Fußball-Weltmeisterschaft als Gutmenschen-Non-Event [Amadeu-Antonio-Stiftungsanhängsel]

Sechs Tage hat es gedauert (kurze Rückfrage in der Redaktion: Ist heute der sechste Spieltag? … Gähnen, … Achselzucken, Nicken (Einwurf: „England hat gewonnen!“…), okay, also: Sechs Spieltage hat es gedauert, bis wir auf die Fußball-Weltmeisterschaft zu sprechen kommen. In Russland. Im Reich Putins.

Fußball-Weltmeisterschaft.

Es gibt unterschiedliche Arten damit umzugehen.
Man kann sie weitgehend ignorieren, wie wir das als eingefleischte Rugby-Fans tun, einem Spiel, bei dem noch Körpereinsatz, Schnelligkeit und Geschick eine Rolle spielen, das nur selten von Schiedsrichtern entschieden wird und in dem nicht ein Windhauch reicht, um einen Spieler nahe ans Verenden zu bringen…

Man kann die Fußballweltmeisterschaft zum Anlass nehmen, um Urlaub in Russland zu machen, sofern es das Wetter zulässt. Aber das ist ein Stereotyp unsererseits …

Man kann die Fußballweltmeisterschaft auch zelebrieren, jedes Spiel betrachten und sich am Fußball erfreuen (Es soll diejenigen geben, die das nach wie vor können).

Und man kann die Fußballweltmeisterschaft benutzen, um seinen ideologischen Spleen und seinen Hass auf alle, die Freude am Fußball finden, kund zu tun. So wie das manche tun, die dazu aufrufen, Deutschland-Fähnchen abzubrechen (Sachbeschädigung und nach wie vor strafbar).

Und dann gibt es da noch die … [freie Wahl der Anrede] von Belltower-News, dem Anhängsel der Amadeu-Antonio-Stiftung, das Steuerzahler finanzieren müssen, ohne dass sie je gefragt worden wären, ob sie etwas derartig Skurriles, besser. Bizarres finanzieren wollen.

Belltower-News, die Glockenturm-Insassen, spielen in einer eigenen Liga.

Einer Queeren Liga.

Einer, in der man hörgestört ist und die Tatsache, dass sich im Internet Leute darüber beschweren, dass man einer Claudia Neumann, die wohl versucht, Fußballspiele zu kommentieren, nicht zuhören könne, wegen ihrer „nervigen Stimme“, ihrem „leierartigen Gelaber“, weil sie einem auf „den Senkel geht“, zum Sexismus erklären zu müssen glaubt. Wir nehmen dies zum Anlass um darauf hinzuweisen, dass Fernsehen auch vom Ton lebt und dass nicht jeder Mensch mit einer angenehmen Stimme wie Elmar Gunsch gesegnet ist. Manche haben eine piepsige, eine schrille Stimme und sind in keiner Weise ein Hörgenuss, was kein Problem ist, sofern sie nicht denken, sie müssten sich anderen akustisch zumuten. Das hat mit Sexismus nichts zu tun, denn Zuschauer von Fernsehsendern haben nicht die Pflicht, über unzumutbare, schrille Laute, die manche für Stimmen halten, hinwegzuhören und sich darüber zu freuen, dass sie mit „leierartigem Gelaber“ von „nerviger Stimme“ beschallt werden. Dass die Glockenturm-Insassen darin Sexismus erkennen, kann man nur als Ausdruck von Faschismus werten, jenes Faschismus, der Akzeptanz für alles fordert, was vorgesetzt wird, ohne Rücksicht auf individuelle Empfindungen und Präferenzen.

Diego Maradonna, so berichten die Glockenturm-Insassen weiter, sei ein großer Held bei den südkoreanischen Fans. Nun hat Maradonna das getan, was die Glockenturm-Insassen nie tun würden, er hat sich die Augen lang gezogen, Schlitzaugen markiert, als Tribut an seine südkoreanischen Fans, wie er sagt. Wie die es aufgenommen haben, das wissen wir nicht. Das berichten die Glockenturm-Insassen nicht. Ihre Spezialität ist die Empörung, nicht die Information.

