Zensur durch Kindsköpfe? Infantilismus bei Frauenrat und WDR

Gleich mehrere Hinweise haben uns heute erreicht, die sich mit Zensur durch den WDR befassen. Gegenstand der Zensur ist die Sendung “Hart aber Fair”, die am 2. März mit dem Titel: “Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn” ausgestrahlt wurde.

Nach der Ausstrahlung hat die feministische Front Beschwerde gegen die Sendung erhoben, gleich sechsfach, und nun hat der Programmausschuss des WDR die Sendung aus der Mediathek des WDR entfernt und eine Wiederholung der Sendung ausgeschlossen.

WDREine der sechs Beschwerden stammt vom Deutschen Frauenrat. Sie ist ein Musterbeispiel des Infantilismus, denn die Beschwerde beruht auf keinerlei Argumenten und ausschließlich auf Bewertungen. Die Frauenräte hätten kurz und bündig schreiben können: “Wir beschweren uns, weil es es uns nicht gefallen hat.”

Das haben die Frauenräte aber nicht getan. Statt dessen haben sie bewertet: Frank Plasberg sei “nicht bekannt für ein modernes Geschlechterverhältnis”, so schreiben die Frauenräte, und man fragt sich, wie kann ein modernes Geschlechterverhältnis aussehen, für das eine Einzelperson bekannt ist? Gibt es neuerdings Verhältnisse von Einzelpersonen zu sich selbst? Kämpfen die Frauenräte umsonst mit der deutschen Sprache? Ist es gerade das moderne am Geschlechterverhältnis, dass es autoerotisch ist?

Wie dem auch sei, die Frauenräte haben sich beschwert.

Die “Grenze des Zumutbaren” sei überschritten, so ihre Einschätzung, die nicht begründet wird. Die Auswahl der Gäste sei “nicht dazu geeignet, eine faire Diskussion über Geschlechterforschung zu führen”, so geht es weiter. Manipulativ seien polarisierte Beispiele ausgewählt worden. Die gesamte Geschlechterforschung lächerlich zu machen, das sei das Ziel der Sendung gewesen.

Und so geht es weiter im Beschwerde-Lamento. Die Frauenräte haben sich so richtig ausbeschwert.

Nur begründet haben sie ihre Beschwerde nicht.

Das ist misslich, denn man hätte schon gerne gewusst, wieso die Fairness einer Diskussion von der Auswahl der Diskutanten abhängt, statt vom Umgang mit Argumenten. So wie man gerne gewusst hätte, wieso es ausgerechnet Herrn Plasberg und seine Sendung benötigen soll, um die Geschlechterforschung lächerlich zu machen, wo doch Frauenrat und Personen wie das Lann vollauf ausreichen, um die Geschlechterforschung der Lächerlichkeit zu überantworten.

Und wer das nicht glaubt, dem sei ein Originalzitat aus der Beschwerde der Frauenräte gegönnt:

Deutscher Frauenrat“Herr Plasberg stellte seine Fragen ebenso manipulativ. Beispiele: Er fodert Frau Wizorek auf, die Welt über die Nützlichkeit von Unisextoiletten aufzuklären, dabei liegt ihre Fachlichkeit auf dem Gebeit des Alltagssexismus”.

Haben Sie das gewusst? Frau Wizorek gehört nicht zu denen, die in aller Fachlichkeit Auskunft über Unisextoiletten geben können? Da fragt man sich doch: Wer kann Auskunft über die Nützlichkeit von Unisextoiletten geben? Wer hat Forschungsergebnisse zur Häufigkeit der Benutzung, Art der Verrichtung, die Unisextoiletten vor anderen Toiletten und im Vergleich zu anderen Toiletten auszeichnen? Was ist die durchschnittliche Verweildauer auf Unisextoiletten und wie unterscheidet sich die Verweildauer von der auf normalen Toiletten? Wie viele Meter Toilettenpapier werden auf Unisextoiletten im Vergleich zu normalen Toiletten pro Jahr verbraucht? Wie unterscheidet sich der Wasserverbrauch? Was weiß man, wenn man die Unterschiede zwischen Unisextoiletten und normalen Toiletten kennt? Was sagt die Fachlichkeit der Frauenräte dazu?

All diese Fragen blieben in Plasbergs Sendung unbeantwortet, weil Frau Wizorek die Fachlichkeit fehlt.

Was ist überhaupt eine Fachlichkeit?

Wir kennen Männlichkeit, Weiblichkeit, Hässlichkeit, Möglichkeit, Sachlichkeit, Dämlichkeit, aber Fachlichkeit, Fachlichkeit hat sich bei uns noch nicht vorgestellt. Nicht einmal der Duden kennt die Fachlichkeit, dafür kennt er die Lächerlichkeit und um die herzustellen benötigen die Frauenräte keinen Frank Plasberg, das können sie ganz alleine, selbständig und wie immer, wenn Genderisten sich lächerlich machen, dann richtig.

Der Programmausschuss, der sich von Beschwerden im Stile des Frauenrats hat beeindrucken lassen, setzt sich übrigens aus Vertretern der im Landtag NRW sitzenden Parteien und “Vertretern aus dem Kreis der Menschen mit” Behinderung und Migrationshintergrund, aus Gewerkschaftlern sowie Vertretern älterer Menschen zusammen. Unter den Mitgliedern findet sich auch Petra Windek, die für den Frauenrat NRW im Programmausschuss sitzt, so dass Beschwerdeführer und Beschwerdeentscheider identisch sind. Gelebte Demokratie.

Da sich der Programmrat ds WDR von Beschwerden beeindrucken lässt, die keinerlei Argument enthalten und lediglich aus einer Aneinanderreihung von Behauptungen und Bewertungen bestehen, können wir nur jedem empfehlen, dem etwas am Programm des WDR nicht gefällt: Beschweren Sie sich. Behaupten und bewerten Sie das Blaue vom Himmel herunter, wenn ihnen etwas nicht gefallen hat.

Wir leben im Infaltilismus. D.h. der Programmausschuss reagiert auch auf keine Argumente!

Beschweren beim Rundfunkrat des WDR kann man sich hier.

Mehr zum Thema bei Arne Hoffmann.

Österreich: männlich konnotiertes Wissen und weiblich konnotierter Unsinn

Dr. Bitter hat uns einen Artikel aus dem Österreichischen Standard zugeschickt.

Wir haben den Artikel gelesen.

Ja.

Erst haben wir es nicht glauben können.

Dann haben wir uns gewundert.

Dann haben wir uns an den Kopf gefasst.

Dann haben wir die Tastatur bedient, um einen männlich und weiblich konnotierten Post in php zu übersetzen.

weiblich konnotierter UnsinnDenn: Was sie alle nicht wissen: Es gibt männlich konnotiertes Wissen. Wenn Sie einen Mann etwas fragen, und er weiß die Antwort und wenn sie eine Frau dieselbe Frage fragen und sie weiß die Antwort nicht, dann haben sie nach männlich konnotiertem Wissen gefragt. Wissen beide die Antwort, dann ist das Wissen geschlechtsneutral.

