Mean Girls: Gemeinheit von Frauen ist biologisch determiniert, sagt kanadische Forscherin

Während sich manche in Deutschland noch daran versuchen, die Realität zu entstellen und behaupten, männliche Menschen seien aggressiver und gewaltbereiter als weibliche Menschen, ist man im angelsächsischen Ausland wieder einmal weiter und untersucht Art und Funktion der typisch weiblichen Ausprägung von Aggressivität.

Die typisch weibliche Aggressivität, so schreibt Tracy Vaillancourt in einem Forschungsüberblick für die Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, ist eine indirekte Aggressivität, eine soziale Aggressivität: Sie richtet sich vornehmlich gegen andere Frauen, sie bedient sich indirekter, man würde besser sagen hinterhältiger Mittel, denn das Ziel der weiblichen Aggression besteht darin, Rivalinnen zu diskreditieren ohne selbst als diejenige erkannt zu werden, die Ausgangspunkt der indirekten Aggression ist.

Two Girls GossipingFolglich sind die Mittel der Aggression ebenso verdeckte Mittel: Das Streuen von Gerüchten, der Versuch, bei anderen zu bewirken, dass sie eine dritte Person ablehnen, diese dritte Person in Misskredit zu bringen, der Ausschluss von anderen Frauen aus Gruppen, das Schneiden und Meiden und das Bilden in sich geschlossener Verschwörergrüppchen, das Verbreiten vermeintlicher Geheimnisse über nicht anwesende Dritte und derogative Bemerkungen über abwesende Dritte, dies beschreibt die Mittel im Arsenal der weiblichen Hinterhältigkeit, wie es sich nach den Untersuchungen von Tracy Vaillancourt darstellt. Indirekte Aggression, so Vaillancourt, habe den Vorteil, dass man als Aggressor unerkannt bleibe, entsprechend Dritte diskreditieren könne ohne selbst in eine direkte Auseinandersetzung, die am Ende noch handgreiflich werde könnte, verwickelt zu werden.

Nun ist diese Form der indirekten Aggression nach Ansicht von Vaillancourt nicht Selbstzweck, sie dient dem Ziel, einen Geschlechtspartner zu finden, sich selbst als attraktiv und Konkurrentinnen als unattraktiv erscheinen zu lassen. Der Wettbewerb um Geschlechtspartner ist somit der Anlaß der weiblichen Gemeinheit. Dafür, so Vaillancourt, spreche, dass indirekte Aggression sich vornehmlich gegen attraktive Frauen richte und mit dem Alter zunehme. Dafür spreche auch, dass Frauen für indirekte Aggression viel sensibler seien als Männer, die oftmals gar nicht bemerken, dass sie aus einer sozialen Gruppe ausgeschlossen oder zum Gegenstand indirekter Aggression gemacht würden.

phil transactions“A clear way that indirect aggression serves an individual’s goal is by reducing her same-sex rivals’ ability, or desire, to compete for mates. This is typically accomplished in a concealed way which diminishes the risk of a counterattack. … the benefits of using indirect aggression seem clear – fewer competitors and greater access to preferred mates, which in ancestral times would have been linked to differential reproduction rates, the driving force of evolution by sexual selection.” (5)

So fasst Villaincourt ihre Ergebnisse zusammen, und für den Evolutions-Psychologen, der sie nun einmal ist, mag das befriedigend sein, für Soziologen und Sozialpsychologen ist es das aber nicht. Denn: wie oben berichtet, wird Hinterhältigkeit und Gemeinheit von Frauen als Mittel zur Bekämpfung von Konkurrentinnen vornehmlich gegen attraktive oder attraktivere Wettbewerber eingesetzt, um deren vermeintlichen Vorteil im Kampf um den Geschlechtspartner zu kompensieren. Kurz: (1) Es braucht einen wahrgenommenen Nachteil im Wettbewerb, um auf die Anwendung von fiesen Mitteln zu verfallen.