Die Welt hat getitelt, „Sorry Mexiko. Heute bauen WIR die Mauer!
So kann man sich irren. Aber nicht der Irrtum erregt die Glockenturm-Insassen, sondern, die Mauer. Das verstehen Sie nicht? Ist doch einfach, wenn man die geistigen Kurzschlüsse der Glockenturm-Insassen kennt. Mauer, Mexiko… Macht es klick? Donald Trump will doch eine Mauer bauen, um manche Mexikaner aus den USA fernzuhalten. Und Donald Trump ist böse. Für Vorurteilsbehaftete wie die Glockenturm-Insassen, die nur in gut und böse denken können, deren Welt in zwei Teile zerfällt, den guten, den sie bewohnen, und den bösen, den sie gerne vernichten würden, reicht das. Trump, böse, Mauer, auch böse, Mauer zu Mexiko, vor allem böse, Mauer und Mexiko und Welt und Fußball, ganz böse.

Außerdem wurde Peter Tatchell festgenommen. Von den Russen. Ja, der Russe, der nimmt fest. Peter Tatchell, den hat er festgenommen. Sehr zum Ärger der Glockenturm-Insassen. Sie kennen Peter Tatchell nicht. Wir auch nicht. Weiter zum nächsten Thema:

Puto haben die mexikanischen Fans gerufen. Vermutlich in Richtung Manuel Neuer. Vielleicht auch in Richtung anderer Spieler. Puto, das rufen Mexikaner des Öfteren und nicht nur sie und nicht nur in Rußland. Aber in Russland, da haben es Glockenturm-Insassen ganz genau gehört. Naja, fast genau. In der 43. Minute, da seien die Rufe zu erahnen gewesen, so schreiben sie. Die New York Times habe „einen weiteren Ruf in der 25. Minute erwähnt“. Man muss, wenn man dem Bösen berufsmäßig auf der Schliche sein will, schon genau hinhören und sehr kundig sein. Schimpfworte in mehreren Sprachen muss man beherrschen, Worte wie Puto, das übrigens Stricher oder Schwuchtel bedeuten soll.

Ja, man kann die Fußball-Weltmeisterschaft zu vielem BEnutzen. Zehntausende kann man zu Statisten erklären und eine Handvoll Schreihälse zum Anlass nehmen, um den Rassismus, Sexismus, die Homophobie oder den Sonstismus hochzujubeln.

Vermutlich ist es eine Frage der Veranlagung, die manche auf Negatives fixiert sein lässt, so sehr Honig aus Schlechtem ziehen lässt, dass sie es überall gegenwärtig und am Werk sehen, so dass sie selbst dann unfähig sind, Positives und Schönes zu erkennen, wenn man es ihnen vor die Nase hält.

Wir bedauern die armen Glockenturm-Insassen.

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Drei-, vierjährige Rassisten und Sexisten: 1.225.137,24 Euro für „Frühprävention im Vorschulalter“

In den 1970er und 1980er Jahren, während unseres Studiums und auch noch danach, haben wir uns regelmäßig über die sozialistischen Intellektuellen amüsiert, die meinten, man könne eine Gesellschaft am Reißbrett planen, könne eine Bevölkerung zur idealen Bevölkerung erziehen. Sozialtechnologen oder Sozialklempner haben wir sie genannt.

Nicht einmal Nicolae Ceaușescu ist die Sozialklempnerei gelungen, und in dessen sozialistischem Paradies wurde bereits bei Kleinkindern mit staatlicher Indoktrination begonnen.

Je weiter die 2000er Jahre fortgeschritten sind, um so mehr ist uns das Lachen im Halse stecken geblieben. Wenn man an die Vernunft glaubt, dann ist die Tatsache unerträglich, dass es Unvernünftige, zurückhaltend ausgedrückt, also Spinner, korrekt, weil ohne Rücksicht auf politische Korrektheit ausgedrückt, in Positionen der Gesellschaft geschafft haben, die es ihnen erlauben, ihre sozialplanerischen Phantasien umzusetzen und ganze Generationen zum Opfer ihres irrigen Glaubens, man könne die Zukunft planen, zu machen.

Früher haben wir gedacht, die Kenntnis über die menschliche Natur ist soweit verbreitet, dass die emsigen Planer irgendwann inne halten und sich an das erinnern, was Menschen seit Jahrtausenden auszeichnet und bislang noch jeden Versuch, sie zu dirigieren, erledigt hat: Renitenz, Bockigkeit, Sturheit, die Idee, das Leben müsse mehr zu bieten haben als das, was sich Mausschubser aus öffentlichen Institutionen vorstellen können. Heute wissen wir, Dummheit stirbt nicht aus. Sie wird endemisch, wenn man ihr nicht heftig und schnell Einhalt gebietet.