Das wiederum ist dann wohl weiblich konnotiertes Wissen, das Jasmin Kassai, Katrin Walch und Sandra Hcchmayr im Österreichischen Standard zum Besten gegeben haben:

“Die Aufnahmetests für das Medizinstudium diskriminieren Studienbewerberinnen, solange weiterhin hauptsächlich männlich konnotiertes Wissen abgefragt wird.”

Männlich konnotiertes Wissen, das in Aufnahmetests für das Medizinstudium in Österreich abgefragt wird, ist Wissen, das nicht Teamfähigkeit, Empathie und Fürsorglichkeit zum Gegenstand hat, wie die drei Experten in weiblich konnotiertem Wissen einige Zeile weiter von sich geben.

Weil nun aber männlich konnotiertes Wissen abgefragt werde, also z.B. Fragen der Mathematik, der Chemie oder der Biologie, der Intelligenz oder der Mathematik deshalb, so behaupten Jasmin Kassai, Katrich Walch und Sandra Hochmayr auf Grundlage ihres wohl weiblich konnotierten Wissens, deshalb sind 58% der Bewerber um einen Studienplatz in Medizin in Österreich weiblich, aber nur 51% der Bewerber, die den Test bestehen. Eine Ungerechtigkeit, die man durch Fragen nach Teamfähigkeit, Empathie und Fürsorglichkeit ausgleichen muss, denn schließlich ist es für Ärzte wichtig, Kunstfehler durch Fürsorglichkeit und mit Empathie auszugleichen, so muss man schließen. Wissen in Mathematik, in Chemie, in Physik und Biologie, es ist männlich konnotiertes Wissen und kann entsprechend von weiblichen Bewerbern nicht verlangt werden.

Nuts in BedlamBei all dem in Österreich grassierenden Wahnsinn muss man sich schütteln, um bei geistiger Klarheit zu bleiben.

Was das weiblich konnotierte Wissen von Jasmin Kassai, Katrin Walch und Sandra Hochmayr von Wahnsinn unterscheidet, das ist derzeit noch eine Frage, die der Beantwortung harrt, ebenso wie die Frage, ob es für einen Arzt nicht wichtiger ist, handwerkliche Fähigkeiten zu haben, die dann wohl für die Kassai, Walch und Hochmayr als männlich konnotierte Fähigkeiten zählen, und entsprechend seine Patienten kompetent behandeln zu können, als über Einfühlungsvermägen und Empathie zu verfügen, nach dem Motto: Ich kann den Knochenbruch zwar nicht behandeln, aber ich bin mir sicher, dass sie darunter leiden und dass es wehtut.

Offensichtlich wissen Kassai, Walch und Hochmayr nicht, was sie schreiben. Es wäre daher an der Zeit, wenn sie ihr weiblich konnotiertes Wissen in Zukunft für sich behalten und in jedem Fall damit aufhören würden, Frauen zu beleidigen, die über Wissen verfügen, die intelligent sind und es schaffen sich in einem Aufnahmetest zu beweisen, der nach Ansicht von Kassai, Walch und Hochmayr weitgehend männlich konnotiertes Wissen abfragt.

Diesen Frauen nachträglich zu attestieren, dass sie zu klug seien, um als Frau durchzugehen, ist nicht nur eine Idiotie, die außerhalb von geschlossenen Anstalten nicht toleriert werden kann, es ist auch eine Beleidigung all der Frauen, die über Wissen und nicht wie Kassai, Walch und Hochmayr über “weiblich konnotiertes Wissen” verfügen.

Nicht gegenderte Strafzettel! Auch in Österreich hat der Wahnsinn Methode

Nicht, dass jemand denkt, Österreich sei der rationalere Teil der deutschsprachigen Welt.

Nein, diesen Verdacht wollen die Österreicher gar nicht erst aufkommen lassen. Deshalb scheuen sie weder anderer Mühen noch anderer erwirtschaftetes Einkommen, um aberwitzige Ideen in die Tat umzusetzen.

“Wir sind erfreut, dass das Innenministerium sich hier entschlossen hat, auch sprachlich zu mehr Gleichstellung von Frauen und Männern beizutragen”, so wird die Sprecherin der österreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Kurier zitiert.

Erfreut ist die noch nicht gleichgestellte und daher ausschließlich für Frauen zuständige Ministerin offensichtlich darüber, dass Strafzettel (z.B. für zu schnelles Fahren oder falsches Parken oder telefonieren am Steuer) nicht mehr nur an Lenker, sondern auch an Lenkerinnen vergeben werden. Dazu sind eigens neue Strafzettel gedruckt worden, die den Passus “vom Lenker/von der Lenkerin des Fahrzeugs” enthalten.

Heureka.

Organstrafverfügung ungegendertEin Sieg für Genderisten – eine Niederlage für Vernunft und Rationalität, denn: Derzeit sind Österreichs Polizeibeamte dabei, Millionen von Strafzetteln, die unausgestellt auf entsprechenden Strafzettelblöcken vorhanden sind und gegen die Genderkorrektheit verstoßen, zu vernichten – wegen der fortlaufenden Zählung und um Missbrauch zu verhindern.

Das kostet viel Zeit. Zeit, die die Polizeibeamten nicht haben. Aber was ist schon Zeit von Polizeibeamten, wenn es um Gleichstellung geht, wenn es darum geht, sich mit absurden Anweisungen als gar nicht gleichgestellter Dienstherr zu gerieren, der über die Arbeitszeit anderer verfügt, wie der gar nicht gleichgestellte Sonnenkönig.

Es kostet nicht nur Zeit, es kostet auch Geld. Die vorhandenen Strafzettelblöcke sind bereits bezahlt. Aus dem Fenster geworfenes Geld, denn sie wandern in den Reißwolf. Die neuen Strafzettelblöcke, die nunmehr der politisch korrekten Vorgabe entsprechen und die alten Strafzettelblöcke ersetzen, sie stellen in dem Maße eine Doppelfinanzierung dar, in dem die alten Strafzettelblöcke noch vorhanden gewesen sind.

Kurz: Hier wird mit der Zeit von Polizeibeamten Raubbau getrieben, denn Letztere haben sicher besseres zu tun, als Strafzettel – einen nach dem anderen – vom Block zu reißen und in den Schredder zu stecken, und hier wird mit Steuergeldern Raubbau getrieben, dadurch, dass Polizeibeamte fürs Schreddern bezahlt werden, dadurch, dass bereits bezahlte Strafzettelblöcke vernichtet werden, dadurch, dass neue Strafzettelblöcke produziert werden, die die einst vorhandenen und zwischenzeitilch geschredderten Strafzettel ersetzen.

Das also ist der Grund zu der Freude, die Gabriele Heinisch-Hosek und ihre Sprecherin verspüren.

Ist das Schadenfreude?

Oder freuen sich Frau Heinisch-Hosek und ihre Sprecherin tatsächlich darüber, dass Steuergelder aus dem Fenster geworfen werden und Polizeibeamte zu sinnlosen Tätigkeiten, zu Strafarbeiten abkommandiert werden?