Damit nicht genug, die Anwendung von hinterhältigen Mitteln, die dem Ziel dient, einen Geschlechtspartner zu finden, ist offensichtlich dann nicht mehr notwendig, wenn es gelungen ist, einen solchen für sich zu sichern und durch Reproduktion und die damit einhergehenden gesetzlichen Verpflichtungen, an sich zu binden. Dennoch berichtet Vaillancourt davon, dass mit dem Alter der Einsatz von Gemeinheit und Hinterhältigkeit in der Bekämpfung von Konkurrentinnen zunimmt, fast so, als wäre der Einsatz dieser Mittel Ausdruck einer Torschlusspanik, als wären sie Mittel der Verzweiflung oder eine schlechte Angewohnheit.

Daraus muss man (2) den Schluss ziehen, dass Hinterhältigkeit und Gemeinheit als Mittel zur Bekämpfung von Konkurrentinnen sich in dem Maße zum Selbstzweck verselbständigen, wie es nicht gelingt, einen Geschlechtspartner für sich zu sichern. Und mit zunehmendem Alter steigt entsprechend die Verzweiflung.

FestingerUnd weil die Verzweiflung steigt und trotz intensivem Einsatz von Hinterhältigkeit und Gemeinheit sich kein Mating-Erfolg einstellen will, ergeben sich kognitive Dissonanzen, die bearbeitet werden müssen, und die dahingehend bearbeitet werden können, dass der Fehler für den ausbleibenden Erfolg nicht mehr bei den Konkurrentinnen gesucht wird, die man ja mit allen Mitteln verunglimpft hat, sondern bei den Adressaten der eigenen Versuche, sich attraktiver zu machen, den zumeist männlichen Objekten der eigenen Begierde. Folglich überträgt sich aller Frust, aller Ärger und alle Deprivation auf diejenigen, die sich als “untouchable” erwiesen haben.

Assoziationen an real existierende Staatsfeministinnen oder Genderistinnen mögen sich beim Leser nicht zufällig einstellen.

Übrigens hat Dr. Diefenbach dies schon vor Jahren mir gegenüber vorgebracht, um die aggressive Art und Weise zu erklären, in der Genderisten alle, die nicht ihrer Ansicht sind, bekämpfen, aber, wie sie nicht müde wird zu sagen, sollte jeder, der eine weibliche Sozialisation hinter sich hat, dies wissen.

Vaillancourt, Tracy (2013). Do Human Females Use Indirect Aggression as an Intrasexual Competition Strategy? Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences. http;//dx.doi.org/10.1098/rstb.2013.0080.

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18 Responses to Mean Girls: Gemeinheit von Frauen ist biologisch determiniert, sagt kanadische Forscherin

  1. Martin says:

    Wobei “Dafür spreche auch, dass Frauen für indirekte Aggression viel sensibler seien als Männer, die oftmals gar nicht bemerken, dass sie aus einer sozialen Gruppe ausgeschlossen oder zum Gegenstand indirekter Aggression gemacht würden.” das hier dann vielleicht auch noch als Erklärung für die immer wieder gerne gehörten Beschwerden über die vermeintliche “männliche Unsensibilität” dienen kann.

    Da merkt der blöde Mann doch einfach nicht, das ich ihn grade grauenhaft mobbe, der unsensible Drecksack der….

  2. Alexander Roslin says:

    Ich denke, Tracy Vaillancourt wäre der Realität gerechter geworden, hätte sie davon gesprochen, dass Frauen biologisch disponiert sind, ihre Aggressionen indirekter auszuleben, aber nicht determiniert. (Oder hast Du den Begriff “determiniert” eingeführt?).

    Der Mensch, Mann und Frau, wird in seinem Verhalten “nur” noch disponiert von seinen Instinkten/intuitiven Verhaltensoptionen, nicht mehr determiniert.

    Denn natürlich können auch Frauen ihre Neigung, aggressiv zu sein, kontrollieren, auch ihnen steht die Möglichkeit, direkt aggressiv vorzugehen, offen.

    Was sie gerade auch gegenüber physisch Schwächeren (Kindern!) immer wieder tun.

    So wie Männern, die dazu disponiert sind, ihre Aggressionen direkter auszuleben, das auch nicht tun müssen.

    Auch sie können sich kontrollieren.

    Oder, falls opportun, ihre Aggressionen ebenfalls über Bande ausspielen, verleumden, manipulieren, intrigieren.