Früher haben wir gedacht, die Idee, über die sich F. A. Hayek so erfolgreich lustig gemacht hat, und die er in seinem Buch „Der Weg in die Knechtschaft“ so grundlegend zerstört hat, man könne die Zukunft planen, können alles vorhersehen, was auf dem Weg, ein Planziel zu verwirklichen, intervenieren könne, sei so dumm, dass sich nicht mehr als eine Handvoll Anhänger für diesen Unsinn finden werden. Heute wissen wir auch hier: Dummheit ist vor allem unter denen, die dem Sozialismus in seinen verschiedenen Varianten huldigen, endemisch. Auch hier müssen wir feststellen, dass es versäumt wurde, schnell und heftig auf diejenigen zu reagieren, die uns noch in den 1990er Jahren mit ihrem sozialistischen Irrsinn amüsiert haben.

Es ist möglich, dass eine Gesellschaft an ihren Intellektuellen zu Grunde geht. Die Erklärung dafür ist einfach: Intelligenz und Intellektualismus haben nichts miteinander zu tun. Schon gar nicht in Deutschland [Und dies, obwohl Hans Albert in seinem Buch „Traktat über kritische Vernunft“ versucht hat, den Intellektualismus zu retten]. In Deutschland gilt derjenige als intellektuell, der wirre Ideen unverständlich verpackt und von sich behauptet, er habe Moral und Gutheit mit Löffeln gefressen. Deshalb müsse man ihm folgen.

Das reicht. Es reicht um Schulen zu gründen und eine Gefolgschaft von z.B. Kapitalismuskritikern von unkritischen Nachplapperern, die sich als „kritische Schule“ bezeichnen, zusammen zu bekommen.

Und es reicht, um den öffentlichen Diskurs so sehr in Unsinn zu ertränken, dass es nicht mehr möglich ist, einen vernünftigen Gedanken zu äußeren. Wenn die Irren erst die öffentliche Meinung regieren, dann ist es möglich, Männer generell zu Monstern zu erklären, alle, die sich kritisch über den Zustand der Gesellschaft äußern, zu Nazis zu stempeln und bereits in kleinen Kindern Rassisten zu erblicken. Um der Gefahr dreijähriger oder vierjähriger Rassisten oder Sexisten vorzubeugen, werden in dieser Gesellschaft der Wirren, Programme aufgelegt, die der “Antidiskriminierung und Frühprävention im Vorschulalter”, also der Verhinderung von dreijährigen oder vierjährigen Rassisten dienen. 1.225.137,24 Euro sind notwendig, um die Tendenzen zu Rassismus und Sexismus und Sonstismus, die für die Irren unter uns in kleinen Kindern bereits erkennbar sind, zu eliminieren.

Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD. Hier sind Projekte genannt, die kleine Kinder als Zielgruppe haben.

Das erscheint denen, die diese Programme auflegen, ebenso normal wie es denen normal erscheint, die sie anbieten und umsetzen wollen. Die Übergriffe auf kleine Kinder, sie sind Normalität und werden durch das höhere Gut, den Gott der Wirrnis, der in seiner Gestalt des Antirassisten angebetet wird, gerechtfertigt. Auch das ist normal. Es ist normal, dass man „mit Kindern in die Welt der Vielfalt“ zieht und die „Inklusion fördert“, während man „die Exklusion“ verhindert, im Kindergarten, mit drei- vier und fünfjährigen, die aufgrund der Infantilisierung der Gesellschaft heute in der Regel meilenweit hinter der Entwicklung Gleichaltriger vor 100 Jahren zurück sind.

Es ist normal, dass man kleine Kinder einem „systemisch-interkulturellen Präventionsansatz“ unterzieht, an dessen Namen sich seine Benutzer berauschen, von dem sie aber keine Ahnung haben, welche (Spät)Folgen, sofern er überhaupt irgendwelche Folgen hat, er im Leben der Kinder haben wird, die ihm unterzogen werden. Es ist normal „Antidiskriminierung und Frühprävention im Vorschulalter“ mit unverstandenen Anglizismen wie „Early Birds“ zu bezeichnen, um der Tatsache zu kaschieren, dass hier massiv, mit fragwürdigen Inhalten unbekannter Auswirkung in die Entwicklung von kleinen Kindern eingegriffen wird, und es ist normal, Konzepte, die nicht einmal in Unternehmen funktionieren auf Kindergärten zu übertragen, ganz so als könnte man von Dreijährigen oder Vierjährigen „Mitbestimmung in der Kita“ erwarten. Da klingt der Eingriff aus dem Pavillon der Hoffnung in Leipzig, der 152.170,84 Euro für „play together“ auf den Kopf haut, also genau für die Tätigkeit, von der man gedacht hätte, dass sie in Kindergärten im Mittelpunkt steht, fast schon unschuldig.