In beiden Fällen wäre der Rat eines guten Psychiaters einzuholen, um herauszufinden, wie man mit Amtsinhabern umgehen soll, die sich über den Schaden, den sie  bei Steuerzahlern und bei öffentlichen Bediensteten anrichten, auch noch freuen.

Ein paar Grundlagen aus der Ökonomie:

  1. economics for dummiesRessourcen sind begrenzt.
  2. Ein rationaler Einsatz von Ressourcen liegt dann vor, wenn mit minimalem Ressourceneinsatz ein maximaler Output erzielt werden kann.

In Österreich geht die Welt anders:

  1. Amtsinhaber denken, Ressourcen seien unbegrenzt.
  2. Ein irrationaler Einsatz von Ressourcen sorgt dafür, dass mit maximalem Ressourceneinsatz ein minimaler Output erreicht wird.

Wie lange können sich Volkswirtschaften wie Österreich (und natürlich Deutschland) derart irrationale Akteure, die Regierung spielen, eigentlich leisten?

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für den Hinweis auf die nicht gegenderten Strafzettel aus Österreich.

Was nimmt eigentlich die Drogenbeauftragte?

Hat man als Bürger eigentlich nicht einmal mehr ein Recht darauf, mit Stil belogen und intelligent manipuliert zu werden?

Offensichtlich nicht.

Denn scheinbar stehen ganze Ämter und “gemeinnützige Projekte” unter dem Einfluss die Geisteskraft reduzierender Drogen, immer vorausgesetzt, es gibt etwas zu reduzieren.

Als Ergebnis werden wir mit einer Pressemeldung konfrontiert, die jegliche Anstrengung zur guten Lüge, jedes Bemühen um einen gelungenen Täuschungsversuch vermissen lässt.

Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt stärken“, so verkündet die Drogenbeauftrage der Bundesregierung.

DrogenbeauftragteDamit geht es schon los.

Wir wissen nicht, in welcher Welt die Drogenbeauftrage lebt, wir leben in einer erfahrbaren Welt, die Computer als entsprechend erfahrbare Objekte enthält. Dass die Drogenbeauftragte denkt, Kinder und Jugendlichen und vermutlich auch sie lebten in einer “digitalen Welt” ist aus drogenpräventiven Gründen höchst bedenklich und führt uns zur Annahme, dass es eine Drogenbeauftragtensucht geben muss.

Entsprechend wäre Marlene Mortler, das ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (für alle, die es nicht wissen und entsprechend auch nichts versäumt haben), selbstreflexiv, wenn sie sagt: “Viele Jugendliche und Erwachsene zeigen bereits heute Anzeichen einer … abhängigkeit.” Anzeichen wie das folgende:

“Mehr als 50% der befragten Eltern fühlen sich hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Medien in ihrer Kindererziehung unzureichend informiert”, erklärt Marlene Mortler und dokumentiert damit eindrücklich, dass sie mindestens doppelt sieht, denn weiter unten im Bericht (dazu gleich) heißt es: “Mehr als 23% der befragten Eltern zum Thema “Mein Kind im Umgang mit den Medien” fühlen sich hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Medien in ihrer Kindererziehung unzureichend informiert”.

100% der Drogenbeauftragten des Bundes, so müssen wir folgern, sind nicht in der Lage, einen Satz aus einem Teil der Pressemeldung richtig in einen anderen Teil der Pressemeldung zu kopieren. In welcher virtuellen Welt leben die 100%igen Drogenbeauftragten eigentlich?

Etwas mehr Mühe würde man schon erwarten. Immerhin sollen Steuerzahler wieder erleichtert werden, um Steuergelder, die Marlene Mortler, im Hochgefühl der Freigiebigkeit, an das “gemeinnützige Projekt des Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte des Instituts für Medizinökonomie & Medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln” verschenken will, dessen Schirmherrschaft Mortler übernommen hat.

Heutzutage sind bereits die Forschungsprojekte gemeinnützig, was bedeutet, dass Gemeinnützigkeit nicht mehr über das Ergebnis, sondern über die Intention gemessen wird: Wir wissen zwar nicht, was herauskommt, aber wir wissen, es wird gemeinnützig sein. Oder wissen wir doch schon, was herauskommt?

Punkt 8 der Erkenntnisse, die bereits jetzt im Rahmen der “BLIKK” Pre-Test-Projekt-Phase generiert wurden” [BLIKK, das ist das gemeinnützige Projekt) stellt fest:

“8. Im Rahmen dieser Pre-Test-Projektphase konnte belegt werden, dass diese BLIKKStudie eine Forschungsrelevanz im digitalen Medienzeitalter hat.”

Tosh legalize it

Was auch immer die Drogenbeauftragte nimmt, wir fordern: Legalize It.

BLIKK ist gemeinnützig, ist nützlich, ist forschungsrelevant! Das wissen die BLIKKER schon jetzt. Fragt sich, warum noch geforscht werden muss? Die Antwort: Um Steuergelder zu verbauchen, Steuergelder für forschungsrelevante Erkenntnisse, wie die folgenden, die in der “‘BLIKK’Pre-Test-Projekt-Phase generiert wurden”:

“5-jährige Kinder sind nach Angaben Ihrer Eltern auffällig unruhig.”

Das verflixte fünfte Jahr also. Sind Kinder erst einmal 6 Jahre alt, dann hat sich das mit der auffallenden Unruhe, dann wird die Unruhe zur nicht mehr auffallenden oder es fallen andere Dinge als Unruhe auf. Also Eltern: Da müsst Ihr durch, oder ihr zieht in Mortlers digitale Welt und feiert den fünften Geburtstag doppelt als 10.!

Mitglieder der ScienceFiles-Redaktion sind nach Durchlesen der Pressemeldung der Drogenbeauftragten übrigens auffallend agitiert. Eines spielt gar Diablo!

Ein weiteres Ergebnis, das in der “BLIKK Pre-Test-Projekt-Phase” generiert wurde:

“Eltern sehen sich als Vorbilder beim Verhalten „gegenüber anderen Menschen“ (5,2) und der Ernährung (4,6) aber nur bedingt im Umgang mit digitalen Medien (3,2)”

So so, Eltern sehen sich als Vorbilder im Verhalten gegenüber anderen Menschen. Das erklärt einiges. Vor allem die (5,2) sagt eigentlich alles, besonders im Vergleich zur (4,6) bei der Ernährung. Die Probleme der Erziehung sie sind durch die BLIKK Pre-Test-Projekt-Phase nicht nur eindeutig benannt, nein, sie sind schon gelöst, mit 6,7 auf der unbekannten Richterskala des drogeninduzierten Verlustes geistiger Fähigkeit.

Ein Ergebnis geht noch, eines aus der BLIKK Pre-Test-Projekt-Phase, quasi das Ergebnis, das die Pre-Test-Projekt-Phase als Pre-Test-Projekt-Phase weit über die anderen Pre-Test-Projekt-Phasen aus den anderen Drogenfeten der Drogenbeauftragten heraushebt:

“20% der Mütter von Säuglingen fühlen sich den neuen Aufgaben in der Kindesversorgung innerhalb der ersten drei Monate nicht gewachsen. Diese Beobachtung ist auch im Zusammenhang mit den 30-prozentigen Angaben hinsichtlich der Hinweise für eine Säuglings-Eltern-Beziehungsstörungen zu sehen.”

