahl zeigt, Umfrageforschung dient der Manipulation

Die Kosten, die entstehen, wenn eines der Umfrageinstitute eine vorgeblich repräsentative Umfrage von in der Regel 1000 Befragten durchführt, sind enorm. Eine Befragung bei INSA, Forschungsgruppe Wahlen, Infratest Dimap, oder FORSA kostet schnell mehrere 10.000 Euro. Dafür gibt es dann angeblich repräsentative Ergebnisse, die den Wählerwillen abbilden oder die angeblich zeigen, was Deutsche im Hinblick

Schulzens strömende Jungwähler: Humbug aus der Hexenküche der Meinungsforschung

Spiegel Online behauptet, Martin Schulz würden die Jungwähler zuströmen. Wird SPD-Schulz tatsächlich von Jungwählern überflutet? Etwas Technik zu Beginn. Der neueste Stern am Himmel der Meinungsforschung ist Civey. Civey hat den statistischen Fehler, der u.a. die Umfrageforschung daran hindert, repräsentativ zu sein, auf eine neue Ebene gestellt. Er heißt jetzt „Bayesianisches Kredibilitätsintervall“ und basiert nicht
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