Der Wahnsinn ist so weit gediehen, dass die Übergriffe auf die Leben kleiner Menschen, wenn sie nur mit der Gutheit und den vermeintlich guten Intentionen der Übergreifenden gerechtfertigt werden können, für normal gehalten werden. Kleine Kinder werden Programmen unterzogen, die niemand jemals geprüft hat, für die es keinerlei Beleg ihrer Wirkung noch ihrer Wirksamkeit gibt, geschweige denn, dass sie jemals evaluiert worden wären und von denen niemand weiß, ob sie Schaden bei denen anrichten, die ihnen ausgesetzt werden. Bekannt ist lediglich, dass die Agierenden, diejenigen also, die hier sozialtechnische Experimente an Kindern mit offenem Ausgang vornehmen,  von sich der Ansicht sind, sie seinen gute Menschen, Kämpfer für eine gerechte und demokratische Gesellschaft.

Das ist das letzte Zeichen des Irrsinns, wenn diejenigen für normal gelten, die ohne mit der Wimper zu zucken und ohne auch nur den Hauch einer Idee davon zu haben, wie sich der Eingriff auf Andere auswirkt, in deren Leben eingreifen, weil sie angeblich wissen, was gut für diese Anderen ist, weil sie genau wissen, wie eine gute, gerechte und demokratische Gesellschaft zu sein hat, wenn in Regierungsprogrammen viel Geld dafür verschleudert wird, diese Schimäre der Gutheit zu schaffen, aufrecht zu erhalten und damit Kleinmensch- also Tierversuche zu ermöglichen.

Früher haben wir gedacht, eine Gesellschaft, die derart ineffizient ist, in der Übergriffe auf und Eingriffe in die Leben der Bürger eine staatliche Finanzierung erfahren, die sei nicht überlebensfähig.

Das denken wir auch heute noch.


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Christlich Sozialer Dummbabbler

– besonderer Unsinn verdient besondere sprachliche Würdigung.

Gerd Müller ist Entwicklungsminister. Seine Aufgabe besteht normalerweise darin, das Geld der deutschen Entwicklungshilfe sinnvoll anzulegen und sich in Ländern, in denen durch die Entwicklungshilfe Strukturen geschaffen werden können, die wiederum dem Handel und dem wirtschaftlichen Austausch zugute kommen, für die Aufnahme entsprechender Beziehungen einzusetzen.

Gerd Müller selbst, scheint seine Aufgabe darin zu sehen, Unsinn, nein Blödsinn zu erzählen. Er ist das, was man in der Pfalz einen „Dummbabbler“ nennt.

Gerd Müller im Originalton:

gerd_muller_2015“Wenn eine afrikanische Frau 100 Dollar verdient. Preisfrage: Wie viel bringt die nach Hause zur Familie? Die bringt 90 Dollar nach Hause. Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient, Preisfrage, … was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und Du weißt sicher, was er mit dem Rest macht (lacht): Nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich.”

Es ist eine besondere Form von Rassismus, die der christlich-soziale Dummbabbler, der Entwicklungsminister spielt, wohl, weil er Entwicklung, intellektuelle Entwicklung bitter nötig hat, an den Tag legt: Sexistischer Rassismus, der nicht nur hochnäsig auf die kleinen Braunen in Afrika, die ohne Beratung von Gerd Müller sowieso nichts zu Stande brächten, wie er wohl denkt, heruntersieht, nein, es ist ein Rassismus, der sich gegen kleine braune Männer, deren angebliches Verhalten dem sozialen Christen nicht passt, richtet.

Wenn es nicht so dumm wäre, wäre es widerlich.