    Nur im Schnitt neigen Männer, biologisch-evolutionär disponiert, eher zu der einen Form der Aggression (Testosteron macht kämpferisch, männliche Stressantwort disponiert zu Fight or Flight), Frauen (als im Schnitt physisch schwächer, die also in der Regel immer Männer dazu bringen müssen, für sie direkt physisch aggressiv zu werden, wenn sie Konflikte mit anderen Männern haben > Frauen, die gut manipulieren konnten, gut indirekt aggessiv sein konnten behaupteten sich besser, pflanzten sich im Schnitt besser fort, weil sie mehr Nachkommen durchbrachten als Frauen, die diese Form der Aggression weniger gut beherrschten, produzierten so auch mehr weibliche Nachkommen, die das ebenfalls gut beherrschten – alle grundlegenden menschlichen Verhaltensweisen/Charakterzüge sind erblich stark beeinflusst – s. Verhaltensgenetik).sind im Schnitt deshalb die begabteren Manipulateure/Intriganten, daher auch eher dazu geneigt.

    Es ist ihre Waffe der Wahl.

    • Bellator Eruditus says:

      Nur wer ein Kind aufgezogen hat, weiß wie sehr selbst ein Säugling bereits einen eigenen Charakter hat. Dass dieser Charakter nicht “sozial konstruiert” ist, zeigen die reichlich vielen Fälle, in denen dieser Charakter sich krass vom Charakter des hauptsorgenden Elternteils unterscheidet. Und es gibt auch noch genug Fälle in denen sich der Charakter des Kindes von beiden Eltern unterscheidet.
      Woher soll diese Eigenart kommen, wenn sie nicht zu erheblichen Teilen genetisch determiniert ist? Erziehung ist folglich bestenfalls die Domestizierung des genetisch determinierten Charakters.

      Speziell im Falle der verdeckten Aggressivität der Frauen ist eine genetisch/hormonelle Determination sogar ausgesprochen plausibel. Unser Instinktverhalten ist für das Leben innerhalb einer relativ kleinen Gruppe, in der jede/r mit jeder/m verwandt ist, optimiert. In einer solchen Gruppe kann sich keine Frau eine Todfeindin leisten, wenn sie die Endphase ihrer Schwangerschaften und die ersten Wochen nach ihrer Geburt überleben will. Also ist es zum Überleben und zur erfolgreichen Fortpflanzung zwingend notwendig, die vorhandenen Konkurrenzen und die damit vorhandenen Aggressionen so auszutragen, dass man selbst als Urheberin verdeckt bleibt.

      Ihr Argument der relativen physischen Schwäche von Frauen im Vergleich zu Männern sticht nicht, da Vaillancourt ausdrücklich auf die intrasexuelle Konkurrenz von Frauen abhebt. Eine direkte physische Auseinandersetzung unter Frauen fände also unter ebenso gleichen Voraussetzungen statt wie eine physische Auseinandersetzung unter Männern. Dass es sie trotzdem soviel seltener gibt, ist man einfachsten durch die völlig anders gearteten intrasexuellen Abhängigkeiten zu erklären.
      Da es diese geschlechtsspezifisch weibliche Form der intrasexuellen Abhängigkeit mindestens seit einer Million Jahre gibt (seit Homo Erectus ein Gehirnvolumen von ca. 1000ml entwickelt hat, die Geburt also für die Frau mindestens beschwerlich wurde), hatte dieses Selektionskriterium auch reichlich Zeit um tiefe Spuren im menschlichen Genom zu hinterlassen.

      • heureka47 says:

        Die “biologische” (GROBstoffliche) Begründung kann, wenn überhaupt, nur für den grobstofflichen Aspekt des Menschen gelten, der aber unter natürlichen = gesunden, nicht entfremdeten, Verhältnissen bis zur Pubertät verlassen wird durch den Prozeß der Initiation und Aufstieg zur höheren, FEINstofflichen, (Bewußtseins-)Ebene, dem “Höheren / wahren Selbst”, auch “Christus-Bewußtsein” oder göttliches Bewußtsein im Menschen genannt.

        Das mehrheitliche wissenschaftliche Weltbild und Denken ignoriert diese Zusammenhänge leider völlig – was auch ein Beweis für die “Krankheit der Gesellschaft”, der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose”, ist. Wer die Wahrheit, die wirkliche Wirklichkeit, die Ursaachen-Ebene des Seins / Lebens ausblendet, verleugnet, ist schwer gestört und krank. Und diese Krankheit führt immer öfter individuell zum Tode, letztlich aber auch vollständig kollektiv.