Wir haben lange gerätselt, was der Hinweis auf die “30-prozentigen Angaben” dem normalintelligenten Menschen sagen will. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir verstanden haben, dass es sich dabei um einen heimlichen Hinweis auf die Ursache dieser Pressemeldung handelt, die offenkundig im Drogenrausch entstanden ist.

Hier ist die Ursache:

waidlaliebe07

30% Vol.

Wie immer, wenn Pressemeldungen im Rauschzustand verfasst werden, schleicht sich die ein oder andere unbeabsichtigte Information ein. Z.B. die Anzahl der Befragten, die in der “BLIKK Pre-Test-Projekt-Phase” befragt wurden. Es handelt sich dabei um: 26 Versprengte.

In Worten: Sechsundzwanzig.

Nehmen wir die 26 Eltern mit ihren Angaben zu 60 Kindern und machen wir die manipulative Pressemeldung zu einer faktenbasierten Pressemeldung:

Manipulationsversuch Realität
Mehr als 23 % der befragten Eltern zum Thema „Mein Kind im Umgang mit Medien“,
fühlen sich hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Medien in ihrer Kindeserziehung
unzureichend informiert
6 befragte “Eltern zum Thema „Mein Kind im Umgang mit Medien“, fühlen sich hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Medien in ihrer Kindeserziehung
unzureichend informiert.
Mehr als 60% der 9-10 jährigen Kinder (U-11) können sich weniger als 30-Minuten ohne
Nutzung von digitalen Medien beschäftigen
36 9-10 jährige Kinder (U-11) können sich weniger als 30-Minuten ohne Nutzung von digitalen Medien beschäftigen
“Im Rahmen dieser Pre-Test-Projektphase konnte belegt werden, dass diese BLIKKStudie
eine Forschungsrelevanz im digitalen Medienzeitalter hat.”
Wer von der Drogenbeauftragten Steuergelder erhalten will, muss 26 Eltern einsammeln, z.B. im Kindergarten vor Ort, sie unsinnige Fragen fragen, einen ominösen 30% Anteil behaupten und aufgrund von 6 Befragten einen Drogennotstand erklären. Das genügt.

Woran liegt es, dass man als Bürger nicht einmal mehr mit Stil belogen wird und nicht mit Witz und Intelligenz versucht wird, Bürger zu manipulieren?

Fragen wir nicht uns, fragen wir unsere Leser:

Woher kommt die plumpe Form von Manipulation und Lüge?

Nicht mehr zumutbar: Kulturstaatsministerin betreibt Geschichtsklitterung

Bekanntlich hat am 20. Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler in seiner Wolfsschanze ins Jenseits zu befördern. Eine Tischplatte ist ihm in den Weg gekommen.

Claus_von_Stauffenberg_(1907-1944)Seit 1945 sind die Attentäter um Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Symbol dafür, dass es auch in Deutschland Widerstand gegen Hitler gab. Als solche werden sie von Politikern gerne für ihre Zwecke eingespannt, posthum ist das einfach, denn sie können sich nicht mehr wehren, und als solche sind sie jeder Form von Missbrauch und Geschichtsklitterung ausgesetzt, gerade so, wie es den Politikern in den Kram passt.

So hat die Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die wirklich nicht mehr tragbar ist, anlässlich des diesjährigen Missbrauchs der Attentäter von 1944 Folgendes von sich gegeben:

„Die Frauen und Männer um Graf von Stauffenberg, die mit dem Attentat auf Hitler heute vor 71 Jahren dem Terror und der Gewalt der Nationalsozialisten ein Ende setzen wollten, folgten ihren Überzeugungen ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben. Sie stellten sich ihrer moralischen Verantwortung, wo die schweigende Mehrheit die Augen verschloss, wo andere behaupteten, keine Wahl und keine Alternativen gehabt zu haben. Die Überzeugungen der Männer und Frauen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus leben fort in unserer Demokratie, die die Würde des Menschen als unantastbar achtet.“

Kennen Sie die Frauen um Claus Schenk Graf von Stauffenberg?

Diejenigen um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die noch in der Nacht des 20. Juli 1944 und gemeinsam mit ihm erschossen wurden, waren: Friedrich Olbricht, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Werner von Haeften. Nach aller Erkenntnis handelt es sich bei Ihnen um Männer.

Auch unter den anderen Widerstandskämpfern, die die Übernahme der Macht nach dem Tod von Adolf Hitler so minutiös geplant hatten, waren keine Frauen. Hier kennt die Welt (minus Monika Grütters) Namen wie Henning von Tresckow, Ludwig Beck, Cuno Raabe, Carl Friedrich Goerdeler, Julius Leber, Wilhelm Leuschner oder Albrecht von Hagen. Abermals alles Männer, keine Frauen.

Im weiteren Kreis derer, die als Folge des Attentats von Hitlers Schergen inhaftiert und in den meisten Fällen umgebracht wurden, finden sich neben den bereits Genannten noch 199 weitere Männer, und es finden sich die Ehefrauen von Ludwig Beck und Erich Gloeden sowie drei weitere Frauen, von denen nicht ganz klar ist, ob sie überhaupt in den weiteren Kreis der Verschwörer gehören.

Aus 209 Männern und 5 Frauen, werden bei Monika Grütters “Frauen und Männer” und weil das alles noch nicht reicht, werden die fünf Frauen gleich in das Umfeld von Claus Schenk Graf von Stauffenberg befördert – damit klar ist: Das Attentat auf Hitler war zwar ein Plan, der in der Wehrmacht seinen Ursprung genommen hat, aber das bedeutet nicht, dass Frauen nicht maßgeblich daran beteiligt waren. So will es die politisch korrekte Geschichtsklitterung, die nicht davor zurückschreckt, eben einmal die Geschichte so umzuschreiben, dass sie zum genderistischen Unsinn passt, der das Hirn von Monika Grütters zu besiedeln scheint.

Es ist ein Dienst an der Menschheit, wenn die Mehrheit nicht mehr länger schweigend zusieht, wie Monika Grütters die Geschichte ihrer Phantasie anpasst, wenn die schweigende Mehrheit sich vielmehr lautstark meldet und die Entlassung von Grütters als Kulturstaatssekretärin fordert. Es ist dringlich: Am Ende fällt ihr noch ein, dass Claus Schenk Graf von Stauffenberg eigentlich ein Transsexueller war und wenn man genau hinsieht, eher weiblich als männlich.

Grütters ist einfach zu peinlich, als dass sie noch zu ertragen wären, und zwar unabhängig davon, ob sie absichtlich Frauen im Umfeld von Claus Schenk Graf von Stauffenberg erfindet, die das Attentat auf Hitler ja eigentlich mit, nein eigenständig vorbereitet haben oder ob sie ein Sprechautomat ist, der formalhaft die Psalme der Genderisten vor sich hinbrabbelt, egal, ob es passt, von Frauen und Männern zu sprechen oder nicht.