Und nun mit den Konsequenzen seines dummen Geschwätzes konfrontiert, nun versucht sich Gerd Müller wie Münchhausen durch entsprechende Lügen und am eigenen Schopf aus dem Sumpf des Rassismus zu ziehen, in dem er sich gerade noch so wohl gefühlt hat: „Es sei ihm darum gegangen, die Rolle der Frauen für Afrikas Zukunft hervorzuheben“, so behauptet Müller frech.

Offensichtlich meint Gerd Müller, dass man die „Rolle der Frauen für Afrikas Zukunft“ dadurch hervorhebt, dass man Männer pauschal diskreditiert und denunziert. Die neue christlich-soziale Weltsicht erinnert massiv an den Kolonialismus des 17. Jahrhunderts, als man noch überlegen musste, ob Afrikaner Menschen sind oder nicht. Scheinbar fühlt sich Gerd Müller in der entsprechenden Gesellschaft wohl.

parisian_world_fair_1889

Negerdorf – Weltausstellung Paris, 1889

“Der Entwicklungsminister habe sich auf eine Studie der Nike Foundation aus dem Jahr 2009 bezogen, sagte eine Sprecherin. Darin heißt es, Frauen investierten 90 Prozent ihres Einkommens in den Haushalt, bei Männern seien es nur 30 bis 40 Prozent.“

Eine Studie der Nike-Foundation!. Die Nike-Foundation ist international bekannt für ihre Studien, so bekannt, dass die vermeintliche Studie genau in zwei Machwerken zitiert wird, eines davon von der Nike-Foundation und ansonsten nicht mehr aufzufinden ist, weder im Google Cache, noch bei der Nike-Foundation.

[Die zweite Fundstelle ist der Global Gender Gap Report, dessen Autoren die Stelle abgeschrieben haben, die im Machwerk der Nike-Foundation behauptet, dass es eine Studie der Nike-Foundation gibt, die zeigen soll, was der deutsche Entwicklungsminster nun behauptet. Die Schnittstelle zwischen dummem Geschwätz und der Erfindung von angeblichen Studienergebnissen, sie ist fließend.]

Es hat viele Vorteile, wenn Studien nicht mehr aufzufinden sind, denn dann können sie nicht geprüft werden, dann kann man so ziemlich alles als angebliches Ergebnis der Studie behaupten und dann kann man als Minister seine rassistischen Vorurteile anderen in die Schuhe schieben und eben einmal seine komplette Unbildung an den Tag legen, z.B. über die Form der Arbeitsteilung, die in Afrikanischen Familien herrscht.

Aber Unbildung scheint heutzutage die Voraussetzung zu sein, um Minister spielen zu dürfen.


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TU-Braunschweig: Frauen gleich nach Behinderten

Die politisch korrekte Nomenklatur, sie treibt eine große Anzahl von Blüten, wobei jede dieser Blüten erhebliche Zweifel an der geistigen Verfassung der Gehirne weckt, die die Saat ausgebracht haben.

Da ist zum Beispiel die TU-Braunschweig, die derzeit eine “Juniorprofessur (BesGr. W 1) für „Lehr- und Lernforschung am Schülerlabor für Chemie” zu besetzen versucht. Neben der Stellenbeschreibung und dem üblichen politisch-korrekten Marketing-Text, finden Leser, die es bis zum Ende der Ausschreibung durchhalten, die folgenden Hinweise:

TU-Braunschweig MinderbemittelteDie Technische Universität Braunschweig ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.”

Zunächst fällt auf, dass hier ein Komparativ benutzt wird, ohne dass der Maßstab des Vergleichs benannt wird, denn: “gleicher Qualifikation” oder “gleichwertiger Qualifikation” ist ein zweistelliger Funktor, der einen Vergleichsmaßstab verlang. Bei diesem Vergleichsmaßstab handelt es sich um: Männer, um männliche Bewerber.

Jetzt ist es raus, das Wort, das in Ausschreibungen staatlich Abhängiger wie der TU-Braunschweig so peinlich vermieden werden muss: Männer.

Männer sind das non-plus ultra der Ausschreibung, an denen die anderen Bewerberklassen gemessen werden. Es gibt derer zwei, zwei Bewerberklassen, die nicht die Normalität des Qualifikationsniveaus von Männern erreichen:

(1) Frauen und
(2) Behinderte.

Gleich nach Männern in der geistigen Hierarchie der Fähigkeiten kommen an der TU-Braunschweig Behinderte. Von ihnen kann man gleiche Qualifikationen erwarten wie von Männern, wobei männliche Behinderte eine Unterklasse von Männern sind, was die Absurdität der politischen Korrektheit darin Niederschlag finden lässt, dass nunmehr die Hierarchie mit behinderten Männern beginnt, die wiederum vor Männern stehen. Sie alle sind zu gleicher Leistung fähig.