        Grundlegende, nachhaltige, Heilung ist in jedem Einzelfall jederzeit möglich.
        Es bedarf nur der Erkenntnis der Wahrheit und des – logischerweise dann – Eintretens des Heilungswillens.
        Krankheitsuneinsichtigkeit, typisches (neurotisches) Abwehr- / Vermeidungsverhalten bzw. “Angst-Abwehr” sind eindeutig krankheitsbedingt. Von dieser verschwiegenen / verdrängten Krankheit sind alle “Normalen” betroffen und beeinträchtigt. Was die Psychiatrie als “Normalität” darstellt / annimmt, ist die mehrheitsnormale Krankheit, von der auch sie selbst beeinträchtigt sind.

        • A.S. says:

          Ist das eine Satire was Sie schreiben oder glauben sie den Blödsinn wirklich?
          Als würde irgendein Feinstoff die Biologie abschalten. Das geht nur durch ein mindestmaß an Selbstdisziplin und hat nichts mit esoterischem Hokusbokus zu tun.

          • heureka47 says:

            Bitte bleiben Sie sachlich – Ihre Ausdrucksweise diskreditiert Sie; Sie stellen sich damit ein schlechtes Zeugnis aus.
            Was ich schreibe, hat “Hand und Fuß”.
            Nicht nur ich selbst profitiere von den Erfahrungen / Erkenntnissen, sondern auch andere Menschen.
            Wenn Sie zu ängstlich sind, eigene Erfahrungen zu machen und meinen Hinweisen zu folgen, fangen Sie doch am besten mit dem konstruktiven Überwinden der Angst an – und das heißt: NICHT ins Unbewußte verdrängen (was die meist geübte Praxis in der zivilisierten Gesellschaft ist), sondern sich stellen und aushalten und vertrauen.
            Viel Erfolg!

            • A.S. says:

              Vielen Dank für die Antwort, die Frage ist jetzt klar.
              Einige Anmerkungen noch:
              Erstens: Wie kommen Sie auf die Idee dass ich Angst vor Erfahrungen haben könnte?
              Zweitens: Ich bin sachlich. Eine enthaltene Wertung einer Aussage macht einen Kommentar nicht unsachlich, außer man definiert Widerspruch und Kritik als Unsachlichkeit.
              Drittens: Irgendwie geht es bei Ihnen scheinbar auch um Seelenfrieden, da muss jeder seinen Weg finden. Wenn Sie etwas gefunden haben dann wünsche ich viel Erfolg dabei. Aber jeder pseusowissenschaftlichen Erklärungen werd ich wiedersprechen. Kann es sein dass Sie Angst haben vor dem Satz: “Ich weiß nicht was ist?” und sich daher in so ein Geschwurbel flüchten?
              Viertens: Ich finde es bedenklich wenn Sie jedem Menschen, der anders denkt als Sie eine Art Neurose unterstellen und als Beweis schlich die andere Weltsicht anführen. Das ist wirklich unsachlich.

              • heureka47 says:

                “Wie kommen Sie auf die Idee dass ich Angst vor Erfahrungen haben könnte?”:

                Es mangelt Ihnen an der für wahre Erwachsene typischen konstruktiven Grundhaltung.
                Wenn Sie noch nicht zu Ihrem Erwachsenen-Bewußtsein aufgestiegen sind, bedeutet das, daß sie die typische Ego-Angst noch nicht überwunden haben. Das ist das Problem der großen Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft, insbesonderere derer, die sich am “wissenschaftlichen Weltbild” orientieren.

                Es zeigt sich bei Ihnen eine Tendenz, Ihre Gesprächspartner oder deren Darstellungen durch entsprechende Urteile (“Blödsinn”, “Geschwurbel”) abwerten zu wollen. Warum? Weil es an wahren Argumenten mangelt? Oder an etwas noch viel Grundlegenderem?
                Spricht man Sie darauf an, übernehmen Sie keine Verantwortung für sich, sondern versuchen, die Herabsetzung als “sachlich” darzustellen.