Ist Gott männlich oder weiblich? Gender-Harmonie in Gott (keine Satire)

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Genderisten Gott endecken und versuchen, Gott zwischen die Beine zu blicken, sofern er welche hat – was ja, aufgrund mangelnder empirischer Daten gar nicht so sicher ist.

untitledNun hat sich Barbara Fincke-Melke die mühselige Aufgabe gesetzt, das wahre Geschlecht von Gott zu entdecken, und das ganze in Buchform gebracht und tatsächlich einen Verleger, nämlich den LIT-Verlag in Berlin/Münster dafür gefunden.

Was die Leser erwartet, ist eine Reise in das wissenschaftliche Rotlichtmilieu, eine Reise in die Geschlechtlichkeit von Gott:

“Ist Gott männlich? Oder doch auch weiblich? Die Studie will zeigen, dass eine Gender-Harmonie in Gott zu finden ist, zugleich aber auch eine die Kategorien des Geschlechtes übersteigende Transzendenz.”

Was uns immer wieder erstaunt, ist die Begrenztheit des Denkens von Genderisten. Gott muss ein Geschlecht haben! Das steht fest. Er muss entweder ein Mann oder eine Fraus sein oder beides. Vermutlich muss Gott auch schwul oder lesbisch sein, vielleicht ist er auch asexuell, aber er hat ein Geschlecht. Das ist die Grundlage. Darüber hinaus gibt es vielleicht noch ein wenig Transzendenz, aber nur auf Basis primärer Geschlechtsteile, nicht anders. Denn: Gott sprach nicht: Es werde Licht. Am Anfang war auch nicht das Wort, nein, Gott sprach: Was bin ich denn mal für ein Geschlecht, und am Anfang war entsprechend das Geschlechtsteil.

Wie gut, dass wir Genderisten haben, die derart bornierte Fragen wie die nach dem Geschlecht von Gott stellen. Was uns angeht, wir werden Animisten oder hängen Azathoth an, dem Gott, der in seinem Wahnsinn im Dunkeln nagt.

Und während wir Azathoth anhängen kommt Barbara Fincke-Melke des Weges und fragt: “Was hat Euer Gott denn für ein Geschlecht? Meiner ist männlich und weiblich und transzendent, aber in jedem Fall geschlechtlich! Und Eurer?”

Unserer hat gerade seinen Wahnsinn aufgegeben, denn der ist nichts mehr, das ihn von Menschen unterscheidet.

Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich bei Barbara Fincke-Melke auch längst überwunden geglaubte Kenntnisse über das Leben im Paläolithikum holen. Das Paläolithikum, das ist die Altsteinzeit, die irgendwann so um den 1. April im Jahre 2,5 Millionen vor Christus beginnt und bis zum 31. September 20.000 oder 12.000 vor Christus, so genau wollen wir uns da nicht festlegen, reicht. Von dieser Zeit erzählt uns Barbara Fincke-Melke:

“Die erste Großepoche der Geschichte, das Matriarchat, wird hier hinsichtlich der paläolithischen Venusstatuetten und der weiblich-göttlichen Größen der Bibel in verdichteter Form beleuchtet.”

Als die Altsteinzeit am 1. April 2,5 Millionen Jahre vor Christus feierlich eröffnet wurde, da wurde sie durch einen Matriarchen eröffnet, Coumba Sidibé mit Namen. Die feierliche Eröffnung, von der Fragmente überliefert sind (in Form paläolithischer Venusstatuetten), die Barbara Fincke-Melke vorliegen müssen, denn sie wird sich ja wohl kaum auf den mystischen Unsinn von Jakob Bachofen (Das Mutterrecht) beziehen, haben bei ihr zu der Phantasie geführt, dass die Altsteinzeit ein Matriarchat war.

paleolitic age

Werkzeuge aus dem Paläolithikum

Wie auch immer, es ist schon erstaunlich, was man in 25000 Jahre alte Kalksteinbrocken alles hineinlesen kann. So sind die “paläolithischen Venusstatuetten” als Kinderspielzeug, natürlich als Fruchtbarkeitssymbols und nun als Beleg für das Matriarchat gedeutet worden (vielleicht sind die Statuetten auch ein Beleg für die Existenz paläolitischer Pornographie, wie Dr. habil. Heike Diefenbach gerade probeweise vorschlägt…).

Man sieht halt immer, was man sehen will. Und im 21. Jahrhundert sehen ziemlich viele, wo sie gehen und stehen, Geschlechtsteile. Und diese Phantasie oder Einbildung ist für viele ein solcher Schock, dass sie wild zu spekulieren und fabulieren beginnen und den Menschen im Paläolithikum die unglaublichsten Dinge andichten. Die sind ja lange tot und können sich nicht mehr wehren.

Und wenn Barabara Fincke-Melke, in ihrer Begeisterung für Geschlechtsteile schon einmal beim Phantasieren ist, dann wird natürlich auch das Patriarchat bemüht, jenes Patriarchat, das nach ihrer Ansicht das Matriarchat “verdrängt hat” und jenes Patriarchat, von dem – man kann es nicht oft genug wiederholen – Dr. habil. Heike Diefenbach gezeigt hat, dass es es nie gegeben hat, denn: Das Patriarchat, das ist das Ergebnis der feuchten Träume, die andere vor Barbara Fincke-Melke geträumt haben, Friedrich Engels zum Beispiel.

Wir stehen übrigens an der Schwelle zu einer neuen globalen Epoche, für alle die, die es noch nicht bemerkt haben, an der Schwelle zu einer Epoche, “in der erstmals auch eine genderbezogen harmonische Trinität entfaltet werden kann”. Ja, eine genderbezogene harmonische Trinität. Trinität, das sind drei – oder? Männlich, weiblich und … sächlich, Ja, Gott ist Gott und männlich, wenn er will, und weiblich, wenn es nicht anders geht und sächlich, wenn er die Nase von diesem ganzen Gendermist voll hat.

Gott hat es gut.

Und wir empfehlen unseren Lesern, sofern sie sich nicht überaus intensiv dafür interessieren, was Gott zwischen den Beinen hat, das Buch von Barbara Fincke-Melke nicht zu kaufen und auch nicht zu lesen. Den Grünen empfehlen wir, sich um die Umweltverschmutzung und Umweltschädigung zu kümmern, die durch Bücher wie das von Fincke-Melke verursacht werden, denn zum Herstellen von Papier müssen Bäume sterben. Was für ein sinnloser Tod im vorliegenden Fall.

Und Psychiarter möchten wir auf die verheerenden Folgen für die Psyche und die psychische Gesundheit hinweisen, die es hat, wenn man Kinder stundenlang auf sado-masochistische Rituale, die an halbnackten Männern vollzogen werden, blicken lässt.

Gender Shift: Heute Mann, morgen Frau, übermorgen eine Teetasse

129 Seiten á 190 Euro, also 1,47 Euro pro Seite, das ist der Preis für einen Blick in die Zukunft.

Wer das Geld übrig hat, der kann es beim Zukunftsinstitut in Frankfurt investieren und viel erfahren, über die Zukunft, über den Gender-Shift, der die Zukunft prägt.