Ja. Und dann gibt es bei Bewerbungen an der TU-Braunschweig noch weibliche Bewerber. Diese Bewerber sind das Problem der Verantwortlichen, denn von ihnen kann nicht die im Vergleich zu männlichen Bewerbern gleiche Leistung wie von Behinderten erwartet werden. Bestenfalls eine gleichwertige Leistung kann von Frauen erwartet werden.

Der Unterschied zwischen “gleiche Leistung” und “gleichwertige Leistung” er ist erheblich, denn: Eine gleiche Leistung kann unabhängig festgestellt werden, objektiv, wenn man so will. Zwei Marathonläufer, die zeitgleich durchs Ziel gegangen sind, haben eine gleiche Leistung erbracht. Zwei Schüler, die alle Aufgaben des Mathematiktests richtig gelöst haben, haben ebenfalls eine gleiche Leistung erbracht.

Eine gleichwertige Leistung ist keine gleiche Leistung. Die Feststellung, dass eine Leistung gleichwertig zu einer anderen Leistung ist, bedarf, wie der Begriff “gleichwertig” schon sagt, einer Bewertung. Die Leistung von A muss von einem Dritten der Leistung von B als gleichwertig bewertet werden.

Damit öffnet sich für die einen eine Schlangengrube, denn wenn man gleichwertig als Maßstab zulässt, dann kann man Debile in den Mensa-Club aufnehmen, denn für einen vollkommen Dementen ist ein IQ von 45 vermutlich eine Leistung, die der 195 des Hochintelligenten gleichwertig sein kann, nimmt man die unterschiedlichen Ausgangspunkte zum Maßstab.

Für diejenigen, die ideologisch unterwegs sind, und ihre Ideologie ohne Rücksicht auf die damit verbundenen Kosten durchsetzen wollen, eröffnet die Bezeichnung “gleichwertig” gerade die Möglichkeit, die Aufnahme von Debilen in den Mensa-Club einzuklagen.

Übertragen bedeutet dies, dass die bevorzugte Behandlung von weiblichen Bewerbern bei “gleichwertiger Qualifikation” notwendig davon ausgehen muss, dass (1) weibliche Bewerber grundsätzlich unfähig zu gleicher Qualifikation mit männlichen Bewerbern sind und entsprechend (2) von einem tieferen geistigen Ausgangsniveau starten, so dass geringere Qualifikation gemessen am geringeren Ausgangsniveau eine gleichwertige Leistung zu  männlichen Bewerbern mit höherer Qualifikation und mehr IQ darstellen kann.

Kurz: In Braunschweig, an der TU-Braunschweig, da hält man weibliche Bewerber für grundsätzlich dümmer als Männer, weshalb man von ihnen nur gleichwertige, nicht aber gleiche oder gar bessere Qualifikation verlangen kann. Entsprechend stellt sich die politisch-korrekte Hierarchie der Sexisten an der TU-Braunschweig wie folgt dar:

In abnehmender Qualifikation:

1. Behinderte männliche Bewerber,
2. männliche Bewerber,
3. behinderte weibliche Bewerber,
4. weibliche Bewerber.

Was uns wundert ist, dass es tatsächlich weibliche Bewerber geben soll, die sich auf Stellen, wie die von der TU-Braunschweig ausgeschriebene, die ihnen eine a-priori schlechtere Qualifikationen im Vergleich zu Männern und Behinderten bescheinigt, bewerben – aber vielleicht stimmt bei den weiblichen Bewerbern, die sich auf solche Stellen bewerben ja die Annahme der TU-Braunschweig, dass diese Bewerber nicht in dem Maße intelligent sind, wie männliche Bewerber. Wie sonst sollte man erklären, dass die entsprechenden weiblichen Bewerber nicht einmal merken, dass sie beleidigt werden?

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für den Hinweis auf diese Ausschreibung.

 

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Endlich: Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ist mit Gerhard Amendt solidarisch

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ist solidarisch. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Soziologie gerade in einer Erklärung des Vorstands verlautbart. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat also entschieden, dass die Deutsche Gesellschaft für Soziologie solidarisch ist, und zwar mit Soziologen, was schon einmal sehr erfreulich ist, denn in der Vergangenheit hat sich die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und ihr Vorstand nicht unbedingt dadurch ausgezeichnet, solidarisch mit Soziologen zu sein.