                Wenn Sie das wirklich für “sachlich” halten, müßten Sie sich wiederum die Frage gefallen lassen, ob Sie nicht FÜHLEN, was sie da tun. Und dann liegt ebenfalls wieder nahe zu vermuten, daß Sie zu denen gehören, von denen Jesus am Kreuz sagte: “…denn sie wissen nicht, was sie tun”. Und auch das ist nur einer von vielen Hinweisen auf die kollektive geistige Störung, die auch schon bei Moses sehr anschaulich beschrieben worden ist – im “Tanz um das Goldene Kalb”.

                *

                “Irgendwie geht es bei Ihnen scheinbar auch um Seelenfrieden, da muss jeder seinen Weg finden”:

                Irrtum! Es gibt DEN EINEN Weg zum wahren Seelen-Frieden, ins höhere Bewußtsein, das feinstoffliche Bewußtsein, das “Höhere / wahre Selbst”, das “Christus-Bewußtsein”, das “göttliche Bewußtsein im Menschen” usw., der überall auf der Welt bei Menschen bekannt ist, die nicht von der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose befallen und beeinträchtigt sind.
                Dieser EINE WEG führt über das STILL WERDEN und die konstruktive ANGST-ÜBERWINDUNG zum – mutigen – Vordingen in das “Unbekannte” des “Unbewußten”, über das Aushalten der dort evtl. hausenden “Dämonen”, über das Kennenlernen der höheren (Bewußt-)Seins-Dimension; schließlich über die VEREINIGUNG mit dieser höheren Dimension und die IDENTIFIKATION mit den Qualitäten / Werten / Tugenden sowie dann über die grundlegende Reinigung des (Unter-)Bewußtseins und anschließende kontinuierliche / regelmäßige Reinhaltung.

                Alles nachzulesen in – zugegeben: nicht “wissenschaftlichen” Veröffentlichungen.
                Die Wissenschaft betätigt sich typischerweise in typisch neurotischer “Abwehr- / Vermeidungshaltung”, auch “Angst-Abwehr” genannt.

                *

                “wenn Sie jedem Menschen, der anders denkt als Sie eine Art Neurose unterstellen”:

                Das “anders denken” ist nicht das Problem. Aber abgesehen davon, daß die Neurose bei Ihnen ganz deutlich hervortritt, könnten Sie in einschlägigen – auch wissenschaftlichen – Veröffentlichungen nachlesen, was es mit der “Kollektiven Neurose” auf sich hat, und, daß die große, große, Mehrheit davon befallen und beeinträchtigt ist. Ich war es auch – und habe den Weg der grundlegenden Heilung / Erlösung davon gefunden.

                Ein persönlicher Bekannter, Psychiatrie-Professor, Leiter einer großen Universitäts-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie hat selbst gesagt: “Ein bisschen neurotisch sind wir ja alle”.
                Allerdings ist auch er selbst neurotisch beeinträchtigt und sieht folglich nicht die wahre Schwere / Tragweite der Kollektiven Neurose.

                • A.S. says:

                  Guter Mann, ihr Text wird immer länger, der Inhalt leider nicht.
                  Nun, wir haben in Europa Religionsfreiheit, Sie dürfen ihren Glauben haben. Aber wenn Sie damit an die Öffentlichkeit gehen zum Missionieren müssen Sie Kritik schon aushalten.
                  Was Sie schreiben ist und bleibt unscharfes Geschwafel, auch wenn Ihnen meine zugegebenermaßen etwas unhöfliche Ausdrucksweise nicht gefällt. Sie sind herzlich eingeladen irgendwas argumentativ zu widerlegen, bisher bringen sie aber nur unverständliche Behauptungen und Beleidigungen.
                  Wie schon bemerkt ist es ein Zeichen schlechter Diskussionskultur wenn man anders Denkenden (oder Ungläubigen) unterstellt dass Sie nicht ganz Dicht sind. Dass Sie das machen ist deutlich zu sehen:
                  „Das “anders denken” ist nicht das Problem. Aber abgesehen davon, daß die Neurose bei Ihnen ganz deutlich hervortritt, „
                  „Allerdings ist auch er selbst neurotisch beeinträchtigt „
                  q.e.d.
                  Nebenbei: Ihre Haltung gegenüber der Wissenschaft ist auch bedenklich. Im Unterschied zu allen Religionen hat die Wissenschaft konkrete Erfolge zu zeigen. Aber Sie wissen es besser als der Rest der Welt.
                  Das es „DEN EINEN Weg zum wahren Seelen-Frieden„ gäbe ist eine Behauptung die begründungspflichtig ist, da warten wir immer noch. Außerdem haben Ideologien die nur einen Weg zulassen in der Geschichte bereits solchen Schaden angerichtet dass man von gebildeten Menschen erwarten muss jede Idee mit ‘dem einen Weg’ abzulehnen.
                  Bei dieser Diskussion muss ich an den Witz von dem Autofahrer denken der in den Verkehrsnachrichten von einem Geisterfahrer hört und sich denkt: „Einer? Hunderte!“