Und zwar so:

“Sex-Design: In Zukunft wird das Geschlecht nicht angeboren, sondern eine individuelle Entscheidung”.

Gender ShiftWir lernen: Die Autoren beim Zukunftsinstitut, Cornelia Kelber, Anja Kirig und Verena Muntschick, sie kennen die Unterscheidung zwischen Sex und Gender nicht und haben auch ansonsten recht wenig von dem verstanden, worum es in der “Gender-Debatte” einmal gegangen ist. Aber gut. In Zukunft kann man sich entscheiden, was man sein möchte, jeden Tag aufs Neue und je nach Laune …

und das wird man auch müssen, wenn man die “Revolution” überleben will, die der Wandel der Geschlechterrollen im Arbeitsleben nach sich zieht. Ob dabei auch Guillotinen zum Einsatz kommen, ob die Revolution wieder ihre Kinder frisst und in der Regentschaft Napoleon III endet, ein Blick in die Zukunft hilft weiter und er enthüllt:

“Die Sexualität der Dinge”.

Ja! Warum sollen nicht auch Dinge ihre Sexualität frei wählen dürfen? In Zukunft wird das grammatische Geschlecht der Dinge also zum biologischen Geschlecht, zum Sex der Dinge – oder war es der Gender der Dinge. Egal, irgend etwas wird es schon sein in der Art….

Nun, haben wir Ihnen die Nase lang gemacht?

Sind Sie gespannt auf die Zukunft, auf den Gender Shift?

Wagen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft.

Wir haben einen Blick erheischt, es geschafft, im Zukunftsinstitut die Zukunft zu schauen.

Die Zukunft ist nichts für schwache Nerven.

Und sie sieht so aus:

Nuts in Bedlam“Während die Diskussion bisher zwischen sexueller Identität und Orientierung klar trennen musste, bricht diese auf. wenn die Identität freier wählbar wird. Wenn Geschlecht wählbar ist, wird es egal sein, wer sich in wen verliebt. Wenn Geschlecht aber auch wählbar und vielleicht immer wieder neu definiert wird, rückt die Frage nach sexueller Identität in den Hintergrund. Es kann sein, dass ich mich für einen Tag als Mann verstehe, für einen anderen als Frau, für einen dritten als Mensch und für 362 Tage im Jahr als ein fluides Kontinuum zwischen den Polen.”

Wir haben Sie gewarnt.

Die Zukunft ist nichts für schwache Nerven.

Denn: Frauen und Männer sind in Zukunft keine Menschen mehr. Man muss sich entscheiden, zwischen dem Mensch- dem Mann- und dem Frausein und dem fluides Kontinuumsein (Gendershopping wie Dr. habil. Heike Diefenbach es nennt): Bin ich jetzt noch Frau oder bin ich schon Mensch, bin ich Mann oder fluides Kontinuum, oder doch lieber Mann oder Mensch oder irre?

Ja, ja, so ist das.

Und die Zukunftsforschung kennt kein Schaltjahr!

Schrecklich!

Was tun am 366. Tag, an dem man das Mannsein, Frausein, Menschsein und fluides Kontinuumsein schon hinter sich hat?

Eine Teetasse sein!

In die Irrenanstalt einziehen, denn wenn Irre frei herumlaufen, die sich heute für etwas und morgen für etwas anderes halten, dann ist es Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.

P.S.

Den Hinweis auf die Zukunft verdanken wir einem Leser, bei dem wir uns hiermit bedanken.

Der Schriftstellerverband, seine Mitglieder, Amazon und die Hysterie

Derzeit erreichen uns eine Reihe von eMails, deren Absender Mitglieder des deutschen Schriftstellerverbands sind. Um unsere Schulden abzuarbeiten, widmen wir uns heute zunächst einer Pressemeldung des deutschen Schriftstellerverbands und der Reaktion auf diese Pressemeldung von Matthias Mala, seines Zeichens Autor und Mitglied im Schriftstellerverband.

Zur Einführung und Hinführung und Ausführung der Einführung, hier unser Vorwort zum #AmazonGate”

Der Aufreger

Amazon nutzt die technischen Möglichkeiten, die das Kindle-Zeitalter bietet, und will Autoren bei Leih-eBooks nunmehr nach gelesenen Seiten vergüten. Damit wird belohnt, wer Seitenwender (page turner) schreibt, wer gelesen wird, wer es schafft, bei Lesern Interesse zu wecken. Damit wird bestraft, wer einen Langweiler schreibt und es schafft, denselben in den Rezensionsspalten von Zeitungen positiv zu platzieren.

Der Vorstand der hysterischen Schriftsteller in verdi

“Amazon kontrolliert Gedankenfreiheit” – so die Überschrift und weiter: “VS [Verband Deutscher Schriftsteller in verdi] sieht durch Amazons neues Bezahlmodell Leseverhalten überwacht und Autorenrechte beschnitten.”

Preston CredoDie Gedankenfreiheit wird also kontrolliert, wenn Amazon weiß, dass Hans Huber bis Seite 15 in Thomas Manns Langweiler “Die Buddenbrooks” gelesen hat, während er Credo von Douglas Preston bis zum Ende verschlungen hat. Dagegen ist es kein Eingriff in die Gedankenfreiheit, wenn derselbe Verband demnächst beschließt, sich in Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller umzubennen [Dazu unten mehr].

Das ist selbst für den Bundesvorstand des VS ein erstaunlicher Gedanke.

Aber es kommt noch mehr:

“‘Dies ist ein kontrollierter Eingriff in den intimen Dialog des Lesers mit dem Buch und das damit verbundene Verhältnis zum Autor’, kritisiert Eva Leipprand, die Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller VS”.

Was hat man Frau Leipprand in den Kaffee gemischt? Intimer Dialog des Lesers mit dem Buch. Wie hat man sich das vorzustellen? Sitzen Sie mit einem Buch im Sessel und brabbeln vor sich hin. Wenn ja, ist das intim oder nicht vielmehr nicht ganz normal, eher ein psychiatrischer Tatbestand? Aber es kommt noch besser: Wenn Leipprand ein Buch in die Hand nimmt, dann beginnt sie einen intimen Dialog mit dem Buch und ein Verhältnis mit dem Autor.

Eine lustige Vorstellung: Eva Leipprand liest, nein führt einen intimen Dialog mit dem Buch “Das Ding auf der Schwelle” von HP Lovecraft und hat während dem Lesen ein Verhältnis mit dem Autor. Nekrophilie!

Die eigentlich Katastrophe

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Amazon durch die Abfrage der gelesenen Seiten den intimen Dialog zwischen Autor und Leser gedankenüberwacht, nein, es kommt noch schlimmer, es kommt die eigentliche Katastrophe.

Die eigentliche Katastrophe, die geht so:

“Sie ]Der Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden des Schriftstellerverbandes VS] waren sich einig, dass dieses System [von Amazon] bei einer weiteren Verbreitung eine Katastrophe für die Literaturlandschaft bedeute und die Gedankenfreiheit der Leser und Autoren einem fortschreitenden rein ökonomisch orientierten Zugriff unterwerfe”.