Amendt1Solidarisch ist der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der für alle Soziologen spricht, mit Soziologen, die sich mit Themen der “Geschlechter- oder Sexualitätsforschung beschäftigen” und die sich “immer öfter mit sogenannten Hasskampagnen konfrontiert sehen”. Derzeit, so heißt es weiter, “werden einzelne Kollegen und Kolleginnen in sozialen Medien wie Facebook, in Blogs und mit E-Mails persönlich attackiert, verunglimpft und z.T. sogar bedroht”.

Was der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der für alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hier seine Empörung und Solidarität zum Ausdruck bringen will, leider verschweigt, sind die Namen der Angegriffenen, was schade ist, denn die Solidarisierung hätte mehr Nutzen gebracht, wenn sie offen und nicht hinter einem Mantel aus Angst und Misstrauen erfolgt wäre. Also ist es wieder an uns, über Ross und Reiter zu spekulieren.

Aber lange spekulieren muss man nicht, denn: kein anderer Soziologe wird seit Jahren derart angefeindet, wie Gerhard Amendt. Die Solidarität des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie kann daher eigentlich gar keinem anderen als Gerhard Amendt gelten. Fast dass man sagen könnte, es wird langsam Zeit, denn kaum ein Soziologe hat sich im Verlauf der letzten Jahre mit giftigeren Hasstiraden, Verunglimpfungen oder Versuchen, ihn zu diskreditieren, konfrontiert gesehen, wie Gerhard Amendt, der von Feministen mit wüsten sexistischen Beschimpfungen und Hasskommentaren überzogen worden ist.

An der Technischen Universität Berlin hat man Gerhard Amendt zur unerwünschten Person erklärt, weil er es wagt, den Feminismus zu kritisieren. Gerhard Amendt ist Ziel einer Diffamierungskampagne, die ihn regelmäßig zum Hassobjekt in so genannten Studien macht, die von politischen Vereinen wie der Heinrich-Böll-Stiftung oder der Friedrich-Ebert-Stiftung finanziert werden und deren Inhalte regelmäßig und postwendend, von überraschend schnell informierten Mitarbeitern bei Wikipedia in die entsprechenden Hassbeiträge eingepflegt werden. Die Hasskampagne gegen Gerhard Amendt geht soweit, dass man ihn mit Anders Breivik und Akif Pirincci vermengt, um ihn zu diskreditieren. Die Liste derer, die sich Gerhard Amendt zur Zielscheibe auserkohren haben, ist zu lang für diesen post, weshalb wir es hier bei aus Steuergeldern bezahlte Reputations-Killer wie dem Bundesforum für Männer und die Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich z.B. mit diffamierenden Behauptungen wie der folgenden hervortut, belassen wollen:

“Zumindest ein Teil der Beiträge treibt im Fahrwasser der Männerrechtler, die von der „Machtergreifung der Frau“ und einem „neuen Tugendstaat“ fabulieren. Autoren wie Arne Hoffmann, der in seinem Blog Genderama gegen alles Feministische hetzt, oder auch Gerhard Amendt, der Opfererfahrung von Frauen als „fantasiertes Leid“ denunziert und eine (weibliche!) „Sehnsucht nach traditioneller Männlichkeit“ ausmacht – was die kirchliche Männerstudie von Rainer Volz und Paul Zulehner gerade empirisch widerlegt hat – sind alles andere als geschlechterdialogisch orientiert” (17).

Es freut uns, dass der Vorstand der DGS sich dazu entschlossen hat, nach Jahren der Tatenlosigkeit, Gerhard Amendt solidarisch zur Seite zu stehen, und wir können uns der Feststellung des Vorstandes der DGS, wonach “einzelne Wissenschaftler … in einer Weise attackiert werden, die völlig unsachgemäß ist und in ihrem mehr als fragwürdigen Stil letztlich auf die Urheber selbst zurückfällt”nur anschließen.