                  • heureka47 says:

                    “…müssen Sie Kritik schon aushalten.”:

                    Damit habe ich kein Problem.
                    Ich bin an dem Thema seit 20 Jahren dran und sehe mich einer tendenziell ablehnenden großen Mehrheit gegenüber.
                    Aber das ist vielen so gegangen in der Vergangenheit der Zivilisation mit neuen Erkenntnissen – auch und vielleicht gerade speziell im “wissenschaftlichen” Bereich.

                    ***

                    “…man anders Denkenden (oder Ungläubigen) unterstellt dass Sie nicht ganz Dicht sind. “:

                    Nun, das ist I h r e Wortwahl bzw. auch Deutung dessen, was ich schrieb. Was Sie verstehen, ist bekanntlich I h r e Sache.
                    Mir fällt dabei auf, daß Sie keine Neigung zeigen, um des Erkennens / besseren Verstehens willen für sich zu k l ä r e n , um was es (genau) geht. Kein (Nach-)Fragen, sondern nur (typisch neurotische) Abwehr. Keine gesund-menschliche Offenheit für Neues, für echtes Lernen(wollen/können).

                    ***

                    “nur unverständliche Behauptungen…”

                    Was ihnen in der Welt – noch – unverständlich ist, klären gesunde Menschen natürlicherweise.
                    Bei Ihnen liegt das offenbar anders. Statt zu klären, was Ihnen noch unverständlich ist, machen Sie Ihrem Gegenüber daraus einen Vorwurf.

                    ***

                    “…und Beleidigungen.”:

                    Wenn Ihnen die eine oder andere sachliche Aussage persönlich LEID zufügt, weil es schmerzlich ist, als noch unreifer Mensch die eigene Wahrheit zu erkennen, ist das auch nicht meine, sondern I h r e Sache.

                    Die Soziologie, Psychoanalyse und einiges darüber hinaus besagen, daß alle Menschen der zivilisierten Gesellschaft – also kollektiv – neurotisch sind; entfremdet, usw. – mit Ausnahme der (sehr wenigen) im Erwachsenenalter dann Geheilten.

                    Wollen Sie diese von zahlreichen hochrangigen Fachleuten untermauerten Erkenntnisse – OHNE Untermauerung! – einfach in Abrede stellen?

                    Ich mache es Ihnen einfach: Schauen Sie auf die Literaturbeispiele in meinem “Arbeitsblatt Kollektive Zivilisations-Neurose” auf meiner HP http://www.Seelen-Oeffner.de, da habe ich die Werke aufgeführt, die mir bei meiner Arbeit in den letzten 20 Jahren über den Weg gelaufen sind.
                    Und ich räume sehr gern ein, daß diese Liste unvollständig ist!

                    ***

                    “Das es „DEN EINEN Weg zum wahren Seelen-Frieden„ gäbe ist eine Behauptung die begründungspflichtig ist”:

                    Für jeden Menschen offensichtliche, erkennbare, nachvollziehbare Dinge müssen nicht begründet werden.