Gedankenfreiheit, um es noch einmal zu wiederholen, liegt für Bundesvorstand und Landesvorsitzende des Verbands Deutscher Schriftsteller in verdi dann vor, wenn Amazon nicht weiß, dass Hans Huber die Buddenbrooks nur bis Seite 15 und nicht bis zum Ende, wie er immer behauptet hat, gelesen hat.

Die Katastrophe ist eine andere.

Die Katastrophe, die die verbandelten Schriftsteller sehen, sie besteht darin, dass die Nachfrage über das Honorar von Autoren bestimmt, dass ein Autor, der es schafft, seine Leser zu unterhalten, mehr Vergütung erhält als ein Autor, dessen stupiden, politisch korrekten Stuss man schon nach zwei Seiten vom Kindle löscht.

Das ist die eigentliche Katastrophe, dass die vielen schlechten Schriftsteller für ihre Langweiler, die sie unter Vortäuschung interessanter Inhalte zwischen zwei reißerischen Buchdeckeln verstecken, nicht mehr dasselbe Honorar erhalten wie die ehrlichen Schriftsteller, die schreiben, was der Titel verspricht.

Wo kämen wir hin, wenn der schlechte Geschmack der Meute von Lesern darüber bestimmen würde, was gute Literatur ist und nicht mehr der polierte Geschmack von Kritikern, die selbst den letzten Unsinn oder die letzte Geschmacklosigkeit von Günther Grass noch als große Literatur bezeichnen?

Eben.

Deshalb: Katastrophe!

Appell gegen den Niedergang

Und weil alles noch nicht reicht, weil es noch nicht ausreichend deutlich ist, worin der Anlass der ganzen Hysterie besteht, hier noch einmal, abermals aus dem Mund der intim mit den Autoren der Bücher, die sie liest, in einem Verhältnis stehenden Eva Leipprand:

“Das Buch darf, während Digitalisierung und Globalisierung fortschreiten, nicht den Marktkräften und ihren Gesetzmäßigkeiten überlassen bleiben.”

Lovecraft Ding“Das Buch”, dabei handelt es sich vermutlich um ein Buch, das Eva Leipprand geschrieben hat, so sie denn eines geschrieben hat, das Buch, es darf also nicht den finsteren Kräften der noch finstereren Globalisierung und Digitalisierung überlassen werden, jenen Kräften, die nicht irrational im Dunkeln nagen wie Azathoth bei Lovecraft, sondern ganz offen und erkennbar ihre Gesetzmäßigkeiten entfalten. Anders als z.B. der Verband Deutscher Schriftssteller in verdi, bei dem man vor Gesetzmäßigkeiten Angst hat, vor Gesetzmäßigkeiten, die es erlauben, gute Bücher von schlechten, nachgefragte Bücher von Ladenhütern, vermeintlich hochkulturellen Unsinn von normaler Unterhaltung zu unterscheiden.

Das darf nicht sein.

Wo kommen wir hin, wenn diese finsteren Marktkräfte das Sagen haben und nicht der blasierte Buchkritiker in der entsprechenden Kolumne einer überregionalen Zeitung?

Am Ende sind die Bücher populär, die gelesen werden, und nicht die, die als große Literatur gehandelt, als solche besprochen, aber von niemanden, so man ihn nicht in der Blüte seiner Jahre zur Schullektüre genötigt hat, gelesen werden.

Katastrophe.

Und bei all den Katastrophen ist es gut, einen Katastrophenhelfer wie Matthias Mala, seines Zeichens (noch?) Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller zu haben, der schreibt, was er von der ganzen Vorstandshysterie hält.

Katastrophenhilfe

Auf, auf Ihr Leser, zum intimen Verhältnis mit Text und Matthias Mala:

VSLogo_4c_web_new“Liebe Kollegen,

die jüngste Presseerklärung ist nach meinem Verständnis unterirdisch.

Was soll der gegenderte Stolpertext, wenn man ihn nicht einmal über vier Zeilen durchhält?

Autorinnen und Autoren??? Warum die Autorinnen vorneweg, wo doch mehr Männer im VS organisiert sind?? Kunden ohne Innen?? Sind da jetzt nur männliche Kunden mitgemeint, oder LBGTundsonstwas Kunden_*/Innen auch???

Was ist ein kontrollierender Eingriff in den intimen Dialog …???

Was meint der, die, das Auto denn damit?? Und wie wo wann ist das Verhältnis intim oder nicht zum Autor?? Und was ist der “Schriftstellerverband VS in ver.di”? Ist das das Ergebnis der
beabsichtigten gegenderten – was immer das auch sein mag – Umbenennung des
Verbandes?

Und wie unterwirft man die Gedankenfreiheit der Leser und Autoren einem fortschreitenden rein ökonomisch orientierten Zugriff? Und warum wusste ich bislang noch nicht, dass mein Schreibprozess durch individuelles Leseverhalten geprägt wird??

Und warum muss ich wegen Amazons unsinniger Honorargestaltung im Cliffhängerstil schreiben? Muss ich denn bei Kindle Dingsbums publizieren? Wer wird dazu gezwungen?? Und
warum darf das Buch nicht den Marktkräften – was immer das auch sein soll – und ihren Gesetzmäßigkeiten überlassen werden??? –

Ich bin ganz und gar dagegen, dass sich dies verändert, außer wir setzen eine pauschale staatlich garantierte Honorierung von wenigstens 120.040 € pro Buch durch; dann meinetwegen können mich Marktkräfte und Gesetzmäßigkeiten was immer sie auch wollen kreuzweise …

Ehrlich, wer vom Vorstand erwartet denn im Ernst, dass eine solche Presseerklärung noch Eingang in eine und welche Presse findet? Oder ist die Presse noch unterirdischer als die Presseerklärungen des Verbandes deutscher Schriftsteller VS in ver.di???

Übrigens meine ich meine Fragen durchaus ernst.

Servus
Matthias Mala”

Die Pressemeldung wurde übrigens in zwei Sätzen von Tagesschau.de aufgenommen.

Gender und Fäkalien: Advances in Gender Research

Uns ist nicht irgendeine Pressemeldung auf den Tisch gekommen.

Uns ist die Pressemeldung auf den Tisch gekommen.

It really made our day.

Die Zeitschrift “Advances in Gender Research” (Fortschritte in der Genderforschung) sucht für ihre 23. Ausgabe Beiträge zum Thema:

“Gender and Food: From Production to Consumption and After

Halt, Leute, After hat im Englischen die Bedeutung, “nach”, “danach” ist also ein Adverb.

Das macht die Sache aber nicht wirklich besser.

Denn: Es ergibt sich eine Verwertungskette: Nahrung wird produziert, konsumiert und dann? Worauf bezieht sich wohl das “danach”?

Was kommt, nachdem man Nahrung konsumiert hat?

Wer den menschlichen Verdauungstrakt und seine Endergebnisse kennt, der weiß, welche “Advances in Gender Research” u.a. Gegenstand von Ausgabe 23 sein sollen.

Die Gender-Verwertungskette hat damit ihr logisches Ende erreicht.

Erste Erfolge bei der gendersensiblen Behandlung von Fäkalien?