Wie gesagt, wir hätten uns gewünscht, dass der Vorstand der DGS den Mut hat, Gerhard Amendt beim Namen zu nennen, aber wir sind uns natürlich im Klaren darüber, dass sich der nämliche Vorstand damit zur Zielscheibe feministischer Hasstiraden gemacht hätte, am Ende in die nächste aus Steuergeldern finanzierte Studie über “den Maskulismus” oder “den Antifeminismus” aus, turnusmäßig dieses Mal wieder der Heinrich Böll Stiftung aufgenommen worden wäre und vielleicht sogar seine finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung verloren hätte.

Dies muss man gewichten, wenn man den Schlusssatz der Solidaritätsadresse liest, der darauf verweist, dass “eine zivilisierte öffentliche Debatte über gesellschaftlich relevante Themen” nicht möglich ist, wenn man die Debatte nicht zivilisiert führt. Man sieht, auch Solidarität ist in sich tautologisch und vielleicht sogar selbstreferentiell, denn, und damit kommen wir zu einer eigenen Sache, manche im Vorstand der DGS haben sich  selbst schon dadurch hervorgetan, dass sie “Hetze” in die öffentliche Diskussion eingebracht und damit die zivilisierte Auseinandersetzung über gesellschaftliche relevante Themen wie die Frage, ob man Studenten die Möglichkeit geben sollte, ihren Studienort, an dem sie Soziologie studieren wollen, auf Grundlage einer bundesweiten Bewertung der enstprechenden Institute zu wählen, unmöglich gemacht hat.

Man kann sich daher fragen, ob wir es bei der Solidaritätsadresse des Vorstands der DGS in Teilen mit einer Form “Selbstkritik” zu tun haben, auf einer Transformation vom Saulus zum Paulus und ob der Aufruf, eine zivilisierte öffentliche Debatte zu führen, sich auch auf Wissenschaftler erstreckt, die sich in der Vergangenheit dadurch hervorgetan haben, dass sie die Arbeiten anderer für ihre eigenen Zwecke entstellt und missbraucht haben.

Solidarität-der-UneinsichtigenBislang hat die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ja beide Augen gegenüber Mitgliedern zugedrückt, die die Grundlage wissenschaftlicher Lauterkeit, nämlich das Zitieren(überhaupt) und das korrekte Zitieren nicht beherrschen oder nicht beherrschen wollen, so dass man hier eine Offensive nicht nur zur zivilisierten Debatte, sondern auch zur Rettung wissenschaftlicher Standards unter Soziologen sehen kann, vielleicht sogar ein sich entwickelndes Unwohlsein gegenüber öffentlichen Institutionen, die sich in der Vergangenheit allzu oft auf Soziologen verlassen konnten, wenn es darum ging, die eigene ideologische Suppe nicht nur anzurühren, sondern auch unter Studenten zu verteilen. Sehen wir also so etwas wie den Advent eines selbstreflexiven Kantschen Instrumentalisierungsverbots, das lautet: Du sollst Dich als Soziologe nicht vor den Karren ideologischer Indoktrinierer, wie Heinrich-Böll-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Attac oder BMBF spannen lassen?

Was abschließend die Frage aufwirft, was diese Veränderung im Denken des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie bewirkt hat. Hier können wir nur spekulieren und auf Beispiele verweisen, in der die Veränderung in einem Bereich mit personellen Veränderungen oder mit Veränderungen in den Umständen bestimmter Personen einhergehen, wie sie z.B. ein Umzug von einer roten an eine weiß-blaue Universität darstellt oder in den Worten von Stephan Lessenich, dem derzeitigen Vorsitzenden der DGS:

Mein Jenaer Jahrzehnt war wunderbar und ich danke allen, die dies ermöglicht und dazu beigetragen haben; die kommenden Jahre werden hoffentlich ähnlich schön – die Zeichen dafür stehen eindeutig gut. (Und um allfälligen Nachfragen vorzubeugen, darf ich hier einmal zustimmend zitieren: „Das will ich nur mal klarstelln, damit man mich richtig versteht: ich habe nichts gegen München, ich würde nur nie zu den Bayern gehn.“ Der Alarm ist also doch eher, wie einst bei Falco, rot.)

Wie heißt es doch: Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören und sich verändern, zum zivilisierten Debattierer, zum nicht-Hetzer, ja vielleicht sogar zum Wissenschaftler.

Nachtrag:

Arne Hoffmann weist darauf hin, “dass Professor Amendt, vermutlich als Folge der Hetze gegen ihn, auf Anraten der Kriminalpolizeit auf mehreren Veranstaltungen nur noch mit Leibwächtern erscheinen konnte”. Das darf an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben.

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