                    Keinem Kind müssen für solche Dinge, die es lernt, wissenschaftliche Begründungen geliefert werden. Fürs Laufen- oder Sprechenlernen und viele andere Dinge.
                    In gesunden Gesellschaften mit gesunden Eltern lernen die Kinder “automatisch” all das, was die Eltern vorleben und erzählen.
                    Dazu gehört auch die Aufklärung über das Erwachsenwerden.
                    Und genau DAS ist in der – bekanntermaßen e n t f r e m d e t e n – zivilisierten Gesellschaft Opfer einer Störung / Krankheit geworden.
                    Das rein körperliche Erwachsenwerden – die Geschlechtsreife – tritt noch immer automatisch ein; die geistig-seelisch-spirituelle Reife allerdings, die nicht biologisch begründet, sondern eine geistige / kulturelle Errungenschaft des Menschen ist, muß von jedem Einzelnen geleistet / durchgeführt werden.

                    Dazu diente immer und dient auch noch heute in den kleinen Resten von gesunden Populationen der “Übergangsritus” vom Kind zum Erwachsenen, auch “Initiation” genannt oder gelegentlich “Mannbarkeitsritus”. Es geht aber immer um das gleiche Phänomen, um denselben Effekt: Ascension – Aufstieg zur “höheren” Bewußtseins-Ebene, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, dem “erkennenden” Bewußtsein. Das ist die Bewußtseins-Ebene, in der der Mensch die wirkliche Wirklichkeit erkennt, die Ursprungs-Ebene des Seins, die feinstoffliche Ursachen-Ebene hinter der “äußeren”, grobstofflich-materiellen Ebene.

                    Daß das wissenschaftliche Weltbild und Denken sich mit dieser Ebene nicht befaßt, ist ihr großer / größter Mangel, und deshalb auch nicht zukunftsfähig. Das derzeitige wissenschaftliche Weltbild / Denken / Prinzip wird mit dem Untergang der umgebenden geisteskranken Gesellschaft oder durch die Heilung ausgelöscht werden.

                    Sie könnten nun also Ihre Angst überwinden und sich nach innen begeben, sich dem stellen, was in Ihrem Unbewußten ist, könnten dort – im “still werden” den Kontakt zu ihrer höheren (Bewußt-)Seins-Ebene aufnehmen und nach einer Weile des Kennenlernens sich mit ihr verbinden; sich dann mit dieser Verbindung und ihrer Qualität identifizieren und mit Hilfe dieser Qualität ihr (Unter-)Bewußtsein von alten Verdrängungen (sofern noch vorhanden) grundreinigen sowie anschließend dieses dauerhaft rein halten.

                    DANN haben Sie die Seins-Ebene des wahren Erwachsenen erreicht.
                    DANN wissen Sie, was Sie sind, über welche Potenziale / Kräfte Sie verfügen und was Sie gestalten können und was Sie gestalten MÜSSEN. Und ALLES werden Sie GERN, aus Liebe, tun.

                    Viel Erfolg!

                    • Marquis says:

                      Es ist schon bemerkenswert, dass Argumente bei ihnen abprallen wie Wassertropfen.
                      Sie können doch gerne glauben was Sie wollen, aber bitte halten Sie nicht Allen anderen Leuten vor an einer Neurose zu leiden (das ist im Übrigen nicht meine Deutung Ihrer Aussage, sondern IHRE Aussage).
                      Es wird schon stimmen, dass die Wissenschaft nicht alle Geheimnisse des Universums gelüftet hat, aber hier feinstoffliche Materie zu postulieren ohne wirklich konkret anzuführen was damit gemeint ist jede kritische Stimme zu belächeln führt zu Recht zu Gegenargumenten.

          • Bellator Eruditus says:

            Hallo A.S.,

            ich habe den Kommentar von Heureka47 bewusst nicht beantwortet. Wenn jemand an “feinstoffliche” Materie und Äther glaubt, ist es schlichte Zeitverschwendung gegen dieses Glaubenssystem argumentieren zu wollen.

            Das es keinerlei naturwissenschaftliche Hinweise auf feinstoffliche Materie gibt, liegt selbstverständlich nur an der Ignoranz und “Angst” der Naturwissenschaftler usw.

            Solche Diskussionen sind ebenso unergiebig wie der Versuch, mit Laura Dornheim (aka Schwarzblond) über die Sinnhaftigkeit von Frauenquoten diskutieren zu wollen.

            Das Spiel Argumente gegen geschlossenes Weltbild wurde nicht umsonst beim Halbzeitstand von 0:483517 abgebrochen.