Erste Erfolge bei der gendersensiblen Behandlung von Fäkalien?

Nachdem man uns weismachen wollte, dass Frauen anders essen als Männer, Nahrung anders produzieren als Männer, vom Klimawandel deshalb betroffener sind als Männer, wobei ja überhaupt der Klimawandel von Männern gemacht ist, wie in Materialien steht, die in deutschen Schulen zum Einsatz kommen, nachdem kritisiert wurde, dass die Nahrungsmittelindustrie sich wahlweise die Magersucht oder Adipositas von Frauen zu Nutze macht, um männlichen Profit einzufahren, ist die menschliche Ausscheidung, sind menschliche Fäkalien das logische Ende der “Advances in Gender Research”.

Auch bei Fäkalien muss der Geschlechterunterschied thematisiert werden, was vermutlich seinen Niederschlag in farblich getrenntem Klopapier und einer Geschlechtertrennung in Kläranlagen finden wird.

Ob für die männlich dominierten Berufe des Klempners, des Kanalarbeiters und der Abfallbeseitigung ein entsprechendes FraFäKa-Förderprogramm aufgelegt wird, das Vorzugseinstellungen und Regeleinstellungen von weiblichen Klempnern, Kanalarbeitern und Abfallbeseitigern und, nicht zu vergessen, eines weiblichen Fäkalienbeauftragten in jeder Kommune mit 150 Millionen Euro über drei Jahre verteilt fördert, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen.

Kultureller Niedergang: Warum (nicht nur) Familien verfallen

Michael Gassmann hat ein Problem: Er sieht im Fernsehen nur noch Kochsendungen. Die medialen Versuche, die Komplexität der Nahrungsmittel und der Methoden ihrer Zubereitung zu reduzieren, hat bei Gassmann, Korrespondent für Handel und Konsumgüter bei der Welt, eine kognitive Dissonanz ausgelöst, denn: “Nur jeder zweite Grundschüler isst mittags zu Hause“.

Sie sehen den Zusammenhang?

Wir auch nicht.

Gassmann WeltUngeachtet dessen ist zu beklagen, dass noch vor zehn Jahren 80 Prozent der Sechs- bis Neunjährigen regelmäßig mittags zu Hause gegessen haben. Heute sind es nur noch rund 50%, weiß Gassmann. Beklagenswert. Aber das hatten wir schon.

Warum beklagenswert?

GfK-Experte für was auch immer, vielleicht für die Essgewohnheiten der Sechs bis Neunjährigen, aber genaues erfährt man nicht, jener GfK-Experte also, Robert Kecskes, weiß: “Damit fehlt immer mehr Familien ein wichtiger Treffpunkt, um sich über familiäre Ereignisse zu unterhalten und von Erlebnissen zu erzählen”.

Mit vollem Mund?

Beim Mittagessen?

Wer hat diesen Experten erzogen.

Doch zurück zum beklagenswerten Inhalt des Beitrags des Korrespondenten der Welt. Damit wir es nicht vergessen, wird es uns eingehämmert: Psychologen sorgen sich: “Die Familien (welche genau bleibt unerwähnt) erleben das gemeinsame Essen als Treffpunkt für die ganze Familie in angenehmer Atmosphäre”. Das weiß Bernd Brixius, auch einer jener Experten für atmosphärische Familienessen.

Struwwelpeter

Geschichten vom familiären Idyll unter besonderer Berücksichtigung des Mittagessens in angenehmer Atmosphäre

Brixius wie die zuvor bemühten namenlos gebliebenen Psychologen sind offensichtlich in Haushalten und an Esstischen großgeworden, an denen schlechte Noten nicht das familiäre Idyll gestört haben, es am Essen nichts auszusetzen gab und auch ansonsten nichts Störendes die “angenehme Atmosphäre”, die Familien und Familienessen inhärent ist, wenn es nach Herrn Gassmann geht, beinträchtigt hat.

Ist es nicht beklagenswert. Dass es dieses Mittagsessensidyll nicht mehr gibt oder nur noch selten oder nicht häufig genug für Herrn Gassmann, denn und zum dritten Mal und dieses Mal darf es Christine Brombach sagen: “Ernährung ist mehr als die Vesorgung des Körpers mit Nährstoffen”. Eine erstaunliche Erkenntnis, die all jene Nahrungsexperten, die denken, Nahrungsaufnahme diene dem Unterhalt des Körpers, in Erklärungsnot bringt.

Doch zurück zur angenehmen Atmosphäre des Mittagessens bei Familien: “Am Familientisch”, so zitiert Gassmann abermals Brombach, am “Familientisch werden Vorstellungen von Essen und Trinken vermittelt, lernen die Kinder von den Eltern, was als ‘richtig’ und ‘falsch’ oder ‘ungesund’ gilt und was nicht”.

So ist das.

Jetzt wissen Sie, warum sie zunehmen. Sie essen in der Kantine, unter dem schlechten Einfluss von Peers. Denn Peers sind ganz schlecht, wie Gassmann weiß, nicht wie die Familie. Die Familie und ihr Mittagstisch, die sind ganz gut und wissen, was richtiges und gesundes und richtig gesundes Essen ist. Deshalb gibt es kein Adipositas in Familien und keine Fehlernährung. Deshalb sind Familienmitglieder immer topfit und voller Mineralien und Spurenelemente.

Sie ist eben ein Idyll, die Familie, ein Ernährungsidyll.

Vor allem das Mittagessen in der Familie ist ein Idyll, eines, das gerade kaputt gemacht wird, wie Gassmann weiß, weil nämlich nur “jeder zweite Grundschüler … mittags zu Hause” isst. Diese Schreckensmeldung ist für Gassmann der Anlass, das Ende der Familien-Gesprächskultur, wie er sie wohl kennt, zu verkünden. Die Schreckensmeldung basiert auf einer Pressemeldung der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK), die mit “Mittags bliebt die Küche kalt” überschrieben ist und die folgende denkwürde Passage enthält, die Gassmann wohl überlesen hat:

“Vor allem die Klein- und Grundschulkinder essen deutlich seltener zu Hause
als vor zehn Jahren. Bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren sind es 41 Prozent weniger, bei den 6- bis 9-Jährigen immer noch 33 Prozent. Dies ist mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in den Kindergärten sowie den Horten und offenen Ganztagesschulen zu erklären.”

Was nun Herr Gassmann?

Haben Sie auch den Mut, den prognostizierten kulturellen Niedergang aufzuhalten und sich im Sitzstreik vor die Zerstörer der Familienkultur vor Kindergärten, Horte und Ganztagsschulen zu setzen?

Sind Sie das nicht der Esskultur, der Rettung der angenehmen Atmosphäre des familiären Essens und dem gesittenten Sprechen mit vollem Mund im Kreise seiner Lieben schuldig?

Die Welt war auch schon einmal besser.

Die Versuche, hinter angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie denen von Psychologen versteckt, die eigenen Vorlieben als objektive Daten zu verkaufen, sind nicht mehr tolerabel. Die journalistische Angewohnheit, Hinz und Kunz als Experten für dies und das zu verkaufen, ist ermüdend.