  3. Karsten Mende says:

    Nun mag man sich nicht ausmalen, welche Konsequenzen der umfassende Austausch von männlichen zu weiblichen “Führungskadern” zeitigt. In den Sphären der absoluten Macht ist dieser Wechsel sicherlich nicht vorgesehen! Warum wohl? Dort ist man sich dieser (mangelhaften) Charaktereigenschaften vollends bewusst. Ich hoffe jedoch, dass unser Kampf gegen den Staatsfeminismus erfolgreich ist. Auch wenn geplante EU-Regularien diesen Kampf weiter erschweren werden. Diese Planungen haben die Absicht, Kritik am Feminismus mit “Volksverhetzung” zu bezeichnen und dementsprechend zu ahnden.

    Bleiben wir so standhaft, wie es einst die Geschwister Scholl waren!

  4. heureka47 says:

    Die Beschreibungen, die hier für “Frauen” pauschal abgegeben werden, treffen NICHT für Frauen generell zu, sondern für solche, die geistig-seelisch-spirituell noch nicht REIF sind, also noch nicht wahrhaft erwachsen, wenn auch körperlich, wahrscheinlich allermeist.

    Die geschilderten Denk- und Verhaltensweisen sind typisch für die untere der beiden möglichen Bewußtseins-Ebenen, für das typisch kindliche, materie-bezogene, GROBstoffliche, Bewußtsein, das so genannte “Niedere Selbst” / “Ego”, welches auch aus materiegebundener Energie besteht.

    In dieser – unteren – Bewußtseins-Ebene leben die allermeisten “Erwachsenen” der zivilisierten Gesellschaft und sind NICHT regelhaft aufgestiegen zur höheren, FEINstofflichen, Bewußtseins-Ebene, dem so genannten “Höheren / wahren Selbst”, welches aus nicht-materiegebundener Energie besteht.

    Daß die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft nicht zum höheren Bewußtsein, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, aufsteigt, liegt an der “Entfremdung” des zivilisierten Menschen, an der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose”, der “Abtrennung” vom höherern Bewußtsein, im christlichen Bereich auch “Sünde” genannt.

    Diese sehr schwerwiegende Störung grassiert seit Beginn von “Zivilisation” – wo auch immer man diesen Beginn historisch ansetzen möchte; ob beginnend mit “Städtekulturen”, deren älteste vor ca. 9.000 bis 12.000 Jahren existierten oder beim Aufgeben der Lebensweise als “Jäger und Sammler”.

    Möglicherweise geht die heutige “Kollektive (Zivilisations-)Neurose” auf ein kollektives Trauma zurück, möglicherweise eine Naturkatastrophe, von der ein großes Gebiet betroffen war, evtl. sogar ein Ereignis oder eine Phase mit globalen Auswirkungen. Evtl. eine dramatische Änderung im Erdmagnetfeld, eine Polschwankung oder ein Asteroideneinschlag, der evtl. zu Überschwemmungen durch Meer- / Salzwasser auf mehreren Erdteilen führte.
    Das Vorkommen solcher Spuren, die in den letzten Jahren durch Satellitenbilder (im Zusammenhang) erkannt wurden, könnte diesen Verdacht stützen.

    Auch die biblische Geschichte von der “Sintflut” – die auch in anderen Kulturen erscheint – stützt diese Version.

    Von entsprechenden Ereignissen habe ich in letzter Zeit gelesen; sie sollen sich im Bereich
    zwischen 40.000 und 60.000 Jahren ereignet haben.

    Beim Recherchieren bin ich heute wieder einmal auf den mir schon vor Jahren bekannt gewordenen Begriff “Normopathie” gestoßen. Es gibt zahlreiche Einträge und die Angaben zu Symptomen decken sich in wichtigen Teilen mit den von der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose”.
    Die “Normopathie” ist als ein Aspekt der “Kollektiven (Zivilisations-)Neurose” zu sehen.

  5. Orwell says:

    Ui…, schon im 3. Kommentar der Übergang zu Godwin’s Law. Bemerkenswert.

  6. Pingback: Die neusten Einträge | Jochen Lembke, Europas taxifahrender Schriftsteller

  7. Pingback: Kanadische Forscherin: Gemeinheit von Frauen ist biologisch determiniert | maskulinistblog

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